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The Observer ist eine britische Sonntagszeitung, deren erste Ausgabe am 4. Dezember 1791 erschien. The Observer war somit die erste Sonntagszeitung weltweit. Die Zeitung ist linksliberal ausgerichtet. Der Hauptsitz befindet sich im Londoner Stadtteil Kings Cross.

The Observer
The Observer 2018.svg
Beschreibung Britische Sonntagszeitung
Verlag Guardian Media Group
Erstausgabe 4. Dezember 1791
Erscheinungsweise wöchentlich (sonntags)
Verkaufte Auflage 159.568 Exemplare
(ABC Juni 2019[1])
Reichweite 0,648 Mio. Leser
(PAMCo Juni 2019[2])
Chefredakteur Paul Webster
Weblink theguardian.com/observer
ISSN (Print)

1911 kaufte William Waldorf Astor (1848–1919) The Observer von der Familie Harmsworth. The Observer änderte seine Ausrichtung 1942, als er sich für unparteiisch erklärte, was damals ungewöhnlich war. Bis dahin war er 34 Jahre lang unter J. L. Garvin ein konservatives Blatt gewesen.

Nach dem Tod William Waldorf Astors erbte sein Sohn Waldorf Astor das Blatt und vermachte es seinerseits 1948 seinen Söhnen, von denen David Astor (1912–2001) es 27 Jahre lang leitete. 1977 verkauften die Astors die angeschlagene Zeitung für 1 US$ an den US-Ölkonzern Atlantic Richfield Company, der sie wiederum an Lonrho weiterverkaufte.

Seit Juni 1993 gehört sie zur Guardian Media Group.

Die verkaufte Auflage des Observers sank von 408.000 Exemplaren im ersten Halbjahr 2003 auf 182.000 Exemplare im zweiten Halbjahr 2016, ein Minus von 55,4 Prozent.[3] Im April 2019 betrug die verkaufte Auflage 159.770 Exemplare, womit der Observer hinter den beiden anderen überregionalen Sonntagszeitungen The Sunday Telegraph (262.780 Exemplare) und The Sunday Times (707.600 Exemplare) lag.[4]

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten