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Liste der Geotope in Passau

Wikimedia-Liste

Diese Liste enthält die Geotope der niederbayerischen Stadt Passau in Bayern.[1] Die Liste enthält die amtlichen Bezeichnungen für Namen und Nummern des Bayerischen Landesamt für Umwelt (LfU) sowie deren geographische Lage. Diese Liste ist möglicherweise unvollständig. Im Geotopkataster Bayern sind etwa 3.400 Geotope (Stand Oktober 2018) erfasst. Das LfU sieht einige Geotope nicht für die Veröffentlichung im Internet geeignet. Einige Objekte sind zum Beispiel nicht gefahrlos zugänglich oder dürfen aus anderen Gründen nur eingeschränkt betreten werden.

Name Bild Geotop ID Gemeinde / Lage Geologische Raumeinheit Beschreibung Fläche m² / Ausdehnung m Geologie Aufschlussart Wert Schutzstatus Bemerkung
Pegmatitgang nordwestlich von Ziegelstadel 262A001 Passau
Position
Passauer Wald In einem Rahmen von schiefrigem Perlgneis liegt ein Pegmatitgang mit teilweise schriftgranitischem Gefüge. Als Besonderheit ist die Quarzkomponente teilweise hydrothermal gelöst worden (Skelettpegmatit). Typ: Gesteinsart
Art: Pegmatit
Steinbruch bedeutend kein Schutzgebiet Möglicherweise vom LfU gestrichen (Okt. 2018)
Leptynit-Aufschluss an Alten Rieser Straße (Hacklberg) 262A002 Passau
Position
Passauer Wald Der Straßenaufschluss im Ortsteil Hacklberg, Stadt Passau, nahe der Einmündung der Alten Rieser Straße in die Neue Rieser Straße. Er erschließt das größte bekannte und zugängliche Leptynit-Vorkommen (Orthogneis) der Region (20 m mächtig!). Der Leptynit ist ein mittelkörniger Gneis mit einer ausgeprägten streifigen Paralleltextur. Häufig treten Granatnester auf. Das Gestein wird als Meta-Rhyolith gedeutet. Der Aufschluss ist eine Probenlokalität für Altersbestimmungen. 10
10 × 1
Typ: Gesteinsart, Standard-/Referenzprofil
Art: Meta-Rhyolith
Böschung besonders wertvoll kein Schutzgebiet
Halser Ilzschleife NE von Hofbauer Ilzschleife Hals NNW.JPG
262R001 Passau
Position
Passauer Wald Im Bereich von Hals (Ortsteil von Passau) hat sich die Ilz mit einem großen Doppelmäander, dessen Schlingen fast durchgebrochen sind, in den Untergrund eingegraben. Der Doppelmäander liegt im Bereich einer Störungszone (Nebenpfahl, parallel zum Pfahl verlaufend), an der stark deformierte Gneise (Mylonit, Perlgneis) anstehen. Aufgeschlossen ist das Gestein am Prallhang W der Burg. Ein Teil des Ilzwassers wird am Ilzstau vor der zweiten Schleife abgeleitet. 800000
1000 × 800
Typ: Mäander, Bach-/Flusslauf, Prallhang
Art: Mylonit, Gneis
Prallhang/Flussbett/Bachprofil wertvoll Naturschutzgebiet, FFH-Gebiet

Siehe auchBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Datenquelle: Bayerisches Landesamt für Umwelt, www.lfu.bayern.de, Geotoprecherche (abgerufen am 16. September 2017)