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Die Voralpen Straße (B 122) ist eine Landesstraße in Österreich. Sie verläuft auf einer Länge von 64,5 km entlang des Nordrandes der westlichen Ybbstaler Alpen und der östlichen oberösterreichischen Voralpen.

Vorlage:Infobox hochrangige Straße/Wartung/AT-B
Landesstraße B122 in Österreich
Voralpen Straße
B122-AT.svg
Basisdaten
Gesamtlänge: 64,5 km

Bundesland:

Vorlage:Infobox hochrangige Straße/Wartung/AT-B
Landesstraße B122a in Österreich
Nordspange Steyr
122aVorlage:Infobox hochrangige Straße/Wartung/Generiertes Schild/AT
Basisdaten
Gesamtlänge: 4,0 km

Bundesland:

Inhaltsverzeichnis

VerlaufBearbeiten

Die Voralpen Straße beginnt im Mostviertel südlich von Amstetten im Tal der Ybbs. Sie führt dann zunächst über Sankt Peter in der Au nach Steyr im Tal der Enns. Anschließend führt die Straße durch das Traunviertel nach Sattledt an der West Autobahn (A 1).

GeschichteBearbeiten

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Die 68,7 km lange oberösterreichische Voralpenstraße (Schreibweise von 1931) führte ursprünglich bis Gmunden. Sie entstand 1932 durch Umbenennung von drei verschiedenen Vorgängerstraßen:[1]

Einbezogen wurde auch der Anfang der Steyr-Leonsteiner Landesstraße (dann Steyrtalstraße, heute B 140) von Steyr bis Sierninghofen.

Die Voralpen Straße (Schreibweise von 1948) gehört seit dem 1. Jänner 1949 zum Netz der Bundesstraßen in Österreich.[2] Der westliche Streckenabschnitt wurde ausgegliedert, zwischen Kremsmünster und Pettenbach heißt jener heute Kremsmünsterer Straße (L 562), zwischen Pettenbach und Gmunden Scharnsteiner Straße (B 120),

Die Sattledter Straße zwischen Kremsmünster und Lambach war vom 1. Jänner 1951 bis 1973 eine eigenständige Bundesstraße, bevor sie am 1. Dezember 1973 durch die bis zur West Autobahn verlängerte Voralpen Straße ersetzt wurde,[3] die restliche Strecke Sattledt–Lambach wird heute als L 537 geführt.

1973–88 entstanden die Umfahrungen Sierninghofen und Sierning, mit der neuen Anbindung der B 140 Steyrtal Straße.[4] Dort wurde dann 2010 auch die L 1372 Schiedlberger Straße neu angebunden (Westumfahrung Sierning).[5]

Die Nordspange Steyr (B122a) mit neuer Ennsbrücke bei Münichholz und der Anbindung der B 309 Steyrer Straße wurde 2001 fertiggestellt.

Seit 1. April 2002 steht die Straße wieder unter Landesverwaltung, getrennt für beide Bundesländer, aber mit gemeinsamer B-Nummer.

GalerieBearbeiten

WeblinksBearbeiten

  Commons: Voralpen Straße B 122 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

QuellenBearbeiten

  1. Verordnung der oberösterreichischen Landesregierung vom 29. Dezember 1931, betreffend die Neubenennung der wichtigeren öffentlichen Straßen in Oberösterreich, ausgenommen die Bundesstraßen. LGBl. Nr. 15/1932.
  2. Bundesstraßengesetz vom 18. Februar 1948, Verzeichnis B.
  3. Kundmachung des Bundesministers für Bauten und Technik vom 25. April 1974 gemäß § 33 Abs. 4 des Bundesstraßengesetzes 1971 hinsichtlich des Landes Oberösterreich. BGBl. Nr. 292/1974.
  4. Umfahrung Sierning alt-km 39,90–43,38: Verordnung des Bundesministers für Bauten und Technik vom 26. November 1973 betreffend die Bestimmung des Straßenverlaufes der B 122 Voralpen Straße und der B 140 Steyrtal Straße im Bereich der Gemeinde Sierning. BGBl. Nr. 611/1973;
    Umfahrung Sierninghofen alt-km 37,70–39,90: Verordnung des Bundesministers für Bauten und Technik vom 28. März 1974 betreffend die Bestimmung des Straßenverlaufes der B 122 Voralpen Straße im Bereich der Gemeinde Sierning. BGBl. Nr. 204/1974; alt-km 36,694–37,294: Verordnung des Bundesministers für Bauten und Technik vom 19. Juli 1979 betreffend die Bestimmung des Straßenverlaufes der B 122 Voralpen Straße im Bereich der Marktgemeinde Sierning. BGBl. Nr. 357/1979;
    Rückstufung der Alttrassen alt-km 37,70–43,38: BGBl. Nr. 378/1983; 36,694–37,294: BGBl. Nr. 206/1988
    (alle als hinfällig aufgehoben mit dem Zweiten Bundesrechtsbereinigungsgesetz BGBl. I Nr. 61/2018).
  5. Westumfahrung Sierning soll Bewohner entlasten.In: Oberösterreichische Nachrichten online (nachrichten.at), 4. Januar 2010.
 B122  Die Voralpen Straße befand sich wie die anderen ehemaligen Bundesstraßen in der Bundesverwaltung. Seit dem 1. April 2002 steht sie unter Landesverwaltung und führt zwar das B in der Nummer weiterhin, nicht aber die Bezeichnung Bundesstraße.