Darren Webster

englischer Dartspieler
Darren Webster Darts pictogram.svg
Zur Person
Spitzname Demolition Man
Nation EnglandEngland England
Geburtsdatum 10. Juni 1968
Geburtsort Norwich, England
Wohnort Norwich, England
Dartsport
Dart seit 2002
Wurfhand rechts
Darts 16 g Cosmo's
Einlaufmusik Dancing in the Dark von Bruce Springsteen
PDC seit 2002
Platz Weltrangliste 56.[1]
Wichtigste Erfolge
Infobox zuletzt aktualisiert: 17. Oktober 2021

Darren Webster (* 10. Juni 1968 in Norwich, Norfolk) ist ein englischer Dartspieler.

KarriereBearbeiten

2002–2006: Vom Beginn der Karriere bis zum WM-ViertelfinaleBearbeiten

Webster wurde im Jahr 2002 Profi bei der Professional Darts Corporation. Er ging damit im Gegensatz zu den meisten Dartspielern nicht den Weg über die British Darts Organisation.

Seine ersten PDC-Turniere waren die UK Open Qualifiers 2002/03. Durch gute Leistungen konnte er sich direkt für die UK Open 2003, sein erstes Darts-Major, qualifizieren. Er überstand die erste Runde, schied jedoch in seinem zweiten Spiel gegen John Lowe aus.

Bei den UK Open Qualifiers 2003/04 erreichte Webster sein erstes PDC-Finale, dass er gegen Peter Manley verlor. Außerdem kam er ein weiteres Mal ins Viertelfinale. Bei den UK Open 2004 durfte Webster daher später ins Turnier einsteigen, verlor dafür aber sein erstes Spiel mit 7:8 gegen James Wade. Im Juni 2004 qualifizierte sich Webster für die erstmals ausgetragenen Las Vegas Desert Classic, wo er in der ersten Runde ausschied. Auch die UK Open Qualifiers 2004/05 absolvierte Webster unter anderem mit einem Viertelfinaleinzug erfolgreich. Bei den anschließenden UK Open zog Webster dann erstmals in die Runde der letzten 32 ein.

Sowohl bei den Las Vegas Desert Classic 2005 als auch beim World Matchplay 2005, für dass sich Webster erstmals qualifizierte, verlor Webster direkt sein Erstrundenmatch. Im Oktober 2005 gewann Webster das Open Oust Nederland im Finale gegen Co Stompé.

Als Nummer 32 der PDC Order of Merit qualifizierte Webster sich knapp für die PDC World Darts Championship 2006. Er verlor jedoch bei seiner ersten WM-Teilnahme in der ersten Runde gegen den niederländischen Qualifikanten Erwin Extercatte.

Das Dartsjahr 2006 verlief eher weniger erfolgreich für Webster. Nach erfolgreichem Absolvieren des PDPA Qualifiers konnte er sich aber dennoch für die PDC World Darts Championship 2007 qualifizieren. Dort konnte er nach Siegen gegen Bob Anderson, Adrian Gray und Wynand Havenga bis ins Viertelfinale vorpreschen. Erst dann wurde er vom späteren Finalisten Phil Taylor geschlagen.

2007–2016: Von der Karrierepause zur Tour CardBearbeiten

Bei der PDC Pro Tour 2007 war dann allerdings wieder wenig drin für Webster. Dem gegenüber stand die erste Achtelfinalteilnahme bei den UK Open. Das reichte aber nicht aus, um sich für die Weltmeisterschaft zu qualifizieren.

Zwischen 2008 und 2011 nahm Webster – mit Unterbrechung im Frühjahr 2010 – kaum an Dartsturnieren teil. Erst im Frühjahr 2012 griff Webster wieder an. Er nahm an der PDC Qualifying School 2012 teil, konnte sich jedoch keine Tour Card sichern.[2] Als Associate Member der PDPA konnte er jedoch trotzdem bei den meisten Turnieren der PDC Pro Tour 2012 teilnehmen. Dabei erreichte er zweimal das Viertelfinale und einmal das Halbfinale. Außerdem qualifizierte er sich zweimal für die neue European Tour. Bei der anschließenden PDC World Darts Championship verlor er in der ersten Runde gegen Mark Walsh.

Durch seine Erfolge auf der Tour konnte sich Webster direkt eine Tour Card für das kommende Jahr sichern. Allerdings konnte er erst gegen Ende des Jahres größere Erfolge feiern. Bei der PDC Pro Tour 2013 kam Webster dreimal ins Viertelfinale und zweimal ins Halbfinale. Im Oktober konnte der das Gleneagle Irish Masters gewinnen. Bei der PDC World Darts Championship 2014 verlor Webster erneut in der ersten Runde. Dieses Mal mit 2:3 gegen James Wade.

Bei den Dutch Darts Masters 2014 kam Webster erstmals in ein European Tour-Achtelfinale. Auch der PDC Pro Tour 2014 erreichte Webster erstmals sechs Viertelfinals. Durch seine guten Leistungen qualifizierte sich Webster wieder für das World Matchplay und auch erstmals den World Grand Prix und die Players Championship Finals schied jedoch alle drei Male in der ersten Runde aus. Über den Wild Card Qualifier kam Webster zum Grand Slam of Darts 2014, wurde jedoch ohne Sieg Gruppenletzter.

Bei der PDC World Darts Championship 2015 gewann Webster das erste Spiel mit 3:1 in Sätzen gegen Simon Whitlock. In der zweiten Runde verlor er jedoch knapp gegen Dean Winstanley. Die PDC Pro Tour 2015 war für Webster jedoch mit einem Viertelfinale weniger erfolgreich, so dass er sich nur knapp über die PDC Pro Tour Order of Merit für die PDC World Darts Championship 2016 qualifizierte. Nach einem Erstrundensieg gegen John Henderson kassierte er einen Whitewash gegen Michael van Gerwen.

Nachdem er sich für die erste Runde der UK Open 2016 qualifizieren konnte, gewann Webster insgesamt vier Spiele und zog damit ins Achtelfinale ein. Auf der PDC Pro Tour 2016 kam er zweimal ins Halbfinale. Außerdem gelang ihm erneut die Qualifikation für den Grand Slam of Darts. Dabei glänzte er zwar mit einem 5:0-Sieg gegen Phil Taylor, schied jedoch trotzdem als Gruppendritter aus.

Nach Siegen über Jonny Clayton, Simon Whitlock, Alan Norris und Christian Kist kam Webster bis ins Halbfinale der Players Championship Finals 2016, sein bestes Ergebnis bei einem Major-Turnier.

Bei der PDC World Darts Championship 2017 kam Webster bis ins Achtelfinale. Dafür schlug er Stephen Bunting und Simon Whitlock, bevor er mit 1:4 in Sätzen gegen Michael van Gerwen verlor.

2017-heute: Erster Tour-Sieg und ein schwaches 2020Bearbeiten

Die PDC Pro Tour 2017 war die bislang erfolgreichste für Webster. Bei den UK Open Qualifiers 2017 glänzte er unter anderem mit einem Nine dart finish. Mit dem Players Championship Nummer 15 im Jahr 2017 kam es zu Websters erstem Sieg bei einem PDC-Rankingturnier. Er gewann das Finale mit 6:1 gegen Daryl Gurney.

Beim anschließenden World Matchplay 2017 erreichte Webster erstmals das Viertelfinale. Der World Grand Prix und die European Darts Championship endete allerdings abermals in der ersten Runde.

Er qualifizierte sich erneut über den Wild Card Qualifier für den Grand Slam of Darts 2017. Dort erreichte Webster erstmals – wenn auch knapp – das Achtelfinale, dass er gegen Phil Taylor verlor. Auch bei den Players Championship Finals kam er ins Achtelfinale.

Bei der PDC World Darts Championship 2018 war Webster erstmals als Nummer 23 der PDC Order of Merit gesetzt. Er gewann sein Erstrundenmatch gegen Devon Petersen mit 3:2 in Sätzen. In der zweiten Runde konnte er dann auch den höher gesetzten Simon Whitlock schlagen, bevor er sich mit einem 4:0-Sieg über Toni Alcinas in ein WM-Viertelfinale spielen konnte. Dieses verlor er dann allerdings glatt mit 0:5 gegen Jamie Lewis.

Bei den UK Open Qualifiers 2018 kam Webster einmal ins Finale, dass er mit 3:6 gegen Michael van Gerwen verlor. Ansonsten erreichte er in diesem Jahr ein Halbfinale bei den Players Championships 2018 sowie ein Viertelfinale auf der European Tour bei den International Darts Open. Beim World Matchplay 2018 besiegte Webster Steve Lennon und im Achtelfinale den Weltmeister Rob Cross. Erst im Viertelfinale verlor er gegen den späteren Finalisten Mensur Suljović. Auch beim World Grand Prix konnte Webster ein Spiel gewinnen.

Bei der European Darts Championship 2018 überstand Webster zweimal den Last-Leg-Decider gegen Stephen Bunting und Cristo Reyes um bis ins Viertelfinale einzuziehen. Dies verlor Webster mit 5:10 gegen Max Hopp.

Bei der PDC World Darts Championship 2019 kassierte Webster einen 0:3-Whitewash in Sätzen gegen seinen Erstrundengegner Vincent van der Voort und schied damit früh aus dem Turnier aus. Er konnte sich jedoch durch seine guten Leistungen im Vorjahr für die Top 16 der Order of Merit und damit erstmals für das Masters qualifizieren. Er verlor in der ersten Runde gegen Stephen Bunting. Auf der European Darts Tour 2019 erreichte Webster in diesem Jahr zwei Viertelfinals bei der German Darts Championship und beim European Darts Grand Prix. Beim World Matchplay und bei der European Darts Championship schied er jedoch in der ersten Runde aus.

Beim Grand Slam of Darts 2019 kam Webster wieder ins Achtelfinale, dass er mit 1:10 gegen den späteren Turniersieger Gerwyn Price verlor.

Die PDC World Darts Championship 2020 endete für Webster in der dritten Runde. Nachdem er gegen Yuki Yamada mit 3:0 gewann ging sein Match gegen Adrian Lewis in den letzten Satz, den er mit 2:4 in legs verlor.

Die PDC Pro Tour 2020 verlief weniger erfolgreich. Er qualifizierte sich erstmals nicht für das World Matchplay und auch nicht für die European Darts Championship. Für die Players Championship Finals 2020 rückte Webster nur ins Teilnehmerfeld weil Mensur Suljović seine Teilnahme zurückzog. Er schied jedoch in der ersten Runde gegen Jeffrey de Zwaan aus.

Auch qualifizierte sich Webster erstmals wieder nicht für die Weltmeisterschaft.

PDC-WeltmeisterschaftBearbeiten

TitelBearbeiten

BDOBearbeiten

  • Weitere
    • 2011: England Classic Early Bird

PDCBearbeiten

AndereBearbeiten

  • 2011: Eastbourne Open 1
  • 2012: Southend Open

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. PDC Order of Merit. 17. Oktober 2021, abgerufen am 17. Oktober 2021 (englisch).
  2. Qualifying School - Day Four abgerufen am 5. Februar 2021