Landkreis Altenkirchen (Westerwald)

Landkreis in Rheinland-Pfalz
(Weitergeleitet von Kreis Altenkirchen)

Der Landkreis Altenkirchen (Westerwald) ist eine Gebietskörperschaft im nördlichen Rheinland-Pfalz und liegt zwischen den Metropolregionen Rhein-Ruhr und Rhein-Main. Sitz der Kreisverwaltung ist die namengebende Stadt Altenkirchen (Westerwald), die bevölkerungsstärkste Stadt ist Betzdorf.

Wappen Deutschlandkarte
Wappen des Landkreises Altenkirchen (Westerwald) Deutschlandkarte, Position des Landkreises Altenkirchen (Westerwald) hervorgehoben

Koordinaten: 50° 45′ N, 7° 44′ O

Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Verwaltungssitz: Altenkirchen (Westerwald)
Fläche: 641,99 km2
Einwohner: 128.805 (31. Dez. 2019)[1]
Bevölkerungsdichte: 201 Einwohner je km2
Kfz-Kennzeichen: AK
Kreisschlüssel: 07 1 32
Kreisgliederung: 119 Gemeinden
Adresse der
Kreisverwaltung:
Parkstraße 1
57610 Altenkirchen (Westerwald)
Website: www.kreis-altenkirchen.de
Landrat: Peter Enders (CDU)
Lage des Landkreises Altenkirchen (Westerwald) in Rheinland-Pfalz
NiederlandeBelgienFrankreichLuxemburgBaden-WürttembergHessenNordrhein-WestfalenSaarlandFrankenthal (Pfalz)KaiserslauternKoblenzLandau in der PfalzLandau in der PfalzLudwigshafen am RheinMainzPirmasensSpeyerTrierWormsZweibrückenLandkreis AhrweilerLandkreis Altenkirchen (Westerwald)Landkreis Alzey-WormsLandkreis Bad DürkheimLandkreis Bad KreuznachLandkreis Bernkastel-WittlichLandkreis BirkenfeldLandkreis Cochem-ZellDonnersbergkreisEifelkreis Bitburg-PrümLandkreis GermersheimLandkreis KaiserslauternLandkreis KuselLandkreis Mainz-BingenLandkreis Mayen-KoblenzNeustadt an der WeinstraßeLandkreis NeuwiedRhein-Hunsrück-KreisRhein-Lahn-KreisRhein-Pfalz-KreisLandkreis Südliche WeinstraßeLandkreis SüdwestpfalzLandkreis Trier-SaarburgLandkreis VulkaneifelWesterwaldkreisKarte
Über dieses Bild

GeographieBearbeiten

Die Fläche des Landkreises Altenkirchen (Westerwald) beträgt 642 Quadratkilometer.[2]

LageBearbeiten

Der Landkreis Altenkirchen ist der nördlichste Kreis in Rheinland-Pfalz. Er umfasst den nördlichen Teil des Westerwaldes sowie den südwestlichen Teil des Siegerlandes (sogenannter Oberkreis). Das nach der Grafschaft Wildenburg benannte Wildenburgische Land liegt nördlich der Sieg. Weitere Flüsse im Kreisgebiet sind die Wied und die Nister.

NachbarkreiseBearbeiten

Der Landkreis grenzt im Uhrzeigersinn im Westen beginnend an den Rhein-Sieg-Kreis, den Oberbergischen Kreis, den Kreis Olpe und den Kreis Siegen-Wittgenstein (alle in Nordrhein-Westfalen) sowie an den Westerwaldkreis und den Landkreis Neuwied (beide in Rheinland-Pfalz).

GeschichteBearbeiten

Das heutige Kreisgebiet gehörte vor 1803 zu verschiedenen Herrschaften, u. a. den Grafschaften Sayn-Altenkirchen und Sayn-Hachenburg, der Herrschaft Wildenburg (bereits 1418 ausgestorben, ihre Besitzungen kamen später an die Fürsten von Hatzfeld) und den Kurfürstentümern Köln und Trier. Alle Gebiete wurden 1815 preußisch. Der Staat Preußen gliederte seine Provinzen in Regierungsbezirke und Kreise. So entstand 1816 der Kreis Altenkirchen im Regierungsbezirk Coblenz. Die preußische Verwaltung gliederte den Kreis in die Bürgermeistereien Altenkirchen, Daaden, Flammersfeld, Friesenhagen, Gebhardshain, Hamm, Kirchen, Weyerbusch und Wissen. Die früheren Herrschaften Wildenburg und Schönstein wurden 1821 zu Standesherrschaften erhoben, aber bereits 1839 wieder dem Landrat von Altenkirchen unterstellt. Die Bürgermeistereien wurden 1927 in Ämter umbenannt und bestanden bis 1968. Aus ihnen entstanden die Verbandsgemeinden. Die Bezeichnung „Kreis Altenkirchen“ wurde 1938 in „Landkreis Altenkirchen“ geändert, umgangssprachlich ist auch heute noch die Bezeichnung „Kreis Altenkirchen“ häufig im Gebrauch. Im März/April 1945 kämpften hier, nach der Eroberung der Brücke von Remagen, amerikanische Einheiten mit der Wehrmacht.[3]

Die Grenzen des Landkreises wurden im Laufe der Geschichte nur unwesentlich verändert. So wurde am 7. November 1970 die Gemeinde Berod bei Hachenburg aus dem Oberwesterwaldkreis umgegliedert. Am selben Tag wurde der Ortsteil Heckenhahn der Gemeinde Rott in den Landkreis Neuwied umgegliedert.[4]

Seit 1946 gehört der Landkreis Altenkirchen zum Land Rheinland-Pfalz.

EinwohnerstatistikBearbeiten

Per 31. Dezember 2019 zählte der Landkreis Altenkirchen (Westerwald) 128.805 Einwohner.[1] Die Bevölkerungsdichte bezifferte sich am Stichtag auf 201 Einwohner pro Quadratkilometer. Ende 2013 gab es im Landkreis mehr Frauen (50,7 Prozent) als Männer (49,3 Prozent).[2] Der Altenquotient übertrifft mit 34,9 Prozent den Jugendquotienten (31,9 Prozent).

Der Ausländeranteil (gemeldete Einwohner ohne deutsche Staatsangehörigkeit) belief sich am 31. Dezember 2013 auf 5,1 Prozent (6.609 Personen).[2] Zu den am stärksten vertretenen Nationalitäten zählen vornehmlich Einwohner aus der Türkei, Polen, Italien, Kosovo, Russland, Griechenland, Serbien, Rumänien, den Niederlanden und Spanien.

Im März 2015 verzeichnete der Landkreis eine Arbeitslosenquote von 5,5 Prozent (3.791 Personen).[5]

 
Einwohnerentwicklung von Landkreis Altenkirchen (Westerwald) von 1815 bis 2017

Die Entwicklung der Einwohnerzahl, bezogen auf das heutige Gebiet des Landkreises Altenkirchen, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen. Von 1990 an ist jeweils der Stand 31. Dezember aufgeführt, bezogen auf die alleinige bzw. Hauptwohnung:[2]

  • 1815: 026.860
  • 1835: 035.208
  • 1871: 048.653
  • 1905: 072.370
  • 1939: 090.557
  • 1950: 101.099
  • 1961: 112.396
  • 1965: 118.109
  • 1970: 121.181
  • 1975: 122.066
  • 1980: 122.618
  • 1985: 120.648
  • 1987: 120.757
  • 1990: 126.489
  • 1995: 134.993
  • 2000: 137.223
  • 2005: 136.425
  • 2010: 131.952
  • 2015: 129.171
  • 2017: 128.791

KonfessionsstatistikBearbeiten

Laut der Volkszählung 2011 waren im Jahr 2011 34,0 % der Einwohner evangelisch, 42,1 % römisch-katholisch und 23,8 % waren konfessionslos, gehörten einer anderen Religionsgemeinschaft an oder machten keine Angabe.[6] Die Zahl der Protestanten und Katholiken ist seitdem gesunken. Derzeit (Stand 30. September 2020) sind von den Einwohnern 30,2 % evangelisch, 37,1 % mehrheitlich römisch-katholisch und 32,7 % sind konfessionslos oder gehören einer anderen Religionsgemeinschaft an.[7]

PolitikBearbeiten

Kreistagswahl im Landkreis Altenkirchen 2019
 %
40
30
20
10
0
35,2
25,0
13,0
8,6
8,1
6,5
3,5
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2014z
 %p
 10
   8
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
  -8
-10
-7,7
-8,9
+6,1
+8,6
+0,6
+2,6
-0,2
Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Anmerkungen
Anmerkungen:
z gewichtetes Ergebnis[8]
Sitzverteilung im
Kreistag des Landkreises Altenkirchen 2019
       
Insgesamt 46 Sitze

KreistagBearbeiten

Der Kreistag des Landkreises Altenkirchen (Westerwald) besteht aus 46 Kreistagsmitgliedern, die bei den Kommunalwahlen am 26. Mai 2019 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem Landrat als Vorsitzendem.

Wahlergebnisse und Sitzverteilung im Kreistag Altenkirchen (Westerwald)
Parteien und Wählergemeinschaften %
2019
Sitze
2019
%
2014
Sitze
2014
%
2009
Sitze
2009
%
2004
Sitze
2004
%
1999
Sitze
1999
CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 35,2 16 42,9 20 42,4 19 51,3 24 49,8 24
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 25,0 11 33,9 15 30,1 14 29,2 13 35,9 16
FWG Kreisverband der freien Wählergruppen 8,1 4 7,5 3 7,6 3 7,7 3 6,0 2
GRÜNE Bündnis 90/Die Grünen 13,0 6 6,9 3 6,4 3 5,8 3 4,1 2
FDP Freie Demokratische Partei 6,5 3 3,9 2 9,9 5 5,9 3 4,3 2
DIE LINKE. DIE LINKE. 3,5 2 3,7 2 3,6 2
PIRATEN Piratenpartei Deutschland 1,2 1
AfD Alternative für Deutschland 8,6 4
Gesamt 100,0 46 100,0 46 100,0 46 100,0 46 100,0 46
Wahlbeteiligung in Prozent 59,5 56,8 53,4 55,8 62,6

LandräteBearbeiten

Peter Enders (CDU) wurde bei der Direktwahl am 26. Mai 2019 mit einem Stimmenanteil von 54,9 % gewählt und trat sein Amt am 1. September 2019 an.[9]

Landtag und BundestagBearbeiten

Wappen und FlaggeBearbeiten

Der Landkreis Altenkirchen (Westerwald) führt ein Wappen und eine Flagge.

Blasonierung: „Gespalten durch eine eingebogene silberne Spitze, darin ein durchgehendes, von Schwarz und Rot geschliffenes Kreuz, vorne in Rot ein doppelschweifiger, herschauender, blau bewehrter goldener Löwe, hinten in Gold ein aufrechter schwarzer Maueranker.“
Wappenbegründung: Der Löwe steht für die Grafschaft Sayn, der Maueranker für die Herren von Wildenburg und das zweifarbige Kreuz für die beiden Kurfürstentümer Köln (Schwarz) und Trier (Rot). Das Wappen wurde per 11. Dezember 1967 genehmigt.

VerkehrBearbeiten

Durch das Kreisgebiet führt im äußersten Südwesten die Bundesautobahn 3 Frankfurt–Köln mit der Abfahrt Neuwied/Altenkirchen in der Ortslage Willroth. Etwas östlich des Kreisgebiets befindet sich die A 45 Gießen–Dortmund. An deren Anschlussstelle Siegen wird der Landkreis seit Ende 2016 durch die in Mudersbach-Niederschelderhütte endende Hüttentalstraße angebunden. Im Norden führt die A 4 Köln–Olpe vorbei. Der Kreis wird sonst von zahlreichen Bundesstraßen durchquert, darunter die B 8, B 62 und B 256.

Die Cöln-Mindener Eisenbahn-Gesellschaft führte schon 1860 ihre Bahnlinie von Köln im Siegtal aufwärts bis Wissen und ein Jahr später weiter nach Siegen (Siegstrecke). Die Stammstrecke zweigt seit 1861 als Hellertalbahn von Betzdorf über Herdorf Richtung Haiger–Dillenburg ab.

Ein Vierteljahrhundert später erschloss die Preußische Staatsbahn die Seitentäler und den hohen Westerwald: Die Bahnen von Limburg erreichten die Kreisstadt Altenkirchen 1884 über Siershahn (Unterwesterwaldbahn/Holzbachtalbahn) und 1885 über Hachenburg (Oberwesterwaldbahn); der Anschluss zur Strecke im Siegtal bei Au folgte 1887.

Von Betzdorf nach Daaden wurde 1885/86 eine Stichbahn eröffnet, 1887/88 folgte die Querverbindung von Kirchen nach Freudenberg, später bis Olpe (1907) und 1890 kam die Wissertalbahn von Wissen nach Morsbach hinzu. Schließlich fand die Kasbachtalbahn von Linz am Rhein in Flammersfeld Anschluss an die Linie Siershahn–Altenkirchen.

Das Gebhardshainer Land erschloss der Kreis Altenkirchen selbst durch die 1913 eröffnete und später immer wieder erweiterte „Kreis-Kleinbahn Scheuerfeld-Nauroth“, die als Westerwaldbahn des Kreises Altenkirchen GmbH noch heute besteht und den Verkehr auf der Staatsbahnstrecke Betzdorf – Daaden (Daadetalbahn) sowie der Hellertalbahn übernommen hat.

In Herdorf beginnt seit 1907/08 die heute zur KSW Kreisbahn Siegen-Wittgenstein GmbH gehörende Freien Grunder Eisenbahn.

Der Personenverkehr wurde auf mehreren Nebenbahnen mit einer Gesamtlänge von 78 km zwischen 1945 und 1984 eingestellt:

Es verblieben 63 km für den Personenverkehr, also weniger als die Hälfte des vorherigen Netzes.

Seit 1. August 2002 wird der Tarif des Verkehrsverbundes Rhein-Sieg (VRS) als Übergangstarif auf allen Schienenstrecken im Landkreis Altenkirchen angewendet, wenn der Start- oder Zielbahnhof im Gebiet des VRS liegt. Aus den Verbandsgemeinden Wissen, Betzdorf, Daaden und Kirchen sowie aus der Stadt Herdorf sind auf den Schienenstrecken sowie auf einzelnen Buslinien Fahrten zum Westfalentarif in ausgewählte Städte im Kreis Siegen-Wittgenstein möglich; aus der VG Kirchen sind darüber hinaus Fahrten über Freudenberg in den Kreis Olpe zulässig. Am 1. Januar 2009 ist der Landkreis Altenkirchen dem Verkehrsverbund Rhein-Mosel (VRM) beigetreten. Für Fahrten innerhalb der Kreisgrenzen und beispielsweise auch in den Nachbarkreis Neuwied gelten seitdem dessen Ticketpreise.

Verbands- und OrtsgemeindenBearbeiten

Der Landkreis Altenkirchen (Westerwald) umfasst 119 Ortsgemeinden, die sieben Verbandsgemeinden zugehörig sind. Die größte Stadt ist Betzdorf mit 10.064 Einwohnern, die kleinste Ortsgemeinde ist Eulenberg mit 48 Einwohnern. Im Folgenden sind die Verbandsgemeinden mit ihren verbandsangehörigen Ortsgemeinden und Städte sowie Einwohnerzahlen per 31. Dezember 2019 aufgelistet.[10] (Die Verwaltungssitze der Verbandsgemeinden sind mit einem Stern markiert. Die Auflistung erfolgt alphabetisch nach den Verbandsgemeinden.)

FriesenhagenHarbach (Landkreis Altenkirchen)NiederfischbachMudersbachBrachbachKirchen (Sieg)HerdorfDaadenEmmerzhausenMaudenDerschenNisterbergFriedewald (Westerwald)WeitefeldNiederdreisbachSchutzbachGrünebachAlsdorf (Westerwald)BetzdorfScheuerfeldWallmenrothWillrothKrunkelHorhausen (Westerwald)PleckhausenGüllesheimObersteinebachNiedersteinebachBürdenbachEulenberg (Westerwald)PeterslahrRott (Westerwald)BurglahrOberlahrEichen (Westerwald)Seifen (Westerwald)Seelbach (Westerwald)FlammersfeldKescheidReiferscheidBerzhausenObernau (Westerwald)WalterschenSchürdtOrfgenZiegenhain (Westerwald)GiershausenKatzwinkel (Sieg)Birken-HonigsessenWissen (Stadt)HövelsMittelhofNaurothElkenrothRosenheim (Landkreis Altenkirchen)KausenDickendorfMalberg (Westerwald)Steinebach/SiegFensdorfGebhardshainElben (Westerwald)SteinerothMolzhainSelbach (Sieg)Forst (bei Wissen, Sieg)BitzenEtzbachRoth (Landkreis Altenkirchen)BruchertseifenFürthenHamm (Sieg)Seelbach bei Hamm (Sieg)BreitscheidtPrachtBirkenbeulNiederirsenKircheibHirz-MaulsbachFiersbachMehren (Westerwald)RettersenErsfeldHasselbach (Westerwald)ForstmehrenKraamWerkhausenOberirsenWeyerbuschHemmelzenNeitersenBirnbachÖlsenSchöneberg (Westerwald)StürzelbachFluterschenOberwambachBerod bei HachenburgGielerothAlmersbachAltenkirchen (Westerwald)Michelbach (Westerwald)IngelbachSörthMammelzenEichelhardtIdelbergIsertHelmerothRacksenVolkerzenHilgenrothObererbach (Westerwald)BachenbergBusenhausenHeupelzenWölmersenKettenhausenHelmenzenNordrhein-WestfalenLandkreis NeuwiedWesterwaldkreisLandkreis Neuwied 
Über dieses Bild
Ortsgemeinde Einwohner
Verbandsgemeinde Altenkirchen-Flammersfeld
Almersbach 412
Altenkirchen (Westerwald), Stadt * 6.305
Bachenberg 104
Berod bei Hachenburg 562
Berzhausen 204
Birnbach 626
Bürdenbach 587
Burglahr 496
Busenhausen 349
Eichelhardt 519
Eichen 544
Ersfeld 69
Eulenberg 48
Fiersbach 254
Flammersfeld 1.356
Fluterschen 644
Forstmehren 141
Gieleroth 649
Giershausen 112
Güllesheim 726
Hasselbach 311
Helmenzen 884
Helmeroth 186
Hemmelzen 279
Heupelzen 247
Hilgenroth 303
Hirz-Maulsbach 307
Horhausen (Westerwald) 2.026
Idelberg 65
Ingelbach 502
Isert 109
Kescheid 119
Kettenhausen 280
Kircheib 516
Kraam 177
Krunkel 617
Mammelzen 1.074
Mehren 495
Michelbach (Westerwald) 532
Neitersen 860
Niedersteinebach 216
Obererbach (Westerwald) 548
Oberirsen 609
Oberlahr 750
Obernau 187
Obersteinebach 245
Oberwambach 416
Ölsen 88
Orfgen 236
Peterslahr 293
Pleckhausen 821
Racksen 137
Reiferscheid 430
Rettersen 363
Rott 371
Schöneberg 416
Schürdt 257
Seelbach (Westerwald) 294
Seifen 119
Sörth 250
Stürzelbach 230
Volkerzen 85
Walterschen 140
Werkhausen 227
Weyerbusch 1.385
Willroth 859
Wölmersen 371
Ziegenhain 150
Ortsgemeinde Einwohner
Verbandsgemeinde Betzdorf-Gebhardshain
Alsdorf 1.484
Betzdorf, Stadt * 10.064
Dickendorf 345
Elben 338
Elkenroth 1.834
Fensdorf 384
Gebhardshain 1.885
Grünebach 506
Kausen 761
Malberg 1.009
Molzhain 545
Nauroth 1.127
Rosenheim (Landkreis Altenkirchen) 755
Scheuerfeld 2.043
Steinebach/Sieg 1.211
Steineroth 573
Wallmenroth 1.206
Verbandsgemeinde Daaden-Herdorf
Daaden, Stadt * 4.243
Derschen 952
Emmerzhausen 656
Friedewald 1.099
Herdorf, Stadt 6.546
Mauden 111
Niederdreisbach 852
Nisterberg 350
Schutzbach 366
Weitefeld 2.246
Verbandsgemeinde Hamm (Sieg)
Birkenbeul 427
Bitzen 721
Breitscheidt 983
Bruchertseifen 775
Etzbach 1.296
Forst 553
Fürthen 1.168
Hamm (Sieg) * 3.483
Niederirsen 92
Pracht 1.435
Roth 1.464
Seelbach bei Hamm (Sieg) 124
Verbandsgemeinde Kirchen (Sieg)
Brachbach 2.285
Friesenhagen 1.569
Harbach 543
Kirchen (Sieg), Stadt * 8.492
Mudersbach 5.857
Niederfischbach 4.117
Verbandsgemeinde Wissen
Birken-Honigsessen 2.488
Hövels 521
Katzwinkel (Sieg) 1.776
Mittelhof 993
Selbach (Sieg) 748
Wissen, Stadt * 8.315

Die folgenden Gemeinden des Landkreises verloren bis heute ihre Eigenständigkeit:

Mehrere Gemeinden wurden umbenannt:

Für Listen zu dem Begriff „Gebietsveränderungen“ siehe Gebietsreformen in Rheinland-Pfalz.

NotrufnummernBearbeiten

Im Landkreis Altenkirchen (Westerwald) gelten seit dem 1. November 2008 teilweise neue Notrufnummern. Der Polizei-Notruf 110 ist unverändert geblieben und läuft nach wie vor bei der Polizei in Betzdorf, Altenkirchen (Westerwald), Straßenhaus, Siegen oder Gummersbach auf. Änderungen gab es bei der Notrufnummer 112. Sie ist nun zur integrierten Rettungsleitstelle nach Montabaur geschaltet. Von hier werden alle Feuerwehren sowie die Notärzte und Rettungswagen im Kreisgebiet alarmiert. Die obsolete Servicenummer 19222 vom Deutschen Roten Kreuz hat ausgedient.

Söhne und Töchter des KreisesBearbeiten

Kfz-KennzeichenBearbeiten

Am 1. Juli 1956 wurde dem Landkreis bei der Einführung der bis heute gültigen Kfz-Kennzeichen das Unterscheidungszeichen AK zugewiesen. Es wird durchgängig bis heute ausgegeben.

Siehe auchBearbeiten

Portal: Westerwald – Übersicht zu Wikipedia-Inhalten zum Thema Westerwald

Literatur (Auswahl)Bearbeiten

  • Iris Benner: Kulturlandschaft Altenkirchen. Eine Reise zu Kunst und Natur. Altenkirchen 2006, ISBN 3-00-018481-3.
  • Margot Bitterauf-Remy: Die Kunstdenkmäler des Kreises Altenkirchen. Düsseldorf 1935.
  • Matthias Dahlhoff: Geschichte der Grafschaft Sayn. Dillenburg 1874.
  • Manfred Hermanns: Das soziale und wirtschaftliche Raumgefüge des Landkreises Altenkirchen. Diss. phil. der Westf. Wilhelms-Universität Münster (Westf.). 1964.
  • Manfred Hermanns: Landkreis Altenkirchen (Westerwald) (= Institut für Landeskunde [Hrsg.]: Die Landkreise in Rheinland-Pfalz. Band 6). Altenkirchen (Westerwald) 1969 (mit 32 Karten, 7 Abbildungen und 28 Bildtafeln.).
  • Heinrich Holschbach: Volkskunde des Kreises Altenkirchen. Elberfeld 1928.
  • Erwin Katzwinkel und Franz-Eugen Volz: Kleine Bibliographie des Kreises Altenkirchen (Westerwald). Landkreis Altenkirchen (Hrsg.), Altenkirchen 1978.
  • Josef Klein: Die wirtschaftliche Entwicklung des Kreises Altenkirchen seit Anfang des 19. Jahrhunderts. Wissen 1926.
  • Hermann Krämer (Hrsg.): Der Landkreis Altenkirchen. Oldenburg 1972.
  • Kreisverwaltung Altenkirchen (Hrsg.): Land an Sieg und Wied. Heimatkunde des Kreises Altenkirchen. Wissen 1987.
  • Kreisverwaltung Altenkirchen (Hrsg.): Der Landkreis Altenkirchen im 20. Jahrhundert. Eine Chronik. Altenkirchen 1992, ISBN 3-925190-10-4.
  • Peter Lindlein: 200 Jahre Landkreis Altenkirchen. Photographien von Peter Lindlein. Mit Aufnahmen von Peter Weller, August Sander sowie Bernd und Hilla Becher. Frankfurt 2016, ISBN 978-3-9817020-1-9.
  • Jakob Rausch: Geschichte des Kreises Altenkirchen. Nachdruck der Ausgabe von 1921, Schaan/Liechtenstein 1983.
  • Daniel Schneider: Die Geschichte der Ortsgemeinde Obererbach (Westerwald). Die Ortschaften Hacksen, Niedererbach, Obererbach und Koberstein vom Mittelalter bis zur Gegenwart. 2 Bände, Obererbach 2009, ISBN 978-3-00-027494-7 (mit Zusammenfassung der Entwicklung des Kreises Altenkirchen).
  • Martin Sinemus: Die Geschichte der evangelischen Gemeinden des Kirchenkreises Altenkirchen (Westerwald). Saarbrücken 1933.

WeblinksBearbeiten

Commons: Landkreis Altenkirchen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Bevölkerungsstand 2019, Kreise, Gemeinden, Verbandsgemeinden (Hilfe dazu).
  2. a b c d Mein Kreis, meine kreisfreie Stadt – Landkreis Altenkirchen (Westerwald). Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz, abgerufen am 28. April 2015.
  3. Das Kriegsende in der Heimat (Memento vom 31. Juli 2012 im Webarchiv archive.today)
  4. Amtliches Gemeindeverzeichnis (= Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz [Hrsg.]: Statistische Bände. Band 407). Bad Ems Februar 2016, S. 147 (PDF; 2,8 MB).
  5. Berichtsmonat März 2015 – Altenkirchen (Westerwald). Zentraler Statistik-Service der Bundesagentur für Arbeit, abgerufen am 28. April 2015.
  6. Landkreis Altenkirchen Religion, Zensus 2011
  7. Landkreis Altenkirchen Gemeindestatistik, abgerufen am 24. Oktober 2020
  8. Was ist ein gewichtetes Ergebnis? (Nicht mehr online verfügbar.) Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz, archiviert vom Original am 2. Oktober 2011; abgerufen am 28. April 2015.
  9. Der Wahlleiter: Bekanntmachung des Ergebnisses der Wahl des Landrats des Landkreises Altenkirchen am 26. Mai 2019. (PDF) 3. Juni 2019, abgerufen am 2. Dezember 2019.
  10. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Bevölkerungsstand 2019, Kreise, Gemeinden, Verbandsgemeinden (Hilfe dazu).