Hauptmenü öffnen

GeografieBearbeiten

Die Vogesen-Gemeinde Cornimont liegt an der oberen Moselotte und grenzt im Osten an das Département Haut-Rhin.

Nachbargemeinden von Cornimont sind Rochesson und La Bresse im Norden, Wildenstein im Nordosten, Kruth im Osten, Ventron im Südosten, Le Ménil im Süden, Saulxures-sur-Moselotte im Südwesten sowie Basse-sur-le-Rupt im Nordwesten.

GeschichteBearbeiten

Der Ort existierte wahrscheinlich bereits im 7. Jahrhundert, die erste urkundliche Erwähnung (als Cournimont) entstammt dem Jahr 1345. Während des Dreißigjährigen Krieges sank die Einwohnerzahl drastisch, im Jahr 1640 betrug sie 27 Personen. Im 19. Jahrhundert erfolgte eine schnelle Industrialisierung, im Jahr 1975 betrug die Einwohnerzahl ca. 5.200.

Am 20. Juni 1940 fiel Cornimont im Rahmen des Westfeldzuges und wurde von Truppen der Wehrmacht erobert.[1] Zwei Tage später gab es den Waffenstillstand von Compiègne (1940); er kam einer Kapitulation gleich.

Bevölkerungsentwicklung
Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2007 2014
Einwohner 4984 5021 5211 4556 4042 3861 3732 3331

SehenswürdigkeitenBearbeiten

Zu den Sehenswürdigkeiten der Gemeinde gehören das Museum Musée des Mille et une Racines und die Kapelle Chapelle du Brabant.

GemeindepartnerschaftBearbeiten

Cornimont unterhält seit dem Jahr 1983 eine Partnerschaft mit der Gemeinde Steinen in Baden-Württemberg.

PersönlichkeitenBearbeiten

  • Hubert Curien (* 30. Oktober 1924 in Cornimont; † 6. Februar 2005 in Loury bei Paris), Politiker und Physiker
  • Véronique Claudel (* 22. November 1966 in Cornimont), Biathletin
  • Christophe Mengin (* 3. September 1968 in Cornimont), Radrennfahrer

EinzelnachweiseBearbeiten

WeblinksBearbeiten

  Commons: Cornimont – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien