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August Kiuru

finnischer Skilanglangläufer
August Kiuru Skilanglauf
Nation FinnlandFinnland Finnland
Geburtstag 12. Juli 1922
Geburtsort GromovoRussische Sozialistische Föderative SowjetrepublikSowjetrussland Sowjetrussland
Größe 172 cm
Gewicht 68 kg
Sterbedatum 23. Februar 2009
Sterbeort Hartola, Finnland
Karriere
Verein Imatran Jyske
Lahden Hiihtoseura
Medaillenspiegel
Olympische Medaillen 0 × Gold 2 × Silber 0 × Bronze
WM-Medaillen 1 × Gold 3 × Silber 1 × Bronze
Olympische Ringe Olympische Winterspiele
0Silber0 1948 St. Moritz Staffel
0Silber0 1956 Cortina d’Ampezzo Staffel
FIS Nordische Skiweltmeisterschaften
0Silber0 1948 St. Moritz Staffel
0Silber0 1950 Lake Placid Staffel
0Gold0 1954 Falun Staffel
0Bronze0 1954 Falun 15 km
0Silber0 1956 Cortina d’Ampezzo Staffel
 

August Kiuru (* 12. Juli 1922 in Gromovo; † 23. Februar 2009 in Hartola[1]) war ein finnischer Skilangläufer.

WerdegangBearbeiten

Kiuru, der anfangs für Imatran Jyske und später für Lahden Hiihtoseura startete, gewann bei den Finnischen Meisterschaften 1946 seinen ersten nationalen Titel über die 30-km-Einzeldistanz. Auch 1948 sicherte er sich diesen Erfolg. Bei den Olympischen Winterspielen 1948 in St. Moritz, die zugleich auch als Nordische Skiweltmeisterschaften galten, gewann Kiuru gemeinsam mit Lauri Silvennoinen, Teuvo Laukkanen und Sauli Rytky die Silbermedaille im Staffelrennen, nachdem er sich im Einzelrennen als Siebenter bereits gut platzieren konnte. Zwei Jahre später gewann Kiuru seinen dritten nationalen Einzeltitel. Wenig später startete er bei den Nordischen Skiweltmeisterschaften 1950 in Lake Placid. Im Einzelrennen über 18 km verpasste er nur knapp eine Medaille und wurde Vierter. Mit der Staffel konnte er sich schließlich Bronze sichern. Nachdem er zu den Olympischen Winterspielen 1952 in Oslo nicht antrat, konnte er bei den Nordischen Skiweltmeisterschaften 1954 im schwedischen Falun den Weltmeistertitel mit der Staffel sowie Bronze hinter im Einzelrennen hinter seinen beiden Landsleuten Veikko Hakulinen und Arvo Viitanen. Sein letztes großes internationales Turnier bestritt er mit den Olympischen Winterspielen 1956 in Cortina d’Ampezzo. Dort gewann er acht Jahre nach St. Moritz ein weiteres Mal Silber mit der Staffel. Im Einzelrennen musste er früh abreißen lassen und lief als 21. ins Ziel.

Nach dem Ende seiner aktiven Karriere arbeitete Kiuru von 1958 bis 2005 als Servicetechniker des finnischen Skilanglauf-Teams. Zudem war er als Skientwickler und Produktmanager für die Skiproduktion von Järvinen, Karhu und Peltonen aktiv.

2012 wurde ein Interview von Kiuru veröffentlicht, in dem er zugibt gemeinsam mit Teammitgliedern der Finnischen Mannschaft aktiv mit Hilfe von Pervitin gedopt zu haben.[2][3]

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. August (Aku) Kiuru. In: hs.fi. 24. Februar 2009, abgerufen am 27. September 2015.
  2. Toimitus: Suomalainen hiihtolegenda puhuu omasta dopingin käytöstään – „Niillä aineilla kuollutkin lähti liikkeelle“. In: urheilulehti.fi. 29. September 2012, abgerufen am 27. September 2015 (finnisch).
  3. Sinivalkoista suksea vauhditettiin dopingilla jo 1940-luvulla. In: yle.fi. 28. September 2012, abgerufen am 27. September 2015 (finnisch).