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Accons ist eine französische Gemeinde mit 380 Einwohnern (Stand 1. Januar 2016) in der Region Auvergne-Rhône-Alpes. Sie liegt im Département Ardèche. Ihre Bewohner werden Acconnais(es) genannt.

Accons
Accons (Frankreich)
Accons
Region Auvergne-Rhône-Alpes
Département Ardèche
Arrondissement Tournon-sur-Rhône
Kanton Haut-Eyrieux
Gemeindeverband Val Eyrieux
Koordinaten 44° 53′ N, 4° 23′ OKoordinaten: 44° 53′ N, 4° 23′ O
Höhe 476–1.201 m
Fläche 9,87 km2
Einwohner 380 (1. Januar 2016)
Bevölkerungsdichte 39 Einw./km2
Postleitzahl 07160
INSEE-Code

Mairie Accons

Inhaltsverzeichnis

GeographieBearbeiten

Die Gemeinde erstreckt sich inmitten des Bergmassivs Boutières, einem Ausläufer der Cevennen. Der Hauptort Accons liegt daher am Fuße des Serre-en-Don auf 1200 Metern Höhe. Die nächstgrößere Stadt Aubenas liegt in 30 Kilometern Entfernung in Richtung Südosten. Der Fluss Dorne durchquert das Gemeindegebiet. Nachbargemeinden sind Saint-Martin-de-Valamas und Jaunac im Norden, Le Cheylard im Nordosten, Saint-Christol im Osten, Dornas im Südosten und Mariac im Westen. Die Gemeinde besteht aus dem Hauptort Accons und den vier Weilern La Motte, Le Monteil, Les Auches und Chaussinard.

GeschichteBearbeiten

Accons wurde im 11. Jahrhundert als strategischer Standort von den ersten Verwaltern des Landes zur Kontrolle der Täler der umliegenden Flüsse Eyrieux, Dorne und Eysse gegründet. Dabei liegt der Ursprung des Dorfes auf dem erloschenen Vulkan Roche de Brion in 800 Metern Höhe, an dessen Hang Ruinen eines ersten Schlosses zu besichtigen sind.

Bestimmt wurde das Geschehen im Dorf vom Château de la Motte, das im 17. Jahrhundert der Familie Bayle, den Lehnsherren von La Motte-Brion, gehörte, im 18. Jahrhundert aber von den Sassenages und der Familie Vogüé erobert wurde.[1]

BevölkerungsentwicklungBearbeiten

1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2016
218 277 289 378 375 419 438 380

SehenswürdigkeitenBearbeiten

Das Château de Motte im Renaissance-Stil aus dem 15. und 16. Jahrhundert fällt durch seine militärische Architektur auf, zum Beispiel führen Kontrollwege entlang der Festung. Außerdem verfügt das Gebäude über eine eigene Kunstschmiede sowie drei imposante Türme, sodass das Schloss schon von weitem sichtbar ist. Eine eigens dafür errichtete Brücke aus dem 16. Jahrhundert verbindet die Festung mit dem Dorf. Im Innenhof führt eine gewundene Treppe in die Höhe. Gegen Ende des 16. Jahrhunderts wurden die Orte um das Gebäude herum errichtet. 1944 wurde das Schloss im Zweiten Weltkrieg von deutschen Truppen in Brand gesetzt, sodass Teile der Festung 1964 restauriert werden mussten.

Die Kirche von Accons ist eine der ältesten der ganzen Region. Aufgrund ihrer Abgelegenheit ist sie von den Unruhen im Vivarais zwischen 1572 und 1628 verschont geblieben. 1982 wurde sie stark beschädigt, aber 1984 waren die Maßnahmen zur Restauration bereits abgeschlossen.

WeblinksBearbeiten

  Commons: Accons – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. le château de La Mothe auf patrimoine-ardeche.com in Französisch.