Eishockey-Regionalliga 2019/20

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Meister: Nord: EC Harzer Falken
Ost: Schönheider Wölfe, ECC Preussen Berlin
West: nicht ausgespielt
Bayern: TEV Miesbach
Aufsteiger: West: EG Diez-Limburg,
Hammer Eisbären, Herforder EV
Bayern: HC Landsberg,
EHF Passau Black Hawks
Absteiger: Nord: Crocodiles Hamburg 1b
Ost: ESV Halle 1b
Bayern: EC Bad Kissinger Wölfe
(Rückzug während der Saison)
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In der Saison 2019/20 waren die Regionalligen Nord, Ost, West und Süd-West sowie die diesen gleichgestellte Bayernliga die vierthöchsten Ligenstufe im deutschen Eishockey.

Geographische Einteilung der fünf Regionalligagruppen. Blau: Regionalliga Nord, Grün: Regionalliga West, Rot: Regionalliga Ost, Gelb: Regionalliga Süd/West, Grau: Bayernliga,

Aufgrund der COVID-19-Pandemie brachen die Landeseisportverbände die Spielzeit am 11. März 2020 ab.

Regionalliga NordBearbeiten

Die Regionalliga Nord für Mannschaften aus Niedersachsen, Hamburg, Bremen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern wurde federführend vom Landeseissportverband Niedersachsen (NEV) für den sogenannten Nordverbund, bestehend aus den Landesverbänden der beteiligten Bundesländer, durchgeführt.

TeilnehmerBearbeiten

Die Liga spielt mit acht Mannschaften, zwei mehr als in der Vorsaison.[1] Meister ECW Sande verzichtete auf den Aufstieg in die Oberliga. Der EC Harzer Falken zog sich auf Grund eines laufenden Insolvenzverfahrens aus der Oberliga Nord zurück.[2][3] Aufsteiger aus der Verbandsliga sind die Crocodiles Hamburg 1b und der TuS Harsefeld.

Der EC Nordhorn musste sich Anfang September wegen der Schließung seiner Eishalle nach Rissen im Hallendach zurückziehen.[4] Der Adendorfer EC musste sich Mitte November wegen der Schließung seiner Eishalle nach Schäden an der Kälteanlage zurückziehen.[5]

Modus und TermineBearbeiten

Die sieben Mannschaften spielten zuerst eine Einfachrunde (12 Spiele pro Mannschaft) bis zum 26. Januar 2020. Die ersten sechs qualifizierten sich für die Platzierungsrunde (10 Spiele). Diese wurde ab dem 31. Januar 2020 ausgespielt. Aus dieser qualifizierten sich die ersten sechs Mannschaften für die Play-Offs. Diese Playoffs sollten im Modus 'Best-of-five" ausgespielt werden. Der Finalsieger wäre Meister der Regionalliga Nord 2019/2020 geworden.

Das letztplatzierte Team spielte mit den drei besten der Verbandsliga Nord eine Relegationsrunde (8 Spiele), aus der sich die vier besten Teams für die Regionalliga 2020/21 qualifizieren hätten sollen.

HauptrundeBearbeiten

Mannschaft Sp S3 S2 N1 N0 Tore Diff. Pkte
1. Harzer Falken 12 10 1 0 01 63:26 +37 32
2. ECW Sande 12 07 2  1 02 74:26 +48 26
3. Weserstars Bremen 12 06 1 1 04 59:47 +12 21
4. Salzgitter Icefighters 12 06 0 1 05 51:41 +10 19
5. Hamburger SV 12 06 0 0 06 66:50 +16 18
6. Harsefeld Tigers 12 02 0 2 08 30:83 −53 08
7. Crocodiles Hamburg 1b 12 00 1 0 11 19:89 −70 02

Abkürzungen: Sp = Spiele, S3 = Siege, S2 = Siege nach Verlängerung oder Penaltyschießen, N1 = Niederlagen nach Verlängerung oder
Penaltyschießen, N0 = Niederlagen, T = Tore
Qualifiziert für die Platzierungsrunde Teilnehmer der Relegationsrunde

PlatzierungsrundeBearbeiten

Mannschaft Sp S3 S2 N1 N0 Tore Diff. Pkte
1. Harzer Falken 10 8 0 0 02 46:25 +21 24
2. ECW Sande 10 7 0  1 02 44:27 +17 22
3. Salzgitter Icefighters 10 5 1 1 03 37:28 +09 18
4. Hamburger SV 10 4 1 0 05 42:50 08 14
5. Weserstars Bremen 10 4 0 0 06 41:44 03 12
6. Harsefeld Tigers 10 0 0 0 10 27:66 −39 00

Abkürzungen: Sp = Spiele, S3 = Siege, S2 = Siege nach Verlängerung oder Penaltyschießen, N1 = Niederlagen nach Verlängerung oder
Penaltyschießen, N0 = Niederlagen, T = Tore
Qualifiziert für die Play-offs

PlayoffsBearbeiten

Die Playoffs wurden nicht ausgespielt. Der Sieger der Zwischenrunde Harzer Falken wurde auf einer Ligatagung Ende Juni zum Meister erklärt.

RelegationBearbeiten

An der Relegation nahmen der Letzte der Hauptrunde der Regionalliga Nord - Hamburg Crocodiles 1b - sowie die drei ersten der Verbandsliga Nord teil:

  1. CE Timmendorfer Strand
  2. REV Bremerhaven
  3. Hamburger SV 1b
Mannschaft Sp S3 S2 N1 N0 Tore Diff. Pkte
1. CE Timmendorfer Strand 3 3 0 0 0 22:07 +15 9
2. Crocodiles Hamburg 1b 2 1 0  0 1 07:07 00 3
3. REV Bremerhaven 1 0 0 0 1 02:07 05 0
4. Hamburger SV 1b 2 0 0 0 2 02:12 −10 0

Abkürzungen: Sp = Spiele, S3 = Siege, S2 = Siege nach Verlängerung oder Penaltyschießen, N1 = Niederlagen nach Verlängerung oder
Penaltyschießen, N0 = Niederlagen, T = Tore, VL = Teilnehmer aus der Verbandsliga, RL = Teilnehmer aus der Regionalliga Qualifiziert/Aufstieg Regionalliga Nord 2020/21 Qualifiziert/Abstieg Verbandsliga 2020/21

Weitere Spiele wurden nicht ausgetragen. Timmendorfer Strand stieg in die Regionalliga auf, während die Crocodiles Hamburg 1b in die Verbandsliga zurückzogen.

Regionalliga OstBearbeiten

Die Regionalliga Ost umfasste Mannschaften der Bundesländer Berlin, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Ausrichter war der Sächsische Eissportverband.

TeilnehmerBearbeiten

Die Liga spielte mit neun Mannschaften. Meister Schönheide verzichtete auf den Aufstieg. Aus der Oberliga stieg der ECC Preussen Berlin ab. Neu in der Liga war der Meister der Landesliga Berlin, die Eisbären Juniors Berlin.[6] Die Bad Muskau Bombers zogen sich aus der Regionalliga zurück.

ModusBearbeiten

Die neun Mannschaften spielten eine Eineinhalbfachrunde (24 Spiele pro Mannschaft). Die ersten vier Teams nach der Hauptrunde qualifizierten sich für die Play-offs, die im Modus Best-of-Five ausgespielt werden sollten. Der Meister hätte sich für die Oberliga qualifiziert. Die restlichen Mannschaften spielten eine Pokalrunde. Für diese wären auch die Meister der Landesligen Berlin, Sachsen und Thüringen qualifiziert gewesen, diese verzichteten jedoch.[7] Ebenso verzichtete der ESV Halle 1b, der damit als Absteiger feststand.

HauptrundeBearbeiten

Mannschaft Sp S3 S2 N1 N0 Tore Diff. Pkte
1. Schönheider Wölfe 24 18 2 1 03 174:054 +120 59
2. ECC Preussen Berlin 24 18 0 2 04 126:054 +072 56
3. FASS Berlin 24 17 2 1 04 138:072 +066 56
4. Chemnitz Crashers 24 16 1 1 06 129:088 +041 51
5. Tornado Niesky 24 12 2 1 09 118:089 +029 41
6. Eisbären Juniors Berlin 24 04 2 3 15 064:101 037 19
7. EHC Berlin Blues 24 05 1 2 16 071:149 078 19
8. Dresdner Eislöwen 1b 24 04 1 0 19 063:168 −105 14
9. ESV Halle 1b 24 02 1 1 20 061:168 −100 09

Abkürzungen: Sp = Spiele, S3 = Siege, S2 = Siege nach Verlängerung oder Penaltyschießen, N1 = Niederlagen nach Verlängerung oder
Penaltyschießen, N0 = Niederlagen, T = Tore, (M) = Meister der Vorsaison, (A) = Absteiger, (N) = Aufsteiger, Qualifiziert für die Play-offs Qualifiziert für die Pokalrunde

PlayoffsBearbeiten

Die Playoffs wurden im Modus best-of-five ausgespielt. Die Finalspiele wurde nicht mehr ausgetragen. Auf der Ligatagung am 23. Mai 2020 wurden die Finalisten Schönheide und Preussen Berlin zu gemeinsamen Meistern erklärt.

  Halbfinale Finale
                 
1 Schönheider Wölfe 3    
4 Chemnitz Crashers 0  
1 Schönheider Wölfe
  2 ECC Preussen Berlin
2 ECC Preussen Berlin 3
3 FASS Berlin 0  

HalbfinaleBearbeiten

Paarung   Serie Spiel 1 Spiel 2 Spiel 3 Spiel 4 Spiel 5
Schönheider Wölfe – Chemnitz Crashers 3-0 10:3 3:2 n. P. 4:1
ECC Preussen Berlin – FASS Berlin 3-0 3:2 n. V. 4:3 n. V. 7:2

PokalrundeBearbeiten

Die Sieger wurden nach Hin- und Rückspiel ermittelt. Das zweite Finale wurde nicht mehr ausgetragen.

HalbfinaleBearbeiten

Paarung   Gesamt Hinspiel Rückspiel
Dresdner Eislöwen 1b – Tornado Niesky 3-14 1:5 2:9
EHC Berlin Blues - Eisbären Juniors Berlin 6-14 5:5 1:9

FinaleBearbeiten

Paarung   Gesamt Hinspiel Rückspiel
Tornado Niesky – Eisbären Juniors Berlin 5-1 5:1

Regionalliga WestBearbeiten

Ausrichter der Regionalliga West war der Eishockeyverband Nordrhein-Westfalen (EHV-NRW). Neben NRW umfasste die RL West auch die Bundesländer Hessen und Rheinland-Pfalz.

TeilnehmerBearbeiten

Die Liga spielte mit sieben Mannschaften. Meister Herford verzichtete auf den Aufstieg in die Oberliga. Ebenso verzichteten die Meister der Landesliga NRW TuS Wiehl und der Hessenliga EJ Kassel auf den Aufstieg in die Regionalliga. Absteiger in die Hessenliga war Löwen Frankfurt 1b. Der EC Lauterbach und die Soester EG zogen sich aus der Liga zurück.

ModusBearbeiten

Die sieben Mannschaften spielten eine Doppelrunde (24 Spiele). Die ersten sechs Mannschaften qualifizierten sich für die Platzierungsrunde (Pre-Play-Offs genannt), von der sich die ersten vier für die Play-Offs qualifizierten. Der Letzte der Doppelrunde spielte mit den vier besten Mannschaften der Landesliga eine Qualifikationsrunde.

Die Playoffs wurden im Modus best-of-five ausgespielt. Der Finalsieger und Meister der Regionalliga West wäre sportlich für die Oberliga Nord 2020/21 qualifiziert gewesen.

Mit Ausnahme der Ratinger Ice Aliens nahmen die Mannschaften außerdem am Inter Regio Cup mit sechs Mannschaften der BeNe League teil. Die NRW-Vereine nahmen am NRW-Pokal teil.

HauptrundeBearbeiten

Mannschaft Sp S3 S2 N1 N0 Tore Diff. Pkte
1. EG Diez-Limburg 24 20 1 01 20 140:066 +74 63
2. Herforder EV 24 14 4 1 05 121:077 +44 51
3. Hammer Eisbären 24 14 0 0 10 106:094 +12 42
4. EHC Neuwied 24 11 0 3 10 087:085 +02 36
5. Dinslakener Kobras 24 10 0 2 12 099:107 08 32
6. Ratinger Ice Aliens 24 06 3 0 15 074:128 −54 24
7. Neusser EV 24 00 1 2 21 066:136 −70 4

Abkürzungen: Sp = Spiele, S3 = Siege, S2 = Siege nach Verlängerung oder Penaltyschießen, N1 = Niederlagen nach Verlängerung oder
Penaltyschießen, N0 = Niederlagen, T = Tore
Qualifiziert für die Pre-Play-Offs Teilnehmer Qualifikationsrunde

Pre-PlayoffsBearbeiten

Mannschaft Sp S3 S2 N1 N0 Tore Diff. Pkte
1. EG Diez-Limburg 10 8 1 0 1 64:30 +34 26
2. EHC Neuwied 10 8 0 0 2 49:26 +23 24
3. Herforder EV 10 4 1 2 3 39:35 +04 16
4. Hammer Eisbären 10 4 1 0 5 44:47 03 14
5. Dinslakener Kobras 10 1 0 2 7 36:54 −18 05
6. Ratinger Ice Aliens 10 1 1 0 8 29:69 −40 05

Abkürzungen: Sp = Spiele, S3 = Siege, S2 = Siege nach Verlängerung oder Penaltyschießen, N1 = Niederlagen nach Verlängerung oder
Penaltyschießen, N0 = Niederlagen, T = Tore Qualifiziert für die Play-Offs

PlayoffsBearbeiten

  Halbfinale Finale
                 
1 EG Diez-Limburg 3    
4 Hammer Eisbären 1  
1 EG Diez-Limburg
  2 EHC Neuwied
2 EHC Neuwied 3
3 Herforder EV 0  

HalbfinaleBearbeiten

Paarung   Serie Spiel 1 Spiel 2 Spiel 3 Spiel 4 Spiel 5
EG Diez-Limburg – Hammer Eisbären 3-1 6:2 1:4 4:2 7:5 -
EHC Neuwied – Herforder EV 3-0 4:2 5:1 8:4 - -

Das Finale wurde nicht mehr ausgespielt.

QualifikationBearbeiten

An der Qualifikation nahmen neben dem Tabellenletzten der Regionalliga Neusser EV die ersten vier der Landesliga NRW teil. Dies waren:

  1. Eisadler Dortmund
  2. TuS Wiehl
  3. ESV Bergisch Gladbach
  4. EHC Troisdorf
Mannschaft Sp S3 S2 N1 N0 Tore Diff. Pkte
1. Eisadler Dortmund 7 5 0 0 2 35:18 +17 15
2. Neusser EV 4 3 0 0 1 19:14 +05 09
3. TuS Wiehl 6 3 0 0 3 28:27 +01 09
4. ESV Bergisch Gladbach 5 2 0 0 3 25:28 03 06
5. EHC Troisdorf 4 0 0 0 4 08:29 −21 00

Abkürzungen: Sp = Spiele, S3 = Siege, S2 = Siege nach Verlängerung oder Penaltyschießen, N1 = Niederlagen nach Verlängerung oder
Penaltyschießen, N0 = Niederlagen, T = Tore
Qualifiziert/Aufstieg Regionalliga, Qualifiziert/Abfstieg Landesliga

Weitere Spiele wurden nicht ausgetragen.

Regionalliga Süd-WestBearbeiten

Die Regionalliga Süd-West umfasste das Gebiet des Bundeslandes Baden-Württemberg. Ausrichter war der Eissport-Verband Baden-Württemberg. Traditionell nahm auch der EHC Zweibrücken aus Rheinland-Pfalz an der Liga teil.

TeilnehmerBearbeiten

Der Meister SC Bietigheim 1b konnte als Zweitmannschaft eines DEL2-Clubs nicht in die Oberliga aufsteigen. Landesligameister ESG Esslingen verzichtete auf den Aufstieg in die Regionalliga. Der EHC Freiburg 1b zog sich vom Spielbetrieb zurück, so dass das Teilnehmerfeld nur noch acht Mannschaften umfasste.

ModusBearbeiten

Die acht Mannschaften spielten eine Eineinhalbfachrunde (21 Spiele pro Mannschaft). Die ersten vier der Tabelle qualifizierten sich für die Play-Offs, die im Modus Best-of-Three ausgetragen wurden. Der Meister hätte sich für die Oberliga Süd qualifiziert.

HauptrundeBearbeiten

Mannschaft Sp S3 S2 N1 N0 Tore Diff. Pkte
1. EHC Zweibrücken Hornets 21 15 1 1 04 124:072 +52 48
2. EV Ravensburg 1b 21 11 1 4 05 095:070 +25 39
3. SC Bietigheim-Bissingen 1b 21 11 1 1 08 083:081 +02 36
4. HEC Eisbären Heilbronn 21 09 4 0 08 086:071 +15 35
5. ESC Hügelsheim 09 21 09 1 2 09 087:096 09 31
6. EC Eisbären Eppelheim 21 09 1 1 10 089:092 03 30
7. Stuttgarter EC 21 07 2 2 10 088:093 05 27
8. EKU Mannheim 21 01 1 1 18 065:142 −77 06

Abkürzungen: Sp = Spiele, S3 = Siege, S2 = Siege nach Verlängerung oder Penaltyschießen, N1 = Niederlagen nach Verlängerung oder
Penaltyschießen, N0 = Niederlagen, T = Tore.  Teilnehmer Playoffs

PlayoffsBearbeiten

  Halbfinale Finale
                 
1 EHC Zweibrücken Hornets 0    
4 Eisbären Heilbronn 2  
4 Eisbären Heilbronn
  3 SC Bietigheim 1b
2 EV Ravensburg 1b 0
3 SC Bietigheim 1b 2  

HalbfinaleBearbeiten

Paarung   Serie Spiel 1 Spiel 2 Spiel 3
EHC Zweibrücken Hornets – Eisbären Heilbronn 0-2 4:5 0:2 -
EV Ravensburg 1b – SC Bietigheim 1b 0-2 4:6 0:3 -

Das Finale wurde nicht mehr ausgetragen.

BayernligaBearbeiten

Die Eishockey-Bayernliga wurde vom Bayerischen Eissport-Verband ausgerichtet.

TeilnehmerBearbeiten

Über die Verzahnungsrunde gelang dem EV Füssen der Aufstieg in die Oberliga 2019/20. Neu in der Liga waren der EHC Waldkraiburg (Absteiger aus der Oberliga) und der EC Pfaffenhofen (Aufsteiger aus der Landesliga). Nicht mehr dabei waren der EV Pegnitz (Absteiger in die Landesliga) und der Bayernliga-Meister EV Füssen (Aufsteiger in die Oberliga).

ModusBearbeiten

Die 14 Mannschaften spielten eine Hauptrunde (Einfachrunde) mit jeweils 26 Spielen pro Mannschaft. Die besten sechs Teams der Hauptrunde sowie die beiden Letzten der Oberliga Süd nahmen an der oberen Zwischenrunde (Verzahnungsrunde) teil. Der bestplatzierte Bayernligist der Verzahnungsrunde zur Oberliga Süd wurde Bayerischer Meister der Bayernliga. Die acht anderen Mannschaften der Bayernliga spielten eine Abstiegsrunde. In der 1. Playoff-Runde trafen dann die zwei besten Teams der Abstiegsrunde auf die Plätze 7 und 8 der Verzahnungsrunde. Die Sieger hätten am Viertelfinale der Play-offs teilgenommen. Die Playoff-Finalisten wären für die Oberliga Süd 2020/2021 qualifiziert gewesen. Die letzten beiden Teams der Abstiegsrunde ermittelten in den Play-Downs (best-of-five) den Absteiger in die Landesliga.

HauptrundeBearbeiten

Mannschaft Sp S3 S2 N1 N0 Tore Diff. Pkte
1. TEV Miesbach 24 15 2 4 03 107:064 +43 53
2. EHC Waldkraiburg 24 14 2 2 06 101:082 +19 48
3. EHF Passau 24 13 2 2 07 114:085 +29 45
4. EHC Klostersee 24 11 2 6 05 091:070 +21 43
5. HC Landsberg 24 10 5 2 70 091:077 +14 42
6. TSV Erding 24 10 5 1 08 107:080 +27 41
7. TSV Peißenberg 24 10 1 6 07 085:087 02 38
8. EHC Königsbrunn 24 10 2 2 10 100:106 06 36
9. ESC River Rats Geretsried 24 09 1 1 13 097:099 02 30
10. EC Pfaffenhofen 24 6 4 0 14 071:098 −27 26
11. ESC Dorfen 24 08 1 0 15 077:118 −41 26
12. ERV Schweinfurt 24 05 2 1 16 079:114 −35 20
13. EA Schongau 24 05 1 3 15 055:095 −40 20
14. EC Bad Kissinger Wölfe zurückgezogen

Abkürzungen: Sp = Spiele, S3 = Siege, S2 = Siege nach Verlängerung oder Penaltyschießen, N1 = Niederlagen nach Verlängerung oder
Penaltyschießen, N0 = Niederlagen, T = Tore, GT = Gegentore, N = Neuling (Aufsteiger), A = Absteiger  Qualifiziert für die Verzahnungsrunde  Teilnehmer Abstiegsrunde

Der EC Bad Kissinger Wölfe zog seine Mannschaft am 22. November 2019 aus der Liga zurück.

VerzahnungsrundeBearbeiten

An der Verzahnungsrunde nahmen neben den ersten sechs der Hauptrunde aus der Bayernliga, die zwei letzt platzierten Teams der Hauptrunde der Oberliga Süd, der ERC Sonthofen (11.) sowie der Höchstadter EC (12.) teil. Der bestplatzierte Bayernligist der Verzahnungsrunde - der TEV Miesbach - ist Bayerischer Meister 2019/2020. Anschließend wären im Play-Off-Modus die beiden Aufsteiger in die Oberliga Süd ermittelt worden.

Mannschaft Sp S3 S2 N1 N0 Tore Diff. Pkte
1. ERC Sonthofen 14 12 1 0 01 75:34 +41 38
2. TEV Miesbach 14 07 1 2 04 54:37 +17 25
3. Höchstadter EC 14 07 1 2 04 55:49 +06 25
4. EHF Passau 14 07 0 0 07 48:46 +02 21
5. TSV Erding 14 05 1 1 07 54:69 −15 18
6. HC Landsberg 14 05 0 1 08 60:55 +05 16
7. EHC Waldkraiburg 14 04 2 0 08 48:62 −14 16
8. EHC Klostersee 14 02 1 1 10 40:82 −42 9

Endstand: 10. März 2020, Abkürzungen: Sp = Spiele, S3 = Siege, S2 = Siege nach Verlängerung oder Penaltyschießen,
N1 = Niederlagen nach Verlängerung oder Penaltyschießen, N0 = Niederlagen, T = Tore, GT = Gegentore,
Bayerischer Meister fett gedruckt  Teilnehmer Playoffs, Teilnehmer 1. Playoff-Runde

AbstiegsrundeBearbeiten

Die Mannschaften auf den Plätzen 7 bis 13 der Bayernliga spielten eine Abstiegsrunde. In den Pre-Playoffs (best of 3) trafen dann die zwei besten Teams der Abstiegsrunde auf die Plätze 7 und 8 der oberen Zwischenrunde (Verzahnungsrunde). Die Sieger sollten an den Play-Offs teilnehmen. Die letzten beiden Teams der Abstiegsrunde hätten in den Play-Downs (best-of-5) den Absteiger in die Landesliga ermitteln sollen.

Mannschaft Sp S3 S2 N1 N0 Tore Diff. Pkte
1. EC Pfaffenhofen 12 8 0 1 3 47:39 +08 25
2. TSV Peißenberg 12 7 1 1 3 42:31 +11 24
3. ESC River Rats Geretsried 12 5 3 0 4 48:44 +04 21
4. EHC Königsbrunn 12 5 1 1 5 54:36 +18 18
5. ERV Schweinfurt 12 4 0 2 6 36:43 07 14
6. ESC Dorfen 12 4 0 2 6 35:48 −13 14
7. EA Schongau 12 2 2 0 8 33:54 −21 10

Abkürzungen: Sp = Spiele, S3 = Siege, S2 = Siege nach Verlängerung oder Penaltyschießen
N1 = Niederlagen nach Verlängerung oder Penaltyschießen, N0 = Niederlagen
Endstand:10. März 2020  Teilnehmer 1. Runde Playoffs, Teilnehmer Playdowns

Endplatzierung 2019/20Bearbeiten

Quelle: bev-eissport[8]
Nach Abschluss der Verzahnungs- und Abstiegsrunde ergibt sich folgende Endplatzierung der Bayernliga-Meisterschaft 2019/20:

Platz Mannschaft Platz Mannschaft
1. TEV Miesbach 8. TSV Peißenberg
2. EHF Passau 9. ESC River Rats Geretsried
3. TSV Erding 10. EHC Königsbrunn
4. HC Landsberg 11. ERV Schweinfurt
5. EHC Waldkraiburg 12. ESC Dorfen
6. EHC Klostersee 13. EA Schongau
7. EC Pfaffenhofen 14. EC Bad Kissinger Wölfe

Endstand: 10. März 2020  „Bayerischer Meister“  Aufsteiger in die Oberliga  Rückzug

PlayoffsBearbeiten

1. RundeBearbeiten

Die Sieger wurden im Modus best-of-three ermittelt. Teilnehmer waren die beiden Letztplatzierten der Verzahnungsrunde und die beiden Erstplatzierten der Abstiegsrunde.

Paarung   Serie Spiel 1 Spiel 2 Spiel 3
EHC Waldkraiburg – TSV Peißenberg 2-1 6:4 3:4 3:2 n. V.
EHC Klostersee – EC Pfaffenhofen 2-0 5:4 4:3 n. P. -

Die Play-Offs selbst wurden wegen der COVID-19-Pandemie nicht ausgespielt.

PlaydownsBearbeiten

Paarung   Serie Spiel 1 Spiel 2 Spiel 3 Spiel 4 Spiel 5
ESC Dorfen – EA Schongau 1-1 5:3 7:8 n. V.

Die restlichen Spiele wurden nicht mehr ausgetragen.

WeblinksBearbeiten

Offizielle Spielpläne und Tabellen:

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. https://www.adendorfer-ec.com/index.php/news-20772/aktuelles-62581/668-9-teams-und-ein-interessanter-modus-versprechen-spannung
  2. http://www.goettinger-tageblatt.de/Sportbuzzer/Sportmix/Regional/Braunlage-Harzer-Falken-melden-Insolvenz-an-Eishockey
  3. https://www.harzer-falken.de/news/artikel/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=613&cHash=b3911b13445d124f75c3dc0b776755c7
  4. https://regionalsport.de/spielplan-icefighters-zum-start-gegen-bremen-nordhorn-raus/
  5. https://www.facebook.com/adendorferec/photos/pcb.2488496887885465/2488490894552731/?type=3&theater
  6. https://www.eisbaeren-juniors.de/2019/04/regionalliga-try-out-saison-2019-20/
  7. Noppe's Andenkenkiste - Regionalliga Ost: Play-offs und Pokal ab 22. Februar - Wahl zum Spieler des Jahres. Abgerufen am 6. Februar 2020.
  8. bev-eissport.de: Durchführungsbestimmungen 2019/20