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Medenytschi

Siedlung städtischen Typs in der Ukraine
Medenytschi
Меденичі
Wappen von Medenytschi
Medenytschi (Ukraine)
Medenytschi
Medenytschi
Basisdaten
Oblast: Oblast Lwiw
Rajon: Rajon Drohobytsch
Höhe: 264 m
Fläche: 6 km²
Einwohner: 3.326 (2004)
Bevölkerungsdichte: 554 Einwohner je km²
Postleitzahlen: 82160
Vorwahl: +380 3244
Geographische Lage: 49° 26′ N, 23° 45′ OKoordinaten: 49° 25′ 37″ N, 23° 44′ 45″ O
KOATUU: 4621255400
Verwaltungsgliederung: 1 Siedlung städtischen Typs
Bürgermeister: Wolodymyr Dolischnij
Adresse: вул. Незалежності 52
82160 смт. Меденичі
Statistische Informationen
Medenytschi (Oblast Lwiw)
Medenytschi
Medenytschi
i1

Medenytschi (ukrainisch Меденичі; russisch Меденичи/Medenitschi, polnisch Medenice) ist eine Siedlung städtischen Typs im Rajon Drohobytsch der Oblast Lwiw im Westen der Ukraine.

Hauptstraße von Medenytschi

Der Ort wurde 1395 zum ersten Mal schriftlich erwähnt und trug bis zum 23. Oktober 1989 den ukrainischen Namen Medenyzja (Медениця) bzw. russisch Medeniza (Меденица)[1].

Der Ort lag bis 1772 in der Adelsrepublik Polen-Litauen in der Woiwodschaft Ruthenien[2], kam dann zum österreichischen Kronland Galizien und war zwischen 1854 und 1867 der Sitz eines Bezirksamt des gleichnamigen Bezirks Medenice[3], danach wurde 1867 bis 1918 ein Bezirksgericht im Ort eingerichtet, verwaltungstechnisch kam Medenice zum Bezirk Drohobycz.

Zwischen 1939 und 1959 war der Ort das Zentrum des gleichnamigen Rajon Medenytschi.

Die Entfernung zum südwestlich gelegenen Drohobytsch beträgt knapp 20 Kilometer.

WeblinksBearbeiten

  Commons: Medenytschi – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Президія Верховної Ради УРСР; Указ від 23.10.1989 № 8295-XI Про уточнення найменування селища міського типу Медениця Львівської області
  2. Rizzi Zannoni, Woiewodztwo Ruskie, Część Krakowskiego, Sędomirskiego y Bełzkiego z granicami Węgier, y Polski, ktore gory Karpackie nakształt łańcucha wyciągnione, od góry Wolska aż do Talabry, wyznaczaią.; 1772
  3. Reichsgesetzblatt vom 24. April 1854, Nr. 111, Seite 401