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Georgische Basketballnationalmannschaft

Nationalmannschaft
Georgien
საქართველო
GeorgienGeorgien
Verband Georgischer Basketballverband
(georgisch კალათბურთის ფედერაცია)
FIBA-Mitglied seit 1992
FIBA-Weltranglistenplatz 50
Trainer Ilias Zouros
Weltmeisterschaften
Endrundenteilnahmen keine
Beste Ergebnisse
Olympische Spiele
Endrundenteilnahmen keine
Beste Ergebnisse
Kontinentale Meisterschaften
Meisterschaft Europameisterschaft
Endrundenteilnahmen 4
Beste Ergebnisse 11. Platz (2011)
Homepage GBF: Das Team 2013
(Stand: 5. November 2017)

Die georgische Basketballnationalmannschaft der Herren (georgisch საქართველოს ეროვნული საკალათბურთო ნაკრები) repräsentiert Georgien bei internationalen Basketball-Länderspielen.

GeschichteBearbeiten

Die georgische Basketballnationalmannschaft wurde nach dem Zerfall der Sowjetunion 1992 gegründet. Im Unterschied zur russischen Nationalmannschaft, die die direkte Nachfolge der erfolgreichen sowjetischen Auswahl antreten durfte, musste sich die georgische Auswahl zunächst über Vorrunden für die Teilnahme an Endrundenturnieren qualifizieren. Dies gelang nicht und man rutschte in die sogenannte Division B der Nationalmannschaften im Kontinentalverband FIBA Europa ab. Durch Einbürgerung verschiedener, insbesondere US-amerikanischer Spieler, die damit unter weniger strenge Ausländerbeschränkungen für Spieler europäischer Herkunft in südeuropäischen Ligen fielen, gewann man einen stetigen Zugewinn an talentierten Spielern. Von den naturalisierten Spielern war jedoch nach den Regeln der FIBA immer nur ein Spieler einsatzberechtigt. In Verbindung mit einem talentierten Nachwuchs, von dem Sasa Patschulia und Nikolos Zkitischwili selbst den Sprung in die am höchsten dotierte US-Profiliga NBA schafften, konnte man 2009 mit dem eingebürgerten Tyrone Ellis, der von seinem ehemaligen Vereinstrainer Gordon Herbert „angeworben“ wurde, die Europameisterschaft der Division B gewinnen und den Aufstieg in die Division A erreichen.[1]

Anschließend gelang die direkte Qualifikation für die Endrunde der Basketball-Europameisterschaft 2011. Nach zwei Siegen über Belgien und die Ukraine gelang in der Zwischenrunde jedoch kein Sieg mehr und man rangierte am Ende auf dem zwölften Platz, der nicht für die Qualifikation für die Olympischen Spiele 2012 reichte. In der Qualifikation für die EM-Endrunde 2013 verpasste man nach einer Heimniederlage gegen Bosnien und Herzegowina nur knapp den Gruppensieg, war aber trotzdem für die Endrunde der 24 Teilnehmermannschaften qualifiziert. Bei der Europameisterschaft 2015 verlor man im Achtelfinale gegen den Mitfavoriten aus Litauen nur knapp mit 81:85. An der Europameisterschaft 2017 nahm Georgien ebenfalls teil.

KaderBearbeiten

Kader Georgiens bei der Europameisterschaft 2017
Spieler
Nr. Name Geburt Größe Info Einsätze Verein
Guards (PG, SG)
3 Michael Dixon 01.12.1990 186 Frankreich  Strasbourg IG
4 Giorgi Gamqrelidse 10.11.1986 183 von = Titebi Tiflis {{{von}}}
6 Anatoli Boisa 09.09.1983 194 Kutaissi 2010
8 Giorgi Zinzadse 07.02.1986 191 Kutaissi 2010
Forwards (SF, PF)
10 Duda Sanadse 25.07.1992 196 Slowenien  KK Primorska Koper
11 Manutschar Markoischwili 17.11.1986 197 Italien  Grissin Bon Reggio Emilia
17 Mikhail Berischwili 12.04.1987 203 BK Dinamo Tiflis
23 Tornike Schengelia 05.10.1991 206 Spanien  Saski Baskonia
99 Ilja Lonaridse 15.09.1989 205 BK Dinamo Tiflis
Center (C)
7 Sasa Patschulia 10.02.1984 211 (C)  Vereinigte Staaten  Golden State Warriors
9 Giorgi Schermadini 02.04.1989 216 Spanien  Unicaja Málaga
35 Goga Bitadse 20.07.1999 210 Serbien  KK Mega Leks
Trainer
Nat. Name Position
Griechenland  Ilias Zouros Cheftrainer
Slowenien /Kroatien  Jurica Golemac Trainerassistent
Legende
Abk. Bedeutung
(C)  Mannschaftskapitän
Quellen
Teamhomepage
Ligahomepage
Stand: 1. September 2017

Bekannte SpielerBearbeiten

Weitere bekannte Spieler, die in der jüngeren Vergangenheit in der Nationalmannschaft spielten, sind:

Naturalisierte SpielerBearbeiten

Abschneiden bei internationalen TurnierenBearbeiten

Olympische SommerspieleBearbeiten

  • bisher nicht qualifiziert

WeltmeisterschaftenBearbeiten

  • bisher nicht qualifiziert

Europameisterschafts-EndrundenBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Nathan Thornburgh: Dallas Basketball Player Is Hero in Europe. The New York Times, 13. November 2009, abgerufen am 1. September 2013 (englisch).