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Anne Kremer Tennisspieler
Anne Kremer
2007 bei den Australian Open
Nation: LuxemburgLuxemburg Luxemburg
Geburtstag: 17. Oktober 1975
Größe: 165 cm
1. Profisaison: 1998
Spielhand: Rechts, beidhändige Rückhand
Preisgeld: 1.567.313 US-Dollar
Einzel
Karrierebilanz: 496:418
Karrieretitel: 2 WTA, 5 ITF
Höchste Platzierung: 18 (29. Juli 2002)
Grand-Slam-Bilanz
Doppel
Karrierebilanz: 45:108
Karrieretitel: 0 WTA, 1 ITF
Höchste Platzierung: 140 (6. Mai 2002)
Grand-Slam-Bilanz
Quellen: offizielle Spielerprofile bei der ATP/WTA und ITF (siehe Weblinks)

Anne Kremer (* 17. Oktober 1975 in Luxemburg) ist eine ehemalige luxemburgische Tennisspielerin.

Inhaltsverzeichnis

KarriereBearbeiten

1995 erreichte Kremer in Los Angeles zum ersten Mal das Hauptfeld eines WTA-Turniers. Im Jahr darauf qualifizierte sie sich für die Wimbledon Championships und konnte deshalb an den Olympischen Spielen in Atlanta teilnehmen, wo sie bei der Eröffnungszeremonie als Fahnenträgerin ihres Landes einmarschierte.

Ihren ersten Sieg über eine Top-Ten-Spielerin feierte sie 1997 in Stanford, wo sie in Runde eins Mary Pierce mit 3:6, 6:1, 6:4 besiegte. Nur ein Jahr später war sie in die Top 100 aufgestiegen.

Überraschend bezwang sie 1999 Arantxa Sánchez Vicario (in Indian Wells) und Monica Seles (Eastbourne), ehe sie in Wimbledon die dritte Runde erreichte. Kremer schloss die Saison mit einem Finaleinzug in Pattaya ab. Zwei Turniersiege konnte sie im Jahr 2000 feiern und einen Erfolg über Nathalie Tauziat verbuchen. Im Jahr 2001 erreichte sie das Finale von Budapest, 2002 das Halbfinale beim Tier-II-Event in Amelia Island.

Im Frühjahr 2002 gelangen ihr drei Siege (in Tokio, Indian Wells und Miami) über die damalige Top-Ten-Spielerin Jelena Dokić. Zu Beginn der Saison 2003 verletzte sich Kremer am linken Handgelenk, sie musste sich mehreren Operationen unterziehen und über ein Jahr pausieren. Im Ranking weit zurückgefallen kämpfte sie sich 2004 mit guten Ergebnissen zurück unter die Top 100. Im Sommer 2004 nahm sie in Athen an ihren dritten Olympischen Spielen teil.

Im Mai 2008 verletzte sie sich erneut am Handgelenk und konnte erneut sechs Monate lang kein Profimatch bestreiten.

2011 scheiterte sie mehrfach in Qualifikationsrunden. Ihr bestes Turnier bestritt sie in Kuala Lumpur, wo sie u. a. Kimiko Date-Krumm bezwingen und das Viertelfinale erreichen konnte. 2013 spielte sie überwiegend ITF-Turniere. Im Februar gehörte sie zum luxemburgischen Fed-Cup-Team, das in der Relegation gegen Ungarn und Kroatien verlor. Kremers Fed-Cup-Bilanz (seit 1991) insgesamt: 61 Siege, 57 Niederlagen.

Kremer, die seit September 2013 kein Profiturnier mehr gespielt hat, wird seit Ende 2013 nicht mehr in den Weltranglisten geführt. Dreimal wurde Anne Kremer zu Luxemburgs Sportlerin des Jahres gewählt (1993, 1998, 1999). Ihr jüngerer Bruder Gilles spielt ebenfalls professionell Tennis. Er war von 1999 bis 2007 Mitglied des luxemburgischen Davis-Cup-Teams und trainierte auch längere Zeit seine Schwester.

ErfolgeBearbeiten

EinzelBearbeiten

TurniersiegeBearbeiten

Nr. Datum Turnier Kategorie Finalgegnerin Ergebnis
1. 8. Januar 2000 Neuseeland  Auckland WTA Tier IVb Simbabwe  Cara Black 6:4, 6:4
2. 19. November 2000 Thailand  Pattaya WTA Tier IVb Russland  Tatjana Panowa 6:1, 6:4

FinalteilnahmenBearbeiten

Nr. Datum Turnier Kategorie Finalgegnerin Ergebnis
1. 21. November 1999 Thailand  Pattaya World Tour Bulgarien  Magdalena Maleewa 6:4, 1:6, 2:6
2. 22. April 2001 Ungarn  Budapest WTA Tier V Bulgarien  Magdalena Maleewa 6:3, 2:6, 4:6

WeblinksBearbeiten

  Commons: Anne Kremer – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien