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Clev ist eine Hofschaft in Halver im Märkischen Kreis im Regierungsbezirk Arnsberg in Nordrhein-Westfalen (Deutschland).

Clev
Stadt Halver
Koordinaten: 51° 12′ 27″ N, 7° 30′ 46″ O
Höhe: 321 m ü. NN
Postleitzahl: 58553
Vorwahl: 02353
Clev (Halver)
Clev

Lage von Clev in Halver

Lage und BeschreibungBearbeiten

Clev liegt auf 321 Meter über Normalnull nordöstlich des Halveraner Hauptortes im Tal des Schlechtenbachs. Der Ort ist über eine Zufahrt erreichbar, die bei Carthausen im Hälvertal von der Landesstraße L868 abzweigt und auch Ober- und Mittelcarthausen, Solberg und Schlechtenbach anbindet. Weitere Nachbarorte sind Niederlangenscheid, Bruch und Oeckinghausen. Nordöstlich erhebt sich mit 370,5 Meter über Normalnull eine Anhöhe.

GeschichteBearbeiten

Clev wurde erstmals 1449 urkundlich erwähnt, die Entstehungszeit der Siedlung wird aber für den Zeitraum zwischen 1050 und 1200 infolge der Rodungsphase nach der hochmittelalterlichen Territorialbildung vermutet.[1] Clev war ein Abspliss der Hofschaft Obercarthausen.

1818 lebten 13 Einwohner im Ort. Laut der Ortschafts- und Entfernungs-Tabelle des Regierungs-Bezirks Arnsberg wurde Clev als Ackergut kategorisiert und besaß 1838 eine Einwohnerzahl von 21, allesamt evangelischen Glaubens. Der Ort gehörte zu dieser Zeit der Gloerfelder Bauerschaft innerhalb der Bürgermeisterei Halver an und besaß zwei Wohnhäuser, eine Fabrik bzw. Mühle und ein landwirtschaftliches Gebäude.[2]

Das Gemeindelexikon für die Provinz Westfalen von 1887 gibt eine Zahl von 18 Einwohnern an, die in vier Wohnhäusern lebten. Der Ort wird zu dieser Zeit Klev genannt.[3]

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Alfred Jung: Halver und Schalksmühle. Untersuchung und Gedanken zur Siedlungsgeschichte des Amtes Halver, eines alten Kirchspiels im sächsisch-fränkischen Grenzraum. Freunde der Burg Altena, Altena 1978 (Altenaer Beiträge. Arbeiten zur Geschichte und Heimatkunde der ehemaligen Grafschaft Mark 13, ISSN 0516-8260).
  2. Johann Georg von Viebahn: Ortschafts- und Entfernungs-Tabelle des Regierungs-Bezirks Arnsberg, nach der bestehenden Landeseintheilung geordnet, mit Angabe der früheren Gebiete und Aemter, der Pfarr- und Schulsprengel und topographischen Nachrichten. Ritter, Arnsberg 1841.
  3. Königliches Statistisches Bureau (Preußen) (Hrsg.): Gemeindelexikon für die Provinz Westfalen, Auf Grund der Materialien der Volkszählung vom 1. Dezember 1885 und andere amtlicher Quellen, (Gemeindelexikon für das Königreich Preußen, Band X), Berlin 1887.