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Wahlern

aufgehobene politische Gemeinde im Kanton Bern, Schweiz
Wahlern
Wappen von Wahlern
Staat: Schweiz
Kanton: Bern (BE)
Verwaltungskreis: Bern-Mittellandw
Einwohnergemeinde: Schwarzenburgi2
Postleitzahl: 3150 Schwarzenburg
3148 Lanzenhäusern
3152 Mamishaus
3157 Milken
UN/LOCODE: CH SZB (Schwarzenburg)
Koordinaten: 593236 / 185061Koordinaten: 46° 49′ 0″ N, 7° 21′ 0″ O; CH1903: 593236 / 185061
Höhe: 792 m ü. M.
Fläche: 40,6 km²
Einwohner: 6248 (31. Dezember 2009)
Einwohnerdichte: 154 Einw. pro km²
Website: www.wahlern.ch
Der Weiler Wagerten

Der Weiler Wagerten

Karte
Wahlern (Schweiz)
Wahlern
ww
Gemeindestand vor der Fusion am 1. Januar 2011

Wahlern war bis zum 31. Dezember 2010 eine politische Gemeinde im Verwaltungskreis Bern-Mittelland des Kantons Bern in der Schweiz.

Unter dem Namen Wahlern existiert gegenwärtig noch eine Bürgergemeinde und eine evangelisch-reformierte Kirchgemeinde.

Seit dem 1. Januar 2011 ist die Einwohnergemeinde mit der Gemeinde Albligen unter dem neuen Namen Schwarzenburg fusioniert.[1]

GeographieBearbeiten

Schwarzenburg liegt in den Voralpen östlich der Sense.

Bekannt ist vor allem die grösste Ortschaft Schwarzenburg, dies unter anderem als Standort des ehemaligen Kurzwellensenders Schwarzenburg.

Schwarzenburg war bis zum 31. Dezember 2009 auch der Hauptort des gleichnamigen Amtsbezirk Schwarzenburg. Dieser wurde im Zuge der Verwaltungsreform aufgehoben und die damaligen Gemeinden (Albligen, Guggisberg, Rüschegg und Wahlern) gehören nun zum Verwaltungskreis Bern-Mittelland.

Daneben zählt die ehemalige Gemeinde viele Weiler. Die grössten sind Lanzenhäusern und Steinenbrünnen. Die einzelnen Dörfer in der Gemeinde heissen Schwarzenburg (Hauptort), Lanzenhäusern, Mamishaus und Milken.

PolitikBearbeiten

Der Gemeinderat (Exekutive) besteht aus 7 Mitgliedern (Stand 2010). Die vertretenen politischen Parteien sind SVP, SP und die lokale Partei Wahlern links der Mitte (WLM). Gemeindepräsident ist Ruedi Flückiger, SP (Legislatur 2009–2012). Die Gemeindeversammlung oder die Urnengemeinde bilden die Legislative, Schwarzenburg hat kein Gemeindeparlament.

VerkehrBearbeiten

In Schwarzenburg steht der Endbahnhof der Bern-Schwarzenburg-Bahn, welche 1907 eröffnet wurde und heute von der BLS AG betrieben wird. Lanzenhäusern besitzt auch einen Bahnhof und es existiert noch eine Haltestelle bei der Schwarzwasserbrücke an der Grenze zur Gemeinde Köniz. Daneben bestehen mehrere Postautolinien und unzählige Bushaltestellen.

SchulenBearbeiten

In Schwarzenburg hat es zwei Primarschulhäuser und eine Sekundarschule. In den anderen Dörfern der Gemeinde hat es noch mehrere kleinere Schulhäuser. Alle Sekundarschüler des ehemaligen Amtsbezirk Schwarzenburg gehen aber nach Schwarzenburg in die Schule.

SehenswürdigkeitenBearbeiten

Etwas ausserhalb des Siedlungsgebiets liegt die reformierte Pfarrkirche Wahlern. Der ursprünglich romanische Bau wurde in der Spätgotik umgebaut und mit einem Chor ergänzt. Das Chäppeli, eine im Ortsteil Schwarzenburg liegende Kapelle, stammt aus dem Jahr 1463 und zeichnet sich durch einen Pyramidenturm aus.[2]

Söhne und Töchter von WahlernBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. http://www.wahlern.ch/de/politik-verwaltung-gemeinden/fusionsverhandlungen-albligen-wahlern.html@1@2Vorlage:Toter Link/www.wahlern.ch (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven  Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  2. Doris Amacher, Elisabeth Hostettler: Die Pfarrkirche Wahlern und das «Chäppeli» Schwarzenburg. Hrsg.: Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK (= Schweizerische Kunstführer. Serie 73, Nr. 730). GSK, Bern 2002, ISBN 978-3-85782-730-3.