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Wita Semerenko Biathlon
VitaSemerenko.JPG
Voller Name Wita Olexandriwna Semerenko
Віта Олександрівна Семеренко
Verband UkraineUkraine Ukraine
Geburtstag 18. Januar 1986 (33 Jahre)
Geburtsort KrasnopilljaUkrainische SSR,
SowjetunionSowjetunion Sowjetunion
Karriere
Verein Dynamo Sumy
Trainer Hryhorij Schamraj
Aufnahme in den
Nationalkader
2003
Debüt im Europacup/IBU-Cup 2005
Debüt im Weltcup 2006
Weltcupsiege 3 Staffelsiege
Status aktiv
Medaillenspiegel
Olympische Medaillen 1 × Gold 0 × Silber 1 × Bronze
WM-Medaillen 0 × Gold 2 × Silber 4 × Bronze
EM-Medaillen 5 × Gold 1 × Silber 1 × Bronze
UV-Medaillen 3 × Gold 0 × Silber 0 × Bronze
SWM-Medaillen 1 × Gold 4 × Silber 2 × Bronze
Olympische Ringe Olympische Winterspiele
0Gold0 2014 Sotschi Staffel
0Bronze0 2014 Sotschi Sprint
IBU Biathlon-Weltmeisterschaften
0Silber0 2008 Östersund Staffel
0Bronze0 2011 Chanty-Mansijsk Einzel
0Bronze0 2012 Ruhpolding Sprint
0Silber0 2013 Nové Město na Moravě Staffel
0Bronze0 2013 Nové Město na Moravě Sprint
0Bronze0 2019 Östersund Staffel
IBU Biathlon-Europameisterschaften
0Bronze0 2007 Bansko Staffel
0Gold0 2008 Nové Město na Moravě Staffel
0Gold0 2009 Ufa Staffel
0Silber0 2010 Otepää Staffel
0Gold0 2010 Otepää Verfolgung
0Gold0 2011 Ridnaun Staffel
0Gold0 2012 Osrblie Staffel
Logo der FISU Winter-Universiade
0Gold0 2011 Erzurum Sprint
0Gold0 2011 Erzurum Verfolgung
0Gold0 2011 Erzurum Mixed-Staffel
IBU Sommerbiathlon-Weltmeisterschaften
0Silber0 2007 Otepää Verfolgung
0Bronze0 2007 Otepää Sprint
0Silber0 2007 Otepää Staffel
0Gold0 2012 Ufa Verfolgung
0Silber0 2012 Ufa Sprint
0Silber0 2012 Ufa Mixedstaffel
0Bronze0 2018 Minsk Verfolgung
Weltcupbilanz
Gesamtweltcup 10. (2012/2013)
Einzelweltcup 7. (2008/09, 2010/11)
Sprintweltcup 10. (2008/09, 2012/2013, 2017/18)
Verfolgungsweltcup 11. (2017/18)
Massenstartweltcup 3. (2012/2013)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
Einzel 0 0 2
Sprint 0 2 3
Verfolgung 0 0 3
Massenstart 0 2 0
Staffel 3 8 2
letzte Änderung: Saisonende 2018/19

Wita Olexandriwna Semerenko (ukrainisch Ві́та Олекса́ндрівна Семеренко, wiss. Transliteration Vita Oleksandrivna Semerenko; * 18. Januar 1986 in Krasnopillja, Oblast Sumy, Ukrainische SSR, UdSSR) ist eine ukrainische Biathletin. In Startlisten steht sie meist mit dem Namen Vita Semerenko, der englischen Transkription.

KarriereBearbeiten

Wita Semerenko, die für Dynamo Sumy startet und von Hryhorij Schamraj trainiert wird, hatte ihren ersten bedeutenden Auftritt bei den Europameisterschaften 2005 in Nowosibirsk. Neben ein paar guten Einzelergebnissen gewann sie an der Seite ihrer Zwillingsschwester Walentyna Semerenko Bronze mit der ukrainischen Staffel. 2005 startete sie auch erstmals bei den Juniorenweltmeisterschaften in Kontiolahti, wo sie im Einzelrennen und mit der Staffel jeweils die Silbermedaille holte. Im selben Jahr startete Semerenko in Obertilliach erstmals im Europacup und wurde auf Anhieb Fünfte im Einzelrennen. Nach weiteren guten Ergebnissen gab sie 2006 in Oberhof mit der Staffel ihr Weltcupdebüt (11.). In Östersund lief sie ihr erstes Einzelrennen, in welchem sie als 24. auch gleich Weltcuppunkte holte. Ihre ersten Senioren-Weltmeisterschaften bestritt sie 2007 in Antholz, wo sie durch mehrere gute Ergebnisse aufzeigen konnte. Im Einzel, in der Verfolgung und im Massenstart wurde sie 20., im Sprint 12. Bei den Biathlon-Weltmeisterschaften 2008 in Östersund wurde sie im Massenstart überraschend Vierte und gewann zudem Silber mit der Staffel. In Oberhof 2009 gewann sie zusammen mit Olena Pidhruschna, Oxana Chwostenko und ihrer Schwester Walentyna Semerenko in der Staffel ihr erstes Weltcup-Rennen.

Wita Semerenko nahm an den Olympischen Winterspielen 2010 teil, wo sie als beste Resultate einen 22. Platz im Einzel und einen 6. Rang mit der Staffel vorweisen konnte. Ihre besten Ergebnisse liefert sie regelmäßig bei Weltmeisterschaften ab, was sich auch im Gewinn der Bronzemedaillen im Einzelrennen 2011 in Chanty-Mansijsk und im Sprint 2012 in Ruhpolding widerspiegelt. Bei den Weltmeisterschaften 2013 in Nové Město na Moravě gelang ihr im Sprint die Wiederholung des dritten Platzes von Ruhpolding und wenige Tage später lief sie mit der ukrainischen Staffel wie schon 2008 zu WM-Silber. Bei den Olympischen Spielen 2014 in Sotschi gewann sie im Sprintwettbewerb die Bronze- und mit der Staffel die Goldmedaille.

Neben Winterbiathlon betreibt Semerenko auch Sommerbiathlon. 2005 in Muonio nahm sie erstmals an Juniorenweltmeisterschaften teil und gewann Gold mit der Mannschaft sowie Bronze in Sprint und Massenstart. In Otepää 2007 holte sie wie schon 2006 in Ufa Bronze im Sprint und gewann zudem in der Verfolgung und mit der Staffel jeweils die Silbermedaille.

Aufgrund eines Bandscheibenvorfalls verpasste Semerenko die Saison 2014/15. Durch die Geburt ihres ersten Kindes nahm sie auch an der folgenden Saison nicht teil. Erst nach einer dreijährigen Wettkampfpause bestritt sie im März 2017 beim IBU-Cup in Otepää wieder internationale Biathlonrennen. Im Sprint platzierte sie sich auf Rang neun, mit der ukrainischen Mannschaft erreichte sie in zwei Mixedstaffelrennen mit einem dritten Rang jeweils eine Podiumsplatzierung. Ab dem Anfang der Weltcupsaison 2017/18 war sie wieder fester Bestandteil der ukrainischen Mannschaft. Mit zwei dritten Plätzen bei den Weltcups in Frankreich und in Oberhof erreichte sie wieder Podiumsplatzierungen in Einzelrennen und in Staffelrennen folgten zudem zwei zweite Plätze. Semerenko nahm auch an den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang teil, verfehlte jedoch die Medaillenränge deutlich. Im Staffelrennen konnte die Mannschaft ihren Erfolg aus dem Jahr 2014 nicht wiederholen, gemeinsam mit Irina Petrenko, Julija Dschyma und Anastassija Merkuschyna wurde Semerenko Elfte. Anfang 2019 gewann sie bei den Weltmeisterschaften in Östersund mit Dschyma, Merkushyna und ihrer Zwillingsschwester Walentyna die Bronzemedaille hinter den Mannschaften aus Norwegen und dem Gastgeberland Schweden.

StatistikenBearbeiten

WeltcupsiegeBearbeiten

Nr. Datum Ort Disziplin
1. 07. Jan. 2009 Deutschland  Oberhof Staffel1
2. 03. Jan. 2013 Deutschland  Oberhof Staffel2
3. 07. Dez. 2013 Osterreich  Hochfilzen Staffel2
2 mit Julija Dschyma, Walentyna Semerenko und Olena Pidhruschna

WeltcupplatzierungenBearbeiten

Die Tabelle zeigt alle Platzierungen (je nach Austragungsjahr einschließlich Olympische Spiele und Weltmeisterschaften).

  • 1.–3. Platz: Anzahl der Podiumsplatzierungen
  • Top 10: Anzahl der Platzierungen unter den ersten zehn (einschließlich Podium)
  • Punkteränge: Anzahl der Platzierungen innerhalb der Punkteränge (einschließlich Podium und Top 10)
  • Starts: Anzahl gelaufener Rennen in der jeweiligen Disziplin
  • Staffel: inklusive Mixedstaffeln
Platzierung Einzel Sprint Verfolgung Massenstart Staffel Gesamt
1. Platz 3 3
2. Platz 2 2 8 12
3. Platz 2 3 3 2 10
Top 10 6 20 13 15 45 99
Punkteränge 24 61 42 31 50 208
Starts 26 79 53 31 52 241
Stand: Saisonende 2018/19

WeltmeisterschaftenBearbeiten

Ergebnisse bei Biathlon-Weltmeisterschaften:

Weltmeisterschaft Einzel Sprint Verfolgung Massenstart Staffel Mixedstaffel Single-Mixedstaffel
Jahr Ort
2007 Italien  Antholz 20. 12. 20. 20. 9.
2008 Schweden  Östersund 13. 35. DNS 4. 2.
2009 Korea Sud  Pyeongchang 12. 26. 19. 4. DNF
2010 Russland  Chanty-Mansijsk (Mixedstaffel-WM) 6.
2011 Russland  Chanty-Mansijsk 3. 17. 17. 6.
2012 Deutschland  Ruhpolding 16. 3. 8. 7. 6. 14.
2013 Tschechien  Nové Město 5. 3. 9. 4. 2.
2019 Schweden  Östersund 76. 3. 7.

Olympische WinterspieleBearbeiten

 
Sondermarken zum Gewinn der Goldmedaille in Sotschi

Ergebnisse bei Olympischen Winterspielen:

Olympische Winterspiele Einzel Sprint Verfolgung Massenstart Staffel Mixedstaffel
Jahr Ort
2010 Kanada  Vancouver 22. 34. 42. 6.
2014 Russland  Sotschi 29.   3. 10. 16.   1.
2018 Korea Sud  Pyeongchang 63. 14. 18. 24. 11.

WeblinksBearbeiten