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Grund ist ein Ortsteil von Halver im Märkischen Kreis im Regierungsbezirk Arnsberg in Nordrhein-Westfalen (Deutschland).

Grund
Stadt Halver
Koordinaten: 51° 11′ 3″ N, 7° 32′ 17″ O
Höhe: 335 m ü. NN
Postleitzahl: 58553
Vorwahl: 02355
Grund (Halver)
Grund

Lage von Grund in Halver

Lage und BeschreibungBearbeiten

Grund liegt östlich des Halveraner Hauptortes auf 335 m ü. NHN im Tal der Schlemme. Der Ort liegt an einer Nebenstraße, die bei Schröders Herweg und Ehringhausen von der Landesstraße 892 abzweigt und auch Im Wiebusch und den Herweger Schleifkotten anbindet. Weitere Nachbarorte sind Mittelherweg, Schlemme, Schmidtsiepen, Stichterweide und Sticht.

Durch den Ort verläuft der von der Schleifkottenbahn GmbH betriebene Streckenabschnitt der Wuppertalbahn.

GeschichteBearbeiten

Grund wurde erstmals 1732 urkundlich erwähnt, die Entstehungszeit der Siedlung wird im Zeitraum zwischen 1705 und 1725 vermutet.[1]

1818 lebten fünf Einwohner im Ort. 1838 gehörte Grund der Ehringhauser Bauerschaft innerhalb der Bürgermeisterei Halver an. Der laut der Ortschafts- und Entfernungs-Tabelle des Regierungs-Bezirks Arnsberg als Kotten kategorisierte Ort besaß zu dieser Zeit ein Wohnhaus und eine Fabrik bzw. Mühle. Zu dieser Zeit lebten vier Einwohner im Ort, allesamt evangelischen Glaubens.[2]

Das Gemeindelexikon für die Provinz Westfalen von 1887 gibt für Grunde eine Zahl von zwölf Einwohnern an, die in einem Wohnhaus lebten.[3]

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Alfred Jung: Halver und Schalksmühle. Untersuchung und Gedanken zur Siedlungsgeschichte des Amtes Halver, eines alten Kirchspiels im sächsisch-fränkischen Grenzraum. Freunde der Burg Altena, Altena 1978 (Altenaer Beiträge. Arbeiten zur Geschichte und Heimatkunde der ehemaligen Grafschaft Mark 13, ISSN 0516-8260).
  2. Johann Georg von Viebahn: Ortschafts- und Entfernungs-Tabelle des Regierungs-Bezirks Arnsberg, nach der bestehenden Landeseintheilung geordnet, mit Angabe der früheren Gebiete und Aemter, der Pfarr- und Schulsprengel und topographischen Nachrichten. Ritter, Arnsberg 1841.
  3. Königliches Statistisches Bureau (Preußen) (Hrsg.): Gemeindelexikon für die Provinz Westfalen, Auf Grund der Materialien der Volkszählung vom 1. Dezember 1885 und andere amtlicher Quellen, (Gemeindelexikon für das Königreich Preußen, Band X), Berlin 1887.