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Schwarzenbach ist eine Ortslage von Halver im Märkischen Kreis im Regierungsbezirk Arnsberg in Nordrhein-Westfalen (Deutschland).

Schwarzenbach
Stadt Halver
Koordinaten: 51° 11′ 32″ N, 7° 29′ 33″ O
Höhe: 408 m ü. NN
Postleitzahl: 58553
Vorwahl: 02355
Schwarzenbach (Halver)
Schwarzenbach

Lage von Schwarzenbach in Halver

Lage und BeschreibungBearbeiten

Schwarzenbach liegt nordwestlich des Halveraner Hauptortes ist heute Teil eines Gewerbegebietes. Die Nachbarorte sind der Hauptort Halver und die Außenortschaften Weißenpferd, Schmalenbach, Kirchlöh, Löhbach und Oberhürxtal.

Der Ort ist über Nebenstraßen von der Bundesstraße 229, der Landesstraße 528 oder dem Hauptort zu erreichen, die auch Löhbach anbinden. Schwarzenbach ist heute als eigenständiger Siedlungsplatz nicht mehr wahrzunehmen, da es von dem Gewerbegebiet zwischen Oege und dem Hauptort vollständig umschlossen ist. Es liegt an einer alten Trassierung der Landesstraße 528, die von einer Ortsumgehung ersetzt wurde.

GeschichteBearbeiten

1838 gehörte Schwarzenbach der Halver Dorfbauerschaft innerhalb der Bürgermeisterei Halver an. Der laut der Ortschafts- und Entfernungs-Tabelle des Regierungs-Bezirks Arnsberg als Kotten bezeichnete Ort besaß zu dieser Zeit ein Wohnhaus. Zu dieser Zeit lebten acht Einwohner im Ort, allesamt evangelischen Glaubens.[1]

Das Gemeindelexikon für die Provinz Westfalen von 1887 gibt eine Zahl von 38 Einwohnern an, die in fünf Wohnhäusern lebten.[2]

An Schwarzenbach verlief auf der Trasse der heutigen Landesstraße 528 eine Altstraße von Halver über Wipperfürth, Halver, Kierspe nach Meinerzhagen vorbei, der Hileweg, ein bedeutender frühmittelalterlicher (nach anderen Ansichten bereits frühgeschichtlicher) Handels-, Pilger- und Heerweg.[3]

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Johann Georg von Viebahn: Ortschafts- und Entfernungs-Tabelle des Regierungs-Bezirks Arnsberg, nach der bestehenden Landeseintheilung geordnet, mit Angabe der früheren Gebiete und Aemter, der Pfarr- und Schulsprengel und topographischen Nachrichten. Ritter, Arnsberg 1841.
  2. Königliches Statistisches Bureau (Preußen) (Hrsg.): Gemeindelexikon für die Provinz Westfalen, Auf Grund der Materialien der Volkszählung vom 1. Dezember 1885 und andere amtlicher Quellen, (Gemeindelexikon für das Königreich Preußen, Band X), Berlin 1887.
  3. Alfred Jung: Halver und Schalksmühle. Untersuchung und Gedanken zur Siedlungsgeschichte des Amtes Halver, eines alten Kirchspiels im sächsisch-fränkischen Grenzraum. Freunde der Burg Altena, Altena 1978 (Altenaer Beiträge. Arbeiten zur Geschichte und Heimatkunde der ehemaligen Grafschaft Mark 13, ISSN 0516-8260)