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Homeland (Fernsehserie)

amerikanische Fernsehserie

Homeland ist eine US-amerikanische Agententhriller-Fernsehserie, die seit 2011 für den Pay-TV-Sender Showtime produziert wird und auf der israelischen Serie Hatufim – In der Hand des Feindes beruht. Sie handelt von der bipolar gestörten Geheimagentin Carrie Mathison, die anfangs für den Auslandsgeheimdienst CIA tätig ist und sich in weltweiten Missionen für die Verteidigung und die Sicherheit der Vereinigten Staaten einsetzt. Vor dem Hintergrund des realen Krieges gegen den Terror thematisiert die Serie neben Überwachung und Spionage zum Beispiel Schläferzellen, Drohnenangriffe, islamistischen Terrorismus und Informationskriege.

Seriendaten
Deutscher TitelHomeland
OriginaltitelHomeland
Homeland Logo.svg
ProduktionslandVereinigte Staaten
OriginalspracheEnglisch
Jahr(e)seit 2011
Produktions-
unternehmen
Fox 21
Länge48–66[1] Minuten
Episoden84 in 7+ Staffeln (Liste)
GenrePolitthriller, Agententhriller, Drama
IdeeHoward Gordon,
Alex Gansa
MusikSean Callery
Erstausstrahlung2. Oktober 2011 (USA) auf Showtime
Deutschsprachige
Erstausstrahlung
3. Februar 2013 auf Sat.1
Besetzung
Synchronisation

Zu den zahlreichen Auszeichnungen gehören Prämierungen mit Primetime Emmy Awards und Golden Globe Awards, unter anderem in der Kategorie Beste Dramaserie. Bisher sind sieben zwölfteilige Staffeln erschienen, die achte Staffel ist als Abschluss der Serie angekündigt.[2]

InhaltBearbeiten

ÜberblickBearbeiten

Überwiegend aus der Sicht der anfänglichen CIA-Agentin Carrie Mathison und anderer, US-amerikanischer Protagonisten erzählt, handelt die Serie von den Bemühungen um den Schutz der Vereinigten Staaten vor terroristischen Angriffen und vor ausländischer, politischer Einflussnahme. Zentrale, wiederkehrende Elemente der Handlung sind in diesem Zusammenhang die Ermittlungen zum Aufdecken von Verschwörungen gegen die USA und zum Enttarnen und Stoppen von feindlichen Agenten sowie das eigene Einschleusen von Agenten in feindliche Organisationen, verbunden mit entsprechenden verdeckten Ermittlungen und Überwachungsaktionen auch in privaten Lebensbereichen. Es geht um Konflikte zwischen der CIA und Nachrichtendiensten anderer Staaten, darunter dem israelischen Mossad, dem deutschen BND, dem pakistanischen ISI und den russischen Diensten SWR und GRU. Als Feinde erweisen sich Personen teilweise aus diesen Diensten, teilweise aus US-amerikanischen Organisationen, teils aber auch aus islamistischen Vereinigungen wie der al-Qaida, den Taliban oder dem Islamischen Staat.

FigurenBearbeiten

 
Claire Danes (2007), Darstellerin der Carrie Mathison

Carrie Mathison, wichtigste Hauptfigur und zu Beginn der Serie etwa zwischen 30 und 40 Jahren alt, ist in den ersten vier Staffeln, mit Unterbrechungen, als Agentin für die CIA tätig. In der ersten Staffel wird deutlich, dass die hohen Ansprüche, die sie an sich und ihre Arbeit hat, und ihre Wut darüber, die Terroranschläge vom 11. September 2001 nicht vorhergesehen oder verhindert zu haben, dafür verantwortlich sind, dass sie sich von ihren Kollegen, Freunden und Familienangehörigen entfremdet hat.[3] Ende der vierten Staffel wendet sie sich von der CIA ab und arbeitet fortan für verschiedene, darunter auch gemeinnützige, Organisationen und tritt verstärkt als Privatperson auf, wenngleich sie teils auch CIA-Interessen verfolgt. Seit ihrem 22. Lebensjahr weiß sie, dass sie bipolar gestört ist. Um die Symptome dieser Krankheit einzudämmen bzw. zu unterdrücken, nimmt sie Medikamente ein, zu denen bis zur siebten Staffel vor allem Clozapin gehört. Offiziell verheimlicht sie ihre Krankheit in ihrem Beruf, nur enge Vertraute informiert sie absichtlich darüber. Die Medikamente lässt sie sich von ihrer Schwester Maggie, einer Ärztin, verschreiben. Wiederholt kommt es vor, dass berufliche Gegenspieler ihr wichtige Medikamente vorenthalten, um ihr zu schaden. Carrie leidet dann wechselnd an manischen und depressiven Episoden, die sie bei ihrer Arbeit stark behindern.

Wenn es die Situation zu erfordern scheint, lässt Carrie zum Ausspionieren, zum Überwachen oder zum Vertrauensgewinn von Zielpersonen es auch zu, dass diese intime Beziehungen zu ihr aufbauen, oder sie forciert solche Beziehungen selbst, bis hin zum Geschlechtsverkehr. Beispiele dafür sind Carries Beziehungen zu einem pakistanischen Studenten in der vierten Staffel und zu einem mutmaßlichen, russischen Agenten in der siebten Staffel. Ein anderes Beispiel ist ihr intimes Verhältnis mit Nicholas Brody in den ersten drei Staffeln, aus dem die Tochter Franny hervorgeht, welche in der Pause zwischen der dritten und vierten Staffel geboren wird. Carrie hat in der Folge anhaltende Schwierigkeiten, ihren Beruf und ihre Krankheit mit der Fürsorge für ihre Tochter zu vereinbaren. Aus diesem Grund lässt sie das Kind oft bei Maggie, die in der siebten Staffel auch das Sorgerecht übernimmt.

 
Mandy Patinkin (2008), Darsteller des Saul Berenson

Saul Berenson ist zu Serienbeginn der Leiter der CIA-Abteilung für den Mittleren Osten. Er ist Mentor, Freund und anfangs Vorgesetzter von Carrie, die er für die CIA angeworben hatte, als sie noch Studentin war. Zu Beginn der dritten Staffel leitet er die CIA, gegen Staffelende verlässt er sie und tritt in der vierten Staffel als privater Berater der US-Regierung in nahöstlichen Angelegenheiten auf. Mit Beginn der fünften Staffel ist er wieder für die CIA tätig, nunmehr als Leiter der Abteilung für europäische Angelegenheiten. In der siebten Staffel hat er das Amt des Nationalen Sicherheitsberaters der Vereinigten Staaten inne. Auch sein Privatleben leidet unter seiner Arbeit, wodurch seine Ehe zerbricht. Er und Carrie sind die einzigen Figuren, die in allen Episoden auftreten.

 
Damian Lewis (2015), Darsteller des Nicholas Brody

Nicholas Brody ist ein US-Marine-Sergeant, der acht Jahre vor Serienbeginn von irakischen Streitkräften gefangengenommen und danach an den Al-Quaida-Kommandanten Abu Nazir verkauft wurde. In dessen Haft wurde er jahrelang gefoltert und psychisch im Sinne Nazirs beeinflusst. Ein Trauma erlitt er durch einen von US-Seite befohlenen Drohnenangriff, durch den während seiner Gefangenschaft ein befreundeter Junge und Dutzende weiterer Menschen starben. Es ist verantwortlich für seine innere Wandlung hin zu einem Attentäter, der sich in den USA mit einem Anschlag für die erlittenen Schmerzen rächen möchte. Posttraumatisch belastungsgestört kehrt er dorthin und zu seiner Familie zurück, zu der neben seiner Ehefrau Jessica die jugendlichen Kinder Dana und Chris gehören. Er stirbt in der dritten Staffel. Aus seiner außerehelichen Beziehung mit Carrie geht seine Tochter Franny hervor, die erst nach seinem Tod geboren wird.

Dar Adal ist ebenfalls ein hochrangiger, schon lange mit Saul Berenson bekannter CIA-Mitarbeiter, der auf verdeckte Operationen spezialisiert ist und beruflich nicht selten andere Strategien verfolgt als Saul und Carrie.

 
Rupert Friend (2013), Darsteller des Peter Quinn

Peter Quinn ist ein CIA-Geheimagent und professioneller Killer, der von der zweiten bis sechsten Staffel zur Handlung gehört und Carrie oft beschützt. Als Waisenkind in einer Pflegefamilie aufgewachsen, wurde er schon als Jugendlicher durch die CIA rekrutiert und – angeleitet von Dar Adal – als SAD-Soldat ausgebildet. Auch wegen dieser Erfahrungen hat er Schwierigkeiten, zwischen persönlichem Glauben und seinen Berufspflichten zu unterscheiden.[4] In der fünften Staffel durch Giftgas schwer verletzt, fällt er in ein Koma und ist in der sechsten Staffel physisch und psychisch angeschlagen, wird drogensüchtig. Selbstlos rettet er am Staffelende die designierte US-Präsidentin vor dem Tod, wird dabei aber selbst erschossen.

HandlungBearbeiten

Staffeln 1 bis 4Bearbeiten

Zu Beginn der ersten Staffel wird der seit 2003 im Irak vermisste und mittlerweile totgeglaubte, kriegsgefangene US-Marinesoldat Nicholas Brody durch eine US-Spezialeinheit befreit und in den USA als Held empfangen. Carrie erhält einen Hinweis eines Informanten, demzufolge ein Amerikaner in Gefangenschaft „umgedreht“ – das heißt von der Ideologie und den Absichten der feindlichen Seite überzeugt – worden sei, und nimmt an, dass Nicholas dieser Mann sei, weshalb sie ihn – trotz fehlender Genehmigung – auch privat elektronisch überwacht. Die Staffel dreht sich um die Frage, ob Nicholas tatsächlich ein „Schläfer“ ist, der für den al-Qaida-Terroristen Abu Nazir arbeitet, oder doch ein Held, und in diesem Zusammenhang um Carries Glaubwürdigkeit, die als einzige von ersterem überzeugt ist. In Rückblenden wird deutlich, dass Nicholas über die Zeit seiner Gefangenschaft zunächst nicht die ganze Wahrheit gesagt hat. So etwa erfährt der Zuschauer, dass Nicholas entgegen früheren Behauptungen Nazir kennt und gläubiger Muslim geworden ist. Der Tod von Nazirs Sohn und anderer Kinder bei einem fehlgeleiteten Drohnenangriff, den der US-Vizepräsident Walden angeordnet hat, wird für Nazir zum Anlass, Nicholas in Amerika einen Selbstmordanschlag auf Walden planen zu lassen, den dieser aber letztlich nicht verwirklicht. In einem anderen Handlungsstrang geht es um die Beziehung von Nicholas zu seiner Ehefrau, die sich während seiner Abwesenheit in einen seiner besten Freunde verliebt hat.

Die zweite Staffel spielt sechs Monate nach dem Ende der ersten. Carrie setzt mit Sauls Hilfe die Jagd auf den Terroristenführer Abu Nazir fort. Nicholas ist inzwischen Kongressabgeordneter, den der US-Präsidentschaftskandidat Walden als Kandidaten für die künftige Vizepräsidentschaft gewinnen möchte. Insgeheim in Diensten von Nazir und Al-Qaeda stehend, wird er von Carrie und Saul mit Peters Hilfe als Doppelagent angeworben, als welcher er beim Ausspionieren Nazirs und dem Verhindern eines geplanten Terroranschlags hilft. Jessica ringt darum, ihr Familienleben intakt zu halten, trotz zunehmender Schwierigkeiten im Zusammenleben mit ihrem Ehemann. Carrie vereitelt, dass Dana einen von Waldens Sohn verursachten Verkehrsunfall an ihn meldet, um die für Nazir wichtige Nähe von Nicholas zu Walden nicht zu gefährden. Nazir zwingt Nicholas durch Bedrohung von Carries Leben dazu, Walden zu ermorden. Nach dem Mord kann ein SWAT-Team der CIA Nazir töten. Saul steht in einem Konflikt mit CIA-Direktor Estes, der Quinn beauftragt, Nicholas zu töten. Auf die Teilnehmer der Gedenkfeier für Walden verübt die Al-Quaeda einen Autobombenanschlag, bei dem Estes und Hunderte weitere Menschen sterben und für den die Terrororganisation Nicholas öffentlich die Schuld anhängt. Daraufhin flieht er mit der Hilfe von Carrie, mit der er inzwischen eine sexuelle Beziehung begonnen hat, nach Kanada.

Zu Beginn der dritten Staffel führt Carrie mit Sauls Hilfe eine geheime Operation durch, bei der sie vor dem Senatsausschuss bloßgestellt und daraufhin in eine psychiatrische Klinik eingewiesen wird, um den hochdekorierten iranischen Geheimdienstoffizier Majid Javadi zu ködern. Dieser soll in die USA gelockt werden, damit man ihn als Doppelagenten wieder in den Iran schicken kann. Unterdessen hat Carrie Nicholas dabei geholfen, sich nach Venezuela abzusetzen, um nicht wegen des Bombenattentats in Langley belangt werden zu können. Im Hochhaus „Turm des David“ in Caracas erholt er sich von einer Schusswunde, wird von bewaffneten Männern festgehalten und dabei drogenabhängig. Später reist Saul mit dem auf Brody ausgesetzten Kopfgeld von zehn Millionen US-Dollar nach Caracas, um Nicholas zurückzuholen. Er will Nicholas in den Iran einschleusen, um den Kommandeur der Iranischen Revolutionsgarde, Akbari, zu töten, sodass Javadi dessen Position einnehmen kann. Damit Javadis Chancen zur Beförderung erhöht werden und seine Situation im Iran nicht gefährdet wird, lässt der neue CIA-Direktor Andrew Lockhart auf direkten Befehl des US-Präsidenten den von Saul und Carrie zuvor ersonnenen Fluchtplan aufheben. Damit einhergehend lässt er es zu, dass Nicholas für den Mord an Akbari getötet wird. Carrie, mittlerweile von Nicholas schwanger, beobachtet vor Ort, wie er öffentlich gehängt wird.

Die vierte Staffel spielt hauptsächlich in Islamabad und handelt von dem Ziel der CIA, den Terroristen, Taliban-Führer und USA-Feind Haissam Haqqani zu ergreifen, und von Carries Absicht, den Grund für die Ermordung des bisherigen CIA-Stationsleiters herauszufinden. Mit Quinns Hilfe entdeckt sie, dass führende Mitglieder des pakistanischen Geheimdienstes ISI mit Haqqani kooperieren und dazu auch Informationen nutzen, die ihnen der korrupte Ehemann der US-Botschafterin liefert. Haqqani lässt Saul entführen und erpresst für seine Freigabe die Freilassung von fünf Taliban aus US-Gefangenschaft. Zudem infiltriert er, ebenfalls mit ISI-Hilfe, die US-Botschaft in Islamabad, wobei etliche Menschen sterben, und bemächtigt sich dabei zielgemäß einer Liste von Informanten des CIA unter den Taliban. Das Geschehen veranlasst den US-Präsidenten, die diplomatischen Beziehungen mit Pakistan abzubrechen. Sauls Rolle beim folgenden Abkommen der CIA mit Haqqani, bei dem er für seine Zusage, nicht länger Terroristen in Afghanistan Schutz zu bieten, von der Todesliste der CIA genommen wird, belastet Carries Beziehung zu Saul so sehr, dass sie sich von ihm abwendet.

Staffeln 5 bis 8Bearbeiten

Die fünfte Staffel spielt fast zwei Jahre nach der vierten Staffel und hauptsächlich in Berlin, wo Carrie nunmehr für eine philanthropische Stiftung arbeitet. Beim Einbruch auf CIA-Server gelangen Berliner Hacker unbeabsichtigt an Geheimdokumente, mit denen allein Carrie die Möglichkeit hätte, eine russische Agentin in CIA-Diensten zu enttarnen, und spielen sie der Presse zu. Um die Enttarnung zu vereiteln, lässt der russische Geheimdienst durch ihre Agentin Carries Namen auf eine Todesliste der CIA setzen, die Saul durch Quinn abarbeiten lässt. Quinn jedoch verschont Carrie und hilft ihr, ihren Tod vorzutäuschen. Carrie entdeckt, dass es sich bei der Agentin um die jetzige Berliner CIA-Stationschefin handelt. Diese versucht zunächst, ihren Verrat auf ihren bisherigen Liebhaber Saul abzuwälzen – wodurch es zu Komplikationen zwischen der CIA und dem Mossad kommt – und wird schließlich von der CIA erschossen. Unterdessen lernt Quinn zufällig einige Dschihadisten kennen, in die er sich einschleust, um sie auszuspionieren. Die Dschihadisten nutzen ihn als Testperson für die Wirkung des Giftgases Sarin, mit dem sie in Berlin einen Anschlag verüben wollen. Die Drohung mit dem Anschlag dient ihnen für ihre Forderung, dass der Islamische Staat offiziell als Staat anerkannt wird. Carrie kann die Freisetzung des Gases im Berliner Hauptbahnhof schließlich vereiteln, Quinn fällt schwer verletzt in ein Koma.

Die sechste Staffel spielt einige Monate nach der fünften Staffel und in der Zeit zwischen der US-Präsidentschaftswahl und der Amtseinführung der gewählten Präsidentin Elizabeth Keane. Haupthandlungsort ist New York City, wo Carrie nunmehr für eine gemeinnützige Organisation arbeitet, die muslimischen Bürgern juristisch hilft. Im Wesentlichen geht es um eine vom hochrangigen CIA-Mitarbeiter Dar Adal aus politischen Gründen ersonnene Verschwörung des US-Sicherheitsapparats gegen Keane, in deren Rahmen auch einer von Carries Mandanten als Verantwortlicher für einen Bombenanschlag in Manhattan missbraucht wird. Außerdem gehört dazu Dar Adals Einflussnahme auf einen iranischen Generalmajor, der in Dars Sinne ggü. Keane leugnet, dass der Iran nicht gegen das internationale Nuklearabkommen verstößt. Trotz psychischer und körperlicher Labilität hilft Quinn Carrie beim Aufdecken der Verbindung zwischen Dar und dem Bombenanschlag. Zu spät erkennt Dar, dass ihm die Verschwörung aus dem Ruder läuft, als ein daran beteiligter US-General eigenmächtig einen Mordanschlag auf Keane plant. Quinn vereitelt Keanes Tötung, wird dabei aber selbst erschossen. Ins Gefängnis kommen neben Dar aus Sicht von Carrie jedoch auch Unschuldige, darunter Saul.

Die siebte Staffel spielt hauptsächlich in Carries neuem Wohnort Washington, D.C. und dreht sich zunächst um die Suche nach dem Auftraggeber für den Mord an demjenigen US-General, der für das Attentat auf Präsidentin Keane am Ende der vorangegangenen Staffel verantwortlich war. Im Laufe der Staffel wird deutlich, dass der Auftragsmord nur ein Teil des Plans russischer Agenten war, der zum Ziel hatte, die Regierung Keane zu stürzen. Ein anderer Teil des Plans ist die mehrfach versuchte Einflussnahme auf die Meinung der Bürger durch gezielte Publikation von Fake News, durch die es etwa – auch wegen der Beteiligung eines ultrakonservativen, provokativen Showmoderators – in Virginia mehrere Tote unter FBI-Agenten und Zivilisten gibt. Carrie kann mit Saul und gemeinsamen Helfern den russischen Plan aufdecken und beweisen, um die dauerhafte Amtsenthebung Keanes zu vereiteln, gerät dabei aber in mehrmonatige russische Gefangenschaft. Nichtsdestotrotz tritt Keane von ihrem Amt zurück, da sie sich außerstande sieht, das gespaltene Land zu einen. In einem weiteren Handlungsstrang geht es um die mangelnde Vereinbarkeit von Carries Arbeit mit der Fürsorge für ihre Tochter, für die sie das Sorgerecht schließlich gezwungenermaßen an ihre Schwester abgibt.

Die achte Staffel dient als Abschluss der Serie und spielt in Afghanistan. Beginn der Dreharbeiten war im Februar 2019 in Marokko.[5] Der Beginn der US-Erstausstrahlung ist für Februar 2020 angekündigt.

VorspannBearbeiten

Der etwa anderthalbminüte Vorspann ist eine Collage aus Jump Cuts, Archivmaterial und sich überlagernden Bildern, Einstellungen und Tönen. Er erzählt Carries Hintergrundgeschichte und Motivation als eine Art von schnellem Traum. Bestimmte Grobschnitte etwa dienen dazu, die Angst von Carries Arbeit aufzuzeigen. Es sind markante Bild- und Tonsequenzen sowohl aus der Handlung der Episoden als auch – zumindest bis zur fünften Staffel – aus der Realität enthalten. Zu letzteren zählen Bilder und Aussagen von hochrangigen Politikern wie Barack Obama, Colin Powell, John Kerry und Hillary Clinton oder Terroristen wie Osama bin Laden, aber auch Aufnahmen von Demonstrationen, Kameradrohnen oder der Staubwolken beim Einsturz der World Trade Center durch die Terroranschläge vom 11. September 2001. Nach der dritten Staffel wird der Vorspann staffelweise variiert, jeweils angepasst an die Themen der betreffenden Staffel.[6] Der Vorspann ist mit einer Instrumentalmusik bzw. einem Sounddesign unterlegt, zu dem in den ersten drei Staffeln auch Tonschnipsel von Louis Armstrong gehören.[7]

Ein wichtiges Thema des Vorspanns ist der griechische Mythos vom Minotaurus im Labyrinth, das hier als Irrgarten erscheint, in dem sich Carrie und – in den ersten drei Staffeln – ihr Ziel Nicholas Brody befinden. Abweichend vom klassischen Mythos des Minotaurus wird Carrie in dem Irrgarten auch als Kind gezeigt, das eine Tiermaske trägt. Ein für die Herstellung des Vorspanns verantwortlicher Produzent erklärte diesbezüglich in einem Interview, dass Carrie in der Handlung bereit sei, alles für das Gewinnen ihrer Kämpfe zu tun und es weder feindliches Territorium noch andere Orte gebe, an die sie sich nicht begeben würde. Der Mythos und der Irrgarten reflektierten die Idee, dass ein Labyrinth perfekt dafür geeignet sei, in der Pilotepisode ein Katz-und-Maus-Spiel zu implizieren.[7]

EntstehungBearbeiten

Idee und StabBearbeiten

Die israelische Fernsehserie Hatufim – In der Hand des Feindes, die von heimgekehrten Kriegsgefangenen erzählt, sorgte bei ihrem Erscheinen im März 2010 für Aufmerksamkeit. Diese war der Auslöser für den Showrunner der US-Fernsehserie 24, Howard Gordon, seinen Arbeitgeber 20th Century Fox Television zum Kauf der Rechte an Hatufim noch im selben Monat zu veranlassen und sie für eine eigene Fernsehserie zu adaptieren. Gemeinsam mit seinem 24-Kollegen, dem Drehbuchautor und Produzenten Alex Gansa, und dem Hatufim-Schöpfer Gideon Raff schrieb Gordon das Drehbuch zur Pilotepisode einer potentiellen Psychothriller-Fernsehserie namens Homeland. Fernsehproduzent David Nevins bewilligte 2010 die Herstellung der Pilotepisode für Fox 21, die Kabelfernsehen-Sparte von 20th Century Fox Television.[8] Die Pilotepisode wurde nach ihrem Dreh und der Entscheidung, eine 12-teilige erste Staffel zu produzieren, durch eine neue Pilotepisode ersetzt, wofür man die Rolle der Jessica Brody mit einer anderen Frau besetzte und die Namen der beiden Hauptfiguren Carrie Anderson und Scott Brody in Carrie Mathison bzw. Nicholas Brody änderte.[9]

In Interviews anlässlich der für den Oktober 2011 anstehenden Erstausstrahlung von Homeland auf dem Kabel- und Bezahlfernsehsender Showtime charakterisierten Gordon und Gansa die neue Serie in Abgrenzung zu 24. Im August 2011, knapp vier Monate nach der Tötung Osama bin Ladens durch US-Soldaten, sagte Gansa etwa ggü. Newsweek, dass 24 ein Actionthriller über Amerikas „muskulöse“ Antwort auf die fallenden Türme des World Trade Centers sei, Homeland hingegen als eine „psychologische“ Antwort darauf zu verstehen sei, wo sich das Land nach dem Tod bin Ladens befinde.[10]

Die Funktion des Showrunners, d. h. des kreativ Hauptverantwortlichen, nimmt bei Homeland Gansa wahr. Bei der Zusammenstellung ihres Drehbuchautorenteams zumindest für die erste Staffel hatte es für Gordon und Gansa Priorität, Autoren mit bestimmter Expertise zu engagieren, die zu der geplanten Geschichte passt. Die vier verpflichteten Autoren Henry Bromell, Chip Johannessen, Alex Cary und Meredith Stiehm hatten alle bereits eigene Erfahrung als Showrunner. Johannessen brachte Erfahrung als Showrunner bei Dexter und als Autor ebenfalls bei 24 ein und wurde besonders wegen seines Vorwissens mit spannungsgeladenen Actionthriller-Plots engagiert. Romanautor Bromell, Sohn eines ehemaligen CIA-Station-Chiefs von Kairo, Amman und Teheran, leitete einst die Krimiserie Homicide. Der frühere britische Infanterie-Offizier Alex Cary hatte zuvor die Fernsehserie Lie to Me verantwortet und wurde bei Homeland dafür zuständig, das Verhalten von Nicholas Brody als Soldat auf Realitätsnähe hin zu prüfen. Stiehm, die einzige Frau im Team und Erschafferin der langjährigen Krimiserie Cold Case – Kein Opfer ist je vergessen, wurde zur Verantwortlichen für die Ausgestaltung der Hauptfigur Carrie Mathison. Dabei half ihr auch die Erfahrung mit ihrer ebenfalls bipolar gestörten Schwester.[11]

KonzeptionBearbeiten

Zur Vorbereitung zumindest auf die erste Staffel hätten die Drehbuchautoren, so Gansa in einem Interview, bipolar gestörte Personen getroffen und intensiv das Buch Meine ruhelose Seele der US-Psychologin Kay Redfield Jamison genutzt, in der sie ihren persönlichen Umgang mit der bipolaren Störung beschreibt. Im selben Interview verglich Gansa Jamisons Bemühen, bei der Arbeit in ihrer Praxis ihre Krankheit vor den Patienten geheimzuhalten, mit der Anstrengung einer CIA-Frau, ihre Störung als Geheimnis zu bewahren.[12]

Die Drehbuchautoren planten ursprünglich, die Figur Nicholas Brody bereits in der ersten Staffel sterben zu lassen, gaben aber dem Wunsch des Senders Showtime nach, davon abzusehen. Für die zweite Staffel hatten sie den Tod der Figur erneut vorgesehen, wegen der Intervention Showtimes verzichteten sie aber auch darauf.[13] Schließlich ließ man die Figur erst in der finalen Episode der dritten Staffel sterben. Jene Episode markierte zudem die Rückkehr von Meredith Stiehm ins Drehbuchautoren- und Produzententeam. Zuvor hatte sie den Stab nach der zweiten Staffel zunächst verlassen, um bei der Serie The Bridge – America als Showrunnerin zu fungieren.[14] Als möglichen Grund dafür, dass Stiehm erneut engagiert wurde, nannte eine Pressemeldung die Proteste von Fans gegen die Entwicklung der Serie.[15]

Bromell gehörte bis zu seinem unerwarteten Tod im März 2013, als gerade die dritte Staffel entstand, zum Drehbuchautoren- und Produzententeam.[14]

In der Regel gehörte es zum Produktionsprozess der Staffeln, dass Produzenten und Schauspieler für etwa eine Woche pro Jahr in Washington, D. C. mit Vertretern der US-Geheimdienste zusammenkamen und sich von diesen über ihre aktuelle Arbeit informieren ließen. Dabei ging es etwa um Themen wie russische Agenten oder Cybersicherheit.[16] Im Rahmen einer dieser Wochen traf 2013 Mandy Patinkin, in der zu der Zeit anstehenden dritten Staffel Darsteller des CIA-Direktors, den realen Amtsinhaber John O. Brennan.[17] Insbesondere in Vorbereitung auf die sechste Staffel ließ sich das Drehbuchautorenteam auch von Michael V. Hayden beraten, einem früheren Direktor der National Security Agency.[18] Zur Konzeption der Serie diente den Homeland-Schöpfern eigenen Angaben zufolge die Lektüre von Tim Weiners Sachbuch CIA: Die ganze Geschichte.[19]

Am 27. Juli 2016 wurde bekannt gegeben, dass mit Elizabeth Marvel eine Frau die Rolle der Gewählten Präsidentin in der sechsten Staffel spielt. Entsprechend Pressemeldungen sei bewusst dieses Datum gewählt worden, weil am Tag zuvor Hillary Clinton durch die Demokratische Partei zur Kandidatin für die US-Präsidentschaftswahl 2016 bestimmt worden war und weil die Erschaffer der Serie von Clintons Wahlsieg ausgingen.[20] In einem Presseinterview im Folgemonat betonte Gansa, dass die von Marvel dargestellte Figur Elizabeth Keane sowohl Eigenschaften von Hillary Clinton als auch von ihrem innerparteilichen früheren Mitbewerber Bernie Sanders und ihrem republikanischen Kontrahenten Donald Trump besitze.[21] In einem Presseinterview nach der Wahl, die am 8. November 2016 stattfand, bedauerte Gansa den Sieg Trumps als möglicherweise problematisch für die Glaubhaftigkeit der Serie.[22] Zum Zeitpunkt, ab dem Trumps Wahlsieg feststand, waren die Dreharbeiten zur sechsten Staffel im Gange; sie hatten im August begonnen. Gansa sagte in einem Interview, dass Trumps Wahlsieg den Handlungsverlauf der Staffel beeinflusst habe.[18]

Besetzung und Synchronisation Bearbeiten

Die deutsche Synchronfassung stellte die Cinephon Filmproduktions GmbH in Berlin her. Verantwortlich für Dialogbuch und Dialogregie war Stephan Hoffmann.[23]

Die Tabelle nennt die Schauspieler, ihre Rollennamen, ihre Zugehörigkeit zur Hauptbesetzung (●) bzw. zu den Neben- und Gastdarstellern (•) je Staffel, die Anzahl der Episoden mit Auftritten und die deutschen Synchronsprecher.

Staffel
Schauspieler Rollenname 1 2 3 4 5 6 7 8 Ep.[24] Synchronsprecher[23]
Claire Danes Carrie Mathison 84+ Nana Spier
Damian Lewis Nicholas Brody 37 Torben Liebrecht
Morena Baccarin Jessica Brody 30 Melanie Hinze
Jackson Pace Chris Brody 30 Simon Dirks
Morgan Saylor Dana Brody 33 Jodie Blank
Mandy Patinkin Saul Berenson 84+ Erich Räuker
Diego Klattenhoff Mike Faber 25 Peter Lontzek
David Harewood David Estes 24 Ingo Albrecht
David Marciano Virgil Piotrowski 22 Joachim Tennstedt
Navid Negahban Abu Nazir 20 Tayfun Bademsoy
Jamey Sheridan William Walden 17 Stephan Hoffmann
Sarita Choudhury Mira Berenson 20 Bettina Weiß
F. Murray Abraham Dar Adal 43 Reinhard Kuhnert
Tracy Letts Andrew Lockhart 24 Frank-Otto Schenk
Rupert Friend Peter Quinn 58 Kim Hasper
Nazanin Boniadi Fara Sherazi 16 Ilona Brokowski
Laila Robins Martha Boyd 12 Denise Gorzelanny
Miranda Otto Allison Carr 12 Katrin Zimmermann
Sebastian Koch Otto Düring 12 Sebastian Koch
Alexander Fehling Jonas Hollander 12 Alexander Fehling
Sarah Sokolovic Laura Sutton 12 Dascha Lehmann
Elizabeth Marvel Elizabeth Keane 24 Sabine Falkenberg
Maury Sterling Max Piotrowski 46+ Rainer Fritzsche
Linus Roache David Wellington 13+ Norman Matt
Jake Weber Brett O'Keefe 11 Peter Flechtner
Morgan Spector Dante Allen 09 Matthias Deutelmoser
Costa Ronin Yevgeny Gromov 06+ Dennis Schmidt-Foß
Nimrat Kaur Tasneem Qureshi 06+ ?
Numan Acar Haissam Haqqani 09+ Simon Derksen

DreharbeitenBearbeiten

Hauptschauplätze und -drehorte[25][26]
Staffel Schauplatz Drehort
1–3 Langley (Virginia) Charlotte (North Carolina)
4 Pakistan Südafrika
5 Berlin Potsdam, Berlin
6 New York City New York City
7 Washington, D. C. Virginia
8 Afghanistan Marokko

Zur Vorbereitung auf die Dreharbeiten der Pilotepisode orientierte man sich an den Thrillern Die drei Tage des Condor und Der Dialog aus den 1970er Jahren. Als „wichtigsten Prüfstein“ und Orientierungspunkt für die Episode hob der dafür eingesetzte Kameramann Christopher Manley den Film Michael Clayton von 2007 und dessen „naturalistische und dezente Fotografie“ hervor.[27]

Ein Anliegen des Regisseurs und Produzenten Michael Cuesta war es, die Serie realistisch wirken zu lassen.[27] Auf sein Betreiben hin verstärkte man im Laufe der ersten Staffel den Einsatz der Handkamera für das Filmen der Episoden. Damit sollte erreicht werden, dass das Geschehen unmittelbar aus der Perspektive einer Figur geschildert wird und ihre Emotionen betont werden. Cuesta sprach in diesem Zusammenhang in Interviews von einer eher dokumentarisch denn aktionsorientiert ausgerichteten Kameraführung[28] und seiner Absicht, die Serie nicht zu einem Actionthriller, sondern zu einem psychologischen Stück zu machen. Nelson Cragg, in den ersten beiden Staffeln als Kameramann eingesetzt, betonte, dass die Serie unter dem Einfluss von Cuesta und dem Regisseur Clark Johnson „sehr improvisatorisch“ geworden sei.[27]

Lesli Linka Glatter inszenierte als Gastregisseurin in der zweiten Staffel eine Episode, ehe sie ab der dritten Staffel zum festen Regieteam gehörte.[16] Bis zur finalen Staffel führte sie bei 23 Episoden Regie und damit so oft wie keine andere Person.[29]

Die Serie wurde mit einer Kamera des Modells Arri Alexa gefilmt.[30]

Um von steuerlichen Anreizen zu profitieren, diente die Stadt Charlotte im Bundesstaat North Carolina in ersten drei Staffeln als Drehort.[16] Dort nutzte man leerstehende Tabakfabriken und Lagerhallen für die Aufnahmen.[27]

Manchmal filmte man auch in Israel. Für die Pilotepisode etwa diente eine arabische Gegend in dem Land für den Schauplatz Bagdad. Dass die ersten beiden Episoden der zweiten Staffel auch in dem Land gedreht werden konnten, beruhte mit auf dem Engagement von Gideon Raff, dem Erschaffer von Hatufim. Für jene Episoden entstanden Szenen in Haifa und Tel Aviv-Jaffa, die in Beirut spielen, in Kooperation mit dem Hatufim-Stab.[28] Auch für die dritte Staffel war Israel als Drehort geplant. Da sich die Sicherheitslage durch den Syrien-Konflikt zuspitzte, wurden die Dreharbeiten jedoch nach Marokko verlegt.[31]

Die vierte Staffel wurde im südafrikanischen Kapstadt gedreht; die Geschichten spielten jedoch in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad.

 
Der Eingang zum Potsdamer Studio Babelsberg mit der Information über die Produktion von Homeland

Die fünfte Staffel drehte man hauptsächlich im Potsdamer Filmstudio Babelsberg und in Berlin und Umgebung. Einem Zeitungsartikel zufolge hatten sich die Produzenten bei der Wahl für die Region auch gegen den kroatischen Mitbewerber Zagreb entschieden.[32] Damit wurde Homeland zur ersten US-Fernsehserie überhaupt, von der eine ganze Staffel in Deutschland gefilmt wurde.[33] Die Dreharbeiten dauerten von Juni bis November 2015[34] und fanden an etwa 100[35] Orten in Berlin und Brandenburg statt, darunter am Berliner Hauptbahnhof, am Roten Rathaus, an der Akademie der Künste, dem Hackeschen Markt und dem Gendarmenmarkt.[35] Das Medienboard Berlin-Brandenburg bezuschusste die Produktion der Staffel, die mit Gesamtkosten von über 40 Millionen Euro teurer als die vier vorherigen war, mit einer Million Euro.[32] Deutsche Politiker, darunter Berlins Bürgermeister Michael Müller, hoben bei ihren Besuchen des Stabs in Babelsberg die wirtschaftliche Bedeutung der Dreharbeiten für die Region hervor.[32] Deutsche Medien begleiteten die Dreharbeiten mit gegenüber den anderen Staffeln verstärkter Berichterstattung.

Handlungs- und Drehort der sechsten Staffel war New York City und Umgebung.[36]

VeröffentlichungBearbeiten

Vereinigte StaatenBearbeiten

Die Erstausstrahlung der Serie fand am 2. Oktober 2011 beim Kabelsender Showtime statt. Bei ihrer Premiere erreichte die Pilotfolge 1,1 Millionen Zuschauer und verbuchte damit den besten Serienstart auf Showtime seit der Premiere von Dexter im Jahr 2006. Das erste Staffelfinale, das am 18. Dezember 2011 ausgestrahlt wurde, erzielte mit 1,7 Millionen Zuschauern das publikumsträchtigste Staffelfinale einer neuen Serie in der Geschichte des Senders.[37]

Die US-Erstausstrahlung der ersten fünf Staffeln begann Showtime stets Ende September oder Anfang Oktober eines Jahres. Die sechste Staffel hingegen, die von der Zeit zwischen der US-Präsidentschaftswahl und der Amtseinführung der neuen US-Präsidentin erzählt, begann erst über drei Monate später, nämlich wenige Tage vor der Amtseinführung des realen Gewählten Präsidenten Donald Trump im Januar 2017. Mit diesem, Monate im Voraus geplanten, Starttermin beabsichtigte man, die fiktive Handlung in die Realität einzubetten.[22]

Bis zum Erstausstrahlungszeitraum der fünften Staffel gab Showtime die Verlängerung der Serie um eine Folgestaffel jeweils wenige Wochen nach dem Sendebeginn der aktuell ausgestrahlten Staffel bekannt.[38] Hingegen kündigte der Sender die Produktion der Staffeln 7 und 8 schon vor dem Sendebeginn der sechsten Staffel an, im August 2016.[39] Den Abschluss der Serie nach der achten Staffel kündigte Hauptdarstellerin Claire Danes im April 2018 an[40] und bestätigte Showtime im August desselben Jahres.[41] Als Erscheinungstermin für die achte Staffel hatte Showtime zunächst den Juni 2019 angekündigt, verschob ihn dann aber produktionsbedingt auf den Februar 2020.[42]

Erstausstrahlung bei Showtime
Staffel Zeitraum Reichweite DVD, Blu-ray
1 02. Okt. 2011 – 18. Dez. 2011 1,25 Mio.[43] 28. Aug. 2012
2 30. Sep. 2012 – 16. Dez. 2012 1,92 Mio.[43] 10. Sep. 2013
3 29. Sep. 2013 – 15. Dez. 2013 1,95 Mio.[43] 09. Sep. 2014
4 05. Okt. 2014 – 21. Dez. 2014 1,65 Mio.[43] 08. Sep. 2015
5 04. Okt. 2015 – 20. Dez. 2015 1,53 Mio.[43] 10. Jan. 2017
6 15. Jan. 2017 – 09. Apr. 2017 1,28 Mio.[43] 06. Feb. 2018
7 11. Feb. 2018 – 29. Apr. 2018 1,23 Mio.[44]
8 09. Feb. 2020[45] – ?

Deutschland, Österreich, SchweizBearbeiten

Im März 2012 war die Serie Teil des Programms beim Festival Großes Fernsehen in Köln.[46] In dem selben Monat sicherte sich die ProSiebenSat.1 Media die deutschen Ausstrahlungsrechte.[47] Die Ausstrahlung der Serie begann am 3. Februar 2013 in Sat.1 mit einer Doppelfolge.[48] Die Ausstrahlung der zweiten Staffel erfolgte vom 29. September bis zum 3. November 2013 in Doppelfolgen bei Sat.1.[49] Die dritte Staffel war vom 9. März bis zum 1. Juni 2014 bei Sat.1 zu sehen.[50] Der Video-on-Demand-Dienst Maxdome bot die einzelnen Folgen der dritten Staffel schon jeweils eine Woche vor der deutschen Free-TV-Premiere zum Verleih an. Nachdem bereits bei Staffel 3 spekuliert wurde, dass die Serie von Sat.1 zu kabel eins wandert, wurde dies bei Staffel 4 umgesetzt. Kabel eins zeigte Staffel 4 ab dem 10. Juli 2015 freitags um 20:15 Uhr mit drei Folgen am Stück.[51] Die fünfte Staffel wurde ab dem 3. April 2016 auf Sat.1 ausgestrahlt.[52]

Die erste Staffel erreichte im Schnitt 1,76 Millionen Zuschauer (11,6 %), davon 950.000 aus der werberelevanten Zielgruppe (14,5 %) und lag damit deutlich über dem Senderschnitt von Sat.1.[53] Die zweite Staffel erreichte im Schnitt 1,23 Millionen Zuschauer (6,9 %). In der werberelevanten Zielgruppe wurde ein Marktanteil von 8,8 % gemessen. Somit lag die zweite Staffel unter dem Senderschnitt von Sat.1.[54] Die dritte Staffel erreichte im Schnitt 980.000 Zuschauer (7,1 %), davon 530.000 aus der werberelevanten Zielgruppe (8,7 %) und lag, wie Staffel Zwei, unter dem Senderschnitt von Sat.1.[55]

Von September bis November 2013 wurden Staffel 1 und 2 der Serie in Deutschland bei ProSieben Maxx in der englischen Originalfassung mit deutschen Untertiteln gezeigt.[56]

Deutschsprachige Erstausstrahlung
Staffel Zeitraum[57] Sender[57] Sendeplatz[57] Reichweite[58] Marktanteil[58] DVD, Blu-ray
1 03. Feb. 2013 – 21. Apr. 2013 Sat.1 Sonntags 22:15 (je 2 Ep.) 1,76 Mio.[59] 11,6 %[59] 28. Juni 2013
2 29. Sep. 2013 – 03. Nov. 2013 Sat.1 1,23 Mio.[60] 06,9 %[60] 06. Dez. 2013
3 09. Mär. 2014 – 01. Juni 2014 Sat.1 Sonntags 23:15 0,98 Mio.[61] 07,1 %[61] 19. Sep. 2014
4 10. Juli 2015 – 31. Juli 2015 Kabel eins Freitags 20:15 (je 3 Ep., bis 17. Juli),
Freitags 22:15 (je 3 Ep., ab 24. Juli)
ca. 0,40 Mio.[62] 0? 05. Nov. 2015
5 03. Apr. 2016 – 08. Mai 2016 Sat.1 Sonntags 23:05 (je 2 Ep.) 0,64 Mio.[63] 05,6 %[63] 14. Juli 2016
6 07. Juli 2017 – 11. Aug. 2017 Sat.1 emotions Freitags ca. 22:00 (je 2 Ep.) ? 0? 09. Nov. 2017
7 15. Juni 2018 – 20. Juli 2018 Sat.1 emotions Freitags 21:40 (je 2 Ep.) ? 0? 22. Nov. 2018

In schweizerischen und österreichischen Sendern waren nur die ersten beiden Staffeln zu sehen, und zwar stets im Spätabend- bzw. Nachtprogramm. Der Schweizer öffentlich-rechtliche Sender SRF zwei strahlte die Episoden mit einem Versatz von einem Tag bis zu wenigen Wochen nach der Sat.1-Ausstrahlung aus und zeigte dabei zumindest die zweite Staffel im deutsch-englischen Zweikanalton.[64][65] Der österreichische Privatsender Puls 4, ebenfalls zur ProSieben Sat.1 Media AG gehörend, sendete die Staffeln etwa ein halbes Jahr später als Sat.1.[66]

Erstausstrahlung auf Schweizer und Österreicher Sendern
Staffel Schweiz (SRF zwei)[65] Österreich (Puls 4)[66]
1 07. Feb. 2013 – 25. Apr. 2013 07. Aug. 2013 – 11. Aug. 2013
2 30. Sep. 2013 – 16. Dez. 2013 14. Mär. 2014 – 05. Apr. 2014

KritikBearbeiten

AllgemeinBearbeiten

Kritikerzuspruch je Staffel (prozentual)
Staffel Rotten
Tomatoes
[67]
Metacritic[68]
1 100 92
2 95 96
3 80 77
4 81 74
5 88 76
6 78 68
7 76 65

Entsprechend den Auswertungen von Kritiken aus überwiegend englischsprachigen Medien durch die Aggregatoren Rotten Tomatoes[67] und Metacritic[68] erfuhren die ersten beiden Staffeln mit Werten von über 90 Prozent die höchste Zustimmung unter den ersten sieben Staffeln.

Homeland erhielt zunächst sehr positive Kritiken und wurde mehrmals als beste US-Serie des Herbstes 2011 gelobt.[69]

„Die Serie Homeland thematisiert die Schattenseiten von Amerikas ‚Krieg gegen den Terror‘. So klar wie kein TV-Format zuvor zeigt der Mehrteiler, was die permanente Paranoia aus dem Land der Freien gemacht hat. […] Auf welche Seite man auch blickt, es sind gebrochene Charaktere, mit hehren Motiven vielleicht, doch jeder und jede verstrickt in eigene Schuld: Selten hat eine Serie den Krieg so gut beschrieben – obwohl kaum ein Schuss fällt.“

Stefan Kuzmany: Spiegel Online[70]

„‚Homeland‘, die derzeit beste US-Serie, kommt nach Deutschland. […] Und wer Englisch kann, sollte unbedingt das Original gucken. Wichtig ist aber vor allem, dass man überhaupt zuguckt.“

Johannes Boie: Süddeutsche.de[71]

In einem Interview mit dem Rolling Stone 2012 lobte der damalige US-Präsident Barack Obama die Serie als „grandiose psychologische Studie“ und dafür, dass ihre Figuren nicht einfach oder schwarz und weiß gezeichnet, sondern kompliziert seien. Hingegen enthalte die Serie „eine Menge Überdramatisierung“, etwa mit Blick auf die Arbeitsweise des US-amerikanischen Sicherheitsapparats.[72]

Die Autorin Rachel Shabi äußerte sich in The Guardian, dass die Serie für die amerikanische Außenpolitik im Nahen Osten nur eine Legitimierung in dem Maße biete, dass sie sogar amerikanische Gewaltakte gegen Zivilisten als „notwendige Handlungen bei der Verfolgung viel schlimmerer Verbrechen“ darstelle.[73]

Darstellung psychischer StörungenBearbeiten

Von Medien zitiertes Lob für die Darstellung psychischer Störungen im Allgemeinen und einer bipolaren Störung im Speziellen erhielt die Serie unter anderem von US-Gesundheitseinrichtungen. Eine Repräsentantin der National Alliance on Mental Illness etwa lobte die Darstellung als geprägt von „Mitgefühl, Klarheit und Verantwortlichkeit“.[74] Auch von bipolar gestörten Personen gab es Zuspruch. Zum Beispiel kommentierte Hannah Jane Parkinson im britischen Guardian, dass Claire Danes’ Darstellung „akkurat und erfrischend“ sei, auch mit Blick auf die negativen Aspekte manischer Phasen wie Promiskuität und die Entfremdung von Freunden. Zudem widersprach sie der Auffassung, die Darstellung sei sensationalistisch.[75] Nicht so überzeugt von Danes’ Porträtierung äußerte sich der ebenfalls von der Krankheit betroffene Bethlehem Shoals im US-Magazin GQ – Gentlemen’s Quarterly: Wenn das Gehirn aussetze, sei es in einer Weise nuanciert, die Carrie nicht vermittele; Carrie sei dann „bemerkenswert ruhig“.[76]

Negative Kritik richtete sich dagegen, dass durch die Serie zum Ausdruck komme, bipolar gestörte Menschen besäßen einen Super-Sinn oder ein größeres Genie, das nur dann seine maximale Schärfe erreiche, wenn die betreffenden Personen nicht unter dem Einfluss von Medikamenten stünden. Eine entsprechende Auffassung vertrat etwa die britische Dozentin Rebecca Beirne in einem Interview mit der australischen Programmzeitschrift SBS Guide: Homeland repräsentiere fälschlicherweise geistige Gesundheit als geprägt durch eine Art von übernatürlicher Intuition, die auf Terrorismus oder die Ergreifung von Terroristen ausgerichtet sei.[77]

Islamophobie und RassismusBearbeiten

Neben den positiven Kritiken gibt es auch Stimmen, die der Serie vorwerfen, vor allem islamophobe Klischees zu bedienen. So hat die libanesische Regierung protestiert, dass die Hamra Street in Beirut in der zweiten Folge der zweiten Staffel als enge Gasse voller potenziell terroristischer Milizen dargestellt werde – obwohl sie in Wirklichkeit eine belebte innerstädtische Straße mit Cafés und Bars ist.[78]

Die Journalistin Laila al-Arian bezeichnete im Webmagazin Salon.com die Serie als die derzeit am stärksten islamophobe amerikanische Fernsehsendung, in der Muslime völlig simplifiziert als eine monolithische Gruppe dargestellt würden, die nur im Sinn habe, Amerikanern zu schaden. Außerdem fache die Serie nur eine Hysterie an, dass die Vereinigten Staaten von Schläfern unterwandert werden. Abgesehen davon würden die angeblich arabischen Charaktere noch nicht einmal einfaches Arabisch korrekt sprechen, die arabisch-islamische Kultur fehlerhaft dargestellt und schließlich militante Gruppen, die in Wirklichkeit Feinde sind (im vorliegenden Fall Hisbollah und al-Qaida), im Sinne der simplifizierten Drohkulisse als kooperierend dargestellt.[79]

Graffiti-Künstlern ist es bei einem Auftrag für die fünfte Staffel gelungen, Graffiti mit verdeckten Botschaften in die Serie zu schleusen, die Kritik an der Serie äußern sollten.[80] Erst nach der Ausstrahlung wurden Übersetzungen der arabischen Schriftzüge bekannt: Vaterland ist rassistisch, Vaterland ist ein Witz, und wir haben nicht gelacht, Vaterland ist keine Serie und Vaterland ist eine Wassermelone. Da die Serie keinen offiziellen arabischen Titel hat, wurde der allgemeine Begriff "watan" ("Vaterland") verwendet, der allerdings aus Sicht arabischer Leser keinen direkten Bezug zu Homeland herstellt. Heba Amin, eine der beauftragten Künstlerinnen, sagte der Washington Post, dass die Künstler es wichtig fanden zu sagen, dass die stereotypische Darstellung gefährlich sei und die Wahrnehmung der großen Region beeinflusse, was wiederum Auswirkungen auf die Politik zur Folge habe.[81]

AuszeichnungenBearbeiten

Die Serie wurde schon über 150-mal für Preise nominiert und über 40-mal prämiert. Dabei konzentrieren sich die Auszeichnungen auf die frühen Staffeln. Bei den Primetime Emmy Awards zum Beispiel entfallen circa die Hälfte der bislang 39 Nominierungen sowie alle acht Prämierungen auf die ersten beiden Staffeln (Stand: 13. Oktober 2019). In der für dramatische Fernsehserien wichtigsten Kategorie Beste Dramaserie gewann die Serie den Emmy gleich für die erste Staffel (2012), für die Staffeln 2, 4 und 5 blieb es bei Nominierungen. Claire Danes, für jede der ersten fünf Staffeln als Beste Hauptdarstellerin in einer Dramaserie für den Emmy vorgeschlagen, gewann ihn für die ersten beiden Staffeln. Damian Lewis erhielt – bei insgesamt zwei Nominierungen – die Prämierung als bester Hauptdarsteller für die erste Staffel. Zwei Emmy-Prämierungen gab es überdies für das Beste Drehbuch in einer Dramaserie und je einen weiteren Emmy für den Bildschnitt und die Besetzung. Je 4-mal für einen Emmy nominiert wurden Lesli Linka Glatter für die Beste Regie und Mandy Patinkin als Bester Nebendarsteller.[82]

Bei den Golden Globe Awards, die im Gegensatz zu den Emmys für das abgelaufene Kalenderjahr vergeben werden, war die Serie bei acht Nominierungen mit fünf Preisen erfolgreich. Von den Prämierungen entfallen je zwei auf die Kategorien Beste Dramaserie (2012, 2013) und – für Claire Danes – Beste Hauptdarstellerin in einer Dramaserie (ebenfalls 2012 und 2013); zudem erhielt Damian Lewis den Preis als Bester Hauptdarsteller in einer Dramaserie 2012.[82]

Das American Film Institute nahm die Serie 2011, 2012 und 2015 in seine Liste der besten Serien des Jahres auf und nannte sie dabei zum Beispiel „a taut and timely tale of homeland insecurity“ (Deutsch: „eine straffe und zeitgemäße Erzählung über die Unsicherheit der Heimat“).[83] Geehrt wurde die Serie überdies mit den Preisen der Gewerkschaften der Regisseure (acht Nominierungen / eine Prämierung), der künstlerischen Leiter (3 / 0), der Produzenten (3 / 1), der Schauspieler (13 / 1) und der Drehbuchautoren (7 / 3). Zu den weiteren US-amerikanischen Auszeichnungen gehören der TV Guide Award, der People’s Choice Award, der Humanitas-Preis, der Satellite Award, der Golden Reel Award und der Edgar Allan Poe Award.[82]

Die Writers Guild of America führt Homeland in ihrer 2013 erschienenen Liste der 101 bestgeschriebenen Fernsehserien aller Zeiten auf dem 48. Platz.[84][85]

Auszeichnungen gab es auch aus anderen Ländern. Zu den Preisen, mit denen die Serie prämiert wurde, gehören der dänische Robert, der chinesische Magnolia Award und der britische Dagger Award.[82]

RomaneBearbeiten

Die Serie wurde schon für zwei Romane adaptiert, die beide vor Beginn der Handlung der Fernsehserie spielen:

LiteraturBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Episode 12 hat eine abweichende Länge von ca. 84 Minuten
  2. Homeland to End With Season 8, Star Claire Danes Confirms. TV Line, 18. April 2018, abgerufen am 19. Juli 2018.
  3. John V. Karavitis: Die Selbstzerstörungsoption, in: Arp 2016 (dt. Ausgabe), S. 60 ff., hier: S. 67
  4. Ben Travers: ‘Homeland’: An Ode to Rupert Friend’s Quinn After a Divisive Finale, in: IndieWire vom 10. April 2017, abgerufen am 30. Juli 2019
  5. https://tvline.com/2019/01/07/homeland-season-8-morocco-setting-afghanistan-spoilers-carrie/
  6. vgl. auch Webseite Videos der Vorspänne der Homeland-Staffeln, auf der Webpräsenz der dafür verantwortlichen Firma TCG Studios
  7. a b Eric Gould: Main Titles Up Close: Showtime’s “Homeland”. in: Peter B. Orlik: Media Criticism in a Digital Age. Professional and Consumer Considerations. Routledge, New York 2016, ISBN 978-1-138-91318-9, S. 160 f.
  8. Nellie Andreeva: David Nevins On The Move At Showtime: Picks Up Thriller From Howard Gordon, in: Deadline.com vom 19. Sep. 2019, abgerufen am 3. Nov. 2019
  9. Morgan Jeffery: Morena Baccarin joins 'Homeland' cast, in: Digital Spy vom 6. Januar 2011, abgerufen am 3. Nov. 2019
  10. Bryan Curtis: Homeland: Terrorism TV for the Post 9/11 World, in: Newsweek vom 28. Aug. 2011, abgerufen am 3. Nov. 2019, Originalzitate: „mus-cular“, „psychological“
  11. John Jurgensen: The Making of TV's Hottest Drama, in: The Wall Street Journal vom 20. Sep. 2012, abgerufen am 4. Aug. 2019
  12. Jace Lacob: ‘Homeland’ and ‘Shameless’: Television Tackles Bipolar Disorder With Realism, in: The Daily Beast vom 10. April 2012, zuletzt aktualisiert am 13. Juli 2017, abgerufen am 9. Nov. 2019
  13. Julie Miller: Unlike Carrie, the Homeland Writers Were Totally Ready to Give Up on Brody Last Season, in: Vanity Fair vom 14. August 2013, abgerufen am 28. Okt. 2019
  14. a b Meredith Blake: ‘Homeland’ adjusts in Season 3 after last year’s explosions, in: Los Angeles Times vom 28. Sep. 2013, abgerufen am 31. Okt. 2019
  15. Jürgen Schmieder: Chance aufs Überleben, in: Sueddeutsche.de vom 16. Dez. 2013, online abgerufen über GBI-Genios am 31. Okt. 2019
  16. a b c Whitney Friedlander: Homeland's World View – Produktionsbericht auf der Webpräsenz der Directors Guild of America, Sommer 2019, abgerufen am 26. Okt. 2019
  17. Ann Oldenburg: ‘Homeland’ cast visits DC, meets with CIA, in: USA Today vom 10. Sep. 2013, abgerufen am 27. Okt. 2019
  18. a b Michael O'Connell: ‘Homeland’ Showrunner Talks Post-Election Adjustments and Writing the President as a Foil, in: The Hollywood Reporter vom 15. Januar 2017, abgerufen am 27. Okt. 2019
  19. Hamed Aleaziz: Interrogating the Creators of “Homeland”, in: Mother Jones vom 4. Nov. 2011, abgerufen am 3. Nov. 2019
  20. Michael O'Connell: ‘Homeland’ Casts Female President for Season 6, in: The Hollywood Reporter vom 27. Juli 2016, abgerufen am 27. Okt. 2019
  21. Michael O'Connell: ‘Homeland’ Creator Says New President is Parts Trump and Clinton, Answers Quinn Question, in: The Hollywood Reporter vom 11. Aug. 2016, abgerufen am 27. Okt. 2019
  22. a b Tufayel Ahmed: How 'Homeland' is Reflecting U.S. Political Reality in Season Six, in: Newsweek vom 16. Jan. 2017, abgerufen am 27. Okt. 2019
  23. a b Homeland. In: synchronkartei.de. Deutsche Synchronkartei, abgerufen am 3. Januar 2013.
  24. Anzahl der bisher ausgestrahlten Episoden mit Auftritten in Haupt-, Neben- und Gastrolle
  25. Nellie Andreeva: ‘Homeland’ Moves Production To Virginia For Season 7, in: Deadline.com vom 11. Juli 2017, abgerufen am 5. August 2019
  26. Marina Knol: Homeland Staffel 8: Showtime verriet Startdatum und zeigt neuen Trailer, in: netzwelt vom 4. August 2019, abgerufen am 5. August 2019
  27. a b c d The cinematographers on the hit series Downton Abbey, The Walking Dead and Homeland discuss their strategies. In: American Cinematographer Nr. 3/2012, Beitrag über Homeland von Patricia Thompson, abgerufen als Seite 3 und Seite 4 von der Webpräsenz der Zeitschrift am 26. Okt. 2019, Originalzitate von Christopher Manley: „most important touchstone“, „naturalistic and unobtrusive“, Originalzitat von Nelson Cragg: „very improvisational“
  28. a b Robert Abele: Under Suspicion – Produktionsbericht auf der Webpräsenz der Directors Guild of America, 2012, abgerufen am 26. Okt. 2019
  29. Full Cast & Crew, in: IMDb, abgerufen am 26. Okt. 2019
  30. Amy Dawes: The Good Fight – Interview mit Lesli Linka Glatter auf der Webpräsenz der Directors Guild of America, Frühjahr 2015, abgerufen am 26. Okt. 2019
  31. Ellie Walker-Arnott: Homeland season 3 pulls out of Israel filming due to Syria conflict, in: RadioTimes vom 18. Sep. 2013, abgerufen am 26. Okt. 2019
  32. a b c Joachim Huber, Björn Seeling: In den Hauptrollen: Berlin und Carrie Mathison, in: Der Tagesspiegel vom 22. Juli 2015, abgerufen am 1. Nov. 2019
  33. Markus Ehrenberg: Verliebt in Berlin, in: Der Tagesspiegel vom 2. April 2016, S. 29, online abgerufen über GBI-Genios am 1. Nov. 2019
  34. "Berlin spielt eine Hauptrolle": Die fünfte Staffel "Homeland" ab 3. April in SAT.1, Pressemitteilung vom 31. März 2016, ProSiebenSat.1 TV Deutschland GmbH, abgerufen bei Presseportal.de am 1. Nov. 2019
  35. a b Björn Seeling: Claire Danes geht, Brad Pitt kommt, in: Der Tagesspiegel vom 20. Nov. 2015, abgerufen am 1. Nov. 2019
  36. Andrea Reiher: ‘Homeland’ coming to the Big Apple for Season 6 zap2it.com vom 12. Januar 2016, abgerufen am 13. Januar 2016
  37. Lesley Goldberg: TV Ratings: 'Homeland' Finale Sets Record for Showtime, in: The Hollywood Reporter vom 19. Dez. 2011, abgerufen am 1. Nov. 2019
  38. Meldungen jeweils abgerufen am 27. Okt. 2019:
  39. Michael Ausiello: Homeland Officially Renewed for Season 7 and Season 8 at Showtime, in: TV line vom 11. Aug. 2016, abgerufen am 27. Okt. 2019
  40. Daniel Holloway: ‘Homeland’: Claire Danes Says Series Will End With Season 8, in: Variety vom 18. April 2018, abgerufen am 27. Okt. 2019
  41. Nach Staffel 8 ist Schluss mit "Homeland", in: Spiegel online vom 7. Aug. 2018, abgerufen am 31. Okt. 2019
  42. Abby Robinson: Here's why Homeland season 8 is taking so long, in: Digital Spy vom 8. August 2019, abgerufen am 31. Okt. 2019
  43. a b c d e f Timo Nöthling: Langzeit-Plan in Gefahr? «Homeland» strauchelt gefährlich, in: quotenmeter.de vom 18. April 2017, abgerufen am 20. Okt. 2019
  44. Homeland: Season Seven Ratings, in: TV Series Finale vom 1. Mai 2018, abgerufen am 20. Okt. 2019
  45. Ralf Döbele: "Homeland": Letzte Staffel startet Anfang 2020, in: TV Wunschliste vom 2. August 2019, abgerufen am 3. August 2019
  46. Vier Tage TV-Spektakel in der Domstadt, in: Welt vom 6. März 2012, abgerufen am 20. Oktober 2019
  47. Christian Junklewitz: Exklusiv: ProSiebenSat.1 sichert sich Homeland. In: Serienjunkies.de. 12. März 2012. Abgerufen am 12. März 2012.
  48. Bernd Michael Krannich: Homeland: Im Februar zuerst bei Sat.1, dann in der Schweiz. In: Serienjunkies.de. 11. Dezember 2012. Abgerufen am 11. Dezember 2012.
  49. Bernd Michael Krannich: Homeland: Deutschlandpremiere der 2. Staffel bei Sat.1 im September. In: Serienjunkies.de. 20. August 2013. Abgerufen am 20. August 2013.
  50. Alexander Krei: Sat.1 überlässt „Homeland“ doch nicht kabel eins. In: DWDL.de. 5. Februar 2014. Abgerufen am 5. Februar 2014.
  51. Homeland Übersicht 4. Staffel. In: fernsehserien.de. Abgerufen am 3. Oktober 2016.
  52. Lenka Hladikova: Homeland: Staffel 5 ab April bei Sat.1. In: Serienjunkies.de. Abgerufen am 22. Februar 2016.
  53. Daniel Sallhoff: Quotencheck: «Homeland» (Staffel 1). In: quotenmeter.de. 22. April 2013, abgerufen am 22. April 2013.
  54. David Grzeschik: Quotencheck: «Homeland» (Staffel 2). In: quotenmeter.de. 7. November 2013, abgerufen am 22. Juni 2014.
  55. Daniel Sallhoff: Quotencheck: «Homeland» (Staffel 3). In: quotenmeter.de. 10. Juni 2014, abgerufen am 22. Juni 2014.
  56. Mittwoch läuft #Homeland. 4. September 2013. Abgerufen am 4. September 2013.
  57. a b c Sendetermine und Sendetermin-Chronik bei fernsehserien.de, abgerufen am 1. Nov. 2019
  58. a b In der Altersgruppe ab 3 Jahren
  59. a b Daniel Sallhoff: Quotencheck «Homeland», in: quotenmeter.de vom 22. April 2013, abgerufen am 20. Okt. 2019
  60. a b David Grzeschik: Quotencheck «Homeland» (Sat.1 + ProSieben Maxx), in: quotenmeter.de vom 7. Nov. 2013, abgerufen am 20. Okt. 2019
  61. a b Daniel Sallhoff: Quotencheck «Homeland», in: quotenmeter.de vom 10. Juni 2014, abgerufen am 20. Okt. 2019
  62. Alexander Krei: Sat.1 versucht's ab April nochmal mit "Homeland", in: DWDL.de vom 22. Feb. 2016, abgerufen am 20. Okt. 2019
  63. a b Daniel Sallhoff: Quotencheck «Homeland», in: quotenmeter.de vom 17. Mai 2016, abgerufen am 20. Okt. 2019
  64. Claudia Schwartz: TV-Serie «Homeland»: Nichts ist normal, in: NZZ vom 30. Sep. 2013, abgerufen am 21. Okt. 2019
  65. a b Sendetermine SRF zwei, in: fernsehserien.de, abgerufen am 21. Okt. 2019
  66. a b Sendetermine Puls 4, in: fernsehserien.de, abgerufen am 21. Okt. 2019
  67. a b Homeland, Webseite von Rotten Tomatoes, abgerufen am 26. Okt. 2019
  68. a b Homeland, Webseite von Metacritic, abgerufen am 26. Okt. 2019
  69. Time.com: This week in the print edition of TIME, I review what was pretty easily my favorite new series of the fall, Showtime's Homeland; Salon.com: The best new show of the fall debuts tonight…; New York Post: Here’s one for the billboards: “Homeland,” Showtime’s edgy, edge-of-your-seat series, is, bar none, the best thriller on American TV.
  70. Stefan Kuzmany: Leben und leiden an der Heimatfront. Spiegel Online. 5. Dezember 2011. Abgerufen am 9. Dezember 2011.
  71. Johannes Boie: Das ist Amerika. Süddeutsche.de. 2. Februar 2013. Abgerufen am 4. Februar 2013.
  72. Jann S. Wenner: Barack Obama: Ready for the Fight, in: Rolling Stone vom 25. April 2012, abgerufen am 28. Okt. 2019, Originalzitate: „terrific psychological study“, „a lot of overdramatization“
  73. Does Homeland wave only the American flag?. In: guardian.co.uk. Abgerufen am 9. April 2013.
  74. Homeland, Carrie Mathison and mental illness on television, in: The Conversation vom 29. Okt. 2014, abgerufen am 10. Nov. 2019, Originalzitat von Courtney Reyers: „compassion, clarity and responsibility“
  75. Hannah Jane Parkinson: Does Homeland sensationalise Carrie Mathison's bipolar disorder?, in: The Guardian vom 1. Dez. 2014, abgerufen am 10. Nov. 2019, Originalzitat: „accurate and refreshing“
  76. Bethlehem Shoals: Calling Out Homeland's Bipolar BS, in: GQ – Gentlemen’s Quarterly vom 25. Sep. 2013, abgerufen am 10. Nov. 2019, Originalzitat: „remarkably easy“
  77. Jim Mitchell: How 'Homeland' became a pioneer in the portrayal of mental illness, in: Webpräsenz des Special Broadcasting Service vom 23. Feb. 2018, abgerufen am 10. Nov. 2019
  78. 'Homeland' angers minister over depiction of Beirut. In: BBC.co.uk. Abgerufen am 9. April 2013.
  79. TVs most islamophobic show. In: salon.com. Abgerufen am 9. April 2013.
  80. Graffitikünstler jubeln „Homeland“ kritische Botschaften unter. In: tagesspiegel.de. Abgerufen am 16. Oktober 2015.
  81. Artists got ‘Homeland is racist’ Arabic graffiti into the latest episode of ‘Homeland’. In: washingtonpost.com. Abgerufen am 15. Oktober 2015.
  82. a b c d vgl. Liste der Auszeichnungen in der IMDb (abgerufen am 13. Okt. 2019) und Artikel Liste der Auszeichnungen der Fernsehserie Homeland
  83. AFI AWARDS 2011, in: Webpräsenz des American Film Institute, abgerufen am 13. Okt. 2019
  84. ‘101 Best Written TV Series Of All Time’ From WGA/TV Guide: Complete List, in: Deadline.com vom 2. Juni 2013, abgerufen am 26. Okt. 2019
  85. 101 Best Written TV Series, in: Webpräsenz der Writers Guild of America, abgerufen am 26. Okt. 2019