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GeografieBearbeiten

Le Bonhomme liegt etwa 15 km südwestlich der Stadt Sainte-Marie-aux-Mines und 25 km westnordwestlich von Colmar an der Mündung des Baches Bagenelles in die Béhine. Der Col du Bonhomme oberhalb der Gemeinde ist ein bedeutender Pass über die Vogesen, über den Départementsstraße D 415 führt. Überragt wird das Dorf von der Ruine Gutenburg (Judenburg). Das Gemeindegebiet gehört zum Regionalen Naturpark Ballons des Vosges.

GeschichteBearbeiten

Von 1871 bis zum Ende des Ersten Weltkrieges gehörte Le Bonhomme als Teil des Reichslandes Elsaß-Lothringen zum Deutschen Reich und war dem Kreis Rappoltsweiler im Bezirk Oberelsaß zugeordnet.

BevölkerungsentwicklungBearbeiten

Jahr 1910 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2007 2014
Einwohner 1179[1] 818 850 696 612 607 767 841 798

SpracheBearbeiten

Die Gegend um Lapoutroie ist eines der wenigen elsässischen Gebiete mit originär frankophoner Regionalsprache. Beim vom Aussterben bedrohten Welche (dt. Welsch) oder Vosgien handelt es sich um einen galloromanischen Dialekt aus der Gruppe der Langues d’oïl, der eng mit dem Wallonischen verwandt ist.

LiteraturBearbeiten

  • Le Patrimoine des Communes du Haut-Rhin. Flohic Editions, Band 1, Paris 1998, ISBN 2-84234-036-1, S. 711–712.

WeblinksBearbeiten

  Commons: Le Bonhomme – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Gemeindeverzeichnis Deutschland 1900 – Kreis Rappoltsweiler
 
Kirche Saint-Nicolas in Le Bonhomme