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Champis ist eine französische Gemeinde mit 619 Einwohnern (Stand 1. Januar 2016) im Département Ardèche in der Region Auvergne-Rhône-Alpes. Ihre Bewohner werden Champinois(es) genannt.

Champis
Champis (Frankreich)
Champis
Region Auvergne-Rhône-Alpes
Département Ardèche
Arrondissement Tournon-sur-Rhône
Kanton Haut-Vivarais
Gemeindeverband Rhône Crussol
Koordinaten 44° 58′ N, 4° 44′ OKoordinaten: 44° 58′ N, 4° 44′ O
Höhe 346–652 m
Fläche 16,34 km2
Einwohner 619 (1. Januar 2016)
Bevölkerungsdichte 38 Einw./km2
Postleitzahl 07440
INSEE-Code

Blick über den Ortsteil La-Bâtie-de-Crussol

GeografieBearbeiten

Die Gemeinde Champis liegt im östlichen, grünen Teil des Départements Ardèche auf dem Plateau de Vernoux. Nachbargemeinden sind Saint-Sylvestre, Saint-Romain-de Lerps, Saint-Péray, Alboussière und Gilhoc-sur-Ormèze. Die nächstgrößere Stadt ist Guilherand-Granges in 11 Kilometern Entfernung Richtung Südosten, nach Valence sind es 20 Kilometer Luftlinie. Der Fluss Duzon durchquert das Gemeindegebiet.[1]

GeschichteBearbeiten

Champis war im 18. Jahrhundert Niederlassung der Lehnsherren des benachbarten Ortes Saint-Sylvestre. 1790 bekam das Dorf den Status einer eigenständigen Gemeinde.[2]

BevölkerungsentwicklungBearbeiten

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2007 2016
Einwohner 551 488 420 332 407 442 558 619
Quellen: Cassini und INSEE

Kultur und SehenswürdigkeitenBearbeiten

Besonders sehenswert ist das mittelalterliche Dorf La-Bâtie-de-Crussol, das bekannt für seine kulinarischen Spezialitäten auf der Basis von Flusskrebsen ist, aber auch einen Rundweg megalithischer Gesteinsbrocken aufweist. Der größte Felsen la pierre branlante wiegt 70 Tonnen, zittert aber schon unter dem Gewicht eines ausgewachsenen Menschen. Der Ort beheimatet außerdem einen Tempel aus dem Jahre 1819, sowie ein feudales Schloss, dass von den gleichnamigen Grundbesitzern Crussol errichtet worden ist.

In Champis selbst stehen das Château d’Antoulin und das Château de Roubiac. Im Weiler Garnier ist die Dorfkirche aus dem 19. Jahrhundert erbaut worden.[3]

WeblinksBearbeiten

  Commons: Champis – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Internetseite www.medarus.org (Memento vom 25. Januar 2010 im Internet Archive)
  2. Internetseite www.medarus.org (Memento vom 25. Januar 2010 im Internet Archive)
  3. Internetseite www.medarus.org (Memento vom 25. Januar 2010 im Internet Archive)