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Kōtō (jap. 江東区, Kōtō-ku; engl. Koto City) ist einer der 23 Bezirke im Osten der japanischen Präfektur Tokio. Er liegt im Südosten Tokios, der Hauptstadt Japans.

Kōtō-ku
江東区
Kōtō
Geographische Lage in Japan
Kōtō (Japan)
Red pog.svg
Region: Kantō
Präfektur: Tokio
Koordinaten: 35° 40′ N, 139° 49′ OKoordinaten: 35° 40′ 22″ N, 139° 49′ 3″ O
Basisdaten
Fläche: 39,94 km²
Einwohner: 518.442
(1. Juni 2019)
Bevölkerungsdichte: 12.981 Einwohner je km²
Gemeindeschlüssel: 13108-3
Symbole
Flagge/Wappen:
Flagge/Wappen von Kōtō
Baum: Japanische Schwarzkiefer
Blume: Camellia sasanqua
Rathaus
Adresse: Kōtō City Hall
4-11-28, Tōyō
Kōtō-ku
Tōkyō 135-8383
Webadresse: http://www.city.koto.lg.jp
Lage Kōtōs in der Präfektur Tokio
Lage Kōtōs in der Präfektur

Inhaltsverzeichnis

GeographieBearbeiten

Kōtō liegt östlich des Stadtzentrums, zwischen dem Sumidagawa im Westen und dem Arakawa im Osten. Die beiden Flüsse bilden die Grenze zu den Bezirken Chūō im Westen und Edogawa im Osten. Im Norden liegt Sumida, im Süden die Bucht von Tokio. Ein Großteil der Fläche des Bezirks ist erst seit der Meiji-Restauration durch Neulandgewinnung entstanden.

Die wichtigsten Stadtteile im Bezirk sind Kameido, Kiba, Kiyosumi, Monzen-Nakachō und Shirakawa. Auch das Neubaugebiet Ariake im Hafen (Teil von Odaiba) gehört zum Bezirk Kōtō. Die Insel Yumenoshima in der Bucht von Tokio wurde ebenfalls künstlich errichtet.

GeschichteBearbeiten

Der „Sonder“bezirk Kōtō wurde am 15. März 1947 durch die Zusammenlegung der Stadtbezirke Fukagawa und Jōtō der Stadt Tokio geschaffen.

Wie in ganz Tokio haben sowohl das Große Kantō-Erdbeben 1923 als auch die Bombardierungen zum Ende des Zweiten Weltkriegs nahezu alle Gebäude im Stadtbezirk zerstört.

VerkehrBearbeiten

SehenswürdigkeitenBearbeiten

BildungBearbeiten

PolitikBearbeiten

Fraktionen im Parlament
(Stand: 29. Mai 2019)[1]
      
Insgesamt 44 Sitze
  • LDP: 14
  • Minsei club: 11
  • Kōmeitō: 9
  • KPJ: 3
  • Atarashii・Ishin・Mirai kaigi: 3
  • Fraktionslos: 4
 
Das Rathaus von Kōtō in Tōyō

Der Gemeinderat hat eine Sollstärke von 44 Mitgliedern und wurde bei den einheitlichen Regionalwahlen 2019 neu gewählt.[2] Der Bürgermeister wird ebenfalls bei einheitlichen Regionalwahlen gewählt; 2019 wurde der ehemalige Präfekturparlamentsabgeordnete Takaaki Yamazaki mit LDP-Kōmeitō-Unterstützung mit 71,5 % der Stimmen gegen zwei Kandidaten für eine vierte Amtszeit wiedergewählt.[3][4]

Für das Präfekturparlament ist der Kōtō-ku Viermandatswahlkreis; bei der letzten Wahl 2017 gingen die vier Sitze an Kandidaten von Tomin First no Kai, LDP, Kōmeitō und KPJ. Auf dem fünften Platz abgewählt war Ex-Minna-Amtsinhaberin Yukie Kakizawa (Ehefrau von Mito Kakizawa), die 2017 als Unabhängige mit Tomin-First-Unterstützung kandidierte.[5]

Der Bezirk bildet den Wahlkreis Tokio 15 für das Shūgiin, das Unterhaus des nationalen Parlaments. Bei der Wahl 2017 setzte sich der ehemalige Senator Tsukasa Akimoto (45,5 %, LDP) gegen den bisherigen Abgeordneten Mito Kakizawa (31,7 %, 2017 für die Kibō no Tō) durch, der aber einen der drei Kibō-Sitze bei der präfekturweiten Verhältniswahl gewann. Kakizawas Vater Kōji hatte den Wahlkreis 15 bis 2003 vertreten.

Söhne und Töchter der StadtBearbeiten

Angrenzende Städte und GemeindenBearbeiten

Siehe auchBearbeiten

WeblinksBearbeiten

  Commons: Kōtō – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Bezirksparlament Kōtō: Abgeordnete nach Fraktion, abgerufen am 7. Juni 2019.
  2. 統一地方選2019>東京>江東区議選. In: Tōkyō Shimbun. April 2019, abgerufen am 7. Juni 2019 (japanisch).
  3. 統一地方選2019>東京>江東区長選. In: Tōkyō Shimbun. April 2019, abgerufen am 7. Juni 2019 (japanisch).
  4. 統一地方選2019 江東区長選. In: NHK Senkyo Web. 22. April 2019, abgerufen am 7. Juni 2019 (japanisch).
  5. Tōkyō Shimbun: Präfekturparlamentswahl in Tokio 2017, Ergebnis Kōtō-ku