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Othmaringhausen ist eine Hofschaft in Halver im Märkischen Kreis im Regierungsbezirk Arnsberg in Nordrhein-Westfalen (Deutschland).

Othmaringhausen
Stadt Halver
Koordinaten: 51° 13′ 18″ N, 7° 30′ 49″ O
Höhe: 405 m ü. NN
Postleitzahl: 58553
Vorwahl: 02355
Othmaringhausen (Halver)
Othmaringhausen

Lage von Othmaringhausen in Halver

Lage und BeschreibungBearbeiten

Othmaringhausen liegt auf 405 Meter über Normalnull im nordöstlichen Halver in der Quellmulde des Steinbachs, einem Zufluss der Hälver, an der Stadtgrenze zu Schalksmühle. Nordöstlich von Othmaringhausen erhebt sich mit 435,2 Metern über Normalnull eine kleine Anhöhe, südlich eine weitere mit 425,7 Metern. Der Ort ist über eine Zufahrt von einer Nebenstraße zu erreichen, die bei Krause Buche von der Landesstraße L528 abzweigt und Halver mit Schalksmühle verbindet. Nachbarorte sind Schöneberge, Heerenfelde, Streitstück, Wiene und das zu Schalksmühle gehörende Herberge.

GeschichteBearbeiten

Othmaringhausen („Haus der Sippe des Othmars“) wurde erstmals 1277 urkundlich erwähnt, die Entstehungszeit der Siedlung (-inghausen-Form) wird aber für den Zeitraum zwischen 500 und 550 infolge der ersten sächsischen Landnahme vermutet.[1] Somit gehört Othmaringhausen zu den ältesten Siedlungen in Halver.

1818 lebten 16 Einwohner im Ort. 1838 gehörte Othmaringhausen unter dem Namen Otmeringhausen der Gloerfelder Bauerschaft innerhalb der Bürgermeisterei Halver an. Der laut der Ortschafts- und Entfernungs-Tabelle des Regierungs-Bezirks Arnsberg als Hof kategorisierte Ort besaß zu dieser Zeit zwei Wohnhäuser und vier landwirtschaftliche Gebäude. Zu dieser Zeit lebten 20 Einwohner im Ort, allesamt evangelischen Glaubens.[2]

Das Gemeindelexikon für die Provinz Westfalen von 1887 gibt eine Zahl von 42 Einwohnern an, die in drei Wohnhäusern lebten.[3]

PersönlichkeitenBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Alfred Jung: Halver und Schalksmühle. Untersuchung und Gedanken zur Siedlungsgeschichte des Amtes Halver, eines alten Kirchspiels im sächsisch-fränkischen Grenzraum (= Altenaer Beiträge. Arbeiten zur Geschichte und Heimatkunde der ehemaligen Grafschaft Mark, 13). Freunde der Burg Altena, Altena 1978, ISSN 0516-8260.
  2. Johann Georg von Viebahn: Ortschafts- und Entfernungs-Tabelle des Regierungs-Bezirks Arnsberg, nach der bestehenden Landeseintheilung geordnet, mit Angabe der früheren Gebiete und Aemter, der Pfarr- und Schulsprengel und topographischen Nachrichten. Ritter, Arnsberg 1841.
  3. Königliches Statistisches Bureau (Preußen) (Hrsg.): Gemeindelexikon für die Provinz Westfalen, Auf Grund der Materialien der Volkszählung vom 1. Dezember 1885 und andere amtlicher Quellen (= Gemeindelexikon für das Königreich Preußen, Band X). Berlin 1887.