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Liste der Geotope im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen

Wikimedia-Liste

Diese Liste enthält die Geotope des Oberbayerischen Landkreises Bad Tölz-Wolfratshausen in Bayern.[1] Die Liste enthält die amtlichen Bezeichnungen für Namen und Nummern des Bayerischen Landesamt für Umwelt (LfU) sowie deren geographische Lage. Diese Liste ist möglicherweise unvollständig. Im Geotopkataster Bayern sind etwa 3.400 Geotope (Stand Oktober 2018) erfasst. Das LfU sieht einige Geotope nicht für die Veröffentlichung im Internet geeignet. Einige Objekte sind zum Beispiel nicht gefahrlos zugänglich oder dürfen aus anderen Gründen nur eingeschränkt betreten werden.

Name Bild Geotop ID Gemeinde / Lage Geologische Raumeinheit Beschreibung Fläche m² / Ausdehnung m Geologie Aufschlussart Wert Schutzstatus Bemerkung
Isarprallhang NE von Rimslrain 173A001 Dietramszell
Position
Isar-Loisach-Jungmoränenregion Im Faltenmolasseaufschluss am Isarufer sind Fossilien in einem Schillhorizont zu finden. Der bedeutende Aufschluss wird der Oberen Meeresmolasse zugeordnet. 60
20 × 3
Typ: Standard-/Referenzprofil, Pflanzliche Fossilien, Tierische Fossilien
Art: Sandstein
Prallhang/Flussbett/Bachprofil wertvoll Naturschutzgebiet, Landschaftsschutzgebiet, FFH-Gebiet
Aufschluss am Geistbühl 173A002 Bichl
Position
Isar-Loisach-Jungmoränenregion Der Geistbühl bei Bichl ist ein auffälliger Rundhöcker. Er bildet zusammen mit dem niedrigeren, westlich gelegenen Fuchsbühl (auch Höhe Fuchsbichel) die einzigen Zeugen des Helvetikums in der Loisachebene. Am Geistbühl wurde Stallauer Grünsandstein abgebaut. 80
10 × 8
Typ: Gesteinsart, Tierische Fossilien
Art: Sandstein
Steinbruch wertvoll kein Schutzgebiet
Steinbruch Enzenau 173A003 Bad Heilbrunn
Position
Isar-Loisach-Jungmoränenregion Hier wurde der nummulitenreiche Enzenauer Marmor abgebaut. Heute wird die Nordseite als Kletterwand genutzt. 2500
250 × 10
Typ: Tierische Fossilien, Schichtfolge, Gesteinsart
Art: Sandstein
Steinbruch besonders wertvoll kein Schutzgebiet
Molassefelsen am Kalvarienberg 173A004 Bad Tölz
Position
Isar-Loisach-Jungmoränenregion Der Molassefelsen am Kalvarienberg stellt einen klassischen Aufschluss in der Unteren Meeresmolasse in Oberbayern dar. 1000
200 × 5
Typ: Typlokalität, Schichtfolge
Art: Sandstein, Mergel
Hanganriss/Felswand wertvoll Naturdenkmal, Landschaftsschutzgebiet
Ehemalige Kiesgrube Happerg 173A005 Eurasburg
Position
Isar-Loisach-Jungmoränenregion Über verfestigtem Deckenschotter liegen Reste von rißeiszeitlicher Moräne. 90
15 × 6
Typ: Schichtfolge
Art: Moräne, Schotter
Kiesgrube/Sandgrube wertvoll kein Schutzgebiet
Isarprallhang am Staubachhof 173A006 Dietramszell
Position
Isar-Loisach-Jungmoränenregion Am Isarprallhang am Staubachhof liegt der wichtige Aufschluss der Oberen Meeresmolasse am aufgeschleppten Südrand der Vorlandmolasse. Am Flussufer liegt eine einzelne Sandsteinklippe mit sandig-tonigen Mergeln, die Fossilien enthalten. 150
15 × 10
Typ: Schichtfolge
Art: Sandstein, Mergel, Konglomerat
Prallhang/Flussbett/Bachprofil besonders wertvoll Naturschutzgebiet, Landschaftsschutzgebiet
Deckenkontakt-Aufschluss SE von Lenggries 173A007 Lenggries
Position
Mangfallgebirge Es handelt sich um einen kleinen Aufschluss der Überschiebung von Allgäu- und Lechtaldecke (Muschelkalk und Aptychenschichten) an einem Quellaustritt. 15
5 × 3
Typ: Störung, Schichtfolge, Störungsquelle
Art: Kalkstein
Hanganriss/Felswand wertvoll Landschaftsschutzgebiet
Nagelfluhfelsen am Kalvarienberg Nagelfluhfelsen am Kalvarienberg, Bad Tölz, Germany Geotopnummer 173A008.jpg
173A008 Bad Tölz
Position
Isar-Loisach-Jungmoränenregion Mehrere Nagelfluhfelsen liegen oberhalb des Wanderwegs entlang dem Kalvarienberg, teilweise besitzen sie Naturbrücken und kleine Auswitterungshöhlen. Die Nagelfluh überlagert Molasseschichten und lokal Ablagerungen des ältesten Tölzer Sees (Günz, Altpleistozän). 20
4 × 5
Typ: Gesteinsart
Art: Konglomerat
Hanganriss/Felswand bedeutend Naturdenkmal, Landschaftsschutzgebiet
Aufschluss E von Rimslrain 173A009 Wackersberg
Position
Isar-Loisach-Jungmoränenregion Fossilien führende Sande und sandige Mergel sind auf einem Privatgrundstück aufgeschlossen. Im Bereich eingestürzter Stollen (ehemaliger Kohlenbergbau auf dem Rimslrainer Flöz) kommt es zu Hangrutschungen. 50
10 × 5
Typ: Schichtfolge, Stollen
Art: Sandstein, Mergel
Tunnel/Stollen/Schacht wertvoll kein Schutzgebiet
Schwarze Wand N von Eurasburg 173A010 Münsing
Position
Isar-Loisach-Jungmoränenregion Die Schwarze Wand ist ein bewaldeter Steilhang mit einzelnen Felspartien. Im unteren Teil der Wand stehen unter den jüngeren Deckenschottern Konglomerate des Oberen Miozän an. Unter der Wand kommt es an zahlreichen kleinen Quellen zur Ausscheidung von Kalktuff. Die Konglomerate der jüngeren Deckenschotter sind im Süden gröber als im Norden. 5000
200 × 25
Typ: Gesteinsart, Schichtquelle
Art: Schotter
Hanganriss/Felswand bedeutend FFH-Gebiet
Weiße Wand S von Icking Icking Weiße Wand-GO.jpg
173A011 Icking
Position
Isar-Loisach-Jungmoränenregion Die aufgeschlossene Würmmoräne am Isarprallhang ist unterhalb des Isar-Loisach- Zusammenflusses gelegen. 2000
400 × 5
Typ: Gesteinsart
Art: Moräne
Hanganriss/Felswand bedeutend Landschaftsschutzgebiet, FFH-Gebiet
Isar-Prallhang bei Wolfratshausen 173A014 Pupplinger Au
Position
Isar-Loisach-Jungmoränenregion Am Isar-Prallhang bei Wolfratshausen kann man die horizontale Lagerung von Kiesen und Sanden hervorragend beobachten. 1200
60 × 20
Typ: Gesteinsart
Art: Kies
Prallhang/Flussbett/Bachprofil bedeutend Naturschutzgebiet, FFH-Gebiet
Isar-Prallhang bei Geretsried/Gartenberg 173A015 Wolfratshauser Forst
Position
Isar-Loisach-Jungmoränenregion Der Isar-Prallhang bei Geretsried bietet einen schönen Aufschluss von nacheiszeitlichen Schottern über würmeiszeitlicher Grundmoräne. 40
20 × 2
Typ: Gesteinsart
Art: Kies, Moräne
Prallhang/Flussbett/Bachprofil bedeutend Naturschutzgebiet, FFH-Gebiet
Steinbruch NW von Untermurbach 173A016 Lenggries
Position
Isar-Loisach-Gebirgsregion In dem Steinbruch wird seit 1704 alpiner Muschelkalk abgebaut (heute überwiegend für frostresistente Wasserbausteine). In einem nördlich gelegenen alten Bruch stehen Partnachschichten an. Intensive Faltungen und Bewegungsflächen sind aufgeschlossen. An der nördlichen Abbauwand im NW-Teil des Bruches stehen Partnachschichten an. Der Ostteil des Bruches sollte als Naturdenkmal gesichert werden. 10000
200 × 50
Typ: Gesteinsart
Art: Kalkstein
Steinbruch wertvoll kein Schutzgebiet
Nagelfluh-Steinbruch N von Happberg 173A018 Eurasburg
Position
Isar-Loisach-Jungmoränenregion Der Bruch wurde 1997 von Müllablagerungen gereinigt. Der an drei Seiten senkrechte Wände aufweisende Bruch bietet heute sehr gute Aufschlüsse von älteren Deckenschottern. Er liegt am Nordrand eines von Gletschern abgerundeten Härtlings. 300
30 × 10
Typ: Gesteinsart
Art: Konglomerat
Steinbruch wertvoll kein Schutzgebiet
Aufschluss am Tischberg SW von Eurasburg 173A019 Münsing
Position
Isar-Loisach-Jungmoränenregion Im Tischberggebiet ist das grobe Konglomerat der Oberen Süßwassermolasse sehr gut aufgeschlossen. Im Winter ist der Aufschluss von der Autobahn aus sichtbar, der Zugang erfolgt über Forststraßen und Waldwege. 150
30 × 5
Typ: Typlokalität, Gesteinsart
Art: Konglomerat, Sandstein
Böschung wertvoll kein Schutzgebiet
Buchberg-Graben N des Stallauer Weihers 173A021 Wackersberg
Position
Isar-Loisach-Jungmoränenregion Das wichtige, mehrfach beschriebene Referenzprofil schließt den Übergang zwischen unterer Meeresmolasse und unterer Brackwassermolasse auf. 1500
150 × 10
Typ: Standard-/Referenzprofil, Tierische Fossilien, Pflanzliche Fossilien
Art: Mergelstein, Sandstein, Braunkohle
Hanganriss/Felswand besonders wertvoll kein Schutzgebiet
Nagelfluh-Steinbruch SW von Peretshofen 173A022 Dietramszell
Position
Isar-Loisach-Jungmoränenregion Schöner und gut zugänglicher Aufschluss von eiszeitlicher Schotternagelfluh. 100
20 × 5
Typ: Gesteinsart
Art: Konglomerat
Steinbruch bedeutend kein Schutzgebiet
Plattenkalk-Aufschluss am Walchensee 173A023 Jachenau
Position
Isar-Loisach-Gebirgsregion Auf der Rückseite des Parkplatzes ist steilstehender Plattenkalk aufgeschlossen. Die dünne Bankung und der Wechsel mit Mergellagen deuten auf die Nähe des Übergangs zu den Kössener Schichten an. Am Seeufer stehen kompaktere Kalksteinpartien an. 2400
120 × 20
Typ: Gesteinsart
Art: Kalkstein
Böschung wertvoll Landschaftsschutzgebiet
Flysch-Aufschlüsse im Lainbachtal 173A024 Benediktbeuern
Position
Isar-Loisach-Gebirgsregion Das Lainbachtal ist ein beliebtes Exkursionsziel, das vor allem Einblicke in die Tristelschichten und die Quarzitserie das Flyschs ermöglicht. Die Aufschlüsse liegen auf weite Strecke verteilt im Bachbett oder in der Böschung oberhalb des Weges. Der Schichtaufbau mit typischen Turbiditabfolgen sowie Faltenstrukturen sind gut zu erkennen. Eiszeitliche Staubeckensedimente führen in dem Bereich immer wieder zu Rutschungen, die umfangreiche Wildbachverbauungen nötig machten. 600000
3000 × 200
Typ: Schichtfolge, Rutschung
Art: Mergelstein, Sandstein, Schotter
Prallhang/Flussbett/Bachprofil besonders wertvoll kein Schutzgebiet
Aufschluss an der Gaißachleiten 173A025 Reichersbeuern
Position
Isar-Loisach-Jungmoränenregion Durch eine Rutschung wurden sehr fossilreiche Bereiche (Lamellibranichaten und Gastropoden) der Oberen Tonmergelschichten freigelegt. Die Schichten fallen mit 65 Grad nach N ein und gehören zum Südflügel der Mariensteiner Mulde. 450
30 × 15
Typ: Gesteinsart, Schichtfolge, Tierische Fossilien, Lagerungsverhältnisse
Art: Mergelstein
Hanganriss/Felswand wertvoll kein Schutzgebiet
Einbach in Bad Tölz 173A026 Bad Tölz
Position
Isar-Loisach-Jungmoränenregion Im Bachbett ist ein Profil mit Übergang aus den Bausteinschichten mit marinen Fossilien in die Unteren Cyrenenschichten mit Pechkohleflözen und brackischen Fossilien aufgeschlossen. Die Schichten in stark überkippter Lagerung gehören zum Südflügel der Penzberger Mulde. Durch die Nähe einer bedeutenden SE-NW-streichenden Störung kommt es zu einer Verdrehung des Schichtstreichens um 90 Grad von SE nach NE. 2600
260 × 10
Typ: Schichtfolge, Gesteinsart, Störung, Lagerungsverhältnisse
Art: Sandstein, Mergelstein, Braunkohle
Prallhang/Flussbett/Bachprofil wertvoll kein Schutzgebiet
Gips der Raibl-Formation im Schwarzenbachtal SW von Lenggries 173A027 Lenggries
Position
Isar-Loisach-Gebirgsregion Der beste Aufschluss im Gips der Raibl-Formation in den bayerischen Alpen liegt im Schwarzenbachtal bei Lenggries. Am Objektpunkt jenseits des Bachlaufs finden sich große Blöcke von gefälteltem Gipsgestein (Gips-Mergelstein-Wechsellagerung), die vermutlich aus einer früheren Abbauwand herabgestürzt sind. 100 m weiter bachauf haben unterhalb der Forststraße der Schwarzenbach und umgestürzte Bäume Klippen von Gipsgestein freigelegt. Hier Vorsicht: Gefahr von Steinschlag und von umstürzenden Bäumen auf instabilem Untergrund! Gümbel beschreibt die Gypsbrüche im Schwarzenbache als sehr ausgedehnt und ergiebig, geben jedoch nur Dunggyps. ... Die Verfrachtung geschieht auf der Isar. Gips wurde hier schon Anfang des 18. Jahrhunderts abgebaut. Die Uraufnahme aus dem 19. Jahrhundert zeigt zahlreiche Abbauparzellen. Von Langeneck südlich Lenggries am Talausgang des Schwarzenbachs bis zum Geotop sind es 4,6 km. 2400
120× 20
Typ: Gesteinsart, Steinbruch/Grube
Art: Gips, Mergelstein
Hanganriss/Felswand wertvoll kein Schutzgebiet
Ölschieferwerk Grube Kurt NE von Wallgau 173G001 Lenggries
Position
Isar-Loisach-Gebirgsregion Einige kleinere Aufschlüsse der Ölschiefer in den Werfener Schichten sind am Hang zu erkennen. Daneben befinden sich verfallene Tagebauflächen und ein verschlossener Stollen. Hier wurde bis in die 1960er Jahre Ölschiefer Ichthiol gewonnen. 10000
200 × 50
Typ: Stollen, Gesteinsart
Art: Dolomitstein, Ölschiefer
Tunnel/Stollen/Schacht wertvoll Naturschutzgebiet, FFH-Gebiet, Vogelschutzgebiet
Kalkofen Ried 173G003 Kochel am See
Position
Isar-Loisach-Jungmoränenregion Der Kalkofen ist seit der Säkularisation in Besitz der Familie Streidl, Ried. Der für das Brennen benötigte Kalkstein wird als Kalkschotter im Loisachtal von Hand gesammelt. Zum Kalkbrennen werden die Steine im Ofen aufgeschichtet und mit Holzbefeuerung bei über 1000 Grad gebrannt. Nach dem Ablöschen mit Wasser und Lagerung entsteht Sumpfkalk. Zuletzt wurde im Kalkofen 2010 gebrannt. Der Kalk fand Absatz zum traditionellen Weißen von Kirchen, Klöstern und Schlössern. Da hier aber zunehmend auch andere Farben Verwendung finden, ist es fraglich, ob der Ofen noch einmal angeschürt werden kann. Privatgelände! Nicht ohne Zustimmung des Eigentümers betreten! 600
30 × 20
Typ: Kalkofen
Art: Kalkstein, Kies
kein Aufschluss bedeutend kein Schutzgebiet
Kalkofen bei Tattenkofen 173G004 Dietramszell
Position
Isar-Loisach-Jungmoränenregion Auf einer Postglazial-Terrasse über der Isar befindet sich der 1980 sanierte Kalkofen, der heute jedoch nicht mehr genutzt wird. Der Standort des Ofens erklärt sich durch die benachbarte Rohstoffquelle: Der Kalkstein zum Brennen wurde aus den Isargeröllen geklaubt. Das Objekt steht als Baudenkmal unter besonderem Schutz (Denkmal-Nr. 1-73-118-160). 100
10 × 10
Typ: Kalkofen
Art: Kalkstein, Kies
kein Aufschluss bedeutend Naturschutzgebiet, Denkmalschutz, FFH-Gebiet
Kalkofen Lenggries 173G005 Lenggries
Position
Isar-Loisach-Gebirgsregion Der restaurierte Kalkofen wird nicht mehr betrieben. Tafeln erläutern den Ablauf des Kalkbrennens. Der Kalkstein für den Betrieb des Ofens wurde aus den Geröllen der Isar geklaubt. Eine Kopie des Ofens steht im Museum Glentleiten. Das Objekt steht als Baudenkmal unter besonderem Schutz (Denkmal-Nr. 1-73-135-20). 100
10 × 10
Typ: Kalkofen
Art: Kalkstein, Kies
kein Aufschluss bedeutend Denkmalschutz
Dachshöhle Dachshöhle bei Wackersberg, Landkreis Bad Tölz-WOR, Germany Geotopnummer 173H001.jpg
173H001 Wackersberg
Position
Isar-Loisach-Jungmoränenregion Die Halbhöhle in Nagelfluh entstand durch rückschreitende Erosion einer kleinen Quelle. Unter einer kleinen Wasserfallstufe gelegen ist sie durch einen Wanderweg erschlossen. Oberhalb der Höhle liegt das Bachbett meist trocken, 30 m unterhalb ist ein kleiner Quellaustritt mit Kalktuff-Fällung zu finden. 100
10 × 10
Typ: Ausbruchs/Auswitterungshöhle
Art: Konglomerat
Hanganriss/Felswand wertvoll Naturdenkmal
Kaltenbachquelle im Kirchsee-Filz NW von Sachsenkam Kaltenbachquelle im Kirchsee-Filz, Sachsenkam, Landkreis Bad Tölz-WOR, Germany Geotopnummer 173Q001.jpg
173Q001 Sachsenkam
Position
Isar-Loisach-Jungmoränenregion Der Quellweiher liegt am Kirchsee-Filz. 5000
100 × 50
Typ: Verengungsquelle
Art: Torf
kein Aufschluss wertvoll Naturschutzgebiet, Naturdenkmal, FFH-Gebiet
Dürrachklamm S des Sylvensteinsees Duerrachklamm.jpg
173R001 Lenggries
Position
Isar-Loisach-Gebirgsregion Auf einer Länge von ca. 700 Metern ist die Klamm bis zu 100 Meter tief in den Hauptdolomit eingeschnitten. 35000
700 × 50
Typ: Klamm
Art: Dolomitstein
Prallhang/Flussbett/Bachprofil wertvoll Naturdenkmal, Naturschutzgebiet, FFH-Gebiet
Krottenbachklamm S des Sylvensteinsees 173R002 Lenggries
Position
Isar-Loisach-Gebirgsregion Die ca. 3 Kilometer lange Klamm ist bis zu 100 Meter tief in den Hauptdolomit eingeschnitten. 240000
3000 × 80
Typ: Klamm
Art: Dolomitstein
Prallhang/Flussbett/Bachprofil wertvoll Naturdenkmal Naturschutzgebiet FFH-Gebiet Möglicherweise vom LfU gestrichen (Okt. 2018)
Rißklamm S von Vorderriß 173R003 Lenggries
Position
Isar-Loisach-Gebirgsregion Die ca. 500 Meter lange Klamm liegt im Hauptdolomit. 10000
500 × 20
Typ: Klamm
Art: Dolomitstein
Prallhang/Flussbett/Bachprofil wertvoll Naturdenkmal, Naturschutzgebiet, FFH-Gebiet
Wildflusslandschaft der Isar bei Wolfratshausen Isar-Pupplinger-Au.jpg
173R004 Pupplinger Au
Position
Isar-Loisach-Jungmoränenregion Das gesamte Gebiet der Wildflusslandschaft bei Wolfratshausen wird weitgehend der natürlichen Entwicklung überlassen. Allerdings bewirkt die Wasserentnahme für das Walchenseekraftwerk und die Hochwasserregulierung durch den Sylvenstein-Stausee, dass seitliche Flussverlagerungen seltener werden und das ehemalige Kiesbett zunehmend bewaldet. 300000
1200 × 250
Typ: Bach-/Flusslauf
Art: Schotter, Schluff
Prallhang/Flussbett/Bachprofil wertvoll Naturschutzgebiet, FFH-Gebiet
Isarbett zwischen Wallgau und Sylvensteinsee BAVIERA. De Wallgau a Vorderris 2.jpg
173R005 Lenggries
Position
Isar-Loisach-Gebirgsregion Das Gebiet ist durch den Wasserentzug für das Walchenseekraftwerk beeinträchtigt, es droht zunehmende Verbuschung. 2400000
6000 × 400
Typ: Schwemmfächer
Art: Schotter
Prallhang/Flussbett/Bachprofil wertvoll Naturschutzgebiet, FFH-Gebiet, Vogelschutzgebiet Bayerns schönste Geotope Nr. 93
Walchenklamm E des Sylvensteinsees Walchenklamm.jpg
173R006 Lenggries
Position
Isar-Loisach-Gebirgsregion Die ca. 1000 Meter lange Klamm ist maximal 20 Meter tief. Das Gewässer ist stark mäandrierend und weist einige Wasserfälle auf. 10000
1000 × 10
Typ: Klamm
Art: Dolomitstein
Prallhang/Flussbett/Bachprofil wertvoll Naturdenkmal, Naturschutzgebiet, FFH-Gebiet
Tumulus-Landschaft NW von Untermurbach 173R007 Lenggries
Position
Isar-Loisach-Gebirgsregion Bei der sogenannten Tumuluslandschaft handelt es sich in Wirklichkeit um eine Bergsturzablagerung. Die Gruppe von markanten, kleinen Kuppen besteht aus Blöcken und Gesteinsbruchstücken. Altersbestimmungen an einem Übergangsmoor, das hier entstanden ist, haben ein Mindestalter von 4700 Jahren ergeben. 200000
500 × 400
Typ: Bergsturz
Art: Blöcke, Kies
kein Aufschluss wertvoll Naturdenkmal
Gletscherschliff Jachenau 173R009 Jachenau
Position
Isar-Loisach-Gebirgsregion Die Genese als Gletscherschliff ist zweifelhaft, da die Schlifffläche mit der Schichtfläche und der typisch rauen Oberfläche übereinstimmt. 180
30 × 6
Typ: Gletscherschliff
Art: Kalkstein
Hanganriss/Felswand bedeutend Naturdenkmal Möglicherweise vom LfU gestrichen (Okt. 2018)
Unterlauf des Schronbachs N des Sylvensteinsees 173R010 Jachenau
Position
Isar-Loisach-Gebirgsregion Im Hauptdolomit sind Wasserfälle und Gumpen ausgebildet. 6000
600 × 10
Typ: Kolk, Wasserfall
Art: Dolomitstein
Prallhang/Flussbett/Bachprofil bedeutend Naturdenkmal, Landschaftsschutzgebiet
Zwei Findlinge an der Wurz SE von Benediktbeuern 173R012 Benediktbeuern
Position
Isar-Loisach-Gebirgsregion Die zwei Granit-Findlinge liegen in Würm-Moräne. 4
2 × 2
Typ: Findling
Art: Gneis
Block bedeutend Naturdenkmal
Findling N von Letten 173R013 Lenggries
Position
Isar-Loisach-Gebirgsregion Der vergleichsweise kleine Block liegt neben einem Bergahorn. In der Umgebung befinden sich einige weitere Findlinge. 1
1 × 1
Typ: Findling
Art: Blöcke
Block bedeutend FFH-Gebiet
Gletscherschliff N von Rauchenberg 173R014 Lenggries
Position
Isar-Loisach-Gebirgsregion Durch Verwachsung und Verstuerzung ist der Gletscherschliff bei Rauchenberg nicht mehr als solcher zu erkennen. 50
10 × 5
Typ: Gletscherschliff
Art: Kalkstein
Hanganriss/Felswand bedeutend Naturdenkmal
Umlaufberg Katzenbuckel 173R016 Bad Tölz
Position
Isar-Loisach-Jungmoränenregion Der sehr schöne kleine Umlaufberg einer ehemaligen Gaissachschlinge im Mündungsbereich ins Isartal liegt benachbart zu einem Prallhang (Flussterrasse). 15600
130 × 120
Typ: Umlauf-/Durchbruchsberg, Terrasse
Art: Kies
kein Aufschluss wertvoll Naturdenkmal
Erratische Blöcke am Schindelberg S von Dietramszell Erratischer Block am Schindelberg, Sachsenkam, Landkreis Bad Tölz WOR, Germany Geotopnummer 173R017.jpg
173R017 Sachsenkam
Position
Isar-Loisach-Jungmoränenregion Auf der würmglazialen Wallmoräne sind mehrere im Wald verstreute kantige Granitblöcke zu finden. 2
2 × 1
Typ: Findling, End-(Wall-) Moräne
Art: Granit, Moräne
Block bedeutend Naturdenkmal
Buckelwiesen W von Wiesen 173R018 Königsdorf
Position
Isar-Loisach-Jungmoränenregion Buckelwiesen sind eine geomorphologische Besonderheit des Alpenraums. Sie entstanden während der letzten Eisrückzugsstadien in periglazialem Klimabereich. Die Buckelwiesen bei Wiesen stellen die nördlichsten Buckelfluren im oberbayerischen Voralpenraum dar. 20000
200 × 100
Typ: Buckelwiese
Art: Schotter
kein Aufschluss wertvoll kein Schutzgebiet
Eiszerfallslandschaft Buchsee Buchsee.jpg
173R019 Münsing
Position
Isar-Loisach-Jungmoränenregion Im Bereich der Seitenmoränen des Tölzer und Starnberger Gletscherlobus sind einige größere Toteislöcher (z. B. Buch- und Bibersee) und Schmelzwasserrinnen mit Toteislöchern ausgebildet. 840000
1200 × 700
Typ: Eiszerfallslandschaft, Toteisloch, Schmelzwassertal
Art: Moräne, Kies
kein Aufschluss wertvoll kein Schutzgebiet
Steinerne Rinne Baun-Alm Steinerne-Rinne-Baun-Alm-02.jpg
173R021 Wackersberg
Position
Isar-Loisach-Gebirgsregion Die Steinerne Rinne auf der Baun-Alm wird seit ca. 80 Jahren als Viehtränke genutzt. 15
15 × 1
Typ: Steinerne Rinne, Sinterbildung
Art: Kalktuff
kein Aufschluss bedeutend kein Schutzgebiet
Steinerne Rinne Knapp Steinerne Rinne Wackersberg.JPG
173R022 Wackersberg
Position
Isar-Loisach-Jungmoränenregion Der Quellhorizont liegt an der Schichtgrenze zwischen Nagelfluh und Seetonen. Die sehr schöne, große Rinne wird z. T. als Viehtränke genutzt (Beschädigung durch Viehtritt!). 30
30 × 1
Typ: Steinerne Rinne, Sinterbildung
Art: Kalktuff
kein Aufschluss bedeutend kein Schutzgebiet
Gletscherschliff S von Wegscheid 173R023 Lenggries
Position
Isar-Loisach-Gebirgsregion In dem von Moosen und Gräsern überwachsenen Gebiet sind nur noch wenige Quadratmeter des Gletscherschliffs aufgeschlossen. 300
20 × 15
Typ: Gletscherschliff
Art: Dolomitstein
Felshang/Felskuppe bedeutend Naturdenkmal
Sylvenstein bei Fall 173R024 Lenggries
Position
Isar-Loisach-Gebirgsregion Der Sylvenstein ist die Felswand auf der Ostseite der Talenge der Isar nordöstlich von Fall. Die Uraufnahme (Abb. 4) zeigt die Landschaft im 19. Jahrhundert. In den 1950er Jahren wurde hier durch einen Damm der Sylvensteinspeicher aufgestaut. Dem Dammbau gingen umfangreiche geologische Untersuchungen voraus. Bohrungen an der Engstelle ergaben eine Talfüllung von bis zu 93 m Mächtigkeit unter dem Isarbett. Bemerkenswert war die nahezu senkrechte Ostwand mit Auskolkungen und überhängenden Partien und eine eng eingeschnittene Klamm im Tiefsten (Abb. 3). Pleistozäne Seekreiden ziehen in den Talsedimenten über die Klamm hinweg. Die Klamm selber kann aber nicht durch Eis oder durch Schmelzwässer an der Gletschersohle entstanden sein, sondern muss durch fließendes Wasser in einem früheren Interglazial entstanden sein. Durch den Felsen aus Hauptdolomit führt ein unverkleideter Tunnel für Radfahrer und Fußgänger. 100000
500× 200
Typ: Felswand/-hang, Klamm
Art: Dolomitstein
Hanganriss/Felswand bedeutend Naturdenkmal
Findling nahe den Lainbachfällen SSE von Benediktbeuern 173R026 Benediktbeuern
Position
Isar-Loisach-Gebirgsregion Der granatführende Amphibolit stammt aus dem Zentralalpin. 30
6 × 5
Typ: Findling
Art: Granat-Amphibolit
Block bedeutend Naturdenkmal
Lainbachwasserfälle der Schmiedlaine
173R027 Benediktbeuern
Position
Isar-Loisach-Gebirgsregion Der schlecht zugängliche Wasserfall schließt die Typlokalität der Kohlstätter Fazies (Sonderfazies der Allgäuschichten) auf. Auch Raibler Schichten, Kössener Schichten und Cenoman-Konglomerate sind hier aufgeschlossen. Die Steilstufe markiert den Nordrand der kalkalpinen Decken. 1000
100 × 10
Typ: Wasserfall, Typlokalität, Schichtfolge
Art: Dolomitstein, Kalkstein, Sandstein
Prallhang/Flussbett/Bachprofil besonders wertvoll Naturdenkmal
Findlinge E von Obersteinbach 173R028 Bad Heilbrunn
Position
Isar-Loisach-Gebirgsregion Die Findlinge liegen bis zu 500 Meter östlich und 300 Meter nördlich des angegebenen Rechts- und Hochwertes im Wald verstreut. 1
1 × 1
Typ: Findling
Art: Blöcke
Block bedeutend Naturdenkmal
Gletscherschliff bei Fleck 173R031 Lenggries
Position
Isar-Loisach-Gebirgsregion Es existieren zwei Vorkommen: Ein verwachsener Gletscherschliff hinter dem Haus Nr. 23, sowie südlich davon ein nur wenige Quadratmeter großer Schliff an einem Felssporn. 20
5 × 4
Typ: Gletscherschliff
Art: Kalkstein
Hanganriss/Felswand bedeutend Naturdenkmal
Guflmühlfelsen bei Mühlbach 173R032 Lenggries
Position
Mangfallgebirge An einer vermutlich rißeiszeitlichen Nagelfluh weist der Mühlbach eine Steilstufe mit einem kleinen Wasserfall auf. Unterhalb haben sich weit überhängende Felspartien gebildet. Deren Dach besteht aus normaler Schutternagelfluh. Darunter lagert ein sehr grobes Konglomerat mit großen, kantengrundeten Blöcken, das auf gletschernahe Bildung schließen lässt. Das Kleinod ist schwer zu finden und kaum zugänglich. Auch Schutt- und Mülleinlagerungen stören. 600
30 × 20
Typ: Wasserfall, Karst-Halbh./Naturbrücke
Art: Konglomerat
Hanganriss/Felswand wertvoll Naturdenkmal
Buckelwiesen N von Huppenberg 173R033 Wackersberg
Position
Isar-Loisach-Jungmoränenregion Die Buckelwiesen sind eine geomorphologische Besonderheit des Alpenraums. Sie entstanden während der letzten Eisrückzugsstadien in periglazialem Klimabereich. Die typisch ausgebildeten Buckelwiesen liegen in einer teilweise parkartig ausgebildeten Landschaft. 40000
500 × 80
Typ: Buckelwiese, Terrasse
Art: Schotter
kein Aufschluss bedeutend kein Schutzgebiet
Findling SW von Steinsberg 173R034 Dietramszell
Position
Isar-Loisach-Jungmoränenregion Der kantige, gespaltene Block aus hellem Kalk liegt in einer Wiese. 16
4 × 4
Typ: Findling
Art: Kalkstein
Block bedeutend kein Schutzgebiet
Drumlin SE von Königsdorf 173R035 Königsdorf
Position
Isar-Loisach-Jungmoränenregion Der sehr schön ausgebildete Drumlin innerhalb des Königsdorfer Drumlinfeldes ist sehr anschaulich und nicht verbaut oder sonst beeinträchtigt. 100000
500 × 200
Typ: Drumlin
Art: Moräne
kein Aufschluss wertvoll kein Schutzgebiet
Drumlin P616 SW von Schwaigwall 173R036 Geretsried
Position
Isar-Loisach-Jungmoränenregion Der sehr schön ausgeprägte Drumlin im Herrnhausener Drumlinfeld ist bewaldet und nicht verbaut. 125000
500 × 250
Typ: Drumlin
Art: Moräne
kein Aufschluss wertvoll kein Schutzgebiet
Flussterrassen Das warme Tal S von Ascholding 173R037 Dietramszell
Position
Isar-Loisach-Jungmoränenregion Das Tal umfasst gestaffelte Flussterrassen der Isar aus der späteren Würmeiszeit und des Holozän. 200000
1000 × 200
Typ: Terrasse
Art: Schotter
kein Aufschluss bedeutend kein Schutzgebiet
Kamesartige Aufschüttungen N von Degerndorf 173R038 Münsing
Position
Isar-Loisach-Jungmoränenregion Der innere Aufbau der schmalen, bewaldeten Höhenzüge ist nicht bekannt, ihre äußere Form ist jedoch Kames ähnlich. Typisch ist auch die Vergesellschaftung mit einem Toteisloch. 40000
400 × 100
Typ: Kames, Toteisloch
Art: Schotter, Moräne
kein Aufschluss bedeutend kein Schutzgebiet
Kalktuffablagerung SW von Königsdorf 173R040 Königsdorf
Position
Isar-Loisach-Jungmoränenregion Die große Kalktuffausscheidung an zahlreichen kleinen Quellaustritten bildet einen Kegel vor dem Moränenzug mit spezieller Quellmoorvegetation. Der Wasseraustritt erfolgt aus frühwürmglazialen Schottern, die außerhalb der Kiesgrube aufgeschlossen sind. 30000
300 × 100
Typ: Sinterbildung
Art: Kalkstein, Schotter
kein Aufschluss bedeutend kein Schutzgebiet
Os Unterenzenau 173R041 Bad Heilbrunn
Position
Isar-Loisach-Jungmoränenregion Südwestlich von Enzenau liegt einer der markantesten Oser im bayerischen Alpenvorland. Der bis 8 m hohe, langgestreckte Wall weist mehrere kleine Nebenrücken auf. Die gute Sortierung des Schottermaterials führt zu einer deutlich kargeren Vegetation, als sie sich auf den umgebenden Moränenhügeln findet. Am Nordostrand des Hauptrückens liegt ein kleiner Aufschluss. 7500
150 × 50
Typ: Os
Art: Schotter
Kiesgrube/Sandgrube wertvoll kein Schutzgebiet
Rehgraben in Bad Tölz 173R042 Bad Tölz
Position
Isar-Loisach-Jungmoränenregion Die bis 18 m tiefe Rehgraben-Klamm ist in holozäne Seekreide und Sinterkalksteine und teilweise noch in die unterlagernden steil stehenden Unteren Cyrenenschichten eingeschnitten. Vor ca. 11.000 bis 2.500 Jahren bildete ein aufwachsender Sinterkalkstein einen Damm, der zur Entstehung eines Sees (jüngster Tölzer See) führte. Dammbrüche zerstörten diese Barriere und führten zur Entstehung der Rehbach-Klamm. 3500
100 × 35
Typ: Klamm, Schichtfolge, Gesteinsart
Art: Seekreide, Sandstein, Mergelstein
Prallhang/Flussbett/Bachprofil besonders wertvoll kein Schutzgebiet
Kalksinterbildungen W Bad Tölz 173R043 Wackersberg
Position
Isar-Loisach-Jungmoränenregion Unterhalb von Quellaustritten an der Basis spätwürmzeitlicher Schotter kommt es rezent am Talboden zur Bildung von Kalktuff und Sinterkalkstein. Weitere Kalksinterbildungen befinden sich weiter südlich im Naturdenkmal Quellmoor bei der Steinsäge. 3500
100 × 35
Typ: Sinterbildung, Schichtquelle
Art: Kalktuff
kein Aufschluss bedeutend kein Schutzgebiet
Dolinen am Wackersberg E von Höfen 173R044 Wackersberg
Position
Isar-Loisach-Jungmoränenregion Subrosionsgebiet mit vielen, bis mehrere m großen Dolinen. Im Untergrund rißzeitlicher Schotter und Schotternagelfluh. 20000
200 × 100
Typ: Dolinenfeld
Art: Konglomerat, Schotter
Doline/Erdfall wertvoll kein Schutzgebiet
Gletscherschliff auf Hauptdolomit NNW des Sylvensteindamms 173R046 Lenggries
Position
Isar-Loisach-Gebirgsregion An dem für den öffentlichen Verkehr gesperrten Almweg ins Schronbachtal findet sich etwa 180 m vom Abzweig von der B13 auf einer Felswand aus Hauptdolomit ein Gletscherschliff. Zu sehen sind Striemen und Abrisskanten, die die Richtung der Eisbewegung des Isartal-Gletschers anzeigen. Der würmzeitliche Gletscherhöchststand wird für diesen Bereich mit um die 1.400 m angenommen. Nur wenige Felsmassive ragten damals aus den Eismassen heraus. 20
5 × 4
Typ: Gletscherschliff
Art: Dolomitstein
Hanganriss/Felswand bedeutend Landschaftsschutzgebiet

Siehe auchBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Datenquelle: Bayerisches Landesamt für Umwelt, www.lfu.bayern.de, Geotoprecherche (abgerufen am 16. September 2017)

WeblinksBearbeiten

  Commons: Geotope im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien