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Schwyrka
Жвирка
Wappen von Schwyrka
Schwyrka (Ukraine)
Schwyrka
Schwyrka
Basisdaten
Oblast: Oblast Lwiw
Rajon: Rajon Sokal
Höhe: keine Angabe
Fläche: 2,18 km²
Einwohner: 3.710 (1.1.2011)
Bevölkerungsdichte: 1.702 Einwohner je km²
Postleitzahlen: 80040
Vorwahl: +380 3257
Geographische Lage: 50° 28′ N, 24° 15′ OKoordinaten: 50° 27′ 54″ N, 24° 15′ 24″ O
KOATUU: 4624855300
Verwaltungsgliederung: 1 Siedlung städtischen Typs, 1 Dorf
Bürgermeister: Iwan Koschlaj
Adresse: вул. Мазепи 41
80040 смт. Жвирка
Statistische Informationen
Schwyrka (Oblast Lwiw)
Schwyrka
Schwyrka
i1

Schwyrka (ukrainisch Жвирка; russisch Schwirka, polnisch Żwirka) ist eine Siedlung städtischen Typs im Rajon Sokal der Oblast Lwiw im Westen der Ukraine.

Blick auf das Klostergebäude im Ort

Die Siedlung ist etwa 73 Kilometer nördlich von Lemberg und etwa 2 Kilometer südwestlich der Rajonshauptstadt Sokal am Fluss Bug gelegen. Zur gleichnamigen Siedlungsratsgemeinde zählt neben Schwyrka auch das Dorf Sawyschen (Завишень).

GeschichteBearbeiten

Der Ort entstand nach 1884, als hier ein Bahnhof an der Eisenbahnlinie von Jaroslau nach Sokal (heutige Bahnstrecke Jarosław–Kowel) eröffnet wurde. Zunächst lag dieser noch im österreichischen Galizien und war von 1918 bis 1939 als linksufriger Stadtteil von Sokal ein Teil der Polnischen Republik (im Powiat Sokal, Woiwodschaft Lemberg). Während der deutschen Besatzungszeit ab 1939 kam das Gebiet zum Generalgouvernement (Kreishauptmannschaft Hrubieszow, Distrikt Lublin). In dieser Zeit wurde Żwirka auch offiziell als Dorf selbstständig, im Gemeindeverzeichnis für das Generalgouvernement ist der Ort der Landgemeinde Krystynopol zugeordnet.[1] Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges fiel der Ort wieder zurück an Polen, nach einem Gebietsaustausch dann aber 1951 an die Sowjetunion, seit 1991 ist er Teil der heutigen Ukraine. 1956 erhielt das nunmehr Schwirka/Schwyrka genannte Dorf den Status einer Siedlung städtischen Typs.

Im Ortsgebiet befinden sich auch die Reste eines Bernhardinerkloster aus dem 17. Jahrhundert. Nachdem es zuletzt als Gefängnis genutzt wurde, brannte es am 27. März 2012 aus, so dass heute nur noch die Grundmauern bestehen.

PersönlichkeitenBearbeiten

WeblinksBearbeiten

  Commons: Schwyrka – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Gemeinde- und Dorfverzeichnis für das Generalgouvernement (1943)