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Basketball-Europameisterschaft 2015

Basketballturnier
EuroBasket 2015
39. Basketball-Europameisterschaft
Anzahl Nationen 24 (von 37 Bewerbern)
FIBA Europameister SpanienSpanien Spanien (3. Titel)
Austragungsort DeutschlandDeutschland Deutschland
FrankreichFrankreich Frankreich
KroatienKroatien Kroatien
LettlandLettland Lettland
Eröffnungsspiel 5. September 2015
Endspiel 20. September 2015
Spiele   79
Meiste Korbpunkte SpanienSpanien Pau Gasol (230)
Wertvollster Spieler SpanienSpanien Pau Gasol

Basketball-Europameisterschaft 2013

Die Basketball-Europameisterschaft 2015 (offiziell: EuroBasket 2015) war die 39. Auflage dieses Turniers. Sie fand vom 5.–20. September in Deutschland, Frankreich, Kroatien und Lettland statt.[1] Zunächst war die Ukraine als Ausrichter bestimmt worden, nach den militärischen Unruhen in diesem Land wurde das Turnier jedoch neu vergeben.

Bei der Basketball-Europameisterschaft handelt es sich um einen alle zwei Jahre ausgetragenen Basketballwettbewerb zwischen europäischen Nationalmannschaften, der durch die in München ansässige FIBA Europa, dem Europäischen Basketballverband, organisiert wird.

Inhaltsverzeichnis

Vergabe der AusrichtungBearbeiten

Zunächst gab es zwei Bewerbungen um die Ausrichtung der Europameisterschaft 2015, die Ukraine sowie eine gemeinsame Bewerbung von Deutschland, Frankreich, Italien und Kroatien. Kurz vor Bekanntgabe der Entscheidung durch die FIBA Europa Mitte Dezember 2011 zog die Gemeinschaftsbewerbung diese jedoch zurück. Als Grund wurden unüberbrückbare Differenzen mit dem Kontinentalverband angegeben, der kurzfristig die Bewerbekriterien änderte und u. a. eine feste Sponsorenzusage in Höhe von vier Millionen Euro forderte.[2] Folglich blieb die Ukraine als einziger Bewerber übrig, die dann auch am 18. Dezember 2011 den Zuschlag erhielt.[3]

Aufgrund der instabilen politischen Verhältnisse in der Ukraine, die bereits im November 2013 einsetzten, gab die FIBA Europa am 26. Februar 2014 bekannt, über die Ausrichtung der Europameisterschaft zu „diskutieren“[4] und entschied schließlich am 13. Juni 2014 der Ukraine die Ausrichtung zu entziehen.[5]

Im August 2014 bewarben sich acht Nationen, namentlich Kroatien, Finnland, Israel, Lettland, Polen, Frankreich, die Türkei und Deutschland um die Neuvergabe der Ausrichtung. Möglich waren Bewerbungen für eine Gruppe der Gruppenphase, eine Gruppe der Zwischenrunde und die Finalrunde, die Finalrunde oder das ganze Turnier.[1] Am 8. September 2014 gab die FIBA Europa bekannt, dass erstmals eine Europameisterschaft in mehreren Ländern ausgetragen wird. Die Vorrunden finden in Deutschland, Frankreich, Kroatien und Lettland statt. Die Finalrunde wird in Frankreich gespielt.[6]

AustragungsorteBearbeiten

Die Gruppenspiele wurden in Berlin, Montpellier, Zagreb und Riga ausgetragen. Die Spiele der zweiten Runde sowie der Finalrunde im K.-o.-System wurden im Stade Pierre-Mauroy in Lille stattfinden.

Lille
Frankreich  Frankreich
Austragungsorte der EuroBasket 2015
Berlin
Deutschland  Deutschland
Stade Pierre-Mauroy Mercedes-Benz Arena
Kapazität: 27.000 Kapazität: 14.500
Zweite Runde, Finalrunde Vorrundenspiele Gruppe B
   
Montpellier
Frankreich  Frankreich
Zagreb
Kroatien  Kroatien
Riga
Lettland  Lettland
Park&Suites Arena Arena Zagreb Arena Riga
Kapazität: 10.700 Kapazität: 16.500 Kapazität: 11.200
Vorrundenspiele Gruppe A Vorrundenspiele Gruppe C Vorrundenspiele Gruppe D
     

TeilnehmerBearbeiten

Bereits für die Europameisterschaft qualifiziert waren zunächst diejenigen Teams, die für die Basketball-Weltmeisterschaft 2014 in Spanien qualifiziert waren. Das sind die Teams, die bei der Basketball-Europameisterschaft 2013 die Plätze 1 bis 7 belegten. Zudem vergab die FIBA als Ausrichter der Weltmeisterschaft drei von vier Wildcards an europäische Teams. Für eine solche Wildcard hatte sich auch Deutschland beworben, die Bewerbung aber zurückgezogen, nachdem bekannt wurde, dass für eine erfolgreiche Bewerbung mindestens eine hohe sechsstellige Summe an die FIBA hätte überwiesen werden müssen. Nach Angaben der FIBA wurde die Wildcard u. a. auf Basis von Kriterien wie der Popularität der Sportart Basketball im jeweiligen Land, der Zusammenarbeit des jeweiligen Nationalverbandes mit der FIBA sowie der Vermarktungsmöglichkeiten der FIBA-Sponsoren im jeweiligen Land vergeben. Auch konnten die Verbände eine "Spende" in freiwilliger Höhe an die FIBA entrichten.[7][8] Estland konnte sich in der ersten Runde der Qualifikation, die unter Teams ausgespielt wurde, die nicht an der Europameisterschaft 2013 teilgenommen hatten, den dort zu erspielenden Teilnahmeplatz sichern.

Insgesamt haben vor Beginn der zweiten Qualifikationsrunde elf Teilnehmer die Qualifikation zur Europameisterschaft erreicht. Durch die zweite Qualifikationsrunde wurden im August 2014 noch die fehlenden 13 Teilnehmer ermittelt, sodass die Europameisterschaft mit insgesamt 24 Teams abgehalten werden wurde.

Übersicht:

  • Qualifizierung durch Gewinn der 1. Qualifikationsrunde:

Anmerkungen:

1 Auch Gastgeber der Weltmeisterschaft 2014
2 Auch ursprünglich vorgesehener Gastgeber der Europameisterschaft 2015

QualifikationBearbeiten

VorrundeBearbeiten

In der Vorrunde spielten jeweils sechs Mannschaften in vier Gruppen gegeneinander. Der Sieger eines Spiels erhielt zwei Punkte, der Verlierer einen Punkt. Bei Punktgleichheit erfolgte die Platzierung durch Punktevergleich der direkten Begegnungen und, falls notwendig, durch Vergleich der Korbverhältnisse.

Am 8. Dezember 2014 wurden folgende Gruppen im Freizeitpark Disneyland in Paris ausgelost:[9]

Gruppe A
(Montpellier, Frankreich)
Gruppe B
(Berlin, Deutschland)
Gruppe C
(Zagreb, Kroatien)
Gruppe D
(Riga, Lettland)

Gruppe A – Montpellier, FrankreichBearbeiten

Platz Team Spiele Siege Niederl. Körbe Punkte Korbdiff.
1 Frankreich  Frankreich 5 5 0 407:335 10 +72
2 Israel  Israel 5 3 2 375:384 8 −9
3 Polen  Polen 5 3 2 367:352 8 +15
4 Finnland  Finnland 5 2 3 387:392 7 −5
5 Russland  Russland 5 1 4 379:374 6 +5
6 Bosnien und Herzegowina  Bosnien und Herzegowina 5 1 4 324:402 6 −78
5. September 2015 15:00 MESZ Polen  Polen Bosnien und Herzegowina  Bosnien und Herzegowina 68:64
5. September 2015 17:30 MESZ Israel  Israel Russland  Russland 76:73
5. September 2015 21:00 MESZ Frankreich  Frankreich Finnland  Finnland 97:87 n. V.
6. September 2015 15:00 MESZ Russland  Russland Polen  Polen 79:82
6. September 2015 17:30 MESZ Finnland  Finnland Israel  Israel 66:79
6. September 2015 21:00 MESZ Bosnien und Herzegowina  Bosnien und Herzegowina Frankreich  Frankreich 54:81
7. September 2015 15:00 MESZ Finnland  Finnland Russland  Russland 81:79
7. September 2015 17:30 MESZ Israel  Israel Bosnien und Herzegowina  Bosnien und Herzegowina 84:86 n. V.
7. September 2015 21:00 MESZ Frankreich  Frankreich Polen  Polen 69:66
9. September 2015 15:00 MESZ Bosnien und Herzegowina  Bosnien und Herzegowina Finnland  Finnland 59:88
9. September 2015 17:30 MESZ Polen  Polen Israel  Israel 73:75
9. September 2015 21:00 MESZ Russland  Russland Frankreich  Frankreich 67:74
10. September 2015 15:00 MESZ Finnland  Finnland Polen  Polen 65:78
10. September 2015 17:30 MESZ Bosnien und Herzegowina  Bosnien und Herzegowina Russland  Russland 61:81
10. September 2015 21:00 MESZ Israel  Israel Frankreich  Frankreich 61:86

Gruppe B – Berlin, DeutschlandBearbeiten

Platz Team Spiele Siege Niederl. Körbe Punkte Korbdiff.
1 Serbien  Serbien 5 5 0 433:354 10 +79
2 Spanien  Spanien 5 3 2 448:411 8 +37
3 Italien  Italien 5 3 2 434:434 8 +0
4 Turkei  Türkei 5 3 2 429:459 8 −30
5 Deutschland  Deutschland 5 1 4 370:379 6 −9
6 Island  Island 5 0 5 368:445 5 −77
5. September 2015 15:00 MESZ Deutschland  Deutschland Island  Island 71:65
5. September 2015 18:00 MESZ Spanien  Spanien Serbien  Serbien 70:80
5. September 2015 21:00 MESZ Italien  Italien Turkei  Türkei 87:89
6. September 2015 15:00 MESZ Serbien  Serbien Deutschland  Deutschland 68:66
6. September 2015 18:00 MESZ Island  Island Italien  Italien 64:71
6. September 2015 21:00 MESZ Turkei  Türkei Spanien  Spanien 77:104
8. September 2015 14:30 MESZ Serbien  Serbien Island  Island 93:64
8. September 2015 17:45 MESZ Deutschland  Deutschland Turkei  Türkei 75:80
8. September 2015 21:00 MESZ Spanien  Spanien Italien  Italien 98:105
9. September 2015 14:30 MESZ Turkei  Türkei Serbien  Serbien 72:91
9. September 2015 17:45 MESZ Italien  Italien Deutschland  Deutschland 89:82 n. V.
9. September 2015 21:00 MESZ Island  Island Spanien  Spanien 73:99
10. September 2015 14:30 MESZ Serbien  Serbien Italien  Italien 101:82
10. September 2015 17:45 MESZ Deutschland  Deutschland Spanien  Spanien 76:77
10. September 2015 21:00 MESZ Turkei  Türkei Island  Island 111:102 n. V.

Gruppe C – Zagreb, KroatienBearbeiten

Platz Team Spiele Siege Niederl. Körbe Punkte Korbdiff.
1 Griechenland  Griechenland 5 5 0 387:340 10 +47
2 Kroatien  Kroatien 5 3 2 359:343 8 +16
3 Slowenien  Slowenien 5 3 2 367:356 8 +11
4 Georgien  Georgien 5 2 3 369:364 7 +5
5 Mazedonien 1995  Mazedonien 5 1 4 324:381 6 −57
6 Niederlande  Niederlande 5 1 4 355:377 6 −22
5. September 2015 15:00 MESZ Georgien  Georgien Niederlande  Niederlande 72:73
5. September 2015 18:00 MESZ Mazedonien 1995  Mazedonien Griechenland  Griechenland 65:85
5. September 2015 21:00 MESZ Kroatien  Kroatien Slowenien  Slowenien 80:73
6. September 2015 15:00 MESZ Niederlande  Niederlande Mazedonien 1995  Mazedonien 71:78
6. September 2015 18:00 MESZ Slowenien  Slowenien Georgien  Georgien 79:68
6. September 2015 21:00 MESZ Griechenland  Griechenland Kroatien  Kroatien 72:70
8. September 2015 15:00 MESZ Slowenien  Slowenien Niederlande  Niederlande 81:74
8. September 2015 18:00 MESZ Georgien  Georgien Griechenland  Griechenland 68:79
8. September 2015 21:00 MESZ Kroatien  Kroatien Mazedonien 1995  Mazedonien 73:55
9. September 2015 15:00 MESZ Griechenland  Griechenland Slowenien  Slowenien 83:72
9. September 2015 18:00 MESZ Mazedonien 1995  Mazedonien Georgien  Georgien 75:90
9. September 2015 21:00 MESZ Niederlande  Niederlande Kroatien  Kroatien 72:78
10. September 2015 15:00 MESZ Slowenien  Slowenien Mazedonien 1995  Mazedonien 62:51
10. September 2015 18:00 MESZ Georgien  Georgien Kroatien  Kroatien 71:58
10. September 2015 21:00 MESZ Griechenland  Griechenland Niederlande  Niederlande 68:65

Gruppe D – Riga, LettlandBearbeiten

Platz Team Spiele Siege Niederl. Körbe Punkte Korbdiff.
1 Litauen  Litauen 5 4 1 360:336 9 +24
2 Lettland  Lettland 5 3 2 348:339 8 +9
3 Tschechien  Tschechien 5 3 2 370:342 8 +28
4 Belgien  Belgien 5 3 2 370:344 8 +26
5 Estland  Estland 5 1 4 316:374 6 −58
6 Ukraine  Ukraine 5 1 4 349:378 6 −29
5. September 2015 15:30 MESZ Tschechien  Tschechien Estland  Estland 80:57
5. September 2015 18:30 MESZ Belgien  Belgien Lettland  Lettland 67:78
5. September 2015 21:30 MESZ Litauen  Litauen Ukraine  Ukraine 69:68
6. September 2015 15:30 MESZ Estland  Estland Belgien  Belgien 55:84
6. September 2015 18:30 MESZ Lettland  Lettland Litauen  Litauen 49:68
6. September 2015 21:30 MESZ Ukraine  Ukraine Tschechien  Tschechien 64:78
7. September 2015 15:30 MESZ Litauen  Litauen Belgien  Belgien 74:76
7. September 2015 18:30 MESZ Tschechien  Tschechien Lettland  Lettland 65:72
7. September 2015 21:30 MESZ Ukraine  Ukraine Estland  Estland 71:78
9. September 2015 15:30 MESZ Belgien  Belgien Tschechien  Tschechien 64:66
9. September 2015 18:30 MESZ Lettland  Lettland Ukraine  Ukraine 74:75
9. September 2015 21:30 MESZ Estland  Estland Litauen  Litauen 62:64
10. September 2015 15:30 MESZ Ukraine  Ukraine Belgien  Belgien 71:79
10. September 2015 18:30 MESZ Lettland  Lettland Estland  Estland 75:64
10. September 2015 21:30 MESZ Tschechien  Tschechien Litauen  Litauen 81:85 n. V.

Finalrunde – Lille, FrankreichBearbeiten

Die Finalrunde wird im K.-o.-System in Lille, Frankreich ausgetragen.

Achtelfinale Viertelfinale Halbfinale Finale
                           
61 – 12. September            
 Spanien  Spanien   80
69 – 15. September
 Polen  Polen   66  
 Spanien  Spanien   73
62 – 12. September
   Griechenland  Griechenland   71  
 Griechenland  Griechenland   75
75 – 17. September, 21:00
 Belgien  Belgien   54  
 Spanien  Spanien   80
63 – 12. September
   Frankreich  Frankreich   75  
 Frankreich  Frankreich   76
70 – 15. September
 Turkei  Türkei   53  
 Frankreich  Frankreich   84
64 – 12. September
   Lettland  Lettland   70  
 Lettland  Lettland   73
78 – 20. September, 19:00
 Slowenien  Slowenien   66  
 Spanien  Spanien  80
65 – 13. September
   Litauen  Litauen  63
 Serbien  Serbien   94
71 – 16. September
 Finnland  Finnland   81  
 Serbien  Serbien   89
66 – 13. September
   Tschechien  Tschechien   75  
 Kroatien  Kroatien   59
76 – 18. September, 21:00
 Tschechien  Tschechien   80  
 Serbien  Serbien  64
67 – 13. September
   Litauen  Litauen  67   Dritter Platz
 Israel  Israel   52
72 – 16. September 77 – 20. September, 14:00
 Italien  Italien   82  
 Italien  Italien   85  Frankreich  Frankreich  81
68 – 13. September
   Litauen  Litauen   95    Serbien  Serbien  68
 Litauen  Litauen   85
 Georgien  Georgien   81  

AchtelfinaleBearbeiten

Spiel Datum Team 1 Team 2 1. Q. 2. Q. 3. Q. 4. Q. Verl. Ergebnis Topscorer
61 12. September Spanien  Spanien Polen  Polen 25:20 16:19 14:16 25:11 80:66 Pau Gasol 30
62 12. September Griechenland  Griechenland Belgien  Belgien 16:15 18:16 23:11 18:12 75:54 Ioannis Bourousis, Pierre-Antoine Gillet je 14
63 12. September Frankreich  Frankreich Turkei  Türkei 17:18 19:8 23:14 17:13 76:53 Nando de Colo 15
64 12. September Lettland  Lettland Slowenien  Slowenien 20:20 22:20 13:12 18:14 73:66 Jānis Strēlnieks, Zoran Dragić je 17
65 13. September Serbien  Serbien Finnland  Finnland 23:24 25:19 23:21 23:17 94:81 Miroslav Raduljica 27
66 13. September Kroatien  Kroatien Tschechien  Tschechien 13:20 18:28 12:17 16:15 59:80 Jan Veselý 20
67 13. September Israel  Israel Italien  Italien 13:22 17:18 9:28 13:14 52:82 Alessandro Gentile 27
68 13. September Litauen  Litauen Georgien  Georgien 17:20 22:20 22:22 24:19 85:81 Jonas Mačiulis 34

ViertelfinaleBearbeiten

Spiel Datum Team 1 Team 2 1. Q. 2. Q. 3. Q. 4. Q. Verl. Ergebnis Topscorer
69 15. September Spanien  Spanien Griechenland  Griechenland 14:14 25:18 16:25 18:14 73:71 Pau Gasol 27
70 15. September Frankreich  Frankreich Lettland  Lettland 21:25 19:13 16:7 28:25 84:70 Tony Parker 18
71 16. September Serbien  Serbien Tschechien  Tschechien 21:21 24:21 22:21 22:12 89:75 Jan Veselý 23
72 16. September Italien  Italien Litauen  Litauen 20:21 16:16 23:23 20:19 6:16 85:95 Jonas Valančiūnas 26

HalbfinaleBearbeiten

Spiel Datum Team 1 Team 2 1. Q. 2. Q. 3. Q. 4. Q. Verl. Ergebnis Topscorer
75 17. September Spanien  Spanien Frankreich  Frankreich 17:20 15:13 16:23 18:10 14:9 80:75 Pau Gasol 40
76 18. September Serbien  Serbien Litauen  Litauen 17:22 17:13 9:13 21:19 64:67 Miloš Teodosić 16

Spiele um Plätze 5–8 bzw. Teilnahme am World Olympic Qualifying TournamentBearbeiten

Spiel Datum Team 1 Team 2 1. Q. 2. Q. 3. Q. 4. Q. Verl. Ergebnis Topscorer
73 17. September Griechenland  Griechenland Lettland  Lettland 17:24 20:20 23:17 37:29 97:90 Kristaps Janičenoks 23
74 17. September Tschechien  Tschechien Italien  Italien 21:21 16:21 17:32 16:11 70:85 Jan Veselý 26
79 18. September Lettland  Lettland Tschechien  Tschechien 23:28 13:29 9:23 25:17 70:97 Jan Veselý 24
  • Damit qualifizierten sich Griechenland, Italien und Tschechien für das Qualifikationsturnier für Olympia.

Spiel um Platz 3Bearbeiten

Spiel Datum Team 1 Team 2 1. Q. 2. Q. 3. Q. 4. Q. Verl. Ergebnis Topscorer
77 20. September Frankreich  Frankreich Serbien  Serbien 16:16 21:16 21:12 23:24 81:68 Nando de Colo 20

FinaleBearbeiten

Spiel Datum Team 1 Team 2 1. Q. 2. Q. 3. Q. 4. Q. Verl. Ergebnis Topscorer
78 20. September Spanien  Spanien Litauen  Litauen 19:8 22:25 19:10 20:20 80:63 Pau Gasol 25

Qualifikation Olympische SpieleBearbeiten

Die beiden Finalteilnehmer Litauen und Spanien qualifizierten sich direkt für die Olympischen Sommerspiele 2016 in Rio de Janeiro. Die Plätze drei bis sieben (Frankreich, Serbien, Griechenland, Italien und Tschechien) berechtigten zur Teilnahme am World Olympic Qualifying Tournament vom 5. bis zum 11. Juli 2016. Dort spielten achtzehn Mannschaften die verbleibenden drei Tickets aus.

Individuelle AuszeichnungenBearbeiten

Zum Most Valuable Player (MVP) des Turniers wurde der Spanier Pau Gasol gewählt. Das All-Tournament Team bildeten außer ihm sein Landsmann Sergio Rodríguez, der Franzose Nando de Colo sowie die Litauer Jonas Mačiulis und Jonas Valančiūnas.[10]

WeblinksBearbeiten

  Commons: Eurobasket 2015 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b Eight bid to host EuroBasket 2015, auf fibaeurope.com
  2. Ärger über Europa-Verband: Deutschland verzichtet auf Basketball-EM 2015. In: Der Spiegel. 14. Dezember 2011, abgerufen am 12. September 2015.
  3. fibaeurope.com: Ukraine will host Eurobasket 2015 (englisch)
  4. fibaeurope.com: FIBA Europe discusses EuroBasket 2015 (englisch)
  5. fibaeurope.com: FIBA Europe relocates EuroBasket 2015 (englisch)
  6. fibaeurope.com: Eurobasket 2015 Hosts announced (englisch)
  7. fiba.com: Brazil, Finland, Greece and Turkey awarded wild cards for Spain 2014 (englisch)
  8. Ärger über Wildcard-Vergabe: DBB zieht WM-Bewerbung zurück. In: Der Spiegel. 28. Januar 2014, abgerufen am 12. September 2015.
  9. EuroBasket 2015 Draw Complete. FIBA Europa, 8. Dezember 2014, abgerufen am 8. Dezember 2014 (englisch).
  10. Gasol Headlines All-Star Five Presented By Tissot. (Nicht mehr online verfügbar.) FIBA Europa, 20. September 2015, archiviert vom Original am 23. September 2015; abgerufen am 24. September 2015 (englisch).   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.eurobasket2015.org