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Altemühle ist eine Hofschaft und ehemalige Mühle in Halver im Märkischen Kreis im Regierungsbezirk Arnsberg in Nordrhein-Westfalen (Deutschland).

Altemühle
Stadt Halver
Koordinaten: 51° 10′ 57″ N, 7° 28′ 48″ O
Höhe: 360 m ü. NN
Postleitzahl: 58553
Vorwahl: 02355
Altemühle (Halver)
Altemühle

Lage von Altemühle in Halver

Lage und BeschreibungBearbeiten

Altemühle liegt auf 360 Meter über Normalnull westlich vom Halveraner Hauptort. Nachbarorte sind neben dem Hauptort die Orte Hesseln, Gesenberg, Hefendehl, Ober- und Niederhövel. Der Ort ist über Nebenstraßen zu erreichen, die den Hauptort mit dem Ortsteil Eickerhöhe verbinden. Nordöstlich erhebt sich eine Anhöhe mit 411,8 Meter über Normalnull.

Altemühle liegt an dem Bach Hasenbecke, einem Zufluss des Bolsenbachs.

GeschichteBearbeiten

Altemühle wurde erstmals 1465 urkundlich erwähnt, die Entstehungszeit der Siedlung wird aber im Zeitraum zwischen 1300 und 1400 in der Folge der zweiten mittelalterlichen Rodungsperiode vermutet.[1] Altemühle war ein Abspliss des Hofes Hohenhausen (heute im nördlichen Ortszentrum aufgegangen).

1818 lebten zwölf Einwohner im Ort. Laut der Ortschafts- und Entfernungs-Tabelle des Regierungs-Bezirks Arnsberg wurde der Ort unter dem Namen Altenmühle als Hof kategorisiert und besaß 1838 eine Einwohnerzahl von 21, allesamt evangelischen Glaubens. Der Ort gehörte zu dieser Zeit der Dorfbauerschaft innerhalb der Bürgermeisterei Halver an und besaß vier Wohnhäuser und ein landwirtschaftliches Gebäude.[2]

Das Gemeindelexikon für die Provinz Westfalen von 1887 gibt eine Zahl von 35 Einwohnern an, die in vier Wohnhäusern lebten.[3]

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Alfred Jung: Halver und Schalksmühle. Untersuchung und Gedanken zur Siedlungsgeschichte des Amtes Halver, eines alten Kirchspiels im sächsisch-fränkischen Grenzraum. Freunde der Burg Altena, Altena 1978 (Altenaer Beiträge. Arbeiten zur Geschichte und Heimatkunde der ehemaligen Grafschaft Mark 13, ISSN 0516-8260).
  2. Johann Georg von Viebahn: Ortschafts- und Entfernungs-Tabelle des Regierungs-Bezirks Arnsberg, nach der bestehenden Landeseintheilung geordnet, mit Angabe der früheren Gebiete und Aemter, der Pfarr- und Schulsprengel und topographischen Nachrichten. Ritter, Arnsberg 1841.
  3. Königliches Statistisches Bureau (Preußen) (Hrsg.): Gemeindelexikon für die Provinz Westfalen, Auf Grund der Materialien der Volkszählung vom 1. Dezember 1885 und andere amtlicher Quellen, (Gemeindelexikon für das Königreich Preußen, Band X), Berlin 1887.