Liste der Kulturdenkmale in der Pirnaischen Vorstadt

Die Liste der Kulturdenkmale in der Pirnaischen Vorstadt enthält die Kulturdenkmale des Stadtteils Pirnaische Vorstadt in der Dresdner Gemarkung Altstadt I.
Diese Gemarkung gliedert sich in die Stadtteile Innere Altstadt, Pirnaische Vorstadt, Seevorstadt und Innere Wilsdruffer Vorstadt.
Die Anmerkungen sind zu beachten.

Diese Liste ist eine Teilliste der Liste der Kulturdenkmale in Dresden.
Diese Liste ist eine Teilliste der Liste der Kulturdenkmale in Sachsen.

LegendeBearbeiten

  • Bild: zeigt ein Bild des Kulturdenkmals und gegebenenfalls einen Link zu weiteren Fotos des Kulturdenkmals im Medienarchiv Wikimedia Commons
  • Bezeichnung: Name, Bezeichnung oder die Art des Kulturdenkmals
  • Lage: Wenn vorhanden Straßenname und Hausnummer des Kulturdenkmals; Grundsortierung der Liste erfolgt nach dieser Adresse. Der Link Karte führt zu verschiedenen Kartendarstellungen und nennt die Koordinaten des Kulturdenkmals.
Kartenansicht, um Koordinaten zu setzen. In dieser Kartenansicht sind Kulturdenkmale ohne Koordinaten mit einem roten Marker dargestellt und können in der Karte gesetzt werden. Kulturdenkmale ohne Bild sind mit einem blauen Marker gekennzeichnet, Kulturdenkmale mit Bild mit einem grünen Marker.
  • Datierung: gibt das Jahr der Fertigstellung beziehungsweise das Datum der Erstnennung oder den Zeitraum der Errichtung an
  • Beschreibung: bauliche und geschichtliche Einzelheiten des Kulturdenkmals, vorzugsweise die Denkmaleigenschaften
  • ID: wird vom Landesamt für Denkmalpflege Sachsen vergeben. Sie identifiziert das Kulturdenkmal eindeutig. Der Link führt zu einem PDF-Dokument des Landesamtes für Denkmalpflege Sachsen, das die Informationen des Denkmals zusammenfasst, eine Kartenskizze und oft noch eine ausführliche Beschreibung enthält. Bei ehemaligen Kulturdenkmalen ist zum Teil keine ID angegeben, sollte eine angegeben sein, ist dies die ehemalige ID. Der entsprechende Link führt zu einem leeren Dokument beim Landesamt. In der ID-Spalte kann sich auch folgendes Icon   befinden, dies führt zu Angaben zu diesem Kulturdenkmal bei Wikidata.

Pirnaische VorstadtBearbeiten

Bild Bezeichnung Lage Datierung Beschreibung ID
 
Weitere Bilder
Wohnbebauung Grunaer Straße / Blochmannstraße Blochmannstraße 1; 3; 5; 7
(Karte)
1954–1955 (Mehrfamilienwohnhaus) Wohnhauszeile mit hervorgehobenem Kopfbau (Blochmannstraße 1), hier Relief »Musizierende Kinder«; baulich verbunden mit Block Grunaer Straße 35/37/39/41/43 und Mathildenstraße 2/4/6/8, Teil eines Quartiers der 1950er Jahre an der Ecke Grunaer Straße und Blochmannstraße in offener Bebauung, klassische Bauten im Stil der Nationalen Bautraditionen der DDR, dokumentieren Beginn des Neuaufbaus der Dresdner Innenstadt, Teil des ersten Wiederaufbaukonzepts nach 1945, baugeschichtlich, städtebaulich und stadtentwicklungsgeschichtlich bedeutend. 09213864
 


 
Weitere Bilder
Ehrlichsches Gestift; ehem. Musikhochschule Carl Maria von Weber Blochmannstraße 2
(Karte)
1912 (Schule) Schulgebäude; freistehender Baukörper als moderner Ruinenausbau mit Lisenengliederung, anschauliches Zeugnis des Wiederaufbaus nach dem Zweiten Weltkrieg, erinnert zudem an eine bedeutende Dresdner Stiftung, baugeschichtlich und ortsgeschichtlich von Bedeutung. Ehem. Gebäude der Musikhochschule Carl Maria von Weber, heute Nutzung durch Fachhochschule Dresden, Akademie für Wissenschaft und Verwaltung und Akademie für Berufliche Bildung. 09213863
 


 
Wohnbebauung Grunaer Straße / Blochmannstraße Blochmannstraße 9; 11; 13; 15; 17; 19
(Karte)
1954–1955 (Mehrfamilienwohnhaus) Wohnhauszeile; Teil eines Quartiers der 1950er Jahre an der Ecke Grunaer Straße und Blochmannstraße in offener Bebauung, klassische Bauten im Stil der Nationalen Bautraditionen der DDR, dokumentieren Beginn des Neuaufbaus der Dresdner Innenstadt,Teil des ersten Wiederaufbaukonzepts von Dresden nach 1945, baugeschichtlich, städtebaulich und stadtentwicklungsgeschichtlich bedeutend. 09213868
 


 
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Glasbrunnenplatz Grunaer Straße
(Karte)
1968–1972 (Schmuckplatz), 1975 (Brunnen) Schmuckplatz mit Brunnen und zwei Pflanzgefäßen; ästhetisch ansprechende Platzgestaltung als Frühwerk des Landschaftsarchitekten Günter Kretzschmar gartenkünstlerisch bedeutsam, Glasbrunnen als gestalterisch hochwertiges Werk der Künstlerin Leoni Wirth künstlerisch von Bedeutung, sehr authentisch, kaum vergleichbare Objekte in Sachsen erhalten und damit von Seltenheitswert.[Ausführlich 1] 09306672
 


 
Wohnbebauung Grunaer Straße / Blochmannstraße Grunaer Straße 7; 9; 11; 13; 15; 17
(Karte)
1951–1952 (Mehrfamilienwohnhaus) Wohnhauszeile (Grunaer Straße 7/9/11/13/15/17 und Zirkusstraße 1/3/5), dazu Straßengrün; über winkelförmigem Grundriss, Teil eines Quartiers der 1950er Jahre an der Ecke Grunaer Straße und Blochmannstraße in offener Bebauung, klassische Bauten im Stil der Nationalen Bautraditionen der DDR, dokumentieren Beginn des Neuaufbaus der Dresdner Innenstadt, Teil des ersten Wiederaufbaukonzepts von Dresden nach 1945, baugeschichtlich, städtebaulich und stadtentwicklungsgeschichtlich bedeutend. 09213927
 


 
Wohnbebauung Grunaer Straße / Blochmannstraße Grunaer Straße 19; 21; 23; 25; 27; 29; 31; 33
(Karte)
1951–1952 (Mehrfamilienwohnhaus) Wohnhauszeile (Grunaer Straße 19/21/23/25/27/29/31, Mathildenstraße 1/3/5/7 und Zirkusstraße 2/4/6/8/10/12), dazu Straßengrün; mit Ladenzone, über U-förmigem Grundriss, Teil eines Quartiers der 1950er Jahre an der Ecke Grunaer Straße und Blochmannstraße in offener Bebauung, klassische Bautenim Stil der Nationalen Bautraditionen der DDR, dokumentieren Beginn des Neuaufbaus der DresdnerInnenstadt, Teil des ersten Wiederaufbaukonzepts von Dresden nach 1945, baugeschichtlich, städtebaulich und stadtentwicklungsgeschichtlich bedeutend. 09213933
 


 
Wohnbebauung Grunaer Straße / Blochmannstraße Grunaer Straße 35; 37; 39; 41; 43
(Karte)
1951–1952 (Mehrfamilienwohnhaus) Wohnhauszeile (Grunaer Straße 35/37/39/41/43 und Mathildenstraße 2/4/6/8), dazu Straßengrün und Gruppenplastik „Junge Pioniere“ vor der Grunaer Straße 41; baulich verbunden mit abweichend gestaltetem Block Blochmannstraße 1–7, über winkelförmigem Grundriss, Teil eines Quartiers der 1950er Jahre an der Ecke Grunaer Straße und Blochmannstraße in offener Bebauung, klassische Bauten im Stil der Nationalen Bautraditionen der DDR, dokumentieren Beginn des Neuaufbaus der Dresdner Innenstadt, Teil des ersten Wiederaufbaukonzepts von Dresden nach 1945, baugeschichtlich, städtebaulich und stadtentwicklungsgeschichtlich bedeutend. 09213941
 


 
Weitere Bilder
Berufliches Schulzentrum für Bautechnik George Bähr Güntzstraße 3
(Karte)
1952–1953 (Schule), 1959–1961 (Figurengruppe) Ehem. Betriebsberufsschule des Bau- und Montagekombinats Kohle und Energie Julius Fucik; Schulgebäude und Figurengruppe »Meister und Lehrling«; frei stehender Baukörper, zugleich traditionell und modern, Eingangsbereich durch sandsteinverkleidete Loggien mit drei Portalen, Freitreppe und Figurengruppe hervorgehoben, dazu große Uhr und Schriftzug unter der Dachtraufe, eine der ersten Berufsschulen, die nach dem Krieg errichtet wurden, baugeschichtlich, stadtentwicklungsgeschichtlich und städtebaulich bedeutend. Erbaut von Gottfried Kintzer, mit Freitreppe und Eingangsplastik „Bauarbeiter und Lehrlin“ von Wilhelm Landgraf. 09213949
 


 
Mietshaus in offener Bebauung Güntzstraße 31
(Karte)
1895 (Mietshaus) markanter Bau des Historismus, mit Horizontalgliederung und Beletage in Anlehnung an die Renaissance gestaltet, dabei Betonung der Mitte durch Balkone und Eingang sowie des Erdgeschosses, letztes gründerzeitliches Wohngebäude an der Güntzstraße (früher Eliasstraße), als prägnantes bauliches Zeugnis seiner Zeit baugeschichtlich bedeutend. 09213867
 


 
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Amtsgericht; Landgericht Lothringer Straße 1
(Karte)
1888–1892 (Gericht), 1891 (Sitzstatue) Gerichtsgebäude; Dreiflügelbau mit repräsentativen Fassaden im Florentiner Renaissancestil mit barockisierenden Ecktürmen, ornamentalem Schmuck und zwei Sitzstatuen Gesetz und Rechtsspruch, künstlerisch bedeutend, zudem von Belang für Baugeschichte, Kunstgeschichte und Justizgeschichte. Ehem. Amtsgericht, Neorenaissancebau im Florentinischen Stil, nach Entwurf von Arwed Rossbach erbaut, 1945 ausgebrannt, bis 1958 wiederhergestellt. 09214042
 


 
Wohnbebauung Grunaer Straße / Blochmannstraße Mathildenstraße 1; 3; 5; 7
(Karte)
1951–1952 (Mehrfamilienwohnhaus) Wohnhauszeile (Grunaer Straße 19/21/23/25/27/29/31, Mathildenstraße 1/3/5/7 und Zirkusstraße 2/4/6/8/10/12), dazu Straßengrün; mit Ladenzone, über U-förmigem Grundriss, Teil eines Quartiers der 1950er Jahre an der Ecke Grunaer Straße und Blochmannstraße in offener Bebauung, klassische Bauten im Stil der Nationalen Bautraditionen der DDR, dokumentieren Beginn des Neuaufbaus der Dresdner Innenstadt, Teil des ersten Wiederaufbaukonzepts von Dresden nach 1945, baugeschichtlich, städtebaulich und stadtentwicklungsgeschichtlich bedeutend. 09213933
 


 
Wohnbebauung Grunaer Straße / Blochmannstraße Mathildenstraße 2; 4; 6; 8
(Karte)
1951–1952 (Mehrfamilienwohnhaus) Wohnhauszeile (Grunaer Straße 35/37/39/41/43 und Mathildenstraße 2/4/6/8), dazu Straßengrün und Gruppenplastik vor der Grunaer Straße 41; baulich verbunden mit abweichend gestaltetem Block Blochmannstraße 1–7, über winkelförmigem Grundriss, Teil eines Quartiers der 1950er Jahre an der Ecke Grunaer Straße und Blochmannstraße in offener Bebauung, klassische Bauten im Stil der Nationalen Bautraditionen der DDR, dokumentieren Beginn des Neuaufbaus der Dresdner Innenstadt, Teil des ersten Wiederaufbaukonzepts von Dresden nach 1945, baugeschichtlich, städtebaulich und stadtentwicklungsgeschichtlich bedeutend. 09213941
 


 
Wohnbebauung Grunaer Straße / Blochmannstraße Mathildenstraße 9; 11; 13
(Karte)
bis 1953 (Mehrfamilienwohnhaus) Wohnhauszeile; Teil eines Quartiers der 1950er Jahre an der Ecke Grunaer Straße und Blochmannstraße in offener Bebauung, klassische Bauten im Stil der Nationalen Bautraditionen der DDR, dokumentieren Beginn des Neuaufbaus der Dresdner Innenstadt,Teil des ersten Wiederaufbaukonzepts von Dresden nach 1945, baugeschichtlich, städtebaulich und stadtentwicklungsgeschichtlich bedeutend. 09213903
 


 
Wohnbebauung Grunaer Straße / Blochmannstraße Mathildenstraße 10; 12; 14
(Karte)
bis 1955 (Mehrfamilienwohnhaus) Wohnhauszeile; Teil eines Quartiers der 1950er Jahre an der Ecke Grunaer Straße und Blochmannstraße in offener Bebauung, klassische Bauten im Stil der Nationalen Bautraditionen der DDR, dokumentieren Beginn des Neuaufbaus der Dresdner Innenstadt,Teil des ersten Wiederaufbaukonzepts von Dresden nach 1945, baugeschichtlich, städtebaulich und stadtentwicklungsgeschichtlich bedeutend. 09213904
 


 
Wohnbebauung Grunaer Straße / Blochmannstraße Mathildenstraße 16; 18; 20; 22; 24; 26; 28
(Karte)
bis 1955 (Mehrfamilienwohnhaus) Wohnhauszeile; Teil eines Quartiers der 1950er Jahre an der Ecke Grunaer Straße und Blochmannstraße in offener Bebauung, klassische Bauten im Stil der Nationalen Bautraditionen der DDR, dokumentieren Beginn des Neuaufbaus der Dresdner Innenstadt,Teil des ersten Wiederaufbaukonzepts von Dresden nach 1945, baugeschichtlich, städtebaulich und stadtentwicklungsgeschichtlich bedeutend. 09213909
 


 
FIR-Denkmal Pillnitzer Straße 19 (bei)
(Karte)
1975 (Denkmal) Stele mit Inschriftblock; FIR-Denkmal für die antifaschistischen Häftlinge der Gefängnisanstalt Mathildenstraße, 1975 aufgestellt, Beispiel der DDR-Gedenk-Kultur, ortsgeschichtlich bedeutend. 09216622
 


 
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Ruhige Elbe; Bewegte Elbe Rathenauplatz –
(Karte)
1907 (Figurengruppe) Zwei Brückenfiguren an der Auffahrt zur Carolabrücke; für die alte Carolabrücke geschaffen, wieder am historischen Standort, kräftige, bewegte, fast expressiv anmutende Reiterdarstellungen, im Detail Jugendstilelemente, allegorische Bildgruppe auf Seepferden mit Nereide (Ruhige Elbe) und Triton (Bewegte Elbe), von Friedrich Offermann, einem Meisterschüler Ernst Hähnels, geschaffen, vor allem künstlerisch bedeutend. 09213882
 


 
Transformatorenhaus Seidnitzer Straße
(Karte)
um 1950 (Transformatorenstation) traditioneller eingeschossiger Funktionsbau mit Putzfassade und geschwungenem Walmdach, Akzente durch Fledermausgaupen, Säule mit Kapitellen und Dachüberstand, baugeschichtlich und stadtentwicklungsgeschichtlich bedeutend. 09306740
 


 
Wohnbebauung Grunaer Straße / Blochmannstraße Seidnitzer Straße 3; 5; 7
(Karte)
bis 1953 (Mehrfamilienwohnhaus) Wohnhauszeile; Teil eines Quartiers der 1950er Jahre an der Ecke Grunaer Straße und Blochmannstraße in offener Bebauung, klassische Bauten im Stil der Nationalen Bautraditionen der DDR, dokumentieren Beginn des Neuaufbaus der Dresdner Innenstadt,Teil des ersten Wiederaufbaukonzepts von Dresden nach 1945, baugeschichtlich, städtebaulich und stadtentwicklungsgeschichtlich bedeutend. 09214012
 


 
Wohnbebauung Grunaer Straße / Blochmannstraße Seidnitzer Straße 8; 10; 12
(Karte)
bis 1955 (Mehrfamilienwohnhaus) Wohnhauszeile; Teil eines Quartiers der 1950er Jahre an der Ecke Grunaer Straße und Blochmannstraße in offener Bebauung, klassische Bauten im Stil der Nationalen Bautraditionen der DDR, dokumentieren Beginn des Neuaufbaus der Dresdner Innenstadt,Teil des ersten Wiederaufbaukonzepts von Dresden nach 1945, baugeschichtlich, städtebaulich und stadtentwicklungsgeschichtlich bedeutend. 09214015
 


 
Wohnbebauung Grunaer Straße / Blochmannstraße Seidnitzer Straße 9; 11; 13
(Karte)
bis 1953 (Mehrfamilienwohnhaus) Wohnhauszeile; Teil eines Quartiers der 1950er Jahre an der Ecke Grunaer Straße und Blochmannstraße in offener Bebauung, klassische Bauten im Stil der Nationalen Bautraditionen der DDR, dokumentieren Beginn des Neuaufbaus der Dresdner Innenstadt, Teil des ersten Wiederaufbaukonzepts von Dresden nach 1945, baugeschichtlich, städtebaulich und stadtentwicklungsgeschichtlich bedeutend. 09214016
 


Elbpromenade Terrassenufer
(Karte)
um 1876 (Promenade) Hochuferbefestigungen und Promenade mit Allee und Baumreihe entlang des Käthe-Kollwitz-Ufers sowie des Terrassenufers; Befestigungen mit Stützmauern, Gewölben, Treppenaufgängen und Geländern, Promenade oberhalb des Hochufers sowie Eichenreihe unterhalb, baugeschichtlich, landschaftsgestalterisch und stadtentwicklungsgeschichtlich bedeutend.[Ausführlich 2] 09217203
 


 
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Sachgesamtheit Eliasfriedhof mit Einzeldenkmalen Ziegelstraße 22
(Karte)
1680–1724 (Sachgesamtheit), 1680 (Friedhof) Sachgesamtheit Eliasfriedhof: Friedhof in seiner gewachsenen funktionellen und gestalterischen Einheit mit Grufthäusern (darunter die Güntzsche Gruft), efeubewachsenen Grabfeldern mit Grabsteinen und Grüften, Resten des ehemaligen Totenwächterhauses (ID-Nr. 09213893), gliederndem Wegesystem, Erscheinungsbild prägender Bepflanzung sowie Umfassungsmauern einschließlich Eingangstoren und Ziergittern (Gartendenkmal); ältester Bestattungsort Dresdens, besonders malerische und in sich geschlossene Anlage, zu dem bemerkenswert durch die gestalterisch anspruchsvollen Steine und die zumeist barocken Grufthäuser mit ihren aufwändigen Gittern, insgesamt baugeschichtlich, ortsgeschichtlich, personengeschichtlich, und sepulkralgeschichtlich sowie künstlerisch bedeutend, zudem singulär. 09306482
 


 
Weitere Bilder
Eliasfriedhof: Grufthäuser (darunter die Güntzsche Gruft), Grabfeldern mit Grabsteinen und Grüften (Einzeldenkmal zu ID-Nr. 09306482) Ziegelstraße 22
(Karte)
1724 (Grufthaus), bezeichnet 1733 (Gitter zur Güntzstraße) Einzeldenkmale der Sachgesamtheit Eliasfriedhof (Friedhof in seiner gewachsenen funktionellen und gestalterischen Einheit): Grufthäuser (darunter die Güntzsche Gruft), efeubewachsenen Grabfeldern mit Grabsteinen und Grüften, Resten des ehemaligen Totenwächterhauses sowie gliederndem Wegesystem, Erscheinungsbild prägender Bepflanzung sowie Umfassungsmauern einschl. Eingangstoren und Ziergittern (Gartendenkmal); ältester Bestattungsort Dresdens, besonders malerische und in sich geschlossene Anlage, zudem bemerkenswert durch die gestalterisch anspruchsvollen Steine und die zumeist barocken Grufthäuser mit ihren aufwändigen Gittern, insgesamt baugeschichtlich, ortsgeschichtlich, personengeschichtlich, und sepulkralgeschichtlich sowie künstlerisch bedeutend, zudem singulär.[Ausführlich 3] 09213893
 


 
Wohnbebauung Grunaer Straße / Blochmannstraße Zirkusstraße 1; 3; 5
(Karte)
1951–1952 (Mehrfamilienwohnhaus) Wohnhauszeile (Grunaer Straße 7/9/11/13/15/17 und Zirkusstraße 1/3/5), dazu Straßengrün; über winkelförmigem Grundriss, Teil eines Quartiers der 1950er Jahre an der Ecke Grunaer Straße und Blochmannstraße in offener Bebauung, klassische Bauten im Stil der Nationalen Bautraditionen der DDR, dokumentieren Beginn des Neuaufbaus der Dresdner Innenstadt, Teil des ersten Wiederaufbaukonzepts von Dresden nach 1945, baugeschichtlich, städtebaulich und stadtentwicklungsgeschichtlich bedeutend. 09213927
 


 
Wohnbebauung Grunaer Straße / Blochmannstraße Zirkusstraße 2; 4; 6; 8; 10; 12
(Karte)
1951–1952 (Mehrfamilienwohnhaus) Wohnhauszeile (Grunaer Straße 19/21/23/25/27/29/31, Mathildenstraße 1/3/5/7 und Zirkusstraße 2/4/6/8/10/12), dazu Straßengrün; mit Ladenzone, über U-förmigem Grundriss, Teil eines Quartiers der 1950er Jahre an der Ecke Grunaer Straße und Blochmannstraße in offener Bebauung, klassische Bauten im Stil der Nationalen Bautraditionen der DDR, dokumentieren Beginn des Neuaufbaus der Dresdner Innenstadt, Teil des ersten Wiederaufbaukonzepts von Dresden nach 1945, baugeschichtlich, städtebaulich und stadtentwicklungsgeschichtlich bedeutend. 09213933
 


 
Weitere Bilder
2. Polytechnischen Oberschule „Herbert Bochow“; Marie-Curie-Gymnasium Dresden Zirkusstraße 7
(Karte)
1959–1960 (Schule), 1960–1964 (Figurengruppe), 1961 (Sgraffito) Schule, dazu Vorplatzgestaltung mit Plastik »Polytechnischer Unterricht«; markanter Komplex im Pavillonsystem, Aula, künstlerische Ausstattung, Sgraffito an der Außenwand des nördlichen Gebäudetraktes, frühe gestalterisch anspruchsvolle DDR-Schule, von besonderer baugeschichtlicher und kunsthistorischer Bedeutung.[Ausführlich 4] 09301275
 


Königlich-Tierärztliche Hochschule (ehem.) Zirkusstraße 40
(Karte)
1903 (Treppenhaus) Treppenhaus mit reicher Jugendstilausstattung; als erhaltener Teil der einstigen Tierärztlichen Hochschule ortsgeschichtlich bedeutend, zudem mit künstlerischem und kunsthistorischem Wert; jetzt Teil des Gebäudekomplexes des Sächsischen Serumwerks Dresden. 09214041
 

AnmerkungenBearbeiten

  • Diese Liste ist nicht geeignet, verbindliche Aussagen zum Denkmalstatus eines Objektes abzuleiten. Soweit eine rechtsverbindliche Feststellung der Denkmaleigenschaft eines Objektes gewünscht wird, kann der Eigentümer bei der zuständigen unteren Denkmalschutzbehörde einen Bescheid beantragen.
  • Die amtliche Kulturdenkmalliste ist niemals abgeschlossen. Durch Präzisierungen, Neuaufnahmen oder Streichungen wird sie permanent verändert. Eine Übernahme solcher Änderungen in diese Liste ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht sichergestellt.
  • Die Denkmaleigenschaft eines Objektes ist nicht von der Eintragung in diese oder die amtliche Liste abhängig. Auch Objekte, die nicht verzeichnet sind, können Denkmale sein.
  • Grundsätzlich erstreckt sich die Denkmaleigenschaft auf Substanz und Erscheinungsbild insgesamt, auch des Inneren. Abweichendes gilt dann, wenn ausdrücklich nur Teile geschützt sind (z. B. die Fassade).

Ausführliche DenkmaltexteBearbeiten

  1. Denkmaltext
    Der sog. Glasbrunnenplatz entstand 1972 als Vorplatz des Robotron-Gebäudes am Pirnaischen Platz. Den gestalterischen Mittelpunkt bildet der von der Künstlerin Leoni Wirth entworfene Glasbrunnen, dessen Planung und Ausführung von Leoni Wirth, Karl Bergmann (Kunstschmied) und Helmut Kappel (Glaser) übernommen wurde. Um den Brunnen bilden rote und weiße Betonplatten konzentrische Kreise. Zwei amorphe Pflanzflächen rahmen das Ensemble. Ein bogenförmiger Umgebungsweg mit Sitznischen wird von einem Rosenbeet und einer Baumreihe aus Rotblühenden Rosskastanien begleitet. Zwei Pflanztröge mit Mosaiken, die ursprünglich ihren Platz in den Touristengärten an der Prager Straße hatten, bilden einen weiteren Akzent. Die ästhetisch ansprechende Platzgestaltung ist als Frühwerk des Landschaftsarchitekten Günter Kretzschmar gartenkünstlerisch bedeutsam. Das Werk Günter Kretschmars prägt insbesondere die Dresdner Innenstadt (z. B. Hauptstraße und Neustädter Markt, Kirschbaumgarten am Hotel Bellevue, Vorplatz Kulturpalast). Der Glasbrunnen ist als gestalterisch hochwertiges Werk der Künstlerin Leoni Wirth künstlerisch von Bedeutung. Da der Entwurf des Platzes an die Gestaltung des Brunnen angelehnt ist, können Brunnen und Platz als Einheit von Denkmalwert betrachtet werden. Der Schmuckplatz dokumentiert die Gestaltungsformen der 1970er Jahre unter Bezug auf die klassische Moderne, insbesondere die zeitgemäße Gestaltung von Stadtplätzen, die oft aus ausgebombten und geräumten Brachen zur Aufwertung der neu entstanden Wohnbebauung entstanden sind. Er besitzt darüber hinaus großen Zeugnis- und Dokumentationswert, da er sehr authentisch überkommen ist – der ursprüngliche Entwurf fast unverändert erhalten. Es existieren kaum vergleichbare Objekte in Sachsen, wodurch er außerdem Seltenheitswert besitzt (LfD/2017).
  2. Denkmaltext
    Bei der Elbpromenade auf Altstädter Seite handelt es sich die Hochuferbefestigung des Käthe-Kollwitz-Ufers und des Terrassenufers zwischen Auenbereich und Fahrbahn. Sie beginnt auf Höhe des Hauses Terrassenufer 16 und läuft mehrere hundert Meter hinter der Albertbrücke aus. Die weitgehend ursprünglich erhaltene Anlage der Promenade entstand vermutlich im Zusammenhang mit der 1875–1877 gebauten Albertbrücke, mit der sie eine funktionale und gestalterische Einheit bildet. Sie besteht aus Sandstein-Stützmauern, Gewölben, Treppenabgängen, wovon zwei unmittelbar in die Brücke einbinden, bekrönenden schmiedeeisernen Geländern, einer dichten Lindenallee oberhalb der Uferbesfestigung und einer Eichenreihe unterhalb. Die Mauern sind zum Großteil gegliedert und mit Abdeckplatten versehen. Entsprechend den topographischen Gegeben des Terrassenufers verjüngen sie sich in diesem Bereich nach Südwesten. Die erwähnten Treppenabgänge setzten auch wegen ihres gestalterischen Aufwandes unübersehbare Akzente. Die Elbpromenade bildet mit Allee, Baumreihe und Hochuferbefestigung ein außerordentlich bedeutendes landschaftsgestalterisches Element im Dresdner Elbraum. Aufgrund des unmittelbaren Zusammenhangs mit der Albertbrücke ist sie auch ein erhaltenswertes Zeugnis der Architektur der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Die Elbpromenade ist wegen ihrer baugeschichtlichen, landschaftsgestalterischen und stadtentwicklungsgeschichtlich Bedeutung ein Kulturdenkmal (LfD/2010, 2015).
  3. Denkmaltext
    Eliasfriedhof (Ziegelstr.68/Güntzstraße). Ehem. Pest- und Seuchenfriedhof, 1680 weit außerhalb der Stadt angelegt. Dann Armenfriedhof, erst nach Erweiterung und Anlage von Grüften 1721–1725 durch George Bähr auch von der Bürgerschaft genutzt, 1724 Verlegung der Ratsgruft nach hier. Seit 1876 wurde der Friedhof nicht mehr belegt (seit 1928 geschlossen). 1724 wurden die Grüfte nach einheitlichem Plan geschaffen: bei den erhaltenen an der Schauseite schlichte Pfeiler, darüber Korbbögen mit doppelten Schlusssteinen, reiche, zum Teil überaus filigrane schmiedeeiserne Gruftgitter mit unterschiedlichster Gestaltung und Ornamentik. Eines mit sechs Zeilen Schrift aus geschmiedeten Buchstaben, bezeichnet D.R.B.G.G. Ao. 1733. Die Grabmäler ausschließlich aus Sandstein, einige ehem. farbig gefasst. Zahlreiche Grabsteine des 18. Jh. mit Rokokokartuschen, die Inschriften meist verwittert, Putten und ähnlicher Schmuck in unterschiedlichem Erhaltungszustand. – Grabmal des Hofbildhauers Johann Christian Kirchner, nach 1732 (nach seinem Entwurf vom jüngeren Bruder Gottlieb Kirchner ausgeführt): ein hagerer, lebensgroßer Chronos mit Stundenglas, in der Linken ein Medaillon mit Porträtbüste haltend, zu seinen Füßen ein Putto mit Bildhauerwerkzeugen (zur Zeit im Palais im Großen Garten). – Grabstein für Christian Gottlieb Welker († 1781), weinender Putto an bekränzter Urne (sign. Feige, 1780). – Grabstein für Johann Gottlieb Hock († 1810), auf würfelförmigem Sockel kniender Todesengel mit verschleierter Urne. – Grabstein für Juliane Sophie Thormeyer († 1810) von Gottlob Friedrich Thormeyer: eine sich nach oben verjüngende Säule mit den Reliefs von vier emporschwebenden Engeln mit Palmenzweigen, darüber Sternenkranz. – Grabmal der Ida Henne, M. 19. Jh.: Ädikula-Architektur mit eingelassenem Relief eines Engels mit Lorbeerkranz und Pfeilen (aus: Dehio Dresden 2005, bearbeitet).
  4. Denkmaltext
    Der von 1959–1960 errichtete Komplex der einstigen 2. POS Herbert Bochow Zirkusstraße 7 in Dresden, OT Pirnaische Vorstadt gehört neben der Palucca-Schule, der 6. Mittelschule an der Fetscherstraße und dem Fritz-Löffler-Gymnasium an der Bernhardstraße zu den markantesten Schulgebäuden aus der DDR-Zeit auf dem Stadtgebiet von Dresden. Die aus spannungsvoll zueinander angeordneten Baukörpern (Pavillonsystem) bestehende Anlage besitzt im Inneren zwei Treppenhäuser mit künstlerischer Ausstattung, seit 1992 Gymnasium. Erwähnenswert ist das großflächige Wandbild im Nebentreppenhaus. Die bekannte Dresdner Künstlerin Lea Grundig stiftete der Schule 1962 die Bronzeplastik »Mädchenkopf«. Eine weitere im Zeitraum von 1960–1964 entstandene Plastik »Polytechnischer Unterricht« des Bildhauers Johannes Peschel steht auf dem Schulvorplatz, der durch eine besondere Gestaltung aus Gehwegplatten und Pflasterung hervorgehoben wird. Als Kunst am Bau erscheint zudem ein Wandbild, Sgraffito, an der Außenwand des nördlichen Gebäudetraktes (der Aula). Dieses wurde dem ersten Weltraumflug von Gagarin am 12. April 1961 gewidmet. Es stammt vom Künstler Alfred Hesse. Der für die Zeit um 1960 moderne, großzügig gestaltete und mit Kunst am Bau besonders reich ausgestattete Schulkomplex ist ein anspruchsvolles bauliches Zeugnis der DDR-Architektur an der Wende vom traditionellen Bauen in den 1950er Jahren hin zu einer sachlicheren und funktionaleren Bauweise. Im Gegensatz zu den nachfolgenden und sich zumeist wiederholenden Typenbauten erscheint das heutige Marie-Curie-Gymnasium mit seiner Aufgliederung im Pavillonsystem, den viel Platz einnehmenden Fensterbändern, Plastiken und Wandbildern noch als eigenständige gestalterische Leistung von besonderer baugeschichtlicher Bedeutung (LfD/2018).

LiteraturBearbeiten

  • Altstadt. In: Georg Dehio (Hrsg.): Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler. Dresden. Aktualisierte Auflage. Deutscher Kunstverlag, München/Berlin 2005, S. 3–92.

QuellenBearbeiten

WeblinksBearbeiten

Commons: Kulturdenkmale in der Gemarkung Altstadt I – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien