Benjamin Weger

Schweizer Biathlet
Benjamin Weger Biathlon
Benjamin Weger bei den Schweizer Meisterschaften in La Lécherette, März 2013
Verband SchweizSchweiz Schweiz
Geburtstag 5. Oktober 1989 (31 Jahre)
Geburtsort Brig, Schweiz
Größe 180[1] cm
Gewicht 78 kg
Karriere
Beruf Sportsoldat
Verein SC Obergoms
Aufnahme in den
Nationalkader
2007
Debüt im Europacup/IBU-Cup 2008
Debüt im Weltcup 2009
Status aktiv
Medaillenspiegel
JWM-Medaillen 0 × Gold 1 × Silber 0 × Bronze
JEM-Medaillen 0 × Gold 0 × Silber 1 × Bronze
Sommer-JWM-Medaillen 0 × Gold 2 × Silber 0 × Bronze
IBU Biathlon-Juniorenweltmeisterschaften
Silber 2009 Canmore Sprint
IBU Biathlon-Junioreneuropameisterschaften
Bronze 2008 Nové Město na Moravě Sprint
IBU Junioren-Sommerbiathlon-WM
Silber 2008 Haute-Maurienne Sprint
Silber 2008 Haute Maurienne Verfolgung
Weltcupbilanz
Gesamtweltcup 14. (2018/19)
Einzelweltcup 06. (2019/20)
Sprintweltcup 10. (2014/15)
Verfolgungsweltcup 07. (2011/12)
Massenstartweltcup 13. (2018/19)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
Einzel 0 1 0
Sprint 0 0 2
Verfolgung 0 0 1
Massenstart 0 0 1
Staffel 0 1 0
letzte Änderung: 17. Januar 2021

Benjamin Weger (* 5. Oktober 1989 in Brig, Wallis) ist ein Schweizer Biathlet. Nach mehreren internationalen Medaillen im Jugend- und Juniorenbereich etablierte er sich ab 2010 im Weltcup und wurde mit mehreren Podestplatzierungen bis 2012 zum erfolgreichsten Schweizer Biathleten. In den folgenden Jahren gewann er zwar keine weiteren Medaillen, blieb aber der führende Biathlet seines Landes und platzierte sich mehrmals unter den besten 20 der Weltcupgesamtwertung.

KarriereBearbeiten

Erfolge im Juniorenbereich und Aufstieg in den Weltcup (bis 2011)Bearbeiten

Weger stammt aus Geschinen im Bezirk Goms und startet für den SC Obergoms. Zunächst war er in seiner frühen Jugend als Skilangläufer aktiv, Mitte der 2000er-Jahre begann er mit dem Biathlon.[2] Er profitierte in der Folge von einem neu aufgesetzten Sichtungssystem für Kinder und Jugendliche des Schweizerischen Skiverbandes Swiss-Ski, der die in der Schweiz bis dahin kaum verankerte Kombinationssportart 2004 in die Verbandsstruktur integriert hatte. Als erster Nachwuchsathlet durchlief Weger ein von Swiss-Ski finanziertes Förderprogramm[3] und wurde 2007 erstmals bei der Selektion der Nationalkader berücksichtigt.[4] Zu diesem Zeitpunkt hatte er im Junioren-Europacup bereits mehrere Top-Ten-Platzierungen erzielt und in seiner Altersklasse bei der Junioren-WM 2007 in Martell als bestes Ergebnis einen elften Rang in der Verfolgung erreicht. Weger startete bis 2009 im Nachwuchsbereich. Er wurde dort Dritter des EM-Sprints im Februar 2008, entschied wenig später zum einzigen Mal ein Rennen im Europacup für sich und gewann im Sommer des Jahres – hinter Martin Fourcade beziehungsweise Jakov Fak – zwei Silbermedaillen bei den Juniorenwettkämpfen im Rahmen der Sommerbiathlon-Weltmeisterschaften 2008 in Haute-Maurienne. Bei seinem letzten Auftritt im Juniorenbiathlon holte er bei den Weltmeisterschaften 2009 in Canmore Silber hinter Lukas Hofer im Sprint.

In der Saison 2008/09 debütierte Weger im Erwachsenenbereich, zunächst im Dezember 2008 in der zweithöchsten Wettkampfserie, dem IBU-Cup, und einen Monat später in Oberhof im Weltcup. In seinem ersten Weltcuprennen wurde er an der Seite von Ivan Joller, Thomas Frei und Claudio Böckli als dritter Läufer der Schweizer Staffel eingesetzt und erreichte den sechsten Platz. Bei seinem ersten und in dieser Saison einzigen Einsatz in einem Einzelrennen wurde er 84. des Sprints. In der Vorbereitung auf den folgenden Winter war der 19-jährige Weger das mit Abstand jüngste Mitglied des B-Kaders von Swiss-Ski.[5] Zu Saisonbeginn wurde er erneut für den IBU-Cup nominiert. Nach seiner ersten Podestplatzierung dort gehörte er ab Januar 2010 zum Schweizer Weltcupteam. Mit einem 19. Platz im Sprint von Ruhpolding qualifizierte er sich für die Olympischen Winterspiele in Vancouver, wo er in den Einzelrennen die vorderen 60 Ränge verpasste.[6] Am 16. Dezember 2010 traf Weger – mittlerweile in den A-Kader befördert[7] und dort von Steffen Hauswald trainiert – bei wechselhaften Windbedingungen 19 von 20 Schüssen beim 20-Kilometer-Einzelwettkampf auf der Pokljuka. Hinter Daniel Mesotitsch belegte er den zweiten Rang und erzielte damit das bis dahin beste Weltcupergebnis eines Schweizer Biathleten.[6] Am Saisonende stand er mit weiteren regelmässigen Platzierungen in den Punkterängen der besten 40 auf dem 39. Rang des Gesamtweltcups.

Zwischen erweiterter Weltspitze und Mittelfeld (seit 2011)Bearbeiten

 
Weger nach dem Weltcupsprint in Antholz 2015

Wegers Aufstieg in die Weltspitze verlief bis in den Winter 2011/12 ungebrochen: Vor seiner zweiten durchgängigen Weltcupsaison absolvierte er ein deutlich erhöhtes Trainingspensum,[3] sowohl seine Laufzeiten als auch seine Trefferquoten am Schiessstand verbesserten sich deutlich[8] und er erreichte zwischen Dezember 2011 und Februar 2012 drei dritte Plätze in Sprint- und Verfolgungsrennen. Als erster Schweizer Biathlet errang er damit mehr als einen Weltcup-Podestplatz in seiner Karriere.[9] Vor den Weltmeisterschaften 2012 in Ruhpolding galt der zu diesem Zeitpunkt auf Rang fünf im Gesamtweltcup platzierte Weger als Medaillenanwärter.[10] Bei der WM erreichte er kein Ergebnis unter den besten 15 und erlitt im abschliessenden Massenstart eine Hirnerschütterung bei einem Sturz, nach dem er das Rennen aufgab.[11] Verletzungsbedingt verzichtete er auf das Weltcupfinale im Chanty-Mansijsk[12] und fiel im Gesamtweltcup auf den 18. Rang zurück.

In den Weltcupsaisons 2012/13 und 2013/14 knüpfte Weger nicht an vorangegangene Erfolge an: Er erreichte kein weiteres Podestergebnis und nur sporadisch Resultate unter den besten Zehn. Später führte er diese Rückschritte auf ein Übertraining im Sommer 2012 und auf verschleppte Erkältungen zurück. Während Selina Gasparin bei den Olympischen Winterspielen 2014 in Sotschi die erste Schweizer Biathlonmedaille gewann, platzierte sich Weger in den Einzelwettkämpfen auf den Rängen 47 und 62. Im Rückblick erklärte er diese beiden Jahre zum Teil eines Reifeprozesses, in dem er lockerer geworden sei und seine Sommervorbereitung hin zu einem stärkeren Training der Grundlagenausdauer angepasst habe.[13] In der Saison 2014/15 kam er in 23 von 24 Wettkämpfen in die Punkteränge, fünfmal in die Top Ten und beendete die Saison als 17. der Gesamtwertung.

Von 2015 bis 2020 war Weger (wie schon seit 2011) durchgängig der stärkste Athlet des Schweizer Biathlon-Weltcupteams, in dem er mittlerweile auch der erfahrenste Sportler war und als «Anführer» wahrgenommen wurde.[14] In jedem Winter platzierte er sich mehrmals unter den besten Zehn eines Weltcuprennens, ohne ein weiteres Mal auf das Podest in einem Einzelwettkampf zu kommen. Das gelang ihm mit der Mixed-Staffel beim Saisonauftakt 2018/19, wo er zusammen mit Elisa Gasparin, Lena Häcki und Jeremy Finello Zweiter wurde. Bei den Olympischen Winterspielen 2018 in Pyeongchang wurde er Sechster der Verfolgung und des Einzels. Im Winter 2018/19 zeigte Weger seine bis dahin konstanteste Saisonleistung und wurde 14. des Gesamtweltcups. Im folgenden Herbst stellte er sein Höhentraining um, erreichte bei den Leistungstests im Spätherbst nach eigener Angabe persönliche Bestwerte, zeigte sich aber bei den Weltcupwettkämpfen von seiner Bestform sowohl läuferisch als auch am Schiessstand deutlich entfernt.[15] Dennoch erzielte er bei den Weltmeisterschaften 2020 in Antholz mit dem fünften Rang im 20-Kilometer-Rennen sein bis dahin bestes Ergebnis bei einem Saisonhöhepunkt. Er brach die Saison frühzeitig ab und legte eine mehrmonatige Trainingspause im Frühjahr 2020 ein. Zum Winter 2020/21 übernahm Alexander Wolf die Betreuung der Schweizer Biathleten und machte Weger vor dem Saisonstart als bestimmenden Mann im Team aus.[16] Als Vierter beim Sprint in Kontiolahti verpasste Weger zu Beginn der Saison um 6,5 Sekunden das Podest. Dies änderte er, als er beim Massenstart in Oberhof nach dem vierten und letzten Schießen und fehlerfreier Schießleistung als führender auf die Schlussstrecke ging und schließlich hinter Tarjei Bø und Felix Leitner den dritten Platz erreichte. Diese Platzierung war Wegers erstes Podest seit Februar 2012.

Weger ist mehrfacher Schweizer Meister im Biathlon. Bis 2020 errang er zehn nationale Titel.[4]

Persönliches und WürdigungBearbeiten

 
Weger beim Weltcup in Oberhof 2020

Weger machte an der Sportmittelschule Brig das Handelsdiplom. 2010 brach er die kaufmännische Ausbildung ab, um sich auf den Sport zu konzentrieren. Er absolvierte im folgenden Jahr die Spitzensportler-Rekrutenschule der Schweizer Armee und erhielt im August 2011 eine Stelle als Zeitsoldat.[17] Im Sommer trainiert Weger unweit seines Heimatortes Geschinen in einem nordischen Skizentrum.[18] Mehrere journalistische Artikel porträtieren ihn als «Naturburschen»[19] und leidenschaftlichen Fliegenfischer, der dem Hobby weite Teile seiner Freizeit widmet und viele Reisen mit Angelausflügen verbindet.[20]

Im nationalen Kontext bezeichnete unter anderem die Neue Zürcher Zeitung Weger als Biathlon-«Ausnahmetalent».[19] Früh wurde er mit anderen herausragenden Schweizer Sportlern wie dem Skispringer Simon Ammann und dem Skilangläufer Dario Cologna verglichen. Seine Erfolge trugen massgeblich zur Popularisierung der Sportart in der Schweiz bei: Das Fernsehen übertrug wegen Wegers Medaillenchancen 2012 erstmals live von Biathlon-Weltmeisterschaften.[21] Im Dezember des gleichen Jahres wurde er als Schweizer Nachwuchssportler des Jahres ausgezeichnet, nachdem er zuvor bereits den Oberwalliser Sport Award als Sportler des Jahres erhalten hatte.[22]

StatistikenBearbeiten

WeltcupplatzierungenBearbeiten

Die Tabelle zeigt alle Platzierungen (je nach Austragungsjahr einschliesslich Olympische Spiele und Weltmeisterschaften).

  • 1.–3. Platz: Anzahl der Podiumsplatzierungen
  • Top 10: Anzahl der Platzierungen unter den ersten zehn (einschliesslich Podium)
  • Punkteränge: Anzahl der Platzierungen innerhalb der Punkteränge (einschliesslich Podium und Top 10)
  • Starts: Anzahl gelaufener Rennen in der jeweiligen Disziplin
  • Staffel: inklusive Mixedstaffeln
Platzierung Einzel Sprint Verfolgung Massenstart Staffel Gesamt
1. Platz  
2. Platz 1 1 2
3. Platz 2 1 3
Top 10 7 16 15 5 35 78
Punkteränge 19 67 52 26 65 229
Starts 30 98 69 27 66 290
Stand: 11. Dezember 2020

Biathlon-WeltmeisterschaftenBearbeiten

Ergebnisse bei Weltmeisterschaften:

Weltmeisterschaft Einzelwettbewerbe Staffelwettbewerbe
Jahr Ort Sprint Verfolgung Einzel Massenstart Herrenstaffel Mixedstaffel S.-M.-Staffel
2010 Russland  Chanty-Mansijsk 12.
2011 Russland  Chanty-Mansijsk 52. 33. 34. 17.
2012 Deutschland  Ruhpolding 36. 16. 41. DNF 7. 10.
2013 Tschechien  Nové Město 25. 35. 19. 27. 17. 11.
2015 Finnland  Kontiolahti 13. 33. 30. 29. 7. 13.
2016 Norwegen  Oslo 51. DNF 49. 10. 14.
2017 Osterreich  Hochfilzen 55. 53. 10. 16. 14.
2019 Schweden  Östersund 10. 8. 44. 18. 11. 11.
2020 Italien  Antholz 51. 59. 5. 25 10. 5.

Olympische WinterspieleBearbeiten

Ergebnisse bei Olympischen Winterspielen:

Einzelwettbewerbe Staffelwettbewerbe
Sprint Verfolgung Einzel Massenstart Herrenstaffel Mixedstaffel
Olympische Winterspiele 2010   | Kanada  Vancouver 69. 55. 9.
Olympische Winterspiele 2014   | Russland  Sotschi 62. 47. 14. 12.
Olympische Winterspiele 2018   | Korea Sud  Pyeongchang 15. 6. 6. 27. 15. 13.

WeblinksBearbeiten

Commons: Benjamin Weger – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Benjamin Weger. Eurosport, abgerufen am 23. Februar 2020.
  2. Die IBU-Datenbank nennt 2006 als das Jahr, in dem Weger zum Biathlon wechselte, auf der Website des SC Obergoms schreibt Weger selbst, er sei mit 14 Jahren (das heisst: 2003 oder 2004) Biathlet geworden, vgl. Profil auf sc-obergoms.ch. Abgerufen am 11. Dezember 2020.
  3. a b Joachim Mölter: An der Spitze der Pyramide. In: Süddeutsche Zeitung. 15. Dezember 2011, S. 47. Abgerufen via Munzinger online.
  4. a b Profil auf persönlicher Website, abgerufen am 11. Dezember 2020.
  5. Viktoria Franke: Schweizer Kaderselektionen für den Olympiawinter stehen fest auf biathlon-online.de. 18. April 2009.
  6. a b Sportinformation Si: Weger – ein Biathlet mit Zukunft. In: NZZ Online. Neue Zürcher Zeitung, 17. Dezember 2010.
  7. Viktoria Franke: Swiss-Ski gibt Kaderselektionen für die Saison 2010/2011 bekannt auf biathlon-online.de. 22. April 2010
  8. In der Saison 2010/11 lief Weger 0,6 % schneller als der Schnitt des Teilnehmerfeldes, eine Saison später waren seine Zeiten um 2,1 % besser, womit er zu den besten 25 Sportlern gehörte, vgl. IBU Biathlon Guide 2012/13, S. 442. Wegers Trefferquote verbesserte sich im gleichen Zeitraum von 80 % auf 86 %, vgl. IBU-Datenbank.
  9. Benjamin Weger glänzt in Hochfilzen. In: NZZ Online. Neue Zürcher Zeitung, 9. Dezember 2011, abgerufen am 11. Dezember 2020.
  10. Vorläufer der Exoten. In: Süddeutsche Zeitung. 28. Februar 2012, S. 32. Abgerufen via Munzinger Online.
  11. Keystone-SDA: Für Benjamin Weger endet die WM im Spital auf swissinfo.ch. 11. März 2012.
  12. Weger nicht nach Russland. In: Berner Zeitung. 12. März 2012.
  13. Simon Steiner: Biathlet Weger: «Ich habe den Erfolg erst richtig schätzen gelernt». In: Luzerner Zeitung. 5. März 2015.
  14. Rainer Sommerhalder: Die verdiente Extrawurst – Benjamin Weger beschreitet als Anführer des Schweizer Weltcupteams neue Wege. In: Aargauer Zeitung. 30. November 2018.
  15. Rainer Sommerhalder: «Ich konnte mich nie richtig erholen»: Weshalb der Höhenflug von Benjamin Weger im Höhenzimmer endete. In: Aargauer Zeitung. 12. Februar 2020.
  16. Rainer Sommerhalder: Auto einweisen als WM-Perspektive. In: St.Galler Tagblatt. 24. November 2020.
  17. Philipp Bärtsch: Biathlet Benjamin Weger im Kreis der Weltbesten auf suedostschweiz.ch. 13. Dezember 2011. Mit Blick auf die Olympischen Winterspiele 2022 wurde Weger 2018 erneut als Zeitmilitär-Spitzensportler ausgewählt. Zenhäusern und Weger als Zeitmilitär-Sportler selektioniert auf 1815.ch. 1. Juni 2018.
  18. Ein Tag im Leben von… Benjamin Weger auf biathlonworld.com. 9. August 2019.
  19. a b Philipp Bärtsch: Benjamin Weger ist wieder da. In: Neue Zürcher Zeitung. 3. März 2015. «Das Hobby […] passt zum Naturburschen, wie es zu ihm passt, mit Ski an den Füssen und Gewehr auf dem Rücken über Loipen zu hetzen.»
  20. Rainer Sommerhalder: Mit den Fischen per Du – Benjamin Wegers eigene Traumwelt beim Fliegenfischen inmitten der Natur. In: Aargauer Zeitung. 19. Januar 2018.
  21. Benjamin Weger: Das Schweizer Biathlon-Gesicht auf srf.ch. Abgerufen am 11. Dezember 2020.
  22. Brig: Goms siegt bei den Oberwalliser Sport Awards auf rro.ch. 9. November 2012.