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Liste von Bergwerken im Siegerland

Wikimedia-Liste

Inhaltsverzeichnis

Die Liste von Bergwerken im Siegerland umfasst Bergwerke im Siegerländer Erzrevier (bzw. Siegerländer-Wiedsches Erzrevier), unterteilt in die Kreise Siegen-Wittgenstein, Altenkirchen, Oberbergischer Kreis, Rhein-Sieg-Kreis und Westerwaldkreis, sowie die dortigen Städte und Gemeinden bzw. Verbandsgemeinden.

In den Bergwerken des Siegerländer Erzreviers wurde fast ausschließlich Eisenerz abgebaut. Andere Vorkommen sind bei den entsprechenden Gruben angegeben. Aufgrund eines Fundes eines Schmelzofens aus der La-Tène-Zeit in Wilnsdorf, welcher auf rund 500 v. Chr. datiert wurde, lässt sich eine rund 2500-jährige Geschichte des Eisenabbaues dokumentieren.

Kreis Siegen-WittgensteinBearbeiten

Die Gruben des Wittgensteiner Landes sind, da sie nicht zum Siegerländer Erzrevier gerechnet werden können, gesondert in der Liste von Bergwerken in Wittgenstein aufgeführt.

BurbachBearbeiten

Name Ortsteil Bergrevier Beginn Ende Teufe Anmerkungen Lage Bild
Altenburg Burbach Burbach Eisen, Blei, Mangan; Grubenfeld an der Burg
Anna V Holzhausen Burbach Eisen; Grubenfeld nördlich von Holzhausen
Arbach Gilsbach Burbach 1827 Eisen; auf der Kuppe des Bautenbergs, gen Wilden[1][2] Lage  
Augustusburg Burbach ? Burbach Eisen
Augustenburg, II Burbach Burbach Eisen; in der Gambach; Überdeckung mit Strassburg I und Blankenberg
Bautenberg 6,7,9,11,15 Gilsbach Burbach Eisen; Grubenfelder wage Richtung Bautenberg
Bernhard II Wahlbach Burbach Eisen; Grubenfeld im oberen Mischebachtal
Bismarck II Burbach Burbach 1855 (vor) Eisen; im Gambachtal; nordöstlich von Richard II
Blankenberg Burbach Burbach 1855 (vor) Blei, Fahlerz, Chalkopyrit (Kupferkies), Zink; zwei Stollen im Gambachtal[3] Lage
Bleiberg Lippe Burbach 1712 95 m Zink, Blei; Schurfstoolen; Konsolidation aus Bleiberg, Glasurberg, Victorsfeld; evtl. identisch mit einem 1587 erwähnten Bergwerk; 1818 24 m Teufe unter Buchheller; Wasserkunst vor 1822 abgebrochen; Tiefbau ab 1841: Schacht (2,60 × 4,00 × 95 m); ab 1852 Dampfmaschine zur Wasserhaltung; zu Peterszeche[4][5]
Bohrtrumm Lippe Burbach 1854 (vor) [6]
Buchheller II-IV Wahlbach Burbach Eisen; Grubenfelder am Nenkersberg bzw. Trödelstein
Burbach II Wahlbach Burbach Eisen; Grubenfeld
Burg Wahlbach Burbach 1840 Burgerstollen
Californien Burbach / Lippe Burbach Eisen; Grubenfeld gen Lippe
Carl VI Holzhausen Burbach Eisen; Grubenfeld nördlich von Holzhausen
Carlssegen Lippe Burbach 1840 im Tretenbachtal[3]
Christianszeche Holzhausen Burbach Blei
Clara Lippe Burbach Kobalt, Nickel; Grubenfeld
Concordia II Niederdresselndorf Burbach 1841 1857 Braunkohleabbau
Corona Holzhausen Burbach Blei ?
Crone Wahlbach / Lippe Burbach 1840 1910 100 m (mind.) Zink, Blei; im Tretenbachtal; am hinteren Nenkersberg; 1850 Erbstollen; 1865 zu Peterszeche; 1867 stillgelegt; 1910 aufgewältigt und etwas Abbau; 1851 52 Mann Belegschaft (bis zu 180 zu Bestzeiten)[3][6] Lage  
Eintracht Burbach Burbach 1840 (ca.)
Eisenberg Burbach ? Burbach Eisen
Eisenburg Lippe Burbach Eisen; Längenfeld am östlichen Buchhellertalhang
Eleonore Lippe Burbach Kobalt, Nickel; Grubenfeld
Emmy Lippe / Burbach Burbach Eisen
Ernst Johann 1,2,3,5-10,14,15 Burbach Burbach [7]
Ernst und Walter Gilsbach Burbach Eisen; Grubenfeld westlich des Ortes
Erzengel Burbach Burbach Kupfer, Blei; Grubenfeld im Buchhellertal


Exitus Burbach Burbach [7]
Feldmarschall Gilsbach Burbach Blei; Grubenfeld nordwestlich des Ortes
Fortschritt Burbach Burbach Blei, Zink; Grubenfeld
Fortuna Niederdresselndorf Burbach 1801[8] 1806[8] Blei, Silber
Fortuna Lippe Burbach wohl Teil von Victorsfeld
Frankenthal Wahlbach Burbach Oberer Stollen; Tiefer Stollen; westl. von Crone und Burg; zu Peterszeche
Frankenstein Wahlbach Burbach 1840 (ca.) Oberer Stollen; Tiefer Stollen; zu Peterszeche
Franziska Würgendorf Burbach Siderit (Spateisenstein); westl. von Würgendorf[7]
Freudenzeche Würgendorf Burbach [1] Lage
Friedrich Wahlbach Burbach Blei; Grubenfeld im Buchhellertal
Friedrich Wilhelm von Hoppeke Würgendorf Burbach [1] Lage
Friedrichsthal Burbach Burbach 1840 (ca.)
Gabriel Wahlbach / Burbach Burbach 1840 (ca.) zu Peterszeche
Gambach Burbach Burbach 1855 (vor) Blei, Fahlerz, Chalkopyrit (Kupferkies), Eisen; Stollen im Gambachtal[3]
Glasurberg Lippe Burbach 1855 (vor) zu Bleiberg[4][3]
Gleiskaute Burbach Burbach 1822 (vor) im Buchhellertal; Wasserkunst vor 1822 abgebrochen[5]
Glücksrad Wahlbach / Burbach Burbach 1840 (ca.) Stollen
Goldener Hut Gilsbach Burbach 1550 (um) Blei, Silber; Schacht und Stollen (Mundloch auf 462 m (verbrochen)); am östl. Abhang des Baudenbergs gen Wilden[1] Lage
Grüne Hoffnung Wahlbach / Burbach Burbach 1700 (vor) 1882 143 m Blei, Zink, Kupfer, Eisen; Konsolidation; Louisenstollen; neu verliehen 1778, 1835 und 1852; 1818 46 m Teufe unter Buchheller; 1800 Kunstschacht mit 98 m Teufe; Tiefbau ab 1874; 1865 zu Peterszeche; Förderung 1874-1882: 1.567,5 t Bleierze, 651,5 t Zinkerze und 185,4 t Kupfererze[4][5] Lage  
Heinrichsburg Würgendorf Burbach 1840 (ca.) Spateisenstein; westl. von Würgendorf
Heinrichshoffnung Wahlbach Burbach Eisen Lage
Heinrichslust Burbach Burbach Blei, Stollen; in der oberen Gambach
Hirschgabel Niederdresselndorf Burbach 1784[8] 1785[8] Blei, Silber
Hoffnungsstern Burbach Burbach 1720 1885 60 m (unter Talsohle) Blei, Kupfer, Silber, Zink; wohl älter als 1700; 1818 28 m Teufe unter Buchheller; Stollen und Schacht: 1865 zu Peterszeche; Belegschaft 1847: 11 Mann; Mächtigkeit ger Gänge von 1-2 m[4][6] Lage  
Höhenglück Burbach Burbach Eisen, Mangan; Stollen in der oberen Gambach Lage
Hülfe Gottes Burbach Burbach 1840 (ca.)
Ida Oberdresselndorf Burbach 1865 (vor)
Johann V Holzhausen Burbach Eisen; Grubenfeld nördlich von Holzhausen
Johannesgrube Niederdresselndorf Burbach Blei; südlich Niederdresselndorf
Junge Gambach Burbach Burbach Blei, Eisen, Kupfer; in der oberen Gambach
Kaiser Wilhelm II Gilsbach Burbach Eisen[9]
Karlssegen Gilsbach Burbach Eisen; Grubenfeld westlich des Ortes
Kissingen Lützeln Burbach Eisen; Grubenfeld südlich von Lützeln
Konradszeche Gilsbach Burbach Tiefer Stollen, Schacht; gleicher Gangzug wie Victoria Regia[1] Lage  
Konradszeche 1,2,3,4 Gilsbach Burbach Eisen; Grubenfelder westlich des Ortes
Kriegersberg Lippe / Burbach Burbach Eisen
Kronenburg Wahlbach Burbach 1862 (vor) Blei, Kupfer, Zink; auch Cronenburg geschrieben; Stollen mit mehr als 50 m Länge; 1862 versteigert; 50 m langes Gangmittel fiel von West nach Ost mit 60 bis 80° nach Süden ein[10] Lage
Kronprinz Burbach Burbach [11]
Kupferkaute Lippe Burbach 1726 (ca.) Kupfer, Blei; 1865 zu Peterszeche[4]
Leo I, II, III Burbach Burbach 1864 Schacht (4,00 × 2,00 m × 440 m, nicht verfüllt); 1865 zu Peterszeche; nördlich von Burbach gen Gilsbach[4][7]
Lethe Gilsbach Burbach Eisen; zu Bautenberg[9]
Lilly Lippe Burbach Eisen, Kupfer, Blei; Längenfeld im oberen östlichen Buchhellertal
Lückssegen Burbach Burbach 1840
Marcuszeche Wahlbach Burbach Kupfer, Blei, Zink; Längenfeld im Buchhellertal; zu Peterszeche
Moltke Burbach Burbach Eisen; Grubenfeld an der Burg
Mückenwiese Lippe Burbach 1837-10-28 1917/19 Blei, Zink, Kupfer, Eisen, Nickel; 1862 versteigert; 1865 zu Peterszeche; bis zu 40 Belegschaftsmitglieder[10][4]
Neu Mexico Burbach Burbach 19. Jh. Grubenfeld; Name rührt von zurückgekehrten Bergleuten aus Neu Mexico her[12]
Neue Burg Burbach Burbach Eisen, Blei; Grubenfeld an der Burg
Neue Cronenburg Wahlbach Burbach Blei; direkt südlich angrenzend an Cronenburg
Neue Peterszeche Burbach / Lippe Burbach Eisen, Kupfer, Blei, Zink; Grubenfeld
Neuer Stahlberg Burbach Burbach Eisen; auch Eisenkaute genannt[13]
Neuglück Burbach ? Burbach Eisen, Blei, Zink
Ohm Paul III Gilsbach Burbach Eisen, Blei[9]
Paulinenglück Holzhausen Burbach Blei, Zink
Petersburg Burbach Burbach Eisen; Grubenfeld an der Burg
Petershoffnung Wahlbach / Burbach Burbach 1840
Peterslust Wahlbach / Burbach Burbach Kupfer, Blei, Zink; Längenfeld im Buchhellertal; zu Peterszeche
Peterszeche Lippe Burbach 1850 1907-06-30/1917 440 m Zink, Blei; 1865 Konsolidation aus Hoffnungsstern, Victorsfeld, Kupferkaute, Grüne Hoffnung, Mückenwiese, Peterszeche, Crone; Stollen; Tiefer Stollen; Alter Schacht (Leo) (440 m × 4,00 × 2,00 m, nicht verfüllt); 1896–1908 Schacht II (2,00 × 3,00 m × 325 m, oval, verfüllt); 300 Belegschaftsmitglieder[4] Lage  
Petri Wahlbach / Lippe Burbach Kupfer, Blei, Zink; Längenfeld im Buchhellertal; zu Peterszeche
Philippsglück Lützeln Burbach Eisen; Grubenfeld nördlich von Lützeln
Pluto Gilsbach Burbach Eisen[9]
Poppelszeche Gilsbach Burbach 1827 am nördl. Abhang des Bautenbergs gen Wilden; Stollenmundloch auf 475 m; zu Bautenberg[1] Lage  
Pretoria Burbach Burbach Eisen; Grubenfeld oberhalb der oberen Gambach
Richard I, II Burbach Burbach Lage  
Schöne Aussicht Burbach Burbach Eisen, Kupfer, Schwefel, Blei, Zink; Oberer Stollen; Tiefer Stollen[14] Lage Lage  
Schöne Aussicht IV Burbach Burbach Blei; wohl zu Schöne Aussicht gehörig
Schöne Freundschaft Wahlbach Burbach Stollen im Buchhellertal
Sicherheit I Gilsbach Burbach Eisen; zu Bautenberg[9]
Sicherheit II Gilsbach Burbach Eisen; zu Bautenberg[9]
Sicherheit III Gilsbach Burbach Eisen; zu Bautenberg[9]
Silberschnur ? Wahlbach Burbach Stollen bei Crone; zu Peterszeche
Stein Lützeln Burbach Eisen; Grubenfeld nördlich von Lützeln
Steinmetz Burbach Burbach Eisen; Grubenfeld östlich und oberhalb der Gambach
Stollen Burbach Burbach unbekannter Stollen in der Gambach Lage
Stollen Wahlbach Burbach unbekannter Stollen zwischen Wahlbach und Wiederstein Lage  
Strassburg Burbach Burbach Blei; im Gambachtal
Strassburg I, II Burbach Burbach Schwefel, Kupfer, Zink; im Gambachtal
Thalberg Wahlbach Burbach zu Grüne Hoffnung
Tubalkain Oberdresselndorf Burbach 1865 (vor)
Vereinigung Burbach Burbach 1840 (ca.)
Victoriaregia Gilsbach Burbach 18. Jh. Oberer Stollen; Tiefer Stollen (heute hinter Stützmauer an der Dorfstraße verschüttet); gleicher Gangzug wie Konradszeche[1] Lage  
Viktorsfeld Lippe Burbach 1710 1862 95 m Blei, Zink, Kupfer, Eisen; in Betrieb 1712–1817, 1832 - 1862; auch Bleiberg bzw. Victorsfeld genannt; 1865 zu Peterszeche; Ende endgültig 1899[4][1][6] Lage Lage
Von Falkenstein Lippe Burbach Eisen; Grubenfeld
Weissenburg Wahlbach Burbach Eisen; Grubenfeld
Wethszeche Wahlbach / Lippe Burbach Längenfeld; zu Peterszeche
Wilhelm Lippe Burbach 1862 (vor) Blei, Kupfer; in der Flur Hohl und Hasel; 1862 versteigert[10] Lage
Wintershoffnung Niederdresselndorf Burbach Blei; südlich Niederdresselndorf
Zeis Lippe Burbach Eisen; südlich von Lippe
Zufriedenheit Gilsbach Burbach 1855 (vor) Blei; am Baudenberg[3][1] Lage  

FreudenbergBearbeiten

Name Ortsteil Bergrevier Beginn Ende Teufe Anmerkungen Lage Bild
Adenberg Niederndorf Siegen I zu Fürst Moritz
Adenberg V Niederndorf Siegen I Blei, Zink, Kupfer, Eisen[15]
Alexander Niederndorf Siegen I zu Fürst Moritz
Alwine Alchen Siegen I Eisen[15]
Drachenfels Niederndorf Siegen I zu Fürst Moritz
Eisenberg Hohenhain Siegen I 1846-11-30 100 m Eisen, Blei; am südlichen Ortsrand am Hang des Ningelnberges; verliehen 30.11.1846; Oberer Stollen (87 m lang); Tiefer 800 m langer Wasserstollen; 1905 Maschinenschacht (Sohlen auf 20, 44 und 60 m, obere 4 m verfüllt)[16]
Frischer Muth Niederheuslingen Siegen I Kupfer; Tiefer Stollen südöstl. in der Nähe des Ortes; Oberer Stollen[15] Lage  
Fürst Johann Heisberg Siegen I Kupfer; alter Stollen; neuer Stollen[15] Lage  
Fürst Johann I Heisberg Siegen I Kupfer, Eisen, Zink, Blei; ein Stollen[15] Lage  
Fürst Moritz Niederndorf Siegen I 1856 1943 160 m Silber, Blei, Kupfer, Siderit (Spateisenstein); 1857 Tiefer Stollen (328,6 m lang); Gesenk mit 82 m Teufe; 45 Belegschaftsmitglieder; Gesamtförderung: 3.773 t Eisenerz[17] Lage
Gnomenburg Niederndorf Siegen I 1866-12-18 verliehen am 18. Dezember 1866; zu Fürst Moritz
Grüne Hoffnung Oberfischbach Siegen I 1750 (ca.) Eisen, Blei, Zink, Kupfer; neu verliehen 1885[15]
Johannessegen Oberholzklau Siegen I 1848 1884-01-15[18] 122 m Blei, Silber, Zink, Spateisenstein; auch Neu-Peru genannt; zwischen Niederholzklau und Oberholzklau; Stollen; Tiefbauschacht mit 4 Sohlen; Betriebszeiten: 1848-54,81-84[19][4][20] Lage
Kreuzseifen Lindenberg Siegen I 1555 Erbstollen grob um 1800[5]
Landenberg Oberheuslingen Siegen I Eisen, Kupfer[15]
Morgenstern II Oberheuslingen Siegen I Eisen[15]
Neue Reichskrone Niederndorf Siegen I Blei, Zink, Eisen[15]
Payenbachsstollen Lindenberg Siegen I 1800 (grob) [5]
Silberburg Niederndorf Siegen I in den Ausläufern des Gebirges Giebelwald versteckte, sehr alte und lange stillgelegte Grube[21]
Silberkaute Oberfischbach Siegen I 1697 (vor) 1875 30 m Blei, Kupfer, Zink, Eisen; Luftschutzbunker im 2. Weltkrieg[4][15] Lage
Silberquelle Niederndorf Siegen I Blei, Eisen[15]
Silberstern Freudenberg Siegen I 1864 1929 Blei, Zink[4]
St. Andreasberg Lindenberg Siegen I [22]
St. Georg Niederndorf Siegen I zu Fürst Moritz
Suchstollen Bottenberg Siegen I 1800 (grob) [5]
Vincke Oberholzklau Siegen I 1880-12-17 Blei, Zink; am 17. Dezember 1880 verliehen; mit Johannessegen am 4.11.1881 konsolidiert[19]
Wilhelmssegen Oberholzklau Siegen I zu Johannessegen[19]
Zeche Freudenberg Freudenberg Siegen I 1882 1907-08-17 258 m Blei; am 29.5.1883 verliehen; Stollen mit 200 m Länge; 1903 Schacht mit 258 m; Betriebsperioden: 1882–1885 und 1898–1907; 70 Belegschaftsmitglieder[23]

HilchenbachBearbeiten

Name Ortsteil Bergrevier Beginn Ende Teufe Anmerkungen Lage Bild
Adler Müsen Müsen 1789 Blei, Silber; südlich von Wilder Mann; am 5.8.1862 zusammen mit Jungfer zu Wilder Mann[24][25]
Alter Hermannberg Müsen Müsen 1611 auf dem Gangmittel Stahlberger Stock; 1631 zu Stahlberg[4]
Alte Zeche Müsen Müsen 1600 (vor) 1631 zu Müsener Stahlberg[26]
Auerhahn Müsen Müsen 1858-02-03 zu Wilder Mann[24][25]
Backofenschacht Müsen Müsen 1611 1631 zu Müsener Stahlberg[26]
Bergstern Müsen Müsen Blei, Zink; Stollen[27] Lage
Brässerschacht Müsen Müsen 1611 1631 zu Müsener Stahlberg[26]
Beilehn Müsen Müsen 1857 Eisen[28][29]
Bergwerk im tiefen Seifen Müsen Müsen 1722 Kupfer, Blei; Gangmittel Tiefe Tal
Birkhahn Müsen Müsen 1789 Blei, Silber; auch Birkhuhn genannt; Gangmittel Tiefen Tal; zu Wilder Mann[24][25][30]


Birnbaumer Zech Müsen Müsen 1548 Eisen; Gangmittel Stahlberger Stock[24]
Blendegang ? Müsen zu Wilder Mann[25]
Brombacher Suchstollen Trinitatis Müsen Müsen 1791 zu Stahlberg gehörig[31]
Brüche Kredenbach / Müsen Müsen 1722 (vor) 1941 417 m Spat- und Brauneisenstein, Kupfer, Zink, Blei, Mangan; vor 1722 Oberer Stollen(Lage), Mittlerer Stollen ("Oberste Brüche", Lage); 1777 Tiefer (Loher) Stollen (in Verwendung bis 1889, 502 m lang); Blindschacht mit 294 m Tiefe; stillgelegt 1891–1931; Gesamtförderung: 313.000 t Eisenerz; zu Stahlberg; Betriebszeiten (inkl. Versuchen): -1890,1899-1901,1906-08,1923-25,1934-41[4][24][32][33][34] Lage  
Carlszeche ? Müsen zu Wilder Mann[24]
Carolina-Louise Müsen Müsen zu Wilder Mann
Caroline Müsen Müsen [35]
Christoph Müsen / Littfeld Müsen 1789 Blei, Silber[24]
Clemens Müsen Müsen 1874 (vor) südlich von Altenberg[30]
Deutsche Einheit Müsen Müsen Siderit (Spateisenstein); Konsolidation aus Sonnenberg mit Kuhlenberg & Abraham; Wasserlösung durch Kronprinz-Friedrich-Wilhelm-Erbstollen; am 18.5.1878 zu Wilder Mann[28]
Florenburg Hilchenbach Müsen Blei, Silber, Kupfer; Stollen unterhalb der Straße nach Brachthausen im Addebachtal[27] Lage
Freiheit Müsen Müsen Blei, Zink, Eisen, Kupfer[27]>
Friedericke Ruckersfeld / Allenbach Müsen 1717 1923 Betriebsperioden: 1717–1718, 1883 - 1890, 1922–1923[4]
Georg Allenbach Müsen Blei, Zink, Silber, Kupfer; Stollen[27] Lage
Glücksanfang Müsen Müsen 1529 1850/1900 Blei, Silber, Kupfer, Zink; Gangmittel Wilder Mann; 1718 Oberer Stollen (Erzgang erreicht am 25.6.1722; ca. 80 m lang, Lage); 1751 Unterer Stollen; Tiefe Glücksanfanger Stollen; am 9.9.1826 zu Wilder Mann; 1850 Konsolidation mit Junger Mann[4][24][36][34] Lage
Glückshafen Müsen / Littfeld Müsen 1789 Blei, Silber[24]
Grüner Baum ? Müsen 1864 (um) [31]
Hartenberg Müsen Müsen 1611 Eisen; auf dem Gangmittel Stahlberger Stock; 1631 zu Stahlberg[33][26]
Haselgrube Müsen Müsen 1463 auch Auf der Haselgrube genannt; ab 1466 Berg Dahlbruch; Gangmittel Brücher Gang; 1631 zu Stahlberg[33][4]
Hassenschacht Müsen Müsen 1611 1631 zu Müsener Stahlberg[26]
Hermannsberg Müsen Müsen 1611 Eisen; Alter Hermannsberg und Neuer Hermannsberg; Gangmittel Stahlberger Stock; 1631 zu Stahlberg[33][4]
Hermannssegen Müsen ? Müsen [31]
Hermen Heil Müsen Müsen 1463 Eisen; ab 1467 Hemmelhole genannt; auch Hermenheil; 1631 zu Stahlberg[33]
Himmelsleiter Müsen Müsen [35]
Hochgrube Müsen Müsen 1463 1914 Eisen; bis 1611 Auf der hohen Grube genannt; 1631 zu Stahlberg[33][4][26]
Hohlweg Müsen Müsen 1600 (vor) Eisen; auch Hollwegerschacht bzw. Hollweger genannt; auf dem Gangmittel Stahlberger Stock; 1631 zu Müsener Stahlberg[26][33][4]
Hollöler Müsen Müsen 1611 Eisen; auf dem Gangmittel Stahlberger Stock; 1631 zu Stahlberg[33][4]
Holzgruber Schacht Müsen Müsen 1611 auf dem Gangmittel Stahlberger Stock; 1631 zu Stahlberg[33]
Jung Stilling ? Müsen [31]
Jungfer Müsen Müsen 1722 1858 (mind.) Brauneisenstein, Spateisenstein, Silber, Nickel; 150 m tiefes Gesenk; am 5.8.1862 zu Wilder Mann[3][37][25][34]
Kniggelweg Müsen Müsen 18. Jh. Eisen; im Ausbiss des Stalberger Stocks gelegen; 1 Stollen[33]
Kuhlenberg Müsen Müsen 1529 1885 Spateisenstein, Zink, Blei; Neuverleihung: 6.4.1841; vor 1750 zwei obere Stollen; vor 1789 Mittlerer Stollen; Förderung 1780: 100 Wagen Stahlstein; zu Wilder Mann[4][24][25] Lage
Kuhlenberg nördliche Fortmaasen Müsen Müsen zu Wilder Mann[34]
Lammerschacht Müsen Müsen 1611 1631 zu Müsener Stahlberg[26]
Landeswohlfahrt Müsen Müsen 1785 Blei
Luftgrube Müsen Müsen 1611 Eisen; auch Zechengrube genannt; 1631 zu Stahlberg[33][4]
Martinshardt Müsen Müsen 1465 (mind.) 1631 zu Stahlberg[33]
Minrod ? Müsen zu Wilder Mann[25]
Molzekuhler Stollen Müsen Müsen 1611-04 Eisen ?; Wasserlösungsstollen; am 2.3.1635 wird nach 590 Metern die kl. Grube Hermannsberg erreicht; Gangmittel Stahlberger Stock; zu Stahlberg[4][33]
Müsener Stahlberg Müsen Müsen 1608 Eisen, Kupfer; Gangmittel Stahlberger Stock; zu Stahlberg[4]
Nakeborns Stollen Müsen Müsen Blei, Silber; auf dem Gang Schwabengrube
Neue Hoffnung Müsen Müsen zu Wilder Mann
Neue Zeche Müsen Müsen 1611 Eisen; auch Neuezeche genannt; auf dem Gangmittel Stahlberger Stock; 1631 zu Stahlberg[4]
Neues Glück Müsen Müsen 1874 (vor) Fundpunkt im gleichen Stollen wie Wilhelmshoffnung[38]
Neuer Hermannberg Müsen Müsen 1611 auf dem Gangmittel Stahlberger Stock; 1631 zu Stahlberg[4]
Nimrod Müsen Müsen 1856-10-09 Eisen ?; zu Wilder Mann[4]
Oberste Brüche Müsen Müsen Eisen[35] Lage
Prinz Friedrich I Müsen Müsen Kupfer, Silber, Blei; auch Auf den Braasen genannt; auf dem Prinz Friedrich Gang[24][27] Lage
Prinz Friedrich II Müsen Müsen kurzer Stollen[27] Lage
Regina Müsen Müsen 1789 Blei, Silber; zu Wilder Mann
Regulus Müsen Müsen 1856-09-01 Eisen ?; zu Wilder Mann, Viktoria[25]
Saturnus Müsen Müsen 1789 Blei, Silber[24]
Schöneberg Müsen Müsen [35]
Schwabenkuhle Müsen Müsen 1764 Kupfer, Silber, Blei, Eisen; auch Sachsenzug bzw. Schwabengrube genannt; auf dem Gang Schwabengrube[24]
Sonnenberg Müsen Müsen 1750 (vor) 31,3 m Spateisenstein, Blei, Kupfer, Silber; neu verliehen 3.1.1837; 1789 Stollen mit 280 m Länge; 3.1.1837 neu verliehen; Oberer Sonnenberger Stollen; Gesenk bis 31,3 m Teufe; ab 1911 zu Wilder Mann[4][24][25] Lage
St. Friedrich (I-VII) Müsen Müsen 1722 Zink; zu Stahlberg[27]
St. Friedrich Müsen Müsen 1750 (vor) Blei, Silber; Tiefer Stollen; Obere Stollen; Schacht; 18.12.1759 zu Stahlberg[24][33]
St. Johannes Altenberg Müsen 1571-01-02 1585 (ca.) Mutung[26]
St. Martin Müsen Müsen 1858-09-23 zu Wilder Mann[4][25]
Stahlberg Müsen Müsen 1313-05-04 1931-03-31 669,6 m Eisen, Kupfer; vermutet bereits 1079; 1755 Oberer Treibschacht bzw. St.-Friedrich-Schacht; Unterer Treibschacht; 1789 tiefer Stahlberger Erbstollen; Konsolidationen 22.10.1825 und 26.6.1880; 1740–5.6.1780 Tiefer Müsener Stollen mit 1144,50 m; am 26.11.1827 als Grubenfeld verliehen; ab 1855 Dampfmaschine; 1855 Schacht I (St.Friedrich, 4,00 × 2,00 m, nicht verfüllt), 1916–1918 Schacht II mit 660 m; bis zu 400 Belegschaftsmitglieder[26][4] Lage Lage  
Stiefel Müsen Müsen 1789 (um) Blei, Silber, Eisen; ehemals Caroline[24]
Stollen Müsen / Littfeld Müsen 1350 Blei, Silber; Gangmittel Victoria
Stollen (unbekannt) Müsen Müsen unbekannter Stollen im Grubenfeld Wahrheit[27] Lage
Stollen (unbekannt) Müsen Müsen westl. des Aurorastollens[27] Lage
Sürkesberg Müsen Müsen 1611 Gangmittel Stahlberger Stock; 1631 zu Stahlberg[33][4]
Tiefe(n)thal Müsen Müsen 1789 (vor) neu verliehen 3.2.1858; zu Altenberg; am 5.8.1862 zu Wilder Mann[4][24]
Unverhofft Segen Müsen / Littfeld Müsen 1350 Blei, Silber
Wahrheit Müsen Müsen 1874 (vor) Blei, Zink, Silber, Eisen, Kupfer; Stollen[30][27] Lage
Wahrheit Müsen Müsen 1874 (vor) Blei, Zink, Silber, Eisen, Kupfer; Grubenfeld[30][27]>
Wasserberg Müsen Müsen 1611 Eisen; Gangmittel Stahlberger Stock; 1631 zu Stahlberg[33]
Wilde Frau Müsen Müsen 1897 1912 232 m 1897–1912 Schacht mit 232 m (Seilfahrt-Konzession am 3.11.1908, Schachtgerüstabbau 1943); 100 Belegschaftsmitglieder (1911)[4]
Wilder Mann Müsen Müsen 1717 1911 258 m Spateisenstein, Kupfer, Blei, Zink, Pyrit (Schwefelkies); 1717 Erbstollen; 1800 Konsolidation mit Wolf; Konsolidation am 9.9.1826; 2. Konsolidation am 26.4.1878; Blindschacht mit 258 m; Schacht Wilde Frau mit 229,4 m (Seilfahrt 3.11.1908; Abbau 1943); ab 1897 zu Altenberg[4][25] Lage  
Wilhelmine Müsen Müsen 1789 Mutung im Bereich von Wilhelmshoffnung[24][38]
Wilhelmshoffnung Burgholdinghausen / Müsen Müsen 1866 (vor) Silber, Kupfer, Blei, Zink; Fundpunkt im gleichen Stollen wie Neues Glück; östlich von Heinrichssegen; südlich von Aurora; Oberer Stollen (Lage); Tiefer Stollen (Lage)[26][30][38] Lage


Wolf Müsen Müsen 1350 Blei, Silber; Gangmittel Wolf; Stollen; am 9.9.1826 zu Wilder Mann[35]
Wolf(s)gang Müsen Müsen zu Wilder Mann[25]
Wolfsgrube Müsen Müsen 1789 (um) Kupfer, Blei, Eisen; 1800 zu Wilder Mann[24]
Wüste Müsen Müsen 1600 (vor) 1631 zu Müsener Stahlberg[26]
Zechenschacht Müsen Müsen 1611 1631 zu Müsener Stahlberg[26]

KreuztalBearbeiten

Name Stadtteil Bergrevier Beginn Ende Teufe Anmerkungen Lage Bild
Abraham Ferndorf Müsen 1750er Blei; 1750er zu Kuhlenberg; neu verliehen 1837-01-03; 1878 zu Wilder Mann; oberhalb der Martinshütte, Lage[4][24][39][34]
Altenberg Burgholdinghausen Müsen 1571-01-02 1914 247 m Blei, Zink, Kupfer, Schwefel, Fahlerze, Spateisenstein; vormals St. Johannes; vor 1722 Tiefer Stollen (92 m Teufe); 1836 Oberer Stollen (72 m über dem Tiefen Stollen); Prinz Wilhelm-Stollen (49 m über dem Tiefen Stollen, Lage); Neuer Tiefer Stollen(Lage, Lage); Alter Altenberger Oberer; 1863 Schacht (2,00 × 4,00 m × 247 m; verfüllt); Betriebszeiten: 1722, 1751–1914[4][40] 8, | 51,00736 Lage  
Alter Cathariner Gang Littfeld Müsen 1835-01-05 Spateisenstein und Kupfererz; am Hemmelshohler Siepen; zu Haus Oranien[41][42]
Alter Hummelshohler Gang Littfeld Müsen 1834-12-22 am Hemmelshohler Siepen; zu Haus Oranien[41][42]
Anna Burgholdinghausen Müsen 1881 Blei, Kupfer, Eisen, Silber, Quecksilber, Schwefel; Schacht und Stollen[4][43] Lage
Arnold Littfeld Müsen Stollen; östl. von Haus Oranien[41] Lage
Auf'm Stoß Burgholdinghausen Müsen 1874 (vor) Geviertfeld[38]
Aurora Burgholdinghausen / Müsen Müsen 1866 (um) Stollenmundloch auf Müsener Seite; Schacht auf Burgholdinghausener Seite (wie auch Fundpunkt)[38][30] Lage
Beschert Glück Burgholdinghausen Müsen 19. Jh. zu Heinrichssegen[31]
Christoph Littfeld Müsen Blei, Silber, Kupfer; zu Silberart[27] Lage
Danielskrone Burgholdinghausen Müsen Kupfer, Blei; Grubenfeld gen Rahrbach (an der Gemeindegrenze); südl. Christine; nordwestlich des Eisenbahntunnel auf ca. 480 m ü. NN[27]
Eisenberg Ferndorf ? Müsen 1878 (um) im Kronprinz Friedrich Wilhelm Erbstollen; Wildemänner Gangzüge[31]
Eleonore Littfeld Müsen Lage
Elias I Burgholdinghausen Müsen 1841-10-17 Zink; zu Heinrichssegen[31][27]
Elias II Burgholdinghausen Müsen Zink; zu Heinrichssegen[27]
Ernsdorfer Zeche Ferndorf Müsen 1757 (vor) Blei, Silber; ehemals Unverhofftes Glück und danach Verlorener Sohn; 1757 verweigerte Neumutung; Stollen; zu Silberart[44][45] Lage  
Ernst Wilhelm Littfeld Müsen 1855-04-26 zu Heinrichssegen[31]
Erstling Burgholdinghausen Müsen 1864-01-23 zu Heinrichssegen[31]
Ferdinand Littfeld Müsen Pingen am Altenberg[27]>
Friedrichshoffnung Ferndorf Müsen 19. Jh. Blei; Versuchsstollen mit 30 m Länge Lage[39]
Gesellschaft Burgholdinghausen ? Müsen 1855 (vor) am westl. Stahlberg[3]
Gottessegen Ferndorf Müsen 1758-6-23 (vor) 1834 (vor) 20 m Blei, Silber; vormals Aufrichtigkeit; Abbau mit Tagesschächten vor 1758; neu gemutet 1758; 70 m langer Stollen am Kindelsberg; benachbart zu Ernsdorfer Zeche; 20 m tiefes Gesenk; Silberarter Gangzug; zu Silberart; heute Wassergewinnung[24][45] Lage  
Grossvater Burgholdinghausen Müsen 1834-12-22 zu Heinrichssegen
Hain Littfeld ? Müsen 1855 (vor) am westl. Stahlberg[3]
Haus Oranien Littfeld Müsen 1821 1852 Kupfer, Eisen, Blei, Silber; am Hemmelshohler Siepen; 1821 gemutet; konsolidiert aus Hartmann, Alter Cathariner Gang (1835), Neuer Cathariner Gang (1835), Alter Hummelshohler Gang (1834), Neuer Hummelshohler Gang (1834); 1852 Abbauende; neu verliehen am 3.12.1866 (allerdings ohne Aufnahme von Bergbauarbeiten)[42][46][41] Lage
Hartmann Littfeld Müsen 1668 (vor) Kupfer, Eisen; Hartmanns Pingen am Hemmelshohler Siepen; Stollensohle 14 m über Hemmelsholhler Stollen; zu Haus Oranien[41][42]
Heinrichssegen Burgholdinghausen Müsen 1663 1918-04 247 m Kupfer, Fahlerz, Blei, Eisen; ehemals Plätze genannt; am südl. Abhang des Hohen Waldes im Tal der Heimkaue; Ende endgültig 1927-12-31; neu verliehen 10.8.1737 und 29.10.1834; Konsolidationen bestanden mit den Gruben Elias, Ernst Wilhelm, Beschert Glück und Erstling; vor 1750 Oberer Stollen (Hollandstollen, Lage); um 1750 Tiefer (Erb-)Stollen (Lage); 1845 Tiefer Heinrichssegener (Erb-)Stollen (38,6 m unter dem Tiefen Stollen, 843 m lang, Lage); 1818 54 m Teufe unter Kaimkause; Tiefbau ab 1852 (Blindschacht mit 125,5 m Teufe, zwei Sohlen (63 m und 125,5 m)); 1879 Tagesschacht mit 247 m; zuletzt 40 Beschäftigte; 1919 zu Victoria; Betriebszeiten: 1663-1705, 10.8.1737-1918[4][47][5] Lage  
Heinrichssegener Fortmassen Burgholdinghausen Müsen 1838-05-04
Heinrichssegener Hauptgang Burgholdinghausen Müsen 1834-12-22 Silber, Kupfer, Blei, Baryt (Schwerspat), Pyrit (Schwefelkies), Fahlerze
Hohe Aussicht Burgholdinghausen Müsen Stollen[27] Lage
Hoffnungsstern Ferndorf Müsen 1860 (um) am Aherberge
Hoher Stein Littfeld Müsen 1800 (vor) Blei, Silber, Kupfer, Eisen, Schwefelkies, Cinnabarit (Zinnober), Quecksilber; auch Hoherstein genannt; Oberer Stollen; Tiefer Stollen[48][27] Lage
Hoher Stein samt Beilehn Littfeld 7 Müsen Müsen Blei, Silber, Kupfer, Eisen; auch Hoherstein genannt; Grubenfeld; zu Hoher Stein[27] Lage
Hummenohl Littfeld Müsen 1667 (vor) Kupfer, Eisen; am Hemmelshohler Siepen; zu Haus Oranien[41][42]
Junger Mann Ferndorf Müsen 1722 (vor) 1900 (um) Blei, Zink, Braun- und Spateisenstein; um 1740 neu in Betrieb; neu verliehen 28.2.1835; 1826 Gesenk; 1835 Schacht (2 × 2 m, 1941 abgedeckt);Lage; 1842 Anschluss an den Wildemänner Erbstollen; am 18.5.1878 zu Wilder Mann[4][24][49][25][34]
Kindelsberg Littfeld Müsen Blei, silber, Kupfer; zu Silberart[27]
Kindelsberg II Ferndorf ? Müsen 1874 (um) [31]
Kronprinz-Friedrich-Wilhelm-Erbstollen Ernsdorf Müsen 1826-08-16 1878 78 m Erbstollen (Wasserlösungsstollen) u. a. der Grube Stahlberg; 5.145 m lang (bis Müsen), im Endausbau mit Anschluß der Gruben Altenberg und Silberart knapp 8 km; Bauzeit: 16.8.1826 bis 1877; Mundloch auf 277 m.ü.NN; zwei Lichtlöcher (74 m u. 78 m); Nutzung als Luftschutzbunker im 2. Weltkrieg[33]  
Landeswohlfahrt Littfeld ? Müsen 1789 (vor) 30.6.1789 zu Stahlberg[31]
Landeswohlfahrt Buschhütten Müsen 1800 (grob) Dachschiefer; Stollenbau grob um 1800[5]
Liegender Gang Burgholdinghausen Müsen Blei, Kupfer, Silber; zu Victoria[27]
Margarethenlust Buschhütten Müsen 1800 (grob) Dachschiefer; Stollenbau grob um 1800[5]
Morgenroth Littfeld Müsen Eisen, Kupfer, Silber, Blei, Zink; südöstl. von Littfeld am Kindelsberg[27]
Natalia Krombach Müsen 1885 1933 Lage
Neue Gesellschaft Burgholdinghausen Müsen nordöstl. des tiefen Altenberger Stollen[50][30]
Obere Rahrbacher-Höhe Burgholdinghausen Müsen 1837-05-11 Kupfer; verliehen 11.5.1837; am 20.5.1838 mit Untere Rahrbacher-Höhe (Kreis Olpe) zu Rahrbaher Höhe vereinigt; Abbau ab 1843; Oberer Stollen; Tiefer Stollen[51]
Neuer Cathariner Gang Littfeld Müsen 1835-01-05 am Hemmelshohler Siepen; zu Haus Oranien[41][42]
Neuer Hummelshohler Gang Littfeld Müsen 1834-12-22 am Hemmelshohler Siepen; zu Haus Oranien[41][42]
Niolia Littfeld ? Müsen 1855 (vor) am westl. Stahlberg[3]
Petrischlüssel Oberhees Müsen 1855-04-01 1895 Kupfer, Blei, Zink; 2 vermauerte Stollen[52]
Prinz Wilhelm Burgholdinghausen / Müsen Müsen 1789 Blei, Silber; Ziegenberger und Prinz Friedrich Gangmittel; zu Altenberg[24]
Quecksilberart Littfeld Müsen 1874 (vor) Grubenfeld im Bereich Hoher Stein[30]
Regulus Burgholdinghausen Müsen Blei, Kupfer, Silber, Quecksilber; zu Victoria[27]
Robertus Littfeld Müsen nordöstl. von Haus Oranien[41] Lage
Rosina Burgholdinghausen Müsen 1834-12-22 Stollen; zu Heinrichssegen Lage


Rudolf Ferndorf ? Müsen 1878 (um) im Kronprinz Friedrich Wilhelm Erbstollen; Wildemänner Gangzüge[31]
Rudolph Burgholdinghausen Müsen Blei, Kupfer, Silber, Eisen; zu Victoria[27]
Sebastian Burgholdinghausen Müsen Blei, Kupfer, Silber, Eisen; zu Victoria[27]
Silberart Littfeld Müsen 1571-01-02 1887 Blei, Silber, Kupfer; auch Trippler Stollen genannt; 1720 - Tiefer Stollen mit 1.330 m Länge; zu Altenberg[31][4][24][53] Lage
Silberstern II Littfeld Müsen Blei, zink[27]
Strumpf Ferndorf / Müsen Müsen 1789 1910 (ca.) Blei, Zink, Nickel, Silber; am Birkhahn; vor 1757 als Stiefel bekannt; Stollen mit 190 m Länge; am 9.9.1826 zu Wilder Mann[54][25][35] Lage
Theodora Ferndorf Müsen 1850 (um) Blei; Stollen mit 266 m Länge Lage[55]
Tiefer Kindelsberger Stollen Littfeld Müsen Galenit (Bleiglanz), Sphalerit (Zinkblende), Fahlerz; Teil der Grube Silberart[56] (Lage)
Victoria Burgholdinghausen Müsen 1663 1931-12-31 720 m Blei, Zink, Kupfer, Silber, Spat- und Brauneisenstein, Schwefel, Quecksilber; 1742 oberer Stollen (mind. 450 m lang, Lage); Tiefer Stollen (Lage); Heinrichssegener Erbstollen; konsolidiert 29.9.1865 und 5.6.1873; 1890 Schachtbau (3,00 × 4,00 × 581,10 m; Tiefbausohlen (135, 182, 25, 270, 315, 380 , 430 m)); 201 Belegschaftsmitglieder; 1909 zu Heinrichssegen[4][24][57] Lage
Victoria Hauptgang Burgholdinghausen Müsen Blei, Kupfer, Silber; zu Victoria[27]
Unverhofftsegen Burgholdinghausen Müsen 19. Jh. nahe Victoria[58] Lage
Victor Burgholdinghausen Müsen Blei, Kupfer, Silber, Eisen; zu Victoria[27]
Weisser Mann Littfeld Müsen Blei, Silber, Kupfer; Oberer Stollen (Lage); Tiefer Stollen (Lage)[59] Lage
Werner Littfeld Müsen 1834-12-22 1920 zu Heinrichssegen[4]
Wilhelmssegen Burgholdinghausen Müsen 1874 (vor) Mutung im Bereich von Wilhelmshoffnung; Fundpunkt auf Burgholdinghausener Bergseite[38]

NetphenBearbeiten

Im Netphener Gebiet sind 82 Grubenfelder bekannt.[60]

Name Ortsteil Bergrevier Beginn Ende Teufe Anmerkungen Lage Bild
Abendstern Dreis-Tiefenbach Müsen 1873-12-23 [61]
Alter Steigerberg Dreis-Tiefenbach Müsen 1791-09-17 Mutung[61]
Anschluß I, IV Grissenbach Müsen 1905-05-09 [61]
Anschluß II, III Grissenbach Müsen [61]
August Eschenbach Müsen 1866-12-15 [61]
Auf der Kron Afholderbach Müsen 1754-09-01 Mutung[61]
Beschertes Glück Afholderbach Müsen 1753-10-05 Mutung[61]
Bismarck Beienbach Müsen 1883 1910 zu Schnellenberg[4][61]
Bromon Grissenbach Müsen 1754-01-28 Mutung[61]
Bund II, III, IV Eckmannshausen Müsen 1899-10-02 [61]
Caro Dreis-Tiefenbach Müsen [61]
Einheymischglück Eschenbach Müsen 1753-11-10 Mutung[61]
Einigkeit II Nenkersdorf Müsen 1901-03-11 [61]
Emma I-IV Grissenbach Müsen 1901-01-30 [61]
Emma IX-XII Grissenbach Müsen 1904-03-11 [61]
Emma I-IV Nauholz Müsen 1901-06-30 [61]
Emma V, VI, VIII Nenkersdorf Müsen 1902-01-09 [61]
Emma VII Nenkersdorf Müsen 1903-01-10 [61]
Erzvater, I Nauholz Müsen 1899-09-16 1910 zu Schnellenberg[4][61]
Fortuna Afholderbach Müsen 1796-01-02 Mutung[61]
Fortuna Oelgershausen Müsen 1794-01-14 Mutung[61]
Friederike Herzhausen Müsen 1867-06-25 [61]
Friedrich Wilhelm Herzhausen Müsen 1891-05-08 [61]
Freundschaft Dreis-Tiefenbach Müsen 1828-12-14 [61]
Fröhlicher Gesang Beienbach Müsen 1753-11-03 Mutung[61]
Gesellschaft Eschenbach Müsen 1794-07-07 Mutung[61]
Glücksgrub Brauersdorf Müsen 1794-02-05 Mutung[61]
Gottesgabe, I Irmgarteichen Müsen 1879-02-01 [61]
Gottessegen Eckmannshausen Müsen 1847-03-16 Mutung[61]
Gute Hoffnung Salchendorf Müsen 1775-12-09 [61]
Gutehoffnung Beienbach Müsen 1883-12-07 auch Gute Hoffnung geschrieben; 1910 zu Schnellenberg[4][62][61]
Gutglück Beienbach Müsen 1883-12-07 1910 zu Schnellenberg[4][61]
Hassel Irmgarteichen Müsen 18. Jh. Stollen mit ca. 500 m Länge Lage
Hermannsglück Unglinghausen Müsen 1754 1961 26 m vor der Lichtenhardt[63]
Hermannszeche Dreis-Tiefenbach Müsen 1805-08-21 [61]
Hoffmannszeche Eckmannshausen Müsen 1854-03-16 [61]
Hohe Hardt Walpersdorf Müsen 1752-03-09 Mutung[61]
Jacobssegen Dreis-Tiefenbach Müsen 1866-06-20 [61]
Jacobus Helgersdorf Müsen 1857 1937-11-27 Blei, Kupfer, Zink, Eisen; verliehen 5.1.1858; auch Jakobus geschrieben; aufgrund häufiger Wassereinbrüche auch Nasser Jakob genannt; in Betrieb -1881, 1899–1900, 1932 - 1933 und 1937; Fördermenge: 1858 59 ct Bleierz, 1859 31 ct, 1871 101 ct; Luftschutzbunker im 2. Weltkrieg; ab 1950 Wassergewinnungsanlage für Helgersdorf und Salchendorf[4][61] Lage
Jacobus I Helgersdorf Müsen [61]
Jacobus II, III Helgersdorf Müsen 1900-02-23 zu Jacobus[61]
Jacobus IV-VI Helgersdorf Müsen 1900-04-02 zu Jacobus[61]
Johannesberg Dreis-Tiefenbach Müsen [61]
Johanni Hainchen Müsen 1864 1866 Eisen, Blei, Pyrit (Schwefelkies); Stollen mit ca. 26 m Länge; verliehen 5.11.1867[60][61] Lage
Junger Lampert Dreis-Tiefenbach Müsen 1798-02-26 Mutung[61]
Jungfer Afholderbach Müsen 1753-11-12 Mutung[61]
Jupiter Dreis-Tiefenbach Müsen 1872-09-24 [61]
Kalterborn Grissenbach Müsen 1754-01-28 Mutung[61]
Kaolingrube Salchendorf Müsen 1909 (vor) [61]
Kapitänskaute Deuz Müsen 1792 Mutung[61]
Kapitänskaute Salchendorf Müsen 1792-02-01 Mutung[61]
Kleeblatt Beienbach Müsen 1846-08-17 1910 zu Schnellenberg[4][61]
Kupferberg II Frohnhausen Müsen 1900-04-04 [61]
Lampert, I Dreis-Tiefenbach Müsen [61]
Lauton Dreis-Tiefenbach Müsen [61]
Luise Dulheuer Nenkersdorf Müsen 1904-04-18 [61]
Lustmer Unglinghausen Müsen 1754-01-14 Mutung[61]
Luthers Thal Grissenbach Müsen 1752-07-22 Mutung[61]
Lydia Dreis-Tiefenbach Müsen 1873-02-12 [61]
Martin Netphen Müsen Mutung[61]
Mohr Grissenbach Müsen 1902-12-10 [61]
Morgenröthe Beienbach Müsen 1858 [62][61]
Nachtigall Beienbach Müsen 1753-11-03 Mutung[61]
Neue Brüderschaft Dreis-Tiefenbach Müsen 1873-03-21 [61]
Neue Hoffnung Herzhausen Müsen 1798-01-04 Mutung[61]
Neues Glück Beienbach Müsen 1753-11-03 Mutung[61]
Reichsapfel Netphen Müsen 1858-02-25 Mutung[61]
Reichskrone I, II Sohlbach Müsen 1902-08-20 [61]
Reichskrone III, IV Sohlbach Müsen 1901-05-13 [61]
Rosa Irmgarteichen Müsen 1900-09-18 [61]
Rosa I Irmgarteichen Müsen 1901-04-02 [61]
Ruther Glück Afholderbach Müsen 1753-09-25 Mutung[61]
Ruthergang Walpersdorf Müsen 1753-10-25 Mutung[61]
Salzbergwerk Salchendorf Müsen 1589 1589,1634,1635 erwähnt[61]
Sassenberg Nenkersdorf Müsen 1904-04-18 [61]
Schnellenberg I Beienbach Müsen 1715/1716 1923-10-31 155 m Blei, Nickel, Kupfer; neu verliehen 4.6.1883; Spateisenstein (bis 52,57 %), Brauneisenstein (bis 40,12 %); Stollen; 1899 Schacht (4,60 × 2,90 × 110 m); Förderturm mit Höhe von 27 m; Ende unter Tage am 31.5.1922; Luftschutzbunker im 2. Weltkrieg; ab 1955 Wassergewinnungsanlage für Beienbach[4][64]
Schnellenberg II Beienbach Müsen 1885-07-24 zu Schnellenbrg[61]
Schnellenberg III, IV Beienbach Müsen 1899-10-16 zu Schnellenbrg[61]
Schulberg Brauersdorf Müsen 1756-05-15 Mutung[61]
Silberschnur Deuz Müsen 1752-09-29 Mutung[61]
Sindergrube Unglinghausen Müsen 1754-01-14 Mutung[61]
Steigerberg Dreis-Tiefenbach Müsen 1754-08-24 [61]
Stollen Werthenbach Müsen 1922 (um) 1922 erwähnt[61]
Strauß Grissenbach Müsen 1902-12-10 [61]
Tubalkain Dreis-Tiefenbach Müsen [61]
Vertheidigung Herzhausen Müsen 1798-02-22 Mutung[61]
Waidmann Herzhausen Müsen 1883 1910-10-26 50 m[63] Eisen, Kupfer; im Langenbachtal; verliehen 28.04.1891; 2 Stollen mit 70 und ca. 200 m[63][61][65]
Wasserglück Afholderbach Müsen 1753-12-14 Mutung[61]
Wasserzeche Dreis-Tiefenbach Müsen 1805-08-23 [61]
Wiesmann Grissenbach Müsen [61]
Wildenhayn Grissenbach Müsen 1902-12-10 [61]
Wildermann Deuz Müsen 1791-07-23 Mutung[61]
Zufälligglück Beienbach Müsen 1883-12-07 1910 zu Schnellenberg[4]

NeunkirchenBearbeiten

Name Ortsteil Bergrevier Beginn Ende Teufe Anmerkungenf Lage Bild
Abel Salchendorf Burbach Eisen; Grubenfeld bei Vorderstes Rennseifen
Abendstern, II, II Altenseelbach Burbach Eisen; Grubenfelder im Steiner Wäldchen (alle mit naheliegendem Fundpunkt)
Adele 1, 2, 4, 6 Salchendorf / Zeppenfeld Burbach Eisen; Grubenfelder (vermutlich im 20. Jh. verliehen)
Adelheid ? Burbach 1874 (vor) ab 1874 zu Steimel
Alexander von Humboldt Neunkirchen Burbach 19. Jh. zu Jäckel[66]
Alois, 3, 4, 5, 6, 7 Zeppenfeld / Altenseelbach / Neunkirchen Burbach Eisen; Grubenfelder (vermutlich im 20. Jh. verliehen)
Alte Burg Altenseelbach Burbach 1880 Zink, Blei, Kupfer; konsolidiert zu Große Burg[66][1] Lage
Alten Buche Salchendorf Burbach 1807 (vor) 1807 zu Arbacher Einigkeit
Alte Kunst Struthütten Burbach 80 (mind.) 1818 80 m Teufe unter Harteborn[5]
Alter Kompaß Salchendorf Burbach 1807 (vor) Eisen; zu Arbacher Einigkeit
Alter Pfannenberg Salchendorf Burbach 1810 zu Pfannenberger Einigkeit
Alter Weinsmann Salchendorf Burbach 1810 zu Pfannenberger Einigkeit
Altenberg Struthütten Burbach 1812 (vor) 1940 zu Kunst
Alwine Wiederstein Burbach Eisen; Grubenfeld; Stollen im Grubenfeld; ca. auf 450 m üNN
Apollo Salchendorf Burbach 1812 (vor) 1872 (nach) auch Freiheit genannt; zu Pfannenberger Einigkeit[67]
Apollo II Salchendorf Burbach Eisen; am Pfannenberg
Arbacher Einigkeit Salchendorf Burbach 1807 1901 134 m Spat-, Brauneisenstein, Kupfer, Schwefel; Konsolidation; 1807 Tiefer Arbacher Stollen (~800 m lang gen Rinnchen und Kompass); 1873 Schacht (4,30 × 3,00 × 134 m); 1901 geschlossen; 1901 zu Pfannenberger Einigkeit (darüber dann weiterer Abbau bis 1936); Gesamtförderung: 397.399 t Eisenerz[4][68][69] Lage  
Aurora Zeppenfeld Burbach 1814 (vor) 1910 (nach) Blei, Zink, Kupfer, Silber[1][70] Lage
Bautenberg 4, 14 Zeppenfeld Burbach Eisen; Grubenfelder
Berggeist Neunkirchen Burbach Eisen
Bergmannshoffnung Salchendorf Burbach Eisen; Oberer (verschütteter) und unterer 250 m langer Stollen (über Schacht verbunden)[71][72]
Birkhuhn Salchendorf Burbach Eisen; Grubenfeld am Römel
Birkenwald Salchendorf Burbach Eisen; Grubenfeld (vermutlich im 20. Jh. verliehen)
Bismarck I Neunkirchen Burbach Eisen; Grubenfeld
Blumenrath Salchendorf Burbach am Pfannenberg
Blumenrath II Salchendorf Burbach Eisen
Braune Arbach Salchendorf Burbach 1807 (vor) 1807 zu Arbacher Einigkeit
Bremhitze Salchendorf Burbach im Gutenbachtal; zu Heinrichsglück Lage
Buche Salchendorf Burbach 1812 (vor) zu Pfannenberger Einigkeit[67]
Burg Altenseelbach Burbach 1891 (vor) Eisen, Blei, Zink; Grubenfeld; zu Große Burg[73]
Caroline Neunkirchen Burbach Eisen, Kupfer, Nickel, Kobalt, Schwefel; am Steimel
Carolinenglück Altenseelbach Burbach
Cleopatra Neunkirchen Burbach Eisen
Dachs Struthütten Burbach 1812 1868 Mangan, Spateisenstein, Kupfer; Konsolidation 1831; 1862 Dachser Erbstollen (658 m lang) im Kunstertal[4][74] Lage
Dam(m)sacker Stollen Neunkirchen / Struthütten Burbach 1781 (vor) 371 m Länge; zu Steimel
Danielszeche Neunkirchen Burbach Brauneisenstein, Spateisenstein[75]
Diana Neunkirchen Burbach Eisen; Grubenfeld am Steimel
Edmund Zeppenfeld Wiederstein 1927-02-20 Eisen; Grubenfeld verliehen am 20.2.1927
Eichbach Salchendorf Burbach Eisen; Grubenfeld
Elisabeth Wiederstein Burbach Zink[76]
Ende Neunkirchen Burbach 1827 (vor) 1864 (mind.) Spateisenstein, Kupfer, Kobalt; ab 1895 zu Steimel[4][67] Lage, Lage
Ende I Altenseelbach Burbach Eisen, Kupfer, Blei, ZinkGrubenfeld; wohl zu Große Burg[73]
Erzberger Salchendorf Burbach Eisen; Grubenfeld westl. von Aurora; verliehen vermutlich im 20. Jh.
Erzvater Salchendorf Burbach 1855 1906 Blei, Kupfer, Zink; im Gutenbachtal; ca. 25.000 t Eisenstein gefördert[4][6]
Eule Struthütten Burbach 1872 (vor) [67]
Eule Salchendorf Burbach Eisen; am Pfannenberg
Fidelio Salchendorf Burbach 1855-12-13 Eisen, Blei, Zink, Kupfer; verliehen am 13.12.1855; am 15.3.1876 in ein Geviertfeld umgewandelt; konsolidiert mit Heinrichsglück am 2.10.1876 im Gutenbachtal; zu Heinrichsglück
Flucht Salchendorf Burbach 1810 zu Pfannenberger Einigkeit
Fortuna Zeppenfeld Burbach Eisen, Blei, Kupfer, Zink (gleichnamiges Grubenfeld verliehen auf Eisen und Blei); Grubenfelder I-V; 50-60 m weiter nordwestl. von Tannenwald; Luftschutz im 2.Weltkrieg;[1][70] Lage
Fortuna I Zeppenfeld Burbach Eisen, Blei; zu Fortuna gehörig
Fortuna II Zeppenfeld Burbach Kupfer, Zink; zu Fortuna gehörig
Fortuna III Zeppenfeld Burbach Kupfer, Zink; zu Fortuna gehörig
Fortuna IV Zeppenfeld Burbach Kupfer, Zink; zu Fortuna gehörig
Fortuna V Zeppenfeld Burbach Kupfer, Zink; zu Fortuna gehörig
Frauenberg Neunkirchen Burbach zu Frauenberger Einigkeit
Frauenberger Einigkeit Neunkirchen Burbach 1827 (vor) 216 m (mind.) Spat-, Brauneisenstein, Kupferkies, Pyrit; 2 km nordwestl. von Neunkirchen.; Tiefbau ab 1847; Blindschachts mit 216 m; ab 1895 zu Steimel[4][77] Lage
Freier Grunder Bergwerksverein Neunkirchen Burbach 1895 1928-11-22 627,3 m bis 1895; Hauptgrube Steimel; Ende endgültig 31.12.1931[4] Lage
Freiheitskrone Altenseelbach Burbach südöstlich von Altenseelbach gen Grube Regenbogen[76]
Freudenlicht Altenseelbach Burbach südöstlich von Altenseelbach gen Grube Regenbogen[76]
Friedensfürst Altenseelbach Burbach Spateisenstein, Blei, Zink; zu Gute Hoffnung
Friedenszeichen, II Wiederstein Burbach Eisen; Grubenfelder
Friedrich Wilhelm II Salchendorf Burbach Grubenfeld[72]
Friedrich Wilhelm IV Salchendorf Burbach 1872 (vor) Eisen, Kupfer, Blei; Grubenfeld; zu Brüderbund[72][67]
Friedrichsberg Salchendorf Burbach Eisen, Blei, Kupfer; Grubenfeld im unteren Gutenbachtal
Friedrichshoffnung Salchendorf Burbach
Friedrichshoffnung II Salchendorf Burbach Eisen, Blei, Zink, Kupfer; Grubenfeld im Gutenbachtal
Gelbe Höhe Salchendorf Burbach 1772 (vor) 1860er Oberen Stollen; 1868 zu Brüderbund
Gelegenheit Altenseelbach Burbach 1872 (vor) 1880 (ca.) 60 m Eisen, Kupfer, Blei; Stollen
Germania Wiederstein Burbach Blei, Zink; Grubenfeld östl. des Leyenkopfes[70]
Germania II Wiederstein Burbach
Gertrude Wiederstein Burbach Zink[76]
Gleis Neunkirchen Burbach Eisen; Grubenfeld
Gleiskaute Altenseelbach Burbach 1818 (vor) 1818 48 m Teufe unter Seelbach[5]
Gleiskaute Salchendorf Burbach 1779 1839 Eisen, Kupfer, Blei, Zink, Mangan; Mutung 1780; auch Kleiskaute genannt; Kunstgezeuge vor 1822 abgebrochen; zu Junger Löwe[5] Lage
Gleiswald Wilden Burbach  
Glückauf Neunkirchen Burbach Eisen; Längenfeld am Steimel
Große Burg Altenseelbach Burbach 1838-08-29 1959 895 m Spateisenstein, Blei, Kupfer, Zink; 1917 Konsolidation aus Alte Burg, Gute Hoffnung und Silberart; Mannseifenschacht mit 419 m[4][66][73] Lage  
Grüne Au Neunkirchen Burbach 19. Jh. zu Jäckel[66]
Gute Hoffnung (III) Altenseelbach Burbach 1885 (vor) Spateisenstein, Blei, Zink; Konsolidation; Oberer Stollen; Mittlerer Stollen; 1008 m langer Tiefen Stollen; Maschinenschacht; Förderung 1885: 26 t Zinkerz und 16 t Bleierz; 1917 zu Große Burg[66][73] Lage
Haerig Struthütten Burbach Eisen, Kupfer; Stollen; zu Oberste Kunst[78]
Harkort Salchendorf Burbach Eisen; Konsolidation
Harold Salchendorf Burbach Eisen, Blei, Silber, Zink, Kupfer; Grubenfeld im Gutenbachtal
Harteborn Neunkirchen Burbach 1750 1886 1903 zu Steimel; 1907 zu Concordia; 630 m langer Tiefer Stollen Lage
Hasel Neunkirchen Burbach Eisen; Grubenfeld
Hecla Salchendorf Burbach Eisen; Grubenfeld im Gutenbachtal
Heidenberg Salchendorf Burbach 1732 (vor) 1920 zu Stahlseifen[29]
Heidenstock Salchendorf Burbach 1860 (vor) 1872 (nach) zu Stahlseifen[67]
Heinrich Leopold Neunkirchen Burbach Eisen
Heinrichsglück Salchendorf Burbach 1845-08-11 1935-01-31 788 m Spateisenstein, Blei, Zink, Kupfer; verliehen am 11.8.1845; mit Fidelio konsolidiert am 2.10.1876; zu Stahlseifen; mind. zwei Stollen (1850 (der Tiefe Stollen brachte 43 m Teufe unter Tage ein)) und 1879 Neuer Schacht mit 300 m Teufe; 280 Belegschaftsmitglieder (zuletzt)[4][79] Lage  
Heinrichsglück 6 Salchendorf Burbach Eisen; Grubenfeld (vermutlich im 20. Jh. verliehen)
Herbert, 2, 3 Neunkirchen Burbach Eisen; Grubenfeld (vermutlich im 20. Jh. verliehen)
Hermann Salchendorf Burbach Eisen, Zink; Grubenfeld nördlich von Stahlseifen
Hermann 2, 4 Altenseelbach / Neunkirchen Burbach Schwefel; Grubenfelder (vermutlich im 20. Jh. verliehen)
Hermannszeche Wiederstein Burbach Blei; Grubenfeld[70]
Hevatha Salchendorf Burbach 1872 (vor) Eisen; Konsolidation; am Steimel[67]
Hinterste Kreutzbach Salchendorf Burbach 1812 (vor) auch Hinterste Kreuzbach geschrieben; Stollen auf 346,1 m üNN; zu Brüderbund[67] Lage
Hinterstes Rennseifen Salchendorf Burbach 1860 (um) Eisen, Zink, Blei, Kupfer; Oberer Stollen; Tiefer Stollen; Heinrichsglück besaß 98 von 128 Kuxen Lage
Hohe Pfannenberger Vereinigung Salchendorf Burbach 1865 (vor) zu Eisenzecher Zug ?
Hohe Wilhelmine Salchendorf Burbach 1872 (vor) [67]
Hoffnungsstern Zeppenfeld / Wiederstein Burbach 1863 1885 47 m Eisen, Blei, Zink, Kupfer; Oberer Stollen (verbrochen); Tiefer Stollen mit ca. 300 m Länge und 47 m Teufe (Lage); zwei Gesenke mit 10 m Teufe; verfüllter abgedeckter Maschinenschacht (Lage) bei Hof Bernhard; Gesamtförderung (ab 1865): 301,5 t Bleierz[1][80] Lage  
Hellerthal Zeppenfeld Burbach 1814 (vor) 1910 (nach) Blei, Eisen, Zink, Kupfer; am 20. April 1918 zu Pfannenberger Einigkeit[70][1] Lage
Hortensia Neunkirchen Burbach [31]
Hubertus 4 Salchendorf Burbach Blei; Grubenfeld (vermutlich im 20. Jh. verliehen)
Hubertus 5, 6 Salchendorf Burbach Eisen; Grubenfelder (vermutlich im 20. Jh. verliehen)
Hund Salchendorf Burbach 1872 (vor) [67]
Jäckel I, II, III Neunkirchen Burbach 1812 (vor) 1940 200 m Spat- und Brauneisenstein; Schacht (4,00 × 2,00 m × 200 m, oval, nicht verfüllt); Förderung 1841–1860: 43 t Spat, 108 t Brauneisen[4][81] Lage
Junge Buche Salchendorf Burbach 1807 (vor) Eisen; Pingen; 1807 zu Arbacher Einigkeit
Jugendfreude Neunkirchen Burbach 1855 (vor) am Steimel[3]
Junger Kompaß Salchendorf Burbach 1807 (vor) Eisen; zu Arbacher Einigkeit
Junger Löwe Salchendorf Burbach 1839 1880 Eisen, Blei, Zink, Kupfer; zu Ludwigseck[80] Lage Lage  
Junger Pfannenberg Salchendorf Burbach 1810 zu Pfannenberger Einigkeit
Junger Steimel I Neunkirchen Burbach Eisen
Junger Weinsmann Salchendorf Burbach zu Pfannenberger Einigkeit
Justus III Neunkirchen Burbach Eisen
Kaiser-Friedrich-Schacht Salchendorf Burbach 1890 1931 600 m zu Steimel gehörig[4]
Carl Altenseelbach Burbach 1862 (vor) Spateisenstein, Blei, Zink; auch Carlszeche genannt; zu Gute Hoffnung[10]
Kaiser Friedrich Zeppenfeld Burbach Eisen, Blei[76] Lage
Karlshoffnung Altenseelbach Burbach [1] Lage
Kirschenbaum Salchendorf Burbach 1872 (vor) [67]
Knappschaftsglück Neunkirchen Burbach 1885 (vor) 1945 200 m Brauneisenstein, Spateisenstein, Kupferkies, Pyrit; stillgelegt 1926–1942; Förderturm niedergelegt 1952; ab 1913 Schachtanlage zusammen mit Mühlenberg betrieben; zu Frauenberg[4][82] Lage
Kompaß Salchendorf Burbach 1807 (vor) 1807 zu Arbacher Einigkeit[67]
Kohlgarten Salchendorf Burbach 1807 (vor) 1807 zu Arbacher Einigkeit
Krebs Neunkirchen Burbach 1812 (vor) 1866 Konsolidation. Stollen im Harteborntal; zu Steimel[4]
Kreutzbach Salchendorf Burbach 1872 (vor) Stollenbau; Tiefer Pfannenberger Stollen; Tiefer Kohlenbacher Stollen; Förderung 1885: 6.822 t Spateisenstein, 31,5 t Kupfererz; zu Brüderbund; später zu Pfannenberger Einigkeit
Kronenberg Wiederstein Burbach Eisen; am Leyenkopf[70]
Kunibert Altenseelbach Burbach Eisen, Kupfer
Kunst Struthütten Burbach 1730 (vor) 1925-09-29 600 m Eisen, Kupfer; Konsolidation mit Altenberg; 1869 Alter Schacht mit 250 m; 1876 Neuer Schacht mit 500 m; Oberer Kunster Stollen mit 67 m Teufe; 1900 Glücksberger Stollen; 150 Belegschaftsmitglieder; ende endgültig 1934[4][78] Lage
Lämmchen Neunkirchen Burbach Eisen; Grubenfeld
Landmann Salchendorf Burbach 1865 (um) Eisen; Stollen und Schacht; östl. von Salchendorf zu Stahlseifen
Leonore Zeppenfeld Burbach 1814 (vor) 1910 (nach) 45 m Blei, Zink, Kupfer, Silber; Schacht mit 45 m Teufe (am 9. April 1890 Schachtbruch, 1891 auf 45 m abgeteuft)[1][70] Lage
Leonore II Zeppenfeld Burbach Eisen[70]
Leyerhund Salchendorf Burbach Eisen; 70 m langer Stollen[11][83]
Lohmann Altenseelbach Burbach Spateisenstein, Blei, Zink; zu Lohmannsfeld
Lohmannsfeld Altenseelbach Burbach 18. Jh. 1948 780 m Eisen, Zink, Blei, Kupfer, Silber; Konsolidation aus Mannseifen, Lohmann und Wilhelmstrost; auch Alte Gleiskaute genannt; zu Grube Große Burg[4][66] Lage  
Lorenz Neunkirchen Burbach Lage
Ludwigsburg Salchendorf ? Burbach 1862 (vor) Blei, Zink, Kupfer, Eisen, Nickel, Silber[10]
Ludwigseck Salchendorf Burbach 1839-01-24 1922-03-30 260 m Blei, Zink, Kupfer, Eisen, Silber; 1913 Förderung eingestellt; Schacht (2,40 × 3,40 m, oval, nicht verfüllt, 250 m ( + 10 m Sumpf)); 64 Belegschaftsmitglieder; benachbart zu Junger Löwe und Gleiskaute[4][84] Lage  
Ludwigseck II Salchendorf Burbach 1862 (vor) Blei, Zink, Kupfer, Eisen, Nickel, Silber[10]
Mannseifen Altenseelbach Burbach 1854 (vor) Spateisenstein, Blei, Zink; zu Lohmannsfeld[85]
Margaretha Wiederstein Burbach Zink[76]
Minerva Salchendorf Burbach Eisen; Längenfeld nordöstlich von Kreutzbach; zu Pfannenberger Einigkeit
Mittelberg Salchendorf Burbach 1810 zu Pfannenberger Einigkeit
Mittelste Kreutzbach Salchendorf Burbach auch Mittelste Kreuzbach geschrieben; Stollen; zu Brüderbund Lage
Mittelstes Rennseifen Salchendorf Burbach 1860 (um) Eisen, Zink, Blei, Kupfer;  
Morgenroth Neunkirchen Burbach Eisen
Morgenstunde Salchendorf Burbach Eisen, Blei, Kupfer; gen Wilden zu am südlichen Hand des Wildebachs  
Mühlenberg Altenseelbach Burbach 1907 (vor) 1945 200 m Brauneisenstein, Spateisenstein, Kupferkies, Pyrit; stillgelegt 1926–1942; 75 Belegschaftsmitglieder; ab 1913 Schachtanlage zusammen mit Knappschaftsglück betrieben[4][86][82] Lage
Munter Salchendorf Burbach Grubenfeld[72]
Nachtigall Salchendorf Burbach 1865 (um) Braun- und Spateisenstein; zu Stahlseifen
Nachtigall II Salchendorf Burbach Eisen, Blei, Kupfer, Zink; zu Stahlseifen
Neubergmannsglück Salchendorf Burbach 1872 (vor) [67]
Neue Burg Altenseelbach Burbach 1891 (vor) Eisen; Grubenfeld; konsolidiert zu Große Burg[73]
Neue Friedenszeche Zeppenfeld Burbach 1927-02-20 Eisen; Grubenfeld verliehen am 20.2.1927
Neuer Blumenrath Salchendorf Burbach Eisen
Neuer Brüderbund Salchendorf Burbach Blei, Zink, Kupfer; Grubenfeld im Gutenbachtal; zu Heinrichsglück gehörig
Neuer Brüderbund I Salchendorf Burbach Eisen; Grubenfeld im Gutenbachtal; zu Heinrichsglück gehörig
Neuer Morgenstern Salchendorf Burbach Eisen, Blei, Zink; gen Wilden zu am südlichen Hand des Wildebachs  
Neuer Ronnert Salchendorf Burbach Eisen; Grubenfeld
Neuer Schlänger Neunkirchen Burbach Eisen; Grubenfeld
Neuer Weinsmann Salchendorf Burbach 1810 zu Pfannenberger Einigkeit
Neumann Salchendorf Burbach 1860 (vor) zu Pfannenberger Einigkeit
Neumond I Salchendorf Burbach Eisen; Grubenfeld
Neumond II Salchendorf Burbach Eisen; Grubenfeld
Oberste Kunst Struthütten Burbach Eisen, Kupfer; zu Kunst[78]
Oberstes Weiherchen Zeppenfeld Burbach auch Weiherchen geschrieben; Tiefbau[5]
Oberster Specht Salchendorf Burbach 1786 (vor) 1868 Spateisenstein, Roteisenstein, Kobalt, Kupfer; 1786 für 700 Florin verkauft; neu verliehen 1814; Oberer Stollen (288,4 m Länge) zusammen mit roter Adler angelegt; Tiefer Stollen im Harteborntal mit 315,5 m Länge; 1857 beide Stollen verbunden; zu Steimel[24][4][87]
Ochsenstollen Salchendorf Burbach 1812 (vor) zu Pfannenberger Einigkeit[67]
Ochs samt Streitberg Salchendorf Burbach 1872 (vor) [67]
Pannenberg Zeppenfeld Burbach 1855 (vor) ehemals Silberberg[3]
Peter Neunkirchen Burbach Eisen
Pfannenberger Einigkeit Salchendorf Burbach 1800 1962-04-18 13:00 1338 m Braun- und Spateisenstein, Kupfer, Blei, Zink; auch Pamerich genannt; 1808 Stollen; 1810 Konsolidation aus Mittelberg, Alter Weinsmann, Neuer Weinsmann, Alter Pfannenberg, Wüste, Flucht, Junger Pfannenberg, Spülbütte; 1870 Alter Schacht mit 450 m; 1900 Bismarkschacht (bis Sommer 1962, 907 m); 1920/23 Hindenburgschacht mit 1270 m bis 1962 in Betrieb; 991 Beschäftigte (1951); endgültiges Ende 30.6.1962[4][88] Lage  
Pfannenbergerglück Salchendorf Burbach 1948 (vor) Eisen
Pfannenberger Glück 4 Salchendorf Burbach Eisen; Grubenfeld vermutlich im 20. Jh. verliehen
Pfannenberger Zukunft Salchendorf Burbach 1927 (vor) Eisen
Rassberg Zeppenfeld Burbach Eisen
Rassberg-Süd Zeppenfeld Burbach Eisen
Rausche Salchendorf Burbach 1900 (um) Eisen, Blei, Kupfer, Zink; im oberen Gutenbachtal; ab 1962 Teil der Trinkwasserversorgung Salchendorfs bis zum Anschluß an die Obernau Talsperre[89][67] Lage  
Regenbogen Wiederstein Burbach 1837-03-20 1887 Blei, Zink, Kupfer, Silber; am linken Talhang des Mischenbachs; Förderbeginn Juli 1837; verliehen am 28. Oktober 1837; Oberer Stollen; Mittlerer Stollen; Tiefer Stollen; Maschinenschacht; Gesamtförderung: 27 t Bleierz, 16 t Zinkerz und 1,6 t Kupfererz[4][3][76] Lage  
Reifenstein Neunkirchen Burbach 188* Kupferkies; im Tiefen Reifenberger Stollen 12,5 m tiefes Gesenk; 1895 zu Steimel
Rennseifen Salchendorf Burbach 1732 (vor) 1920 Eisen, Kupfer[67]
Repka Salchendorf Burbach Eisen; im oberen Gutenbachtal;
Richard Salchendorf Burbach Eisen, Blei, Kupfer, Zink
Rinnchen samt Blumenrath Salchendorf Burbach 1807 (vor) Eisen; auch Rinnstein genannt; zu Arbacher Einigkeit; später zu Pfannenberger Einigkeit
Rindchen Salchendorf Burbach 1872 (vor) [67]
Römelseiche Salchendorf Burbach Eisen; Grubenfeld am Römel
Ronnert Salchendorf Burbach [67]
Rothenbach I Altenseelbach Burbach wohl auch Rodenbach geschrieben; Stollen südöstlich von Altenseelbach gen Grube Regenbogen nahe Grube Silberart[76] Lage
Rother Adler Neunkirchen Burbach 1814 1868 Eisen, Kupfer, Kobalt; im Kunstertal; zu Steimel[4][90]
Rühtal Neunkirchen Burbach 1812 (vor) 1907 (nach) 33 m (mind.) Oberer und Tiefer Stollen im Harteborntal; Tagesschacht mit 33 m Teufe; zu Steimel[86]
Saalweide Salchendorf ? Burbach 1860 (vor) zu Pfannenberger Einigkeit
Salzrumpf Salchendorf Burbach 1807 (vor) 1807 zu Arbacher Einigkeit
Schlanger Salchendorf Burbach 1872 (vor) [67]
Schölerchen Salchendorf Burbach 1807 (vor) 1807 zu Arbacher Einigkeit
Schöneberg Altenseelbach Burbach Blei, Zink; nördlich Gute Hoffnung
Schottel Salchendorf Burbach 1807 (vor) 160 m 1807 zu Arbacher Einigkeit[67]
Schülerchen Salchendorf Burbach 1812 (vor) [67]
Schwarzer Adler Neunkirchen Burbach Eisen; im Harteborntal; zu Steimel[91]
Silberart Altenseelbach Burbach 1855 (um) 1880 Eisen, Kupfer, Silber, Blei, Zink; am Hohenseelbachskopf; Oberer Stollen; 1850er Tiefer Stollen im Seelbachtal mit 380 m Länge; 1917 zu Große Burg[4][66][1] Lage Lage
Silberkrone Salchendorf Burbach Blei, Eisen; im Gutenbachtal
Silberquelle Altenseelbach Burbach Spateisenstein, Blei, Zink; zu Gute Hoffnung
Sprenger Salchendorf Burbach 300 m langer Stollen[92]
Spor Salchendorf Burbach 1807 (vor) 1807 zu Arbacher Einigkeit[67]
Sprenger Salchendorf Burbach Eisen; Grubenfeld
Spülbütte Salchendorf Burbach 1810 zu Pfannenberger Einigkeit
St. Bernhardt Wiederstein Burbach [1][76] Lage
Stahlseifen Salchendorf Burbach 1750 1935-01-31 596 m Eisen, Blei, Zink, Kupfer, Nickel, Antimon (gleichnamiges Grubenfeld war auf Eisen verliehen); 1818 40 m Teufe unter Wildebach; Wasserkunst vor 1822 abgebrochen; neu verliehen 31.3.1827; 1873 Schacht mit 596 m (mit Heinrichsglück 791 m); zul. 283 Belegschaftsmitglieder; Gesamtförderung 1,452 Mio. t[93][5][4][67] Lage  
Stahlseifen I Salchendorf Burbach Blei, Kupfer, Zink; zu Stahlseifen gehöriges Grubenfeld
Stahlseifen II Salchendorf Burbach Blei, Kupfer, Zink; zu Stahlseifen gehöriges Grubenfeld
Stahlseifen III Salchendorf Burbach Eisen, Nickel, Antimon; zu Stahlseifen gehöriges Grubenfeld
Stahlseifen IV Salchendorf Burbach Eisen; zu Stahlseifen gehöriges Grubenfeld
Stahlseifen V Salchendorf Burbach Eisen; zu Stahlseifen gehöriges Grubenfeld
Stahlseifen VI Salchendorf Burbach Eisen; zu Stahlseifen gehöriges Grubenfeld
Stahlseifen VII Salchendorf Burbach Zink; zu Stahlseifen gehöriges Grubenfeld
Stahlseifen VIII Salchendorf Burbach Blei, Kupfer, Zink; zu Stahlseifen gehöriges Grubenfeld
Stahlseifen IX Salchendorf Burbach Blei, Kupfer, Zink; zu Stahlseifen gehöriges Grubenfeld
Stahlseifer Hoffnung Salchendorf Burbach Eisen, Kupfer, Blei; zu Stahlseifen gehöriges Grubenfeld
Steimel Neunkirchen Burbach 1812 (vor) 1928-11-28 627,3 m Braun- und Spateisenstein, Kupfer, Kobalt; 1874 Konsolidation aus Steimel und Ende; ab 1895 zu Freier Grunder Bergwerksverein; 1874 Schacht mit 627,30 m; 300 Belegschaftsmitglieder; Abriss der letzten Grubengebäude am 31.12.1931; Förderung bis zur Konsolidation 1895: 408.000 t; Gesamtförderung: 864.348 t Eisenstein[4][67][94] Lage
Steimel II-VII Neunkirchen / Salchendorf Burbach Eisen; Grubenfelder zu Steimel gehörig
Steitberg Neunkirchen Burbach 1789 (vor) 1812 (nach) Eisen; 1807 zu Arbacher Einigkeit[24]
Stollen Zeppenfeld Burbach Stollen an der Ostseite des Volkersbachtals (relativ hoch gelegen) Lage  
Stollen Zeppenfeld Burbach ca. 40-50 m langer Stollen an der Ostseite des Volkersbachtals Lage  
Strubach Salchendorf Burbach Kupfer; Grubenfeld
Struthütten Struthütten Burbach zu Kunst[11]
Student Neunkirchen Burbach Kobalt[95]
Stümpchen Salchendorf Burbach [67]
Tannenwald Zeppenfeld Burbach 1830 1865 Eisen, Blei, Kupfer, Zink; neu verliehen 22.4.1856; Oberer Stollen am Südhang des Rassbergs etwa 20 m oberhalb des Denkmals; Tiefer Stollen oberhalb "am Kirchweg"; zu Pfannenberger Einigkeit; Luftschutzbunker im 2. Weltkrieg[4][70][96] Lage  
Tannenwald I Salchendorf Burbach Eisen, Blei; Grubenfeld am Steimel
Toul Salchendorf Burbach zu Pfannenberger Einigkeit
Tränke Altenseelbach Burbach 1855 (vor) Blei; am Hohenseelbachkopf[3]
Uhu Eiserfeld / Salchendorf Burbach 1872 (vor) Eisen; Konsolidation am Pfannenberg[67]
Unterste Kunst Struthütten Burbach Eisen, Kupfer; zu Kunst; 1818 80 m Teufe unter Harteborn[5][78]
Unterstes Weiherchen Zeppenfeld Burbach auch Weiherchen geschrieben; Tiefbau[5]
Vollmond II Salchendorf Burbach Kobalt; Grubenfeld
Vorderste Kreutzbach Salchendorf Burbach 1812 (vor) auch Vorderste Kreuzbach geschrieben; Stollen; zu Brüderbund[67] Lage
Vorderstes Rennseifen Salchendorf Burbach 1860 (um) Eisen, Zink, Blei, Kupfer;  
Wegweiser Neunkirchen Burbach Eisen; Grubenfeld
Weiherchen Zeppenfeld Burbach 1818 (vor) auch Weiherchen geschrieben; 1818 40 m Teufe unter Heller[5]
Weiße Arbach Salchendorf Burbach 1807 (vor) 1807 zu Arbacher Einigkeit
Westliche Ludwigseck Salchendorf Burbach 1862 (vor) Blei, Zink, Kupfer, Eisen, Nickel, Silber[10]
Wildener Streitberg Salchendorf Burbach 1812 (vor) zu Pfannenberger Einigkeit[67]
Wilhelmshöhe, I, II, IV Salchendorf Burbach 1860er Blei, Zink, Kupfer (II); Oberer Stollen; Förderung 1885: 4.499 t Spateisenstein und 2,6 t Kupfererz; zu Brüderbund; später zu Pfannenberger Einigkeit[67]
Wilhelmstrost Altenseelbach Burbach 1700 (um) Spateisenstein, Blei, Zink; zu Lohmannsfeld[6]
Windhahn Neunkirchen Burbach 1866 Brauneisenstein, Zink, Kupfer, Blei; Abbau durch Krebser Stollen; zu Steimel[4] Lage
Wodan I - IV Salchendorf Burbach Eisen; Grubenfelder[97]
Wodanstolln Salchendorf Burbach 1732 1910 Eisen, Kupfer; Tiefer Stollen bzw. Erbstollen der Gruben Heidenberg und Rennseifen; 1,5 km lang; bis 1910 Erzabbau; 1925–1974 Trinkwasserversorgung; 1944/45 Luftschutzbunker; heute Schaubergwerk[97] Lage  
Wüste Salchendorf Burbach 1810 zu Pfannenberger Einigkeit
Zankapfel Wiederstein / Zeppenfeld Burbach 1863 Eisen, Blei, Zink, Kupfer; auch Brezelzeche genannt; 300 m langer Stollen und ein kleiner Schacht (1995 verfüllt) am Leyenkopf[70][1][80] Lage  

SiegenBearbeiten

Name Stadtteil Bergrevier Beginn Ende Teufe Anmerkungen Lage Bild
Abbas Eiserfeld Siegen II Eisen
Abendröte Trupbach/Birlenbach Siegen I 1864-04-12 1899 Eisen[4]
Abendröte II Trupbach/Birlenbach Siegen I 1873-11-27 Eisen[4][98]
Abendröte III, IV, V, VI Trupbach Siegen I 1906 (vor) Eisen[98]
Abendröte VII, VII Trupbach/Birlenbach Siegen I 1906 (vor) Eisen[98]
Abendsonne Mitte Siegen II Eisen; am Mittelberg[99]
Abendstern Eisern Burbach 1801 (vor) Eisen; zu Eiserner Union
Abschluß Trupbach Siegen I 1906 (vor) Eisen; Grubenfeld[98]
Adam II Weidenau Siegen II Eisen[99]
Adelheid Mitte Siegen II Eisen, Kobalt; zu Philippshoffnung; nicht zu verwechseln mit der Grube Adelheid in der Nähe von Obersdorf
Adolf Weidenau Siegen II Eisen[99]
Adler Eisern Burbach 1907 1909 Blei, Kupfer, (Nickel?); unterhalb der Schränke im Giesenbachtal; Halde größtenteils als Pferdeweide eingezäunt (dort stand auch das Zechenhaus); zu Brüderbund; Trinkwassergewinnung (heute noch für die Pferde); Stollenmund auf 304 m ü. M.; Schacht[4][99][100] Lage  
Adler Hengsbach Siegen II 1808 (vor) Kupfer; auf rechter Seite des Hengsbachtales; 1818 28 m Teufe unter Sieg; Wasserkunst vor 1822 abgebrochen[5][101][102]
Adler Achenbach Siegen I 1906 (vor) Eisen; grob 1800 Erbstollen zur Buntekuh[98][99]
Adler I Achenbach Siegen I 1906 (vor) Blei, Zink; Grubenfeld[98][99]
Adolphsburg Eiserfeld Siegen II Eisen
Ahe I-II Eisern Burbach 1872-05-25 1887 1902 ? Eisen, Blei, Kupfer, Antimon; verliehen 8.10.1872; Stollen im Ahebachtal; 1874 Tiefer Stollen gegenüber der heutigen Buswende im Ort (im 2. WK als Luftschutzbunker); Stollenmundloch Tiefer Stollen 2013 restauriert; zu Vereinigte Herkules[103][104] Lage
Ähl Mitte Siegen II 1775 Eisen; am Heidenberg[24]
Jesains Eiserfeld Siegen II Eisen; am Pfannenberg Lage
Albertsglück Eiserfeld Siegen II Eisen; am Pfannenberg
Albertsgrube Eiserfeld Siegen II evtl. auch Albertsglück genannt; zu Pfannenberger Einigkeit
Albertus Weidenau Siegen II Eisen[99]
Alfred Trupbach Siegen II 1906 (vor) Eisen; Grubenfeld[98][99]
Alias Eisern Burbach Eisen[105]
Aline Gosenbach Siegen I Eisen, Kobalt[3]
Alma Eiserfeld Siegen II in der Kohlenbach[1] Lage
Alte Birke Eisern Burbach 1791 (vor) Braun- und Schwarzeisenstein; zu Eisernhardter Tiefbau; grob um 1800 zweiter Stollen (bereits vor 1821 280 m lang)[5][106]
Alte Brandzeche Trupbach Siegen I 1906 (vor) Eisen; Stollen (ca. 30-40 m lang, danach verbrochen)[98] Lage  
Alte Buntekuh Niederschelden Siegen I 1780 1903 Kobalt, Spateisenstein; 1,5 km südöstl. von Niederschelden[4][24][3][107]
Alte Dreisbach Dreisbach Siegen I 1465 1928-06-15 850 m Spateisenstein, Kupfer, Kobalt; 1836 Konsolidation von Alte und Junge Dreisbach, Alter und Junger Eichert, Charlotte, Heinrich, Rosa und Werner;Neuverleihungen: 28. November 1838 und 16. Februar 1876; Konsolidation: 14. Dezember 1910 (Heidenberg, Hubach, Ferdinand, Gutglück, Fortuna); Schacht (2,70 × 3,70 × 850 m, teilverfüllt); 2/3 Eisensteinlager steht noch an; ab 1938 Wasserversorgung[4][24][108][109][110] Lage  
Alte Gähbras Mitte Siegen II Eisen; am Häusling[99]
Alte Kesselgrube Mitte Siegen II Eisen; Oberer Stollen; Kesselgruber Stollen; 1881 zu Häuslingstiefe[99]
Alte Kupferkaute Gosenbach Siegen I 1808 (vor) 40 m (mind.) Kupfer, Eisen; 1818 Schacht mit 40 m Teufe (20 Lachter) unter Gosenbach[111][101][112]
Alte Lurzenbach Gosenbach Siegen I 1482-12-26 (vor) 1942 Eisen, Kupfer; 1897 zu Storch & Schöneberg[4][24][3][113] Lage
Alte Männer Eiserfeld Siegen II [114]
Alte Säumbach Eisern Burbach auf der Eisernhardt[115]
Alte Silberkaute Mitte Siegen II 1859 1923 Grubenfeld am „Siegberg“  
Alte Sinternzeche Eisern Burbach auf der Eisernhardt; grob um 1800 Flügelort für den Räderstollen[5][115]
Alte Wäldches Oberschelden Siegen I Eisen Lage[15]
Alte Thalsbach Eiserfeld Siegen II zu Thalsbach[4]
Alter Bär Eiserfeld Siegen II 1776 (vor) Eisen, Kobalt, Kupfer; auch Alter Wilderbär bzw. Wilder Bär oder auch Koboldgrube genannt; am Talhang gegenüber der Grube Grüner Jäger; nordöstlich von der Kreutzeiche zwischen Eiserfeld und Struthhütten; 2 Stollen; 1773 Erb- und Grundstollen; zu Eisenzecher Zug[24][3][116][101][117]
Alter Beerberg Niederschelden Siegen I 1789 (vor) Eisen, Kupfer; bereits vor 1821 Stollen mit 360 m Länge; konsolidiert am 5.9.1857 aus Alter Beerberg, Held Friedrich und Held Bonin; zu Vereinigte Henriette[4][118][5]
Alter Eichert Eiserfeld ? Siegen I 1797-06-17 1836 zu Alte Dreisbach[108]
Alter Flussberg Eiserfeld Siegen II 1697 (vor) 1924-07-15 374 m Spateisenstein, Kupfer, Blei, Silber, Kobalt; auch Flussberg od. Floßberg genannt; 1750 neu verliehen; Oberer Stollen; 1862 ein Tiefer Stollen im Siegtal; Alter Flussberger Erbstollen; Tiefbau ab 1868; 1874 Schacht (4 × 2 m × 220 m, nicht verfüllt); 374 m Gesamtteufe über Blindschacht; Stillstand 1891–1907; Gesamtförderung: 500.000 t Eisenerz[4][24][119][120] Lage  
Alter Gilberg Eiserfeld Siegen II 1789 (vor) Spateisenstein, Kupfer; auch der oberste Gilberg genannt; nicht verfüllter Schacht (3,20 × 5,20 m)[4][24][26]
Alter Hamberg Gosenbach Siegen I Eisen, Kupfer; am Schöneberg; zu Storch & Schöneberg[112]
Alter Hohlerstein Mitte Siegen II Spateisenstein; im oberen Leimbachtal; zu Eiserner Union (siehe auch Hohler Stein weiter unten)
Alter Nierenberg Gosenbach Siegen I Eisen, Kupfer; am Schöneberg; zu Storch & Schöneberg[112]
Alter Friedrich Bürbach Siegen II Eisen; Grubenfeld[99]
Alter Glücksbrunnen Siegen Siegen II Eisen
Alter Hamberg Gosenbach Siegen I 1789 (vor) [24][3]
Alter Hohlstein Mitte Siegen II auf der Eisernhardt[115]
Alter Krämer Eisern Burbach 1674-05-15 Kupfer, Blei-, Schwefelkies; grob um 1800 tiefes Flügelort zur Birke (Flügelort aus dem Alter Krämer Erbstollen)[5]
Alter Mann Gosenbach Siegen II 1855 (vor) Eisen[3][114]
Alter Maiweg Oberschelden Siegen I Eisen[15]
Alter Metzger Niederschelden, Dreisbach Siegen I 1847-10-01 ab 05.02.1878 zu Fortuna[4]
Alter Michel Eiserfeld ? Siegen II 1789 (vor) Eisen[24]
Alter Michelsberg Eiserfeld Siegen II Eisen
Alter Morgenstern Eiserfeld Siegen I 1798-09-08 [4]
Alter Nierenberg Gosenbach ? Siegen I 1858 zu Storch[4]
Alter Ruckel Siegen Siegen II auf der Eisernhardt[115]
Alter Schnepfenberg Weidenau Siegen II 1794-09-06 konsolidiert 22.04.1857; zu Neue Haardt[4]
Alter Umweg Eiserfeld Siegen II Eisen? ; Stollen
Alter Weiberborn Mitte Siegen II Eisen; 1865 zu Hohe Grethe
Alter Winkelwald Oberschelden Siegen I Eisen[15]
Altes Nöllchen Eiserfeld Siegen I zu Eisenzeche


Altes Rad Eisern Burbach 1672 1885 (ca.) auf der Eisernhardt; zu Eiserner Union[115]
Amalie Kaan Siegen II Eisen; zwei Stollen[99]
Amalie Eiserfeld ? Siegen I 1867-01-07 1867 zu Alte Dreisbach[108]
Ameise Siegen Siegen II 1562 (vor) 1932-08-27 885,2 m 1562 als Bergwerk Heilige Drei Könige am Ameisenberg bekannt; 1835 neu verliehen auf vorhandene Baue; konsolidiert 1866; Theresienstollen; 2 Schächte (einer 4,20 m (rund) × 885,20 m); 1939 zu Eisernhardter Tiefbau; Abbau im Grubenfeld über die Erzbergbau Siegerland AG bis November 1956; Durchschlägig mit Mocke und Adelheid; Fördergerüst 1958 abgebaut[24] Lage  
Ameise II Siegen Siegen II 1877 Kupfer; zu Ameise
Ameisenberg Siegen Siegen II 1786 (vor) Eisen; wohl 1786 verkauft; evtl. identisch mit Ameise[87]
Andreasberg Kaan Siegen II Eisen[99]
Andreasberg II Kaan Siegen II Eisen[99]
Anna Hengsbach Siegen II 1808 (vor) Kupfer; am Gilberg, im Hengsbachtal; Schacht[101]
Anton Bürbach Siegen II Stollen, Halde
Antonie Trupbach Siegen II 1906 (vor) Eisen; Grubenfeld[98][99]
Arsenius Mitte Siegen II Stollen mit ca. 50 m Länge; Grubenfelder Morgensonne II, Hermannshoffnung, Junge Nachtigall und Robertszeche Lage
Auerhahn Achenbach Siegen I 1906 (vor) Eisen; Grubenfeld; zu Jacobskrone[98]
Auferstehung Eisern Burbach 19. Jh. [121]
Auguste Mitte Siegen II Eisen[99]  
Ausdauer Mitte Siegen I Eisen, Blei, Kupfer, Zink; Stollen am Fischbacherbergs[99] Lage
Bares Geld Eisern Burbach 1812 (vor) 1886 Kupfer, Eisen, Kobalt; Bargeldstollen am Eisernbach; Konsolidation westl. von Eisern; am Michelsberg  
Bartshoffnung Mitte Siegen II Eisen[99]
Basilius Weidenau Siegen II Eisen[99]
Bau auf Gott Eiserfeld Siegen II 100 m oberhalb des Eiserfelder Marktplatzes in der Tretenbach[122]
Benedek Weidenau Müsen Eisen; am Haardter Berg[99]
Benedictus Mitte Siegen II Eisen; zu Häuslingstiefe[99]
Bergglück Mitte Siegen I 1906 (vor) Eisen[99][98]
Bergmannsglück Mitte Siegen II Eisen; Grubenfeld[99]
Bergmannstrost Dreisbach Siegen I Eisen; am Heidenberg; grob um 1800 Erbstollen (Stollen von Hammel)[5][99][123]
Bergwerk (unbekannt) Mitte Siegen I in der Numbach; Halde; Stollen ? Lage  
Bernhard Siegen Siegen I 1906 (vor) Eisen; Grubenfeld[98]
Bertha Weidenau Siegen II Eisen; Grubenfeld[99]
Birkhahn Seelbach Siegen I 1906 (vor) zu Birkhahn und Rebhuhn; später zu Jacobskrone[98]
Birkhuhn Eiserfeld Siegen II Eisen; am Pfannenberg
Birkhahn und Rebhuhn Breitenbach Siegen II zu Jacobskrone Lage
Birkeleyer Stollen Niederschelden Siegen I 1800 (grob) [5]
Blume Eiserfeld Siegen II Eisen; am Michelsberg
Bocker Stollen Niederschelden ? Siegen I 1800 (grob) [5]
Brandzeche Weidenau Siegen II Eisen; am Rothenberg; Trinkwassernutzung[4][3]
Brauner Mann Geisweid Siegen II Stollen grob um 1800[5]
Braunshoffnung Mitte Siegen II Eisen; auf der Eisernhardt[105]
Brüche Niederschelden Siegen I 1852-12-29 zu Vereinigte Henriette[4]
Brüderbund Eiserfeld Siegen I 1400 (um) 1958-06-15 1274,8 m Eisen; Konsolidiert 3.11.1849 aus Hohe Kohlenbach und Fuchs; Oberer Stollen (Lage); 1836 Tiefer Kohlenbacher Stollen; 1858 Brüderbunder Stollen (75 m unter Oberem Stollen); 1863 Mittlerer Brüderbunder Stollen; 1881 Kohlenbacher Schacht mit 341 m; Schacht Adolf 1908/10 - 15.7.1958 (4,20 m (rund) × 868,70 m, 13 Sohlen) Fördergerüst abgebaut 18.3.1963; 1929 Blindschacht mit 628 m; ab 1931 zu Eisernhardter Tiefbau; 300 Belegschaftsmitglieder; Gesamtförderung: 2,9 Mio. t Eisenerz[4][124] Lage  
Brüderbund II/III Salchendorf Siegen I 1882 (vor) Eisen; 1873 zu Brüderbund[125]
Brunhilde Seelbach Siegen I 1906 (vor) Eisen; Grubenfeld[98]
Buberg Trupbach Siegen I 1906 (vor) grob um 1800 Buberger Erbstollen[98]
Bucheborn Gosenbach Siegen I Eisen; am Schöneberg; zu Storch & Schöneberg[112]
Buxbaum Mitte Siegen II Eisen; identisch mit Stollen Friedrich Wilhelm[99] Lage
Bügeleisen Achenbach Siegen II 1750 (um) Eisen; auch Biegeleisen genannt; am Heidenberg; 8.10.1846 neu verliehen[99][24][126]
Bunte Kuh Niederschelden Siegen I 1780 1903 hauptsächlich Kobalt Lage
Busch Mitte Siegen II 1822 (vor) Tiefer Stollen grob um 1800 geweitet[31][5]
Busch Bürbach Siegen II Eisen; Stollen; Schacht[99]
Carl Mitte Siegen II Eisen, Kupfer[99]
Caro Weidenau Siegen II am Haardter Berg; Stollen; wohl durch Baumaßnahmen der Universität überformt Lage
Caroline Gosenbach Siegen I 1906 (vor) Eisen; Grubenfeld[98]
Catharina Neufang Niederschelden Siegen I 1822 (vor) Kobalt; Stollen grob um 1800[3][5]
Catharine Eiserfeld Siegen I 1797-06-19 Kobalt;auch Katharine geschrieben; in der Thalsbach; vor 1821 bereits 240 m lang[5]
Cavour Niederschelden Siegen I 1861-01-02 zu Vereinigte Henriette[4]
Centrum Eiserfeld Siegen I 1870-01-27 zu Reinhold Forster Zeche
Charlotte Buschgotthardshütten Siegen I Eisen; Grubenfeld[99]
Charlottenburg Buschgotthardshütten Siegen I Eisen; Grubenfeld[99]
Christine Eiserfeld> Siegen I Eisen
Christinenglück Eiserfeld Siegen I zu Eisenzecher Zug
Christophszeche Mitte Siegen II Eisen; 1865 zu Hohe Grethe
Congora Niederschelden Siegen I 1870-08-10 ab 05.02.1878 zu Fortuna[4]
Conrad Achenbach Siegen I 1906 (vor) Eisen; Grubenfeld[98][99]
Consolidierte Cornelie Mitte Siegen I 1858-12-02 Konsolidation aus den Gruben Weisser Mann, unterster Hohlerstein, frischer-, junger- und neuer Ruckel, neues-, mittleres- und altes Glücksrad[127]
Deutscher Kaiser Mitte Siegen II Eisen[99]
Deutscher Kaiser IV Mitte Siegen II Eisen[99]
Dorothea Hengsbach Siegen II 1808 (vor) Kupfer; am Gilberg, im Hengsbachtal[101]
Dreibrüderglück Oberschelden Siegen I Eisen[15]
Dreieinigkeit Mitte Siegen I Eisen; Grubenfeld[99]
Dreigang Mitte ? Siegen II Eisen; 1881 zu Häuslingstiefe
Dreisbach Dreisbach Siegen I 1881 (vor) Eisen; 1818 20 m Teufe unter Sieg[5]
Dreygang Eiserfeld Siegen II Eisen; am Michelsberg
Dürrer Ochs Dreisbach Siegen I Eisen[123]
Ehrenbruch Eiserfeld Siegen II 1789 (vor) Kupfer; an der Mitternachtsseite des Gilbergs nahe der Grube Flussberg; unterhalb Pützhorn[24]
Ehrenhut Hengsbach Siegen II im Hengsbachtal
Einfalt Eisern Burbach Eisen, Grubenfeld
Einfalt II Eisern Burbach Eisen, Grubenfeld
Einsturz Eisern Burbach 1772 (vor) 68 m Eisen, Kupfer, Kobalt; auf der Eisernhardt (Stollenmundloch auf 414,2 m üNN); Stollen mit mehreren hundert Metern Länge; schloss Gang der Grube Alte Sinternzeche auf; am 11. Mai 1859 zu Eisernharder Tiefbau[115][105]
Eichert Eiserfeld Siegen I zu Schlänger & Eichert[4]
Eichhörnchen Niederschelden Siegen I 4.1936 Nutzung als Wasserstollen[109]
Einsiedel Eremitage Siegen II 1855 (vor) Nickel; grob um 1800 tiefer Stollen; zu Grimberg[3]
Eintracht Mitte Siegen II Eisen, Kupfer; nahe Stadthalle[99]
Eintracht Kaan Siegen II Eisen; Stollen am Lindenberg[99] Lage
Eisenbart Trupbach Siegen I 1906 (vor) Eisen; Grubenfeld[98]
Eisengarten Gosenbach Siegen I 18. Jh. 1941 auch Brüderbund genannt; zu Storch & Schöneberg; Luftschutzbunker im 2. Weltkrieg[4]
Eisenglanz Weidenau Siegen II Spateisenstein, Kupfer; 1.3.1859 kons. zu Neue Haardt
Eisenhammer Birlenbach Siegen I 1854 (vor) 1903-09-19 Eisen; Oberer Stollen, Tiefer Stollen[4][99]
Eisenhardt Weidenau Siegen II Eisen; Grubenfeld am Haardter Berg[99]
Eisenkammer Gosenbach Siegen I Eisen, Kupfer; am Schöneberg; zu Storch & Schöneberg[112]
Eisenkaute Eisern Burbach Grubenfeld am Spies
Eisenquelle Trupbach / Mitte Siegen I 1857 1900 [4]
Eisenstraße Eiserfeld Siegen II Eisen
Eisenzeche Eiserfeld Siegen I 1465 1960-02-29 1343,33 m Eisen; im Oberen Kesselborntal ; 1769 tiefer Stollen; zu Eisenzecher Zug[24] Lage
Eisenzecher Nöllchen Eiserfeld Siegen I zu Eisenzeche
Eisenzecher Zug Eiserfeld Siegen I 1465 1960-02-29 1343,33 m Spateisenstein, Kupfer, Mangan; im Oberen Kesselborntal; Oberer Eisenzecher Stollen (16. Jh.); 1765 Eisenzecher Stollen; Konsolidation 21.9.1880; Verbundgrube (1894); ab 1957 zu Pfannenberg; 1881 Schacht I (Kaiserschacht/ Kaiser Wilhelm Schacht (Lage); Seilfahrt 26.9.1885); 8.10.1882 Schacht II (blind); 1894 Schacht III; insgesamt 7 Blindschächte; bis zu 1000 Belegschaftsmitglieder: Gesamtförderung (als Verbund): 14,6 Mio. t Eisenstein[4] Lage  
Eiserfelder Spies Eiserfeld Siegen I 1835 1897 694,28 m (mind.) Betrieb 21. April 1835–1897; Tiefbau ab 1860/62; Tagesschacht mit 198,40 m (= 5 Sohlen); Blindschacht mit 694,28 m (=11 Sohlen); 1898 zu Brüderbund[4][125] Lage
Eiserne Krone Eisern Burbach 17. Jh. grob um 1800 Stollen auf der Eisernhardt–Nordseite; Stollenbau 1883 (438,78 m üNN; 75 m Länge); zweiter Stollen ca. 40 m tiefer (396,3 m üNN, 165 m Länge)[115][5]
Eiserner Johannes Eisern ? Siegen II Eisen; an der Eisernhardt
Eiserner Spieß Eisern Burbach 1884 zu Brüderbund[125]
Eiserner Union Eisern Burbach 1887 1925-07-31 788,9 m 1881 Morgenröther Erbstollen; Tiefbau ab 1884 (Blindschacht, Kuhmichelschacht); 1896 Schacht (5,00 m (rund) × 610 m, nicht verfüllt, 1898 Seilfahrt, von +389 m NN bis auf 7. Tiefbausohle auf -219,4 m; von dortiger Strecke Blindschacht bis auf 10. Sohle -368,9 m NN); 1887 Konsolidation; 1900 Schacht II (bei Unionstollen, von + 271 m NN bis auf die 14. Sohle (-507,3m)) Gesamtteufe: 788,9 m; 1899 Kons. mit Glücksbrunnen; 200 Belegschaftsmitglieder[4] Lage
Eisernes Kreuz Eisern Burbach 1883 1884 Spateisenstein, Kupferkies, Zinkblende; zu Eiserner Union[3]
Eisernhardter Tiefbau Eisern Burbach 1858 1957-06-29 880 m Konsolidation 11.5.1859 (aus 20 Gruben); Verbundanlage mit Brüderbund (1928) & Ameise (1939); Tiefbau ab 1864; 1867 Schacht (2,50 × 3,20 × 790 m; teilverfüllt); Fördergerüst niedergelegt am 19.12.1958; 500 Belegschaftsmitglieder[4] Lage  
Eisernhardt II Eisern Burbach Eisen[105]
Eisernspies Eiserfeld Siegen I 1835-04-21 1897 am Spies; Tiefbau ab 1862; ab 1895 zu Brüderbund[4][125]
Elias Mitte Siegen II Eisen, Kobalt; zu Philippshoffnung
Elise Weidenau Müsen Eisen; an der Ferndorf unterhalb des Haardter Bergs; zu Neue Haardt[99]
Engelhardt Eisern Burbach Eisen, Kupfer
Engelszuversicht Trupbach Siegen I 1818 (vor) 1923 am Schimmel; 1818 40 m Teufe unter Alche; in Betrieb: –1847, 1858 , 1874, 1890–1901, 1922 - 1923; grob um 1800 Neuer Kunststollen; 1879 Konsolidation mit Neu-Trupbach u. Einschluß; 1898 Schacht (bis 1901); 29 Belegschaftsmitglieder[4][98][5]
Erzkammer Gosenbach Siegen I Eisen; am Schöneberg; zu Storch & Schöneberg[112]
Eule Gosenbach Siegen I 1818 (vor) 1902 106 m 1818 34 m Teufe unter Gosenbach; 1876 zu Storch & Schöneberg[4][108][5]
Familienglück Weidenau Siegen I Eisen; Grubenfeld zu Neue Haardt; Grubenfeld westl. der Ferndorf[99]
Feigenblatt Eiserfeld Siegen I 1861-09-06 zu Reinhold Forster[4]
Feldhuhn Seelbach Siegen I 1906 (vor) zu Jacobskrone[98]
Felix I Eiserfeld / Eisern Siegen II Eisen; am Michelsberg
Ferdinand Niederschelden Siegen I 1846-04-11 ab 1878 zu Fortuna[4][109]
Ferdinand II Mitte Siegen II Eisen; am Häusling[99]
Fereolus Kaan Siegen II Eisen; am Lindenberg[99]
Feuer und Flamme Eiserfeld Siegen II 1821 (vor) Eisen; neu verliehen am 18.4.1835; am Pfanneberg; zu Eisenzecher Zug[4][5]
Findling I, II Achenbach Siegen I 1906 (vor) Eisen; Grubenfeld[98]
Fingerhut Dreisbach Siegen I Eisen; am Fischbacherberg[99][123]
Fortuna Achenbach Siegen I 1827-05-17 1928-6-15 115 m Eisen; 17.2.1874 Tiefbauschacht; 57 Belegschaftsmitglieder (1878); 1887 Förderstop; 1912-13 geringe Abbauversuche; Fördermenge 1885: ~10.000 t Eisenstein; Gesamtförderung: 32.033 t Eisenerz; ab 1907 zu Alte Dreisbach[4][126] Lage  
Fortuna I, IV, V Eiserfeld Siegen I 1874-10-31 ab 05.02.1878 zu Fortuna[4]
Fortunatus Oberschelden Siegen I Eisen[15]
Fr. Grube Eiserfeld Siegen I 1800 (grob) Schiefer; am Kleff; grob um 1800[5]
Freiberg Eiserfeld Siegen II 1858-05-29 Eisen; zu Eisenzecher Zug[4]
Freiberg II Eiserfeld Siegen II Eisen; am Pfannenberg
Freiheit Mitte Siegen II Eisen; Grubenfeld gen Kaan[99]
Freizeche Weidenau Siegen II 1918 (nach) Eisen, Mangan; Stollen; zu Neue Haardt; Förderung 1911: 20 t mit 15 Mann[128][86][129] Lage
Freundschaft Eisern Siegen II 1878 1876 zu Storch & Schöneberg[4]
Freundschaft Eisern Siegen II am Spies
Freundschaft Eiserfeld Siegen II 1800 (grob) grob um 1800 Oberer Stollen in der Tretenbach[4]
Freundschachtsbund Niederschelden Siegen I [108]
Friedensburg, II Eisern Siegen II 1801 (vor) Eisen; im oberen Hengsbachtal; zu Eiserner Union[105]
Friedenshoffnung Mitte Siegen II 1841 (vor) Eisen, Kobalt; am 10.4.1841 zu Philippshoffnung[130]
Friedericke Mitte Siegen I 1858 Baun- und Spateisenstein, Blei, Kupfer; Stollen am Fischbacherberg[131][99]
Friedrich Victoria Eiserfeld Siegen II Eisen; zu Handel und Industrie
Friedrich Wilhelm Mitte Siegen I Stollen Lage
Friedrich Wilhelm Eiserfeld Siegen II ehemals Nuss; Nusser Stollen grob um 1800; am Spies[5]
Friedrichsglück Eisern Burbach Eisen; im Rensbachtal; Stollen und Schacht
Friedrichshoffnung Siegen Siegen I 1829 (vor) 1901 Eisen, Kupfer; Konsolidation 1842; 1858–1899 kein Betrieb; Stollen[4]
Frischen Muths Siegen Siegen II Stollen grob um 1800[5]
Frischer Muth Eiserfeld Siegen I 1798-09-15 zu Umweg[4]
Frische Grethe Mitte Siegen II Eisen; 1865 zu Hohe Grethe
Frisches Glück Oberschelden Siegen I Eisen[15]
Frischer Ruckel Mitte Siegen II auf der Eisernhardt; 1858 zu Consolidierte Cornelie[115]
Fritz Achenbach Siegen I 1906 (vor) Eisen, Kupfer; Grubenfeld[98]
Fuchs Mitte Siegen I 1849 zu Grube Brüderbund
Fürstenzeche Mitte Siegen II grob um 1800[5]
Gähbras Mitte Siegen II 1789 (vor) Eisen; auch Geherbraas genannt; am Häusling; 1881 zu Häuslingstiefe[24]
Garibaldi Weidenau Müsen Eisen; am Haardter Berg[99]
Gelbe Lilie Eiserfeld Siegen II Eisen; Konsolidation
General Stössel Volnsberg Siegen II Zink, Kupfer[99]
Georgine Trupbach Siegen I 1843 1923 Eisen; Förderung 240 t Eisenerz; in Betrieb: 1843–1847, 1908-1910, 1922–1923; 1919 Konsolidation Vereinigte Georgine aus Georgine, Lucas und Schimmel; vor 1924 zu Neue Haardt[4][98][4]  
Gesellschaft Mitte Siegen II 1800 (grob) 1913 (vor) Stollen an der Schieferwand[86][5]
Giersberg Mitte Siegen II Eisen; Grubenfeld am Giersberg[99]
Gilberg Eiserfeld Siegen II 1580 (um) 1925-07-01 624 m Braun- und Spateisenstein, Kupfer; am Gilberg zwischen Eiserfeld und Hengsbach; Gilberger Erbstollen 28.4.1835; 1.8.1881 Schacht (3,20 × 5,20 × 550 m; Seilfahrt 1881; nicht verfüllt); 1922 Hengsberger Schacht; 269 Belegschaftsmitglieder(1889); Gelände zum Teil mit Wohngebiet überbaut[4][132] Lage  
Gilbert Mitte Siegen II Eisen[99]
Glanzzeche Gosenbach Siegen I Eisen[15] Lage
Glücksanfang Eisern Siegen II 1800 (grob) Eisen; Glücksanfanger Flügelort aus d. Strackenbirke[5][105]
Glücksbrunnen Eisern / Eiserfeld Siegen II 1791 (vor) 1925 Eisen; Glücksbrunner Stollen 1800 angelegt (bereits vor 1821 300 m lang); 1899 zu Eiserner Union[5] Lage
Glückshafen Mitte Siegen II 1818 (vor) 1818 54 m Teufe unter Alche; Wasserkunst vor 1822 abgebrochen; 1881 zu Häuslingstiefe[5]
Glückshafen Hengsbach Siegen II 1773 (vor) 1773 neu gemutet; zuvor unter Alte Eule bekannt[117]
Glücksmasse Weidenau Siegen II 1821 (vor) 1962-03-31 Eisen; Stollen bereits vor 1821 400 m lang; 1858 neu verliehen ; auch Glücksmaße geschrieben; zu Neue Haardt[4] Lage
Glückstern Eiserfeld Siegen I Eisen, Kupfer; Schrägschacht; zu Eisenzecher Zug[133][134][135]
Goldener Hecht Kaan Siegen II Eisen; am Lindenberg[99]
Goldenes Vlies Mitte Siegen II Eisen; grob um 1800 Erbstollen; zu Häuslingstiefe[5][99]
Goldenes Spiegel Bürbach Siegen II Eisen, Kupfer, Blei, Zink[99]
Gottesgaber Stollen Trupbach Siegen I auf der Heide[5]
Gottessegen Mitte Siegen I 1829 (vor) 1875 Eisen; 3 Belegschaftsmitglieder[4][99]
Grach Eisern Burbach Eisen
Grandmercie Dreisbach Siegen I Eisen[123]
Gräßzeche Mitte Siegen II 1818 40 m Teufe unter Weiß; bei Hain[5]
Grauebach Eiserfeld Siegen I 1466 (vor) Spateisenstein; 1730 neu verliehen; 1797 erneut; 1730 Oberer Grauebacher Stollen; 1894 zu Eisenzecher Zug[4][24][136]
Grenzstollen Niederschelden ? Siegen I 1800 (grob) [5]
Grimbart Trupbach Siegen I 1906 (vor) Eisen; Grubenfeld[98]
Grimhilde Trupbach Siegen I 1906 (vor) Eisen; Grubenfeld[98]
Grüne Linde Birlenbach Siegen I 1864-06-16 Eisen[4][99]
Grüneberg Kaan-Marienborn Siegen II Eisen; Grubenfeld[99]
Grünes Band Mitte Siegen II Erbstollen grob um 1800 (unmittelbar östlich des alten tiefen Grimberger Stollen in der Limbach am Ende der

Klosterstrasse)[5]

Grüner Baum Mitte Siegen II 1782/83 Kobalt; im Leimbachtal[24]
Grüner Jäger Eiserfeld Siegen I 1776 (vor) 1781 Eisen, Kupfer, Kobalt; oberhalb und zu Kalte(r)born[4][24][137][122]
Grüner Löwe Gosenbach Siegen I 1465 1906 283 m Spateisenstein, Kobalt, Kupfer; 1898 zu Storch & Schöneberg[4][24][3][138] Lage  
Gustav Adolph Mitte Siegen II Eisen; am Lindenberg; Schacht[99]
Gute Hoffnunger Segen Eiserfeld Siegen II Eisen; am Michelsberg
Gutglück Niederschelden Siegen I 1857-07-18 Eisen, Kupfer; ab 1878 zu Fortuna[99][4][109]
Haldekamm Eiserfeld Siegen II Eisen; Stollen Lage
Hamberg Gosenbach Siegen I 1417 1941 800 m Spateisenstein, Kupfer; am Schöneberg; zw. 1791 und 1822 Hamberger u. Kornzecher tiefer Ort aus dem Lurzenbacher oberen Stollen; zu Honigsmund, später zu Storch & Schöneberg[24][5][139] Lage  
Haardt Weidenau Siegen II 1789 (vor) Eisen[24]
Hainer Stollen Mitte Siegen II Eisen; auch Alte Silberkaute genannt; am Siegberg; Stollen mit 720 m Länge; im 2. Weltkrieg Luftschutzbunker für ca. 3000 Bewohner und wertvolle Kulturgüter[140] Lage  
Handel und Industrie Eiserfeld Siegen II Eisen; Konsolidation
Hannchensfreude Mitte Siegen II Eisen, Blei, Kupfer, Zink; Stollen[99]
Haselhahn Seelbach Siegen I 1906 (vor) zu Jacobskrone[98]
Harteborn Eisern Siegen II auf der Eisernhardt; zu Eiserner Union[115]
Hasselstrauch Eiserfeld Siegen I 1750 (ca.) 1790 Kobalt
Haus Bülow Oberschelden Siegen I Eisen[15]
Haus Nassau Oberschelden Siegen I 1822 (vor) Konsolidation; Eisen; Treuer Freund Stollen, Oberer St., Mittlerer St., Tiefer Stollen[15][98] Lage Lage Lage
Haus Oranien Eisern / Siegen Burbach 1800 Kupferkies, Silber; Erbstollen um 1800 angelegt; zu Eiserner Union[5]
Hayner Gelegenheit Mitte Siegen II Stollen grob um 1800[5]
Häuslingstiefe Mitte Siegen II 1553 1925 460 m Brauneisen, Spateisenstein; Eisen; 1881 Konsolidation aus Alte Kesselgrube, Dreigang, Gähbras, Glückshafen, Hinterer Häusling, Junge Kesselgrube, Kupfergrube, Pferd, Schleifmühlchen; Bechers Erbstollen; Tiefbau ab 1877 (Schacht: 4,50 × 3,20 m × 460 m; verfüllt); 40 Belegschaftsmitgl.; Konsolidation (1881) aus Hinterer Häusling, Gähbras, Schleifmühlchen, Kupfergrube, Glückshafen; Gesamtförderung 61.000 t Eisenerz[4][24][141][24] Lage  
Heckersberg Weidenau Siegen II Eisen; Stollen[99]
Heidenberg Mitte Siegen I 1821 (vor) Eisen; neu verliehen am 17.7.1857; 1910 zu Alte Dreisbach[99][109][5]
Heidenberg I Mitte Siegen I Eisen; Grubenfeld am Heidenberg[99]<
Heidenberg II Mitte Siegen I Eisen; Grubenfeld am Heidenberg[99]<
Heimbachszeche II Mitte Siegen I Eisen; Stollen[99]
Heinrich Weidenau Siegen II Eisen[99]
Heinrich Niederschelden ? Siegen I 1836 (vor) 1836 zu Alte Dreisbach[108]
Heinrich I Eisern Siegen II Grubenfeld am Spies
Heinrichsfund Kaan-Marienborn Siegen II Eisen; Grubenfeld[99]
Heinrichshoffnung Mitte Siegen I Eisen, Kupfer, Blei, Zink[99]
Heinrichssegen Mitte Siegen II 1866-09-20 Eisen; am Häusling[99]
Held Bonin Niederschelden Siegen I am 5.9.1857 zu Alter Beerberg[11]
Held Friedrich Niederschelden Siegen I am 5.9.1857 zu Alter Beerberg[11]
Helena, I Weidenau Siegen I Eisen, Kupfer[99]
Hengsbacher Aussicht Hengsbach Siegen II [105]
Hengsberg Eiserfeld Siegen II [11]
Henriette Niederschelden Siegen I 1870-07-23 1923-11-07 675 m 25.8.1908 zu Vereinigte Henriette; Erbstollengerechtigkeit am 15.8.1860; 13 Sohlen im Tiefbau; 226 Belegschaftsmitglieder (1909)[4]
Herkules Eisern Burbach 1846 (vor) Eisen, Blei, Zink; ehemals Aufgeklärtes Glück; 1846 neu verliehen als Herkules; am Burgberg; zu Vereinigter Herkules; im Ahebachtal[103][142]
Hermann Eisern Burbach Eisen[105]


Hermannsfreude Eisern Burbach Eisen
Hermannsglück Eisern / Eiserfeld Burbach Eisen; an der Eisernhardt[105]
Hermannshoffnung Mitte Siegen II zwischen Hitschelsbach und Leimbach
Hermannssegen Weidenau Siegen II am Kallenberg; Oberer Stollen (Lage); Mittlerer Stollen (Lage); Tiefer Stollen Lage
Hermannswonne Volnsberg Siegen II Blei; Stollen[99]
Hinterer Häusling Mitte Siegen II 1881 zu Häuslingstiefe
Hinterste Kehlersbach Eiserfeld Siegen II Eisen
Hinterster Busch Mitte Siegen II 1939 (vor) Eisen, Kobalt; am 10.4.1841 zu Philippshoffnung[99][130]
Hinterster Häusling Mitte Siegen II 1822 (vor) 1818 56 m Teufe unter Leimbach; zu Häuslingstiefe[5]
Hinterste Sinternzeche Eisern Burbach 1801 (vor) auf der Eisernhardt; zu Eiserner Union[115]
Hinterster Krämer Eiserfeld Siegen II Eisen[105]
Hirsch Niederschelden / Oberschelden Siegen I 1848-10-23 grob um 1800 Hirscher Grundstollen; Konsolidation 23.10.1848; zu Vereinigte Henriette[5][4]
Hirzhorn Oberschelden Siegen I grob um 1800 Oberer Stollen[15]
Hoffnung Eisern Burbach Eisen, Kupfer; Konsolidation; am Michelsberg
Hoffnung Mitte Siegen II 1808 (vor) Kupfer[101]
Hoffnung II Weidenau Siegen I Eisen; Grubenfeld[99]
Hoffnungsglück Eiserfeld Siegen I Eisen
Hoffnungsgrün Eisern Burbach 1850 (nach) Brauneisenstein, Blei, Kupfer, Silber, Zinn, Nickel, Sb; Tiefer Stollen[103] Lage
Hoffnungsstern Eisern Burbach Eisen; Stollen am Michelsberg oberhalb des Giesenbachtals Lage  
Hohe Aussicht Mitte Siegen I Blei; am Fischbacherberg
Hohe Aussicht Eiserfeld Siegen I 1857-10-18 1939 (nach) zu Eisenzecher Zug; auch Kalwernhardt genannt; 10.1937 wieder in Betrieb[109]
Hohe Grethe Mitte Siegen II 1698 (vor) 1900 72 m Braun- und Spateisenstein, Kupfer; am Rosterberg mitten in Siegen; auch Hohe Grete bzw. Hohengretchen genannt; Oberer Stollen; Tiefer Stollen; ab 1865 Tiefbau; Blindschacht; Betriebszeiten: -1876,1899-1900; Untersuchungen 1917 und 1924; Mächtigkeiten bis 8,5 m; Teilbereich des Feldberger Erbstollens(Lage)[4][24][143] (Lage)  
Hohe Ley Mitte Siegen II Eisen; 1865 zu Hohe Grethe
Hohe Pfannenberger Vereinigung Eiserfeld Siegen I Brauneisenerz, Mangan; auf der Kuppe des Pfannenberges; nicht zu verwechseln mit Pfannenberger Einigkeit!; zu Eisenzecher Zug[144]
Hoher Michelsberg Eiserfeld Siegen II Eisen; am Michelsberg
Hohe Kohlenbach Eiserfeld Siegen I 1694 (vor) 1958 Spateisenstein, Kupfer, Schwefel; auch Kohlenbach genannt; Hohe Kohlenbacher Stollen grob um 1800; 1826 neu verliehen; 1836 Tiefer Kohlenbacher Stollen (1860 2,09 km lang); Tiefbau ab 1862 Schacht (337,40 m = 5 Sohlen);

ab 1849 mit benachbarter Grube Fuchs zu Brüderbund[4][125][5]

Hohe Burg Eisern Burbach Eisen, Blei, Kupfer, Nickel; zu Vereinigter Herkules; oberer und unterer Stollen; Schacht; am Burgberg[145] Lage Lage
Hoheley Mitte Siegen II Eisen[99]
Hohenzollern Oberschelden Siegen I Eisen[15]
Hohenzollern Mitte Siegen II Zink; auf der Eisernhardt[105]
Hoher Haldekamm Eiserfeld Siegen II Eisen; am Michelsberg Lage
Hoher Hannes Eisern Burbach Eisen; auf der Eisernhardt[115][105]
Hohler Stein Mitte Siegen II 1655 1885 (mind.) 175 m (mind.) Spateisenstein; auch Hohlerstein genannt; im oberen Leimbachtal; zu Eiserner Union; Tiefbau ab 1880. 1888 Maschinenschacht (2,60 × 4,00 m × 175 m; 1969 verfüllt, mind. 2 Tiefbausohlen (50 m und 85 m)); Förderung 1885: 4.527 t[4][146]
Höllenwald Niederschelden Siegen I [4]
Honigsmund Gosenbach Siegen I 1482 1942 800 m Eisen, Kupfer; am Schöneberg; 1818 12 m Teufe unter Gosenbach; am 1.1.1911 zu Storch & Schöneberg; 416 Belegschaftsmitglieder[24][4][3][5] Lage
Hose Eiserfeld Siegen I 1858-07-21 Kupfer; einige kurze Tagesschächte; zu Eisenzecher Zug[4][147]
Hubach Eiserfeld Siegen I 1622 (vor) Neuverleihung: 12.2.1859, erneut 1873; zu Fortuna; später zu Alte Dreisbach[4][109]
Hugo Weidenau Müsen Eisen; zu Neue Haardt[99]
Hugo II Mitte Siegen II Eisen; am Mittelberg[99]
Humbold Siegen Siegen II Zink, Kupfer; im oberen Hengsbachtal[105]
Hundsberg Eiserfeld Siegen II [11]
Hurra Germania Eiserfeld Siegen II Eisen, Kupfer, Zink
Ida Mitte Siegen II Eisen[99]
Ismael Pascha Eiserfeld ? Siegen I 1867 (vor) 1867 zu Alte Dreisbach[108]
Jäger Niederschelden Siegen I 1865-06-28 Konsolidation; bei Hench's Hütte; zu Vereinigte Henriette[4]
Jägerbund Niederschelden Siegen I 1770 Kobalt; zu Bunte Kuh; grob 1800 Erbstollen[5][3]
Jägerhorn Eiserfeld Siegen I 1861-10-09 zu Reinhold Forster[4]
Jägersglück Trupbach Siegen I 1906 (vor) Eisen; Grubenfeld[98]
Jacobsberg Achenbach Siegen I 1906 (vor) Eisen; zu Jacobskrone[98]
Jacobszeche Mitte Siegen II auf der Eisernhardt[115]
Jakobskrone Achenbach Siegen II 1858-08-27 1923 Eisen, Kupferkies, Nickel, Antimon; auch Jacobskrone geschrieben; Stollen; 1912 28 Belegschaftsmitglieder und Förderung von 1.017 t Spateisenstein[148][126] Lage  
Jakobus Eiserfeld Siegen I im Bereich der Siegtalbrücke[109]
Jeremias Eiserfeld Siegen II Eisen; am Pfannenberg
Jesains Eiserfeld Siegen II Eisen; am Pfannenberg
Johannesberg Bürbach Siegen II Eisen[99]
Johannesberg Gosenbach Siegen I Eisen; zu Storch & Schöneberg[4][112]
Johannisberg Mitte Siegen II 1845 zu Pützhorn[4]
Josthoffnung Eiserfeld Siegen II Eisen; in der Kohlenbach oberhalb Neues Jahrhundert
Julianus Siegen Siegen II Eisen ? ; Stollen
Julie Niederschelden Siegen I 1874-10-13 ab 16.2.1876 zu Alte Dreisbach[4]
Jung Gähbras Mitte Siegen II Eisen; auch Junge Gähbras; am Häusling; grob um 1800[5]
Jung Pützhorn Mitte Siegen I grob um 1800 Stollen[5]
Junge Ameise Mitte Siegen II 1857 [4]
Junge Buntekuh Niederschelden Siegen I 1789 (vor) Stollen[24][5]
Junge Brandzeche Trupbach Siegen II Eisen; Lage gen Weidenau[99]
Junge Dreisbach Dreisbach Siegen I 1836 (vor) 1836 zu Alte Dreisbach[108]
Junge Glanzzeche Gosenbach Siegen I Eisen[15]
Junge Haardt Weidenau Siegen II Eisen, Kupfer, Schwefel; zu Neue Haardt[99]
Junge Kesselgrube Mitte ? Siegen II Eisen, Kupfer; 1881 zu Häuslingstiefe
Junge Kohlenbach Eiserfeld Siegen I 1797-06-19 Eisen[4] Lage
Junge Kupferkaute Gosenbach Siegen I 1808 (vor) 80 m (mind.) 1818 Schacht mit 80 m Teufe unter Gosenbach; zu Storch und Schöneberg[111][101][112]
Junge Nachtigall Mitte Siegen II zwischen Hitschelsbach und Leimbach
Junge Rose Eisern Burbach auf der Eisernhardt[115]
Junge Sinternzeche Eisern Burbach auf der Eisernhardt[115]
Junge Stirngrube Eiserfeld Siegen II Grubenfeld am Spies
Junge Thalsbach Eiserfeld Siegen II 1789 (vor) Eisen; zu Thalsbach[4][24]
Junger Baum Eiserfeld Siegen II Eisen[105]
Junger Busch Bürbach Siegen II Eisen, Blei, Kupfer, Zink[99]
Junger Eichert Eiserfeld ? Siegen I 1798 1836 zu Alte Dreisbach[108]
Junger Glücksbrunnen Mitte Siegen II Eisen; an der Eisernhardt
Junger Grethen Mitte Siegen II Eisen; auch Jung Gretchen genannt ?; Stollen in der Aehl; zu Hohe Grethe[5][99]  
Junger Haldekamm Eiserfeld Siegen II Eisen; am Michelsberg Lage
Junger Hamberg Gosenbach Siegen I 1789 (vor) Eisen[3]
Junger Heinrichssegen Mitte Siegen II Eisen; am Häusling[99]
Junger Hohl(er)stein Mitte Siegen II Spateisenstein; im oberen Leimbachtal an der Eisernhardt; zu Eiserner Union (siehe auch Hohler Stein weiter oben)[115]
Junger Krämer, II Eisern Burbach 1789 (vor) Eisen[24][105]
Junger Kronenwald Achenbach Siegen I 1906 (vor) Eisen; Grubenfeld[98]
Junger Kronenwald I Achenbach Siegen I 1906 (vor) Eisen; Grubenfeld[98]
Jung(er) Michelsberg Eiserfeld Siegen II Eisen
Junger Nagel II Eisern Burbach Eisen; an der Eisernhardt
Junger Ruckel Siegen Siegen II auf der Eisernhardt; 1858 zu Consolidierte Cornelie[115]
Junger Schmiedeberg Oberschelden Siegen I Eisen[15]
Junger Wilderbär Eiserfeld Siegen II 1776 (vor) Eisen, Kobalt, Kupfer; zu Alter Wilderbär[24][116]
Junger Zacharias Kaan Siegen II Eisen; Grubenfeld; zu Mocke[99]
Jungsberg Eisern Burbach Eisen
Junkernburg Niederschelden Siegen I 1770-12-01 1847 32 m Kobalt; neu verliehen 25.6.1886; 1818 18 m Teufe unter Sieg; 23.11.1910 Kauf durch Gewerkschaft Storch & Schöneberg; Luftschutzbunker im 2. WK[3][149]
Junkernhof Niederschelden Siegen I 1770-12-01 Kobalt[149]
Kaiserin-Auguste-Schacht Eiserfeld Siegen II 1885 1919 800 m zu Honigsmund gehörig[11]
Kaiser Wilhelm Mitte Siegen II Eisen[99]
Kalterborn Eiserfeld Siegen I 1783 (vor) Eisen; auch Kalteborn genannt; unterhalb Alter und Junger Wilderbär und Grüner Jäger; zu Eisenzecher Zug[24][150]
Karlsfreude Eiserfeld Siegen II Grubenfeld am Spies
Kammer Gosenbach Siegen I 1560[151] oder 1585 Eisen, Kupfer; am Schöneberg; 1818 72 m Teufe unter Gosenbach; 1862 zu Storch & Schöneberg[4][24][5]
Keil Eiserfeld Siegen I Eisen, Kupfer; benachbart zu Glückstern[135]
Kellersgrube Mitte Siegen II Eisen; zu Häuslingstiefe[99]
Kesselborn Volnsberg / Bürbach Siegen II Eisen; am Rabenhain; Stollen[99]
Kirschenbaum Eiserfeld Siegen I 1465 790 m (mind.) Eisen; 1894 zu Eisenzecher Zug; 1881 (Kaiser-)Schacht (790 m; in Betrieb bis 1954; 1957/1960 zu Pfannenberger Einigkeit); durchschlägig mit dem Reinhold Forster-Stollen[4][152]
Klappertshoffnung Mitte Siegen II 1818 (vor) 1906 106 m (inkl. 30 m Sumpf) Eisen, Blei, Kupfer, Zink; neu verliehen am 30.3.1863; 1818 36 m Teufe unter Sieg; 1855 Dampfmaschine; 80 Belegschaftsmitglieder[4][99][5]
Klappertshoffnung Fortsetzung Mitte Siegen I Eisen; am Fischbacherberg[99]
Kleeblatt Mitte Siegen II Schmidtsstollen grob um 1800; am Häusling; zu Häuslingstiefe[5]
Kleff Niederschelden / Eiserfeld Siegen I 1504 Schiefer[4]
Klingelborn Weidenau Siegen II Eisen; Stollen; zu Neue Haardt Lage
Knorrenberg Niederschelden Siegen I 1821 (vor) Tiefer Stollen (vor 1821 bereits 500 m lang)[5]
Kohlhardt Oberscheld Siegen I 1800 (grob) [5]
Komet Eiserfeld Siegen II Eisen
König Oberschelden Siegen I Eisen[15]
Königstein Oberschelden Siegen I Eisen[15]
Krone Mitte Siegen II Eisen[99]
Krone II Trupbach Siegen I 1906 (vor) Eisen; Grubenfeld[98]
Krone III Achenbach Siegen I Eisen; Grubenfeld[99]
Kronenwald Achenbach Siegen II 1851 1917 Eisen, Kupferkies, Nickel, Antimon; auch Kronewald geschrieben; 1851 neu erschürft; Konsolidation; Stollen mit 80 m Länge; Mächtigkeit 0,5-1 m; 1873 48 Belegschaftsmitglieder und Förderung von 9,780 Zentner Eisenstein und 130 Zentner Kupfererze[11][153][126] Lage  


Kornzeche Gosenbach Siegen I 1789 (vor) Eisen[24][3][154]
Kornzeche II Mitte Siegen I Eisen; am Wellersberg[99]
Krämer Eisern Burbach 1674 (vor) 1903 zu Eisernhardter Tiefbau; Konsolidation 1858 aus Krämer und Birke[24]
Kronenberg Bürbach Siegen II Eisen[99]
Krumme Birke Eisern Burbach Eisen[105]
Kurzebach Gosenbach Siegen I 1571-01-02 [26]
Kupfergrube Mitte ? Siegen II 1881 zu Häuslingstiefe
Kupferkaute Gosenbach Siegen I 1872 (vor) 330 m (mind.) Kupfer, Nickel, Spateisenstein; Tiefbau ab 1872; 1894 zu Storch & Schöneberg; Gelände heute überbaut[4][155]
Kupferkaute Mitte Siegen II 1808 (vor) Kupfer[101]
Kupferloch Achenbach Siegen I 1906 (vor) Eisen; Grubenfeld[98] Lage
Kupferquelle Eiserfeld Siegen I 1861-08-06 zu Reinhold Forster; ab 1925 Wasserstollen[4][1] Lage
Kupfersäule Niederschelden ? Siegen I Kupfer; Oberer und tiefer Stollen[5]
Kupferseifen Mitte Siegen II [11]
Kuhmichelschacht Eisern Burbach 1884 Blindschacht mit 109 m Teufe; auf der Eisernhardt; zu Eiserner Union gehörig[115]
Kynksseyner Stollen Mitte Siegen II grob um 1800 Stollen in der Aehl[5]
Landeswohlfahrt Mitte Siegen II Dachschiefer; grob ab 1800 Stollen in der Leimbach[5]
Langgrube Mitte Siegen II zu Häuslingstiefe
Langgruber Stollen Eiserfeld Siegen I 1800 (um) Unterer Stollen der Grube Eiserner Spies, der die Gangmittel Langgrube und Eiserner Spies erschließt[5]
Leonhard Siegen Siegen I 1906 (vor) Eisen, Kupfer, Blei; Grubenfeld[98]
Lerche Mitte Siegen II Eisen; 1865 zu Hohe Grethe
Leyer Eiserfeld Siegen II Brauneisenerz; auf der Kuppe des Pfannenberges; zu Hohe Pfannenberger Vereinigung[144] Lage
Liebe Eiserfeld Siegen II Eisen
Liebenstein Eiserfeld Siegen II 1822 (vor) Eisen; grob um 1800 Stollen[5] Lage
Liegendes Lümpchen Eisern Burbach Eisen; auf der Eisernhardt[105]
Lindenberg Kaan Siegen II Eisen[99]
Lina Eiserfeld Siegen II Eisen
Lina I Gosenbach Siegen I 1906 (vor) Eisen; Grubenfeld[98]
Lorenz Mitte Siegen I Eisen; Grubenfeld am Fischbacherbergs[99]
Louise Bürbach Siegen II Eisen; Grubenfeld[99]
Louise Eiserfeld Siegen I Eisen, Kupfer; benachbart zu Glückstern[135]
Löwe Gosenbach Siegen I 1822 (vor) grob um 1800 Erbstollen[5]
Löwengrube Siegen Siegen II auf der Eisernhardt[115]
Lucas (I-II) Trupbach Siegen I 1906 (vor) Eisen, Kupfer; 1919 Konsolidation zu Vereinigte Georgine; Oberer Stollen; Mittlerer Stollen; Tiefer Stollen[4][98]  
Ludendorfschacht Weidenau Siegen II 1911 1101 m zu Neue Haardt gehörig[4]
Ludwigshoffnung Mitte Siegen II Eisen; am Mittelberg[99]
Lurzenbach Gosenbach Siegen I 1482-12-26 1942 724 m (mind.) ca. 1835 alter und tiefer Stollen; ca. 1800 Lurzenbacher Erbstollen; 1873 Schacht mit 600 m; 1897 zu Storch & Schöneberg[4][5]
Lümpchen Eisern Burbach Eisen; auf der Eisernhardt[115][105]
Maiblume Eiserfeld Siegen II Eisen
Maiweg Gosenbach Siegen I 1789 (vor) [24]
Markscheid Trupbach / Numbach Siegen I 1911 1913 Eisen, Kupfer[4][98][99]
Marschall ? Siegen I 1856-08-26 zu Alte Dreisbach
Marienthal Kaan Siegen II Eisen; Grubenfeld[99]
Marius Mitte Siegen II im Bereich des Jung-Stilling-Krankenhauses[156]


Martinshardt Mitte Siegen II 1872 (vor) 1957-06-29 310 m neuverliehen: 1872; 1920 Schacht (3,80 m (rund); 310 m teilverfüllt); zu Stahlberg[4]
Max Mitte Siegen I Eisen; am Fischbacherberg[99]
Melousie Bürbach Siegen II Eisen, Kupfer; Grubenfeld[99]
Mertensgrube Mitte Siegen II Stollen in der Hitschelsbach grob um 1800[5]
Michel Eisern Burbach 1623 (vor) ab 1884 zu Eisernhardter Tiefbau; Stollen im Giesenbachtal[103][4] Lage
Michelsberg Eiserfeld Siegen I 1666 (vor) 1882 Tiefer Stollen zwischen 1791 und 1822; Tiefbau ab 1879; zu Kohlenbach; später zu Brüderbund[4] Lage
Mittelste Birke Eisern Burbach 18. Jh. ? Eisen; auf der Eisernhardt; zu Eiserner Union[115]
Mittelste Grethe Mitte Siegen II Eisen; 1865 zu Hohe Grethe; zu Häuslingstiefe
Mittlere Kirschenbaum Eiserfeld Siegen II 1495 (vor) [24]
Mittlerer Glücksbrunnen Mitte Siegen II Eisen; an der Eisernhardt
Mittleres Glücksrad Mitte Siegen II auf der Eisernhardt; 1858 zu Consolidierte Cornelie[115]
Mocke Kaan-Marienborn Siegen II 1847 1957-12-31 440 m Spateisenstein; bekannt für ihr sehr reines Erz; Stollen; 1865 Schacht (2,00 × 3,00 m × 242 m); zu Ameise (auch Durchschlag); später zu Eisernhardter Tiefbau; Betrieb vorerst bis 1926; 1935 neu gemutet[157] Lage
Mocke II Kaan Siegen II Blei, Kupfer, Zink; zu Mocke[99]
Morgenlust Mitte Siegen II Eisen, Kupfer; Konsolidation; am Häusling[99]
Morgennebel Bürbach Siegen II Eisen; Stollen[99]
Morgennebel II Bürbach Siegen II Eisen; zwei Stollen[99]
Morgenröthe Eisern Burbach Eisen, Blei, Kupfer, Schwefel, Kobalt; Konsolidation; Oberer Stollen; 1871 Morgenröther Erbstollen (2 km lang); zu Eiserner Union Lage Lage  
Morgensegen Bürbach Siegen II Eisen, Kupfer, Blei, Zink[99]
Morgensegen Eiserfeld Siegen II Eisen; Pingen
Morgensonne Eisern Burbach Eisen; nördlich von Eisern
Morgensonne Weidenau Siegen I Eisen[99]
Morgensonne II Mitte Siegen II zwischen Hitschelsbach und Leimbach
Morgenstern Oberschelden Siegen I Eisen[15]
Morgenstern Eisern Burbach Eisen[105]
Münker Mitte Siegen II 1835 1891 konsolidiert zu Münkerstollen
Münker-Ehrenhut Mitte Siegen II 1872 1900 74 m Eisen; Förderung 1882: 2.342 t Eisenerz[158]
Münkerstollen Mitte Siegen II 1891-11-09 74 m Tiefbau ab 1872; konsolidiert aus Münker, Zufälligglück, Wilhelm III und Neue Hoffnung; zu Pützhorn[4]
Nachod Eisern Burbach 1867-05-29 Eisen; 1961 (?) zu Eisernhardter Tiefbau[159]
Nachbar Niederschelden Siegen I 1866-06-29 zu Vereinigte Henriette[4]
Neptun Niederschelden Siegen I 1847-10-09 zu Vereinigte Henriette[4]
Neptun Niederschelden Siegen I 1847-10-09 zu Vereinigte Henriette[4]
Neptunus Niederschelden Siegen I 1792 Kobalt; östl. der Sieg (und der Grube Junkernburg); zu Grube Junkernburg[149]
Neue Brüderschaft Weidenau Siegen II Eisen; Grubenfeld gen Dreis-Tiefenbach[99]
Neue Catharine Eiserfeld Siegen I 1802-04-10 [4]
Neue Glücksmasse Weidenau Siegen II grob ab 1800 Stollen in der Winchenbach[5]
Neue Haardt Weidenau Siegen II 1465 1962-03-31 1101 m Spateisenstein, Kupfer; kons. mit Schnepfenberg (gemutet 6.9.1794); neu verliehen 13.7.1831; 1858 Konsolidation mit Glücksmasse; Kons. u. a. aus Neue Haardt und Eisenglanz am 1.3.1859; 1856/1859 Schacht I (351,80 m; ø 6,00 m) bis 1.3.1859 in Betrieb; 1911 Schacht II (Ludendorf; 1101 m × 4,5 × 4,5 m); 1918 Schacht III (4,30 × 80 m, verfüllt und 1971/72 verschlossen); Neue Haardter Stollen; 550 Belegschaftsmitglieder; Ende Förderung am 24. Dezember 1961 (endgültig 31.3.1962)[160] Lage Lage Lage
Neue Haard II-III Weidenau Siegen II Eisen; zu Neue Haardt[99]
Neue Hoffnung Siegen II Eisen; zu Neue Haardt[99]
Neue Hoffnung Mitte Siegen I Eisen; Grubenfeld westl. des Fischbacherbergs[99]<
Neue Kupferkaute Gosenbach Siegen I Eisen, Kupfer; am Schöneberg; zu Storch & Schöneberg[112]
Neue Theresia Mitte Siegen II 1905 im Leimbachtal; zu Ameise[4]
Neue Vereinigung Eiserfeld Siegen II 1880-11-09 zu Ecke[4][11]
Neue Victoria Eiserfeld Siegen II 1857 (vor) Eisen[28][6]
Neue Wilhelmine Eiserfeld Siegen II Eisen; am Pfannenberg
Neuer Bleiberg Oberschelden Siegen I zu Fürst Moritz
Neuer Gilberg Eiserfeld Siegen II 1922 1934 80 m Versuchsbetrieb; Schacht mit 80 m Teufe (verfüllt 2,00 × 2,50 m (oval))
Neuer Glücksbrunnen Mitte Siegen II Eisen; an der Eisernhardt
Neuer Haldekamm Eiserfeld Siegen II Eisen; am Michelsberg
Neuer Jacobssegen Mitte Siegen II Eisen; am Mittelberg[99]
Neuer Matthias Mitte Siegen II Eisen, Kupfer; am Mittelberg[99]
Neuer Rosenstrauch Eiserfeld Siegen II Eisen; Stollen; nördlich des Eisernbachs zwischen Eisern und Eiserfeld Lage
Neuer Rosenstrauch II Eiserfeld Siegen II Eisen; umgibt Grubenfeld Neuer Rosenbusch gen Osten; nördlich des Eisernbachs zwischen Eisern und Eiserfeld
Neuer Ruckel Mitte Siegen II auf der Eisernhardt; 1858 zu Consolidierte Cornelie[115]
Neues Glück Mitte Siegen II 1854-02-21 am „Heidenberg“; ab 05.02.1878 zu Fortuna[4]
Neues Glücksrad Mitte Siegen II 1811-10-05 auf der Eisernhardt; 1858 zu Cons. Cornelie[115]
Neues Hirzhorn Oberschelden Siegen I Eisen[15]
Neues Jahrhundert Eiserfeld Siegen I 1798-11-27 Eisen; Stollen in der Kohlenbach; zu Kohlenbach[4]
Neufang Eiserfeld Siegen II Eisen; am Michelsberg
Neuglück Dreisbach Siegen I Eisen; am Heidenberg[99]
Neuglück Eisern Burbach 1850 (nach) Brauneisenstein, Zink, Antimon, Blei; zu Vereinigter Herkules; Stollen im Ahebachtal[103][145]
Neuglück II Eisern Burbach Eisen; Grubenfeld
Neuthal Eisern Siegen II 1800 (grob) Oberer und Tiefer Stollen (vor 1821 bereits 100 m lang)[5]
Nicolai & Hain Mitte Siegen II 1750 1949 Schiefer[4]
Nidda Eiserfeld Siegen II Eisen
Nölger Eiserfeld Siegen II 1780 (vor) Eisen; benachbart zu Eisenzeche und Kirschenbaum[23]
Nordstern Siegen-Weidenau Siegen II 1720 1885 67 m Oberer Stollen; Tiefer Stollen ab 1855; zu Neue Haardt[129] Lage
Lage
 
Nürnberg Gosenbach Siegen I 1789 (vor) Eisen[24]
Nußbaum Achenbach Siegen I 1906 (vor) Eisen; Grubenfeld[98]
Oberschelden I, II Oberschelden Siegen I Eisen[15]
Oberste Aussicht Niederschelden Siegen I grob um 1800 Stollen am Knorrenberg[5]
Oberste Hoffnung Eisern Burbach Eisen; am Michelsberg
Oberste Martinshardt Mitte Siegen II Schacht: 3,80 m (rund) teilverfüllt; zu Martinshardt[4]
Oberster Eisengang Mitte Siegen II Eisen; Grubenfeld am Häusling; zu Häuslingstiefe[99]
Oberster Glückstern Eiserfeld Siegen I
Oberster Kirschenbaum Eiserfeld Siegen II 1571 (vor) neu verliehen 23.5.1857; zu Eisenzecher Zug
Oberstes Eisernes Seifen Weidenau Siegen II Eisen ?; zwei Stollen Lage; vermutlich zugeschüttet; zu Neue Haardt Lage
Ohm Kaan Siegen II Eisen[99]
Omar Pascha Mitte Siegen II Eisen; Grubenfeld am Häusling[99]
Osemund Eiserfeld Siegen II Eisen; am Pfannenberg Lage
Ottilie Mitte Siegen II Eisen; Grubenfeld[99]
Otto Herbert Eiserfeld Siegen I 1910 1919 Eisen, Kupfer; ehemalige Waschkaue ist heute Umkleide des Freibads[4][122]
Palmbaum Eiserfeld Siegen II 1789 (vor) Kupfer; Stollen an der Mitternachtsseite des Gilbergs nahe der Grube Flussberg; unterhalb Pützhorn[24]
Paulusblech Eiserfeld Siegen II 1583 Kupfer; am Gilberg; ehemals St. Paul[24][161]
Pfeifersfreude Mitte Siegen II Eisen, Kupfer, Blei[99]
Pferd Mitte Siegen II Eisen, Kupfer; Stollen; 1881 zu Häuslingstiefe[99]
Philippsfreude Mitte Siegen II Eisen, Kupfer, Zink, Nickel, Blei; Stollen am Fuße des Fischbacherbergs in der Weidenbach[99]
Philippshoffnung Mitte Siegen II 1740 1949 Eisen, Kobalt, Gold, Kupfer, Dachschiefer; 1829 Christinenglücker Erbstollen; Stillstand 1854–1928; 1929 Neuer Schacht; am Aehlgebirge 200 m flussabwärts von der Grube Hohe Grethe; Gelände heute bebaut[3][162][31][130] Lage  
Pius Siegen Siegen I 1906 (vor) Eisen; Grubenfeld[98]
Poppelszeche Eiserfeld Siegen I Brauneisenerz; auf der Kuppe des Pfannenberges; grob 1800 Poppelszecher u. Leyer tiefer Hülfsort aus dem Arbacher Einigkeitsstollen (Oberer Stollen der Grube Arbach); zu Hohe Pfannenberger Vereinigung[5][144]
Primus Kaan Siegen II Eisen; am Lindenberg[99]
Primus Hauptgang Mitte / Kaan Siegen II Eisen; am Lindenberg[99]
Prinz Carl Mitte Siegen II Eisen; auf der Eisernhardt
Prinz Wilhelm Mitte Siegen II Eisen; auf der Eisernhardt[115]
Pützhorn Mitte Siegen II 1789 (vor) 1925-08-15 107 m Brauneisenstein; 300 m flussabwärts von Philippshoffnung in der Ähl; 1818 28 m Teufe unter Sieg; grob um 1800 neuer Kunststollen; Neuverleihung: 14.10.1834; Schacht: (2,70 × 4,00 × 107 m); zu Flussberg[5][24][5][163] Lage
Pützhorner Beilehn Mitte Siegen II 1859-12-08
Pützhorner Fortmassen Mitte Siegen II 1856-01-22
Pützhorner Quertrumm Mitte Siegen II 1831-05-29
Quertrumm Mitte Siegen II 1841 (vor) Eisen, Kobalt; am 10.4.1841 zu Philippshoffnung[130]
Querzeche Niederschelden Siegen I Eisen[99]
Rabenflug Kaan Siegen II Eisen; am Lindenberg[99]
Ramberg Eisern Burbach 1623 1878 Eisen, Kupfer; Gangmittel Nuss; Oberer und Tiefer Stollen[101] Lage Lage  
Regina Mitte / Kaan Siegen II Eisen[99]
Rehhorn Eiserfeld Siegen I 1861-10-02 zu Eisenzecher Zug[4]
Reinhold Forster Erbstollen Eiserfeld Siegen I 1805-03-21 1902 zu Eisenzeche; Länge: 7597,5 m; Förderstollen bis 1902; 1944-45 Luftschutzbunker; bis 1960 Wasserlösungsstollen[164] Lage  
Reutersberg Eiserfeld Siegen I 1800 (grob) grob um 1800 Stollen[5]
Robertszeche Mitte Siegen II zwischen Hitschelsbach und Leimbach
Rolandszeche I-II Weidenau Siegen II Eisen, Mangan[99]
Rolandszeche III Weidenau Siegen II Eisen[99]
Rölchen Eiserfeld Siegen I 1789 (vor) Eisen[24]
Römel Eiserfeld Siegen I 1812 (vor) Brauneisenstein, Spateisenstein; Konsolidation 14.10.1860; zu Eisenzecher Zug[165]
Römelszeche Eiserfeld Siegen I 1857-07-18 zu Eisenzecher Zug[4]
Ronhardt Eisern Burbach 1789 (vor) Eisen[24]
Rose Eisern Burbach auf der Eisernhardt[115]
Rosa Niederschelden Siegen I 1822 (vor) Rosastollen; 1836 zu Alte Dreisbach[108][99] Lage
Rosenbusch Mitte Siegen II Eisen, Kupfer, Kobalt[99]
Rosenhügel Eiserfeld Siegen II Eisen
Rosenstrauch Eiserfeld Siegen II Eisen, Kupfer; westl. des Ortes am Michelsberg[101]
Rothekirche Oberschelden Siegen I Eisen[15]
Rothenberg Oberschelden Siegen I 1772 1913 (vor) Kobalt, Kupfer, Eisen; Grube wurde 1781 für 5.000 Reichstaler verkauft[24][26][166]
Rother Adler Gosenbach Siegen I Eisen[15]


Rothezeche Eiserfeld Siegen II Lage
Scheere Niederschelden Siegen I 1873-02-14 ab 5. Februar 1878 zu Fortuna[123][4]
Scheidung Niederschelden Siegen I 1789 (vor) [24]
Scheuer Dreisbach Siegen I Eisen; Konsolidation; am Heidenberg[99]<
Scheuer Eiserfeld Siegen I 1466 (vor) 1889 (mindestens) Kupfer; 8.10.1882 Schacht; 1894 zu Eisenzecher Zug[4][24][3][167]
Scheuerneck Eiserfeld Siegen II Eisen; Pingenzug
Schild Eiserfeld Siegen II Eisen; Stollen; am Pfannenberg Lage
Schimmel Trupbach Siegen I 1906 (vor) Eisen; 1919 Konsolidation zu Vereinigte Georgine[4][99]
Schimmelsfortsetzung Weidenau Siegen I Eisen[99]
Schlägelgesellstollen Eiserfeld Siegen I 1800 (um) Stollen am Wehbach gegenüber dem Wehbacher Stollen, der ein Gegentrumm (ehemaliges Längenfeld Schlägel) des Wehbach Gangmittels im Michelsberg erschließt[5]
Schlänger(t) Eiserfeld Siegen I 1778 (vor) Eisen; zu Schlänger & Eichert; grob 1800 tiefer Stollen[5][24][1] Lage
Schlänger & Eichert Eiserfeld Siegen I 1619 (vor) Eisen; 1812 neu verliehen; 1894 zu Eisenzecher Zug[4][168]
Schleifmühlchen Mitte Siegen II 1818 (vor) 1818 48 m Teufe unter Weiß; am Schleifmühlchen; Wasserkunst vor 1822 abgebrochen; 1818 neu befahren; Bechers Erbstollen; 1881 zu Häuslingstiefe; Nutzung als "Übungsgrube" der Bergschule Siegen nach Stilllegung[5]
Schleswig Holstein Eisern Burbach Eisen; Stollen
Schlitz Gosenbach Siegen I Eisen; am Schöneberg; zu Storch & Schöneberg[112]
Schmiedeberg Gosenbach Siegen I 1789 (vor) Eisen; 1870 Schacht; Konsolidiert 1869; 1876/81 zuStorch & Schöneberg[4][24]
Schneider Achenbach Siegen I 1750 (um) Eisen; am Heidenberg; konsolidiert 26.9.1850; Stollen mit 200 m Länge; zu Alte Dreisbach[123][4][24][99][126]
Schnepfenberg Weidenau Siegen II 1794-09-06 zu Neue Haardt
Schnepfenseifen Siegen Siegen II 1800 (um) Eisen ?; Oberer (Lage) und Tiefer Stollen[5] Lage
Schneppenberg Trupbach Siegen I 1906 (vor) Eisen; Grubenfeld[98][99]
Schneppenkauten Weidenau Siegen II 1831-07-31
Schöne Aussicht Volnsberg Siegen II Eisen, Kupfer, Schwefel, Zink; Grubenfeld[99]
Schöne Tanne Kaan Siegen II Eisen; am Grimberg[99]
Schöneberg Gosenbach Siegen I 1585 31.01.1942 Eisen, Kupfer, Kobalt; 1818 54 m Teufe unter Gosenbach; Wasserkunst vor 1822 abgebrochen; ab 1859 zu Storch[4][24][3][5]
Schöneberger Erbstollen Gosenbach Siegen I 1841-07-06 zu Storch[4]
Schrepper Siegen Siegen I 1783 (vor) am hinteren Heidenberg gelegen[169][123]
Schreiber Oberschelden Siegen I Eisen[15]
Schwarzer Bart Mitte Siegen II Eisen; Stollen zu Häuslingstiefe[99]
Schwarzwald Mitte Siegen II Eisen; 1865 zu Hohe Grethe
Schwere Wahl Eiserfeld Siegen II zu Thalsbach[4]
Servatius Mitte Siegen II 1859 zu Pützhorn[4]
Siegelstein I Eiserfeld Siegen II Eisen, Kupfer
Siegelstein II-VIII Eiserfeld Siegen II Eisen
Siegen Mitte Siegen II Eisen; Grubenfeld nördlich der Hainer Hütte[99]
Silberart Kaan-Marienborn Siegen II Blei, Kupfer, Zink, Silber; gen Niederdielfen[99]
Silberart II Kaan-Marienborn Siegen II Blei; gen Niederdielfen[99]
Silberberg Volnsberg Siegen II Zink, Kupfer[99]
Silberg Achenbach Siegen I 1906 (vor) Eisen; Grubenfeld; zu Jacobskrone[98]
Silberg Breitenbach Müsen 1800 (grob) grob um 1800 tiefer Stollen[5]
Silberzeche Kaan-Marienborn Siegen II Blei[99]
Silberkaute Mitte Siegen II 16. Jh. (verm.) 1923 1818 36 m Teufe unter Weiß; 1859 urkundlich erwähnt; Alter Stollen, Stollen; am Siegberg[5][4]
Silberner Nagel Eisern Burbach Eisen; Stollen; auf der Eisernhardt[115]
Silvester Mitte Siegen II 1841 (vor) Eisen, Kobalt; am 10.4.1841 zu Philippshoffnung[130]
Sinderbach Eiserfeld Siegen II 1789 (vor) Eisen; in der Mitte des Gilbergs an der Mittagsseite[24][26]
Sinternzeche Eisern Burbach auf der Eisernhardt; zu Eiserner Union[115]
Sirius Eiserfeld Siegen II Eisen; am Pfannenberg
Spiegelstein Eiserfeld Siegen II [11]
Sonnenberg Mitte Siegen II 16. Jh. 17. Jh. Eisen; am Heidenberg[24]
Sonnenberg Eiserfeld Siegen II Eisen; Pingenfeld
Sophie Gosenbach Siegen I 1772 Kobalt, Kupfer, Eisen; Kleinstbetrieb am Rothenberg zwischen Gosenbach und Niederschelden; zu Storch & Schöneberg[24][170][26]
Sophienstätten Weidenau Siegen II Eisen; Alter (Lage) und Neuer Stollen; zu Neue Haardt Lage
Spies Oberschelden Siegen I 1906 (vor) zw. 1791 und 1822 Spiesser Erbstollen[5][98] Lage Lage
St. Gallus Oberschelden Siegen I Blei, Kupfer, Eisen, Schwefel[15]
St. Jacob Achenbach / Oberscheld Siegen I 1906 (vor) Eisen; an der Elendscheidt am Adenberg; zu Jacobskrone; Stollen[98][5] Lage  
St. Johann Mitte Siegen I Eisen; am Heckenberg[99]


St. Leonhardt Gosenbach Siegen I 1599-03-12 (vor) 12.3.1599 zum zweiten Mal aufgenommen; benachbart der Grube Storch; zu Erzkammer[24]
St. Mathias Kaan-Marienborn Siegen II 1558 (vor) 1957-12-31 440 m Spateisenstein, Blei, Zink, Kupfer; auch Mathias bzw. St. Matthias genannt; 1558 als auflässig bezeichnet; am Birkenwald; ca. 1,5 km nördl. der Grube Ameise im Fludersbachtal; Stollen, 1847–1886 in Betrieb; 1864 Gesenk mit 25 m; ab 1865 Tiefbau; Schacht mit 113 m Teufe; Gesamtteufe 143 m; 1847 zu Mocke[4][171][99]
St. Michael Eiserfeld Siegen I 1550 Eisen[4][24]
Stahlberg Trupbach Siegen I 1906 (vor) Eisen; Grubenfeld[98]
Steigerberg Weidenau / Dreis-Tiefenbach Siegen II 1754-08-24 am Kallenberg; Oberer Stollen ?; Tiefer Stollen; Neuer Stollen (Lage); zu Neue Haardt[4] Lage
Steigerwald Weidenau Siegen II 1754-08-24 [11][4]
Steigerwurm Weidenau Siegen II Eisen; zu Neue Haardt[99]
Steinmetz Oberschelden Siegen I Eisen[15]
Stiefel Eiserfeld Siegen I 1908-05-16 zu Eisenzecher Zug[4]
Stirngrube Eiserfeld Siegen II Eisen; Pingen am Spiess Lage
Stollen Mitte Siegen II Stollen mit ca. 50-60 m Länge mit einem ca. 7 m abgeteuften Schacht; in der Hitschelsbach; evtl. identisch mit Mertensgrube Lage
Stollen Niedersetzen Siegen II unbekannter Stollen am Haardter Berg Lage
Stollen Weidenau Siegen II unbekannter Stollen am Haardter Berg Lage
Lage
Stollen Eisern Burbach Stollen im oberen Rensbachtal Lage  
Storch Gosenbach Siegen I 1585 1942-01-31 1162,7 m Eisen, Kupfer; am Schöneberg; 6.7.1859 konsolidiert zu Storch & Schöneberg; Heinrichstollen (Herbst 1849), Georgstollen (1854)[4][24][3][172]
Storch & Schöneberg Gosenbach Siegen I 1585 1942-01-31 1162,7 m Konsolidiert 6.7.1859 aus Storch und Schöneberg; zwei Hauptschächte: 1859 Gustav-Georg (2,00 × 4,50 × 585 m); in Betrieb ab 27.7.1865, 1873 Schacht II (2,50 × 4,50 × 785 m, teilverfüllt); größte und Spateisengrube Europas; Gesamtförderung: 17 Mio. t Eisenerz[172][112] Lage  
Stracke Birke Eisern Burbach 1768 425 m Braun- und Schwarzeisenstein; zu Eisernhardter Tiefbau; grob um 1800 tiefes Flügelort[5][24]
Strackezeche Niederschelden Siegen I 1876-08-31 Konsolidation versch. Gruben; später zu Vereinigte Henriette
Straßenglück Mitte Siegen II Eisen, Kupfer[99]
Straßenglücksflacher Mitte Siegen II Eisen, Kupfer, Kobalt[99]
Südlicher Busch Mitte Siegen II Eisen[99]
Südstern Trupbach/Birlenbach Siegen I 1874-07-02 (Südstern IV) Eisen[4][98]
Südstern VIII Birlenbach Siegen II Eisen[99]
Tanne Kaan Siegen II Eisen[99]
Taubes Rad Eisern Burbach Eisen; im oberen Hengsbachtal; zu Eiserner Union
Thalgang Gosenbach Siegen I Eisen; am Schöneberg; zu Storch & Schöneberg[112]
Thalsbach Eiserfeld Siegen II 1650 1925 315 m Spateisenstein, Mangan; neu verliehen 1825; auch Talsbach genannt; 1851 Konsolidation aus Schwere Wahl, Alte Thalsbach,

Junge Thalsbach und Unterste Thalsbach; Tiefer Stollen 1861 (ca. 500 m lang); 1874 Schacht (3,25 × 3,50 m, oval, nicht verfüllt, auf +301 m NN, 7 Tiefbausohlen (260 m Sohle auf -8 m NN)); 80 Belegschaftsmitglieder; 19.8.1925 Einstellung der Förderung[4][24][173]

Lage
Theodore Trupbach Siegen I 1906 (vor) Eisen; Grubenfeld[98]
Theodorus Eisern Burbach Eisen[105]
Thielmannsfreude Mitte Siegen II 1831-07-03 zu Pützhorn[4]
Tiefer Winkelbach Gosenbach Siegen I 1789 (vor) Eisen[24]
Tiefer Winkelwald Oberschelden Siegen I Eisen[15]
Titus Eiserfeld Siegen II Eisen; in der Kohlenbach
Toul Eiserfeld Siegen II Eisen; am Pfannenberg
Trauer Gewerkengang Mitte Siegen II zu Häuslingstiefe
Tretenbach Eiserfeld Siegen I 1797-06-15 1885 Wasserkunst vor 1822 abgebrochen[5][4]
Treue Mitte Siegen II Eisen[99]
Treuer Freund Oberschelden Siegen I zu Haus Nassau; ein Stollen[15]
Treuer Gewerkengang Mitte Siegen II Eisen; am Häusling[99]
Trinkeborn Eisern Burbach 1800 (grob) grob um 1800 Stollen auf der Eisernhardt[5][115]
Trippelkaute Gosenbach Siegen I 1772 Kupfer; auch Seichmarie genannt; zu Storch[4][24]
Tubalkain Weidenau Siegen II Eisen[99]
Türkischer March Eisern ? Siegen II auf der Eisernhardt[115]
Umweg Eiserfeld (-Hengsbach) Siegen II 1866 (vor) 1925 Eisen, Blei, Kupfer, Zink; Konsolidation; mehrmals stillgelegt;
Unionsstollen Eisern Burbach 1801 1925-07-31 entwässerte Gruben in der Hengsbach (Friedensburg, Harteborn, Abendstern und Hinterste Sinternzeche); bereits vor 1821 280 m lang[5]
Untere Kirschenbaum Eiserfeld Siegen II 1571 (vor) Eisen[24]
Untere Martinshardt Mitte Siegen II 1900 136 m [4]
Unterer Michelsberg Eiserfeld Siegen II Eisen
Unterste Martinshardt Siegen Siegen II 1800 (grob) 1818 28 m Teufe unter Leimbach; Tiefer Stollen[5]
Unterstes Gretchen Mitte Siegen II Eisen; zu Hohe Grethe[99]  
Unterste Kohlenbach Eiserfeld Siegen I 1789 (vor) Eisen[24]
Unterste Thalsbach Eiserfeld Siegen II Eisen; zu Thalsbach[4]
Unterster Hohlerstein Mitte Siegen II auf der Eisernhardt; 1858 zu Consolidierte Cornelie[115]
Urban Weidenau Müsen Eisen; südlich von Elise; zu Neue Haardt[99]
Vater Werner Eiserfeld Siegen I 1856-01-15 zu Eisenzecher Zug[4]
Vater Werner III Eiserfeld Siegen I 1908-05-16 zu Eisenzecher Zug[4]
Vaterland Eiserfeld Siegen II 1855 zu Thalsbach[4]
Verbindung Mitte Siegen II Eisen[99]
Vereinigte Henriette Niederschelden Siegen I 1870-07-23 1923-11-07 675 m Spateisenstein; 1860 Charlotten-Erbstollen; 1870 Konsolidationen; 25.8.1908 erneute Konsolidation;1909 arbeiteten im Verbund 226 Belegschaftsmitglieder; Förderung bis Stilllegung im Feld Beerberg: 400.000 t Eisenerz[109][174] Lage
Vereinigte Hoffnungsthal Mitte Siegen II Eisen[99]
Vereinigte Kohlenbach Eiserfeld Siegen I 1871 (vor) 1898 1871 Schacht; ab 1898 zu Brüderbund[125]  
Vereinigter Herkules Eisern Burbach 1873 1882 Brauneisenstein, Zink, Blei; Konsolidation aus Herkules, Ahe, Hoffnungsgrün, Herkules, Neuglück; Förderung von 1873–1882: 84 t Zinkerze, 786 t Eisen, 587 t Bleierze; im Ahebachtal[103]
Vereinigtes Bergmannsglück Eiserfeld (-Hengsbach) Siegen II 1880 1920 Freilegung des Stollens 2010[2] Lage
Vereinigtes Pützhorn Mitte Siegen II 1854 [4]
Verweide Eiserfeld Siegen II 1865-08-30 Konsolidation; zu Eisenzecher Zug[4]
Victoria Eiserfeld Siegen I 1820
Victor Emanuel Mitte Siegen II zu Buchsbaum gehörig[99]
Victoriaquelle Volnsberg / Bürbach Siegen II Eisen, Kupfer; am Rabenhain; Stollen[99]
Vincens Mitte Siegen I Eisen; Grubenfeld[99]
Vincens I Dreisbach Siegen II Eisen; Grubenfeld[99][98]
Vincens II Eiserfeld Siegen II Eisen
Vinzenz Kaan Siegen II Eisen[99]
Vitternzeche Eisern Burbach auf der Eisernhardt; zu Eiserner Union[115]
Vollmond Eiserfeld Siegen I 1858-05-28 zu Eisenzecher Zug[4]
Vorbote ? Siegen I 1873 (vor) Eisen; 1873 zu Brüderbund[125]
Vorderste Grethe Mitte Siegen II Eisen; 1865 zu Hohe Grethe
Vorderste Kehlersbach Eiserfeld Siegen II Eisen
Vorderster Gilberg Eiserfeld Siegen II 1789 Kupfer[24]
Vorderster Krämer Eiserfeld Siegen II 1822 (vor) Flügelort aus dem Alter Krämer Erbstollen[5]
Vorwärts Eiserfeld Siegen I 1861-08-06 zu Eisenzecher Zug[4]
Vulkan Eiserfeld Siegen II 1821 (vor) Eisen; Stollen (irgendwann nach 1791 begonnen) vor 1821 bereits 96 m lang[5][105]
Wackeborn Eisern Burbach Eisen; Stollen nördlich von Eisern
Waldglück Oberschelden Siegen I Eisen[15]
Waldzeche Eisern Burbach Eisen; auf der Eisernhardt
Walther Mitte Siegen I Eisen, Blei, Kupfer; Stollen am Alchebach; Konsolidation u. a. aus Glückshafen[99][5] Lage  
Walther I Mitte Siegen I Eisen; Stollen am Wellersberg; zu Walther[99] Lage
Wasserkaute Oberschelden Siegen I Eisen, Kupfer[15]


Wasserquelle Eiserfeld Siegen II 1822 (vor) grob um 1800 Stollen in der Hengsbach[5]
Wasserquelle Weidenau Siegen I Eisen, Kupfer[99]
Wasserrad Eisern Burbach auf der Eisernhardt; zu Eiserner Union
Weber Niederschelden Siegen I 1859-11-23 zu Vereinigte Henriette[4]
Weiberborn Mitte Siegen II 1775 zu Hohe Grete[4]
Weidmann Achenbach Siegen I 1906 (vor) Eisen; Grubenfeld[98]
Weierchen Seelbach Siegen I 1906 (vor) Eisen; Kupfer; Grubenfeld[98]
Weisser Mann Mitte ? Siegen II auf der Eisernhardt; 1858 zu Consolidierte Cornelie[115]
Wellersberg Mitte Siegen II 1773 (vor) Eisen; Stollen am Wellersberg in der Hermelsbach; 1773 durch Johannes Leimper neu gemutet[99]
Werner Dreisbach Siegen I 1837-10-06 1836 zu Alte Dreisbach[108]
Wildemannstollen Breitenbach Siegen II 1822 (vor) grob um 1800 Stollen[5]
Wilderbär Eiserfeld Siegen II 1822 (vor) Stollen; grob um 1800 Carlsstollen[5][122]
Wilde Rose Eisern Burbach Eisen; Grubenfeld
Wilde Weiberborn Siegen Siegen II 1822 (vor) in der Ähl; 1818 36 m Teufe unter Sieg; Wasserkunst vor 1822 abgebrochen[5]
Wilhelm II Mitte Siegen I Eisen[99]
Wilhelm III Hengsbach Siegen II Eisen, 1891 konsolidiert zu Münker[102]
Wilhelmine Eiserfeld Siegen II Eisen; Konsolidation: am Pfannenberg; zu Pfannenberger Einigkeit
Wilhelminer Stollen Eiserfeld Siegen II grob um 1800 Stollen am Pfannenberg[5]
Wilhelmsfreude Mitte Siegen I Eisen; am Fischbacherberg[99]
Wilhelmsglück Eiserfeld Siegen II Eisen
Wilhelmshöhe I Siegen Siegen I 1906 (vor) Eisen; Grubenfeld[98]
Wilhelmshöhe III Eiserfeld Siegen I zu Wilhelmshöhe; zu Brüderbund
Wilhelmslust Niederschelden Siegen I 1856 Schiefer[4]
Wilhelmstal Dreisbach Siegen I 1857-06-24 ab 1878 zu Fortuna[4]
Willibald Kaan-Marienborn Siegen II Eisen; Grubenfeld[99]
Winchenbach Mitte Siegen II Eisen[99]
Winkelwald Gosenbach Siegen I 1789 (vor) Eisen[24]
Wodan Kaan-Marienborn Siegen II Eisen; Grubenfeld[99]
Wrangel Achenbach Siegen I 1906 (vor) Eisen, Blei, Zink, Kupfer; Grubenfeld[98]
Wurm Weidenau Siegen II Eisen; zu Neue Haardt[99]
Zacharias Kaan-Marienborn Siegen II Eisen; zu Mocke
Zeche Specht Mitte Siegen II Eisen; zu Häuslingstiefe[99]
Zephalus Eisern Siegen II 1822 (vor) grob um 1800 Stollen[5]
Zufall Achenbach Siegen I 1906 (vor) Eisen; Grubenfeld[98]
Zufälligglück Hengsbach Siegen II Eisen; auf rechter Seite des Hengsbachtales; 1891 konsolidiert zu Münker[102]
Zufälligglück Mitte Siegen II Eisen; in der Fludersbach[99]

WilnsdorfBearbeiten

Name Ortsteil Bergrevier Beginn Ende Teufe Anmerkungen Lage Bild
Abendröte Wilnsdorf Siegen II zu Landeskrone[175]
Abendröthe Wilnsdorf Siegen II Stollen; nordöstl. von Wilnsdorf; evtl. identisch mit Abendröte[2]
Abendstern Wilnsdorf Siegen II zu Landeskrone[175]
Adam Rödgen Siegen II zu Prinz Friedrich
Adelgunde Wilgersdorf Burbach 1857--01-28 Raseneisenstein; Grubenfeld südl. Wilgersdorf; lediglich Schurf; 1854 als Agathe gemutet; Verleihung am 25. März 1858[9][176]
Adelheid Niederdielfen Siegen II 1865 1881 Stollen und Schacht; zu Ameise Lage
Adolf Rödgen Siegen II zu Grube Prinz Friedrich
Adolfsburg Rudersdorf Müsen 1873-03-05 Stollen[61][2]
Alter Grimberg Niederdielfen Siegen II 1794 Eisen, Nickel; 1,5 km nordwestl. von Niederdielfen; zu Grimberg[177]
Alte Theresa Niederdielfen Siegen II wohl identisch mit Neuer Hubertus und Einigkeit
Alter Bautenberg Wilden Burbach Eisen, Blei, Kupfer, Zink; am nördl. Abhang des Bautenbergs[9]
Alter Bautenberg I Wilden Burbach Zink; am nördl. Abhang des Bautenbergs[9]
Alter Umweg Niederdielfen Siegen II 1866 (vor) [4]
Amsel Wilnsdorf Siegen II Stollen; östl. von Wilnsdorf[2]
Anna Wilnsdorf / Wilgersdorf Burbach 1901 Eisen, Blei, Zink; Mutung auf der 160 m-Sohle von Neue Hoffnung an Neue Hoffnung[9][176]
Arbach Wilden Burbach Eisen[9] Lage
Aurora Rödgen Siegen II zu Prinz Friedrich Lage
Barbara Wilnsdorf Siegen II zu Marie
Bautenberg Unterwilden Burbach 1451 1948-07-17 1032 m Bleiglanz, Kupfer, Silber; Oberer Stollen uaf 418 m Höhe; Tiefer Stollen auf 356 m Höhe; Förderung eingestellt 1942; Tiefbau ab 1869 (Alter Schacht bzw. Grüner Hoffnungsschacht, 403 m); 1899 Schacht II (Lorenzschacht bzw. Neuer Schacht) (4,00 × 2,50 m × 720 m, oval, verfüllt, 31. März 1942 Schachtbruch); mehrere Blindschächte; 22 Tiefbausohlen; 400 Belegschaftsmitglieder; Gesamtförderung: 2.869 Mio. t Eisenerz[4] Lage  
Bautenberg II Wilden Burbach Eisen, Blei[9]
Bautenberg III Wilden Burbach Eisen, Blei, Kupfer[9]
Bautenberg X Wilden Burbach Eisen[9]
Bautenberg XII Wilden Burbach Eisen[9]
Bergglück Oberdielfen Siegen II Stollen; westl. des Ortes[2]
Bergmannsfreude Anzhausen Müsen 1873-10-22 [61]
Bernhardine anzhausen / Flammersbach Siegen II [61] [178]
Birnbaum Niederdielfen Siegen II 1866 (vor) [4]
Bismarck Wilgersdorf Burbach 1885-07-24 3 m Blei, Kupfer, Zink; 3 m tiefer Schurf; verliehen an Neue Hoffnung am 7.10.1885; kein Betrieb[176]
Blumenthal Niederdielfen Siegen II 1866 (vor) [4]
Blutwurst Wilgersdorf Burbach Stollen; westl. von Wilgersdorf[2]
Botha Anzhausen/ Flammersbach Siegen II [61] [178]
Bomkutte Wilgersdorf Burbach 1730 (vor) Blei, Kupfer[2]
Böse Buchenlage Wilnsdorf Siegen II Gestellsteine; Stollen; zu Marie (überdeckt Marie)
Brassert Wilgersdorf Burbach 1885-08-12 4 m Blei, Kupfer, Zink; 4 m tiefer Schurf; verliehen an Neue Hoffnung am 12.08.1885; kein Betrieb[176]
Briedoffelsloch Wilgersdorf Burbach 1900 (um) 130 m lang; Stollenmund auf 471 müNN; Wetterschacht; namenloser Erzstollen; 1945 Luftschutzbunker im 2. Weltkrieg; 2005 Stollenmundloch restauriert; vermutlich ungenehmigte Grube, da keine Unterlagen beim Bergamt aufzufinden sind[1] Lage  
Bruno Wilnsdorf Siegen II 1853 1866 Eisen, Kupfer, Blei, Zink; 1850 erschürft; neu verliehen 19.10.1866; Stollen; südöstl. von Wilnsdorf im Heckenbachtal; Gang Heckenbach; Förderung: 266 t Bleierze und 31 t Zinkblende[2][4][61][2][9] Lage
Bruno Rudersdorf Siegen II Eisen; Stollen mit ca. 5-8 m Länge[9] Lage
Caroline Wilgersdorf Siegen II Eisen; kleines quadratisches Mutungsfeld in den Grenzen des späteren Feldes Nicleta; vermutlich identisch mit Nicleta
Concordia I Anzhausen Müsen 1858 1873 zu Vereinigte Concordia[61]
Concordia II Anzhausen Müsen 1873-10-22 1873 zu Vereinigte Concordia[61]
Concordia III Anzhausen Müsen 1873-11-21 1873 zu Vereinigte Concordia[61]
Concordia IV,V,IX Anzhausen Müsen 1896-01-14 zu Vereinigte Concordia[61]
Concordia VI-VIII, X-XII Anzhausen Müsen 1896-02-05 zu Vereinigte Concordia[61]
Crone Rudersdorf Müsen 1883-06-12 1951 (vor) Eisen; Stollen; seit 1951 Trinkwassergewinnung; östl. von Lendersch Grube[2][61] Lage  
Dietrichzeche Anzhausen Müsen 1874-03-13 teilweise auf Flammersbacher Gemarkung[61][178]
Eduard I Wilgersdorf Burbach 1855-03-29 1902 Eisen; westl. Wilgersdorf; ehemals Grube Zufriedenheit; verliehen am 29.4.1859; nach 1900 zu Neue Hoffnung[9][176]
Einigkeit Wilgersdorf Burbach 1883-01-08 1905 Blei, Kupfer, Zink, Silber; wohl nur Schurf; Fundschacht; zu Neue Hoffnung[176]
Einigkeit Niederdielfen Siegen II Stollen; nördl. und nahe Rödgen[2] Lage  
Einsiedel Niederdielfen Siegen II Blei, Zink; Stollen mit Gesenk; östl. der Eremitage (Einsiedelei); nicht zu verwechseln mit Einsiedel bei Wilnsdorf[2] Lage Lage  
Einsiedel Wilnsdorf Siegen II Stollen; nordöstl. von Wilnsdorf[2]
Eisenberg Obersdorf Siegen II 1874 1877 Blei; 200 m langer Stollen und Schacht; Abbau des Gangmittels Brüderschaft; Vorkommen von Fahlerzen; Gesamtförderung: 12 t Bleierze[4][2]
Eisenzeche Wilden Siegen II zu Landeskrone
Eisenzeche II Wilden Siegen II zu Bautenberg
Eiserner Vorbote Wilgersdorf Burbach 1882-10-31 1885 Eisen; am obersten Hundsberg; nordöstl. von Eduard I; Eisengehalt von 20,89 %; Verleihung am 22.6.1883; kein Abbau[176]
Elfriede Wilgersdorf Burbach 1910-05-10 Eisen; Fundpunkt auf der 350 m-Sohle der Grube Neue Hoffnung; Grubenfeld verliehen am 20.11.1910 an Neue Hoffnung[9][176]
Engelsglück Niederdielfen Siegen II 1866 (vor) [4]
Erbach Wilgersdorf Burbach 1883 1892 8 m Blei, Kupfer, Zink; Stollenlängen von insgesamt über 200 m; Trinkwassergewinnung im Erbstollen bis ca. 1975; heute noch Brauchwassergewinnung[9][176] Lage
Erstes Glück Obersdorf Siegen II 1847 ab 1848 zu Prinz Friedrich[4]
Erzgang Wilden Siegen II Eisen; am Bautenberg; zu Landeskrone[9]
Ewald Niederdielfen Siegen II Stollen im südl. Teil des Ortes[2]
Exitus I Wilden Burbach Eisen[9]
Falkenberg Niederdielfen Siegen II 1866 (vor) [4]
Fasan Rödgen Siegen II Schacht[2]
Fausta Unterwilden Burbach Eisen; Stollen und Schacht bei Unterwilden; Luftschutzbunker im 2. WK[9]  
Fort Blücher Niederdielfen Siegen II 1866 (vor) [4]
Fortuna Wilnsdorf Siegen II 1888-07 1904-04 Eisen, Blei, Kupfer, Zink; Konsolidation; im Heckenbachtal[9] Lage  
Freundlicher Abendstern Niederdielfen Siegen II Stollen[2]
Friedensbote Niederdielfen Siegen II Stollen; westl. der Abfalldeponie in der Fludersbach[2]
Friedenshoffnung Obersdorf Siegen II [179]
Friedrich Wilgersdorf Burbach 1883-03-16 1888-11-01 8 m verliehen am 16.03.1883; östl. von Neue Hoffnung; Gesenk und zwei Querschläge[176]
Friedrich Karl Anzhausen / Flammersbach Siegen II [61][178]
Friedrich Wilhelm I Rinsdorf Siegen II Stollen; südwestl. von Rinsdorf; südöstl. von Eisern; nahe der Grenze zu Wilden und Salchendorf[2] Lage  
Frisches Feld Wilden Burbach zu Landeskrone[175]
Frischer Muth Niederdielfen Siegen II 1798-09-15 Stollen nahe der Eremitage; nordöstl. von Einsiedel[2] Lage  
Frisches Feld Wilden Burbach Eisen; zu Landeskrone[9]
Fürst Blücher Niederdielfen Siegen II 1866 (vor) [4]
Gaisblatt Niederdielfen Siegen II Stollen[2]
Gelegenheit Anzhausen Müsen 1793-11-07 Mutung[61]
General Wilgersdorf Burbach 1897 (vor) Blei, Zink; erfolglose Mutung nahe Graf Häseler[176]
Gleiskaute Wilden Burbach 1802-08-20 Blei, Silber; zu Landeskrone[4]
Goeben Niederdielfen Siegen II zu Grimberg
Goldener Löwe Anzhausen Müsen 1793-10-26 Mutung[61]
Göpelschachtgang Wilnsdorf Siegen II 1798 1809 95 m nach Einsturz am 10.4.1980 verfüllt; zu Landeskrone[11][4][175]
Graf Häseler Wilgersdorf Burbach 1897 Blei, Zink; am 23.8.1887 auf Blei, Zink, Kupfer, Eisen, Schwefel unter dem Namen Blumenthal gemutet; später verliehen auf Blei und Zink als Graf Häseler an Neue Hoffnung; kein Betrieb[176]
Grimberg Niederdielfen Siegen II 1794 1910 782 m Blei, Kupfer, Zink; grob um 1800 Erbstollen; Tiefbau ab 1865 (Julianschacht mit 782 m Teufe ); 14 Tiefbausohlen; Goebenschacht (200 m vom ersten Schacht entfernt); Konsolidation am 28. Mai 1902 mit Eisenzeche, Tubalkain, Vollbracht und Marienborn; bis zu 170 Belegschaftsmitglieder; Gesamtförderung: 827.307 t Eisenerz; Förderturm 1911 demontiert[4] Lage  
Grüne Hoffnung Wilden Burbach 1770 Eisen, Kupfer, Blei, Zink; Stollen; zu Bautenberg[4] Lage  
Grüner Baum Wilnsdorf Burbach 18. Jh. Blei, Silber; Schacht; zu Landeskrone[2] Lage
Grunewald Niederdielfen Siegen II 1866 (vor) [4]
Gute Hoffnung Wilgersdorf Burbach 1882-09-27 1899-06-30 Blei, Zink; verliehen am 3.11.1883; zwei Schächte mit je zwei Sohlen; Tiefer Stollen mit mehr als 240 m Länge (Stollen bereits von der Grube Hundsberg benutzt); westl. von Wilgersdorf;[2][9][176]
Hahnengeschrei Obersdorf Siegen II
Handbeil Obersdorf Siegen II 1812 (vor) 1903 Spateisenstein; verliehen vor 1812 als Handbeil und Pickhardt; Neu verliehen 1838, Oberer und Tiefer Stollen; ab 1848 zu Prinz Friedrich[4]
Hammel Niederdielfen Siegen II Stollen; heute von der Fludersbacher Deponie bedeckt[2] Lage
Harold II Wilden Burbach Eisen[9]
Harold III Wilden Burbach Eisen[9]
Heckenbach Wilnsdorf Siegen II 1790 1848 35 m Schacht; Oberer Stollen; Tiefer Stollen (460 m lang); Flügelort grob um 1800; 35 m Teufe; Betriebszeiten: 1800 (um), 1838-48[5][2] Lage Lage
Hedwig Wilnsdorf / Wilgersdorf Burbach 1901 Mutung auf der 160 m-Sohle von Neue Hoffnung; nicht verliehen, da unabbauwürdig[176]
Heidestollen Obersdorf Siegen II Stollen oberhalb Silberquelle[2] Lage
Heinrichsglück Gernsdorf Müsen 1875-12-27 [61]
Heinrichsbrunnen Rudersdorf Müsen Stollen; südsüdöstl. von Bruno[2] Lage
Henricus Niederdielfen Siegen II 1866 (vor) [4]
Helmut(h) Wilgersdorf Burbach 1910-05-10 Eisen; Fundpunkt auf der 300 m-Sohle der Grube Neue Hoffnung; Grubenfeld verliehen am 20.11.1910 an Neue Hoffnung[9][176]
Hertha Wilden Burbach Eisen; am nördlichen Bautenberg[9]
Hoffnungszug Wilgersdorf Burbach 1888-08-18 1889 Schwefelkies; Fundpunkt in einem 10-12 m langen, heute zugeschütteten Stollen am Viehweg unterhalb des Stockelandes; gemutet am 18.8.1888 auf Blei, Kupfer, Zink; verliehen am 21.11.1888 auf Schwefelkies; kein Betrieb[176] Lage
Hohe Hardt Anzhausen Müsen 1752-09-02 Mutung[61]
Honigmund Anzhausen Siegen II 1872 1873-10-22 verliehen[61][2] Lage
Hossiana Obersdorf Siegen II
Hubertus (II) Oberdielfen Siegen II Blei; Stollen; östl. der Ortsmitte[2]
Hundsberg Wilgersdorf Burbach 1879-03-24 1887 Blei, Kupfer, Zink; am Hundsberg; verliehen am 4.2.1880; alter, über 2000 m langer Stollen; 2. alter Stollen[176] Lage
Ilse Anzhausen/ Flammersbach Siegen II [61][178]
In der Kalteiche Wilnsdorf Siegen II 1800 (grob) Gestellsteine; mind. zwei Stollen; zu Marie[5] Lage Lage Lage  
Jakobssegen Wilnsdorf Siegen II 1886-07 1886-11-13 Silber; zu Marie Lage  
Jerusalem Wilgersdorf Burbach Blei, Kupfer;Konsolidation mit Neue Hoffnung
Josephsgrube Wilnsdorf Siegen II Stollen; nordwestl. von Wilnsdorf; auch als Grawe Bergwerk bekannt[2]
Josephssegen Anzhausen Müsen Kupfer, Zinkblende, Bleiglanz, Schwerspat; auch Josefsegen genannt; Stollen; Silbergehalt je Tonne von 85 Gramm[180][181][61] Lage
Julianus Niederdielfen Siegen II 1866 (vor) [4]
Junger Grimberg Niederdielfen Siegen II 1750 zu Grimberg
Junger Umweg Niederdielfen Siegen II 1866 (vor) [4]
Kardinal Wilden Siegen II Eisen; Grubenfeld nördlich von Mittelwilden, nordöstlich der Dell
Kunigunde Wilgersdorf Burbach 1854 Eisen; Grubenfeld südl. Wilgersdorf; lediglich Schurf; Verleihung im März 1858[9][176]
Krüger Anzhausen/ Flammersbach Siegen II zu Transvaal[61][178]
Kupferrose Niederdielfen ? Siegen II zu Grimberg
Landeskrone Wilden Burbach 1489-07-14 1917 94 m Blei, Kupfer, Zink; auch Zu unser lieben Frauen (14.7.1489); grob um 1800 Erbstollen (auf 348 m üNN); 1818 8 m Teufe unter Wildebach; 1852 Schacht; ab 1852 Dampfmaschine; 28.12.1900 Konsolidation mit Neue Hoffnung; durchschlägig mit 170 m-Sohle der Neuen Hoffnung über Blindschacht[24][4][5] Lage  
Lamm Niederdielfen Siegen II Stollen; heute von der Fludersbacher Deponie bedeckt[2] Lage
Landessegen Wilden Burbach Blei, Zink, Kupfer; westl. Löwenstern; zu Marie[9]
Landessegen II Wilden Burbach Blei, Eisen; westl. Landessegen[9]
Landessegen III Wilden Burbach Blei, Eisen; westl. Landessegen II[9]
Lendersch Grube Gernsdorf Müsen Stollen; östl. von Crone; nahe der Grenze zu Rudersdorf[2]
Liebfrauengang II Wilden Burbach Eisen[9]
Liebfrauengang III Wilden Burbach Eisen[9]
Löwenstern Wilnsdorf Siegen II 1840 1914 Blei, Zink, Kupfer; Tonschiefergänge mit Kupferkies und Fahlerze; Oberere Stollen; Tiefer Löwensterner Stollen; Betriebszeit: ca. 1913–1914; Gesamtförderung: 1.451 t Bleiglanz und 852 t Zinkerz; zu Marie Lage Lage  
Löwensterner Fortsetzung Wilnsdorf Siegen II Blei, Zink, Kupfer; Grubenfeld südlich Löwenstern; zu Marie[9]


Mane Wilgersdorf Burbach am Metzelersrücken
Marie Wilnsdorf Siegen II 1867-10-21 1918-12-22 130 m Blei, Zink, Kupfer, Gestellsteine (Abbaurecht lag beim Land); gemutet am 21.10.1867; verliehen am 29.11.1867; 1874 vorerst stillgelegt; Blindschacht mit 20 m Teufe; Förderung bis 1874: 362 Tonnen Bleierz und 149 Tonnen Zinkblende; durchschlägig mit Löwenstern; bis zu 77 Arbeiter(1918)[182] Lage  
Marie I Wilnsdorf Siegen II zu Marie
Mariensegen Anzhausen Müsen [61]
Mars Obersdorf Siegen II 1818 (vor) 1818 32 m Teufe unter Obersdorf; Wasserkunst vor 1822 abgebrochen; vermutl. auch Obersdorfer Kunst genannt; Vorläufer der späteren Grube Silberquelle[5]
Martha Wilgersdorf Burbach 1910-05-10 Eisen; Fundpunkt auf der 220 m-Sohle der Grube Neue Hoffnung; Grubenfeld verliehen am 20.11.1910 an Neue Hoffnung[9][176]
Morgenglück Niederdielfen Siegen II 1899 1902 Eisen; 1900 Schacht (2,50 × 3,25 m, verfüllt)[4][61]
Morgenröte Wilden Burbach Eisen; zu Landeskrone[175][9] Lage  
Morgenstern Gernsdorf Müsen 1875-12-27 [61]
Morgenstern II Gernsdorf Müsen 1920-11-24 [61]
Neue Concordia Anzhausen Müsen 1892-04-09 [61]
Neue Hoffnung Wilgersdorf Burbach 1882 1913-05-03 440 m Spateisenstein, Kupferkies, Zink, Blei, Silber; am 22.01.1883 verliehen; Gänge Rebhuhn-Birkhuhn-Anton-Silberquelle und Concordia führten zum Teil auch Schwerspat und Nickelerze; 28.12.1900 Konsolidation mit Landeskrone; Schacht I (2,00 × 3,00 m × 440 m, verfüllt); bis zu 310 Belegschaftsmitglieder; Gesamtförderung: ~68.222 t Erz[176] Lage  
Neue Hoffnung II Wilnsdorf Burbach 1882-04-11 Kupfer, Zink; 0,5 m mächtiger Erzgang östl. von Grüner Baum; kein Abbau; 1904 Verkauf an Neue Hoffnung-Landeskrone[9][176]
Neue Landeskrone Anzhausen Müsen [61]
Neue Landeskrone Wilden Burbach 1852 1910 Eisen, Blei, Kupfer, Kobalt; Konsolidation aus Landesglück, König Friedrich, Landessegen, Prinz Albert II, Preußens Krone, Neue Landeskrone; Oberer Lösungsstollen mit 60 m Länge; Tiefer Lösungsstollen (1875 Gesenk, 450 m Länge); Förderung 1852-85: 215 t Eisenstein, 528 t Bleierze, 1,6 t Kupfererze; zwei Gangtrümmer mit 10 m Länge und 0,5-1 m Mächtigkeit; Stollenmundloch 2018 mit Beton gesichert[9] Lage  
Neuer Eisenberg Wilgersdorf Burbach 1854 Raseneisenstein; Grubenfeld südl. Wilgersdorf; lediglich Schurf; Verleihung im März 1858[9][176]
Neuer Hubertus Niederdielfen Siegen II wohl identisch mit Alte Theresa und Einigkeit
Neues Jerusalem Wilgersdorf Burbach 1806 1891 Blei, Kupfer; (ehemals Bomkutte, Bonnkaute oder Klauskäutgen); zuerst Abbau über Schächte, dann Stollen (1806 330 m langer Stollen aus dem Heckenbachtal); neu gemutet als Neues Jerusalem am 20.7.1839; im Freibau bis 1853; 1882 Konsolidation mit Neue Hoffnung (käufliche Übernahme) und Durchschlag auf der 50 m Sohle von Neue Hoffnung[5][4][24][3][176] Lage Lage
Neuer Bautenberg Wilden Burbach Eisen, Blei, Kupfer; Stollen am Weg unterhalb der Abzweigung Landstraße/Teerweg zum Landeskroner Weiher[9] Lage
Neuer Bautenberg II Wilden Burbach Eisen[9]
Nicleta Wigersdorf Müsen 1854 Raseneisenstein; Grubenfeld südl. Wilgersdorf; lediglich Schurf; Verleihung im März 1858[9][176][2] Lage
Obersdorf Obersdorf Siegen II Stollen[2]


Ohm Paul Wilden Burbach Zink[9]
Ohm Paul II Wilden Burbach Eisen[9]
Ölblatt Wilnsdorf Siegen II zu Landeskrone[175]
Oskar Niederdielfen Siegen II 1866 (vor) [4]
Pickhardt Obersdorf Siegen II 1812 (vor) Eisenstein; verliehen vor 1812 als Handbeil und Pickhardt; ab 1878 zu Prinz Friedrich gehörend, 1870 mit 1.861 t Eisenstein größte Förderung; Tiefer Stollen im Leimbachtal Lage
Prinz Albert Wilden / Wilnsdorf Burbach Kupfer, Blei, Zink, Silber[9]
Prinz Albrecht Wilnsdorf Siegen II zu Marie Lage
Prinz Karl Wilden Burbach Eisen: evtl. Aufschluss über Morgenröthe[2]
Prinz Karl I Wilden Burbach Eisen: evtl. Aufschluss über Morgenröthe[2]
Prinz Friedrich Obersdorf Siegen II 1848 1903 88 m Eisen, Antimon, Nickel; Konsolidation 1848 und 1878;Schacht Blaue Hessel mit 88 m Teufe; später zu Ameise[4][183][2] Lage  
Ratzenscheid Wilnsdorf Siegen II 1298-02-26 1915 95 m Blei, Silber; Schacht (3,00 × 4,00 × 95 m, verfüllt); Förderung bis 1880; zu Landeskrone[4][2]  
Rex Obersdorf Siegen II 1911 1917 Schacht[184][2]
Rödgerwald Obersdorf Siegen II [11]
Salzgang Wilden Siegen II Eisen; zu Bautenberg
Schilling Wilnsdorf Burbach Schacht; an der Kalteiche; östl. des Waldschwimmbads Lage
Schlimme Zeche Obersdorf Siegen II [179]
Schöne Freundschaft Obersdorf Siegen II Kupfer, Antimon[185]
Schöneberg Wilgersdorf Burbach 1885-08-11 1891-10 22,5 m Blei, Kupfer, Zink; westl. von Wilgersdorf; verliehen am 18.5.1885; Schacht; Gesenk mit 22,5 m Teufe; Maschinenschacht mit 13,7 m Teufe; 1889 7 Belegschaftsmitglieder; Gesamtförderung: 40 t Haufwerk, darauf 10 t Blei- und Zinkerze aufbereitet; Grube Wilhelmstrost legte Strecke vom Stollen dieser Grube an[2][176] Lage  
Schöneberg II Wilgersdorf Burbach 188* 1898 Kupfer, Blei, Zink; Grubenfeld; zu Schöneberg gehörig[9][176]
Schöneberg III Wilgersdorf Burbach 188* 1898 Kupfer, Blei, Zink; Grubenfeld; zu Schöneberg gehörig[9][176]
Schönenberg Wilden Burbach 1800 (vor) Eisen; am Bautenberg; zu Bautenberg
Siebenmorgen Obersdorf Siegen II Stollen[2] Lage
Silberkrone Oberdielfen Siegen II 1873 1880 Blei; Gangmittel mit 1-15 cm Mächtigkeit; Gangmittel erstreckte sich bis Hubertus II[4]
Silberquelle Obersdorf Siegen II 1874 (vor) 1893-09-07 180 m Spateisenstein, Blei, Kupfer, Zink, Nickel; zu Eisernhardter Tiefbau; Tiefbau ab 1874; ab 1961 Trinkwassergewinnung über den Silberqueller Erbstollen[184][186] Lage
Silberkrone Oberdielfen Siegen II zwei Schächte; westl. des Ortes[2] Lage
Sonne Niederdielfen Siegen II Stollen[2]
Sophie Wilden / Gilsbach Burbach 1550 (um) Eisen, Blei; am nördl. Abhang des Baudenbergs gen Wilden; mehrere obere Stollen und kleiner Schacht; zu Bautenberg[175][1]
Sophienstöllnchen Wilden / Gildbach Burbach Eisen; am nördl. Abhang des Bautenbergs; mehrere obere Stollen und kleiner Schacht[175][1] Lage  
Sophienstöllnchen I Wilden / Gilsbach Burbach Blei, Zink; am nördl. Abhang des Bautenbergs[1]
Stiefel Wilgersdorf Burbach 1872-11-27 1901-05-03 Blei, Kupfer; Alter und neuer Stollen; am 14.6.1873 verliehen; Stollen mit ca. 50 m Länge; Gangmittel wurde nicht gefunden; Trinkwasserversorgung bis 2005[9][176] Lage  
Stiefel Wilnsdorf Siegen II 1867 1874 Blei, Zink, Kupfer
Stollen Niederdielfen Siegen II unbekannter Stollen im Hang Lage
Stollen Rinsdorf Siegen II Stollen; südwestl. von Rinsdorf; unterhalb Friedrich Wilhelm I in der östl. Talseite Lage  


Stollen Rödgen Siegen II unbekannter Stollen im Hang Lage
Stollen Wilden Burbach unbekannter Stollen mit Halde am nördlichen Abhang des Bautenberg südlich Landeskrone im Grubenfeld Neuer Bautenberg; evtl. Oberer Stollen von Neuer Bautenberg? Lage  
Theresia Obersdorf / Niederdielfen Siegen II Stollen und Schacht[2] Lage
Transvaal (Krüger & T.) Flammersbach Siegen II 1903 1910 Eisen, Blei; auf dem Flurstück "Alte Wiese" am Hang des Stenley; Tagesschacht und 2 Stollen; Trinkwassergewinnung ab 1912[187][61][178] Lage
Umweg Niederdielfen Siegen II 1866 (vor) 1925 [188][4]
Vereinigte Concordia Anzhausen Müsen 1808-08-11 1918-06-01 100 m Antimon, Blei, Kupfer, Silber, Zink, Eisen, Schwerspat; neu verliehen 15.6.1846; 30.6.1873 Konsolidation zu "Vereinigte Concordia"; Felder II-XII; Erweiterungen (Concordia Fortsetzung, I - beide vom 16.12.1895); Schacht mit 100 m; 1895 80 Mitarbeiter; Betriebszeiten: -1902, 1914–1918; Bleigehalt: 64-78 %; Silbergehalt: 60-74 g Silber/100 Kg Blei[189][61][4][190] Lage  
Victoria Wilgersdorf Burbach 1882-05-18 1913 170 m (mind.) Brauneisenstein, Siderit, Kupferkies, Zink, Blei; am 22.01.1883 verliehen; Alter Schacht Victoria mit 170 m Teufe; zu Neue Hoffnung; Förderung bis 1885: 830 t Bleierze und 252 t Zinkblende[4][176]
Victoria Regia Anzhausen Müsen 1892-04-09 [61]
Walther Wilnsdorf Burbach 1901 Eisen, Blei, Zink; Mutung auf der 160 m-Sohle von Neue Hoffnung an Neue Hoffnung[9][176]
Werder Niederdielfen ? Siegen II zu Grimberg
Westfalia Oberdielfen Siegen II Stollen; westl. des Ortes[2]
Wilhelm Anzhausen Müsen 1921-10-28 [61]
Wilhelmine Anzhausen Müsen 1892-04-09 [61]
Wilhelmshöhe Wilgersdorf Burbach 1885-03-14 Zink; verliehen an Erbach am 11.07.1885; kein Betrieb[176]
Wilhelmstrost Wilgersdorf Burbach 1883-07-31 1892-12-15 Blei, Zink, Kupfer; Stollen (gemeinschaftlich mit der Grube Schöneberg in die Grubenfelder (Gänge) Schöneberg, Wilhelmstrost und Hundsberg); 1884 verliehen; Gesenk mit 22 m Teufe auf 20 m-Sohle; 400 m Strecke; erfolglos (keine abbauwürdigen Erze wurden gefunden)[176] Lage  
Zepelin Unterwilden Burbach nördl. von Unterwilden[2]
Zufälligglück Niederdielfen Siegen II 1866 (vor) [4]
Zufälligglück Wilgersdorf Burbach 1882-10-28 1893 10 m Blei, Kupfer, Zink; mind. 40 m langer Stollen mit 10 m tiefem Gesenk; 1893 Verkauf an Neue Hoffnung[176] Lage
Zufälligglück I Wilgersdorf Burbach 1904 Blei; Fundpunkt der Mutung (ehemals zurückgezogene Mutung Lina) in einem Querschlag der 160 m-Sohle von Neue Hoffnung; verliehen am 22.12.1906 an Neue Hoffnung[9][176]
Zufälligglück II Wilgersdorf Burbach 1901-08-12 Blei; Fundpunkt der erneuten Mutung (1905) in einem Querschlag der 160 m-Sohle von Neue Hoffnung; verliehen 1906 an Neue Hoffnung[9][176]

Landkreis AltenkirchenBearbeiten

VG AltenkirchenBearbeiten

Name Ortsteil Bergrevier Beginn Ende Teufe Anmerkungen Lage Bild
Hirsch III Michelbach Hamm (Sieg) Spateisenstein[191] Lage
Petersbach Eichelhardt Hamm (Sieg) 1674 1937-02-28 1050 m Spateisenstein, Blei, Kupfer, Zink, Antimon, Nickel; neu verliehen 1770; 1839 Tiefer Stollen; 1864 Neuer Schacht mit 820 m; 1874 Schacht II (Wetterschacht); 1898 Schacht III (1050 m Teufe, ging 1903 in Betrieb); 5 Blindschächte; Fördergerüst kam 1940 zu Rasselskaute; zu 600 Beschäftigte; Gesamtförderung: 2,8 Mio t Eisenerz[192] Lage  

VG Betzdorf-GebhardshainBearbeiten

Name Ortsteil Bergrevier Beginn Ende Teufe Anmerkungen Lage Bild
Alexander I Alsdorf / Steineroth Daaden - Kirchen 1877-02-05 Kobalt; verliehen am 20.7.1877[193]
Alexander II Alsdorf / Steineroth Daaden - Kirchen 1877-02-05 Kobalt; verliehen am 20.7.1877[193]
Alter Alexander Steinebach Daaden - Kirchen 1865-12-15
Andreasberg Betzdorf / Kirchen Daaden - Kirchen 1887-01-14 Eisen; am Molzberg
Alphons Dauersberg Daaden - Kirchen 1882-03-24 Eisen; verliehen am 6.6.1882[193]
Alphons II Dauersberg Daaden - Kirchen 1882-02-01 Eisen; verliehen am 7.3.1883[193]
Alphons III Dauersberg Daaden - Kirchen 1882-12-13 Eisen; verliehen am 7.3.1883[193]
Alte Kaulen Alsdorf Daaden - Kirchen Eisen; Konsolidation am Falkenberg[194]
Amalia Alsdorf Daaden - Kirchen Eisen; zwei Stollen am Falkenberg[194]
Amerika Betzdorf Daaden - Kirchen 1865-09-25 Eisen; Umwandlungsantrag am 29.3.1866; neu verliehen am 19.10.1866[193]
Amsel Alsdorf Daaden - Kirchen Eisen; Längenfeld am Falkenberg[194]
Andreas Kausen Daaden - Kirchen 1867 (vor) Eisen; zu Eisernehardt[194]
Anhöhe Alsdorf Daaden - Kirchen 1867 (vor) Eisen; am Falkenberg[194]


Anhöhe II Alsdorf Daaden - Kirchen 1867 (vor) Eisen; am Falkenberg[194]
Arnold Alsdorf / Sassenroth/ Schutzbach Daaden - Kirchen 1872-09-28 Eisen; verliehen am 15.12.1873[193]
Basilia Alsdorf Daaden - Kirchen 1867 (vor) Eisen[194]
Beilehn Gottessegen - Nebengang Alsdorf Daaden - Kirchen 1869 (vor) Eisen ?; am 4.10.1869 konsolidiert zu Gottessegen[193]
Bindweide Steinebach Daaden - Kirchen 1837 1931-09-30 620 m Stollen: Anstich um 1810; Tiefbau ab 1880: Schacht I (3,20 × 4,20 m × 535 m, nicht verfüllt, in Betrieb bis Herbst 1964); 1900 Schacht II (1900 Anstich, in Betrieb ab 1908 bis Herbst 1964); bis zu 860 Belegschaftsmitglieder (1890/91); seit 1986 Besucherbergwerk[4][195][23] Lage  
Bitholzer Gang Wallmenroth Daaden - Kirchen 1866-01-25 Eisen; verliehen am 25.1.1866; Umwandlungsantrag am 22.3.1866 und Verleihung am 12.9.1866; Umwandlungsantrag am 22.3.1866 und Verleihung am 12.9.1866 an Bergwerksbesitzer Jakob Gläser zu Fickenhütten bei Siegen[193][196]
Bitholzer Gang II Wallmenroth Daaden - Kirchen 1865-09-21 Eisen, Blei, Kupfer; verliehen am 25.1.1865; Umwandlungsantrag am 22.3.1866 und Verleihung am 12.9.1866 an Bergwerksbesitzer Jakob Gläser zu Fickenhütten bei Siegen[193][196]
Bitholzer Gang III Wallmenroth Daaden - Kirchen 1865-09-23 Eisen, Blei, Kupfer; verliehen am 25.1.1865; Umwandlungsantrag am 22.3.1866 und Verleihung am 12.9.1866 an Bergwerksbesitzer Jakob Gläser zu Fickenhütten bei Siegen[193][196]
Bodenheim Alsdorf Daaden - Kirchen 1866-01-24 Eisen; verliehen am 24.1.1866; Umwandlungsantrag am 28.3.1866; neu verliehen am 2.10.1866; am Arnsberg; Konsolidation[193]
Bruno Wallmenroth Daaden - Kirchen 1857-10-28 Eisen, Blei, Zink, Schwefel, Silber; verliehen am 28.10.1857; Umwandlungsantrag am 22.3.1866 und Verleihung am 12.9.1866 an Bergwerksbesitzer Jakob Gläser zu Fickenhütten bei Siegen; zu Rose[193][196]
Burgeck Alsdorf Daaden - Kirchen 1863-07-30 Eisen; Stollen nördl. von Alsdorf unweit des Hellerufers; verliehen am 30.7.1863; Umwandlungsantrag am 25.6.1872; neu verliehen am 9.2.1874[193]
Carlszeche Alsdorf Daaden - Kirchen 1865-09-22 Eisen; Umwandlungsantrag am 31.3.1866; neu verliehen am 2.10.1866[193]
Christiansglück Kausen Daaden - Kirchen 1867 (vor) Eisen; zu Eisernehardt[194]
Coberszeche Wallmenroth Daaden - Kirchen 1866-02-25 Eisen; verliehen am 3.8.1866[193]
Concour Kausen Daaden - Kirchen 1867 (vor) Eisen[194]
Dalln Scheuerfeld Daaden - Kirchen 1792 1915 Kupfer, Kobalt; Stollen südl. von Scheuerfeld; neu verliehen am 27.5.1846; Umwandlungsantrag am 2.1.1867; neu verliehen am 25.10.1867; Betriebszeiten: 1820, 1829, 1845, 1858, 1861, 1913-15[193][197] Lage  
Dallner Vorsprung Scheuerfeld Daaden - Kirchen 1867-10-25 Kupfer; Grubenfeld; verliehen am 25.5.1846; Umwandlungsantrag am 2.1.1867; neu verliehen am 25.10.1867[193]
Dasberg I Wallmenroth Daaden - Kirchen 1860-08-20 Eisen[193][196]
Dauersberg Steineroth / Dauersberg Daaden - Kirchen 1871-04-29 Eisen; verliehen am 8.8.1871[193]
Edelsteinberg I Betzdorf Daaden - Kirchen 1904-02-05 Eisen, Mangan; verliehen am 25.6.1904[193]
Edelsteinberg II Betzdorf Daaden - Kirchen 1904-02-05 Eisen, Mangan; Stollen auf ca. 318 m üNN südlich von Betzdorf; verliehen am 25.6.1904[193]
Eduard Alsdorf Daaden - Kirchen 1867 (vor) Eisen[194]
Eintracht Steinebach Daaden - Kirchen 1853-11-26 zu Bindweide[4]
Eisenheller Wallmenroth Daaden - Kirchen Eisen[193]
Eisenkeller Wallmenroth Daaden - Kirchen 1866-05-25 Eisen; verliehen am 7.9.1866[193]
Eisernhardt Schutzbach Daaden - Kirchen 1857-04-25 1923-03-31 275 m Eisen; Konsolidation; auch Eisernehardt geschrieben; Maschinenschacht (blind) mit 180 m Teufe; Ende endgültig 1925[4][194] Lage
Elisabeth Alsdorf Daaden - Kirchen 1867 (vor) Eisen; am Falkenberg[194]
Elisabeth II Grünebach Daaden - Kirchen Eisen; Grubenfeld südl. von Grünebach
Emanuel Kausen Daaden - Kirchen 1867 (vor) Eisen[194]
Engel Steinebach Daaden - Kirchen 1858-01.09 [4]
Engelbach Steinebach Daaden - Kirchen 1855-02-24 [4]
Eselskopf Steinebach / Rosenheim Daaden - Kirchen 1906 115 m Tiefbau ab 1866; zu Bindweide[4][198] Lage
Esslöffel II ? Daaden - Kirchen 1869 (vor) Eisen ?; konsolidiert zu Gottessegen am 4.10.1869[193]
Falke Alsdorf Daaden - Kirchen 1867 (vor) Eisen; am Falkenberg; zu Falkenberg[194]
Falkenberg Alsdorf Daaden - Kirchen 1867 (vor) Eisen; mehrere Stollen[194][29] Lage
Falkenstein Kausen Daaden - Kirchen 1867 (vor) Eisen[194]
Flußstein Kausen Daaden - Kirchen 1867 (vor) Eisen[194]
Forst Alsdorf Daaden - Kirchen 1867 (vor) Eisen; am Falkenberg[194]
Fort Alsdorf Daaden - Kirchen 1869 (vor) Eisen ?; am 4.10.1869 konsolidiert zu Gottessegen[193]
Fort II Alsdorf Daaden - Kirchen 1869 (vor) Eisen ?; am 4.10.1869 konsolidiert zu Gottessegen[193]
Fortuna Grünebach Daaden - Kirchen Eisen; Pingenfeld südl. von Grünebach; zu Peterszeche
Fortuna IV Steineroth Daaden - Kirchen 1920-09-16 Eisen; verliehen am 24.12.1921[193]
Franziska Alsdorf Daaden - Kirchen 1867 (vor) Eisen; am Falkenberg[194]
Freiheit Alsdorf Daaden - Kirchen Eisen; am Falkenberg (Längenfeld)[194]
Freudenzeche Alsdorf Daaden - Kirchen 1867 (vor) Eisen[194]
Fritz Betzdorf Daaden - Kirchen 1920-04-30 Eisen; verliehen am 25.1.1921[193]
Gabe Gottes Alsdorf Daaden - Kirchen 1882-12-04 [4][196]
Gabel ? Daaden - Kirchen zu Eisenzecher Zug
Gablensky Wallmenroth Daaden - Kirchen Eisen; zu Reutersbruch?
Gelegenheit III Grünebach Daaden - Kirchen Eisen; Grubenfeld südöstl. von Grünebach
Genofeva Wallmenroth Daaden - Kirchen 1863-01-09 Eisen, Blei; verliehen am 9.1.1863; Umwandlungsantrag am 22.3.1866 und Verleihung am 12.9.1866 an Bergwerksbesitzer Jakob Gläser zu Fickenhütten bei Siegen[193][196]
Gereon Kausen Daaden - Kirchen 1867 (vor) Eisen[194]
Glanzstein Steineroth Daaden - Kirchen 1867 (vor) Eisen[194]
Glanztempel Alsdorf Daaden - Kirchen Eisen; am Falkenberg[194]
Gottessegen Daaden - Kirchen 1867 (vor) Eisen ?; am 4.10.1869 konsolidiert aus Gottessegen, Beilehn Gottessegen - Nebengang, Mittelgang, Henriette II, Fort, Fort II und Esslöffel II (128 Kuxe); am Falkenberg[193][194][29]
Gottessegen und Beil Alsdorf Daaden - Kirchen 1867 (vor) Eisen[194]
Gregor II Alsdorf Daaden - Kirchen Eisen; am Falkenberg (Längenfeld)[194]
Große Burg Alsdorf Daaden - Kirchen 1921-07-04 Eisen; verliehen am 24.12.1921[193]
Große Burg II Alsdorf Daaden - Kirchen 1920-08-27 Eisen; verliehen am 25.5.1921[193]
Große Burg III Alsdorf Daaden - Kirchen 1920-04-30 Eisen; verliehen am 25.5.1921[193]
Grüne Au Schutzbach Daaden - Kirchen 14. Jh. 1912 Kupfer, Kobalt, Siderit, Nickel; auch Grüne Aue genannt; 1 km südsüdwestl. von Schutzbach; 1864 Unterer Stollen; 1889 konsolidiert mit Rother Löwe; später zu Eisernehardt; Schacht; Neuer Schacht; Gesamtförderung: 26.838 t Eisenerz[4][199][194] Lage
Grüne Au II Kausen Daaden - Kirchen 1867 (vor) Eisen; zu Grüne Au[194]
Grüne Au III Kausen Daaden - Kirchen 1867 (vor) Eisen; zu Grüne Au[194]
Grüne Linde Alsdorf Daaden - Kirchen 1921-08-27 Eisen, Mangan; verliehen am 13.4.1922[193]
Gustavszeche Alsdorf Daaden - Kirchen 1867 (vor) Eisen; Stollen am Arsberg; wohl zu Arnold[194][29]
Gute Hoffnung Alsdorf Daaden - Kirchen Eisen, Kupfer[194]
Haardt Grünebach Daaden - Kirchen Eisen; Oberer Stollen; Tiefer Stollen nordwestlich von Grünebach am nördlichen Hellerufer
Hahn Kausen Daaden - Kirchen 1867 (vor) Eisen ?[194]
Hector Alsdorf Daaden - Kirchen 1842-04-21 Eisen; verleihen am 21.4.1842; Umwandlungsantrag am 31.3.1866; neu verliehen am 27.11.1866 an Consolidierte Kappzeche[193][29]
Heidenberg Alsdorf Daaden - Kirchen 1867 (vor) Eisen ?[194][29]
Heinrichssegen Kausen Daaden - Kirchen 1867 (vor) Eisen[194]
Henrich I Dauersberg Daaden - Kirchen 1871-05-20 Eisen; verliehen am 8.8.1871[193]
Henriette Alsdorf Daaden - Kirchen 1867 (vor) Eisen ?; am Falkenberg[193][194]
Henriette II Alsdorf Daaden - Kirchen 1867 (vor) Eisen ?; am 4.10.1869 konsolidiert zu Gottessegen[193]
Hercules Steinebach Daaden - Kirchen 1835 zu Bindweide[11][4]
Hermannsglück Alsdorf Daaden - Kirchen 1867 (vor) Eisen; Pingenzug am Falkenberg[194]
Hesperus Alsdorf Daaden - Kirchen 1867 (vor) Eisen[194]
Hildegarde Dauersberg Daaden - Kirchen 1872-09-17 Eisen; verliehen am 19.11.1872[193]
Himmelsglück Kausen Daaden - Kirchen 1867 (vor) Eisen[194]
Himmelswonne Alsdorf Daaden - Kirchen Eisen; Stollen südlich von Grünebach
Hindenburg I Wallmenroth / Kirchen Daaden - Kirchen 1921-05-23 Eisen; verliehen am 27.02.1922[193]
Hiob Alsdorf Daaden - Kirchen 1867 (vor) Eisen[194]
Hochacht Rosenheim Daaden - Kirchen 1881 1906 289 m 1870 Schacht mit 260 m ; 150 Belegschaftsmitglieder; zu Bindweide[4]
Holstein Alsdorf Daaden - Kirchen Eisen[194]
Isabelle Kausen Daaden - Kirchen Eisen[194]
Johann Alsdorf Daaden - Kirchen Eisen[194]
Johannes I Alsdorf Daaden - Kirchen Eisen[194]
Johannesglück Kausen Daaden - Kirchen 1867 (vor) Eisen[194]
Josefsglück Kausen Daaden - Kirchen 1867 (vor) Eisen ?[194]
Josefsglück II Wallmenroth Daaden - Kirchen 1857-10-30 Eisen; verliehen am 30.10.1857; Umwandlungsantrag am 27.3.1866; neu verliehen am 10.8.1866 an Bergwerksbesitzer Gustav Lehrkind zu Haspe[193]
Josefszeche Steineroth Daaden - Kirchen 1867 (vor) Eisen ?[194]
Josephshoffnung Grünebach Daaden - Kirchen Eisen; nordöstlich von Grünebach
Julius Kausen Daaden - Kirchen 1867 (vor) Eisen[194]
Julius II-III Alsdorf Daaden - Kirchen Eisen[194]
Juliusglück Kausen Daaden - Kirchen 1867 (vor) Eisen[194]
Junge Bertha Alsdorf Daaden - Kirchen 1860-09-12 Eisen; verliehen am 12.9.1860; Umwandlungsantrag am 18.11.1865; am 16.7.1866 an Consolidierte Peterszeche verliehen[193]
Junge Emma Alsdorf Daaden - Kirchen 1860-09-11 Eisen; verliehen am 11.9.1860; Umwandlungsantrag am 31.10.1865; am 16.7.1866 an Consolidierte Peterszeche verliehen[193]
Junge Hoffnung Wallmenroth Daaden - Kirchen 1858-07-31 Blei, Kupfer, Eisen; verliehen am 31.7.1858; Umwandlungsantrag am 27.3.1866 und neue Verleihung am 11.8.1866; Mutungen am 11.8.1866 und 4.10.1866; verliehen am 16.12.1868; Alter Stollen; Oberer Stollen; Tiefer Stollen; Windeckstollen; weitere Stollen[193][196] Lage Lage Lage
Junger Falkenberg Alsdorf Daaden - Kirchen 1867 (vor) Eisen; am Falkenberg; zu Falkenberg[194]
Junger Mathias Wallmenroth Daaden - Kirchen 1866-08-28 Eisen; zu Reutersbruch[196]
Junger Max Alsdorf Daaden - Kirchen 1863-07-23 Eisen; Umwandlungsantrag am 31.3.1866 mit Verleihung am 28.8.1866[193]
Jungerwald Betzdorf / Bruche / Kirchen Daaden - Kirchen Eisen, Kupfer, Kobalt; Konsolidation; am Molzberg; Oberer Stollen; Mittelster Stollen; Tiefer Stollen; weitere Stollen am Hang Lage Lage Lage Lage


Kappszeche Alsdorf Daaden - Kirchen 1867 (vor) Eisen; Konsolidation; mehrere Stollen[194][29]
Käusersteimel Kausen Daaden - Kirchen 1779 (vor) 1901 Spateisenstein, Kupfer; Neuverleihung 1861; 1781 Tiefer Stollen; 1897 Wilhelmschacht mit 320 m; 1902 bis 1925 zu Eisernehardt[4][200] Lage
Kleinshoffnung Alsdorf Daaden - Kirchen 1867 (vor) Eisen[194]
Kobaltgang Wallmenroth / Hövels Daaden - Kirchen 1880-02-25 Kobalt; verliehen am 11.8.1880[193][196]
Komet Alsdorf Daaden - Kirchen Eisen; am Falkenberg[194]
Königinstein Kausen Daaden - Kirchen 1867 (vor) Eisen[194]
Königszug Steinebach Daaden - Kirchen 1879 (mind.) Tiefbau ab 1879: Schacht (2,80 × 1,40 m)[11][4]
Köpperkaute Scheuerfeld Daaden - Kirchen 1861-03-28 Kupfer; Stollen im westl. Teil des Grubenfeldes[193] Lage
Krahsgrube Alsdorf Daaden - Kirchen 1867 (vor) Eisen ?; Falkenberg[194]
Krämer Malberg-Hommelsberg Daaden - Kirchen 1903 340 m Kupfer; Tiefbau ab 1871/73: Schacht (4,00 × 2,50 m); 100 Belegschaftsmitglieder[4]
Krone Alsdorf Daaden - Kirchen Eisen; am Arsberg[193]
Kupfergang Kausen Daaden - Kirchen 1867 (vor) Kupfer[194]
Landessegen Alsdorf Daaden - Kirchen 1874-01-06 Eisen; am Falkenberg[193]
Laura II Alsdorf Daaden - Kirchen 1873-10-31 Kobalt, Nickel; verliehen am 6.1.1874[193]
Laura III Alsdorf / Dauersberg / Steineroth Daaden - Kirchen 1877-07-14 Kobalt; verliehen am 16.10.1877[193]
Leo Bruche Daaden - Kirchen 1866-09-01 Blei, Eisen; gemutet am 1.9.1866; verliehen am 25.10.1867; Stollen südwestl. von Bruche[193]
Libanon Kausen Daaden - Kirchen 1867 (vor) Eisen[194]
Lombardstreet Alsdorf / Betzdorf Daaden - Kirchen 1872-09-28 Eisen; verliehen am 28.9.1872[193]
Louise Kausen Daaden - Kirchen 1867 (vor) Eisen; zu Eisernehardt[194]
Löwe Steineroth Daaden - Kirchen 1867 (vor) Eisen; Konsolidation[194]
Löwe Kausen Daaden - Kirchen 1867 (vor) Eisen; Grubenfeld direkt östlich von Wilhelmshoffnung[194]
Maiblume Alsdorf Daaden - Kirchen 1881-05-02 Eisen; verliehen am 19.7.1881; Stollen westl. von Alsdorf am Alsberg[193]
Marburg Alsdorf / Schutzbach Daaden - Kirchen 1865-08-17 Eisen; Umwandlungsantrag am 15.8.1867; verliehen am 11.7.1868[193]
Maria Alsdorf Daaden - Kirchen 1867 (vor) Eisen ?; Konsolidation am Falkenberg[194]
Maria II Grünebach Daaden - Kirchen Eisen; Grubenfeld südöstl. von Grünebach
Marschall Vorwärts Scheuerfeld Daaden - Kirchen 1861-03-28 Blei, Kupfer; Stollen im westl. Teil des Grubenfeldes; grenzt westl. an Köpperkaute; verliehen am 28.03.1861Umwandlungsantrag am 2.1.1867; neu verliehen am 25.10.1867[193] Lage
Maternus Alsdorf Daaden - Kirchen Eisen; Längenfeld[194]
Max Alsdorf Daaden - Kirchen 1872-04-03 Eisen; verliehen am 28.9.1872; am östlichen Hang des Alsberg; Oberer Stollen; Tiefer Stollen am westl. Hellerufer[193]
Maxburg Alsdorf Daaden - Kirchen 1865-08-17 Eisen, Kupfer[193]
Minerva Grünebach Daaden - Kirchen 1872 (vor) Eisen, Kupfer?; Stollen südl. von Grünebach; 1872 zu Peterszeche[193]
Mittelgang Alsdorf Daaden - Kirchen 1867 (vor) Eisen; am Falkenberg; am 4.10.1869 konsolidiert zu Gottessegen[193][194]
Mond Alsdorf Daaden - Kirchen Eisen; am Falkenberg[194]
Müller Bruche / Scheuerfeld Daaden - Kirchen 1881-01-19 Kobalt; verliehen am 28.3.1881[193]
Mylord Alsdorf Daaden - Kirchen 1860-01-05 Eisen; verliehen am 5.1.1860; Umwandlungsantrag am 31.3.1866; neu verliehen am 27.11.1866[193]
Neue Concordia Kausen Daaden - Kirchen 1867 (vor) Eisen; zu Eisernehardt[194]
Neue Kaulen Alsdorf Daaden - Kirchen Eisen; am Falkenberg[194]
Neue Nicolai Alsdorf Daaden - Kirchen Eisen[194]
Neue Rose Wallmenroth Daaden - Kirchen 1856-06-06 Eisen, Blei, Zink, Schwefel, Silber; verliehen am 6.6.1858; Umwandlungsantrag am 22.3.1866 und Verleihung am 12.9.1866 an Bergwerksbesitzer Jakob Gläser zu Fickenhütten bei Siegen; zu Rose[193][196]
Neue Sophia Alsdorf Daaden - Kirchen Eisen; Längenfeld am Falkenberg[194]
Neue Victoria Alsdorf Daaden - Kirchen Eisen; Stollen am Falkenberg (Längenfeld)[194]
Neuer Falkenberg Alsdorf Daaden - Kirchen 1867 (vor) Eisen; zu Falkenberg[194]
Neuer Gottessegen Alsdorf Daaden - Kirchen Eisen ?; am Falkenberg[194]
Neuer Reutersbruch Wallmenroth Daaden - Kirchen 1857-11-05 Eisen; zu Reutersbruch; verliehen am 5.11.1857; Umwandlungsantrag am 22.3.1866 und Verleihung am 12.9.1866; Umwandlungsantrag am 22.3.1866 und Verleihung am 12.9.1866 an Bergwerksbesitzer Jakob Gläser zu Fickenhütten bei Siegen; zu Rose[193][196][193][196]
Nicolai Alsdorf Daaden - Kirchen Eisen; Tiefer Stollen[194]
Octavian Wallmenroth Daaden - Kirchen 1857-10-28 Eisen, Blei, Kupfer; verliehen am 28.10.1857; Umwandlungsantrag am 22.3.1866 und Verleihung am 12.9.1866 an Bergwerksbesitzer Jakob Gläser zu Fickenhütten bei Siegen[193][196]
Oswald Wallmenroth Daaden - Kirchen 1865-12-15 Eisen[196]
Pelagius Wallmenroth Daaden - Kirchen 1866-01-25 Eisen; verliehen am 25.1.1866; Umwandlungsantrag am 22.3.1866 und Verleihung am 12.9.1866 an Bergwerksbesitzer Jakob Gläser zu Fickenhütten bei Siegen: zu Rose[193][196]
Petersberg II Alsdorf Daaden - Kirchen 1865-08-15 Eisen; gemutet am 15.8.1865; Umwandlungsantrag am 19.2.1866 mit Verleihung am 18.8.1866; am Arsberg[193]
Prima Kausen / Alsdorf Daaden - Kirchen 1867 (vor) Eisen[194]
Primus I Alsdorf Daaden - Kirchen 1872-10-30 Eisen; verliehen am 19.10.1874[193]
Pius Alsdorf Daaden - Kirchen 1838 1953-12-28 Eisen; nordwestl. von Schutzbach Minerale: Kolbeckit[194][201][202] Lage
Querreuten Wallmenroth Daaden - Kirchen Eisen; zu Reutersbruch[196]
Rehhecker Gang Wallmenroth Daaden - Kirchen 1864-03-01 Eisen, Blei, Kupfer; verliehen am 31.1.1864; Umwandlungsantrag am 22.3.1866 und Verleihung am 12.9.1866 an Bergwerksbesitzer Jakob Gläser zu Fickenhütten bei Siegen[193][196]
Rehsprung Kirchen / Bruche Daaden - Kirchen Eisen; Stollen nordwestlich von Betzdorf am Molzberg Lage
Rehsprung Alsdorf / Wallmenroth Daaden - Kirchen 1861-05-28 Eisen; Umwandlungsantrag am 3.3.1866; neu verliehen am 15.8.1868[193][196]
Reichwaldsgrube Alsdorf Daaden - Kirchen 1867 (vor) Eisen; am Falkenberg[193]
Reutersbruch Wallmenroth / Katzwinkel Daaden - Kirchen 1792(vor) 1963-07-30 660 m Brauneisenstein, Siderit, Blei, Zink, Schwefelkies, Silber, Kupfer; neu gemutet 1853; Neuverleihung am 9.8.1859 und 28.10.1857; Konsolidation aus Rosa, Reutersbruch, Querreuten, Junger Mathias; Tiefbau ab 1870; 1870 Blindschacht (3,47 × 1,26 × 250 m); Verbund mit Vereinigung; eine der größten Gruben des Siegerlandes; Tiefer Stollen[193][196][203] Lage
Reutersbruch Fortsetzung Wallmenroth Daaden - Kirchen Eisen; zu Reutersbruch
Rheinzeche Kausen Daaden - Kirchen 1867 (vor) Eisen[194]
Rose (Rosa; kons.) Wallmenroth Daaden - Kirchen 1857-10-28 Eisen, Blei, Zink, Schwefel, Silber; Umwandlungsantrag am 22.3.1866 und Verleihung am 12.9.1866 an Bergwerksbesitzer Jakob Gläser zu Fickenhütten bei Siegen; zu Reutersbruch[196]
Rosendahl Dauersberg / Bruche / Betzdorf Daaden - Kirchen 1871-08-31 Eisen; verliehen am 8.11.1871[193]
Roser Hauptgang Wallmenroth Daaden - Kirchen 1864-03-01 Eisen, Blei, Kupfer, Zink; verliehen am 1.3.1864; Umwandlungsantrag am 22.3.1866 und Verleihung am 12.9.1866 an Bergwerksbesitzer Jakob Gläser zu Fickenhütten bei Siegen[193][196]
Rost Alsdorf Daaden - Kirchen Eisen; am Falkenberg[194]
Roter Löwe Kausen Daaden - Kirchen 1867 (vor) Eisen[194]
Roter Schwan Alsdorf Daaden - Kirchen 1867 (vor) Eisen ?; am Falkenberg[193]
Rother Löwe Steineroth / Alsdorf / Kausen Daaden - Kirchen 1867 (vor) Eisen[194] Lage
Schleswig I Alsdorf / Kausen Daaden - Kirchen 1883-05-30 Eisen; verliehen am 22.8.1883[193]
Schöne Hoffnung II Wallmenroth / Kirchen Daaden - Kirchen 1868-09-01 Eisen; gemutet am 1.9.1868; verliehen am 22.5.1869[193]
Schutzbach Kausen Daaden - Kirchen 1867 (vor) Eisen[194]
Schwenkshoffnung Wallmenroth Daaden - Kirchen 1873-04-07 Eisen; verliehen am 6.2.1874[193][196]
Schwenksfreude Kirchen Daaden - Kirchen 1873-10-27 Eisen; verliehen am 9.2.1874[193][196]
Siegfried Grünebach Daaden - Kirchen Schiefer; Talstraße in Grünebach[204]
Sonne Alsdorf Daaden - Kirchen Eisen; am Falkenberg[194]
Spieshahn Alsdorf Daaden - Kirchen Eisen; am Falkenberg[194]
Stahlgarten Grünebach Daaden - Kirchen Eisen; Stollen südlich von Grünebach (westl. der Eisenbahnlinie)
Stahlzeche Kausen Daaden - Kirchen 1867 (vor) Eisen[194]
Steimel Kausen Daaden - Kirchen 1867 (vor) Eisen[194]
Steinthal Rosenheim Daaden - Kirchen Lage
Stolberg Wallmenroth Daaden - Kirchen 1854-07-12 Eisen; verliehen am 7.12.1854; Umwandlungsantrag am 31.3.1866; neu verliehen 27.7.1866; Pingen; Stollen[193][196] Lage
Theodor Alsdorf Daaden - Kirchen 1867 (vor) Eisen[194]
Titus Alsdorf Daaden - Kirchen 1860-02-21 Eisen; verliehen am 21.2.1860; Umwandlungsantrag am 30.6.1867; neu verliehen am 23.9.1867[193]
Uhlan Grünebach Daaden - Kirchen 1920 (um) Eisen; Grubenfeld[205]
Vereinigung II Wallmenroth / Scheuerfeld Daaden - Kirchen 1866-04-17 Eisen; verliehen am 7.9.1866; kurzer Stollen westl. von Bruche[196][193] Lage
Victoria Alsdorf Daaden - Kirchen 1920-02-20 Eisen; verliehen am 25.5.1921 am Falkenberg[193][194]
Wilhelmsglück Alsdorf / Steineroth Daaden - Kirchen 1877-03-14 Kobalt; verliehen am 20.7.1877[193]
Wilhelmshoffnung Kausen Daaden - Kirchen 1867 (vor) Eisen ?[194]
Zecherkopf Grünebach Daaden - Kirchen 1798 [4]
Zollverein Wallmenroth Daaden - Kirchen 1865-03-20 verliehen 15.12.1865[196][4]
Zuschuß Kausen Daaden - Kirchen 1867 (vor) Eisen ?[194]
Zweifel Steineroth Daaden - Kirchen 1867 (vor) Eisen[194]

VG Daaden-HerdorfBearbeiten

Name Ortsteil Bergrevier Beginn Ende Teufe Anmerkungen Lage Bild
Abendsonne Sassenroth Daaden - Kirchen Eisen; Grubenfeld[205]
Abendstern II Daaden Daaden - Kirchen Eisen; Grubenfeld nördlich von Morgenstern II
Adolfsburg Emmerzhausen Daaden - Kirchen 1846 1948 64,71 m Braunkohle; 1846 gemutet; am 23.3.1847 verliehen; neu vermutet am 02.05.1921; neu verliehen am 28.09.1921; 1948 21 Beschäftigte; Förderung der Betriebsperiode um den 2. Weltkrieg herum von 5.488 t; Stollenlänge am 31.12.1947 von 400 m Lage
Alte Greisenhardt Sassenroth Daaden - Kirchen Eisen[205]
Alte Guldenhardt Herdorf-Dermbach Daaden - Kirchen 1793-05-01 Spateisenstein; zu Guldenhardt[206]
Alte Kaulen Schutzbach Daaden - Kirchen 1851 (vor) 1851 Konsolidation aus Alte Kaulen, Käulchen, Nicolai; Tiefbau ab 1875: Schacht (4,40 × 1,57 m)[4] Lage
Alte Kunst Daaden Daaden - Kirchen 1818 (vor) 1818 60 m Teufe unter Daadebach[5]
Alte Kupferkaute Herdorf-Dermbach Daaden - Kirchen 1793-05-01 Kupfer, Kupferkies; auf der dem Ohliger Zug entgegengesetzten Seite des Daadebaches; 1818 80 m Teufe unter Daadebach[207][5]
Alte Mahlscheid Herdorf Daaden - Kirchen 1478 (vor) Silber, Kupfer, Blei; 1722 in Zubuße[208][209] Lage
Alte Sage Daaden Daaden - Kirchen Kupfer, Blei, Zink; südlich von Hohenseelbach
Altes Salz Dermbach Daaden - Kirchen 1755 (vor) 1787 (vor) Eisen; zu Concordia; Salzwalder Grundstollen[210] Lage
Aquila Biersdorf Daaden - Kirchen Eisen; zu mit Jakobine zu Salome konsolidiert
Auf der Kupferkaule Dermbach Daaden - Kirchen Eisen[211]
Auguste Sassenroth Daaden - Kirchen Eisen; Grubenfeld[205]
Bärloch Sassenroth Daaden - Kirchen Eisen; Grubenfeld[205]
Bergmannshoffnung Herdorf Daaden - Kirchen 1855 (vor) westlich von Tiefe Bollnbach[212][213]
Bergmannshoffnung Emmerzhausen / Wahlbach Daaden - Kirchen 1920-08-11 Eisen; verliehen am 30.07.1921[214]
Bollnbach Herdorf Daaden - Kirchen 1746-08-20 1927-2-02 816 m Spat- und Brauneisenstein, Kupfer; 1746 verliehen; 1747 Tiefer Stollen; 1792 Tiefbau im Tiefen Stollen; 1827 Kunstanlage; 1866 Dampfmaschine, Alter Schacht mit 183 m Teufe; 1880 Schacht I (4,03 × 1,26 × 477 m); 1897 Schacht II (816 m, in Betrieb 1907); bis zu 800 Belegschaftsmitglieder; Gesamtförderung: 4,081 Mio Tonnen Roherz; Förderung mit Stahlert zusammen: 5,9 Mio. t Roherz[215][213] Lage  
Bolmich Herdorf Daaden - Kirchen 1722 (vor) Eisen; 1722 keine Ausbeute[209]
Brüderglück Sassenroth Daaden - Kirchen Eisen; Grubenfeld[216]
Carlszeche Herdorf Daaden - Kirchen 1855 (vor) nördlich Rothezeche; um 1855 zu Eisenglanzberg[212][213]
Carlszeche II Daaden Daaden - Kirchen Eisen; Grubenfeld südlich von Morgengruss II
Christine Herdorf Daaden - Kirchen 19. Jh. Eisen[217]
Concordia Herdorf-Dermbach Daaden - Kirchen 1873 (vor) 1960 882 m Spateisenstein, Brauneisenstein, Kupfer; Konsolidation 1907; Tiefbau ab 1880: Schacht (3,77 × 1,60 m × 670 m); 1905 Konsolidation mit Harteborn und Christinenglück; 1906 durchschlägig mit Harteborn; 1906 Förderung von 3.477 Brauneisenstein und 54.337 t Rohspat mit 115 Mann über Tage und 3121 Mann unter Tage; 1910 zu Eisenzecher Zug (1912 damit durchschlägig auf 350 m Sohle); bis zu 450 Betriebsmitarbeiter; Gesamtförderung: 1,8 Mio. t Eisenerz; Tiefer Stollen wurde bis 2.1990 zur Trinkwassergewinnung genutzt[210][4][218][219] Lage
Demmerszeche Emmerzhausen Daaden - Kirchen 1872-12-11 Eisen; Mutung; direkt nördlich von Treue Bruderschaft[214]
Dormanns Stollen Sassenroth Daaden - Kirchen an der Heller westl. des Bahnhofs Sassenroth[220]
Dragoner Sassenroth Daaden - Kirchen Eisen; Grubenfeld[205]
Dreieinigkeit Nisterberg ? Daaden - Kirchen 1872 (vor) 1872 zu Peterszeche[4]
Eckstein Herdorf Daaden - Kirchen 19. Jh. Eisen[217]
Einigkeit Herdorf Daaden - Kirchen 19. Jh. Eisen; zu Hollertszug[221]
Einigkeit Daaden-Biersdorf Daaden - Kirchen 1851 1906 Spateisenstein; auch Einheit genannt; 1885 Blindschacht mit 320 m Teufe; Gesamtförderung: 565.474 t Eisenerz; 1906 zu Friedrich Wilhelm[4][222]
Eisenglanzberg Herdorf Daaden - Kirchen 1855 (um) Konsolidation von Carlszeche und Schlosserzeche[212][213]
Eisenzeche Sassenroth Daaden - Kirchen Eisen; Grubenfeld[205]
Elias Herdorf-Dermbach Daaden - Kirchen 1861-12-17 zu Eisenzecher Zug[4]
Engelburg Niederdreisbach Daaden - Kirchen 1852-05-23 [4]
Eremit Niederdreisbach Daaden - Kirchen Stollen Lage
Euel Herdorf Daaden - Kirchen 1730 Brauneisenstein; am 26.7.1816 zu Hollertszug[221]
Felsenstein Herdorf Daaden - Kirchen Eisen; zu Bollnbach[4][213]
Ferdinand Daaden Daaden - Kirchen 19. Jh. Eisen; im Daadetal; zwei Stollen (einer auf +403,4 m NN, der andere unbekannt) Lage
Ferdinandsglück Emmerzhausen Daaden - Kirchen 1873-04-10 Eisen; Mutung; südl. von Emmerzhausen[214]
Florz Herdorf Daaden - Kirchen 1780 (vor) Eisen; Vorläufergrube von Friedrich Wilhelm; Erbstollen auf +288,3 m NN Lage
Forster Herdorf Daaden - Kirchen Eisen; zu Bollnbach[4]
Freudenberg Schutzbach Daaden - Kirchen Eisen; Grubenfeld gen Niederdreisbach[194]
Friedrich Wilhelm Herdorf Daaden - Kirchen 1820 (vor) 1965-03-26 1052 m Spateisenstein, Kupfer; Oberer Stollen (+341,8 m NN Lage); 1860 Florzer Tiefer Stollen (Erbstollen Friedrich Wilhelm), +288,3 m NN Lage); 1871 Tiefbau (über Grube Zufälligglück aufgeschlossen; 1874 Tiefbauschacht Schacht I (2,30 × 4,40 m × 948,1 m, teilverfüllt, +334,6 m NN Lage); 1907 Schacht II (2,70 × 4,70 × 1052,1 m, oval, teilverfüllt, +337,7 m NN Lage); 20 Tiefbausohlen; 1942 1,6 km langer Förderstollen(+294,7 m NN Lage); 350 Belegschaftsmitglieder (1.100 im Verbund); ab 1935 zu Füsseberg - Friedrich Wilhelm (Durchschlag auf 694-m-Sohle); Gesamtförderung: 3.74 Mio t Roherz[4][222][223] Lage  
Füsseberg Daaden-Biersdorf Daaden - Kirchen 1708 (vor) 1965-03-31/ 1965-05-21 1046 m Spateisenstein; Füsseberger Oberer Stollen (in Stützmauer hinter Röstöfen, +278,0 NN Lage); 1861 Füsseberger Erbstollen (+268,86 m NN Lage);;Stollen (Bergaufzug, Lage);1942 Neuer Förderstollen (Westportal, +314,9 m NN Lage);1942 Neuer Förderstollen (Ostportal, +314,9 m NN Lage);1899 Schacht mit 1045,2 m (+303,4 m NN Lage); Förderturmhöhe von 38 m (abgebaut 22.4.1966); 1932 Konsolidation aus 60 Grubenfeldern; 985 Belegschaftsmitglieder(1955); ab 1935 zu Füsseberg – Friedrich Wilhelm; Gesamtförderung (Verbund): 15. Mio. t Eisenerz; Vorräte: ~4-6 Mio. t Eisenerz[4][224] Lage  
Glaskopf Daaden-Biersdorf Daaden - Kirchen 1780 1923-05-08 873 m Spateisenstein; 1842 neu verliehen; Förderstollen (+280,57 m NN Lage); Tiefer Stollen (+266,19 m NN Lage); Tiefbau ab 1877: Schacht (4,50 × 2,50 m × 873 m, 18 Sohlen, +313,4 m NN Lage); ab 1907 zu Füsseberg[4][225]
Glücksberg Daaden Daaden - Kirchen 19. Jh. Eisen; Oberer Stollen auf +378,2 m NN; Glücksberger Tiefer Stollen Lage; am südlichen Kahlenberg Lage
Glücksfall Daaden Daaden - Kirchen 19. Jh. Eisen; Stollen auf +371,0 m NN; am südlichen Kahlenberg Lage
Glückshafen Herdorf Daaden - Kirchen 19. Jh. Eisen; Stollen auf +392,3 m NN; am südlichen Kahlenberg Lage Lage
Gotthardt Herdorf Daaden - Kirchen Eisen; kurzer Stollen; östl. des Schutzbacher Ortskerns[194]
Grenze Herdorf-Dermbach Daaden - Kirchen 1793-05-01 Stollen; zu Guldenhardt[206][194]
Greisenhardt Herdorf Daaden - Kirchen 18. Jh. (erw.) Eisen; Tiefer Stollen mit 1,5 km Gesamtlänge; Anfang der 1960er Jahre wie Königstollen an die Gemeinde verpachtet (Trinkwassernutzung)[205] Lage
Grubenhüte Dermbach Daaden - Kirchen Eisen; Grubenfeld[211]
Grubestadt Herdorf Daaden - Kirchen 1722 (vor) Eisen; 1722 keine Ausbeute[209]
Grünewald Emmerzhausen Daaden - Kirchen 1870-05-02 Eisen; verliehen am 17.08.1870<; Stollen am Zollstock[214] Lage
Guldenhardt Herdorf-Dermbach / Struthhüten Daaden - Kirchen 1705 (vor) 1880-11 105 m Spateisenstein, Kupfer; Konsolidation (Weiße Guldenhardt, Alte Guldenhardt, Grenze und Kux); Tiefer Stollen; Mittelstollen; Oberer Stollen; 1871/1873 Blindschacht: Schacht (4,40 × 1,57 m × 105 m)[4][226][206][211]

Lage Lage Lage Lage Lage Lage Lage Lage

Habakuk Herdorf Daaden - Kirchen 1855 (vor) südwestlich Carlszeche[212][213]
Harmonie Herdorf-Sassenroth Daaden - Kirchen 17. Jh. Eisen; im Hunchenbachtal; 23.11.1859 verliehen; zwei kurze Stollen und ein Tagesschacht; Lage
Heinrichsglück Herdorf Daaden - Kirchen spüdöstl. von Bollnbach[213]
Heinrichssegen VI Emmerzhausen Daaden - Kirchen 1939-02-17 Eisen; Mutung[214]
Heinrichstern Daaden Daaden - Kirchen Eisen, Kupfer, Blei, Zink; Konsolidation; Gesenk; Stollen Lage
Heinrichszeche Daaden Daaden - Kirchen 19. Jh. Eisen; Oberer Stollen auf +349,2 m NN; Heinrichszecher Tiefer Stollen (+317,4 m NN Lage); am südlichen Kahlenberg; Abbau des Glückshafener Mittel Lage
Heinrichszeche III Daaden / Emmerzhausen Daaden - Kirchen Eisen
Hellerbet Herdorf Daaden - Kirchen Eisen[217]
Hellmanskaute Daaden-Biersdorf / Sassenroth Daaden - Kirchen 1850 (vor) 1882 86 m Spateisenstein; Tiefbau 1875; Abbau in der 30m Sohle; Jahresförderung von 5.620 t; Schacht/Gesamtteufe von 86 m; 1872 konsolidiert mit Peterszeche[4][220]
Hirz und Fuß Herdorf Daaden - Kirchen 19. Jh. Eisen[217]
Hohenseelbach Daaden Daaden - Kirchen Kupfer, Blei; Stollen Lage
Höhenglück Niederdreisbach Daaden - Kirchen Eisen; Grubenfeld gen Schutzbach[194]
Hollertszug Herdorf Daaden - Kirchen 1720 (vor) 1910 550 m (mind.) Braun- und Spateisenstein, Kobalt; mehr als 10 aneinander gereihte Grubenfelder unterschiedlicher Gewerkschaften wurden unter der alten Bezeichnung Hollerter Zug zusammengefasst; 1816 neu verliehen; Konsolidationen 1841, 1844, 1910; auch Hollerzug genannt; 1726 Herrschaftlicher Stollen (390 m lang, auch Alexanderstollen genannt); 1730 Eueler Stollen (Friedrichstollen); 1780 Tiefer Stollen (= Hollerter Erbstollen, = Hüttengewerker Stollen, ca. 2 km Länge, 42 m tiefer als Friedrichstollen); 28.9.1820 - 1863 Königsstollen 1822 m lang; Tiefbau ab 1893: Blindschacht mit 240 m; 9.10.1901 Konsolidation mit Tiefer Königsstollen; 200 Belegschaftsmitglieder; Gesamtförderung: 1,3 Mio. t Eisenerz[24][4][227][221][219] Lage  
Honig Schutzbach Daaden - Kirchen Eisen; Grubenfeld des Schutzbacher Ortskerns[194]
Hühnerhord Herdorf Daaden - Kirchen 19. Jh. Eisen[221]
Hüttenwäldchen Dermbach Daaden - Kirchen 17. Jh. (verm.) 1909 245 m Spateisenstein, Kupfer; an Kreisstraße am südöstlichen Ausgang des Ortes; gemutet am 1.8.1832; am 28.6.1833 verliehen; neu verliehen am 19.1.1858; Oberer Stollen (12 m über unterem St.); ca. 1840 Tiefer Stollen; Maschinenstollen; Wetterschacht mit Schornstein; Tiefbau ab ca. 1895 (6 Sohlen); 1935 zu Neuer Petersberg; im 2. WK. Luftschutzbunker; 57 Belegschaftsmitglieder (1905); zu Concordia; seit 1997 Besucherbergwerk[4][228][229][211] Lage
Jakobine Biersdorf Daaden - Kirchen Eisen; zu mit Aquila zu Salome konsolidiert
Junge Mahlscheid Herdorf Daaden - Kirchen 1722 (vor) 1722 in Zubuße[209]
Junge Hollert Herdorf Daaden - Kirchen 19. Jh. Brauneisenstein; auch Junghollert genannt; am 26.7.1816 zu Hollertszug[221]
Junge Veronica Herdorf Daaden - Kirchen Eisen; zu Bollnbach[4][213]
Junger Valentin Herdorf Daaden - Kirchen Eisen; zu Bollnbach[4][213]
Juno Daaden Daaden - Kirchen 19. Jh. Eisen; Stollen auf +363,3 m NN; am südlichen Kahlenberg Lage
Juno Sassenroth Daaden - Kirchen Eisen; Grubenfeld[205]
Kampf Herdorf Daaden - Kirchen Kupfer; südöstl. des Schutzbacher Ortskerns; Konsolidation; Stollen[194]
Karl Emmerzhausen Daaden - Kirchen 1931-12-18 Eisen; verliehen am 15.08.1932 an Bergbau & Hütten AG Friedrichshütte zu Herdorf; evtl. auch Carl geschrieben[214]
Karlsgang Emmerzhausen Daaden - Kirchen 1936-10-08 Eisen; Mutung[214]
Käulchen Schutzbach Daaden - Kirchen 1851 zu alte Kaulen[4]
Kircher & Offhäuser Herdorf Daaden - Kirchen 19. Jh. Eisen; zu Hollertszug[221]
Kniffer Biersdorf Daaden - Kirchen 1910 Konsolidation mit Ohliger Zug
Koberszeche Niederdreisbach Daaden - Kirchen kurzer Stollen Lage
König Friedrich Emmerzhausen Daaden - Kirchen 1850 1894 Kupfer, Blei und Nickel; zu Neue Landeskrone[4]
Königsstollen Herdorf Daaden - Kirchen 1820-09-28 1910 Eisen; auch Tiefer Königsstollen genannt; 1863 fertiggestellt (1822 m Länge); Konsolidation am 9.10.1901 mit Hollertszug[4] Lage
Kreuz Herdorf-Dermbach Daaden - Kirchen zu Concordia Lage
Kukuk Dermbach Daaden - Kirchen Eisen; Grubenfeld[211]
Kux Herdorf-Dermbach Daaden - Kirchen 1793-05-01 Spateisenstein; zu Guldenhardt[206]
Landesglück Emmerzhausen Daaden - Kirchen 1850 1894 Kupfer, Blei und Nickel; zu Neue Landeskrone[4]
Landessegen Emmerzhausen Daaden - Kirchen 1850 1894 Kupfer, Blei und Nickel; zu Neue Landeskrone[4]
Lina Oskar Niederdreisbach Daaden - Kirchen Lage
Mahlscheid Herdorf Daaden - Kirchen Lage
Mannsfeldstollen Weitefeld Daaden - Kirchen Stollen Lage
Maximilian Emmerzhausen Daaden - Kirchen 1936-10-08 Eisen; verliehen am 14.07.1937 an Sieg-Lahn Bergbau GmbH zu Gießen[214]
Metternich Daaden Daaden - Kirchen Blei; Grubenfeld
Meyer(s)zeche Herdorf Daaden - Kirchen 1855 (vor) westl. von Rothezeche[212][213]
Milde Hand Niederdreisbach Daaden - Kirchen Lage
Mittelberg Herdorf Daaden - Kirchen 1816 (vor) Brauneisenstein; am 26.7.1816 zu Hollertszug
Morgengruss Daaden Daaden - Kirchen Eisen; Grubenfeld nördlich von CArlszeche II
Morgensonne Sassenroth Daaden - Kirchen Eisen; Grubenfeld[205]
Morgenstern II Daaden Daaden - Kirchen Eisen; Grubenfeld südlich von Abendstern II
Morgenstunde Daaden Daaden - Kirchen Tiefer Krainer Stollen am nordwestl. Ortsrand Lage Lage
Neue Greisenhardt Sassenroth Daaden - Kirchen Eisen[205]
Neue Hoffnung Niederdreisbach Daaden - Kirchen 1965 Brauneisenstein, Spateisenstein[230] Lage
Neue Landeskrone Emmerzhausen Daaden - Kirchen 1845-07-07 1894 Kupfer, Blei, (Nickel); verliehen am 07.07.1845; umgewandelt am 31.03.1866; verliehen am 19.10.1866; Obere Stollen; Tiefer Stollen; Abbau ab 1850; Maschinenschacht[214] Lage
Neue Landeskrone I Emmerzhausen Daaden - Kirchen 1890-05-08 Nickel; an Neue Landeskrone[214]
Neue Landeskrone II Emmerzhausen Daaden - Kirchen 1890-05-08 Nickel; verliehen am 26.09.1890 an Neue Landeskrone[214]
Neue Mahlscheid Herdorf Daaden - Kirchen 1839 (vor) südl. alte Mahlscheid am Ziegenberg<name="münster"/>
Neuer Petersberg Dermbach Daaden - Kirchen Eisen[229][211]
Neues Glück Herdorf Daaden - Kirchen 1815 1885 ab 1885 Neuglück; Tiefbau mit Dampfmaschine ab 1859: Schacht (4,00 m × 2,00 m)[4]
Neues Rimmelchen Dermbach Daaden - Kirchen Spateisenstein; zu Guldenhardt[206]
Neues Salz Dermbach Daaden - Kirchen Eisen; zu Concordia[210]
Neuglück Herdorf Daaden - Kirchen 1885 1895 70 m ab 1859 Dampfmaschine[4]
Nicolai Schutzbach Daaden - Kirchen 1851 zu alte Kaulen[4]
Oberste Panzeche Sassenroth Daaden - Kirchen Eisen[205]
Oberster Füchsenberg Herdorf Daaden - Kirchen 1742 (vor) Kupfer, Eisen; auch Unterster Füchsenberg genannt; Vorläufergrube von Füsseberg
Oberstes Kreuz Dermbach Daaden - Kirchen Eisen; zu Concordia[231]
Oberster Pferdestall Dermbach Daaden - Kirchen 1780 neu verliehen 7.9.1837; zu Hollertszug[4][221]
Oberstes Rimmelchen Dermbach Daaden - Kirchen Spateisenstein; zu Guldenhardt[206]
Ohliger Zug Niederdreisbach / Biersdorf Daaden - Kirchen 1868 1907 286 m Spateisenstein; an der Betzdorfer Straße; Tiefer Ohliger Stollen (Lage); Tiefbau ab 1872: Schacht (4,00 × 2,00 × 286 m); Gesamtförderung: 550.000 t Eisenerz; 1922/23 und 1934 Untersuchungsarbeiten (negativ); 1910 Konsolidation mit Vereinigung, Einheit und Kniffer[4][232] Lage
Osemund Herdorf-Offhausen Daaden - Kirchen 1897
Oswald Daaden-Nisterberg Daaden - Kirchen 1860-05-25 [4]
Pauline II Herdorf Daaden - Kirchen 19. Jh. Eisen[217]
Petersberg Dermbach Daaden - Kirchen Eisen; Grubenfeld[211]
Petersglück Herdorf Daaden - Kirchen 19. Jh. Eisen[217]
Peterszeche Grünebach / Sassenroth Daaden - Kirchen 1860 (vor) 1884 124 m Eisen; 1872 Konsolidation aus Hellmannskaute, Dreieinigkeit, Steimel und Minerva; 3 Stollen; Tiefer Stollen in Sassenroth im Aengstebachtal; Tiefbau mit Dampfmaschine ab 1876: Schacht (4,4 × 1,57 m × 124 m, 2 Sohlen(30 m u. 60 m)); Gesamtförderung: 25.727 t Eisenerz; zu Hollertszug[4][233][220][194] Lage
Pfannzeche Sassenroth Daaden - Kirchen 18. Jh. (erw.) Eisen; 450 m Gesamtlänge des Stollens[205]
Pferdestall Herdorf / Offhausen Daaden - Kirchen 1837 Pferdstaller Stollen; ab 1891 zu Hollertszug[4][205]
Ramberg Niederdreisbach Daaden - Kirchen 1818 (vor) Kupfer, Kupferkies; 1818 60 m Teufe unter Daadebach[5][234]
Regulatus Dermbach Daaden - Kirchen 1720 (vor) Brauneisenstein; am 26.7.1816 zu Hollertszug; ehemals Alt Hollerter Stollen bzw. Alt Hollerter Stöllgen oder Althollert; 1869 neu gemutet als Regulatus; zu Hollertszug[4][235]
Regulatus Emmerzhausen Daaden - Kirchen 1873-10-13 Eisen; verliehen am 07.01.1874 an Gewerkschaft „Zur schönen Aussicht“[214]
Reichskrone Emmerzhausen Daaden - Kirchen 1885-02-24 Zink, (Eisen); verliehen am 24.07.1885 an Eduard Spieß, Steiger Heinrich Güdelius, Landwirt Otto Wecker, Lehrer Heinrich, Steuber alle zu Achenbach, Lederfabrikant Wilhelm Faust zu Freudenberg, Landwirt Ferdinand Hummel zu Emmerzhausen und der Gewerkschaft Neue Landeskrone bei Emmerzhausen; Lage nahe Neue Landeskrone[214]
Ritterburg Daaden Daaden - Kirchen Eisen; Grubenfeld östlich von Hohenseelbach
Rohrmann Dermbach Daaden - Kirchen Eisen; Grubenfeld[211]
Rosina Sassenroth Daaden - Kirchen Eisen[205]
Rote Zeche Herdorf Daaden - Kirchen 1714 Brauneisenstein; auch Rothezeche genannt; zu Bollnbach[212][213]
Roter Adler Herdorf Daaden - Kirchen Spateisenstein, Kupfer, Kobalt; eher kleineres Erzvorkommen[236]
Glücksfall Daaden Daaden - Kirchen 19. Jh. Eisen; Stollen auf +371,0 m NN; am südlichen Kahlenberg Lage
Sabine Daaden Daaden - Kirchen Eisen; Stollen auf +322,2 m NN; am südlichen Kahlenberg Lage
San Fernando Herdorf Daaden - Kirchen 1855-03-27 1958-07-15 1032,20 m Spateisenstein; Brauneisenstein, Blei; 1860 Tiefer Stollen; Tiefbau ab 1881: 1881 Blindschacht (4,72 × 1,60 × 357,20 m (440 m Teufe)); 1906 Schacht I mit 675 m; 1927/28 Schacht II mit (4,2 m Durchmesser, rund, 1001,97 m); bis zu 628 Belegschaftsmitglieder; stillgelegt 15.3.1945 – 4.2.1946; bis 31.3.1962 zu Füsseberg[4][237][238] Lage  
Schäbches Stollen Daaden Daaden - Kirchen 19. Jh. Eisen; auch Schöbches Stollen genannt; Stollen auf +352,5 m NN; am südlichen Kahlenberg Lage
Schlosserzeche Herdorf Daaden - Kirchen 1855 (vor) 1855 zu Eisenglanzberg[212]
Schneideisen Herdorf Daaden - Kirchen 1839 (vor) südwestl. alte Mahlscheid am Ziegenberg[239]
Schöneberg Herdorf Daaden - Kirchen 19. Jh. Eisen[217]
Schöne Aussicht Emmerzhausen Daaden - Kirchen 1858-06-12 Eisen; verliehen am 12.06.1858; Umwandlung am 30.07.1866; Neuverleihung 19.10.1866 an Gewerkschaft „Zur schönen Aussicht“, Vorstand Wilhelm Schönfelder und Wilhelm Reifenrath zu

Herdorf[214]

Scholl Schutzbach Daaden - Kirchen Eisen; Grubenfeld östl. des Schutzbacher Ortskerns[194]
Schöne Aussicht Dermbach Daaden - Kirchen [11]
Schweinskopf Herdorf Daaden - Kirchen 1816 (vor) 1899 zu Waldstollen; später zu Hollertszug [221]
Serchergrube Sassenroth Daaden - Kirchen Eisen[205]
Silvester 2 Emmerzhausen Daaden - Kirchen 1937-04-28 Eisen; Mutung; an Sieg-Lahn Bergbau GmbH zu Gießen[214]
Silvester 2 Emmerzhausen Daaden - Kirchen 1936-12-131 Eisen;verliehen am 14.10.1937 an Sieg-Lahn Bergbau GmbH zu Gießen[214]
Sinnerborn Herdorf Daaden - Kirchen 1897 [4] Lage
Sonnenberg Sassenroth Daaden - Kirchen Eisen; Grubenfeld[205]
Sophienstollen Herdorf Daaden - Kirchen 19. Jh. Eisen[217]
Stahlberg Emmerzhausen Daaden - Kirchen 1872-10-17 Eisen; Grubenfeld verliehen an Bergwerksdirektor Oskar Bilharz zu Moresnet bei Aachen[214]
Stahlberg Daaden / Emmerzhausen Daaden - Kirchen 1872-10-17 Eisen; Grubenfeld verliehen an Bergwerksdirektor Oskar Bilharz zu Moresnet bei Aachen[214]
Stahlberg II Daaden Daaden - Kirchen 1872-10-17 Eisen; Grubenfeld verliehen an Bergwerksdirektor Oskar Bilharz zu Moresnet bei Aachen[214]
Stahlberg III Emmerzhausen Daaden - Kirchen 1872-11-26 Eisen; Grubenfeld verliehen am 26.06.1873 an Bergwerksdirektor Oskar Bilharz zu Moresnet bei Aachen; westl. Emmerzhausen gelegen[214]
Stahlberg IV Daaden Daaden - Kirchen 1872-10-17 Eisen; Grubenfeld
Steinseifen Dermbach Daaden - Kirchen 1896 (vor) Spateisenstein; 1899 zu Waldstollen[219]
St. Georg Daaden Daaden - Kirchen 19. Jh. St. Georg Stollen (+269,0 m NN) Lage
St. Joseph Herdorf Daaden - Kirchen 1866-05-22 [4]
Stahlert Herdorf Daaden - Kirchen 1755 1910-05-06 557 m Spateisenstein; Stahlerter Stollen, Stahlberger Stollen; 1787 existieren zwei Wasserkünste; Tiefbau ab 1868/1870; 1887 Schacht (3,50 × 1,90 × 510 m, Blindschacht auf der 510 m Sohle mit 60 m Teufe); 12 Tiefbausohlen; am 6.5.1910 Schachtbruch; ab 1909 zu Bollnbach; Verbindung zu Bollnbach auf den 300 m- und 360 m-Sohlen; Gesamtförderung: 1,072 Mio. t Eisenerz; bis zu 270 Beschäftigte; Ende endgültig 1926[4][240][217] Lage
Stallerts Wäldgen Herdorf Daaden - Kirchen 1755 [217]
Stanger Herdorf Daaden - Kirchen Kupfer; südöstl. des Schutzbacher Ortskerns; Stollen; zu Kampf[194]
Steimel Nisterberg ? Daaden - Kirchen 1872 (vor) 1872 zu Peterszeche[4]
Stille Sehnsucht Herdorf Daaden - Kirchen Eisen; zu Bollnbach[4]
Tiefe Bollmich Herdorf Daaden - Kirchen Kupfer; wohl identisch mit späterer Tiefe Bollnbach[213]
Tiefe Bollnbach Herdorf Daaden - Kirchen 1855 (vor) [212][213]
Treue Brüderschaft Emmerzhausen Daaden - Kirchen 1872-12-11 Eisen; südlich von Demmerszeche; verliehen am 11.12.1873 an Bergleute Engel Demmer zu Emmerzhausen, Gerlach Schneider zu Biersdorf, Wilhelm Weber zu Biersdorf, Carl Schneider und Julius Brand zu Daaden, Heinrich Nickol zu Emmerzhausen und Daniel Haubrich zu Niederdreisbach[214]
Unterste Einigkeit Herdorf Daaden - Kirchen 19. Jh. Eisen; Vorläufergrube von Einigkeit; Untere Einigkeit Stollen (+386,5 m NN) Lage
Unterster Füsseberg Herdorf Daaden - Kirchen 1708 Kupfer, Eisen; auch Unterster Füchsenberg genannt; Vorläufergrube von Füsseberg
Unterster Pferdestall Dermbach Daaden - Kirchen 1766 Eisen; 1891 zu Hollertszug[221]
Unterstes Rimmelchen Dermbach Daaden - Kirchen Spateisenstein; zu Guldenhardt[206]
Unterstes Kreuz Dermbach Daaden - Kirchen 1896 Spateisenstein[219]
Utschzeche Herdorf Daaden - Kirchen 1855 (vor) östlich Schlosserzeche[212][213]
Vereinigte Glückauf Carl Dermbach Daaden - Kirchen Eisen; Grubenfeld[211]
Vereinigung Sassenroth Daaden - Kirchen 17. Jh. (verm.) Eisen; 1910 Konsolidation mit Ohliger Zug[220] Lage
Viktor Emanuel Herdorf Daaden - Kirchen 1867-09-11
Waldstollen Dermbach Daaden - Kirchen 1896 (vor) Spateisenstein[219]
Wahlbach IV Wahlbach / Emmerzhausen / Daaden Daaden - Kirchen 1921-10-24 Eisen; verliehen am 30.09.1922 an Bochumer Verein für Bergbau & Gussstahlfabrikation zu Bochum[214]
Wasserberg Sassenroth Daaden - Kirchen 18. Jh. 1954 Spateisenstein; Stollensystem mit 1,2 km Gesamtlänge; 1954 aufgewältigt und Spateisenstein abgebaut[205] Lage
Wassermann Sassenroth Daaden - Kirchen Eisen; Grubenfeld[205]
Weisse Guldenhardt Dermbach Daaden - Kirchen 1755 (vor) Spateisenstein; zu Guldenhardt[206]
Wilhelmshöhe Herdorf Daaden - Kirchen Eisen; zu Bollnbach[4]
Wilhelmshöhe III Emmerzhausen Daaden - Kirchen 1973-04-10 Eisen; verliehen am 12.09.1873 an Bochumer Verein für Bergbau & Gussstahlfabrikation zu Bochum; westl. von Ferdinandsglück[214]
Wilhelmszeche III Daaden Daaden - Kirchen Eisen
Wolf Herdorf Daaden - Kirchen 1722 (vor) 1958-07-15 814,5 m Brauneisenstein, Spateisenstein, Silber, Blei; Verleihung 1834; 1870 Konsolidation; 1890 Schacht (3,50 m, rund, × 710,74 m, nicht verfüllt); Betriebszeiten: 1870-31.1.1925,1.5.1937-5.'45,1952-58; Ende endgültig 31.3.1962; ca. 300 Belegschaftsmitglieder; Fördergerüst niedergelegt am 31.1.1975; Gesamtförderung: 1.245.682 t Eisenerz[4][241][242] Lage  
Zufällig Glück Herdorf Daaden - Kirchen 1825 1921 960 m Braun- und Spateisenstein; 1863 übertägiger Maschinenschacht (3,14 × 2,36 m × 216 m); Schacht II mit 680 m Endteufe; auf 620 m Sohle Blindschacht bis 960 m; bis zu knapp 300 Beschäftigte; Gesamtförderung: knapp 2 Mio t Eisenerz; zu San Fernando[4][243][244] Lage
Zufriedenheit Herdorf Daaden - Kirchen 19. Jh. Eisen[217]
Zwilling Biersdorf Daaden - Kirchen 1834-04-11 Eisen; am 11.4.1834 verliehen[245]

VG FlammersfeldBearbeiten

Name Ortsteil Bergrevier Beginn Ende Teufe Anmerkungen Lage Bild
Albrecht Willroth / Oberhonnefeld-Gierend Hamm (Sieg) Eisen[246]
Alexander Oberhonnefeld-Gierend Hamm (Sieg) Eisen; Verbund mit Louisenglück; Tiefer Alexanderstollen auf 300 m üNN[247]
Alte Silberwiese Oberlahr-Burglahr Hamm (Sieg) 1795-02-23 1895 Konsolidation 30.3.1827; Hülfe-Gottes-Stollen[248] Lage
Alvenslebenstollen Burglahr Hamm (Sieg) 1835 1864 Wasserlösungsstollen; zu Louise gehörig; 1.546 m lang; bis 1930 in Betrieb; Luftschutz im 2. Weltkrieg; heute Schaubergwerk (400 m begehbar)[4][249][250] Lage
Catharinenglück Willroth / Oberhonnefeld-Gierend Hamm (Sieg) Eisen[246]
Euripitas Oberlahr Hamm (Sieg) Eisen[251]
Friedrich Wilhelm Horhausen-Huf / Luchert Hamm (Sieg) 1771 (vor) 1891 224 m Kupfer, Spat-, Brauneisenstein; 1817 Oberer Stollen (Cameralstollen); 1818–1832 Tiefer Friedrich Wilhelmstollen (930 m Länge; auf 240,6 m Höhe üNN; bis 1894 genutzt); ab 1869 Tiefbau; Schacht auf 355,5 m üNN (241,5 m Teufe auf 125 m Sohle); Gesmtförderung: 192.796 t Eisenerz[4][252] Lage
Friedrichszeche Oberlahr Hamm (Sieg) [253]
Georg Willroth Hamm (Sieg) 1338 1965-03-31 / 1965-05-21 967,5 m Spateisenstein, Brauneisenstein, Kupfer, Blei, Zink, Schwefel; Konsolidation 1838; Oberster Stollen auf 374 m üNN; 1811 Tiefer Sankt Georgsstollen (344,7 m üNN;); 1835 Erbstollen (Tiefster Georgstollen auf 313,43 m üNN); Tiefbau ab 1815; ab 1834 mit Haspel; 1869 Schacht I mit 967,5 m Teufe (ab 1925 elektrisch; auf 402,07 m üNN, verfüllt); 1950/54 Schacht II: (907,5 m × 4,62 × 4,20 m; auf 397,76 m üNN); Wetterschacht auf 389,4 m üNN (ging bis auf 550 m Sohle, verfüllt); Sohlen auf 40, 59,78,100, 120, 140, 160, 195, 230, 265, 305, 350, 400, 450, 500, 550, 600, 640, 680, 720, 760, 800 und 850 m; ab 1892 Konsolidation mit Girmscheid (mehrere Durschschläge); 535 Belegschaftsmitglieder (1946); Gesamtförderung: 6,5 Mio. t Eisenerz; letzte Schicht am 31.3.1965[4][23][249][254][246][247] LageLage Lage Lage  
Girmscheid Willroth / Oberhonnefeld-Gierend Hamm (Sieg) 1803 1925 140 m Spateisenstein, Brauneisenstein, Kupfer; am 1.11.1808 verliehen; westl. Fortsetzung der Gänge der Grube Georg; Tagesschacht; 1803 Oberer Stollen am westl. Abhang zum Gierenden Seifen (mind. 50 m lang, auf 377,675 m üNN); Mittlerer Stollen (Kohlseifer Stollen, mind. 126 m lang, 343 m üNN); Tiefer Stollen (343 m üNN); 1850 Tiefster Stollen aus dem Gierscheider Seifen (Christian-Stollen, mind. 150 m lang, 313,42 m üNN); 1892 zu Georg[4][247][255][246]
Girmscheid II-V Willroth / Oberhonnefeld-Gierend Hamm (Sieg) 1908-11-01 Eisen; verliehen am 22.3.1909; zu Girmscheid gehörig[246]
Harzberg Oberlahr-Burglahr Hamm (Sieg) 1803 1939 420 m Eisen; 1,5 km südsüdwestl. von Oberlahr; Tiefbau ab 1872; ab 1930 konsolidiert mit Silberwiese[4][256] Lage
Lammerichskaule Oberlahr-Bürdenbach Hamm (Sieg) 1804 (vor) 1891 Brauneisenstein, Siderit (Spateisenstein), Quarz, Sphalerit (Zinkblende), Galenit (Bleiglanz), Chalkopyrit (Kupferkies), Polydymit, Violarit; am Harzberg; vor 1804 Oberer Stollen (auf mittlerer Hanghöhe); 1850 Tiefer Lammerichskauler Stollen (467,44 m Länge); 1862 Gähner Stollen auf der Nordseite des Harzbergs; 1932 aufgelassen; Luftschutz im 2. Weltkrieg; Betriebszeiten: -1804, 1836–1889; bis zu 75 Betriebsmitarbeiter; Gesamtförderung: 80.458 t Erz[257][251][258] Lage
Louise Oberlahr-Bürdenbach / Niedersteinebach Hamm (Sieg) 1771 (vor) 1930-02-01 504 m Brauneisenstein, Mangan; auch Loise geschrieben; 1835–1864 Alvenslebenstollen (auf 169,7 m üNN); Trierer Stollen; 1852: Schacht I (Victoriaschacht) (2,20 × 2,20 m); 1872/75 Schacht II (Gerlachschacht auf 260 m üNN); 1883 Barbaraschacht bei Horhausen (2,20 × 4,40 × 450 m; auf 225,8 m üNN); 1872 Gerlachschacht (bei Bürdenbach, 197,3 m Teufe); Gesamtförderung: ca. 3,2 Mio.t; 1883 Schmalspurbahn nach Seifen; 1899 Seilbahn nach Georg; bis zu 450 Belegschaftsmitglieder[4][249][251][259] Lage  
Louisenglück Oberhonnefeld-Gierend Hamm (Sieg) Eisen; Verbund mit Alexander; Tiefer Stollen[247]
Martini Oberlahr Hamm (Sieg) Eisen[251][260][258]
Nöchelchen Güllesheim Hamm (Sieg) 19. Jh. (Beginn) Braun- und Spateisenstein; im Bereich des Sportplatzes; Pingen, Stollen und Tiefbau; zu Louise[251][261]
Ölberg-Stollen Bürdenbach Hamm (Sieg) 1800 (vor) Suchstollen; ca. 200 Meter von der Mündung des Grenzbaches in die Wied gelegen; 57 m lang; 2006 wiederentdeckt[262]
Otto-Stollen Niedersteinebach / Luchert Hamm (Sieg) 1899 Suchstollen; Brauneisenstein; Stollen gabelt sich nach 340 m Länge, führt ab da 120 m gen Grubenfeld Louise und 420 m gen Nölchen; Teil der Grube Louise; Luftschutz im 2. Weltkrieg; 2005 freigelegt; auf ca. 100 m befahrbar[263] Lage
Pitterholz Oberlahr Hamm (Sieg) 1839 am 29.4.1839 zu Silberwiese[248]
Sammerichskaule Horhausen Hamm (Sieg) 1875 (vor) [264]
Silberwiese Oberlahr / Rott-Eichen Hamm (Sieg) 1915-11-04 1941-05-31 520 m Brauneisenstein, Spateisenstein, Bleiglanz, Kupferkies, Bournonit, Antimon, Zinkblende; 1915 Neuer Stollen; verliehen am 25.8.1916; neu verliehen 7.9.1920 auf Zink; 1930 mit Harzberg konsolidiert; 1916 Schacht mit 520 m Teufe; Luftschutz im 2. Weltkrieg; 1916–1941 17 Grubentote; bis zu 400 Belegschaftsmitglieder; Förderung 1922: 73.200 t Eisenerz; Gesamtförderung: 1,249 Mio. t Erz[4][265][248] Lage

VG Hamm (Sieg)Bearbeiten

Name Ortsteil Bergrevier Beginn Ende Teufe Anmerkungen Lage Bild
Achtung Roth Hamm (Sieg) 1885 (vor) [266]
Albrecht (II) Roth Hamm (Sieg) 1885 (vor) [266]
Alte Hoffnung Breitscheidt Hamm (Sieg) 1772 1881 80 m Spateisenstein, Kupferkies; gemeinsame Grubenbau mit Tränke; Tiefer Stollen auf 150 m üNN; eine Tiefbausohle; ein verfüllter Maschinenschacht auf 200 m üNN; Betriebsperioden: 1772-80, 1880-81[267][266] Lage Lage
Anerkennung Forst Hamm (Sieg) 1885 (vor) [266]
Apollonia Seelbach Hamm (Sieg) 1885 (vor) Eisen[266]
Augustinus Birkenbeul Hamm (Sieg) 1885 (vor) [266]
Augustzeche Forst Hamm (Sieg) 1885 (vor) [266]
Aurelia Birkenbeul Hamm (Sieg) 1857 (um) Eisen; östlich von Feld Nelke[71]
Biene Bitzen Hamm (Sieg) 1885 (vor) [266]
Bommern Seelbach Hamm (Sieg) 1885 (vor) [266]
Bornkaule Bitzen Hamm (Sieg) 1885 (vor) Eisen; Bornkauler Stollen auf 215,8 m üNN; zu St. Andreas[266] Lage
Caesar Forst Hamm (Sieg) 1885 (vor) [266]
Catharina Birkenbeul Hamm (Sieg) 1857 (um) Eisen; westlich von Feld Nelke[71][266]
Charlotte samt Beilehn Pracht Hamm (Sieg) 1885 (vor) Kobalt, Nickel, Schwefel; Analyse: Kobalt 16,47 %, 26,55 % Nickel, 37,66 % Schwefel, 9,02 % Eisen, 0,16 % Mangan, 0,78 % Blei, 0,57 % Kupfer[266][268]
Dagobert Roth Hamm (Sieg) 1885 (vor) [266]
Dampfmüller Hamm-Etzbach Hamm (Sieg) 1885 (vor) [266]
Daniel I Bruchertseifen Hamm (Sieg) 1885 (vor) [266]
Daniel II Bruchertseifen Hamm (Sieg) 1885 (vor) [266]
Daniel III Bruchertseifen Hamm (Sieg) 1885 (vor) [266]
Deckmantel Seelbach Hamm (Sieg) 1885 (vor) Eisen; südöstl. von Marienthal[266]
Dietrichsgang Birkenbeul Hamm (Sieg) 1885 (vor) Eisen; Eisengehalt von 22,8 % und 50,8 % Kieselsäure[266]
Dohle Pracht Hamm (Sieg) 1885 (vor) [266]
Eintracht II Seelbach Hamm (Sieg) 1885 (vor) [266]
Elisabeth II Bruchertseifen Hamm (Sieg) 1885 (vor) [266]
Emanuel, I Roth Hamm (Sieg) 1882-05-11 [4]
Emilzeche Seelbach Hamm (Sieg) 1885 (vor) Eisen; östl. von Marienthal[266]
Ernst Wilhelmszeche Forst Hamm (Sieg) 1885 (vor) [266]
Erzengel Breitscheidt Hamm (Sieg) 1780 (um) [267]
Fauler Hund Roth Hamm (Sieg) 1885 (vor) [266]
Flick Busenhausen Hamm (Sieg) 1899 (vor) Brauneisenstein, Mangan; 4 Tiefbauschächte
Florentine Breitscheidt Hamm (Sieg) Kupfer[266]
Florentine II Breitscheidt Hamm (Sieg) Kupfer[266]
Fränzchen II-IV Bruchertseifen Hamm (Sieg) 1885 (vor) [266]
Fürst von Anhalt Bruchertseifen Hamm (Sieg) 1678 (wohl vor 1618) Blei; ehemals Grube Albrecht[266]
Gallusblume Bitzen Hamm (Sieg) 1885 (vor) [266]
Gebrüderzeche Bitzen Hamm (Sieg) 1885 (vor) [266]
Geduld Roth Hamm (Sieg) 1885 (vor) [266]
Germar, I, II Hamm-Etzbach Hamm (Sieg) 1885 (vor) [266]
Gregor Forst Hamm (Sieg) 1885 (vor) [266]
Gustav Adolph Helmeroth Hamm (Sieg) 1866 1915 1868 zusammen mit Gute Mathilde und Guter Heinrich konsolidiert zu Mathilde[266]
Güte Gottes Bruchertseifen Hamm (Sieg) 17. Jh. 1901 100 m Blei, Zink; auch Eselsberg genannt; Tiefer Stollen[4][266] Lage
Guter Carl Heinrich Forst Hamm (Sieg) 1885 (vor) [266]
Gute Mathilde Helmeroth Hamm (Sieg) 1866 1915 1868 zusammen mit Guter Heinrich und Gustav Adolph konsolidiert zu Mathilde[266]
Guter Heinrich Helmeroth Hamm (Sieg) 1866 1915 1868 zusammen mit Gute Mathilde und Gustav Adolph konsolidiert zu Mathilde[266]
Hartmann Seelbach Hamm (Sieg) 1885 (vor) Eisen; östl. von Marienthal[266]
Hartmann II Seelbach Hamm (Sieg) 1885 (vor) Blei; östl. von Marienthal[266]
Heinrichsegen I Roth Hamm (Sieg) 1885 (vor) [266]
Heinrichslust Forst Hamm (Sieg) 1885 (vor) [266]
Heloise Breitscheidt Hamm (Sieg) 1885 (vor) [266]
Herzkampf Hamm-Etzbach Hamm (Sieg) 1885 (vor) [266]
Herzog Breitscheidt Hamm (Sieg) 1885 (vor) [266]
Hinsel Güdeln / Wingertshardt Hamm (Sieg) 1867-04-23 [4]
Hoffnungsthal Forst Hamm (Sieg) 1885 (vor) Blei, Silber; auch Vereinigte Hoffnungsthal; Konsolidation; Silbergehalt von 7-8 g / 100 Kg Erz; Bleigehalt bis zu 80 %[266][268]
Hoffnungsstern Hamm-Etzbach Hamm (Sieg) 1885 (vor) [266]
Hohe Grete Niedernhausen Hamm (Sieg) 1614 1900 480 m Eisen; ehemals Friedrich Wilhelm; 1816 neu verliehen; 1835–1865 tiefer Stollen; 1805 Wilhelmsstollen; Tiefbau ab 1773; Wilhelmschacht (Alter Schacht); ab 1864 Dampfmaschine; 1867 Schacht I mit 158 m(1881 vergrößert auf 3,23 × 4,10 × 430 m); 538 Belegschaftsmitglieder (1892)[4][269][270][266] Lage
Hortensia Reifenrath bei Hamm (Sieg) Hamm (Sieg) 1865-09-01 in Reifenrath[11][4]
Hömerich samt Beilehn Seelbach bei Hamm (Sieg) Hamm (Sieg) 1779 (vor) Eisen; neu verliehen 20.09.1850; bei Marienthal[266][4]
Hümmerich Marienthal bei Hamm (Sieg) Hamm (Sieg) 1862-08-14 neu verliehen 20.09.1850; bei Marienthal[11][4]
Huth Hamm (Sieg)-Etzbach Hamm (Sieg) 1560 1944-09-24 465 m Spateisenstein, Kupfer; Pumpenkopfer Stollen (500 m lang); Althuther Stollen (400 m lang), alter und neuer Schacht; Förderende am 24.9.1944[4][271] Lage Lage
Isabella Fürthen Hamm (Sieg) 1780 (um) [267][266]
Jägerhorn Seelbach Hamm (Sieg) 1885 (vor) Eisen[266]
Jammer Seelbach Hamm (Sieg) 1885 (vor) Eisen; östl. von Marienthal[266]
Jenny Birkenbeul Hamm (Sieg) 1885 (vor) [266]
Johannes Forst Hamm (Sieg) 1885 (vor) [266]
Julie Seelbach Hamm (Sieg) 1885 (vor) Eisen; östl. von Marienthal[266]
Junge Huth Roth Hamm (Sieg) 1885 (vor) [266]
Kaiser Wilhelm Bruchertseifen Hamm (Sieg) 1885 (vor) [266]
Kirschbaum Seelbach Hamm (Sieg) Eisen; Stollen[266]
Krone Seelbach Hamm (Sieg) Eisen, Kupfer; Tiefer Stollen[266]
Kupferner Hirsch Bitzen Hamm (Sieg) Georg-Wilhelm-Stollen auf 154,4 m üNN im Holperbachtal in der Verlängerung der Vorkommen der Gänge von St. Andreas; keine abbauwürdigen Erzvorkommen konnten gefunden werden; kein Tiefbau unterhalb der Stollensohle[266] Lage
Kupferner Kessel Marienthal Hamm (Sieg) 1700 (ca.) 1953 80 m Eisen; nordöstlich von Marienthal; Hermann Erbstollen brachte 80 m Teufe ein; Betriebsperioden: 1880-1900, 1950-53; Gesamtförderung: 7.663 t Eisenerz[266] Lage
Laurentius Birkenbeul Hamm (Sieg) 1885 (vor) [266]
Locomotive Fürthen Hamm (Sieg) 1885 (vor) [266]
Marcellus Forst Hamm (Sieg) 1885 (vor) [266]
Masselbach samt Beilehn Pracht Hamm (Sieg) 1780 (um) [267][266]
Mathilde Helmeroth Hamm (Sieg) 1866 1915 140 m Blei, Zink, Eisen, Kupfer; 1868 konsolidiert aus Gute Mathilde, Guter Heinrich und Gustav Adolph; Oberer Stollen; Tiefer Stollen mit ca. 500 m Länge an der Nister[272][266] Lage Lage Lage Lage
Max Seelbach Hamm (Sieg) Eisen[266]
Michael Breitscheidt Hamm (Sieg) Eisen[266]
Myro Breitscheidt Hamm (Sieg) Eisen[266]
Nabor Seelbach Hamm (Sieg) 1885 (vor) Eisen; östl. von Marienthal[266]
Nelke Birkenbeul Hamm (Sieg) 1857 Eisen[71] Lage
Neue Silberhardt Roth/Hamm Hamm (Sieg) 1861-06-26 1919 1861 als Silberhardt verliehen; neu verliehen am 26.7.1866[267]
Neuglück Seelbach Hamm (Sieg) 1885 (vor) Eisen; östl. von Marienthal[266]
Neuwitten Seelbach Hamm (Sieg) 1885 (vor) [266]
Nexus Forst Hamm (Sieg) 1885 (vor) [266]
Paderborn Bruchertseifen Hamm (Sieg) 1885 (vor) [266]
Paulinenzeche Hamm-Etzbach Hamm (Sieg) 1885 (vor) [266]
Pfaffenseifen Birkenbeul Hamm (Sieg) 1650 (vor) neu verliehen 1777; 1778 Schacht[4][266]
Philippshoffnung Güdeln bei Wingertshardt Hamm (Sieg) 1860 [4]
Pipin IV Breitscheidt Hamm (Sieg) Eisen[266]
Pipin VI Breitscheidt Hamm (Sieg) Eisen[266]
Plato Seelbach Hamm (Sieg) 1885 (vor) Eisen[266]
Preussen Roth Hamm (Sieg) 1885 (vor) [266]
Quirin Forst Hamm (Sieg) 1885 (vor) [266]
Redlich Glück Oettershagen Hamm (Sieg) 1730 1733 ? Bleiglanz, Zinkblende und Kupferkies; Stollen auf 143 m üNN an der Nister wird heute als Notbrunnen genutzt; Luftschutzbunker im 2. Weltkrieg[266] Lage
Regina Bruchertseifen Hamm (Sieg) 1885 (vor) [266]
Regina III Bruchertseifen Hamm (Sieg) 1885 (vor) [266]
Reinecke Forst Hamm (Sieg) 1885 (vor) [266]
Robert (II) Roth Hamm (Sieg) 1885 (vor) [266]
Robertsglück Breitscheidt Hamm (Sieg) 1885 (vor) [266]
Romanus Breitscheidt Hamm (Sieg) 1885 (vor) [266]
Rosa Philharmonia Seelbach Hamm (Sieg) 1885 (vor) [266]
Sahlwey Forst Hamm (Sieg) 1885 (vor) [266]
Schlechte Zeit Roth Hamm (Sieg) 1885 (vor) [266]
Schwerin Forst Hamm (Sieg) 1885 (vor) [266]
Sixtus Bitzen Hamm (Sieg) 1885 (vor) [266]
St. Andreas Bitzen Hamm (Sieg) 1720 (vor) 1931-12-31 726 m (zuletzt bis 1000 m) Spateisenstein, Kupfer, Blei; neu verliehen 1812; 1831 Christbescheertstollen; Bornkauler Stollen auf 215,8 m üNN; 1867 Schacht I mit 313 m; 1901 Schacht II mit 490 m; Blindschacht I mit 79 m; Blindschacht II mit 197 m;400 Belegschaftsmitglieder; zu Huth[4][273][266] Lage Lage  
St. Michael Breitscheidt Hamm (Sieg) 1780 (um) zu Huth;[267][266]
Theodor Bitzen Hamm (Sieg) 1885 (vor) [266]
Tränke Breitscheidt Hamm (Sieg) 1772 1881 80 m Spateisenstein, Kupferkies, Blei; gemeinsame Grubenbau mit Alte Hoffnung; Tiefer Stollen auf 150 m üNN; eine Tiefbausohle; ein verfüllter Maschinenschacht auf 200 m üNN; Betriebsperioden: 1772-80, 1880-81[267][266] Lage
Uhu Breitscheidt Hamm (Sieg) Eisen, Kupfer[266]
Ulrich Güdeln bei Wingertshardt Hamm (Sieg) 1838 (vor) Neuverleihung 29.7.1859[4]
Unschuld Seelbach Hamm (Sieg) 1885 (vor) Eisen; östl. von Marienthal[266]
Venus II Birkenbeul Hamm (Sieg) 1885 (vor) [266]
Vereinigung II Hamm-Etzbach Hamm (Sieg) 1885 (vor) [266]
Veronika Seelbach Hamm (Sieg) 1885 (vor) Eisen[266]
Vincenz Pracht Hamm (Sieg) 1885 (vor) [266]
Waldeck II Hamm-Etzbach Hamm (Sieg) 1885 (vor) [266]
Wassermann Roth Hamm (Sieg) 1867 [266]
Wasserseifen Seelbach Hamm (Sieg) 1885 (vor) Eisen[266]
Weinstock Breitscheidt Hamm (Sieg) 1885 (vor) [266]
Weissenbrüchen Weissenbrüchen Hamm (Sieg) 1773 [11][4]
Wilhelmskrone Bruchertseifen Hamm (Sieg) 1885 (vor) [266]
Wilhelmstrost Bitzen Hamm (Sieg) 1885 (vor) [266]
Xenophon Birkenbeul Hamm (Sieg) 1857 (um) Eisen; nordöstl. von Nelke[71]
Zufriedenheit Seelbach Hamm (Sieg) 1885 (vor) Blei; südöstl. von Marienthal[266]

VG Kirchen (Sieg)Bearbeiten

Name Ortsteil Bergrevier Beginn Ende Teufe Anmerkungen Lage Bild
Abendsonne Brachbach Daaden-Kirchen 1830 1885
Abendstern Brachbach Daaden - Kirchen 1839 1890
Adelheid Niederfischbach-Hüttseifen Daaden - Kirchen 1866 (vor) Grubenfeld[274]
Adler Brachbach, Offhausen Daaden - Kirchen 1853 (vor) Spateisenstein; Stollen[4][275]
Alemann Freusburg Daaden - Kirchen 1866 (vor) [276]
Alexander Kirchen-Molzberg Daaden - Kirchen 1764 450 m Kobaltabbau; 450 Belegschaftsmitglieder[4]
Alexandrine Kirchen Daaden - Kirchen Kupfer, Kobalt; Stollen in Nähe der Sieg
Alexis Grindel Daaden - Kirchen Eisen; Stollen an der Alexanderhöhe Lage
Alma Friesenhagen Daaden - Kirchen Eisen; bei Busenbach; Halden sind eingeebnet und landwirtschaftlich rekultiviert[277]
Almine, II Freusburg Daaden - Kirchen 1866 (vor) Grubenfeld[276]
Altefeld Friesenhagen Daaden - Kirchen Eisen; südöstlich von Wippe
Alte Freundschaft Niederfischbach Daaden - Kirchen 1858-04-01 zu Fischbacher Werk[4]
Am Röhrigsberg Freusburg Daaden - Kirchen [1] Lage
Andreas Friesenhagen Daaden - Kirchen [278]
Andreaskreuz Friesenhagen Daaden - Kirchen Silber; 250 m langer Pingenzug; Stollen[279][278]
Andreaszeche Katzenbach / Herkersdorf Daaden - Kirchen Eisen; Grubenfeld[280]
Apfelbaum Brachbach Daaden - Kirchen 1720 (ca.) 393 m (mind.) 29.1.1836 neu verliehen; 1897 zu Apfelbaumer Zug; 1880 Schacht (4,50 × 5,00 × 393 m, n.v.)[4][281]
Apfelbaum Nebengang Brachbach Daaden - Kirchen 1836 neu verliehen; 1836 zu Apfelbaum[281]
Apfelbaumer Zug Brachbach Daaden - Kirchen 1720 (ca.) 1927-01-01 700 m Spateisenstein, Kupfer; 1836 neu verliehen; Kons. 29.9.1897; Tiefbau ab 1860; Schacht (4,50 × 5,00 × 393 m, nicht verfüllt); 290 Belegschaftsmitglieder; Schachtbruch am 7.8.1908; 1920 Erneuerung der Schachtanlagen; danach nur wenig Förderung[4][281]
Armuth Kirchen Daaden - Kirchen Eisen, Kupfer; Stollen an der Straße an der Sieg zwischen Struthof und Kirchen
Asculanus Wehbach Daaden - Kirchen 1866 (vor) Grubenfeld[274]
Auerhahn Niederschelderhütte Daaden - Kirchen 1847 1873 zu Hohe Aussicht[4]
Augustine Wehbach Daaden - Kirchen Eisen; westl. des Hüttenbergs; zu Christoph
Aurelius Freusburg Daaden - Kirchen 1866 (vor) [276]
Bahrer Flur Kirchen Daaden - Kirchen Eisen
Baumert am Kleeblatt Freusburg Daaden - Kirchen 1866 (vor) [276]
Bellona Niederfischbach Daaden - Kirchen an Schlesingstraße 30 vorbei[282]
Bergblume Wehbach / Wingendorf Daaden - Kirchen 1867 1891 [4]
Bergsegen Niederfischbach-Hüttseifen Daaden - Kirchen 1866 (vor) Grubenfeld[274]
Bernhard I Freusburg Daaden - Kirchen 1866 (vor) Grubenfeld[274]
Bethnerzeche Freusburg Daaden - Kirchen 1866 (vor) [276]
Birlebach Hinhausen Daaden - Kirchen 1750-12-19 [4][283]
Birnbaum Brachbach Daaden - Kirchen 1849-07-26 zu Apfelbaum[11][4]
Blankenstein Freusburg Daaden - Kirchen 1866 (vor) [276]
Blumengarten Niederfischbach Daaden - Kirchen 1750-12-19 etwa 1770 zu Fischbacher Werk[4][284]
Bock Brachbach Daaden - Kirchen 1857-06-27 zu Ecke[11][4]
Bosquet Freusburg Daaden - Kirchen 1866 (vor) Grubenfeld[276]
Brandzeche Niederfischbach-Hüttseifen Daaden - Kirchen 1866 (vor) Grubenfeld[274]
Breimehl Brachbach Daaden - Kirchen 1786-08-28 Spateisenstein, Brauneisenstein; neu gemutet 3.2.1851; konsolidiert 2.11.1851[4][285]
Breimehlsaussicht Brachbach Daaden - Kirchen 1846-02-28 [4]
Bullenkamp Brachbach Daaden - Kirchen 1803 1875 auch Schwefelkiesabbau
Busenbacher Nebengang Friesenhagen Daaden - Kirchen Eisen, Blei; bei Busenbach
Bruch Niederfischbach Daaden - Kirchen [282][283]
Carl Bartholomäus Friesenhagen Daaden - Kirchen Eisen, Kupfer; Stollen; westl. der Wippermühle; südöstl. von Wittershagen Lage
Carlshoffnung Niederfischbach-Hüttseifen Daaden - Kirchen 1866 Grubenfeld[274][4]
Capua Euteneuen ? Daaden - Kirchen Eisen; Grubenfeld[280]
Carlskrone Niederfischbach Daaden - Kirchen [282][283]
Carlssegen Niederndorf Daaden - Kirchen zu Glücksbrunnen[4]
Charlotten-Erbstollen Niederschelderhütte Siegen I 1860-08-15 zu Vereinigte Henriette[4]
Christine Wehbach Daaden - Kirchen Eisen; westl. des Hüttenbergs; zu Christoph ?
Christine I Niederfischbach-Hüttseifen Daaden - Kirchen 1866 (vor) Grubenfeld[274]
Christoph Kirchen Daaden - Kirchen Eisen; Konsolidation zwischen Wallmenroth, Wehbach und Katzwinkel; Stollen
Concordia Niederfischbach Daaden - Kirchen Eisen; auf der linken Seite des Otterbachstals[282][283]
Cordula Niederfischbach Daaden - Kirchen an Schlesingstraße 30 vorbei[282][283]
Dechen Friesenhagen Daaden - Kirchen [278]
Dreieinigkeit Mudersbach Daaden - Kirchen 1865-12-20 [4]
Dreisling Brachbach Daaden - Kirchen 1867-05-27 zu Eisenzecher Zug[4]
Ecke Brachbach Daaden - Kirchen 1772 1908 166 m Konsolidiert 9.9.1853; 1897 zu Apfelbaumer Zug; Tiefbau ab 1876/79; Schacht (4,40 × 1,42 m × 157,352 m + 9 m Sumpf)[4][281]
Egidius Niederschelderhütte Daaden - Kirchen 1858-12-03 zu Vereinigte Henriette[4]
Eichbaum Brachbach Daaden - Kirchen 1858-12-03 zu Apfelbaum[4]
Eidechse Niederfischbach-Hüttseifen Daaden - Kirchen 1866 (vor) Grubenfeld[274]
Einheit Kirchen Daaden - Kirchen Kupfer, Eisen; Stollen in Nähe der Sieg
Einheit II Kirchen Daaden - Kirchen Eisen; Fundpunkt in Nähe der Sieg
Einsiedel Niederfischbach Daaden - Kirchen [283]
Eintrachtszeche Wehbach Daaden - Kirchen 1866 Stollen[274]
Eisenhardt Wehbach Daaden - Kirchen Eisen; Konsolidation am Hüttenberg
Eisenach Kirchen Daaden - Kirchen Eisen; am Hüttenberg
Emanuel Niederfischbach Daaden - Kirchen 1866-12-05 zu Fischbacher Werk[4]
Engelbert Wehbach Daaden - Kirchen Eisen; westl. des Hüttenbergs; zu Christoph
Engelsfreude Hinhausen Daaden - Kirchen 1866-06-27 [4]
Erzengel Niederfischbach Daaden - Kirchen 1866-07-14 [4]
Etzborn Niederndorf Daaden - Kirchen zu Glücksbrunnen[4]
Eulsloch Niederfischbach Daaden - Kirchen zu Fischbacher Werk[286]
Euteneuer Haardt Euteneuen Daaden - Kirchen 1851 1920 Eisen, Kupfer, Kobalt[4][280]
Felix Euteneuen Daaden - Kirchen 1908 1920 Eisen[4][280]
Ferdinand Friedrich am Kleeblatt Freusburg Daaden - Kirchen 1866 (vor) [276]
Fischbacher Werk Niederfischbach Daaden - Kirchen 15. Jh. 1901 510 m Blei, Silber, Fahlerz, Kupfer, Zink, Spateisenstein; etwa 1770 Konsolidation aus Krautgarten,Blumengarten und Wendelseifen; Tiefbau ab 1869; 12 Sohlen; Schacht (2,54 × 0,90 × 390 m); 350 Belegschaftsmitglieder; 1901 Konkurs[4][1][282][284][286] Lage
Florentin Friesenhagen Daaden - Kirchen Eisen; östlich von Busenbach
Florentin Brachbach Daaden - Kirchen [287]
Freudenquelle Freusburg/Wehbach Daaden - Kirchen 1867 zu Wilhelmine[4]
Freundschaft Euteneuen Daaden - Kirchen 1851 1920 (Sommer) 150 m Kobalt, Kupfer, Eisen, Schwefel; Tiefbau ab 1912. Zuletzt 53 Mitarbeiter[4][280]
Friedensdorf Wehbach Daaden - Kirchen Eisen; westl. des Hüttenbergs; zu Christoph
Friedensdorf Nebengang Wehbach Daaden - Kirchen Eisen; westl. des Hüttenbergs; zu Christoph
Friedrich Kirchen Daaden - Kirchen 1887-01-14 Kobalt; an der Alexanderhöhe; zu Alexander; Oberer Stollen; Tiefer Stollen an der Sieg[4] Lage
Friedrich Anton Niederndorf Daaden - Kirchen zu Glücksbrunnen[4]
Friedrich Wilhelm Niederfischbach ? Daaden - Kirchen zu Wilhelmine[283]
Friedrichsglück Niederfischbach-Hüttseifen Daaden - Kirchen 1866 (vor) Grubenfeld[274]
Frosch Niederfischbach-Hahnhof/Freusburg Daaden - Kirchen 1805 (vor) 1880/82 im Wüstseifen; zu Vereinigte Wilhelmine[282][283][274] Lage
Frühlingszeche Herkersdorf Daaden - Kirchen Eisen; südlich von Herkersdorf
Fuchs Brachbach Daaden - Kirchen 1836-01-29 [4]
Fuchsbau Euteneuen ? Daaden - Kirchen Eisen[280]
Fürst Moritz Niederndorf Daaden - Kirchen 1836-01-29 Spateisenstein; Blei, Kupfer; 1 km südöstlich von Niederfischbach[288]
Gabe Gottes Brachbach / Katzenbach Daaden - Kirchen 1866-08-31 [287][4]
Gabriel Wehbach Daaden - Kirchen Eisen; westl. des Hüttenbergs; zu Christoph
Gabriele Niederfischbach Daaden - Kirchen [283]
Gambrinus Wehbach Daaden - Kirchen 1866 (vor) Grubenfeld[274]
Gelegenheit Euteneuen ? Daaden - Kirchen Eisen[280]
Gelegenheit II Herkersdorf Daaden - Kirchen Eisen
Georgsaussicht Niederfischbach Daaden - Kirchen [283]
Georgshoffnung Wehbach Daaden - Kirchen 1866 Mutung[274]
Gerhardt Niederschelderhütte Daaden - Kirchen 1861-06-29 zu Vereinigte Henriette[4]
Giersbachseck Brachbach Daaden - Kirchen Mangan[289]
Glanzrippe Brachbach Daaden - Kirchen 1856-03-14 [4]
Glückauf Niederfischbach Daaden - Kirchen 1752-12-28 Kupfer, Blei[4]
Glücksanfang Grindel Daaden - Kirchen Eisen, Kupfer, Blei; Stollen an der Alsdorf Lage
Glücksbrunnen Fischbacherhütte / Wingendorf Daaden - Kirchen 1650 1930-03-31 771 m (mind.) Spateisenstein, Blei, Kupfer; südlich von Tüschebachsmühle gelegen; bei Niederfischbach; 1864 Konsolidation aus Glücksbrunnen, Ver.Bornkaute, Heide, Carlssegen, Stahlbrunnen, Etzborn und Friedrich Anton; Daniel-Erbstollen (Förderstollen); 1869/1970 Maschinenschacht (Schacht I); 1908 Schacht II (3,71 × 2,00 × 771 m, blind, Seilfahrt ab 1914); Förderstollen: Kaiserstollen mit 900 m Länge; ab 1872 zu Fa. Krupp; 350 Belegschaftsmitglieder; Gesamtförderung 1,79 Mio. t[4][282][290]
Glücksburg Niederfischbach-Hüttseifen Daaden - Kirchen 1866 (vor) Grubenfeld[274]
Glückseiche Niederfischbach-Hüttseifen Daaden - Kirchen 1866 (vor) Grubenfeld[274]
Gordian Niederschelderhütte Daaden - Kirchen 1858-12-03 zu Vereinigte Henriette[4]
Gottessegen Euteneuen Daaden - Kirchen 1849-11-20 [11][4]
Fraf Moltke Friesenhagen Daaden - Kirchen Blei; nördl. von Wittershagen
Gregor Niederfischbach-Hüttseifen Daaden - Kirchen 1866 Mutung[274]
Gremen Niederfischbach Daaden - Kirchen 1767-11-04 Kupfer, Blei[4]
Grüne Aue ? Daaden - Kirchen 1789 (vor) Kobalt[24]
Grüne Wiese Herkersdorf Daaden - Kirchen Eisen; nordöstl. von Herkersdorf am Kahlberg[280]
Gute Freundschaft Euteneuen ? Daaden - Kirchen Kobalt, Kupfer[280]
Hähnerwald Niederfischbach Daaden - Kirchen [283]
Hanbügel Niederfischbach/Harbach Daaden - Kirchen 1903 (vor) 1923 Eisen; Tiefbau ab 1903: Schacht (110 m); Gesamtförderung: 4.540 t[282][4][291]
Härrigseifen Brachbach Daaden - Kirchen [287]
Hartwig Friesenhagen Daaden - Kirchen Pingen; nördlich von Busenbach
Häslich Brachbach Daaden - Kirchen 1830 [4]
Hausmichel Brachbach Daaden - Kirchen 1858-09-10 zu Ecke[4]
Hecht Freusburg Daaden - Kirchen 1866 (vor) Grubenfeld[274]
Heide Niederndorf Daaden - Kirchen zu Glücksbrunnen[4]
Heinrichsegen III Wehbach Daaden - Kirchen 1866 Mutung[274]
Helfrichsegen Niederfischbach-Hüttseifen Daaden - Kirchen 1866 (vor) Grubenfeld[274]
Helmut Euteneuen Daaden - Kirchen 1908 1920 Eisen; Grubenfeld[280][4]
Himmelsgärtchen Niederfischbach Daaden - Kirchen 1749-08-28 Kupfer, Blei[4]
Hinterster Schönschacht Niederschelderhütte Daaden - Kirchen 1851-06-14 Konsolidation; zu Vereinigte Henriette[4]
Hinterstes Hühnchen Niederschelderhütte Daaden - Kirchen 1839-02-25 zu Vereinigte Henriette[4]
Himmelswonne Brachbach Daaden - Kirchen [287]
Hirsch Friesenhagen Daaden - Kirchen Eisen; nördöstl. von Wittershagen
Hoffnungsthal Wehbach Daaden - Kirchen Eisen; am Hüttenberg; zu Eisenhardt
Hohe Aussicht Niederschelderhütte Daaden - Kirchen 1857 1883 1937 Untersuchungsarbeiten[4][1] Lage
Hohe Ley Mudersbach Daaden - Kirchen [1] Lage
Hoher Flur Wehbach Daaden - Kirchen Eisen; westl. des Hüttenbergs; zu Christoph ?
Hohenwinkel Wehbach Daaden - Kirchen Eisen; Oberstollen; Tiefer Stollen; zu Reutersbruch
Hohenwinkel liegender Gang Wehbach Daaden - Kirchen Eisen; zu Reutersbruch
Hubertine Kirchen / Herkersdorf Daaden - Kirchen Eisen; Grubenfeld
Hubertus Wehbach Daaden - Kirchen 1866 (vor) Grubenfeld[274]
Huelfe Euteneuen Daaden - Kirchen Grubenfeld[280]
Hühnerhord Offhausen Daaden - Kirchen 1816 (vor) Brauneisenstein; am 26.7.1816 zu Hollertszug
Hymensgarten Freusbrug Daaden - Kirchen 1749 Neuverleihung 1761; Tiefbau ab 1763 (Stollen) zu Wilhelmine[4][276][283]  
Irene Niederfischbach-Hüttseifen Daaden - Kirchen 1866 (vor) Grubenfeld[274]
Jakob Wehbach Daaden - Kirchen Eisen; Oberstollen; Tiefer Stollen; zu Reutersbruch
Jakobus Freusburg Daaden - Kirchen [1] Lage
Jenny Freusburg Daaden - Kirchen 1866 (vor) Grubenfeld[274]
Johann II Freusburg Daaden - Kirchen 1866 (vor) [276]
Johanna Brachbach Daaden - Kirchen 1859-01-12 neuverliehen 27.8.1868[4]
Johanna III Herkersdorf / Kirchen Daaden - Kirchen Eisen; Stollen an der Straße zwischen Herkersdorf und Kirchen
Johannesgrube Herkersdorf Daaden - Kirchen Eisen; südöstlich von Herkersdorf
Josefsglück Brachbach Daaden - Kirchen 1896 1948 Schieferabbau
Julie Freusburg Daaden - Kirchen 1908 1920 Eisen; Grubenfeld; zu Freundschaft[280][4]
Julie IV Friesenhagen Daaden - Kirchen Eisen; Grubenfeld nordöstlich vom Wipperhof
Junge Einigkeit Niederfischbach-Hüttseifen Daaden - Kirchen 1866 (vor) Grubenfeld[274]
Junge Margaretha Freusburg Daaden - Kirchen 1866 (vor) [276]
Junge Nachtigall Herkersdorf Daaden - Kirchen Eisen; Längenfeld südlich von Herkersdorf
Junge Josephine Freusburg Daaden - Kirchen 1866 (vor) Grubenfeld[276]
Junger Apfelbaum Brachbach Daaden - Kirchen 1849-06-13 [11][4]
Junger Alexander Brachbach Daaden - Kirchen [287]
Junger Alexander Kirchen Daaden - Kirchen Eisen; Fundpunkt an der Alexanderhöhe
Junger Dachs Brachbach Daaden - Kirchen 1856 [4]
Junger Eisenmann Niederschelderhütte Daaden - Kirchen 1860-03-09 zu Vereinigte Henriette[4]
Junger Ewald Wehbach Daaden - Kirchen Eisen; westl. des Hüttenbergs; zu Christoph
Junger Hausmichel Brachbach Daaden - Kirchen 1857-06-26 zu Ecke[4]
Junger Hecht Freusburg Daaden - Kirchen 1866 (vor) Grubenfeld[274]
Junges Eichhorn Büdenholz Daaden - Kirchen 1860 [4]
Kaiserreich Brachbach Daaden - Kirchen 1859 [4]
Karlszeche Offhausen Daaden - Kirchen 1867 [4]
Katzenbach Euteneuen ? Daaden - Kirchen Eisen; Grubenfeld[280]
Kleeblatt Freusburg Daaden - Kirchen 1866 (vor) [276]
Kirmeszeche Offhausen Daaden - Kirchen 1867 [4]
Kirschenbaum Brachbach Daaden - Kirchen 1836-01-30 zu Apfelbaum[4]
Knorrenberg Niederschelderhütte Daaden - Kirchen 1858-12-09 Konsolidation aus sechs Einzelbetrieben; zu Vereinigte Henriette[4]
Konkordia Niederfischbach Daaden - Kirchen [1] Lage
Kräm Niederfischbach / Eicherhof Daaden - Kirchen 1874 (mind.) 1923 Tiefbau ab 1874; Schacht (4,30 × 2,60 m, nicht verfüllt)[4][282][1] Lage
Krautgarten Niederfischbach Daaden - Kirchen 1730 Silber; verliehen 8.10.1749; etwa 1770 zu Fischbacher Werk[4][284]
Kuhlenwalder Zug Brachbach Daaden - Kirchen 1854-09-27 313 m (mind.) Spateisenstein, Kupfer; Fortsetzung des Apfelbaumer Zuges; 1897 zu Apfelbaumer Zug; Gesamtförderung: 330.000 t Erz[281][4][292]
Kuhlewald Brachbach Daaden - Kirchen 1849-02-17 [4]
Kuhlewald Hauptgang Brachbach Daaden - Kirchen 1834-08-11 [4]
Kuhlewald-Westliche Fortmassen Brachbach Daaden - Kirchen 1830-09-07 [4]
Langenhardt Niederfischbach Daaden - Kirchen 1750-12-19 zu Fischbacher Werk[4]
Langgrube Brachbach Daaden - Kirchen 1773 1926 182 m Langgruber Tiefer Stollen; 1859 Dampfmaschine; Tiefbau ab 1861; 1877 Blindschacht (3,77 × 1,57 × 182 m); 1897 zu Apfelbaumer Zug[281][293][4][229] Lage
Lasskittel Niederfischbach Daaden - Kirchen 1750-12-19 Blei[4]
Lerche Herkersdorf Daaden - Kirchen Eisen; südlich von Herkersdorf
Lina Winnersbach Daaden - Kirchen 1873-08-05 [4]
Lombigswald Brachbach/Offhausen Daaden - Kirchen 1800 (vor)
Löwenburg Euteneuen ? Daaden - Kirchen Kobalt; Grubenfeld[280]
Louise Niederndorf Daaden - Kirchen zu Wilhelmine[283]
Louise Niederfischbach-Hüttseifen Daaden - Kirchen Wüstseifener Stollen[274]
Lucas Friesenhagen Daaden - Kirchen Kobalt; Grubenfeld[280]
Lucas Friesenhagen Daaden - Kirchen Eisen; Grubenfeld nordöstlich vom Wipperhof
Malakoff Friesenhagen Daaden - Kirchen Eisen; nördlich von Busenbach
Malakoff II Friesenhagen Daaden - Kirchen Eisen, Kupfer, Schwefel, Blei, silber, Antimon, Zink; nördlich von Busenbach
Marcellus Niederschelderhütte Daaden - Kirchen 1859-02-03 zu Vereinigte Henriette[4]
Marie Euteneuen Daaden - Kirchen 1908 1920 Kupfer[4][280]
Mehlberg Niederfischbach Daaden - Kirchen auf der linken Seite des Otterbachstals[282][283]
Mentor Wehbach Daaden - Kirchen Eisen; Oberstollen; Tiefer Stollen; zu Reutersbruch
Michel Brachbach Daaden - Kirchen 1860-09-22 zu Ecke[4]
Mittelstes Hühnchen Niederschelderhütte Daaden - Kirchen 1858-12-07 zu Vereinigte Henriette[4]
Mittwoch Freusburg Daaden - Kirchen 1866 (vor) [276]
Morgenroth Brachbach Daaden - Kirchen 1853 (vor) 1910 ab 1899 Schieferabbau
Moritzstollen Brachbach Daaden - Kirchen 1805 1930 ab 1903 Tonschieferabbau
Mühleneichen Friesenhagen Daaden - Kirchen 1867-08-08 [4]
Neu Sebastopol Friesenhagen - Busenbach Daaden - Kirchen Silber, Blei, Zink, Antimon, Buntmetallerze; Schacht; Stollen; Halden sind eingeebnet und landwirtschaftlich rekultiviert[277] Lage
Neue Aussicht Brachbach Daaden - Kirchen 1853-04-19 zu Kuhlenwalder Zug[4]
Neue Bernhardine Niederschelderhütte Daaden - Kirchen 1861-02-26 Konsolidation; zu Vereinigte Henriette[4]
Neue Ecke Brachbach Daaden - Kirchen 1852-12-29 zu Ecke[4]
Neue Eintracht Freusburg Daaden - Kirchen Eisen, Blei[294]
Neue Gelegenheit Brachbach Daaden - Kirchen 1854 [4]
Neue Glücksburg Niederfischbach-Hüttseifen Daaden - Kirchen 1866 (vor) Grubenfeld[274]
Neue Fortuna Brachbach Daaden - Kirchen 1859-12-22 zu Apfelbaum[4]
Neue Kulnwald Brachbach Daaden - Kirchen 1848-07-07 zu Apfelbaum[4]
Neue Vorsicht Wehbach Daaden - Kirchen Eisen; am Hüttenberg; zu Eisenhardt
Neuer Silberstern Niederfischbach Daaden - Kirchen [283]
Neue Wilhelmsegen Niederfischbach-Hüttseifen Daaden - Kirchen 1866 (vor) Grubenfeld[274]
Nördliches Breimehl Brachbach Daaden - Kirchen 1789-11-05 neu verliehen am 3.2.1851; zu Breimehl[4]
Nussbaum Brachbach Daaden - Kirchen 1828 neu verliehen 26.7.1849; 1897 zu Apfelbaumer Zug[281][4]
Oberste Ecke Brachbach Daaden - Kirchen 1849--09-10 [4]
Oberster Hausmichel Brachbach Daaden - Kirchen 1849-01-18 zu Ecke[4]
Oberster Hymensgarten Freusburg Daaden - Kirchen 1866 (vor) [276]
Oberstes Hühnchen Niederschelderhütte Daaden - Kirchen 1858-07-02 zu Vereinigte Henriette[4]
Octavia Friesenhagen Daaden - Kirchen 1864-09-01 [4]
Offhäuser Offhausen Daaden - Kirchen Brauneisenstein; am 26.7.1816 zu Hollertszug[295]


Osemund Offhausen / Herdorf Daaden - Kirchen 1897 [4]
Otterbach Niederfischbach Daaden - Kirchen 1754-12-16 Blei, Kupfer[4][282][283][296]
Pauline Niederfischbach Daaden - Kirchen auf der linken Seite des Otterbachstals[282][283]
Petersgrube Euteneuen ? Daaden - Kirchen Eisen, Kobalt; Grubenfeld[280]
Pflaumenbaum Brachbach Daaden - Kirchen 1859-12-22 zu Apfelbaum[4]
Prinz Carl Friesenhagen - Wingendorf Daaden - Kirchen Eisen; nordöstlich von Diedenberg; östlich von Busenbach
Quast Brachbach Daaden - Kirchen 1858 [4]
Ramberg Niederfischbach Daaden - Kirchen 1789 (vor) Kupfer; neu verliehen am 28-07-1803[4][24]
Regina II Niederfischbach-Hüttseifen Daaden - Kirchen 1866 (vor) Grubenfeld[274]
Reff Brachbach Daaden - Kirchen Spateisenstein, Kupfer, Pyrit; Stollen[287][297]
Reuter Mudersbach Daaden - Kirchen 1798 1890 ab 1932 Wasserversorgung[4] Lage
Rhonard Niederfischbach-Hüttseifen Daaden - Kirchen 1866 (vor) Grubenfeld[274]
Roefer Stollen Brachbach Daaden - Kirchen nähe alte Furt an der Sieg[287]
Rosalie Kappenstein b. Friesenhagen Daaden - Kirchen 1872-09-02 [4]
Rosengarten Niederfischbach Daaden - Kirchen 1755-11-05 Blei[4]
Rosengarten Niederschelderhütte Daaden - Kirchen 185 m (mind.) Konsolidation 30.10.1858; Tiefbau ab 1871; 185 m (= 5 Sohlen); 1869 Blindschacht (4,71 × 2,38 m × 185 m); Gangmittel Rother Hahn; zu Vereinigte Henriette[4][298]
Rosenzweig Niederschelderhütte Daaden - Kirchen Konsolidation 3.9.1849; Tiefbau ab 1874; Schacht (4,78 × 1,50 m); 1900 Tagesschacht (5,40 × 2,00 m); zu Vereinigte Henriette[4]
Rothenberg Niederfischbach Daaden - Kirchen 1749-05-27 auf der linken Seite des Otterbachstals; zu Fischbacher Werk[4][282]
Rother Hahn Niederschelderhütte Daaden - Kirchen 1849-04-07 440 m Konsolidation; zu Vereinigte Henriette[4]
Rothstein am Kleeblatt Freusburg Daaden - Kirchen 1866 (vor) [276]
Sauerborn Brachbach Daaden - Kirchen 1844-09-21 Konsolidation 21.9.1844; zu Ecke[4]
Sauerquelle Brachbach Daaden - Kirchen 1849-04-17 zu Ecke[4]
Saynscher Neptun Niederschelderhütte Daaden - Kirchen 1860-02-08 zu Vereinigte Henriette[4]
Schindenbach Niederschelderhütte Daaden - Kirchen 1849-09-03 Konsolidation; zu Vereinigte Henriette[4]
Schlafstein Freusburg Daaden - Kirchen 1866 (vor) [276]
Schlossberg Freusburg Daaden - Kirchen 1866 (vor) [276]
Schnellenberg Niederfischbach-Hüttseifen Daaden - Kirchen 1866 (vor) Grubenfeld[274]
Schöne Ecke Brachbach Daaden - Kirchen 1867-06-27 zu Ecke[11][4]
Schöne Freundschaft Euteneuen ? Daaden - Kirchen Eisen; Grubenfeld[280]
Silberblick Niederfischbach Daaden - Kirchen hinter dem Hotel Fuchshof in der Siegener Straße[282][283]
Sonnenschein Freusburg Daaden - Kirchen 1866 (vor) [276]
Sonntag Freusburg Daaden - Kirchen 1866 (vor) [276]
Stahlberg Euteneuen ? Daaden - Kirchen Eisen; Grubenfeld[280]
Stahlbrunnen Niederndorf Daaden - Kirchen zu Glücksbrunnen[4]
Stahlsteingrube Freusburg Daaden - Kirchen 1866 (vor) [276]
Steiger Setz Friesenhagen Daaden - Kirchen [278]
Stephan Euteneuen Daaden - Kirchen 1851 1920 Eisen, Kupfer; Grubenfeld; zu Freundschaft[280][4]
Südliches Breimehl Brachbach Daaden - Kirchen 1789-11-05 neu verliehen 3.2.1851; zu Breimehl[4]
Tannenbaum Brachbach Daaden - Kirchen 1860-08-16 zu Apfelbaum[11][4]
Theodor Euteneuen Daaden - Kirchen 1908 1920 Eisen; Grubenfeld[280][4]
Theresia Freusburg Daaden - Kirchen 1866 (vor) [276]
Thomas Niederfischbach-Hüttseifen Daaden - Kirchen 1866 (vor) Grubenfeld[274]
Tiefes Breimehl Brachbach Daaden - Kirchen 1859-01-12 zu Breimehl[4]
Turandot Kappenstein b. Friesenhagen Daaden - Kirchen 1873-03-05 [4]
Ulrich Brachbach Daaden - Kirchen 1855 [4]
Untere Ecke Brachbach Daaden - Kirchen 1776 (ca.) 1908 zu Ecke; auch Kupfer-, Kobaltabbau
Untere Girnbach Brachbach Daaden - Kirchen 1798 1882 auch Kupfer-, Schieferabbau
Unterrste Ecke Brachbach Daaden - Kirchen 1841-08-25 neu verliehen 4.10.1849[4]
Unterster Schönschacht Niederschelderhütte Daaden - Kirchen 1833-03-19 zu Vereinigte Henriette[4]
Venus-Charlottenstollen Brachbach Daaden - Kirchen 1897 1930 ab 1910 Schieferabbau[4] Lage
Verbindung Wehbach Daaden - Kirchen 1867 (vor) Eisen; am Hüttenberg
Vereinigte Bornkaute Niederndorf Daaden - Kirchen zu Glücksbrunnen[4]
Vereinigte Gruben Wäschebach Niederfischbach Daaden - Kirchen [283]
Vereinigte Henriette Niederschelderhütte-Niederschelden Daaden - Kirchen 1870-07-23 1923-11-07 675 m neu 25.8.1908[4][1] Lage
Vereinigter Findling Brachbach Daaden - Kirchen Spateisenstein, Brauneisenstein; zu Eisenzecher Zug, Konsolidation 14.12.1874[4][285] Lage
Vereinigter Glückstern Niederfischbach Daaden - Kirchen [283]
Victor Effenberg Niederschelderhütte Daaden - Kirchen 1865-09-29 Konsolidation; zu Vereinigte Henriette[4]
Vobeiche Niederschelderhütte Daaden - Kirchen 1775 zu Hohe Aussicht[4]
Vogelsang I Wehbach Daaden - Kirchen
Vogelsang II Herkersdorf Daaden - Kirchen Eisen; südlich von Herkersdorf
Vogelsang III Herkersdorf Daaden - Kirchen Eisen; südlich von Herkersdorf
Villbach Niederfischbach Daaden - Kirchen auf der linken Seite des Otterbachstals[282][283]
Vollmond Euteneuen ? Daaden - Kirchen Eisen; Grubenfeld[280]
Vorschlag Niederschelderhütte Daaden - Kirchen 1830-06-23 zu Vereinigte Henriette[4]
Vorsicht Wehbach Daaden - Kirchen Eisen; westl. des Hüttenbergs; zu Christoph
Vorwärts Friesenhagen Daaden - Kirchen [278]
Wachtel Brachbach Daaden - Kirchen 1864 [287][4]
Wahlertsrinnerstollen Brachbach Daaden - Kirchen Spateisenstein; Stollen; Kontakt mit Wernsberger Erbstollen[275]
Waldgrenze Offhausen Daaden - Kirchen 1867 [4]
Waldstollen Brachbach Daaden - Kirchen 1768 1906 auch Schieferabbau
Wartburg II Wehbach / Kirchen Daaden - Kirchen Eisen; am Hüttenberg; kurzer Stollen
Wartburg III Wehbach / Kirchen Daaden - Kirchen Eisen; am Hüttenberg
Wasserquelle Brachbach Daaden - Kirchen 1703 1895
Weide Brachbach-Offhausen Daaden - Kirchen 1897 (vor) Schiefer-Abbau[299][4] Lage
Weigand Mudersbach Daaden - Kirchen 1865-04-18 zu Vereinigte Henriette[4]
Weissweilersches Districtfeld Friesenhagen Daaden - Kirchen [278]
Wendelseifen Niederfischbach Daaden - Kirchen 1768-01-16 etwa 1770 zu Fischbacher Werk[4][284]
Wernsberg Erbstollen Brachbach Daaden - Kirchen 1796 1961-05 Spateisenstein, Schiefer; an der Südseite des Windhahn-Berges; 1796 Verleihung des Wernsberger Tiefen Stollens; Kontakt mit höher liegenden Stollen: Adlerstollen, Wahlertsrinnerstollen, Wilhelmsglückerstollen und Wernsberger Mittelstollen; Schieferabbau bis 1922; vorläufige Schließung am 31.3.1928; 1942 unter anderem Namen als Eisen- und Schiefergrube in Betrieb; Schieferabbau bis 1949; endgültige Schließung 5.1961; zuletzt 18 Mitarbeiter; heute Wasserstollen[4][275] Lage
Wernsberger Mittelstollen Brachbach Daaden - Kirchen Spateisenstein; Kontakt mit Wernsberger Erbstollen[275]
Wilhelmine Niederfischbach-Freusburg Daaden - Kirchen 1755 1928-01-22 794,9 m Eisen, Blei; ca. 1860 Konsolidation mit Hymensgarten; Tiefbau ab 1899; 1896 Schacht (3,70 × 3,20 × 794,9 m; teilverfüllt; Schachtbruch 22.1.1928); 1871 Heinrichstollen (seit 1961 für Trinkwasser); 400 Belegschaftsmitglieder; Gesamtförderung: 1,158 Mio t Eisenerz[4][282][300]
Wilhelmine Hängender Gang Freusburg Daaden - Kirchen 1866 (vor) zu Wilhelmine[276]
Wilhelmine Liegender Gang Freusburg Daaden - Kirchen 1866 (vor) zu Wilhelmine[276]
Wilhelmine Mittlerer Gang Freusburg Daaden - Kirchen 1866 (vor) zu Wilhelmine[276]
Wilhelmsbrunnen Friesenhagen Daaden - Kirchen Eisen; direkt nördlich von Wittershagen
Wilhelmsegen Freusburg Daaden - Kirchen 1866 Grubenfeld mit Fundpunkt Schnellenberg, Carlshoffnung und Zorn[274][301]
Wilhelmsglück Brachbach Daaden - Kirchen Spateisenstein; Stollen; Kontakt mit Wernsberger Erbstollen[275]
Wilhelmskrone Herkersdorf Daaden - Kirchen Eisen; südlich von Herkersdorf; Stollen im Grubenfeld
Windhorst Brachbach Daaden - Kirchen [287]
Windmühle Kirchen / Freusburg Daaden - Kirchen 1866 Eisen
Wipper Friesenhagen Daaden - Kirchen Eisen; Grubenfeld beim Wipperhof
Wüstseifen Niederfischbach-Hahnhof Daaden - Kirchen 1880 1928 Tiefbau ab 1873; Schacht (3,48 × 1,10 m); zu Wilhelmine[4][274][282] Lage
Zampa Wingendorf ? Daaden - Kirchen Konsolidation mit Prinz Heinrich
Zeche Brachbach Daaden - Kirchen 1768 1897 zu Apfelbaumer Zug[281][11][4]
Zugabe Wehbach Daaden - Kirchen Eisen; westl. des Hüttenbergs; zu Christoph
Zugabe Brachbach Daaden - Kirchen zu Ecke[11]
Zur Gelegenheit Brachbach, Dermbach Daaden - Kirchen 1860-09-22 zu Ecke[4]
Zur Gelegenheit Offhausen Daaden - Kirchen 1867 [4]

VG WissenBearbeiten

Name Ortsteil Bergrevier Beginn Ende Teufe Anmerkungen Lage Bild
Adolf Wissen Hamm (Sieg) 1857-06-16 [4]
Albert Selbach Hamm (Sieg) 1847-06-12 [4]
Albert Katzwinkel Hamm (Sieg) Blei, Kupfer; wohl zu Vereinigung
Albert II Katzwinkel Hamm (Sieg) Blei, Kupfer, Zink; wohl zu Vereinigung
Albrecht I Hecke Hamm (Sieg) Eisen, Kupfer; westl. von Hecke
Alfred Wissen Hamm (Sieg) 1873-11-19 [4]
Alte Eisenhardt Wingertshardt / Elkhausen Hamm (Sieg) 1774 (vor) 1909 Eisen; mehrere Stollen Lage Lage Lage
Alte Eisenhardter Fortsetzung Wingertshardt / Elkhausen Hamm (Sieg) Eisen
Alter Glücksbrunnen Wissen Hamm (Sieg) 1856-01-09 1870 [4]
Altes Eisenhardter Quertrumm Wingertshardt / Elkhausen Hamm (Sieg) Eisen
Altglück II Mittelhof Hamm (Sieg) Kupfer; am Elbbach
Alwine Elkhausen Hamm (Sieg) Eisen; südlich von Hecke
Amandus Hecke Hamm (Sieg) Eisen; Stollen; nordwestl. von Hecke
Amor Katzwinkel Hamm (Sieg) Eisen; östlich von Katzwinkel
Arzbach Steckenstein Hamm (Sieg) 1817 mit Arzbach konsolidiert zu Friedrich[4]
Augustina Katzwinkel Hamm (Sieg) Eisen; Pingen östlich von Katzwinkel; zu Wingertshardt
Brenner Nochen Hamm (Sieg) Eisen ?; zu Hortensia
Caroline Katzwinkel / Elkhausen Hamm (Sieg) 1770 (vor) 1925-07-03 Eisen, Kupfer, Blei; neu verliehen 5.5.1827; Caroliner Schacht; Tiefbau ab 1835; 1919 Heinrichsschacht (180 m, bis 3.7.1925); zu Vereinigung[4]
Carolinenzeche Wissen Hamm (Sieg) 1855-05-21 [4]
Carl Katzwinkel Daaden - Kirchen Eisen, Kupfer, Blei
Carlshoffnung Katzwinkel Daaden - Kirchen Eisen; am 9.5.1906 Konsolidation mit Zampa, Prinz Heinrich, Silberhardt und Löwenstein
Carlshoffnung I Katzwinkel Daaden - Kirchen Eisen
Carlshoffnung II Katzwinkel Daaden - Kirchen Eisen
Carlshoffnung III Katzwinkel Daaden - Kirchen Eisen
Cäsar II Nochen Hamm (Sieg) Eisen
Castor II Birken-Honigsessen Hamm (Sieg) Eisen; westl. Hof Wolfwinkel
Charlotte Wissen Hamm (Sieg) 1855-02-05 auch Charlottenglück genannt[4]
Christian Schönstein Hamm (Sieg) 1857-03-12 [4]
Christiane Schönstein Hamm (Sieg) 1856-07-23 1910/1915 konsolidiert 10.11.1884[4]
Christophszeche Niederhövels Hamm (Sieg) 1856-07-16 (vor) am 16.7.1856 zu Friedrich[11][4]
Christophszeche Niederhövels Hamm (Sieg) 1856-07-16 (vor) am 16.7.1856 zu Friedrich[11][4]
Cobaltgang Dasberg / Wallmenroth Hamm (Sieg) Kobalt; östl. vom Dasberg
Concordia II Nochen Hamm (Sieg) Eisen
Constantin Honigsessen Hamm (Sieg) 1867-07-31 [4]
Copernikus Selbach Hamm (Sieg) 1873-11-07 [4]
Cornelius I Katzwinkel / Hassel Hamm (Sieg) 1860-03-19 Eisen, Kupfer; zu Vereinigung[4]
Cornelius II Katzwinkel / Hassel Hamm (Sieg) Eisen ?


Cornelius III Katzwinkel / Hassel Hamm (Sieg) Eisen ?


Coriolan Selbach Hamm (Sieg) 1901-03-11 [4]
Credo Elkhausen Hamm (Sieg) Eisen; südlich von Hecke
Dasberg Dasberg Hamm (Sieg) Eisen; am Dasberg
Dasberg II Dasberg Hamm (Sieg) Eisen; am Dasberg
Donnersglück Wissen-Brückhöf