Radosław Sikorski

polnischer Politiker und Journalist

Radosław Tomasz Sikorski ([raˈdɔswaf ɕiˈkɔrskʲi] anhören/?; * 23. Februar 1963 in Bydgoszcz), oft bezeichnet mit der Kurzform Radek Sikorski, ist ein polnischer Journalist und Politiker der liberal-konservativen Platforma Obywatelska (PO). Er war von 2019 bis 2023 Mitglied des Europäischen Parlaments. Von Oktober 2005 bis Februar 2007 war er parteiloser Verteidigungsminister der von der nationalkonservativen Partei PiS geführten Regierung und von November 2007 bis September 2014, als PO-Mitglied, Außenminister. Als solcher amtiert er im Kabinett Tusk III seit dem 13. Dezember 2023 erneut.[1] Von September 2014 bis Juni 2015 übte er das Amt des Sejmmarschalls (Parlamentspräsidenten) aus.

Radosław Sikorski (2023)

Familie, Ausbildung und Beruf Bearbeiten

Radosław Sikorskis Vater Jan (verst. 2012) war Bauingenieur in Bydgoszcz. Beide Eltern engagierten sich in der Solidarność.[2] Ihr Sohn besuchte in seiner Heimatstadt das Gymnasium und leitete währenddessen ein innerschulisches Streikkomitee. Nach dem Abitur verließ er 1981 die Volksrepublik Polen, beantragte politisches Asyl im Vereinigten Königreich[3] und studierte u. a. bei Leszek Kołakowski Philosophy, Politics and Economics am Pembroke College der Universität Oxford.[4][5] Während seines Studiums war er Mitglied der Studentenvereinigung Bullingdon Club.[6] Nach beiderseits bestätigten Angaben war er während seines Studiums mit der späteren Schauspielerin Olivia Williams liiert.[7] Seit Mitte der 1980er-Jahre besaß er auch die britische Staatsbürgerschaft, die er 2006 aufgab.[8]

Von 1986 bis 1989 arbeitete Sikorski als Auslandskorrespondent für den Spectator und den Observer in Afghanistan, Angola und Jugoslawien.[9] Für eine seiner Fotografien, die er während des Kriegs in Afghanistan aufgenommen hatte, wurde ihm 1988 der World Press Photo Award verliehen.[10] 1990 bis 1991 war er Polen-Korrespondent des Sunday Telegraph sowie Polen-Berater des Verlegers Rupert Murdoch.[11]

Sikorski ist mit der amerikanischen Historikerin Anne Applebaum verheiratet und hat mit ihr zwei Söhne. Er besitzt einen Gutshof in Chobielin, den sein Vater 1989 in baufälligem Zustand erworben hatte.[12][13]

Politische Laufbahn Bearbeiten

1992 wurde Sikorski stellvertretender Verteidigungsminister im Kabinett von Jan Olszewski. Von 1998 bis 2001 war er stellvertretender Außenminister in der Regierung von Jerzy Buzek. Ab 2002 arbeitete er als Direktor der New Atlantic Initiative im einflussreichen American Enterprise Institute in Washington. Bei der Parlamentswahl in Polen 2005 wurde der damals Parteilose über die Liste der nationalkonservativen Partei Recht und Gerechtigkeit (PiS) im Wahlkreis Bydgoszcz in den Senat gewählt. Am 31. Oktober 2005 wurde Sikorski von Premier Kazimierz Marcinkiewicz (PiS) als Verteidigungsminister in dessen rechts-konservativer Koalitionsregierung vorgeschlagen. Er bekleidete dieses Amt, auch im folgenden Kabinett Kaczyński, zwischen Dezember 2005 und Februar 2007.

Seit Herbst 2007 ist Sikorski Mitglied der Partei Platforma Obywatelska (PO), die bei der Parlamentswahl 2007 stärkste Kraft im Sejm wurde. Am 10. November 2007 gab Premier Donald Tusk Sikorskis Ernennung zum Außenminister des Kabinett Tusk I bekannt.[9] Dieses Amt bekleidete er auch in Tusks zweitem Kabinett. 2009 galt er als Kandidat für das Amt des NATO-Generalsekretärs.[14][15][16] Sikorski bewarb sich in seiner Partei um die Kandidatur für die Präsidentschaftswahl von 2010. Er unterlag jedoch in der parteiinternen Urabstimmung am 27. März 2010 seinem Gegenkandidaten Bronisław Komorowski.[17]

Als Donald Tusk am 22. September 2014 vom Amt des Ministerpräsidenten zurücktrat, da er zum Präsidenten des Europäischen Rates gewählt worden war, löste ihn die bisherige Parlamentspräsidentin Ewa Kopacz ab. Ihr bisheriges Amt des Sejm-Marschalls übernahm Sikorski am 24. September 2014. Zum Nachfolger Sikorskis im Amt des Außenministers wurde der bisherige Vorsitzende des parlamentarischen Ausschusses für Außenpolitik Grzegorz Schetyna ernannt. Im Juni 2015 trat Sikorski wegen der Affäre um die Veröffentlichung insgeheim abgehörter Gespräche (siehe #Kontroversen) als Parlamentspräsident zurück.[18] Er wurde zunächst von seinem ältesten Stellvertreter, dem SLD-Politiker Jerzy Wenderlich, kommissarisch abgelöst.[19] Zur Parlamentswahl im Oktober 2015 trat er nicht mehr an. Im November desselben Jahres wurde Sikorski als Senior Fellow an das Zentrum für Europastudien der Harvard University berufen.[20]

Bei der Europawahl 2019 wurde er ins Europäische Parlament gewählt. Er legte das Mandat am 12. Dezember 2023 nieder. Für ihn rückte Krzysztof Brejza nach.

Am 13. Dezember 2023 wurde Sikorski zum Außenminister im Kabinett Tusk III ernannt. Seine erneute Berufung zum Außenminister durch Donald Tusk wurde als Zeichen gewertet, dass dieser bei der Zusammenstellung seiner Regierung, soweit frei von den personellen Verpflichtungen des Koalitionsabkommens, auf eine diensterfahrene, ältere und vorwiegend männliche Klientel zurückgreift.[21][22][23]

Politische Positionen Bearbeiten

 
Sikorski mit US-Außenminister John Kerry, 2013

Sikorski gilt als Pro-EU und befürwortet insbesondere eine aktive Rolle Deutschlands in der europäischen Politik. So fürchte er „deutsche Macht […] heute weniger als deutsche Untätigkeit“.[24]

Sikorski unterstützte die Stationierung von NATO-Truppen in Polen und anderen Staaten Ostmitteleuropas sowie die Positionierung von US-Raketenabwehrsystemen in seinem Land. Zugleich sprach er sich für den Dialog mit der Russischen Föderation aus, fordert jedoch auch insbesondere vor dem Hintergrund des Russisch-Ukrainischen Kriegs notfalls schärfere Sanktionen gegen das Land. Sikorski hatte 2010 noch die Mitgliedschaft Russlands in der NATO postuliert[25] und hob auf die erfolgreiche Zusammenarbeit im Gashandel ab.[26] Nachdem Beginn des Kriegs im Donbas ab 2014 und der Annexion der Krim änderte er seine Haltung. 2019 befürwortete er Sanktionen gegenüber Russland und warb angesichts der Stationierung weiterer US-Truppen in Polen um Verständnis für polnische Sicherheitskonzepte.[27] Noch 2020 verbat sich Sikorski dagegen einen Vergleich Wladimir Putins mit sowjetischen Politführern; Russland sei kein Feind.[28] Anderseits sprach er im Januar 2021 davon, dass die Bedrohung durch Russland in Deutschland unterschätzt werde und hoffte auf ein Umdenken in Bezug auf Nord Stream 2.[29] Nach Eskalation des Ukrainekrieges 2022 gehörte er zu den Kritikern der Bundesregierung.[30][31]

Im Februar 2014 vertrat Sikorski während der Revolution des Euromaidan mit seinen Amtskollegen Frank-Walter Steinmeier und Laurent Fabius die Europäische Union bei Verhandlungen zwischen dem damaligen ukrainischen Präsidenten Wiktor Janukowytsch und den Vertretern der Regierungsgegner.[32] Dabei warnte er die anwesenden Oppositionsführer, wenn sie diese Übereinkunft nicht unterstützen sollten, würde die ukrainische Regierung den Ausnahmezustand ausrufen und sie alle würden sterben.[33] Am 21. Februar 2014 unterschrieben Janukowytsch und drei Vertreter der Regierungsgegner die Vereinbarung über die Beilegung der Krise in der Ukraine.[34] Sikorski, Fabius und Steinmeier unterschrieben als Zeugen.

Anhand seiner öffentlichen Äußerungen wurde Sikorski oft als proamerikanisch eingeschätzt,[24] woran im Zuge der polnischen Abhöraffäre 2014 Zweifel aufkamen.[35] Sikorski macht sich seit Jahren für die Opposition gegen den belarussischen Diktator Aljaksandr Lukaschenka und Sanktionen gegen dessen Regime stark.[36][37][38] Für eine Amtshilfe von Polens Behörden zugunsten der belarussischen Staatsanwaltschaft, die einer Weisung seines Hauses widersprach, entschuldigte er sich 2011 öffentlich.[39]

Sikorski gilt den Kreisen um die PiS-Partei als Protagonist eines sog. Reset in den polnisch-russischen Beziehungen. Ihm sowie dem damaligen Regierungschef Tusk werden übermäßige Konzillianz etwa in der Geschichtspolitik und Indiskretion von dienstlichen Interna gegenüber russischen Stellen zulasten der Sicherheitsinteressen Polens vorgeworfen.[40] Auch soll er seinen Einfluss auf die Gegenseite überschätzt haben: einmal sei etwa, so ein ehemaliger Botschafter, seine Delegation in Moskau entgegen der Erwartung nicht zum Präsidenten vorgelassen worden.[41] In der Regierungszeit der PiS produzierte das staatliche Fernsehen TVP einen tendenziösen Dokumentarfilm zum Thema.[42] Szenen aus der Zeit einer vorgeblichen Entspannung der Beziehungen beider Länder mit Beteiligung von Putin und dem russischen Außenminister Sergei Lawrow wurden zudem als Material im Film und als suggestive Einspieler in den Nachrichten des TV-Senders genutzt, um die Außenpolitik dieser Jahre zu diskreditieren.[43][44] Der ehemalige Außenminister verwehrte sich gegen die Anschuldigungen.[45]

Schon 2007 urteilte Die Zeit, Sikorski sei „kein Transatlantiker par excellence“. Als polnischer Außenminister werde er die bedingungslose Ausrichtung auf die USA nicht unbedingt beibehalten: „Sikorski ist ein Patriot – und polnischen Patrioten liegt viel an engen Beziehungen zu den USA. Aber er kehrte auch deshalb nach Polen zurück, damit seine Söhne nicht gänzlich ‚amerikanisiert‘ würden. Es ist das Polnische, das für Sikorski zählt, auch in der Politik, in den diplomatischen Beziehungen, bei Verhandlungen oder Verträgen.“[9] 2008 wurde ihm sowie Tusk im Stern ein pragmatischeres, mehr am Nutzen orientiertes Verhältnis zu den USA bescheinigt, als noch früheren Regierungen.[46]

Erneut im Außenamt, forderte er Ende 2023 die Mobilisierung der OECD-Wirtschaften gegen Russland.[47][48]

Kontroversen Bearbeiten

Die Veröffentlichung von Mitschnitten privat geführter Gespräche Sikorskis im Juni 2014 sorgte für internationales Aufsehen. In den abgehörten Gesprächen kritisierte er nicht nur die „wertlosen“ Beziehungen Polens zu den Vereinigten Staaten,[49] sondern auch Premier Tusks Politik als „fehlerhaft“ und lehnte die EU-Positionen des britischen Premiers David Cameron ab: „Er hat den EU-Fiskalpakt gefickt. Er kapiert einfach gar nichts!“ Über Polen äußerte er: „Das Problem in Polen ist, dass wir einen zu niedrigen Stolz und eine zu geringe Selbsteinschätzung haben. … So ein Negertum.“[50] Vulgär sprach er vom Verhältnis seiner Landsleute zu den amerikanischen Bündnispartnern. Das Bündnis gebe den Polen ein „falsches Gefühl von Sicherheit“. Unter anderem sagte er: „Wir sind der Meinung, dass alles super ist, weil wir den Amerikanern einen geblasen haben. Das ist absolut naiv.“[51][52]

Sikorski sorgte Mitte Oktober 2014 für einen politischen Eklat, als er gegenüber der amerikanischen Politik-Website Politico erklärte, im März 2008 habe Putin in Moskau dem polnischen Ministerpräsidenten Donald Tusk vorgeschlagen, die „künstliche“ Ukraine gemeinsam militärisch zu zerschlagen und zwischen Russland und Polen aufzuteilen. Putin habe dabei für Polen die Einverleibung der westukrainischen Stadt Lemberg, die in der Zwischenkriegszeit zu Polen gehört hatte, vorgesehen.[53] Sikorski nahm seine aufsehenerregende Aussage im Folgenden zurück. Zuerst erklärte er sie für nicht autorisiert und „überinterpretiert“; anschließend räumte er ein, dass es das Treffen zwischen Putin und Tusk nicht gegeben habe, sein Gedächtnis habe „versagt“.[54]

Ende September 2022 postete Sikorski nach der Zerstörung der Nord-Stream-Pipelines auf seinem Twitter-Profil ein Bild der Havarie mit der Überschrift „Thank you, USA“, das er später wieder entfernte. Darauf behauptete er, bei den Tätern handele es sich um Polen, Ukrainer oder ein Unternehmen aus den USA. US-amerikanische wie polnische Stellen und Politiker distanzierten sich von diesen Aussagen.[55][56][57][58]

Im Januar 2023 erregte Sikorski Aufmerksamkeit mit der Aussage, die PiS-geführte polnische Regierung habe in den ersten 10 Kriegstagen des russisch-ukrainischen Krieges, je nach Verlauf, über eine Teilung der Ukraine sinniert. Dies wurde von Regierungsvertretern wie Piotr Müller und auch oppositionellen Kreisen scharf zurückgewiesen. Auch bediene dies russische Propagandanarrative.[59][60]

Im Februar 2023 deckte die niederländische Tageszeitung NRC Handelsblad in einem Artikel über Lobbyisten und Korruption im Europaparlament auf, dass Sikorski jährlich 93.000 Euro als Berater der Organisatoren einer politischen Konferenz in den Vereinigten Arabischen Emiraten erhalten habe. Überdies habe er Einladungen angenommen, in dortigen Luxushotels kostenlos den Urlaub zu verbringen. Als Abgeordneter des Europaparlaments habe er versucht, kritische Resolutionen gegen seine Geldgeber zu beeinflussen.[61] Sikorski teilte in seiner Stellungnahme zu dem NRC-Artikel mit, er habe stets gemäß den Empfehlungen der Fraktion der Europäischen Volkspartei abgestimmt. Er kooperiert mit der polnischen Antikorruptionsbehörde CBA. Diese beschied im Mai, die von ihm vorgelegten Dokumente seien korrekt. Die Beweisaufnahme wurde bis August fortgesetzt.[62][63][64]

Im August 2023 fiel er mit der Aussage auf, belarussische Hubschrauber, die in den polnischen Luftraum eindrängen, sollte man abschießen. Dies wurde als Zeichen gewertet, der ehemalige Minister wolle sich als Hardliner profilieren, konträr zu seiner vorherigen Rhetorik, die der PiS-Regierung Panikmache angesichts der Präsenz von Söldnern der Gruppe Wagner im Nachbarland vorwarf.[65]

Schriften Bearbeiten

  • mit Mariusz Brymora und James Pula: 400 years of Polish immigrants in America 1608–2008. Ex Libris, Warschau 2008, ISBN 978-83-89913-47-0.
  • The Polish house. An intimate history of Poland. Phoenix, London 1997, ISBN 0-7538-0464-6.
    • Das polnische Haus. Die Geschichte meines Landes. Übersetzung Anne Middelhoek. 2. Auflage. Europäische Verlagsanstalt, Hamburg 2014 (1999), ISBN 978-3-86393-053-0 (Rezension).
  • Full circle. A homecoming to free Poland. Simon & Schuster, New York 1997, ISBN 0-684-81102-2.
  • Dust of the saints. A journey to Herat in time of war. Chatto & Windus, London 1989, ISBN 0-7011-3436-4.
  • Moscow’s Afghan war. Soviet motives and Western interests. Institute for European Defence & Strategic Studies, London 1987, ISBN 0-907967-85-X.

Weblinks Bearbeiten

Commons: Radosław Sikorski – Sammlung von Bildern und Audiodateien

Einzelnachweise Bearbeiten

  1. Donald Tusk - Kapitän Rauhbein ist zurück | Cicero Online. Abgerufen am 13. Dezember 2023.
  2. Wyborcza.pl. Abgerufen am 11. Dezember 2023.
  3. Radosław Sikorski: pochodzenie, żona, PiS. Kim jest szef MSZ? 13. Dezember 2023, abgerufen am 14. Dezember 2023 (polnisch).
  4. O oksfordzkim wykształceniu Radka Sikorskiego. Abgerufen am 11. Dezember 2023 (polnisch).
  5. Profesor Oksfordu: Sikorski ma takie wykształcenie, jak 26 premierów Wlk. Brytanii. 19. August 2014, abgerufen am 11. Dezember 2023 (polnisch).
  6. The Sikorski set (26. Juni 2014), standard.co.uk, abgerufen am 28. Juni 2015 (englisch)
  7. Olivia Williams gra Kamilę w "The Crown". Kiedyś kochała Radka Sikorskiego onet.pl, 9. November 2022.
  8. Koniec podwójnego obywatelstwa ministra Sikorskiego. 14. Dezember 2006, abgerufen am 13. Dezember 2023 (polnisch).
  9. a b c Alice Bota: Polen: Der Abenteurer. Zeit Online, 19. März 2009, abgerufen am 19. Juni 2011.
  10. 1988 Photo Contest, Spot News, Singles, 1st prize. In worldpressphoto.org, abgerufen am 22. März 2021.
  11. - Radek sucht das Radoslaw Abenteuer | Cicero Online. Abgerufen am 10. Dezember 2023.
  12. Zabytkowy dwór Sikorskich pod Bydgoszczą: "To była totalna ruina..." - Bryła - polska architektura. Abgerufen am 12. Dezember 2023 (polnisch).
  13. Radosław Sikorski : Ein eigenes Dorf für Polens Außenminister - WELT. 22. September 2015, abgerufen am 10. Dezember 2023.
  14. Thomas Dudek: NATO hat Job zu vergeben. 27. Februar 2009, abgerufen am 10. Dezember 2023.
  15. Tschechien unterstützt Sikorski für Nato-Generalsekretärposten. 28. März 2009, abgerufen am 10. Dezember 2023.
  16. Thomas Dudek: Der Kandidat - Hauptsache, ein Pole. In: Der Freitag. ISSN 0945-2095 (freitag.de [abgerufen am 10. Dezember 2023]).
  17. Jan Puhl: Präsidentschaftswahl in Polen: Glücksfee für den Kaczynski-Gegner. In: Spiegel Online, 28. März 2010.
  18. Michael E. Miller: Secret recordings, posh restaurants and intrigue finally catch up to Polish government. In: The Washington Post, 11. Juni 2015 (englisch).
  19. AB, PAP: Radosław Sikorski zrezygnował z funkcji marszałka Sejmu. Jeszcze dziś poznamy jego następcę? (Memento vom 23. Juni 2015 im Internet Archive) In: gazeta.pl, 23. Juni 2015.
  20. Minda de Gunzburg Center for European Studies | Radosław Sikorski. Abgerufen am 12. Dezember 2023 (englisch).
  21. Blast from the past: Sikorski and other allies return in Tusk’s new Cabinet. 8. Dezember 2023, abgerufen am 10. Dezember 2023 (britisches Englisch).
  22. Polki wystawione do wiatru przemian? Antykobieca Trzecia Droga i rząd Tuska męski do bólu. Abgerufen am 5. Dezember 2023 (polnisch).
  23. Kaum Frauen in der ersten Reihe: Polens künftiger Premier setzt auf Männer. In: Der Tagesspiegel Online. ISSN 1865-2263 (tagesspiegel.de [abgerufen am 5. Dezember 2023]).
  24. a b Jan Opielka: Der Falke. In: Der Freitag, 23. Juni 2014.
  25. Sikorski: Rosja powinna być w NATO. 5. Februar 2010, abgerufen am 5. Dezember 2023 (polnisch).
  26. Grupa Wirtualna Polska: Sikorski: Satysfakcjonująca umowa gazowa z Rosją. 27. Oktober 2010, abgerufen am 5. Dezember 2023 (polnisch).
  27. Damir Fras: Polens Ex-Außenminister Sikorski: Russland-Sanktionen sind richtig. 26. September 2019, abgerufen am 10. Dezember 2023.
  28. Sikorski: Rosja nie jest wrogiem. Putin to nie Stalin [WIDEO]. Abgerufen am 10. Dezember 2023 (polnisch).
  29. Silke Wettach: Radek Sikorski: „Deutschland fühlt sich von Russland nicht bedroht – das ist eine Illusion“. 22. Januar 2021, abgerufen am 9. Dezember 2023.
  30. Lenz Jacobsen, Johanna Roth: Radosław Sikorski: "Ihr Deutschen habt euch benommen, als ginge euch das nichts an". In: Die Zeit. 28. Februar 2022, ISSN 0044-2070 (zeit.de [abgerufen am 10. Dezember 2023]).
  31. n-tv NACHRICHTEN: Polnischer Politiker wirft Berlin fehlende Kontrolle vor. Abgerufen am 10. Dezember 2023.
  32. polen-heute.de
  33. „If you don’t support this you’ll have martial law, you’ll have the army. You will all be dead.“ itv.com
  34. Lars Leschewitz 22. Februar 2014: Kompromiss in Kiew – Sikorski erleichtert
  35. Michał Kokot: Polen: Wer steckt hinter der Abhöraffäre? In: Die Zeit. 24. Juni 2014, ISSN 0044-2070 (zeit.de [abgerufen am 10. Dezember 2023]).
  36. Sikorski spotkał się białoruskimi opozycjonistami. 9. September 2013, abgerufen am 10. Dezember 2023 (polnisch).
  37. Radosław Sikorski: Białoruś należy do Europy - Raport Białoruś - polskieradio.pl. Abgerufen am 10. Dezember 2023 (polnisch).
  38. Sławomir Sierakowski: Sikorski: Łatwiej postawić się Białorusi niż Rosji. In: KrytykaPolityczna.pl. 26. Mai 2021, abgerufen am 10. Dezember 2023 (polnisch).
  39. Sikorski przeprasza za przekazanie Białorusi informacji o opozycjonistach. To błąd Rzeczpospolitej. 12. August 2011, abgerufen am 10. Dezember 2023 (polnisch).
  40. Sikorski to antyrosyjski mąż stanu… poza tymi 25 sytuacjami. Analiza portalu tvp.info. Abgerufen am 5. Dezember 2023 (polnisch).
  41. „Reset”: Sikorski miał nadzieję na spotkanie z Putinem. Pocałował klamkę. Abgerufen am 5. Dezember 2023 (polnisch).
  42. kgr (PAP): Korespondencja Sikorskiego z Ławrowem. Serial "Reset" wskazuje, czego miała dotyczyć. In: pap.pl. Polska Agencja Prasowa, 23. August 2023, abgerufen am 5. Dezember 2023 (polnisch).
  43. DAS: Seria oskarżeń w "Resecie". Sikorski odpowiada wymownym zdjęciem. 27. Juni 2023, abgerufen am 10. Dezember 2023 (polnisch).
  44. TVP serialem uderza w Tuska i Sikorskiego. Znany historyk łapie się za głowę. "Groteskowe, nieporozumienie". 20. Juni 2023, abgerufen am 10. Dezember 2023 (polnisch).
  45. Radosław Sikorski znów oskarżany przez TVP. O tym milczał w telewizji. 27. Juni 2023, abgerufen am 10. Dezember 2023 (polnisch).
  46. Warum Polens Liebe zu den USA rostet. 16. Februar 2008, abgerufen am 10. Dezember 2023.
  47. Polens Außenminister sichert Ukraine Unterstützung zu. Abgerufen am 24. Dezember 2023.
  48. Polen fordert Mobilisierung der Wirtschaft gegen Russland. 23. Dezember 2023, abgerufen am 24. Dezember 2023.
  49. Christoph Sydow (mit Material von AFP und DPA): Abhöraffäre in Warschau. In: Spiegel Online, 23. Juni 2014.
  50. Im Original: „Problem w Polsce jest, że mamy bardzo płytką dumę i niską samoocenę. … Taka murzyńskość.“ Rozmowa Sikorski-Rostowski. „Można za*ć PiS komisją specjalną ws Macierewicza“. In: Wprost.pl, 22. Juni 2014; Dietrich Alexander, Julia Szyndzielorz: Polens Premier Tusk stellt die Vertrauensfrage. In: Die Welt, 25. Juni 2014.
  51. Jan Opielka: Abhöraffäre in Polen: Sikorski gerät in Polen unter Druck. In: Frankfurter Rundschau, 23. Juni 2014; Dietrich Alexander, Julia Szyndzielorz: Polens Premier Tusk stellt die Vertrauensfrage. Welt.de vom 25. Juni 2014.
  52. Polens Außenminister hält Bündnis mit den USA für "wertlos" spiegel.de, 23. Juni 2014.
  53. Ben Judah: Putin’s Coup. How the Russian leader used the Ukraine crisis to consolidate his dictatorship. In: Politico, 19. Oktober 2014.
  54. Jörg Winterbauer: Putin soll Polen Ukraine-Aufteilung angeboten haben. In: Die Welt, 22. Oktober 2014; Renata Grochal, Agata Kondzińska: Awantura o Sikorskiego po stwierdzeniu, że Putin proponował Polsce rozbiór Ukrainy. In: Gazeta Wyborcza, 22. Oktober 2014.
  55. Sikorski nadaje kremlowską propagandę. 24. Januar 2023, abgerufen am 5. Dezember 2023 (polnisch).
  56. Kein Beweis für US-Sabotage an Nord-Stream-Pipeline – DW – 29.09.2022. Abgerufen am 2. Dezember 2023.
  57. Carola Tunk: Gaspipeline-Lecks: Polens Ex-Verteidigungsminister macht USA verantwortlich. 28. September 2022, abgerufen am 2. Dezember 2023.
  58. Bartosz Sieniawski: Former minister’s Nord Stream sabotage tweet causes uproar in Poland. 30. September 2022, abgerufen am 2. Dezember 2023 (britisches Englisch).
  59. Sikorski wodą na młyn rosyjskiej propagandy. PiS apeluje do Tuska, by odciął się od słów partyjnego kolegi | Niezalezna.pl. Abgerufen am 15. November 2023.
  60. Ex-Außenminister Sikorski empört mit Aussage zu ersten Kriegstagen - Deutsche Redaktion - polskieradio.pl. Abgerufen am 15. November 2023 (polnisch).
  61. Op de loonlijst in Brussel én de Emiraten: hoe het Europarlement openstaat voor autocratische regimes nrc.nl, 8. Februar 2023.
  62. Oświadczenia majątkowe Radosława Sikorskiego. Jest decyzja CBA. Abgerufen am 5. Dezember 2023 (polnisch).
  63. Radosław Sikorski deklaruje współpracę z CBA. 10. Februar 2023, abgerufen am 5. Dezember 2023 (polnisch).
  64. "NRC": Radosław Sikorski od lat otrzymuje 93 tys. euro rocznie ze Zjednoczonych Emiratów Arabskich rp.pl, 9. Februar 2023.
  65. Dlaczego Radosław Sikorski chciałby zestrzelić białoruskie śmigłowce. Abgerufen am 10. Dezember 2023 (polnisch).