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UCI-Straßen-Weltmeisterschaften

Radsportveranstaltung

Die UCI-Straßen-Weltmeisterschaften (englisch UCI Road World Championships) sind die Weltmeisterschaften im Straßenradsport und werden vom Weltradsportverband UCI seit dem Jahr 1921 jährlich an wechselnden Orten ausgetragen.

AllgemeinesBearbeiten

GeschichteBearbeiten

Als Vorläufer der Straßen-Weltmeisterschaften der Profis galt ab 1922 der Grand Prix Wolber in Frankreich. Dort trafen sich die besten Fahrer aus Italien, Frankreich, Belgien und der Schweiz.[1]

Erstmals 1927 am Nürburgring ausgetragen, entwickelte sich das Rennen langsam:

1927 – 22 Fahrer
1928 – 16 Fahrer
1929 – 17 Fahrer
1930 – 23 Fahrer
 
2006 – 198 Fahrer

KategorienBearbeiten

Von 1921 bis 1926 wurden die Straßen-Weltmeisterschaften der Männer ausschließlich für Amateure ausgetragen, von 1927 bis zur Einführung der Einheitslizenz nach der Saison 1995 dann parallel für Profis und Amateure, seit 1996 parallel für Männer Elite und Männer U23. Die Weltmeisterschaften der Frauen wurden erstmals 1958 ausgetragen, die der Junioren 1975 und diejenigen der Juniorinnen 1989, letztere beiden jedoch mit Ausnahme der Zeit von 1997 bis 2004 an anderen Orten als die Veranstaltungen der Männer.

TrikotBearbeiten

 
Regenbogentrikot

Die jeweils amtierende Weltmeisterin bzw. der jeweils amtierende Weltmeister im Straßenfahren hat das Recht und die Pflicht, bis zu den nächsten Weltmeisterschaften im darauffolgenden Jahr während aller Straßenrennen (ausgenommen Zeitfahren) das Trikot des Weltmeisters (Regenbogentrikot) zu tragen. Entsprechendes gilt für das im Einzelzeitfahren vergebene Regenbogentrikot, welches im Folgejahr in allen Zeitfahren zu tragen ist.[2]

Das Regenbogentrikot ist weiß und weist einen breiten Querstreifen in den Farben blau, rot, schwarz, gelb und grün (von oben nach unten) um die Brust auf. In früheren Jahren waren die Regenbogenstreifen in der Zeitfahrversion durch eine stilisierte Uhr unterbrochen. Nach Ablauf dieses Jahres dürfen ehemalige Weltmeisterinnen und Weltmeister diese Farben als dünne Streifen am Ärmelrand sowie am Kragen tragen.

ZeitpunktBearbeiten

Bis einschließlich 1994 wurden die Straßen-Weltmeisterschaften (ausgenommen der Veranstaltungen für Juniorinnen und Junioren) Ende August ausgetragen, wenige Wochen nach der Tour de France. Seitdem finden die Rennen kurz vor Ende der Saison Ende September oder Anfang Oktober statt. Der derzeitige Termin ist nicht unumstritten, da viele Radrennfahrerinnen und Radrennfahrer ihre Saison zu diesem späten Zeitpunkt schon beendet haben.

Bis 1995 wurden Straßen- und Bahn-Weltmeisterschaften im selben Land terminlich aufeinanderfolgend ausgetragen, zuweilen auch in Verbindung mit den Weltmeisterschaften im Hallenradsport. Seit 1996 werden die Weltmeisterschaften an verschiedene nationale Verbände vergeben. Zusätzlich wurden zwischen 1997 und 2003 sogenannte B-Weltmeisterschaften ausgetragen, an denen Sportlerinnen und Sportler aus Ländern teilnahmen, wo sich das Leistungsniveau des Radsports noch in der Entwicklung befand.[3]

DisziplinenBearbeiten

StraßenrennenBearbeiten

Die Straßenrennen wurden und werden bei den Straßen-Weltmeisterschaften in allen obigen Kategorien ausgetragen. Hierbei besteht der Parcours aus einer zumeist anspruchsvollen Runde, die je nach Kategorie und Länge mehrmals befahren wird. Neben den großen Etappenrennen Tour de France, Giro d’Italia und Vuelta a España und den Klassikern gilt das Straßenrennen der Männer bei den Straßen-Weltmeisterschaften als das prestigeträchtigste Rennen des Radsports.

EinzelzeitfahrenBearbeiten

Im Jahr 1994 wurde als zweite Disziplin für Männer, Frauen und Junioren das Einzelzeitfahren eingeführt, welches ab 1996 auch bei den Männern U23 und ab 1998 bei den Juniorinnen etabliert wurde.

MannschaftszeitfahrenBearbeiten

In den Jahren 1962 bis 1994 wurde eine Weltmeisterschaft für Vierer-Nationalteams im Mannschaftszeitfahren über 100 km ausgetragen. Diese Tradition wurde im Jahr 2012 modifiziert wieder aufgenommen, in dem ein Weltmeistertitel im Mannschaftszeitfahren für 6er-Radsportteams für Männer (ca. 50 km) und Frauen (ca. 35 km) vergeben wird.[4] Diese Wettbewerbe wurden ab den UCI-Straßen-Weltmeisterschaften 2019 zugunsten eines Zeitfahrens in der Form der Mixed-Staffel (2 × 25 km) eingestellt.[5]

TeilnahmeBearbeiten

Bei den Straßen-Weltmeisterschaften treten Nationalmannschaften an, was bei den Männern und Frauen im Gegensatz zu den meisten anderen UCI-Veranstaltungen steht, bei denen für gewöhnlich kommerzielle Radsportteams starten. Die Anzahl der Startplätze für jede Nationalmannschaft wird durch die Nationenwertungen der jeweiligen UCI-Rennserien in den einzelnen Kategorien (mit Ausnahme der Juniorinnen und der Zeitfahren) bestimmt: die UCI WorldTour sowie der UCI Continental Circuits bei den Männern-Elite,[6] die UCI-Weltrangliste bei den Frauen-Elite,[7] die UCI Continental Circuits und der Rad-Nationencup der Männer U23 bei den Männern U23[8] sowie der Rad-Nationencup der Junioren bei den Junioren.[7] Dabei dürfen die erfolgreichsten Nationen die meisten Fahrerinnen bzw. Fahrer aufbieten, was im Straßenrennen der Männer eine Mannschaftsstärke von neun Fahrern bedeutet.

PalmarèsBearbeiten

MännerBearbeiten

Nachfolgend sind alle Sieger der Straßen-Weltmeisterschaften der Männer im Straßenrennen (Amateure und Profis, ab 1996: Elite) und Einzelzeitfahren aufgelistet:

Jahr Austragungsort Weltmeister (Straßenrennen–Amateure)
1921 Danemark  Kopenhagen Schweden  Gunnar Sköld
1922 Vereinigtes Konigreich 1801  Liverpool Vereinigtes Konigreich 1801  Dave Marsh
1923 Schweiz  Zürich Italien 1861  Libero Ferrario
1924 Dritte Französische Republik  Paris Dritte Französische Republik  André Leducq
1925 Niederlande  Apeldoorn Belgien  Rik Hoevenaers
1926 Italien 1861  MailandTurin Dritte Französische Republik  Octave Dayen
Jahr Austragungsort Weltmeister (Straßenrennen–Profis) Weltmeister (Straßenrennen–Amateure)
1927 Deutsches Reich  Nürburgring Italien 1861  Alfredo Binda Belgien  Jean Aerts
1928 Ungarn 1918  Budapest Belgien  Georges Ronsse Italien 1861  Allegro Grandi
1929 Schweiz  Zürich Belgien  Georges Ronsse Italien 1861  Pierino Bertolazzo
1930 Belgien  Lüttich Italien 1861  Alfredo Binda Italien 1861  Giuseppe Martano
1931 Danemark  Kopenhagen Italien 1861  Learco Guerra Danemark  Henry Hansen
1932 Italien 1861  Rom Italien 1861  Alfredo Binda Italien 1861  Giuseppe Martano
1933 Dritte Französische Republik  Montlhéry Dritte Französische Republik  Georges Speicher Schweiz  Paul Egli
1934 NS-Staat  Leipzig Belgien  Karel Kaers Niederlande  Kees Pellenaars
1935 Belgien  Floreffe Belgien  Jean Aerts Italien 1861  Ivo Mancini
1936 Schweiz  Bern Dritte Französische Republik  Antonin Magne Schweiz  Edgar Buchwalder
1937 Danemark  Kopenhagen Belgien  Eloi Meulenberg Italien 1861  Adolfo Leoni
1938 Niederlande  Valkenburg Belgien  Marcel Kint Schweiz  Hans Knecht
1939–45 nicht ausgetragen
1946 Schweiz  Zürich Schweiz  Hans Knecht Dritte Französische Republik  Henri Aubry
1947 Frankreich  Reims Niederlande  Theofiel Middelkamp Italien  Alfio Ferrari
1948 Niederlande  Valkenburg Belgien  Albéric Schotte Schweden  Harry Snell
1949 Danemark  Kopenhagen Belgien  Rik Van Steenbergen Niederlande  Henk Vaanhof
1950 Belgien  Moorslede Belgien  Albéric Schotte Australien  Jack Hoobin
1951 Italien  Varese Schweiz  Ferdy Kübler Italien  Gianni Ghidini
1952 Luxemburg  Luxemburg Deutschland Bundesrepublik  Heinz Müller Italien  Luciano Giancolla
1953 Schweiz  Lugano Italien  Fausto Coppi Italien  Ricardo Filippi
1954 Deutschland Bundesrepublik  Solingen Frankreich  Louison Bobet Belgien  Emiel Van Cauter
1955 Italien  Frascati Belgien  Constant Ockers Italien  Sante Ranucci
1956 Danemark  Ballerup Belgien  Rik Van Steenbergen Niederlande  Frans Mahn
1957 Belgien  Waregem Belgien  Rik Van Steenbergen Belgien  Louis Proost
1958 Frankreich  Reims Italien  Ercole Baldini Deutschland Demokratische Republik 1949  Gustav-Adolf Schur
1959 Niederlande  Zandvoort Frankreich  André Darrigade Deutschland Demokratische Republik 1949  Gustav-Adolf Schur
1960 Deutschland Demokratische Republik 1949  Sachsenring Belgien  Rik Van Looy Deutschland Demokratische Republik 1949  Bernhard Eckstein
1961 Schweiz  Bern Belgien  Rik Van Looy Frankreich  Jean Jourden
1962 Italien  Salò Frankreich  Jean Stablinski Italien  Renato Bongioni
1963 Belgien  Ronse Belgien  Benoni Beheyt Italien  Flaviano Vicentini
1964 Frankreich  Sallanches Niederlande  Jan Janssen Belgien  Eddy Merckx
1965 Spanien 1945  Lasarte-Oria Vereinigtes Konigreich  Tom Simpson Frankreich  Jacques Botherel
1966 Deutschland Bundesrepublik  Nürburgring Deutschland Bundesrepublik  Rudi Altig Niederlande  Evert Dolman
1967 Niederlande  Heerlen Belgien  Eddy Merckx Vereinigtes Konigreich  Graham Webb
1968[Männer 1] Italien  Imola Italien  Vittorio Adorni Italien  Vittorio Marcelli
1969[Männer 2] Belgien  Zolder Niederlande  Harm Ottenbros Danemark  Leif Mortensen
1970 Vereinigtes Konigreich  Leicester Belgien  Jean-Pierre Monseré Danemark  Jørgen Schmidt
1971 Schweiz  Mendrisio Belgien  Eddy Merckx Frankreich  Régis Ovion
1972 Frankreich  Gap Italien  Marino Basso Niederlande  Hennie Kuiper[Männer 3]
1973 Spanien 1945  Barcelona Italien  Felice Gimondi Polen  Ryszard Jan Szurkowski
1974 Kanada  Montreal Belgien  Eddy Merckx Polen  Janusz Kowalski
1975 Belgien  Yvoir Niederlande  Hennie Kuiper Niederlande  Adrianus Gevers
1976 Italien  Ostuni Belgien  Freddy Maertens Schweden  Bernt Johansson[Männer 3]
1977 Venezuela 1954  San Cristóbal Italien  Francesco Moser Italien  Claudio Corti
1978 Deutschland Bundesrepublik  Nürburgring Niederlande  Gerrie Knetemann Schweiz  Gilbert Glaus
1979 Niederlande  Valkenburg Niederlande  Jan Raas Italien  Gianni Giacomini
1980 Frankreich  Sallanches Frankreich  Bernard Hinault Sowjetunion 1955  Sergei Suchorutschenkow[Männer 3]
1981 Tschechoslowakei  Prag Belgien  Freddy Maertens Sowjetunion  Andrej Vedernikow
1982 Vereinigtes Konigreich  Goodwood Italien  Giuseppe Saronni Deutschland Demokratische Republik 1949  Bernd Drogan
1983 Schweiz  Altenrhein Vereinigte Staaten  Greg LeMond Deutschland Demokratische Republik 1949  Uwe Raab
1984 Spanien  Barcelona Belgien  Claude Criquielion Vereinigte Staaten  Alexi Grewal[Männer 3]
1985 Italien  Giavera del Montello Niederlande  Joop Zoetemelk Polen  Lech Piasecki
1986 Vereinigte Staaten  Colorado Springs Italien  Moreno Argentin Deutschland Demokratische Republik 1949  Uwe Ampler
1987 Osterreich  Villach Irland  Stephen Roche Frankreich  Richard Vivien
1988 Belgien  Ronse Italien  Maurizio Fondriest Deutschland Demokratische Republik 1949  Olaf Ludwig[Männer 3]
1989 Frankreich  Chambéry Vereinigte Staaten  Greg LeMond Polen  Joachim Halupczok
1990 Japan  Utsunomiya Belgien  Rudy Dhaenens Italien  Mirko Gualdi
1991 Deutschland  Stuttgart Italien  Gianni Bugno Sowjetunion  Wiktor Rschaksinski
1992 Spanien  Benidorm Italien  Gianni Bugno Italien  Fabio Casartelli[Männer 3]
1993 Norwegen  Oslo Vereinigte Staaten  Lance Armstrong Deutschland  Jan Ullrich
Jahr Austragungsort Weltmeister (Straßenrennen–Profis) Weltmeister (Straßenrennen–Amateure) Weltmeister (Einzelzeitfahren)
1994 Italien  Agrigent Frankreich  Luc Leblanc Danemark  Alex Pedersen Vereinigtes Konigreich  Chris Boardman
1995 Kolumbien  Duitama Spanien  Abraham Olano Niederlande  Danny Nelissen Spanien  Miguel Indurain
Jahr Austragungsort Weltmeister (Straßenrennen) Weltmeister (Einzelzeitfahren)
1996 Schweiz  Lugano Belgien  Johan Museeuw Schweiz  Alex Zülle
1997 Spanien  San Sebastián Frankreich  Laurent Brochard Frankreich  Laurent Jalabert
1998 Niederlande  Valkenburg Schweiz  Oscar Camenzind Spanien  Abraham Olano
1999 Italien  Verona Spanien  Oscar Freire Deutschland  Jan Ullrich
2000 Frankreich  Plouay Lettland  Romāns Vainšteins Ukraine  Serhij Hontschar
2001 Portugal  Lissabon Spanien  Oscar Freire Deutschland  Jan Ullrich
2002 Belgien  Zolder Italien  Mario Cipollini Kolumbien  Santiago Botero
2003 Kanada  Hamilton Spanien  Igor Astarloa Australien  Michael Rogers
2004 Italien  Verona Spanien  Oscar Freire Australien  Michael Rogers
2005 Spanien  Madrid Belgien  Tom Boonen Australien  Michael Rogers
2006 Osterreich  Salzburg Italien  Paolo Bettini Schweiz  Fabian Cancellara
2007 Deutschland  Stuttgart Italien  Paolo Bettini Schweiz  Fabian Cancellara
2008 Italien  Varese Italien  Alessandro Ballan Deutschland  Bert Grabsch
2009 Schweiz  Mendrisio Australien  Cadel Evans Schweiz  Fabian Cancellara
2010 Australien  Geelong Norwegen  Thor Hushovd Schweiz  Fabian Cancellara
2011 Danemark  Kopenhagen Vereinigtes Konigreich  Mark Cavendish Deutschland  Tony Martin
2012 Niederlande  Valkenburg Belgien  Philippe Gilbert Deutschland  Tony Martin
2013 Italien  Toskana Portugal  Rui Costa Deutschland  Tony Martin
2014 Spanien  Ponferrada Polen  Michał Kwiatkowski Vereinigtes Konigreich  Bradley Wiggins
2015 Vereinigte Staaten  Richmond Slowakei  Peter Sagan Weissrussland  Wassil Kiryjenka
2016 Katar  Doha Slowakei  Peter Sagan Deutschland  Tony Martin
2017 Norwegen  Bergen Slowakei  Peter Sagan Niederlande  Tom Dumoulin
2018 Osterreich  Innsbruck Spanien  Alejandro Valverde Australien  Rohan Dennis
2019 Vereinigtes Konigreich  Yorkshire Danemark  Mads Pedersen Australien  Rohan Dennis
  1. 1968 fanden die Weltmeisterschaften der Amateure in Uruguay  Montevideo statt
  2. 1969 fanden die Weltmeisterschaften der Amateure in Tschechoslowakei  Brünn statt
  3. a b c d e f 1972, 1976, 1980, 1984, 1988 und 1992 galt jeweils das olympische Straßenrennen als Weltmeisterschaft der Amateure

Team

Nachfolgend sind alle siegenden Nationen der Straßen-Weltmeisterschaften der Männer im Vierer-Mannschaftszeitfahren aufgelistet. Von 2012 bis 2018 wurde das Mannschaftszeitfahren wieder in das Programm der Straßen-Weltmeisterschaften aufgenommen. Um den Titel kämpften nicht Nationalmannschaften, sondern kommerzielle Radsportteams. Dieser Wettbewerb wurde 2019 durch die Mixed-Staffel abgelöst.

Jahr Austragungsort Weltmeister
1962 Italien  Salò Italien  Italien
1963 Belgien  Ronse Frankreich  Frankreich
1964 Frankreich  Sallanches Italien  Italien
1965 Spanien 1945  Lasarte-Oria Italien  Italien
1966 Deutschland Bundesrepublik  Nürburgring Danemark  Dänemark
1967 Niederlande  Heerlen Schweden  Schweden
1968 Italien  Imola Schweden  Schweden
1969 Belgien  Zolder Schweden  Schweden
1970 Vereinigtes Konigreich  Leicester Sowjetunion 1955  Sowjetunion
1971 Schweiz  Mendrisio Belgien  Belgien
1972 Frankreich  Gap Sowjetunion 1955  Sowjetunion[Männer-Mannschaft 1]
1973 Spanien 1945  Montjuïc Polen  Polen
1974 Kanada  Montreal Schweden  Schweden
1975 Belgien  Yvoir Polen  Polen
1976 Italien  Ostuni Sowjetunion 1955  Sowjetunion[Männer-Mannschaft 1]
1977 Venezuela 1954  San Cristóbal Sowjetunion 1955  Sowjetunion
1978 Deutschland Bundesrepublik  Nürburgring Niederlande  Niederlande
1979 Niederlande  Valkenburg Deutschland Demokratische Republik 1949  Deutsche Demokratische Republik
1980 Frankreich  Sallanches Sowjetunion 1955  Sowjetunion[Männer-Mannschaft 1]
1981 Tschechoslowakei  Prag Deutschland Demokratische Republik 1949  Deutsche Demokratische Republik
1982 Vereinigtes Konigreich  Goodwood Niederlande  Niederlande
1983 Schweiz  Altenrhein Sowjetunion  Sowjetunion
1984 Spanien  Barcelona Italien  Italien[Männer-Mannschaft 1]
1985 Italien  Giavera del Montello Sowjetunion  Sowjetunion
1986 Vereinigte Staaten  Colorado Springs Niederlande  Niederlande
1987 Osterreich  Villach Italien  Italien
1988 Belgien  Ronse Deutschland Demokratische Republik 1949  Deutsche Demokratische Republik[Männer-Mannschaft 1]
1989 Frankreich  Chambéry Deutschland Demokratische Republik 1949  Deutsche Demokratische Republik
1990 Japan  Utsunomiya Sowjetunion  Sowjetunion
1991 Deutschland  Stuttgart Italien  Italien
1992 Spanien  Benidorm Deutschland  Deutschland[Männer-Mannschaft 1]
1993 Norwegen  Oslo Italien  Italien
1994 Italien  Agrigent Italien  Italien
2012 Niederlande  Valkenburg Belgien  Omega Pharma-Quick Step
2013 Italien  Toskana Belgien  Omega Pharma-Quick Step
2014 Spanien  Ponferrada Vereinigte Staaten  BMC Racing Team
2015 Vereinigte Staaten  Richmond Vereinigte Staaten  BMC Racing Team
2016 Katar  Doha Belgien  Etixx-Quick Step
2017 Norwegen  Bergen Deutschland  Team Sunweb
2018 Osterreich  Innsbruck Belgien  Quick-Step Floors
  1. a b c d e f 1972, 1976, 1980, 1984, 1988 und 1992 galt jeweils das olympische Vierer-Mannschaftszeitfahren als Weltmeisterschaft

Männer U23Bearbeiten

Nachfolgend sind alle Sieger der Straßen-Weltmeisterschaften der Männer U23 im Straßenrennen und Einzelzeitfahren aufgelistet:

Jahr Austragungsort Weltmeister (Straßenrennen) Weltmeister (Einzelzeitfahren)
1996 Schweiz  Lugano Italien  Giuliano Figueras Italien  Luca Sironi
1997 Spanien  San Sebastián Norwegen  Kurt Asle Arvesen Italien  Fabio Malberti
1998 Niederlande  Valkenburg Italien  Ivan Basso Norwegen  Thor Hushovd
1999 Italien  Verona Italien  Leonardo Giordani Spanien  José Iván Gutiérrez
2000 Frankreich  Plouay Russland  Jewgeni Petrow Russland  Jewgeni Petrow
2001 Portugal  Lissabon Ukraine  Jaroslaw Popowytsch Vereinigte Staaten  Danny Pate
2002 Belgien  Zolder Italien  Francesco Chicchi Litauen 1989  Tomas Vaitkus
2003 Kanada  Hamilton Usbekistan  Sergey Lagutin Deutschland  Markus Fothen
2004 Italien  Verona Weissrussland  Kanstanzin Siuzou Slowenien  Janez Brajkovič
2005 Spanien  Madrid Ukraine  Dmytro Grabovskyy Russland  Michail Ignatjew
2006 Osterreich  Salzburg Deutschland  Gerald Ciolek Belgien  Dominique Cornu
2007 Deutschland  Stuttgart Slowakei  Peter Velits Niederlande  Lars Boom
2008 Italien  Varese Kolumbien  Fabio Andrés Duarte Italien  Adriano Malori
2009 Schweiz  Mendrisio Frankreich  Romain Sicard Australien  Jack Bobridge
2010 Australien  Geelong Australien  Michael Matthews Vereinigte Staaten  Taylor Phinney
2011 Danemark  Kopenhagen Frankreich  Arnaud Démare Australien  Luke Durbridge
2012 Niederlande  Valkenburg Kasachstan  Alexei Luzenko Russland  Anton Worobjow
2013 Italien  Toskana Slowenien  Matej Mohorič Australien  Damien Howson
2014 Spanien  Ponferrada Norwegen  Sven Erik Bystrøm Australien  Campbell Flakemore
2015 Vereinigte Staaten  Richmond Frankreich  Kévin Ledanois Danemark  Mads Würtz Schmidt
2016 Katar  Doha Norwegen  Kristoffer Halvorsen Deutschland  Marco Mathis
2017 Norwegen  Bergen Frankreich  Benoît Cosnefroy Danemark  Mikkel Bjerg
2018 Osterreich  Innsbruck Schweiz  Marc Hirschi Danemark  Mikkel Bjerg


FrauenBearbeiten

Nachfolgend sind alle Siegerinnen der Straßen-Weltmeisterschaften der Frauen im Straßenrennen und Einzelzeitfahren aufgelistet:

Jahr Austragungsort Weltmeisterin (Straßenrennen)
1958 Frankreich  Reims Luxemburg  Elsy Jacobs
1959 Niederlande  Zandvoort Belgien  Yvonne Reynders
1960 Deutschland Demokratische Republik 1949  Sachsenring Vereinigtes Konigreich  Beryl Burton
1961 Schweiz  Bern Belgien  Yvonne Reynders
1962 Italien  Salò Belgien  Marie-Rose Gaillard
1963 Belgien  Ronse Belgien  Yvonne Reynders
1964 Frankreich  Sallanches Sowjetunion 1955  Emilija Jasepowna Sonk
1965 Spanien 1945  Lasarte-Oria Deutschland Demokratische Republik 1949  Elisabeth Eichholz
1966 Deutschland Bundesrepublik  Nürburgring Belgien  Yvonne Reynders
1967 Niederlande  Heerlen Vereinigtes Konigreich  Beryl Burton
1968 Italien  Imola Niederlande  Keetie van Oosten-Hage
1969 Tschechoslowakei  Brünn Vereinigte Staaten  Audrey McElmury
1970 Vereinigtes Konigreich  Leicester Sowjetunion 1955  Anna Konkina
1971 Schweiz  Mendrisio Sowjetunion 1955  Anna Konkina
1972 Frankreich  Gap (Hautes-Alpes) Frankreich  Geneviève Gambillon
1973 Spanien 1945  Montjuïc Niederlande  Nicole Van Den Broeck
1974 Kanada  Montreal Frankreich  Geneviève Gambillon
1975 Belgien  Yvoir Niederlande  Tineke Fopma
1976 Italien  Ostuni Niederlande  Keetie van Oosten-Hage
1977 Venezuela 1954  San Cristóbal Frankreich  Josiane Bost
1978 Deutschland Bundesrepublik  Nürburgring Deutschland Bundesrepublik  Beate Habetz
1979 Niederlande  Valkenburg Niederlande  Petra de Bruin
1980 Frankreich  Sallanches Vereinigte Staaten  Beth Heiden
1981 Tschechoslowakei  Prag Deutschland Bundesrepublik  Ute Enzenauer
1982 Vereinigtes Konigreich  Goodwood Vereinigtes Konigreich  Mandy Jones
1983 Schweiz  Altenrhein Schweden  Marianne Berglund
1984[Frauen 1] Vereinigte Staaten  Los Angeles Vereinigte Staaten  Connie Carpenter-Phinney
1985 Italien  Giavera del Montello Frankreich  Jeannie Longo-Ciprelli
1986 Vereinigte Staaten  Colorado Springs Frankreich  Jeannie Longo-Ciprelli
1987 Osterreich  Villach Frankreich  Jeannie Longo-Ciprelli
1988[Frauen 1] Korea Sud  Seoul Niederlande  Monique Knol
1989 Frankreich  Chambéry Frankreich  Jeannie Longo-Ciprelli
1990 Japan  Utsunomiya Frankreich  Catherine Marsal
1991 Deutschland  Stuttgart Niederlande  Leontien Zijlaard-van Moorsel
1992[Frauen 1] Spanien  Barcelona Australien  Kathryn Watt
1993 Norwegen  Oslo Niederlande  Leontien Zijlaard-van Moorsel
Jahr Austragungsort Weltmeisterin (Straßenrennen) Weltmeisterin (Einzelzeitfahren)
1994 Italien  Agrigent Norwegen  Monica Valvik-Valen Vereinigte Staaten  Karen Kurreck
1995 Kolumbien  Duitama Frankreich  Jeannie Longo-Ciprelli Frankreich  Jeannie Longo-Ciprelli
1996 Schweiz  Lugano Schweiz  Barbara Heeb Frankreich  Jeannie Longo-Ciprelli
1997 Spanien  San Sebastián Italien  Alessandra Cappellotto Frankreich  Jeannie Longo-Ciprelli
1998 Niederlande  Valkenburg Litauen 1989  Diana Žiliūtė Niederlande  Leontien Zijlaard-van Moorsel
1999 Italien  Verona Litauen 1989  Edita Pučinskaitė Niederlande  Leontien Zijlaard-van Moorsel
2000 Frankreich  Plouay Weissrussland  Sinaida Stahurskaja Vereinigte Staaten  Mari Holden
2001 Portugal  Lissabon Litauen 1989  Rasa Polikevičiūtė Frankreich  Jeannie Longo-Ciprelli
2002 Belgien  Zolder Schweden  Susanne Ljungskog Russland  Sulfija Chassanowna Sabirowa
2003 Kanada  Hamilton Schweden  Susanne Ljungskog Spanien  Joane Somarriba
2004 Italien  Verona Deutschland  Judith Arndt Schweiz  Karin Thürig
2005 Spanien  Madrid Deutschland  Regina Schleicher Schweiz  Karin Thürig
2006 Osterreich  Salzburg Niederlande  Marianne Vos Vereinigte Staaten  Kristin Armstrong
2007 Deutschland  Stuttgart Italien  Marta Bastianelli Deutschland  Hanka Kupfernagel
2008 Italien  Varese Vereinigtes Konigreich  Nicole Cooke Vereinigte Staaten  Amber Neben
2009 Schweiz  Mendrisio Italien  Tatiana Guderzo Vereinigte Staaten  Kristin Armstrong
2010 Australien  Geelong Italien  Giorgia Bronzini Vereinigtes Konigreich  Emma Pooley
2011 Danemark  Kopenhagen Italien  Giorgia Bronzini Deutschland  Judith Arndt
2012 Niederlande  Valkenburg Niederlande  Marianne Vos Deutschland  Judith Arndt
2013 Italien  Toskana Niederlande  Marianne Vos Niederlande  Ellen van Dijk
2014 Spanien  Ponferrada Frankreich  Pauline Ferrand-Prévot Deutschland  Lisa Brennauer
2015 Vereinigte Staaten  Richmond Vereinigtes Konigreich  Elizabeth Armitstead Neuseeland  Linda Villumsen
2016 Katar  Doha Danemark  Amalie Dideriksen Vereinigte Staaten  Amber Neben
2017 Norwegen  Bergen Niederlande  Chantal Blaak Niederlande  Annemiek van Vleuten
2018 Osterreich  Innsbruck Niederlande  Anna van der Breggen Niederlande  Annemiek van Vleuten
  1. a b c 1984, 1988 und 1992 galt jeweils das olympische Straßenrennen als Weltmeisterschaften der Frauen

Team

Nachfolgend sind alle siegenden Teams der Straßen-Weltmeisterschaften der Frauen seit der Wiedereinführung 2012 im Sechser-Mannschaftszeitfahren aufgelistet. Von 1987 bis 1994 gingen Nationalmannschaften im Teamzeitfahren an den Start.

Jahr Austragungsort Weltmeister
2012 Niederlande  Valkenburg Deutschland  Team Specialized-lululemon
2013 Italien  Toskana Vereinigte Staaten  Specialized-lululemon
2014 Spanien  Ponferrada Vereinigte Staaten  Specialized-lululemon
2015 Vereinigte Staaten  Richmond Deutschland  Velocio-SRAM
2016 Katar  Doha Niederlande  Boels Dolmans Cyclingteam
2017 Norwegen  Bergen Niederlande  Team Sunweb
2018 Osterreich  Innsbruck Deutschland  Canyon SRAM Racing

JuniorenBearbeiten

1973 und 1974 fanden als Vorläufer zu den Juniorenweltmeisterschaften UCI- offene Junioreneuropameisterschaften statt.

Jahr Austragungsort Europameister (Straßenrennen)
1973 Deutschland Bundesrepublik  München Schweden  Claes Svensson
1974 Polen  Warschau Sowjetunion 1955  Sergej Szepalkow
Veranstaltung Gold Silber Bronze
1974 Sowjetunion 1955  Sowjetunion
Juri Zajac
Sergej Szepalkow
Wladimir Schapowalow
Alexej Szewczenko
Danemark  Dänemark
Gert Frank
Ole Rasmussen
Per Thomsen
Olaf Petersen
Schweiz  Schweiz
Henri-Daniel Reymond
Serge Demierre
Daniel Schwab
Alex Frei

Nachfolgend sind alle Sieger der Straßen-Weltmeisterschaften der Junioren im Straßenrennen aufgelistet:

Jahr Austragungsort Weltmeister (Straßenrennen)
1975 Schweiz  Lausanne Italien  Roberto Visentini
1976 Belgien  Lüttich Niederlande  Ronald Bessems
1977 Osterreich  Wien Belgien  Ronny van Holen
1978 Vereinigte Staaten  Washington, D.C. Sowjetunion 1955  Wladimir Makarkin
1979 Argentinien  Buenos Aires Vereinigte Staaten  Greg LeMond
1980 Mexiko  Mexiko-Stadt Italien  Roberto Ciampi
1981 Deutschland Demokratische Republik 1949  Grimma Schweiz  Beat Schumacher
1982 Italien  Florenz Belgien  Roger Six
1983 Neuseeland  Wanganui Danemark  Søren Lilholt
1984 Frankreich  Beuvron-en-Auge Niederlande  Tom Cordes
1985 Deutschland Bundesrepublik  Stuttgart Niederlande  Raymond Meijs
1986 Marokko  Casablanca Niederlande  Michel Zanoli
1987 Italien  Bergamo Sowjetunion  Pawel Tonkow
1988 Danemark  Odense Italien  Gianluca Tarocco
1989 Sowjetunion  Moskau Schweiz  Patrick Vetsch
1990 Vereinigtes Konigreich  Middlesbrough Italien  Marco Serpellini
1991 Vereinigte Staaten  Colorado Springs Vereinigte Staaten  Jeff Evanshire
1992 Griechenland  Olympia Italien  Giuseppe Palumbo
1993 Australien  Perth Italien  Giuseppe Palumbo

Nachfolgend sind alle Sieger der Straßen-Weltmeisterschaften der Junioren im Straßenrennen und Einzelzeitfahren aufgelistet:

Jahr Austragungsort Weltmeister (Straßenrennen) Weltmeister (Einzelzeitfahren)
1994 Ecuador  Quito Spanien  Miguel Morras Australien  Dean Rogers
1995 Italien  Forlì Italien  Valentino China Australien  Josh Collingwood
1996 Slowenien  Novo mesto Deutschland  Holger Loew Italien  Simone Lovano
1997 Spanien  San Sebastián Italien  Crescenzo D’Amore Deutschland  Torsten Hiekmann
1998 Niederlande  Valkenburg Irland  Mark Scanlon Schweiz  Fabian Cancellara
1999 Italien  Verona Italien  Damiano Cunego Schweiz  Fabian Cancellara
2000 Frankreich  Plouay Neuseeland  Jeremy Yates Polen  Piotr Mazur
2001 Portugal  Lissabon Ukraine  Olexander Kwatschuk Belgien  Jurgen Van Den Broeck
2002 Belgien  Zolder Frankreich  Arnaud Gérard Russland  Michail Ignatjew
2003 Kanada  Hamilton Niederlande  Kai Reus Russland  Michail Ignatjew
2004 Italien  Verona Tschechien  Roman Kreuziger Deutschland  Patrick Gretsch
2005 Osterreich  Salzburg Russland  Iwan Rowny Deutschland  Marcel Kittel
2006 Belgien  Spa-Francorchamps Italien  Diego Ulissi Deutschland  Marcel Kittel
2007 Mexiko  Aguascalientes Italien  Diego Ulissi Vereinigte Staaten  Taylor Phinney
2008 Sudafrika  Kapstadt Frankreich  Johan Le Bon Polen  Michał Kwiatkowski
2009 Russland  Moskau Belgien  Jasper Stuyven Australien  Luke Durbridge
2010 Italien  Offida Frankreich  Olivier Le Gac Luxemburg  Bob Jungels
2011 Danemark  Kopenhagen Frankreich  Pierre-Henri Lecuisinier Danemark  Mads Würtz Schmidt
2012 Niederlande  Valkenburg Slowenien  Matej Mohorič Norwegen  Oskar Svendsen
2013 Italien  Toskana Niederlande  Mathieu van der Poel Belgien  Igor Decraene
2014 Spanien  Ponferrada Deutschland  Jonas Bokeloh Deutschland  Lennard Kämna
2015 Vereinigte Staaten  Richmond Osterreich  Felix Gall Deutschland  Leo Appelt
2016 Katar  Doha Danemark  Jakob Egholm Vereinigte Staaten  Brandon McNulty
2017 Norwegen  Bergen Danemark  Julius Johansen Vereinigtes Konigreich  Tom Pidcock
2018 Osterreich  Innsbruck Belgien  Remco Evenepoel Belgien  Remco Evenepoel

JuniorinnenBearbeiten

Nachfolgend sind alle Siegerinnen der Straßen-Weltmeisterschaften der Juniorinnen im Straßenrennen und Einzelzeitfahren aufgelistet:

Jahr Austragungsort Weltmeisterin (Straßenrennen)
1987 Italien  Bergamo Frankreich  Catherine Marsal
1988 Danemark  Odense Danemark  Gitte Hjortflod
1989 Sowjetunion  Moskau Vereinigte Staaten  Deirdre Demet-Barry
1990 Vereinigtes Konigreich  Middlesbrough Deutschland  Ina-Yoko Teutenberg
1991 Vereinigte Staaten  Colorado Springs Niederlande  Elsbeth van Rooy-Vink
1992 Griechenland  Olympia Deutschland  Hanka Kupfernagel
1993 Australien  Perth Frankreich  Elisabeth Chevanne-Brunel
1994 Ecuador  Quito Litauen 1989  Diana Žiliūtė
1995 Italien  Forlì Schweiz  Andrea Hanni
1996 Slowenien  Novo mesto Italien  Alessandra D'Ettorre
1997 Spanien  San Sebastián Niederlande  Mirella van Melis
Jahr Austragungsort Weltmeisterin (Straßenrennen) Weltmeisterin (Einzelzeitfahren)
1998 Niederlande  Valkenburg Deutschland  Tina Liebig Deutschland  Trixi Worrack
1999 Italien  Verona Kanada  Geneviève Jeanson Kanada  Geneviève Jeanson
2000 Frankreich  Plouay Vereinigtes Konigreich  Nicole Cooke Frankreich  Juliette Vandekerckhove
2001 Portugal  Lissabon Vereinigtes Konigreich  Nicole Cooke Vereinigtes Konigreich  Nicole Cooke
2002 Belgien  Zolder Niederlande  Suzanne de Goede Italien  Anna Zugno
2003 Kanada  Hamilton Niederlande  Loes Markerink Deutschland  Bianca Knöpfle
2004 Italien  Verona Niederlande  Marianne Vos Tschechien  Tereza Huříková
2005 Osterreich  Salzburg Danemark  Mie Bekker Lacota Deutschland  Lisa Brennauer
2006 Belgien  Spa-Francorchamps Litauen  Rasa Leleivytė Neuseeland  Rebecca Spence
2007 Mexiko  Aguascalientes Italien  Eleonora Patuzzo Australien  Josephine Tomic
2008 Sudafrika  Kapstadt Belgien  Jolien D’hoore Danemark  Maria Grandt Petersen
2009 Russland  Moskau Italien  Rossella Callovi Ukraine  Hanna Solovey
2011 Danemark  Kopenhagen Vereinigtes Konigreich  Lucy Garner Australien  Jessica Allen
2012 Niederlande  Valkenburg Vereinigtes Konigreich  Lucy Garner Vereinigtes Konigreich  Elinor Barker
2013 Italien  Toskana Danemark  Amalie Dideriksen Frankreich  Séverine Eraud
2014 Spanien  Ponferrada Danemark  Amalie Dideriksen Australien  Macy Stewart
2015 Vereinigte Staaten  Richmond Vereinigte Staaten  Chloe Dygert Vereinigte Staaten  Chloe Dygert
2016 Katar  Doha Italien  Elisa Balsamo Niederlande  Karlijn Swinkels
2017 Norwegen  Bergen Italien  Elena Pirrone Italien  Elena Pirrone
2018 Osterreich  Innsbruck Osterreich  Laura Stigger Niederlande  Rozemarijn Ammerlaan

RekordsiegerBearbeiten

Im Straßenrennen und im Einzelzeitfahren der Männer U23, sowie im Einzelzeitfahren der Juniorinnen konnte sich bislang niemand mehr als einmal den Weltmeistertitel sichern.

MedaillenspiegelBearbeiten

(Stand: 30. September 2018)

In dieser Aufstellung sind die Medaillen der Einzelentscheidungen von Männer & Frauen Profi enthalten.

Männer Frauen Gesamt
Platz Land Gold Silber Bronze Gesamt Gold Silber Bronze Gesamt Gold Silber Bronze Gesamt
1. Belgien  Belgien 26 11 13 50 6 6 4 16 32 17 17 66
2. Italien  Italien 19 22 16 57 5 7 11 23 24 29 27 80
3. Niederlande  Niederlande 8 5 8 21 16 18 6 40 24 23 14 61
4. Frankreich  Frankreich 9 12 16 37 14 7 3 24 23 19 19 61
5. Deutschland  Deutschland 9 12 11 32 9 5 10 24 18 17 21 56
6. Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten 3 4 1 8 8 7 8 23 11 11 9 31
7. Schweiz  Schweiz 8 6 8 22 3 4 1 8 11 10 9 30
8. Vereinigtes Konigreich  Vereinigtes Königreich 4 6 3 13 6 3 4 13 10 9 7 26
9. Spanien  Spanien 8 9 14 31 1 1 2 4 9 10 16 35
10. Australien  Australien 5 4 2 11 0 6 4 10 5 10 6 21
11. Russland  Russland 0 3 1 4 4 9 13 26 4 12 14 30
12. Litauen  Litauen 1 0 0 1 3 2 4 9 4 2 4 10
13. Schweden  Schweden 0 2 0 2 3 2 3 8 3 4 3 10
14. Slowakei  Slowakei 3 0 0 3 0 0 0 0 3 0 0 3
15. Weissrussland  Weißrussland 1 1 1 3 1 0 0 1 2 1 1 4
16. Danemark  Dänemark 0 3 2 5 1 0 2 3 1 3 4 8
17. Luxemburg  Luxemburg 0 2 2 4 1 0 1 2 1 2 3 6
18. Neuseeland  Neuseeland 0 0 0 0 1 2 2 5 1 2 2 5
19. Ukraine  Ukraine 1 1 1 3 0 1 0 1 1 2 1 4
20. Norwegen  Norwegen 1 2 0 3 0 0 0 0 1 2 0 3
21. Irland  Irland 1 1 3 5 0 0 0 0 1 1 3 5
22. Polen  Polen 1 1 0 2 0 0 0 0 1 1 0 2
23. Kolumbien  Kolumbien 1 0 1 2 0 0 0 0 1 0 1 2
24. Portugal  Portugal 1 0 0 1 0 0 0 0 1 0 0 1
25. Kanada  Kanada 0 1 2 3 0 2 2 4 0 3 4 7
26. Osterreich  Österreich 0 0 0 0 0 1 1 2 0 1 1 2
26. Slowenien  Slowenien 0 1 1 2 0 0 0 0 0 1 1 2
26. Ungarn  Ungarn 0 1 1 2 0 0 0 0 0 1 1 2
29. Kasachstan  Kasachstan 0 0 2 2 0 0 0 0 0 0 2 2
30. Finnland  Finnland 0 0 0 0 0 0 1 1 0 0 1 1

In der Aufstellung sind die Medaillen von Junioren/-innen- und U23-Wettbewerben nicht enthalten. Stand: 8. Oktober 2019

Medaillenspiegel
Platz Land Gold Silber Bronze Gesamt
1 Italien  Italien 52 48 43 143
2 Belgien  Belgien 42 30 31 102
3 Niederlande  Niederlande 40 35 31 106
4 Deutschland  Deutschland inklusive Deutschland Demokratische Republik 1949  Deutsche Demokratische Republik 34 28 34 96
5 Frankreich  Frankreich 32 30 29 91
6 Russland  Russland inklusive Sowjetunion  Sowjetunion 19 21 22 62
7 Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten 19 18 13 48
8 Schweiz  Schweiz 15 22 19 56
9 Vereinigtes Konigreich  Vereinigtes Königreich 13 11 12 36
10 Schweden  Schweden 10 5 7 22
11 Spanien  Spanien 9 13 17 39
12 Australien  Australien 7 15 10 31
13 Danemark  Dänemark 7 11 9 27
14 Polen  Polen 7 10 4 21
15 Litauen  Litauen 3 3 5 11
16 Slowakei  Slowakei 3 - - 3
17 Norwegen  Norwegen 2 2 5 9
18 Weissrussland  Weißrussland 2 1 1 4
19 Luxemburg  Luxemburg 1 3 4 8
20 Neuseeland  Neuseeland 1 2 2 5
21 Ukraine  Ukraine 1 2 1 4
22 Irland  Irland 1 1 3 5
23 Lettland  Lettland 1 1 2 4
24 Kolumbien  Kolumbien 1 - 1 2
25 Portugal  Portugal 1 - - 1
26 Kanada  Kanada - 4 4 8
27 Tschechien  Tschechien inklusive Tschechoslowakei  Tschechoslowakei - 2 4 6
28 Slowenien  Slowenien - 2 1 3
29 Osterreich  Österreich - 1 2 3
29 Ungarn  Ungarn - 1 1 2
31 Brasilien  Brasilien - 1 - 1
32 Kasachstan  Kasachstan - - 2 2
33 Uruguay  Uruguay - - 1 1
33 Ecuador  Ecuador - - 1 1
33 Finnland  Finnland - - 1 1

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Helmer Boelsen: Die Geschichte der Rad-Weltmeisterschaft. Covadonga Verlag, 2007, ISBN 978-3-936973-33-4.
  2. UCI-Reglement "General organisation of cycling as a sport", dort 1.3.063 abgerufen am 26. Juli 2012.
  3. UCI 'B' WORLD CHAMPIONSHIPS 2003 in AIGLE and MONTHEY: RECORD NUMBER OF ENTRIES EXPECTED (Memento des Originals vom 4. März 2016 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/oldsite.uci.ch
  4. Technical Guide der UCI pdf 3,37 MB (englisch) abgerufen am 19. Juli 2012.
  5. Joachim Logisch: Viele bedauern das Aus des WM-Teamzeitfahrens. In: radsport-news.com. Abgerufen am 27. September 2018.
  6. UCI-Qualifikationskriterien für die Weltmeisterschaften Männer Elite 2011@1@2Vorlage:Toter Link/www.uci.ch (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven  Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. (englisch/französisch), abgerufen am 17. Mai 2011.
  7. a b UCI Reglement für Weltmeisterschaften@1@2Vorlage:Toter Link/www.uci.ch (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven  Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis., dort 9.2.014ff (englisch/französisch), abgerufen am 17. Mai 2011.
  8. UCI-Qualifikationskriterien für die Weltmeisterschaften Männer U23 2011@1@2Vorlage:Toter Link/www.uci.ch (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven  Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. (englisch/französisch), abgerufen am 17. Mai 2011.