New York Post

Boulevardzeitung aus New York

Die New York Post (von 1801 bis 1934 New-York Evening Post) ist eine konservative Boulevardzeitung aus New York und eine der ältesten Tageszeitungen der USA. Sie wird heute von der mit Rupert Murdoch assoziierten News Corporation herausgegeben.

New York Post
New York Post.svg
Beschreibung Boulevardzeitung
Sprache Englisch
Verlag News Corporation
Hauptsitz New York City
Erstausgabe 16. November 1801
Verkaufte Auflage 426.129 Exemplare
(Top 10 U.S. Daily Newspapers)
Chefredakteur Stephen Lynch
Herausgeber Jesse Angelo
Weblink www.nypost.com
Artikelarchiv seit 1998
ISSN

Mit einer gedruckten Auflage von ca. 300.000 Exemplaren lag sie 2013 auf Platz sieben der Tageszeitungen in den Vereinigten Staaten, hinter The Wall Street Journal, The New York Times, USA Today, Los Angeles Times, New York Daily News und Washington Post.[1] Im Jahr 2019 stieg sie offiziell auf den vierten Platz mit einer Auflage von insgesamt 426.129 Exemplaren.

GeschichteBearbeiten

Die Zeitung wurde 1801 von dem Politiker Alexander Hamilton, der als einer der Gründerväter der USA angesehen wird, als New-York Evening Post gegründet.

Zu Zeiten von Dorothy Schiff, die fast vier Jahrzehnte lang Verlegerin der Zeitung war, hatte diese eine liberale Ausrichtung. 1977 wurde sie von Rupert Murdochs News Corporation gekauft und bald wie alle seine Blätter auf einen konservativen Kurs gebracht. Patriotismus und ähnliche Themen werden betont. Einer der bekanntesten Redakteure der Post ist John Podhoretz, der Sohn des neokonservativen Publizisten Norman Podhoretz.

1988 bis 1993 musste Murdoch die Zeitung vorübergehend abgeben, da der gleichzeitige Besitz diverser Medieninteressen damals noch beschränkt war.

Die Auflage der New York Post wuchs nicht zuletzt dank des Kampfpreises von 25 US-Cents (2000 von 50 Cents halbiert) bis ca. 2007 auf rund 700.000 Exemplare und sinkt seitdem stetig. Die Auflage lagen 2020 bei 426.000, damit war die Zeitung die viertgrößte in den USA.[2] Die Zeitung gilt als traditioneller Verlustbringer (von Business Week auf 15 bis 30 Mio. US-Dollar pro Jahr geschätzt), während die konkurrierende Daily News schwarze Zahlen schreibt.

Ein kritischer Artikel im Oktober 2020 über Hunter Biden, den Sohn des Präsidentschaftskandidaten Joseph Biden, und dessen Ukraine-Verbindungen, der auf angeblichen gehackten Emails beruhte, wurde von Twitter und Facebook blockiert.[3] Die Republikaner im Senat kündigten daraufhin an, Twitter-Chef Jack Dorsey vor dem Senatsausschuss für Verfassungsangelegenheiten vorzuladen.[4]

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. https://web.archive.org/web/20151016155148/http://auditedmedia.com/news/blog/top-25-us-newspapers-for-march-2013.aspx
  2. https://www.cision.com/us/2019/01/top-ten-us-daily-newspapers/
  3. https://www.welt.de/politik/ausland/article217962472/Twitter-blockiert-New-York-Post-Artikel-ueber-Biden-und-erntet-Kritik.html
  4. https://www.msn.com/de-de/nachrichten/politik/geblockte-artikel-zu-hunter-biden-republikaner-wollen-twitter-chef-vorladen/ar-BB1a4mbP?ocid=spartanntp