Hauptmenü öffnen
Jarosław–Kowel
Bahnhofsgebäude in Rawa-Ruska
Bahnhofsgebäude in Rawa-Ruska
Streckennummer:91, 101, 116 (polnischer Teil)
Streckenlänge:74+174 km
Spurweite:1435/1520 mm
Strecke – geradeaus
von Krakau
Bahnhof, Station
209,319 Jarosław
Bahnhof, Station
213.293
0
Munina
   
nach Przemyśl
   
San
Brücke über Wasserlauf (mittel)
Szkło
Haltepunkt, Haltestelle
5,3 Surochów
Bahnhof, Station
13,2 Bobrówka
Haltepunkt, Haltestelle
16,6 Zagrody
Haltepunkt, Haltestelle
18,8 Korzenica
Brücke über Wasserlauf (mittel)
Lubaczówka
Haltepunkt, Haltestelle
24,5 Nowa Grobla
Haltepunkt, Haltestelle
32,9 Oleszyce
Brücke über Wasserlauf (mittel)
Przerwa
Brücke über Wasserlauf (mittel)
Sołotwa
Bahnhof, Station
39,3 Lubaczów
Brücke über Wasserlauf (mittel)
Sołotwa
Haltepunkt, Haltestelle
46,2 Basznia Dolna
Haltepunkt, Haltestelle
49,5
-0,4
Basznia
BSicon exSTR+l.svgBSicon ABZlxr.svgBSicon STR+r.svg
BSicon exABHFr+r.svgBSicon .svgBSicon STR.svg
4,3
22,6
Kaplisze (Wechsel von Normalspur auf Breitspur)
BSicon exSTRl.svgBSicon exSTR+r.svgBSicon STR.svg
BSicon .svgBSicon exDST.svgBSicon BHF.svg
57,5
16,8
Horyniec-Zdrój
BSicon .svgBSicon exSTR.svgBSicon HST.svg
64,5 Dziewięcierz
BSicon .svgBSicon exWBRÜCKE1.svgBSicon WBRÜCKE1.svg
Dziewięcierz
BSicon .svgBSicon KDSTxa.svgBSicon BHF.svg
71,3
3,0
Werchrata
BSicon .svgBSicon STR.svgBSicon hKRZWae.svg
Rata
BSicon .svgBSicon STR.svgBSicon HST.svg
76,2 Siedliska
BSicon .svgBSicon STR.svgBSicon BHF.svg
83,0 Hrebenne
BSicon .svgBSicon STR.svgBSicon xABZgl+xl.svg
nach Rejowiec
BSicon .svgBSicon GRENZE.svgBSicon exSTR+GRZq.svg
0 Polen / Ukraine
BSicon .svgBSicon ABZg+r.svgBSicon exSTR.svg
nach Lemberg
BSicon .svgBSicon BHF.svgBSicon exSTR.svg
8 Rawa-Ruska (Рава-Руська)
BSicon .svgBSicon hKRZWae.svgBSicon exSTR.svg
Rata
BSicon .svgBSicon eABZgl.svgBSicon exSTRr.svg
nach Hrebenne
Haltepunkt, Haltestelle
16 Selena (Зелена)
   
Solokija
Bahnhof, Station
24 Uhniw (Угнів)
Brücke über Wasserlauf (mittel)
Ritschyzja
Bahnhof, Station
48 Bels (Белз)
   
nach Lemberg
Bahnhof, Station
63 Tscherwonohrad (Червоноград)
Bahnhof, Station
71 Sokal (Сокаль)
Haltepunkt, Haltestelle
82 Ulwiwok (Ульвівок)
   
Bug
Haltepunkt, Haltestelle
88 Romosch (Ромош)
   
Gütergleis zu den Kohlenminen bei Nowowolynsk (stillgelegt)
Bahnhof, Station
95 Iwanytschi (Іваничі)
Haltepunkt, Haltestelle
101 Janewytschi (Яневичі)
Haltepunkt, Haltestelle
108 Bubniw (Бубнів)
Brücke über Wasserlauf (mittel)
Luha
Bahnhof, Station
121 Wolodymyr-Wolynskyj (Володимир-Волинський)
Gleisdreieck – geradeaus, nach links, von links
nach Sławków (Polen)
Haltepunkt, Haltestelle
129 8 KM (8 км)
Bahnhof, Station
131 Owadne (Овадне)
Brücke über Wasserlauf (mittel)
Turija
Haltepunkt, Haltestelle
140 Turopyn (Туропин)
Haltepunkt, Haltestelle
144 Obenyschi (Обенижі)
Bahnhof, Station
150 Turijsk (Турійськ)
   
Turija
Haltepunkt, Haltestelle
157 Ruschyn (Ружин)
Haltepunkt, Haltestelle
163 Ljublynez-Wolynskyj (Люблинець-Волинський)
Gleisdreieck – geradeaus, nach links, von links
von Warschau (Polen)
   
Turija
   
von Brest (Weißrussland)
Bahnhof, Station
174 Kowel (Ковель)
Strecke – geradeaus
nach Kosjatyn und Kiew

Die Bahnstrecke Jarosław–Kowel ist eine Nebenbahn in Polen und der Ukraine. Sie verläuft von Jarosław, einer Kleinstadt im östlichen Polen, nach Kowel, einem Eisenbahnknotenpunkt in der westlichen Ukraine. Die in einer Spurweite von 1435 mm (europäische Normalspur; in Polen bis Werchrata) bzw. 1520 mm (russische Breitspur; ab Werchrata) ausgeführte Strecke ist eingleisig und nicht elektrifiziert. Der Betrieb wird auf dem polnischen Abschnitt durch die Polnischen Staatsbahnen geführt, auf dem ukrainischen Abschnitt durch die Ukrainischen Bahnen, im Speziellen die Lwiwska Salisnyzja.

Karte des polnischen Streckenteils

Die Bahnstrecke Jaroslau−Sokal wurde durch die Galizische Carl Ludwig-Bahn am 6. Juli 1884 dem Verkehr übergeben, nachdem die Strecke bereits 1881 konzessioniert wurde.[1][2] Die 147 Kilometer lange Strecke endete in Sokal nahe der galizischen Grenze.

1892 erfolgte die Verstaatlichung der Eisenbahngesellschaft, seither ist die Linie in Staatsbesitz, nach 1918 ging sie in den Besitz der Polnischen Staatsbahnen PKP über. In der Folge wurde die Strecke auf dem russischen Teil auf Normalspur umgespurt, 1939 betrieben die PKP auf der Bahnstrecke die Kursbuchnummer 411 (Lwów – Włodzimierz – Kowel)[3] sowie die Kursbuchnummer 412 (Jarosław – Rawa Ruska – Sokal)[4].

Während des Ersten Weltkrieges wurde durch die russischen Besatzungstruppen 1915 die Verbindungsstrecke zwischen Sokal und Wolodymyr-Wolynskyj errichtet, bereits 1908 hatte Wolodymyr-Wolynskyj schon einen Bahnanschluss an Kowel durch die Russischen Südwestbahnen erhalten.

Durch die Besetzung Ostpolens durch die Sowjetunion kurz dem Beginn des Zweiten Weltkrieges 1939 kam die Strecke zum Teil in den Besitz der Sowjetischen Eisenbahnen, diese begannen sofort mit der Umspurung einzelner Strecken auf Russische Breitspur (1520 mm), dies wurde aber nach dem Überfall Deutschlands auf die Sowjetunion 1941 rückgängig gemacht und die Strecken der Ostbahn unterstellt. Die Strecke Jaroslau—Rawa Ruska—Sokal—Wladimir Wolynsk bekam die Nummer 533s.[5] Nach dem Ende des Krieges wurde die Strecke wieder durch die Sowjetischen Bahnen in Besitz genommen, diese spurte die gesamte Strecke wieder auf Breitspur zurück und gliederte sie in ihr Netz ein, dieses wurde 1991 durch die Ukrainischen Bahnen übernommen.

Auf polnischer Seite führt heute die Streckennummer 101 bis nach Hrebenne, der Grenzübergang bei Werchrata wird seit dem Ausbau der Anlagen zwischen 1954 und 1956 für den Güterverkehr genutzt.

Inhaltsverzeichnis

Siehe auchBearbeiten

WeblinksBearbeiten

LiteraturBearbeiten

  • Geschichte der Eisenbahnen der österreichisch-ungarischen Monarchie. Redaktion Hermann Strach, Wien, Budapest 1908 ff., mehrbändiges damaliges Standardwerk.

EinzelnachweiseBearbeiten