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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Niedersteinebach
Niedersteinebach
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Niedersteinebach hervorgehoben
Koordinaten: 50° 36′ N, 7° 30′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Altenkirchen (Westerwald)
Verbandsgemeinde: Flammersfeld
Höhe: 221 m ü. NHN
Fläche: 0,79 km2
Einwohner: 213 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 270 Einwohner je km2
Postleitzahl: 56593
Vorwahl: 02687
Kfz-Kennzeichen: AK
Gemeindeschlüssel: 07 1 32 078
Adresse der Verbandsverwaltung: Rheinstraße 17
57632 Flammersfeld
Website: www.vgflammersfeld.de
Ortsbürgermeister: Dieter Tiefenau
Lage der Ortsgemeinde Niedersteinebach im Landkreis Altenkirchen (Westerwald)
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Über dieses Bild

Niedersteinebach ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Altenkirchen in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Flammersfeld an.

Niedersteinebach, Luftaufnahme (2016)

GeschichteBearbeiten

Niedersteinebach wurde im Jahre 1250 zum ersten Mal urkundlich erwähnt.

Niedersteinebach gehörte bis Anfang des 19. Jahrhunderts zum Kurfürstentum Trier und war Teil des Kirchspiels Horhausen. Die rechtsrheinischen Teile des Kurfürstentums Trier wurden 1803 auf der Grundlage des Reichsdeputationshauptschlusses dem Fürstentum Nassau-Weilburg zugeteilt und gehörten nach der Gründung des Rheinbundes von 1806 an zum Herzogtum Nassau. Aufgrund der auf dem Wiener Kongress (1815) getroffenen Vereinbarungen wurde das Gebiet der ehemaligen saynischen Grafschaften an das Königreich Preußen abgetreten.

Unter der preußischen Verwaltung wurde Niedersteinebach der Bürgermeisterei Flammersfeld im neu errichten Kreis Altenkirchen zugeordnet, der von 1822 an zur Rheinprovinz gehörte.

Statistik zur Einwohnerentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Niedersteinebach, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[2]

Jahr Einwohner
1815 59
1835 77
1871 114
1905 157
1939 154
Jahr Einwohner
1950 170
1961 177
1970 172
1987 211
2005 191

WirtschaftBearbeiten

Am Nordrand des Ortes befindet sich die Grube Louise, ein Eisenerzbergwerk, das zuerst 1771 erwähnt wurde. Der Betrieb wurde 1930 eingestellt; heute befindet sich dort ein Seminarzentrum.

GemeinderatBearbeiten

Der Gemeinderat in Niedersteinebach besteht aus sechs Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem.[3]

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Bevölkerungsstand 2018, Gemeindeebene (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  3. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen