Krunkel

Gemeinde in Deutschland
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Krunkel
Krunkel
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Krunkel hervorgehoben

Koordinaten: 50° 35′ N, 7° 30′ O

Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Altenkirchen (Westerwald)
Verbandsgemeinde: Altenkirchen-Flammersfeld
Höhe: 311 m ü. NHN
Fläche: 2,81 km2
Einwohner: 614 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 219 Einwohner je km2
Postleitzahl: 56593
Vorwahl: 02687
Kfz-Kennzeichen: AK
Gemeindeschlüssel: 07 1 32 065
Gemeindegliederung: 2 Ortsteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Rathausstraße 13
57610 Altenkirchen (Westerwald)
Website: www.gemeinde-krunkel.de
Ortsbürgermeister: Werner Eul
Lage der Ortsgemeinde Krunkel im Landkreis Altenkirchen (Westerwald)
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Über dieses Bild
Kirche
Brunnen

Krunkel ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Altenkirchen (Westerwald) in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Altenkirchen-Flammersfeld an.

GeographieBearbeiten

Krunkel liegt nahe der Bundesautobahn 3 und ist nur wenige km von der Autobahn-Abfahrt Neuwied/Altenkirchen entfernt.

Ein an der A 3 gelegener Rastplatz (Frankfurt Richtung Köln zwischen den Anschluss-Stellen Neuwied/Altenkirchen und Neustadt (Wied)) ist nach dem Ortsteil Epgert benannt.

Die Gemeinde besteht aus den beiden Ortsteilen Krunkel und Epgert.

 
Krunkel, Luftaufnahme (2016)
 
Epgert, Luftaufnahme (2016)

GeschichteBearbeiten

Forschungen zur Bergbaugeschichte Krunkels ergaben, dass vor Ort schon seit 940 Eisenerz verhüttet wurde. Erstmals urkundlich erwähnt wurde Krunkel am 2. Mai 1354 als Cranwinkil. Im Jahr 1715 bestand der Ort aus zehn Feuerstellen.

Bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts gehörte Krunkel zum Amt Herschbach im Kurfürstentum Trier. Aufgrund des Reichsdeputationshauptschlusses kam das Gebiet 1803 zum Fürstentum Nassau-Weilburg, 1806 nach dessen Beitritt zum Rheinbund zum Herzogtum Nassau und 1815 nach dem Wiener Kongress zum Königreich Preußen. Unter der neu eingerichteten preußischen Verwaltung wurde Krunkel 1816 der Bürgermeisterei Flammersfeld im Kreis Altenkirchen, Regierungsbezirk Koblenz, zugeordnet und gehörte von 1822 zur Rheinprovinz.

Am 1. April 1939 wurde die bis dahin eigenständige Gemeinde Epgert nach Krunkel eingemeindet.[2]

Bevölkerungsentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Krunkel, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[1][3]

Jahr Einwohner
1815 168
1835 226
1871 248
1905 300
1939 331
1950 331
Jahr Einwohner
1961 366
1970 444
1987 468
1997 603
2005 687
2018 614

PolitikBearbeiten

GemeinderatBearbeiten

Der Gemeinderat in Krunkel besteht aus zwölf Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 26. Mai 2019 gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem.[4]

BürgermeisterBearbeiten

Werner Eul wurde im Frühjahr 2013 Ortsbürgermeister von Krunkel. Bei der Direktwahl am 26. Mai 2019 wurde er mit einem Stimmenanteil von 83,94 % für weitere fünf Jahre in seinem Amt bestätigt. Der Vorgänger von Werner Eul, Richard Lysun, hatte das Amt aus gesundheitlichen Gründen vorzeitig niedergelegt.[5][6]

SportBearbeiten

Der ortsansässige Verein ist die SG Epgert-Obersteinebach-Krunkel.

Wirtschaft und InfrastrukturBearbeiten

Krunkel verfügt über ein größeres Industriegebiet, in dem u. a. eine Verleihfirma für amerikanische Militärfahrzeuge besteht.

WeblinksBearbeiten

 Commons: Krunkel – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Bevölkerungsstand 2018, Gemeindeebene (Hilfe dazu).
  2. Die Geschichte von Krunkel. In: gemeinde-krunkel.de. Abgerufen am 1. Juni 2019.
  3. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  4. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Gemeinderatswahl 2019 Krunkel. Abgerufen am 4. Januar 2020.
  5. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Direktwahlen 2019. siehe Altenkirchen-Flammersfeld, Verbandsgemeinde, 35. Ergebniszeile. Abgerufen am 4. Januar 2020.
  6. Rhein-Zeitung: Werner Eul als Ortschef vereidigt. 2. April 2013, abgerufen am 4. Januar 2020.