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GeografieBearbeiten

Das Dorf liegt in den Vogesen, im Tal der Lièpvrette, heute wegen des in der Vergangenheit betriebenen Silberbergbaues auch Val d’Argent genannt. Das Gemeindegebiet gehört zum Regionalen Naturpark Ballons des Vosges.

GeschichteBearbeiten

Lièpvre entwickelte sich um ein Kloster, das Abt Fulrad von Saint-Denis im Jahr 774 auf einem von Karl dem Großen geschenkten Gelände gegründet hatte.

Von 1871 bis zum Ende des Ersten Weltkrieges gehörte Lièpvre als Teil des Reichslandes Elsaß-Lothringen zum Deutschen Reich und war dem Kreis Rappoltsweiler im Bezirk Oberelsaß zugeordnet.[1]

Bevölkerungsentwicklung
Jahr 1910 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2007 2014
Einwohner 2061[1] 1601 1639 1520 1536 1558 1632 1741 1737

WirtschaftBearbeiten

In Lièpvre ist das Küchenbauunternehmen Schmidt Groupe ansässig; es beschäftigt rund 1400 Mitarbeiter.

GemeindepartnerschaftenBearbeiten

Französische Partnergemeinde von Lièpvre ist Saint-Sylvestre-sur-Lot in Aquitanien.

LiteraturBearbeiten

  • Le Patrimoine des Communes du Haut-Rhin. Flohic Editions, Band 2, Paris 1998, ISBN 2-84234-036-1, S. 1078–1081.

WeblinksBearbeiten

NachweiseBearbeiten

  1. a b Gemeindeverzeichnis Deutschland 1900 – Kreis Rappoltsweiler