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Ogden (Utah)

Stadt im US-Bundesstaat Utah

Die Stadt Ogden im Weber County im US-Bundesstaat Utah liegt eingerahmt von der Wasatchkette im Osten sowie den Flüssen Weber und Ogden ungefähr 16 km östlich des Großen Salzsees und 64 km nördlich von Salt Lake City. Der Verwaltungssitz (County Seat) Ogden ist mit rund 87.000 Einwohnern die größte Stadt des Weber County, die siebentgrößte Stadt in Utah und die 397. in den USA.[1] Auf der Liste von 2019 der 100 Best Places to Live in den USA liegt die Stadt auf Platz 59[2] und in der Forbes-Liste der 100 Best Cities for Raising a Family auf Platz 8.[3] Benannt wurde die Stadt nach Peter Skene Ogden, einem kanadischen Trapper und Forschungsreisenden. Zwischen 1870 und 1997 bildete die Union Station einen der zentralen Umsteigebahnhöfe entlang der First Transcontinental Railroad der westlichen Vereinigten Staaten.

Ogden
Spitzname: Junction City (Motto: Still Untamed)
Von links oben nach rechts unten: High School Ogden, Glockenturm Weber State University, Peery's Egyptian Theater, Downtown, Gantry Sign, Luftbild nach Norden
Von links oben nach rechts unten: High School Ogden, Glockenturm Weber State University, Peery's Egyptian Theater, Downtown, Gantry Sign, Luftbild nach Norden
Lage in Utah
Ogden (Utah)
Ogden
Ogden
Basisdaten
Gründung: 1846 erste Siedlung (Fort Buenaventura)
1848 topographische Institutionalisierung
1851 rechtliche Institutionalisierung
Staat: Vereinigte Staaten
Bundesstaat: Utah
County: Weber County
Koordinaten: 41° 14′ N, 111° 58′ WKoordinaten: 41° 14′ N, 111° 58′ W
Zeitzone: Mountain (UTC−7/−6)
Einwohner:
– Metropolregion:
87.325 (Stand: 2018)
654.417 (Stand: 2016)
Bevölkerungsdichte: 1.265,6 Einwohner je km2
Fläche: 69,0 km2 (ca. 27 mi2)
davon 69,0 km2 (ca. 27 mi2) Land
Höhe: 1310 m
Gliederung: Weber County Utah incorporated and unincorporated areas Ogden highlighted.svg
Postleitzahlen: 84401, 84403 844034, 84408
Vorwahl: +1 801
FIPS: 49-55980
GNIS-ID: 1444049
Website: ogdencity.com
Bürgermeister: Mike Caldwell
Ogden (Utah) (USA)
Ogden (Utah)
Ogden (Utah)
Ogden auf der Karte der Vereinigten Staaten

Zwei große Skigebiete, Snowbasin und Powder Mountain in den Wasatch Bergen machen die Stadt, die Austragungsort der Ski-Alpin-Speed- (Abfahrt, Super-G) und Curling-Wettbewerbe der Olympischen Winterspiele 2002 war, zu einem beliebten Wintersportressort. Auch die zahlreichen Sportmöglichkeiten im Sommer, wie ausgedehnte Lauf- und Wandertrails, Mountainbikerouten sowie zahlreiche Kletter-, Boulder- und Eiskletterrouten, machen den Ort zu einem Zentrum der Outdoor-Aktivitäten.[4][5]

Bei der seit 1954 bestehenden Städtepartnerschaft mit Hof handelt es sich um die erste deutsch-amerikanische Städtepartnerschaft überhaupt. Ogden ist bekannt für seine vielen historischen Gebäude besonders der Historic 25th Street, die für zahlreiche Filme und Serien als Hintergrund verwendet werden. Bekannt ist die Stadt aber auch für die Nähe zu den Wasatch Mountains und als Standort der Weber State University.

Inhaltsverzeichnis

GeographieBearbeiten

Geographische LageBearbeiten

Ogden liegt etwa auf dem gleichen Breitengrad wie Benevent. Nach Angaben des United States Census Bureau hat die Stadt eine Fläche von 70,2 km² (27,1 Quadratmeilen).[6] Die Höhenniveaus der Stadt reichen von etwa 1300 bis 1600 m über dem Meeresspiegel.

Die Flüsse Ogden und Weber, die ihren Ursprung in den Bergen im Osten haben, fließen durch die Stadt und treffen sich an einem Zusammenfluss westlich der Stadtgrenze. Der Pineview Dam befindet sich im Ogden River Canyon 11 km östlich von Ogden. Der Stausee hinter dem Damm bietet über 140 Milliarden m³ (110.000 Hektar) Wasserspeicher und dient als Naherholungsgebiet.

Die höchsten benachbarten Berggipfel sind der Mount Ogden (2920 m) im Osten und der Ben Lomond (2961 m) im Norden.

StadtgliederungBearbeiten

 
Ogden und Umgebung

Die Stadt ist – wie viele andere in den USA auch – durch einen großräumigen, netzartigen Grundriss mit vielen Blöcken gekennzeichnet. Die Straßen sind von Norden nach Süden durchnummeriert, was sich in den entsprechenden Straßennamen ausdrückt. Die Zählung beginnt, wie auch in Salt Lake City, am Zentrum der LDS-Kirche. Durch Erweiterungen der Zahlenangabe mit Richtungsangaben („E“ für Ost und „W“ für West) wird deren relativer Bezug zum zentralen Punkt verdeutlicht. Im Zentrum der Stadt, den Blöcken von der Union Station entlang der 25th Street, sind die von West nach Ost ausgerichteten Querstraßen nach ehemaligen US-Präsidenten wie Lincoln-Avenue, Grant-Avenue, Washington-Boulevard, Adam-Avenue, Jefferson-Avenue oder Madison-Avenue benannt. Die zentrale Verbindungsstraße in Nord-Süd-Ausrichtung ist der Harrison-Boulevard. Das Stadtgebiet ist in sechs Stadtteile untergliedert: im Norden North End, darunter West Ogden, Downtown und East Central, im Osten darunter East Bench sowie Shadow Valley.[7]

NachbargemeindenBearbeiten

Von Süden über Westen nach Norden bilden folgende Orte die Nachbargemeinden von Ogden: South Ogden, Roy, West Haven, Marriott-Slaterville, Farr West, Pleasant View und North Ogden.

GeologieBearbeiten

Im frühen Mesozoikum bildete sich während der Trias mit dem Thaynes-Kalkstein eine letzte Meeresablagerung, bevor die Region angehoben wurde. Die frühe triassische Moenkopi-Formation ist ein Sandstein mit dünnen Kalkschichten, die sich ausbreiten, wenn sich das Meer über Watten erstreckt. Die dicksten Sedimente des Jura befinden sich östlich von Ogden im sogenannten Devil's Slide und Marysvale.[8] Im Jungpleistozän lag das Stadtgebiet Ogdens unterhalb der Wasserlinie des Lake Bonneville, der vor rund 16.000 Jahren mit 52.000 km² seine größte Ausdehnung erreichte. Als der natürliche Damm dieses Sees vor 14.500 Jahren brach, löste das die Bonneville-Flut aus, bei der große Teile des nordwestlichen Gebietes der heutigen USA überflutet wurden. Der heutige Grundwasserspiegel in Ogden wird durch den Pineview-Damm bestimmt, der wiederum durch den Zufluss aus 146 Quellen im Ogden-Valley gefüllt wird.[9]

KlimaBearbeiten

Je nach Variante der Köppen-Klimaklassifizierung herrscht in Ogden entweder ein feuchtes subtropisches Klima (Cfa) oder ein feuchtes kontinentales Klima (Dfa) der Trockenen Mittelbreiten. Während die Sommer und Winter sehr ausgeprägt sind, kommen Frühling und Herbst kaum zur Geltung. Die Sommer sind heiß und relativ trocken, wobei die Höchstwerte häufig 35 °C betragen, an einigen Tagen im Jahr sogar 38 °C erreichen. Regen wird in Form von seltenen Gewittern im Sommer, meist zwischen Mitte Juli und Mitte September während der Hochsaison des Monsuns, erzeugt. Die pazifische Sturmzeit dauert in der Regel von etwa Oktober bis Mai, wobei die Niederschläge im Frühjahr ihren Höhepunkt erreichen. Schnee tritt in der Regel erst Ende Oktober oder Anfang November auf, der letzte Schnee fällt irgendwann im April. Die Winter sind kühl und schneereich, mit Höchstwerten von durchschnittlich 3 °C im Januar. Die durchschnittliche Jahrestemperatur in der Stadt beträgt zwischen 5,2 und 17,5 °C. Obwohl der Jahresniederschlag nur bei 558 Millimetern (zum Vergleich Köln: 798 Millimeter) liegt, ist er höher als die Verdunstung, weshalb ein humides Klima vorherrscht. Der Schneefall beträgt insgesamt durchschnittlich etwa 100 cm. Die wärmsten Monate sind Juli und August mit durchschnittlich 33 beziehungsweise 31,8 °C, die kältesten Monate sind Dezember und Januar mit −5,1 beziehungsweise −5,9 °C. Der meiste Niederschlag fällt im Monat Mai und August mit durchschnittlich jeweils 66 Millimeter, der geringste im Juli mit durchschnittlich 21 Millimeter. Der thermische Extrembereich reicht von −27 °C am 26. Januar 1949, bis 41 °C am 14. Juli 2002.[10]

Monatliche Durchschnittstemperaturen und -niederschläge für
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Max. Temperatur (°C) 2,8 5,8 12,1 16,8 21,9 27,8 33 31,9 25,9 18,6 9,6 3,5 Ø 17,5
Min. Temperatur (°C) -5,9 -4,3 0,6 4,2 8,3 13,3 17,7 17 11,6 5,3 -0,6 -5,1 Ø 5,2
Niederschlag (mm) 56 49 54 55 66 39 21 23 42 56 50 47 Σ 558
Regentage (d) 9,3 7,8 8,3 8,0 8,5 5,1 3,8 4,0 6,0 6,4 7,7 7,8 Σ 82,7
T
e
m
p
e
r
a
t
u
r
2,8
-5,9
5,8
-4,3
12,1
0,6
16,8
4,2
21,9
8,3
27,8
13,3
33
17,7
31,9
17
25,9
11,6
18,6
5,3
9,6
-0,6
3,5
-5,1
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
N
i
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56
49
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55
66
39
21
23
42
56
50
47
  Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Quelle: [11]

Flora und FaunaBearbeiten

Tiere auf dem Bonneville Trail in Ogden
Grashüpfer, 2019
Gottesanbeterin, 2019
Wespen, 2019
Reh, 2019

Die im Ogden und Logan Ranger District lebenden Biber sind so zahlreich, dass sie ein Biber-Management erzwingen.[12] Im Stadtraum leben einige Säugetierarten, die sich relativ frei zwischen den ausgedehnten Hausgärten bewegen, wie Rehe der Maultierhirsche. Die niedrige Strauchvegetation der Wasatch-Kette wird von Gottesanbeterinnen (Mantodea), Wespen, Grashüpfern und zahlreichen Libellen als Lebensraum genutzt. Klapperschlangen können nur in höheren Lagen und bei großer Hitze beobachtet werden, ebenso Vogelspinnen. Sehr zahlreich treten dagegen die revierverteidigenden amerikanischen Eichhörnchen sowie die Chipmunks auf. Das 2009 eröffnete gemeinnützige Wildlife Rehabilitation Center Northern Utah mit Sitz in Ogden widmet sich der Pflege und Rehabilitation von Wildtieren (2019: 23.810). Jeden Monat werden über 100 verschiedene einheimische Wildtierarten wieder erfolgreich ausgewildert. Im Jahr 2018 waren es über 2.513 Vögel und Kleinsäuger.[13]

Auf dem gegenüberliegenden Antelope Island gibt es einige größere pflanzenfressende Säugerpopulationen, wie über 500 Bisons, 250 Maultierhirsche, 200 Kalifornische Dickhornschafe oder Pronghorn-Antilopen, aber auch Raubtiere wie Kojoten, Luchse und Adler.

Auf den Höhenzüge der Wasatch-Kette ist der Wüsten-Beifuß weit verbreitet, wie auch sonst in weiten Teilen des Großen Beckens. Da sie wenig Wasser benötigen und viel Sonne zur Verfügung steht, sind auch Sonnenblumen weit verbreitet.

GeschichteBearbeiten

Vor der Gründung der StadtBearbeiten

Die ältesten Spuren menschlicher Besiedlung in Utah wurden 2016 entdeckt, als auf dem Testgelände der Hill Airbase im Süden Ogdens eine 12.300 Jahre alte Feuerstelle freigelegt wurde. Dabei wurden Werkzeuge, eine Speerspitze und Tabaksamen, aber auch Kohlerückstände und sterbliche Überreste von Tieren entdeckt.[14]

Spuren der Vertreter der um das Jahr 400 entstandenen Fremont-Kultur, die in ganz Utah siedelten, konnten auch in Ogden nachgewiesen werden. Die Fremont-Kultur, die ihren Namen vom Fremont River in Utah hat, zeichnete sich durch Gemeinsamkeiten bezüglich des Maisanbaus, der Lehmziegelarchitektur, den Grubenhäusern und der Keramik aus. Ende des 14. Jahrhunderts geriet die Fremont-Kultur aus klimageographischen Gründen in die Krise und wurde abgelöst von Nun-Gruppen, Vorfahren der heutigen Shoshonen und Comanche aus dem Großen Becken.

Die Domínguez–Escalante Expedition im Jahr 1776, bei der die beiden Franziskaner Atanasio Domínguez und Silvestre Vélez de Escalante eine Überlandroute von Santa Fe in New Mexico zu ihrer Missionsstation Monterey suchten, führte am 25./26. September 1776 südlich am heutigen Salt Lake City vorbei.[15]

Gründungsphase der Stadt (1846–1900)Bearbeiten

Ursprünglich Fort Buenaventura genannt, war Ogden die erste dauerhafte Siedlung von Menschen europäischer Herkunft im heutigen Utah. Es wurde 1846 vom Trapper Miles Goodyear gegründet und befand sich etwa zwei Kilometer westlich der heutigen Innenstadt. Im November 1847 kaufte Captain James Brown das Fort und das umgebene Land des heutigen Weber County zusammen mit einigen Nutztieren für 3000 Dollar. Die Siedlung um das Fort Buenaventura wurde daraufhin in Brownsville umbenannt.

1848 entsandte der Gouverneur des Utah-Territoriums Brigham Young den Missionar Lorin Farr von Salt Lake City nordwärts ins Weber County, um es zu kolonisieren. Farr wurde mit der Stadtgründung von Ogden City am 6. Februar 1851 erster Bürgermeister und blieb dies für 20 Jahre. Die erste Erwähnung einer Exekutive in Ogden war die Ernennung von B.W. Nolan zum City Marshal im Jahr 1851.[16] Nach den U.S. Census Listen lebten 1854 ungefähr 150 Familien in Ogden. Auch der Sheriff des Weber Conty hatte seinen Hauptsitz in Ogden. Der City Marshal und der Sheriff arbeiteten eng mit den Stadt- und Landgerichten zusammen.

 
Beus Park nach Süden, 2019

Zu den ersten bekannten Einwohnern zählen Michael Beus (1811–1888) und seine Ehefrau Marianne Beus (1813–1910), die nach einer 2100 km (1300 Meilen) langen Tour am 26. September 1856 in Ogden anlangten. Sie siedelten im Bereich des heutigen Beus Parks und des Dee Event Centers und errichteten den bis heute bestehenden Damm am Pool des Beus Parks. Nach ihnen ist auch der Beus Canyon benannt, durch den sie damals in die Ebene des Great Lakes hinunterzogen. Die Familie pflanzte Maulbeerbäume an, um diese als Nahrung für den Maulbeerspinner einzusetzen.

Als erster Bahnhof in Ogden wurde ein kleines, zweistöckiges Gebäude am Ufer des Weber River genutzt, das 1860 gebaut worden war. Die Anlage wurde schnell unzureichend, so dass die Union Pacific Railroad und die Central Pacific Railroad 1889 gemeinsam eine viel größere Union Station aus Ziegelstein und einen zentralen Uhrturm bauten. Die Grand Station wurde am 31. Dezember 1889 eingeweiht und umfasste 33 Hotelzimmer, ein Restaurant sowie einen Friseursalon. Am 13. Februar 1923 entstand in einem der Hotelzimmer Feuer und breitete sich schnell auf den Bahnhof aus. Niemand wurde verletzt oder getötet, aber die Gebäude mussten vollständig erneuert werden. John und Donald Parkinson, Geschäftsführer eines Architekturbüros in Los Angeles, entwarfen den Neubau. Am 8. April 1924 fiel die letzte alte Mauer und enthüllte eine intakte, kupferne Box mit historischen Materialien der 1880er-Jahre. Die große Halle wurde 1924 fertiggestellt. In den 1960er-Jahren verringerte sich aufgrund der zunehmenden Nutzung des Automobils, der Autobahnen und des Flugverkehrs der Personenverkehr auf der Schiene landesweit und auch in Ogden.[17]

 
Browning Gun Shop in Ogden, 1882

Die Hayden-Expedition, deren Ziel die Erforschung des Westens der USA war, startete am 11. Juni 1871 in Ogden mit 34 Männern und 7 Wagen nach Norden. Unter der Leitung des Geologen Ferdinand Vandeveer Hayden führte sie in das Gebiet des heutigen Yellowstone-Nationalparkes. Zwei Jahre später, 1873, führte der U.S. Geological Survey Untersuchungen in Ogden durch. Das dabei benutzte Zeltlager wurde vom Fotografen William Henry Jackson (1843–1942) dokumentiert.[18]

Im Frühjahr 1878 begann John Moses Browning im Waffengeschäft seines Vater in Ogden mit der Arbeit an seiner ersten Einzelladerbüchse. Die Anmeldung zum Patent der Einzelladerbüchse wurde am 12. Mai registriert, am 7. Oktober 1879 wurde es als US-Patent 220271 erteilt.[19][20]

Als erster Präsident, der den Bundesstaat Utah besuchte, fuhr der 18. Präsident Ulysses S. Grant am 3. Oktober 1875 nach Salt Lake City. Dabei traf er sich mit dem Vorsitzenden der LDS Church Brigham Young im Zug auf der Strecke ab Ogden. Auch bei seinem zweiten Besuch im Jahr 1879 besuchte der Präsident die Stadt während eines kurzen Zwischenhalts.[21][22] Sein Nachfolger, der 19. Präsident Rutherford B. Hayes, machte während seines Besuches in Utah am 5. September 1880 einen Stopp in Ogden und traf sich daraufhin mit dem Vorsitzenden der LDS-Church John Taylor während der Weiterreise von Ogden nach Salt Lake City. Hayes wurde begleitet von General William T. Sherman.[23]

Am 29. Dezember 1890 wurde in der Washington Avenue das Orpheum Theater mit einer Kapazität von 1750 Sitzplätzen eröffnet. Zu den auftretenden Künstlern gehörten die Marx Brothers, Jenny Lind sowie Burns and Allen. Aufgrund verschiedener Besitzerwechsel und Umbauten, so 1925 und 1928, reduzierte sich die Zahl der Plätze auf 1152 im Jahr 1940 und 1037 im Jahr 1950. In den 1940er-Jahren wurde das Theaterspiel durch einen Kinobetrieb ersetzt. Im Jahr 1954 erfolgte eine weitere Modernisierung des Gebäudes, das über eine markante türkische Minarettarchitektur verfügte. Der Kinobetrieb wurde 1982 aufgegeben, das Gebäude 1983 zugunsten von Parkplätzen für das nahe Bigelow-Ben Lomond Hotel abgerissen.[24][25]

Zwischen Prostitution und Prohibition (1900–1950)Bearbeiten

 
Depot in Ogden, 1910

Um 1900 war Ogden ein bedeutendes Industriezentrum, das etablierte Geschäftsleute aus der ganzen Welt anzog. Ogden wuchs sprunghaft an. Geschäfte, Cafés, Mühlen, Salons (die beliebtesten Orte der Stadt) und Hotels wurden entlang der von Brigham Young angelegten mormonischen Blöcke gebaut.[26] Der 25. Präsident William McKinley hielt sich am 26. Mai 1901 für nur etwa 20 Minuten um Mitternacht in Ogden auf. Zwar war ein Besuch am Tag geplant, da aber seine Ehefrau krank wurde, kehrten sie nach Hause zurück.[27] Die Geschichte der Prostitution in Ogden begründet sich auf dessen langandauernder Funktion als überregionaler Eisenbahnknotenpunkt sowie auf der Persönlichkeit der Dora B. Topham, die als „Madame Belle London“ die Leitung eines organisierten Prostitutionsrings in der Stadt innehatte.[28] Anfang 1900 organisierte Belle London die Prostitution in der heutigen historischen 25th Street, in der Nähe des zentralen Eisenbahn-Deopts. Sie benutzte den London Ice Cream Salon als Fassade für eines ihrer Bordelle. Damals wählten die Regierungschefs von Salt Lake City Belle London, um einen von offizieller Seite organisierten Block der Prostitution in der Stadt zu leiten, was sie zur einzigen staatlich sanktionierten Frau in dieser Funktion in der Geschichte Utahs machte. Auch wenn ihr Beruf tabu war, sah Dora Topham darin eine Chance, Gutes zu tun, indem sie das notwendige Übel der Prostitution durch die Verringerung von Krankheiten eindämmte und gleichzeitig Gewinn erzielte. Sie baute etwa 100 winzige Kammern, bekannt als die „Stockade“ für die Prostituierten, die 1 bis 4 Dollar Miete pro Tag zahlten, und eigene Wohnhäuser für Frauen, die von Vermieterinnen geführt wurden. Nach weniger als drei Jahren schloss sie die „Stockade“ und die Kammern wurden schnell abgerissen. Dora B. Topham wurde zu 18 Jahren Gefängnis verurteilt, weil sie eine 16-Jährige in die „Stockade“ gebracht hatte. Das Oberste Gericht von Utah hob die Verurteilung schließlich auf. Dora B. Topham, die ihr früheres Leben vergessen wollte, zog mit ihren beiden Töchtern nach Kalifornien. Sie starb einige Jahre später als sie bei einem Autounfall Hilfe leistete.[29][30]

Der Motorradpionier George A. Wyman (1877–1959) war die erste Person, die erfolgreich eine transkontinentale Durchquerung der Vereinigten Staaten versuchte. Seine Reise dauerte vom 16. Mai bis 6. Juli 1903 und führte von New York City nach San Francisco. Dabei erreichte er am 28. Mai Ogden, wo er in der Nähe des Bahnhofs zwei Reifen und eine Gallone Öl abholte, die er dorthin bestellt hatte. Im damaligen Fahrradshop von L. H. Becraft reparierte er sein motorisiertes Fahrrad und übernachtete beim befreundeten Samuel C. Higgins.

Als in der Nacht des 15. November 1911 im Eccles Building ein Feuer ausbrach, verursachte der anschließende Großbrand in der Innenstadt Kosten von 750.000 $.[31]

Am 17. März 1915 wurde das 2.200 Personen fassende Alhambra-Theater mit einem Konzert des Ogden Tabernacle Choir eröffnet; der erste gezeigte Stummfilm war Charlie Chaplins "The Champion". Am 3. Mai 1916 gewann Jack Dempsey bei einem in dem Theater ausgetragenen Boxkampf gegen Terry Kellar in zehn Runden. 1923 kaufte A. L. Glasmann, der Betreiber des nahegelegenen Orpheum Theaters, das Alhambra-Theater. 1934 ging es in den Besitz der Paramor Theatres über, die auch das Orpheum Theater, das Lyceum Theater[32] und das Colonialtheatre[33] betrieben. Es fanden wiederholte Umbauten unter verschiedenen Besitzern statt. Vor dem Jahr 1971 wurde das Theater abgerissen und der Standort heute als Parkplatz hinter dem prächtig restaurierten Peery’s Egyptian Theatre genutzt.[34]

In seiner Blütezeit gab es in Ogden mehr Millionäre pro Kopf als in jeder anderen Stadt der Vereinigten Staaten.[35]

Im Jahr 1919 besuchte der 28. Präsident Woodrow Wilson Ogden während eines Zwischenhalts am 23. September.[36] Vier Jahre später legte auch der 29. Präsident Warren G. Harding im Jahr 1923 auf seinem Weg durch Utah Zwischenhalte in Ogden und Salt Lake City ein, um den Vorsitzenden der LDS-Church, Heber J. Grant, zu treffen.[37]

1924 gründete Marriner S. Eccles (1890–1970) mit seinem Bruder George und Mitgliedern der Bankiersfamilie Browning die Eccles-Browning Affiliated Banks in Ogden, die durch den Erwerb weiterer Banken in Utah, Idaho und Wyoming Zuwachs erhielt. Die Verwaltung der Banken übernahm die von Eccles 1928 mitgegründete Holdinggesellschaft First Security Corporation, der er als Präsident vorstand. Eccles’ Banken überstanden die 1929 einsetzende Weltwirtschaftskrise praktisch ohne Schaden.

 
Ansicht des Pineview Dams, 1987

Die Bedeutung Ogdens als Eisenbahnknotenpunkt wurde auch während der Prohibition in den Vereinigten Staaten deutlich, als viele illegale Brauereien und Brennereien in der Stadt betrieben wurden.[38] Der 32. Präsident Franklin D. Roosevelt besuchte Utah zwei Mal während seiner Präsidentschaft. Dabei hielt er im September 1935 eine 25 Minuten dauernde Rede vom Heck des Zugs, der an der Union Station in Ogden stand.[39] Im selben Jahr, am 16. November, genehmigte Präsident Roosevelt das Ogden River Projekt zum Bau des Pineview Dam.

Aufgrund des Zweiten Weltkriegs wurden das Eisenbahnnetz wieder stärker genutzt, was zu einem Wiederaufleben Ogdens führte. Während des Hochbetriebes im Zweiten Weltkrieg passierten täglich mehr als 100 Personenzüge Ogden.[40]

Während des Weltkriegs waren in den 1940er-Jahren fast 400.000 Deutsche und Italiener als Kriegsgefangene in den USA interntiert. Davon waren über 8.000 im Bundesstaat Utah in mehr als zehn Lagern zwischen Logan und Salina untergebracht. Das größte dieser Lager war das Camp Ogden, auf dem Gebiet des 1941 gegründeten Defense Depot Ogden,[41] das heute zum Business Depot Ogden gehört.[42][43] Später wurde das George E. Wahlen Ogden Veterans Home auf dem Land gebaut, auf dem sich das Kriegsgefangenenlager befand.[44] Einige der Gefangenen wurden nach dem Krieg US-Bürger.[45]

Beim Eisenbahnunfall von Bagley, bei dem zwei Züge am 31. Dezember 1944 etwa 27 km westlich von Ogden, bei der Betriebsstelle Bagley, aufeinanderfuhren, starben 50 Menschen und 79 wurden verletzt. Im Jahr 1951 starben bei einem schweren Auffahrunfall zweier Stromlinienzüge, die kurz nacheinander in Ogden gestartet waren, an der Grenze zwischen Wyoming und Utah 17 Passagiere und 159 wurden verletzt.[46]

Zwischen Segregation und Stagnation (1950–1990)Bearbeiten

 
Gantry Sign in Ogden vor dem Ben Lomond, 2019

Mit dem Rückgang des Eisenbahntransportes ab 1950 und besonders der Einstellung jeglichen Eisenbahnbetriebs ab 1972 geriet die Stadt in eine Phase des Verfalls, die bis zum Beginn der frühen 1990er-Jahre andauerte.[47] 1954 scheiterten Hausmakler bei dem Versuch nach Hautfarben getrennte Viertel in Salt Lake und Ogden zu schaffen.[48] Obwohl das Business Depot Ogden von 1941 bis 1997 betrieben wurde, war es nicht stark genug, um den Niedergang aufzuhalten.[49] In den 1950er-Jahren wurde der Schienenpersonenverkehr fast vollständig eingestellt, mit Ausnahme des Zugunternehmens Amtrak, das bis 1971 drei Mal pro Woche durch Ogden fuhr. Mit der Einstellung des Bahnverkehrs im Jahr 1972 begann eine Phase des Niedergangs in Ogden. Einige Regierungsbehörden und Unternehmen, die mit der Verteidigungsindustrie zu tun hatten, zogen auch nach dem Krieg weiterhin nach Ogden – darunter das Internal Revenue Regional Center, die Marquardt Corporation, die Boeing Corporation, die Volvo-White Truck Corporation, Morton-Thiokol und weitere kleinere Betriebe. Hiesige Geschäftsführer unternahmen erhebliche Anstrengungen, um mehr Privatwirtschaft in die Region zu bringen und von der Regierungsindustrie unäbhängig zu werden. Durch Bemühungen der Handelskammer und verschiedener Wirtschaftsorganisationen hat Ogden in den letzten Jahren eine Vielzahl von Industrie- und Handelsunternehmen in seinen Industriepark und seine Einkaufszentren gezogen.[50]

Um die Überlastung der Tempel in Salt Lake City und Provo zu beheben wurde im Jahr 1972 von der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage der Bau und die Einweihung des Ogden Utah Tempels vollendet. Tiefpunkt dieser Phase waren die sogenannten Hi-Fi-Morden von Ogden. Dabei geriet die Stadt im Jahre 1974 in die (inter-)nationalen Schlagzeilen, als bei einem brutalen Überfall fünf Menschen als Geiseln genommen und gezwungen wurden, flüssigen Abflussreiniger zu trinken. Drei Menschen starben, zwei überlebten mit irreparablen Schäden.

Um dem Rückgang des Konsums in der Innenstadt Ogden zu begegnen, wurde 1980 die Ogden City Mall eröffnet, deren wichtigste Geschäfte J.C. Penney, Nordstrom, Bon Marché und Zion Cooperative Mercantile Institution (ZCMI) waren. Im Jahr 1987 filmte die Sängerin Tiffany ihr Musikvideo zu I Think We’re Alone Now in der Ogden City Mall.[51] Die zweistöckige Mall war bis in die 1990er-Jahre sehr populär, aber nach dem Verlust so wichtiger Läden wie „Nordstrom“ oder „Weinstock's“ ging es so schnell bergab, dass sie im Jahr 2003 abgerissen wurde.[52] An ihrer Stelle wurde dann der 8,1 Hektar große Entertainment-Komplex The Junction errichtet, in dem es neben einem Megaplex 13 Theater auch Möglichkeiten zum Indoor Skydiving oder Indoor Surfen gibt. Anfang der 1980er-Jahre wurden in Ogden unter der Leitung des Piloten John Chotia preiswerte Ultraleicht-Flugzeuge produziert.[53] Am 10. September 1982 besuchte Präsident Ronald Reagan die Ogden Deseret Cannery und das Bishop's storehouse in Ogden.[54]

Erneuerung nach dem Jahr 1990Bearbeiten

 
Union Pacific 4014 in Ogden, zum 150. Jubiläum des Golden Spike, 2019

Seitdem die Weber State University am 1. Januar 1991 den vollen Status als staatliche Universität und ihren heutigen Namen erhielt, hat sie sich zu einer der wichtigsten Universitäten in Utah entwickelt, die Studenten aus den ganzen USA und weiteren 60 Ländern anzieht.

Im Jahr 2011 erhob der Staat Utah die von John M. Browning in Ogden entwickelte Browning M1911 zu einem offiziellen Symbol des Bundesstaates.[55] Am 3. April 2015 startete die Air Force One mit Präsident Barack Obama an Bord von der Hill Air Force Base in Ogden.[56] Der Präsident war dort am 2. April eingetroffen und hatte in einer Rede Maßnahmen für erneuerbare Energien angekündigt.[57] Beim bisher längsten Government Shutdown der amerikanischen Geschichte im Januar 2019 waren in Ogden 5000 Verwaltungsangestellte, vor allem des Finanzamtes und der Forstbehörde, betroffen.[58][59] Vom 9. bis 12. Mai 2019 wurde das 150. Jubiläum des Goldenen Spike von fast 100.000 Besuchern in Ogden gefeiert.[60]

EinwohnerentwicklungBearbeiten

Die Zahl der Einwohner lag 2018 bei 87.325.[61] Die Zahl der Einwohner hatte in den ersten hundert Jahren kontinuierlich zugenommen und 1960 einen Höhepunkt erreicht, aufgrund des wirtschaftlichen Rückgangs sank sie aber bis 1990. Seither steigt die Zahl aber, besonders durch den Zuzug spanischsprachiger Zuwanderer, wieder an.

 

Religionen und WeltanschauungenBearbeiten

 
LDS-Tempel in Ogden, 2018

Zwischen 73 und 78 Prozent der Einwohner Ogdens bekennen sich zu einer christlichen Konfession, vier Prozent geben eine nicht-christliche Religion an, davon jeweils etwa ein Prozent Judentum, Islam, Buddhismus und Hinduismus. Zwischen 55 und 62 Prozent der Einwohner gehören den Mormonen (Latter-day Saints, LDS) an. Zu den zahlreichen evangelikalen Freikirchen zählen sich etwa sieben Prozent der Einwohner Ogdens, zu den verschiedenen Mainline Protestant Churches etwa sechs Prozent. Der römisch-katholischen Kirche Ogdens gehören zwischen fünf und 8,7 Prozent der Einwohner;[62] sie bilden nach den Mormonen die zweitgrößte Gruppe. Die Zeugen Jehovas und die orthodoxen Kirchen machen jeweils weniger als ein Prozent aus.[63]

Christliche BekenntnisseBearbeiten

Im Vergleich zu Salt Lake City und anderen Regionen in Utah sind die Mormonen in Ogden nicht ganz so häufig vertreten. Die Zahl der Gläubigen, die dem Tempel in Ogden zugerechnet werden, wird mit 135.000 angegeben. Der 1972 vollendete Tempelbau der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage ist der vierzehnte seiner Art. Er wurde ursprünglich mit einem modernen Design gebaut, das dem Tempel in Provo sehr ähnlich war, aber bei einer im Jahr 2014 abgeschlossenen Renovierung wurden das Äußere und das Innere umfassend verändert.[64]

In Ogden gibt es vier römisch-katholische Gemeinden, die zur Diocese Salt Lake City gehören.[65] Im Jahr 1899 wurde die St. Joseph’s Catholic Church geweiht,[66] die St. James the Just Catholic Church 1966[67] und die Gemeinde der Holy Family Catholic Church 1979 (heutiges Kirchengebäude 2008 geweiht).[68] Katholische Gottesdienste werden auch vom Weber State University Newman Center organisiert.[69] Östlich von Ogden in über 2000 m Höhe befand sich von 1947 bis 2017 die Trappistenabtei Huntsville.

In Ogden gibt es über 51 einzelne christliche Gemeinde und Kirchen.[70]

JudentumBearbeiten

Die jüdische Gemeinde Brith Sholem („Bund des Friedens“)[71] umfasste 2019 etwa 45 Haushalte.[72] Das Innere der im Jahr 1921 im Beisein von etwa 1000 Menschen in der Grant Avenue eingeweihten Synagoge fiel am 30. Dezember 1989 einem Feuer zum Opfer, das durch einen Brandanschlag ausgelöst worden war.[73] Die Juden, größtenteils deutschen Ursprungs, verließen infolge der Bewegung der Zion's Cooperative Mercantile Institution Salt Lake City in Richtung Corinne. Eine Gruppe begann sich im Bekleidungsgeschäft von Benjamin Oppman in der 25th Street zu treffen. Die vielen jüdischen Bewohner der 25th Street brachten ihr den Spitznamen „Kleines Jerusalem“ ein. Sie begannen sich ab 1890 unter dem Namen „Ohab Sholem“ zu treffen, was sie zur ältesten durchgehend bestehenden jüdischen Gemeinde Utahs macht. Während dieser Zeit war die Gemeinde so orthodox, dass sie plante, separate Gebetsräume für die Frauen zu errichten. Im Jahr 1916 wurde sie in Brith Sholem umbenannt. Später änderte sich die Ausrichtung hin zum Reformjudentum. Einer der prominentesten Juden war Fred Kiesel, ein in Württemberg geborener Kaufmann, der 1889 zum Bürgermeister von Ogden gewählt wurde. Ogden war auch die Heimat von Ad und Abraham Kuhn, den Cousins von Abraham Kuhn, der 1867 zusammen mit Salomon Loeb in New York City die Investmentbank Kuhn, Loeb & Co. gegründet hatte.[74] Heute ist etwa die Hälfte der Familien interreligiös. Die kleine Gemeinde hat keinen Vollzeit-Rabbiner, sondern lässt einmal im Monat rabbinische Studenten aus Los Angeles einfliegen.[75][76]

PolitikBearbeiten

 
Ogdens Gemeindehaus, nach Westen, 2019

GemeinderatBearbeiten

Ogden wird von einem Bürgermeisterrat regiert, in welchem der hauptamtliche Bürgermeister als Exekutive und der siebenköpfige Teilzeitrat als Legislative fungiert. Alle gewählten Amtsträger haben eine Amtszeit von vier Jahren, wobei die Wahlen in ungeraden Jahren stattfinden und die Amtszeiten im Januar der geraden Jahren beginnen.

Die Regierung von Ogden City verfügte 2019 über ein Budget von 190 Millionen Dollar pro Jahr und beschäftigte fast 600 Vollzeitangestellte.[77] Neben der Erbringung üblicher kommunaler Dienstleistungen fördert die Regierung die wirtschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung. Die Stadt betreibt eine Sanierungsagentur (redevelopment agency, RDA), wobei der Stadtrat als RDA-Vorstand und der Bürgermeister als Geschäftsführer agieren. Die Tätigkeit der RDA hat sich seit ihrer Gründung im Jahr 1969 vervielfältigt, mit Steuereinnahmen von etwa 10 Millionen Dollar pro Jahr und einer ausstehenden Verschuldung von über 50 Millionen Dollar. Die ausgewiesenen Sanierungsgebiete umfassen heute fast alle zentralen Geschäftsviertel von Ogden, ebenso wie das Business Depot Ogden und mehrere andere Industriegebiete im Westen der Stadt.

BürgermeisterBearbeiten

Die Bürgermeister von Ogden waren seit 1851:[78]

1851–1871 Lorin Farr
1871–1876 Lester J. Herrick
1877–1878 Lorin Farr
1879–1882 Lester J. Herrick
1883–1886 David Harold Perry
1887–1888 David Eccles
1889–1890 Fred J. Kiesel
1891–1892 William H. Turner
1893–0000 Robert C. Lundy
1894–1895 Charles M. Brough
1896–1897 Hiram H. Spencer
1898–1899 John A. Boyle
1900–1901 Matthew S. Browning
1902–1905 William Glassman
1906–1907 Dr. E. M. Conroy
1908–1909 Alexander L. Brewer
1910–1911 William Glassman
1912–1915 A. G. Fell
1916–1917 Abott Rodney Heywood
1918–1919 Thomas Samuel Browning
1920–1923 Frank Francis
1924–1925 P. F. Kirkendall
1926–1927 George E. Browning
1928–1929 Frank Francis
1930–1933 Ora Bundy
1934–1939 Harman W. Peery
1940–1941 Fred M. Abbott
1942–1943 Harman W. Peery
1944–0000 Kent S. Bramwell
1944–1947 David S. Romney
1948–1949 Harman W. Peery
1950–1951 W. Rulon White
1952–1953 George T. Frost
1954–1959 Raymond W. Wright
1960–1961 LeRoy B. Young
1962–1965 Dr. Merle E. Allen
1966–1973 Dr. Bart Wolthius
1973–1983 A. Stephen Dirks
1983–1987 Robert A. Madsen
1987–1989 Clifford L. Goff
1989–1991 Scott Sneddon
1992–1999 Glenn J. Mecham
1999–2011 Matthew Godfrey[79]
seit 2012 Mike Caldwell[80]

StädtepartnerschaftenBearbeiten

Seit 1954 besteht eine Städtepartnerschaft mit Hof in Bayern.[81] Dabei handelte es sich um die erste deutsch-amerikanische Städtepartnerschaft überhaupt. 1954 nahmen Friedrich Poppenberger (1904–1992) und Heinrich Giegold (1924–2006) an einem von den Vereinigten Staaten von Amerika initiierten Kulturaustauschprogramm teil, bei dem die beiden von deutscher Seite am Abschluss der ersten deutsch-amerikanischen Städtepartnerschaft überhaupt mitarbeiteten.[82]

Kultur und SehenswürdigkeitenBearbeiten

Historic 25th StreetBearbeiten

 
Historic 25th Street, nach Westen, 2019

Die Historic 25th Street ist ein historisches Viertel in Ogden,[83] dessen westlicher Teil im National Register of Historic Places eingetragen ist. Das Viertel erstreckt sich über drei Blöcke der 25th Street, beginnend mit der Wall Avenue am westlichen Ende und endend mit der Washington Avenue im Osten, wobei die Lincoln und Grant Avenues durchquert werden. Die Geschichte der Straße beginnt mit der Eröffnung der Union Station am westlichen Ende der Straße, während der Fertigstellung der Ersten Transkontinentalen Eisenbahn im Jahr 1869. Im frühen 20. Jahrhundert war sie ein aktives Zentrum mit Einzelhandelsgeschäften, Restaurants, Lokalen, Hotels und Wäschereien. Die Straße war aber auch ein Ort illegaler Aktivitäten wie Glücksspiel, Prostitution und Drogenverkauf. Im Volksmund bekannt als Two-Bit Street, erhielt die Straße einen so schäbigen Ruf, dass selbst Al Capone angeblich gesagt haben soll, dass Ogden für ihn eine zu wilde Stadt sei.[84][85] Eine andere Legende erzählt von einem System unterirdischer Tunnel, die von Schmugglern während der Prohibition geschaffen wurden und von der Union Station in das Bigelow-Ben Lomond Hotel am östlichen Ende des Stadtteils reichten.[86] Heute bietet die Historic 25th Street Restaurants, Kunstgalerien, Einzelhandelsgeschäfte und Veranstaltungen im Freien wie Autoshows. Es gibt einen wöchentlichen Bauernmarkt immer Samstags vormittags (9–14 Uhr) zwischen Ende Juni und Mitte September.[87] Der Washington Boulevard zwischen der 20th und der 26th Street, einschließlich der Kreuzung zur 25th Street wird im Volksmund als The 'Vard bezeichnet und bildet zusammen mit der 25th Street das Herz der Downtown Ogden.[88] Regionalentwicklungspläne, die eine Verkehrsberuhigung und weitgehende Nutzung durch Fußgänger vorsehen, werden bisher nur an den Tagen mit Veranstaltungen umgesetzt.[89]

Theater und MuseenBearbeiten

 
Peery’s Egyptian Theatre, zwischen 1980 und 2006, fotografiert von Carol M. Highsmith

Das Peery’s Egyptian Theater ist ein Mehrzweck-Theater mit 800 Sitzplätzen, das ursprünglich 1924 von Harmon und Lewis Peery als Filmpalast erbaut worden war. Bis in die 1980er-Jahre war der Bau so verfallen, dass er fast abgerissen worden wäre. Aber er konnte so rekonstruiert werden, dass er 1997 als Teil des Ogden Eccles Conference Center wiedereröffnet wurde. Dafür stattete man ihn mit einer kompletten Theaterbühne und Umkleideräumen aus. Peery’s Egyptian Theater ist einer von drei ägyptischen Kinopalästen im Nordwesten der USA. Abgeschlossen wurde die Restaurierung mit der Wiederherstellung der großen Wurlitzer-Pfeifenorgel im Jahr 2004. Das Theater ist im Besitz des Weber County und wird von Ogden Eccles Conference Center & SMG verwaltet.[90]

An weiteren Theatern in Ogden sind das The Ziegfeld Theater[91] und das Good Company Theatre zu nennen.[92]

Das im Jahr 1981 gegründete Hill Aerospace Museum war ab 1987 in einem Lagerhaus aus dem Zweiten Weltkrieg untergebracht, bis es 1991 an seinen jetzigen Standort überführt wurde. Das jetzige etwa 5000 Quadratmeter große Gebäude umfasst neben der Ausstellung des U.S. Air Force Museums auch eine Hall of Fame der Luftfahrt in Utah. Insgesamt werden in der Ausstellung über 90 Flugzeuge aus der ganzen Welt gezeigt, dazu kommt eine Vielzahl an Munition, Ausrüstung und Hilfsfahrzeugen. Zu den vielen ausgestellten Flugzeugen gehören eine B-17 Flying Fortress, eine SR-71C Blackbird, ein A-10 Thunderbolt II und einer der ersten einsatzbereiten F-16 Fighting Falcon USAF 79-0388.[93]

Das Ott Planetarium ist ein Planetarium der Weber State University, das nach Layton P. Ott und seiner Familie benannt ist. Das Sternen-Theater des Ott Planetariums bietet Platz für 60 Personen unter einer perforierten Aluminiumkuppel mit einem Durchmesser von 9,1 Metern. Bilder und Videos werden mit einem einzigen Projektor von der Mitte des Raumes auf die Kuppel projiziert und mit 5.1-Kanal-Surround-Sound unterlegt. Im Dezember 2004 rüstete das Ott Planetarium sein Hauptprojektionssystem von einem 1969er Spitz A4 auf ein Konica Minolta Mediaglobe Fulldome Videosystem auf. Im Jahr 2006 erhielt das Planetarium 1 Million Dollar für die Entwicklung von Bildungsprogrammen. Ein Teil dieses Geldes wurde für den Kauf eines 128 CPU Render-Clusters und von Workstations für die Produktion von Starshows verwendet.[94] Als erste astronomische Untersuchung aus Ogden ist eine Beobachtung einer Passage des Merkurs vor der Sonne am 6. Mai 1878 bekannt.[95][96]

Das im Jahr 1992 eröffnete Treehouse Children's Museum bietet jedes Jahr pädagogische Ausstellungen und Programme für mehr als 175.000 Besucher an. Ursprünglich befand sich das Museum in der Ogden City Mall, dann in der 23th Street. Das Gebäude des Elizabeth Stewart Treehouse Museum wurde im Jahr 2006 eröffnet. Zentrum dieses Museums ist ein zehn Meter hoher künstlicher Baum, der von Treehouse Mitarbeitern gebaut wurde.[97]

Die Ogden Union Station ist ein Bahnhof in Ogden, am westlichen Ende der Historic 25th Street, südlich des Ogden Intermodal Transit Center. Der Name des ehemaligen Knotenpunktes der Union Pacific and Central Pacific Railroads spiegelt die gemeinsame Bezeichnung von Bahnhöfen wider, deren Gleise und Einrichtungen von den Eisenbahnunternehmen gemeinsam benutzt werden. Heute wird das Gebäude nicht mehr als Eisenbahndrehkreuz genutzt, sondern als kulturelles Zentrum der Stadt. Es beherbergt das Utah State Railroad Museum, das Spencer S. Eccles Rail Center, das John M. Browning Firearms Museum, das Utah Cowboy and Western Heritage Museum und das Browning-Kimball Classic Car Museum. Eine Kunstgalerie zeigt monatlich wechselnd Werke lokaler und regionaler Künstler. Die Myra Powell Gallery bietet Wanderausstellungen und die permanente Kunstsammlung der Station. Die Union Station Research Library verfügt über eine umfangreiche Sammlung historischer Fotos und Dokumente aus Ogden, die der Öffentlichkeit zugänglich sind.[98]

Die Einrichtung des Utah State Railroad Museum wurde erstmals während der Hundertjahrfeier des Golden Spike im Jahr 1969 geplant. Aber erst 1971, als Amtrak den Personenverkehr über Ogden übernahm, wurde mit der Umsetzung der Pläne begonnen. Das Bahnhofsgebäude wurde 1977 für eine Periode von 50 Jahren an die Stadt Ogden übergeben und mit der Renovierung der geplanten Museen begonnen. Bei der Einweihungsfeier 1978 fuhr die Union Pacific ihre berühmte UP 8444 (Nr. 844) an der Spitze eines speziellen Personenzuges von Cheyenne in Wyoming zum neuen Museum. Sie spendeten auch einen, von Industrial Works gebauten, Dampfbock und einen Dampfschaufelradschneepflug (gebaut von ALCO 1912). Diese gehören zu den letzten dampfbetriebenen Geräten, die im Union Pacific System eingesetzt wurden. Der Staat Utah machte 1988 aus der Union Station das Utah State Railroad Museum. Dies führte im Laufe der Jahre zu einer Reihe von Spenden seitens der Union Pacific, darunter eine UP 6916, eine DD40AX "Centennial" (eine der größten jemals gebauten Lokomotiven) und eine D&RGW 5371, des einzigen SD40-T2 Tunnelmotors in seiner ursprünglichen westlichen Lackierung von Denver & Rio Grande. Die Eisenbahnausrüstung wurde von anderen Orten mitgebracht, wie z. B. UP-Klasse FEF Nr. 833 und eine Dampflokomotive der Klasse FEF-2.[99] Zur Sammlung in Ogden gehört auch eine 4-8-4-Lokomotive.

Das Utah Cowboy and Western Heritage Museum ist Männern und Frauen gewidmet, deren Leben die Unabhängigkeit, Belastbarkeit und Kreativität der Menschen veranschaulicht, die Utah besiedelten und sich für eine westliche Lebensweise einsetzten. Die Utah Cowboy Hall of Fame ist ein Teil des Museums. An das Museum ist ein Forschungszentrum samt Bibliothek angeschlossen, das die westliche Kultur Utahs und seiner Bewohner durch Wort und Bild dokumentiert.[100]

Das John M. Browning Firearms Museum zeigt viele originale Modelle von Schusswaffen, die von John M. Browning entworfen wurden. Dazu gehören Gewehre, Schrotflinten, Pistolen, Maschinengewehre und Kanonen. Die grundlegenden Mechanismen vieler moderner Schusswaffen wurden erstmals von John M. Browning entwickelt. Brownings Entwürfe waren die Grundlage für viele der Modelle, die von Winchester, Colt, Remington, Stevens und Fabrique National (FN) aus Belgien hergestellt wurden. Insgesamt vier Generationen von Browning's sind im Museum vertreten. Von Johnathan, dem Vater, gibt es die "Harmonika" sowie ein drehbares Zylindergewehr. Der Sohn, Val A., hat einen Großteil der frühen Arbeiten an der übereinander angeordneten Schrotflinte durchgeführt. Bruce W., der Enkel, ist Erfinder und Designer einiger der neueren Browning-Schusswaffen.[101]

An weiteren Museen in Ogden sind das Spencer S. Eccles Rail Center sowie das Browning-Kimball Classic Car Museum zu nennen.[102]

Musik und KinosBearbeiten

 
Konzert im Amphitheater hinter dem Rathaus, 2019

Das Ogden Amphitheater ist ein Veranstaltungsort im Freien in der Innenstadt von Ogden mit einer Fläche von 280 Quadratmetern vor dem Bühnenbereich, der 273 feste Sitzplätze und auch Plätze für Rollstuhlfahrer bietet. Dieser Bereich wird durch 1830 Quadratmeter Rasenfläche ergänzt. Weitere 840 Quadratmeter Pflasterfläche im nördlichen Bereich sind als Stehplätze oder für die Unterbringung von Ausstellern geeignet. Insgesamt bietet das Amphitheater 2100 Sitzplätze oder 7300 Stehplätze. Das Amphitheater wird regelmäßig für Musikkonzerte nationaler (2019: The Flaming Lips, The National) wie internationaler Künstler (OMAM) genutzt.[103]

Ogden verfügt über mehrere Kinos: The Cine Pointe Theater in der 12th,[104] weiterhin ein Megaplex Theatres Ogden - The Junction[105] sowie das Cinemark Tinseltown 14.[106] Das Cinema 502 ist ein Programmkino mit 27 Sitzplätzen, das auch für private Feierlichkeiten angemietet werden kann.[107] Weitere Kinosäle bieten das Brewvies Ogden oder das Walker Cinemas North Ogden.

Denkmalgeschützte BauwerkeBearbeiten

Das Dennis A. Smyth House gilt als repräsentativ für den Eklektizismus der Viktorianischen Architektur.

Das 1927 gebaute Bigelow-Ben Lomond Hotel liegt an der Ecke 25th Street/Washington Boulevard. Am gleichen Standort war 1891 das fünfstöckige Reed-Hotel errichtet worden. Das Bigelow-Ben Lomond Hotel kostete 1.250.000 Dollar und wurde für Utah ungewöhnlichen italienischen Renaissance-Revival-Stil erbaut. Radisson kaufte das Hotel in den 1980er-Jahren und erneuerte es.[108]

Im National Register of Historic Places wurden im Oktober 2019 in Ogden 60 Baudenkmale aufgezählt.[109]

Grünflächen, Park und TrailsBearbeiten

 
Wegweiser Bonneville Shoreline Trail, Ogden, 2019

In der Stadt bietet der Municipal Garden eine zentral gelegene allgemein nutzbare Grünfläche.[118]

Die Berge und Flüsse bei Ogden bieten viele Möglichkeiten für Freizeitaktivitäten im bergigen Gelände. Ein ausgedehntes Wegenetz am östlichen Stadtrand bietet direkten Zugang zu den Höhen des Wasatch Range. Die Ausläufer werden zum Wandern, Laufen, Mountainbiken und je nach Jahreszeit auch zum Schneeschuhlaufen und Langlaufen genutzt. Steile Pfade führen nach Osten in die Berge, denn viele Bergpfade beginnen direkt am Rand der Stadt. Ein System von gepflasterten Pfaden verläuft entlang der Ufer der Flüsse Ogden und Weber.[119]

Der überregionale Bonneville Shoreline Trail folgt der ehemaligen Uferlinie des Lake Bonneville, der vor rund 16.000 Jahren mit 52.000 km² seine größte Ausdehnung erreichte und vor 14.500 Jahren, als der natürliche Damm brach, die Bonneville-Flut auslöste. Die als „Trailheads“ bezeichneten Einstiegspunkte zu den Wanderwegen, auf der Höhe von Ogden sind der Ogden Nature Center Trailhead, 420 Harrison Trailhead, Douglas Street Trailhead, 9th Street Trailhead, Hislop Drive Trailhead, 22nd Street Trailhead, Rainbow Gardens Trailhead, Mount Ogden Park Trailhead, Beus Drive Trailhead und der Beus Canyon Trailhead.

 
Bonneville Shoreline Trail nach Norden, mit Ben Lomond, 2019

Der Gib's Loop hat eine Länge von 5 km (3,1 Meilen) und umrahmt den Mt. Ogden Park. Der Name des Trails geht auf Gilbert „Gib“ Wallace (1925–2010) zurück, der über lange Zeit die Trails im bergigen Umland von Ogden angelegt hat. Der Mt. Ogden Park ist ein multifunktionales Erholungsareal mit Sportstätten, Tennisplätzen, Picknik- und Spielplätzen sowie einem 18-Loch Golfplatz. Der hügelige Trail ist verbunden mit dem Bonneville Shoreline Trail, dem Strong's Canyon Trail und dem Weber State Parcours. Teile des Trails sind zum Mountainbiken, andere zum Wandern ausgewiesen. Die Trailheads liegen an der 29th Street, 36th Street sowie 32nd und Taylor Avenue. Der Gib's Loop wird unterhalten als Teil des Ogden Trails Network (OTN).

 
Eines der 60 Fiberglas-Pferde des Pioneer Trails, 2015

Im 1994 gegründeten Ogden Botanical Gardens stehen auf einer Fläche von 12 Hektar über 120 Baumarten. Der botanische Garten wird jährlich von 120.000 Gästen besucht.[120] Der öffentliche Park liegt am Ogden River und beherbergt Rosen-, Cottage-, Vierjahreszeitenpflanzen, aber auch japanische, wasserliebende, Kaktus- und andere Gewächse. Mit Hunderten von Stauden, Einjahrespflanzen und Bäumen bietet er einen ruhigen Ort der Entspannung. Das ganze Jahr über werden Kurse und Veranstaltungen angeboten, um mit anderen Gärtnern Ideen auszutauschen. Einer der beliebtesten Bereiche ist der große Rosengarten mit über 250 Rosen, die über 50 verschiedene Sorten repräsentieren.[121]

Das 1975 als erstes Natur-Center in Utah gegründete Ogden Nature Center besuchen jährlich etwa 50.000 Gäste.[122] Es beherbergt auf einer Grundfläche von etwa 6,2 km² über 149 Vogelarten.[123]

Im 1993 gegründeten George S. Eccles Dinosaur Park finden sich auf 2,5 Hektar (5 acre) Fläche mehr als 100 Repliken von Dinosauriern, die von prähistorischen Kriechtieren über Raubtiere bis hin zu Flugsauriern reicht. Diese realistischen Skulpturen in Originalgröße basieren auf echten Fossilien-Skeletten und werden durch Technik, künstlerische Details und ein modernes Soundsystem zum Leben erweckt. 2007 wurde der Park um das Stewart Museum erweitert. 2018 wurde der Park grundlegend überarbeitet und neu eröffnet.[124][125]

Weitere Trails sind der Waterfall Canyon Trail, der WSU Discovery Trail, der Weber State Parcours, der Beus Canyon Trail, der Ogden River Parkway, der Riverdale Weber River Parkway, der Millenium Park Patheway oder der Mountain View Park Pathway.

Das Designprojekt Trail to Pioneer Days ist eines der größten öffentlichen Kunstprojekte seiner Art in Utah. Mehr als 60 lebensgroße Pferde aus Fiberglas, die von den bekanntesten Künstlern der Region entworfen und bemalt wurden, sind entlang der Historic 25th Street, der Junction und des Washington Boulevards ausgestellt. Sie weisen den Weg zum Ogden Pioneer Stadion, wo die Ogden Pioneer Days ihren Ursprung haben.[126]

Friedhöfe und DenkmälerBearbeiten

Der Ogden City Cemetery wurde bereits 1851 in einer Urkunde erwähnt und enthält heute über 50.000 Grabstätten. Hier fand der wegen Apostasie exkommunizierte ehemalige Präsident des Quorums der Zwölf (President of the Quorum of the Twelve) der LDS-Kirche, Thomas B. Marsh, seine letzte Ruhestätte. Haustiere finden Platz auf dem Tiffany Mack Memorial Pet Cemetery.[127][128] Der Lindquist's Washington Heights Memorial Park, der auch als Washington Heights Memorial Park bezeichnet wird und über 15.000 Grabstätten enthält, liegt am Washington-Boulevard in Ogden. An bekannten Personen, die hier ihre letzte Ruhestätte fanden, sind zu nennen, der republikanische Abgeordnete Henry Aldous Dixon (1890–1967) und der Schauspieler Robert Walker (1918–1951).[129]

Zentral an der 25th Street liegt der auf private Initiative gegründete America's Fallen Firefighter Memorial Park. Er hat das Ziel, die Namen aller im Dienst ums Leben gekommenen Feuerwehrleute der Vereinigten Staaten seit dem Jahr 1800 (2019: 6827) zu dokumentieren.[130]

SportBearbeiten

Auf den Bergen östlich von Ogden befinden sich drei Skigebiete: Snowbasin, Powder Mountain und Wolf Mountain/Nordic Valley.[131] Beliebte Langlaufgebiete sind Snowbasin und der North Fork Park von Weber County.

Das Skigebiet Snowbasin wurde 1939 eröffnet und ist Teil der Bemühungen der Stadt Ogden, die Wasserscheide des Wheeler Creek wiederherzustellen. Snowbasin ist eines der ältesten kontinuierlich betriebenen Skigebiete der Vereinigten Staaten. In den ersten fünfzig Jahren wuchs Snowbasin und nach großen Investition in Lift- und Beschneiungsanlagen wurden hier 2002 die olympischen alpinen Skirennen für Abfahrt, Kombination und Super-G veranstaltet. Der Film Frozen wurde 2009 dort gedreht. Snowbasin befindet sich auf dem Mount Ogden am westlichen Ende der State Route 226.[132]

Powder Mountain ist nach skifähigen Flächen – es verfügt auf 34,3 km² über 154 Loipen, neun Lifte und zwei Geländeparks – das größte Skigebiet der USA. Powder Mountain verfügt über sechs Sessellifte (ein dreifacher, ein vierfacher fester und ein abnehmbarer Vierer) und drei Schlepplifte. Neben dem mit dem Lift erreichbaren Gelände ist es auch für Pistenraupen und schneegängige Fahrzeuge sowie geführte Touren zugänglich.[133]

Der Wolf Mountain (ehemals Wolf Creek Utah Ski Resort) ist ein kleines, nur 0,4 km² großes, lokales Skigebiet im Nordic Valley. Das Resort ist bekannt für seine günstigen Tickets und als ein guter Ort, um Kindern das Skifahren oder Snowboarden zu lehren. Die längste Abfahrt ist 490 m lang.[134] Das Gebiet wurde bis 2005 auch als Nordic Valley bezeichnet.[135]

Kajakfahren ist ein beliebter Sport auf Teilen der Flüsse Ogden und Weber. Am Weber River im westlichen Teil der Stadt liegt ein entwickelter Kajakpark. Auch die Stauseen bei Ogden werden für eine Vielzahl von Wassersportarten genutzt.

Die USA National Championships des Cross-Triathlon-Ausdauerwettkampfs Xterra werden seit 2005 jährlich in Ogden ausgetragen.

Ogden ist auch die Heimat des Minor-League-Baseballteams Ogden Raptors der Pioneer League.[136] Diese spielen im 1997 eröffneten Lindquist Field-Stadion (Kapazität: über 8000 Plätze).

Die angesetzten Rennen im Rahmen des Skiweltcups der Saison 2000/01 am 24. und 25. Februar 2001 wurden abgesagt und ersatzlos gestrichen. Die Stadt war Austragungsort der Ski-Alpin-Speed- (Abfahrt, Super-G) und Curling-Wettbewerbe der Olympischen Winterspiele 2002. Im Jahr zuvor waren die Curling-Juniorenweltmeisterschaft 2001 vom 15. bis 25. März in Ogden ausgetragen worden.

Im Juni 2012 fand in Ogden ein internationales Qualifikationsturnier statt, bei dem Quotenplätze für den Einzel- und den Mannschaftswettbewerb im Bogenschießen der Olympische Sommerspiele 2012 in London vergeben wurden.

Die Weber State Wildcats repräsentieren die 7 Männer- und 9 Frauen-Leichtathletikteams der Weber State University in Ogden. Die Wildcats treten in der NCAA Division I FCS an und sind Mitglieder der Big Sky Conference.[137] Ihr Maskottchen ist Waldo, die Wildkatze, und die Teamfarben sind lila und weiß.[138]

Das Dee Events Center ist eine multifunktionale Indoor-Arena in Ogden. Die kreisförmige, 11.592 Sitzplätze fassende Kuppelarena wurde 1977 nach zwei Jahren Bauzeit eröffnet und nach der Familie Lawrence T. Dee benannt, wegen deren umfangreicher Beiträge zum Bau der Arena. Als größte Arena in Utah nördlich von Salt Lake City ist sie die Heimstätte der Weber State University Wildcats Basketballteams der Männer und Frauen. Bis 2006 war hier auch die Volleyballmannschaft der Damen untergebracht. Der Veranstaltungsort war bisher zehn Mal Gastgeber der Big Sky Conference Herren-Basketballturniers: 1979, 1980, 1984, 1995, 1999, 2003, 2007, 2009, 2010 und 2014. Hier wurden drei Mal NCAA-Turnierspiele der ersten und zweiten Runde veranstaltet, 1980, 1986 und 1994, weiterhin die West Regionals 1983. Am Ende der Saison 1995/1996 wurde ein neuer Basketballfeldboden verlegt. Im Sommer 2010 wurde ein Pro-Star Vision Screen Scoreboard eingebaut, das über 4 HD-LCD-Bildschirme und weitere Voll-LED-Anzeigen verfügt.[139][140]

Schwimmen ist in Ogden in natürlichen Wasserläufen wie dem Ogden River oder dem aufgestauten Pineview Reservoir möglich. Es gibt aber auch zahlreiche Schwimm- und Freibäder,[141] wie das Lorin Farr Park oder das Aquatic Center. Öffentliche Schwimmbäder sind der Ben Lomond Community Swimming Pool und der Ogden High Pool.[142] Weitere Schwimmbäder sind das Marshall White Center, das Roy Recreation Center oder Clearfield City.

Golfspielen ist in Ogden aufgrund der günstigen Preise der Plätze in der Bevölkerung weit verbreitet. Insgesamt gibt es auf dem Stadtgebiet 7 Golfplätze. Während der Mount Ogden Golf Course (18 Loch, 5898 m) und der El Monte Golf Course (9 Loch, 2751 m) von der Gemeinde unterhalten werden, sind der Schneiter's Riverside Golf Course (18 Loch, 5648 m), der Mulligans Creekside Golf Course (9 Loch, 1615 m), der The Barn Golf Club (18 Loch, 5501 m) sowie der Remuda Golf Course (18 Loch, 5760 m) öffentlich, wohingegen der Ogden Golf & Country Club (18 Loch, 6132 m) privat betrieben wird.[143]

Mountainbike Trails sind auf den östlichen Höhen der Wasatch-Berge zahlreich vorhanden: Wheeler Creek To Coldwater Overlook, Bonneville Shoreline Trail – East Ogden Bench, Skyline Trail, Green Pond & Snowbasin Trail System sowie Bonneville Shoreline Trail – North Section.[144][145]

Ogden bietet zahlreiche Möglichkeiten zum Klettern, Bouldern und Eisklettern, wie am Malan’s Waterfall, Patriot Crack oder The Cave.[146] Die Erschließung der meisten Routen ist mit George Lowe und Greg Lowe verbunden. Letzterer ist der Vater von Jeff Lowe (1950–2018), dem zugeschrieben wird, das moderne Eisklettern aus Europa in die Vereinigten Staaten gebracht zu haben.[147]

Regelmäßige VeranstaltungenBearbeiten

 
Farmersmarket in der 25th Street, Ogden, 2019
Ladenauslage zu Halloween in 25th Street, 2019

Die Stadt bietet an ungefähr 20 Wochenenden im Jahr Veranstaltungen an, wie das Ballon Festival, Christmas Village oder Wasatch Yeti Bash.[148] Ogden war zeitweise, zuletzt 2016, ein Veranstaltungsort für das Sundance Film Festival. Seit 2017 gibt es das Ogden Film Festival.[149] Zudem findet seit dem Jahr 2004 jährlich ein lokales Filmfestival statt, das Foursite Film Festival genannt wird.

Der wöchentliche Sommer-Bauernmarkt findet immer Samstags vormittags (9–14 Uhr) zwischen Ende Juni und Mitte September in der Historic 25th Street statt. Nach einer Woche Pause wird er abgelöst vom Herbst-Bauernmarkt, der zwischen Ende September und Ende Oktober ebenfalls Samstags vormittags (9–14 Uhr) aber im Ogden Amphitheater stattfindet.[150]

Seit 2001 wird jährlich im Monat Mai ein Ogden-Marathon ausgetragen, an dem zwischen 300 (2001) und über 2500 (2014) Sportler teilnehmen.[151][152]

Die Stadt bietet eine Konzertserie im Sommer etwa jeden zweiten Mittwoch zwischen Anfang Juni und Ende September an.[153] Die LGBT-Community veranstaltet seit 2015 ein jährliches Ogden Pride Festival.[154]

Wie in den Vereinigen Staaten üblich werden viele Geschäfte und Privathäuser, teilweise sehr ausgiebig, für das Fest Halloween geschmückt. Die Stadt bietet verschiedene Veranstaltungen im Umfeld des Termins an.[155]

TourismusBearbeiten

Im Jahr 2014 besuchten 750.000 Touristen die Stadt.[156] Wichtigste Sehenswürdigkeit in der Stadt ist die Historic 25th Street.[157] Die Ogden Botanical Gardens werden jährlich von 120.000 Gästen besucht, das Ogden Nature Center von etwa 50.000 und das Treehouse Children's Museum von 175.000 Besuchern. In der Stadt gibt es neben 14 Hotels zahlreiche Übernachtungsmöglichkeiten in Bed & Breakfast oder auf Campingplätzen.[158]

Kulinarische SpezialitätenBearbeiten

Die Becker Brewing and Malting Company (BBMC) wurde 1890 von der bayrischen Familie Becker in Ogden gegründet und befand sich an der Ecke 19th Street/Lincoln Avenue. Zuvor hatten Importbiere die Stadt dominiert. Doch die in der Bierherstellung ausgebildete Familie Becker benutzte die traditionellen bayerischen Braumethoden und scheute keine Kosten nur lokale, erstklassige Zutaten mit sorgfältiger Qualitätskontrolle zu nutzen. Das Unternehmen verkaufte an den regionalen Markt in den Staaten Utah, Nevada, Idaho, Oregon, Colorado, Arizona und Kalifornien, aber auch nach Illinois und Pennsylvania. 1906 wurde BBMC zum Vertreter der Anheuser-Busch Brauvereinigung ernannt. 1917 teilte die Firma ihre Aktivitäten auf. Der Betrieb in Ogden wurde in Becker Products Company umbenannt, und die Becker Brewing Company, welche die Bierproduktion übernahm, wurde im nahegelegenen Evanston (Wyoming) gegründet. Als die Prohibition 1920 in Kraft trat, gelang es der Brauerei, auf die Herstellung von alkoholfreiem Bier, Softdrink-Produkten und der Herstellung von Eis auszuweichen. Selbst ein Geflügelgefrierunternehmen wurde gegründet. Dieser Erfolg führte die Brauerei bis zum Ende der Prohibition 1933 und machte Becker Brewing & Malting Co. zur einzigen betriebsbereiten Brauerei in Utah. Das Fehlen der Bierauswahl durch das Verbot führte langfristig zur Bildung nationaler Großbrauereien, die sich gegenseitig die Preise unterboten und so die lokale Brauindustrie zerstörten. Bis 1968 mussten die beiden Becker-Gesellschaften ihren Betrieb deshalb einstellen.[159][160]

In Ogden sind in den letzten Jahren wieder einige Mikrobrauereien und Destillerien gegründet worden, die starkes mediales und öffentliches Interesse auf sich gezogen haben:[161] die Ogden's Own Distillery,[162] die Roosters Brewing Co.[163], die Talisman Brewing Company[164], die UTOG Brewing[165] und die New World Distillery.[166]

Wirtschaft und InfrastrukturBearbeiten

UnternehmenBearbeiten

Die zehn größten Arbeitgeber waren 2018 in absteigender Reihenfolge das Finanzministerium der Vereinigten Staaten, Weber County School District, McKay-Dee Hospital Center, Weber State University, Autoliv, State of Utah, Fresenius, Ogden City School District, America First Credit Union, Wal-Mart, The Home Depot und das Weber County.[167][168] Hinzu kommen einige Firmen, die ihren Hauptsitz in Ogden haben, dazu gehören die Vertriebs- und Marketinggesellschaft MarketStar, der Sicherheitsausrüster für Kraftfahrzeuge Autoliv North America, die Bankdienstleister Bank of Utah und America First Credit Union sowie das Software-Unternehmen Kadince. Auch die International Armoring Corporation hat ihren Sitz in Ogden.

Ein Großteil der Tests des Online-Magazins Tom's Hardware findet in New York und einem Werk in Ogden statt, das der Muttergesellschaft Purch gehört.

Das Warenlager und Kundendienst-Center des E-Commerce-Versandhauses Wayfair, das seit 2011 in Ogden angesiedelt ist, verwaltet den Versand in den westlichen Teil der USA und ist das vorrangige Kundendienst-Center. Auch die Firma General Atomics hat eine Niederlassung (2016) in Ogden.

Im Jahr 1964 gründete William G. Dilley die Firma Spectra Sonics in Ogden, die auf professionelle Audioausrüstung für Aufnahmestudios, Rundfunk (Radio und Fernsehen), Performing Arts Center, Filmstudios und andere verwandte Bereiche spezialisiert ist.[169] Mit dem Equipment wurden beispielsweise die Ardent Studios in Memphis, Tennessee, ausgestattet.

Die Firma Autoliv verlagerte 2001 ihre Airbagproduktion von Ogden nach Mexiko.

Die Arbeitslosenquote in Ogden liegt bei 3,8 % (USA: 3,9 %).[170] Die Zuwachsrate bei Jobs (Job Growth) lag 2017 bei 3 % und die Lebenshaltungskosten lagen 2 % unter dem nationalen Durchschnitt.[171]

MedienBearbeiten

Der Standard-Examiner ist eine tägliche Morgenzeitung, die in Ogden veröffentlicht wird. Mit rund 30.000 Abonnenten am Sonntag und 25.000 Abonnenten pro Tag ist sie nach der The Salt Lake Tribune und den Deseret News die drittgrößte Tageszeitung in Utah. Sie wurde am 23. März 1993 von Sandusky Newspapers, Inc. in Sandusky, Ohio, übernommen.[172] Gegründet vom Journalisten Frank J. Cannon erschien die erste Ausgabe des als Abendzeitung gegründeten Blattes am 1. Januar 1888. Im Jahr 1904 traf der Ogden-Standard auf die Konkurrenz des Ogden Examiner. Bis 1920 konkurrierten der Standard – im Besitz von William Glasmann – und der Examiner, bis beide am 1. April 1920 fusionierten und so den Standard-Examiner schufen. Im Jahr 2000 wechselte der Standard-Examiner in das Business Depot Ogden, einen Gewerbepark, der früher das Defense Depot Ogden beherbergte. In den neuen Büros wurde auch eine Druckmaschine für 10 Mio. Dollar installiert. Gleichzeitig wurde aus der Abend- eine Morgenzeitung. Im August 2015 ergänzte der Standard-Examiner seinen Newsroom um ein Real Time Desk, das Nachrichten online verbreitet und Leser in Social Media bedient.[173] Mitte 2018 kaufte The Ogden Newspapers Company aus West Virginia den größten Teil des Ogden Standard-Examiner.[174]

Öffentliche EinrichtungenBearbeiten

BibliothekenBearbeiten

Die 1864 gegründete Weber County Library hält über 500.000 Medien für die Öffentlichkeit bereit und hat 887 gedruckte Zeitschriften abonniert.[175]

Die Stewart Library an der Weber State University hält neben den Büchern für den universitären Forschungs- und Lehrbetrieb auch sechs archivalische Sammlungen bereit.[176]

Ende April 2019 wurde ein neues FamilySearch Center in Ogden eröffnet.[177] Das der Öffentlichkeit zugängliche Gebäude bietet an 13 interaktiven Screens und 48 Computerarbeitsplätze die Möglichkeit zu genealogischen Recherchen in den digitalisierten Beständen von FamilySearch.[178]

AmtsgebäudeBearbeiten

 
Altes Postgebäude, nach Westen, 2019

Das Alte Postamt und Gerichtsgebäude in Ogden wurde in den Jahren 1905 bis 1909 im neoklassizistischen Stil errichtet. Es diente als Gerichtsgebäude sowie als Postamt und wurde 1979 in das Nationale Register der historischen Orte eingetragen.[179]

 
Hansen Federal Building Ogden, 2019

Das James V. Hansen Federal Building (ursprünglich Federal Building United States Court House) wurde von Keith W. Wilcox and Associates entworfen und zwischen 1963 und 1965 gebaut. Das modernistische, sechsgeschossige Gebäude liegt an der nordöstlichen Ecke der Grant Avenue und der 25th Street. Vor dem Südeingang befindet sich ein Eingangsplatz mit Granitpflastersteinen und zwei Brunnen. Zu den Innenräumen, die ihren ursprünglichen Grundriss und viele der ursprünglichen Ausführungen beibehalten haben, gehören die Lobby und das Vestibül im ersten Stock, die Aufzugslobby und die Lobby im sechsten Stock, der Gerichtssaal und die Richterkammern. Der Gerichtssaal behielt die ursprüngliche Holzwandverkleidung und die abgehängte Akustikdecke auf beiden Seiten eines zentralen, leuchtenden abgehängten Deckensystems bei. Einige der originalen Holzeinrichtungen sind noch intakt, darunter die Richterbank, das Sekretariatspult, der Zeugenstand, die Jurybox und die öffentlichen Sitzbänke. Die Richterkammern verfügen über die ursprüngliche abgehängte Decke und Gipswände mit eingebauten Holzbücherregalen im Richteramt und in der Bibliothek. Die Flure im zweiten bis sechsten Stockwerk wurden in ihren ursprünglichen Grundrissen mit den ursprünglichen Ausführungen beibehalten. Das Gesetz zur Umbenennung des Gebäudes in James V. Hansen Federal Building wurde am 21. April 2004 beschlossen, am 7. Dezember 2004 in den Senat verabschiedet und am 21. Dezember 2004 von Präsident George W. Bush unterzeichnet. Hansen ist in Salt Lake City geboren und aufgewachsen. Von 1951 bis 1955 war er in der U.S. Navy tätig und besuchte dann die University of Utah, wo er einen Abschluss in Betriebswirtschaft erwarb. Nach dem College arbeitete er als Versicherungsagent und wurde in den Farmington City Council gewählt. Hansen wurde 1973 in das Repräsentantenhaus von Utah gewählt. Er hielt diese Position bis 1980, als er in das Repräsentantenhaus der Vereinigten Staaten gewählt wurde. Als Abgeordneter war er Vorsitzender des Ethikausschusses des Hauses und Vorsitzender des Ressourcenausschusses des Hauses. Hansen blieb bis zum 3. Januar 2003 im Amt, als er in den Ruhestand ging.[180] Das 1908 gebaute und 1933–1934 rekonstruierte U.S. Forest Service Building ist ein historisches Gebäude im Art déco in der 25th Street, das seit 2006 im National Register of Historic Places gelistet wird.[181]

Polizei, Sheriff und FeuerwehrBearbeiten

Das Ogden Police Department begann 1855 mit Männern unter der Leitung des Bürgermeisters. Captain Richard D. Sprague (1807–1886)[182] wurde am 31. Mai 1857 der erste Ogden City Marshal. Die Polizei von Ogden wurde unter anderem angewiesen, den Verkauf von Whiskey einzudämmen, die Gehwege zu reinigen und darauf zu achten, dass das Vieh nachts nicht frei durch die Straßen streift. Mit der Fertigstellung der Eisenbahn bekamen die Ogden City Police neue Aufgabenbereiche, wie die Eindämmung von Prostitution, Alkohol- und Drogenhandel sowie Glücksspiel. Die 25th Street wurde zum Mittelpunkt der Polizeiarbeit. Im Jahr 1876 wurde in der 24. Straße ein Bezirksgerichtsgebäude fertiggestellt. In den Keller des zweistöckigen Gebäudes aus Ziegelstein wurden Gefängniszellen eingebaut. Im Jahr 1895 legten die Häftlinge ein Feuer, das das Innere des Gebäudes zerstörte. Im Jahr 1906 befanden sich City Jail and Police Court an der Ecke Hudson Ave und Lake Street; ab den 1930er-Jahren befand sich der Hauptsitz an der Ecke Lake-Street und Kiesel-Street. Es handelte sich um ein dreistöckiges Gebäude mit einem Gerichtssaal und Gefängniszellen. 1939 wurde die Polizeiabteilung im City County Building am 2549 Washington Blvd untergebracht und war dort bis 1998 stationiert. Seit 1999 ist die Polizeistation in der 2186 Lincoln Avenue angesiedelt. Neun Polizisten kamen seit 1855 im Dienst ums Leben: Captain William A. Brown (30. April 1899), Special Officer James D. Snipes (24. Oktober 1903), Officer Albert G. Smalley (7. April 1920), Officer Charles Manzel (9. Mai 1921), Officer Joseph H. Quigley (12. Juli 1935), Detective Hoyt L. Gates (11. Februar 1943), Officer Clarence Milner Bean (1. Mai 1945), Sergeant Marshall N. White (18. Oktober 1963) und Officer Jared D. Francom (5. Januar 2012).[183] Im Jahr 2019 sind 143 Polizisten und 80 Zivilisten bei der Polizei in Ogden beschäftigt.[184] Zu den kurioseren Fällen der Polizei zählt sicher die auch international verbreitete Geschichte eines Achtjährigen, der seine kleine Schwester mit dem elterlichen Auto zu einem Laden bringen wollte und dieses dabei gegen einen Baum setzte, wobei die Kinder unverletzt blieben.[185]

Neben der lokalen Polizei war Ogden seit 1852 auch Sitz des Weber County Sheriff's Office, einer Strafverfolgungsbehörde im Weber County, die eng mit dem City Marschall und den Stadt- und Landgerichten zusammenarbeitete, um die Gesetze durchzusetzen.

Die Feuerwehr unterteilt sich in die Professional Fire Fighters of Ogden Local 552[188] und das Firefighter Department.[189] Die Feuerwehr Ogden verfügt über fünf Stationen in Ogden City, um auf Notfälle reagieren zu können. Die Stationen sind mit hauptberuflichen Feuerwehrleuten im 24-Stunden-Betrieb besetzt.[190]

GesundheitswesenBearbeiten

Das McKay-Dee Hospital ist ein gemeinnütziges, auf die Allgemeinheit ausgerichtetes Krankenhaus, das von Intermountain Healthcare betrieben wird. Mit 310 lizenzierten Betten ist es das drittgrößte Krankenhaus im Intermountain-System und das viertgrößte Krankenhaus in Utah. Obwohl nicht direkt mit der Universität verbunden, liegt es südwestlich des Hauptcampus der Weber State University. Das ursprünglich Thomas D. Dee Memorial Hospital genannte Krankenhaus wurde 1910 von Annie Taylor Dee und ihren Kindern gegründet, als ihr Mann Thomas Dee bei einem tragischen Unfall ums Leben kam. Sie waren entschlossen, ein Krankenhaus als Gedenkstätte für ihn und als Dienst an der Gemeinde zu bauen. Das ursprüngliche Gebäude befand sich mehr als 60 Jahre lang im heutigen Dee Memorial Park an der Kreuzung 24th Street/Harrison Boulevard. Im Jahr 1969 wurde ein neues Krankenhaus einige Kilometer südlich errichtet. Der dortige Dee-Flügel, der ursprünglich als David O. McKay Hospital bezeichnet wurde, wurde 1971 als Rehabilitations- und Langzeitpflegeeinrichtung eröffnet. Bald darauf wurde der gesamte Campus in McKay-Dee Hospital umbenannt. Im Jahr 2002 zog das Krankenhaus noch weiter nach Süden an seinen heutigen Standort.[191]

Als weiteres großes Krankenhaus in Ogden ist das Ogden Regional Medical Center zu erwähnen, das 1946 unter dem Name „St. Benedict's Hospital“ gegründet wurde und heute fast 300 Ärzte und 1000 Personen medizinisches Personal umfasst.[192]

Im Jahr 1999 wurde in Ogden ein gesundes Mädchen geboren, das sich außerhalb der Gebärmutter entwickelt hatte, was bei geburtshilflicher Sonografie nicht erkannt worden war. Erst bei einem Kaiserschnitt wurde die Lokalisation der Schwangerschaft festgestellt.[193][194]

BildungBearbeiten

In Ogden hat die Weber State University ihren Sitz. Die 1889 als Weber Stake Academy gegründete staatliche Universität hat über 26.000 amerikanische und internationale Studierende. Die Universität unterhält Austauschprogramme mit den deutschen Universitäten in Bayreuth, München und Tübingen.

Während es im Weber School District 8 High Schools, 10 Junior High Schools und 30 Elementary Schools gibt,[195] sind es im Ogden School District 3 High Schools, 3 Junior High Schools und 14 Elementary Schools. Diese 20 Schulen werden von 12.170 Schülern besucht.[196]

Der Bau der Ogden High School begann 1935, geleitet von der Works Progress Administration (WPA) und finanziert mit 1,2 Millionen Dollar. Die Schule wurde von Hodson und MeClenahan entworfen, die das neue Design "Art Deco", speziell "klassische Moderne", verwendeten, ein griechisch-römischer Stil mit Dekorationselementen, die damals bei Regierungs- und Privatgebäuden populär waren, wie etwa das Ogden Municipal Building zeigt. Die Schule wurde am 17. September 1936 fertiggestellt und im August 1937 eröffnet. Schätzungsweise 3.000 Menschen nahmen an der Einweihungsfeier am 29. Oktober 1937 im neuen Auditorium teil.[197] Die Goetheschule in Einbeck hat seit den 1980er-Jahren einen GAPP Austausch mit der Ogden High School. Der beeindruckende Großbau der Schule wird immer wieder als Filmkulisse verwendet.

Ebenfalls am Harrison-Boulevard liegt die 1952 gebaute Ben Lomond High School, die nach dem nahegelegenen Ben Lomond Mountain benannt wurde. Dieser hatte seinen Namen von schottischen Siedlern erhalten, da er sie an den Ben Lomond in Schottland erinnerte. Dies hatte starken kulturellen Einfluss auf die Schule, so ist das Dudelsackspielen dort sehr beliebt. Die Schüler sind bekannt als Friendly Fighting Scots. Die Schule sollte ursprünglich „North East Ogden High School“ heißen, mit Schulfarben in Schwarz und Rot und Stacheln (ein Hinweis auf den Golden Spike der transkontinentalen Eisenbahn) als Maskottchen. Es wurde jedoch entschieden, sie nach dem Ben Lomond zu benennen. Die Schule erhielt stattdessen einen „Schotten“ als Maskottchen und die Farben der traditionellen schottischen Uniformen rot, weiß und blau. Die Ben Lomond High School wurde, abgesehen von der Turnhalle, im Jahr 2006 komplett renoviert. Der Baubeginn war im Juni 2007 und die Fertigstellung im August 2010. Schule und Bezirk wurden für die Renovierungen ausgezeichnet. Ein bekannter Deutschlehrer an der Ben Lomond High School war Rob Bishop.[198]

Zwischen der Ogden High School und der Ben Lomond High School gibt es ein ausgeprägtes Konkurrenzverhalten, das in jährlich stattfindenden sportlichen Wettkämpfen kanalisiert wird. Diese Rivalität gipfelt in einem Fußballspiel, das als Iron Horse bekannt ist, bei welchem der Gewinner eine Trophäe namens „Iron Horse“ erhält, eine Statue von zwei Zügen, welche die bekannte Eisenbahngeschichte Ogdens symbolisiert.

Die Anfänge der privaten St. Joseph Catholic High School gehen auf die Pfarrei Saint Joseph zurück. 1877 wurde die Schule in der alten St. Joseph Kirche organisiert. Im Jahr 1881 zog diese Saint Joseph School in ein neues Gebäude an der Kreuzung 26th Street/Washington-Avenue um. 1923 weihte Bischof Glass die neue Saint Joseph Grade School ein, die an der Ecke 28th Street/Lincoln-Avenue gebaut wurde, die bis Herbst 1979 in Betrieb war. Die Saint Joseph Grade School kaufte dann die Quincy School vom Ogden Board of Education. Das Quincy-Gebäude an der Ecke 30th Street/Quincy-Avenue dient heute als Standort für die Vorschule bis zur achten Klasse. 1952 wurde die Saint Joseph Catholic High School in 1790/Lake Street gebaut und dient heute der Unterbringung der neunten bis zwölften Klasse. Die Schule betreut neun Gemeinden und Missionen im Großraum Ogden und ist die einzige katholische Grundschule der Stadt.[199]

Das Ogden-Weber Applied Technology College ist ein öffentliches Technikum, das 1971 gegründet wurde. Es ist die größten der acht Fachhochschulen, die das Utah System of Technical Colleges (USTC) umfassen. Das College bietet eine offene, kompetenzbasierte Ausbildung, die auf technische Fähigkeiten ausgerichtet ist. Das College bietet technische Schulungen in 30 verschiedenen Programmen an, zu den wichtigsten zählen die Bereiche Wirtschaft und IT, Bau, Gesundheit, Fertigung und Dienstleistung.[200]

Die Utah Schools for the Deaf and the Blind[201] wurde 1884 der University of Deseret (University of Utah) in Salt Lake City von William Wood und Joseph Beck, Eltern gehörloser Kinder, gegründet. Als der Staat Utah 1896 in die Union aufgenommen wurde, verlegte man die Utah School for the Deaf nach Ogden und ergänzte sie um eine Blindenschule. Die Gehörlosenschule befand sich in der Kreuzung 20th Street/Monroe-Avenue, während die Blindenschule an der Ecke 7th Street/Harrison Boulevard war. Im Jahr 1954 wurde ein neues Hauptgebäude errichtet, 1959 eine Erweiterung in Salt Lake City gegründet. 1991 wurden neue Gebäude auf dem Campus an der Adresse 742 Harrison Boulevard in Ogden errichtet.[202] Die Gebäude in Salt Lake City wurden 2016 erneuert.[203]

An weiteren Bildungseinrichtungen sind das Stevens–Henager College und die DaVinci Academy of Science and the Arts zu nennen.

VerkehrBearbeiten

StraßenverkehrBearbeiten

Ogden ist, wie fast alle Städte in den USA, auf die Benutzung durch mobilen Individualverkehr mit Hilfe motorgetriebener Fahrzeuge ausgerichtet. Die Benutzung von Fußwegen dient fast ausschließlich der Ergänzung des Fahrzeugverkehrs. Ein großer Teil der Essensversorgung ist durch Drive-In darauf eingestellt, die Parkflächen vor Verkaufseinrichtungen wie Supermärkten sind durch ihre großzügige Dimensionierung ebenfalls entsprechend darauf ausgerichtet und selbst die Bankgeschäfte lassen sich durch Drive-In-Banking und Drive-In-ATMs vollständig vom Fahrersitz aus tätigen. Überregional ist Ogden in der Nord-Süd-Ausrichtung an den Interstate 15 und in Ost-West-Richtung an die Interstate 80 sowie 84 angebunden. Ebenfalls in Nord-Süd-Richtung führt der U.S. Highway 89 durch Ogden, verläuft ein kurzes Stück als Washington Boulevard und schließt sich südlich der Innenstadt wieder an die alte US-91, die heutige Utah State Route 26 an, um am Ende wieder als Highway 89 weiter nach Süden zu führen. Im Norden verbindet die Utah State Route 39 Ogden mit Woodruff. Weiterhin verläuft die Utah State Route 60 durch Ogden, die Utah State Route 37 bildet eine Art 270°-Außenring um die Ogden-Clearfield metropolitan area.

FahrradwegeBearbeiten

Auf einigen Straßen in Ogden sind eigene Fahrradspuren ausgewiesen. Reparaturstationen für Fahrräder sind öffentlich im Bereich der Weber State Universität zugänglich. Auch ein Teil der zahlreichen Wanderwege in Ogdens Umgebung ist für Fahrräder zugelassen. Durch die Möglichkeit Fahrräder mit den öffentlichen Bussen zu transportieren, ergibt sich zudem eine größere Reichweite.

BussystemBearbeiten

Zwischen Ogden Station und der Weber State Universität verkehren mehrere Buslinien (603, 650) im Fünfzehnminutentakt, die etwas über 20 Minuten für die Strecke benötigen. Überlandbusse verbinden in etwa zweistündiger Fahrt Ogden und Salt Lake City (470).[204] Die Busse sind grundsätzlich mit der Möglichkeit ausgestattet, Fahrräder zu transportieren. Dafür sind frontseitig, unterhalb des Fensters außen Fahrradbefestigungen angebracht, die eine Mitnahme von bis zu drei Fahrrädern ermöglichen. Weiterhin ist an der vorderen Zustiegstür eine elektrisch betriebene klappbare Rampe installiert, die für Rollstuhlfahrer und Kinderwägen ausgefahren wird. Stellplätze im Buss können durch hochklappbare Sitze für bis zu drei Kinderwägen/Rollstühle geschaffen werden.

BahnverkehrBearbeiten

In der Nähe von Ogden liegt der Promontory Summit, wo zur Fertigstellung der ersten transkontinentalen Eisenbahn durch die USA 1869 die Streckennetze der Bahngesellschaften Union Pacific und Central Pacific verbunden wurden. Heute liegt dort der Golden Spike National Historic Site. Zwar trafen die beiden Eisenbahngesellschaften am Promontory Summit zusammen, jedoch war Ogden schon während der Bauphase der Übergangsbahnhof zwischen den beiden konkurrierenden Bahngesellschaften. Auf der transkontinentalen Bahnstrecke war Ogden deshalb bis Mitte der 1990er-Jahre der westlicheste Bahnhof der Union Pacific. Hinzu kamen die Linien in Nord-Süd-Ausrichtung, wie die Zweigstrecke nach Nordwesten (Portland/Tacoma) oder die Verbindung nach San Francisco, die alle über Ogden führten und die Stadt damit zum wichtigsten Bahnknotenpunkt der westlichen USA machten. Während des Höhepunkts der Nutzung der Eisenbahn als Transportmittel im Zweiten Weltkrieg wurden täglich mehr als 100 Personenzüge in Ogden abgefertigt.[205] Durch den Ort führt auch heute noch die Haupt-Bahnstrecke der Union Pacific Railroad zwischen Chicago und Kalifornien. Von 1949 bis 1970 wurde diese Linie mit dem California Zephyr bedient. Auch der City of Los Angeles, ein luxuriöser Nacht-Reisezug zwischen Los Angeles und Chicago, fuhr von 1936 bis 1971 über Ogden. Ebenso nahm der City of San Francisco den transkontinentalen Nachtzugdienst auf und verkürzte fortan auch die Fahrzeit ins nördliche Kalifornien auf 39 Stunden und 45 Minuten. Nach der Einstellung des Bahnverkehrs im Jahr 1972 dauerte es bis 2008, als mit dem FrontRunner der Linienbetrieb in Ogden wieder aufgenommen wurde. Heute verbindet der FrontRunner 750 Ogden mit Provo über Salt Lake City stündlich von 7:55 bis 0:55 Uhr.[206] Der heutige Bahnhof, das Ogden Intermodal Transit Center liegt etwas nördlich der historischen Union Station. Es bildet einen modernen Verkehrsknoten zwischen den 2008 wiederbelebten Bahnlinien und den regionalen Stadtbuslinien sowie den überregionalen Buslinien von Greyhound.

StraßenbahnBearbeiten

Eine elektrische Straßenbahn zwischen Ogden und Huntsville wurde im Juli 1915 eröffnet. Bis zum Beginn der Arbeiten am Pineview Dam wurde die Linie betrieben und dann abgebaut.[207] Heute simuliert eine historische Buslinie mit der Nr. 601 die ehemalige Straßenbahn.

FlughäfenBearbeiten

Ogden hat einen Flughafen mittlerer Größe, den Ogden-Hinckley Airport (IATA-Code: OGD). Der Flughafen verfügt über drei Start-/Landebahnen aus Asphalt mit Längen von 2470, 1583 und 1103 m. Im Jahr 2010 wurden insgesamt über 72.000 Flüge verzeichnet, durchschnittlich etwa 200 pro Tag. Im Jahr 2016 lag das Passagieraufkommen bei ungefähr 32.000.[208] Szenen des Films Con Air wurden auf dem Flughafen gedreht. Ein weiterer Flughafen im Umkreis von Ogden ist die Hill Air Force Base (IATA-Code: HIF), die aber fast ausschließlich für militärische Belange genutzt wird. Ein Hubschrauberlandeplatz (Heliport) ist auf dem Mc Kay-Dee Hospital Center angesiedelt (IATA-Code: UT16). Der nächstgrößere internationale Flughafen ist der Salt Lake City International Airport (SLC), etwa 50 km südlich von Ogden.

Pläne für eine GondolaBearbeiten

Seit dem Jahr 2006 werden wiederholt Konzepte für die Errichtung eines Gondelbahnsystems von Downtown Ogden auf die Wasatch-Kette erstellt. Der Idee, wie in Colorado die Luftverschmutzung im Innenstadtbereich zu senken,[209] stehen andere Argumente, wie die Landschaftseingriffe und die Finanzierung entgegen.[210][211] Obwohl die Ogden Gondola nur eine Erweiterung des Gondelbahnnetzes für den Skibetrieb des Snowbasin um eine Strecke nach Westen darstellen würde, ist sie bisher nicht über die Planungsphase hinausgekommen.[212] Länge und Ausdehnung der Gondelbahn von Ogden zum Snowbasin wäre mit den Wings of Tatev in Armenien vergleichbar.

PersönlichkeitenBearbeiten

Söhne und Töchter der StadtBearbeiten

 
Die Osmonds mit ihrer Bühnenshow Kung Fu Fighting

Seit 1869 die transkontinentale Eisenbahn fertiggestellt wurde, ist Ogden als Junction City bekannt. Mit dem Aufstieg und Fall der Eisenbahn verbunden sind Ogdens legendäre Persönlichkeiten. Berühmte Unternehmer wie David Eccles und die Wattis-Brüder hinterließen ihre Spuren im ganzen Westen, während Schauspieler wie Robert Walker, Moroni Olsen und Gedde Watanabe es mit Hollywood aufnahmen. Richard Richards verließ Ogden, um die nationale Politik als Vorsitzender des republikanischen Nationalkomitees zu gestalten. Von Willie Moore, der Jahrzehnte lang einen Friseurladen in der 25th Street von Ogden betrieb,[213] bis hin zu den Frauen des Roten Kreuzes, die während des Zweiten Weltkriegs über eine Million Soldaten auf der Durchreise Lebensmittel servierten, ist die Geschichte von Ogden voller lokaler Legenden.[214]

Ogden ist der Geburtsort der Osmonds, einer Teenie-Band der 1970er-Jahre, deren Familienmitglieder – Merrill, Donny, Marie – die Stadt überregional bekannt machten.

Aus Ogden gingen eine ganze Reihe von Gouverneuren und Vizegouverneuren des Bundesstaates Utah hervor: So war von 1941 bis 1949 der demokratische Politiker Herbert B. Maw (1893–1990) Gouverneur, von 2009 bis 2013 war Greg Bell (* 1948) Vizegouverneur und von 1993 bis 2003 war die republikanische Politikerin Olene S. Walker (1930–2015) Vizegouverneur sowie von 2003 bis 2005 Gouverneurin des Bundesstaates Utah.

Auch einige Vertreter des Repräsentantenhauses der Vereinigten Staaten wurden in Ogden geboren: So hatte Frederick C. Loofbourow (1874–1949), Republikaner einen Sitz im 71. und 72. Kongress. Weiterhin vertrat von 1961 bis 1963 der demokratische Politiker M. Blaine Peterson (1906–1985) den ersten Wahlbezirk des Bundesstaates Utah im US-Repräsentantenhaus. Im Anschluss vertrat von 1963 bis 1971 der republikanische Politiker Laurence J. Burton (1926–2002) den ersten Wahlbezirk des Bundesstaates Utah im US-Repräsentantenhaus. Daran schließend vertrat von 1971 bis 1981 der demokratische Politiker K. Gunn McKay (1925–2000) den ersten Wahlbezirk des Bundesstaates Utah im US-Repräsentantenhaus. Seit 2017 vertritt der republikanische Politiker John R. Curtis (* 1960) den Bundesstaat Utah im US-Repräsentantenhaus. Der in Ogden geborene demokratische Politiker Richard H. Stallings (* 1940) vertrat von 1985 bis 1993 den zweiten Wahlbezirk des nördlich benachbarten Bundesstaates Idaho im US-Repräsentantenhaus.

Die folgende Liste zeigt weitere in Ogden geborene Persönlichkeiten:

Persönlichkeiten, die in der Stadt gewirkt habenBearbeiten

Der 1919 in Texas geborene Jazz-Musiker Joe McQueen strandete 1945 in Ogden, als sein Tourmanager die Gelder der Bandkasse in Las Vegas als Spieleinsätze verlor. McQueen hat mit vielen Jazz-Musikern gespielt, die während ihrer Touren in Utah stoppten, wie Charlie Parker, Chet Baker, Paul Gonsalves, Lester Young, Count Basie, Duke Ellington und Dizzy Gillespie. Auch mit 100 Jahren gibt er noch Konzerte.[215] Ihm zu Ehren ernannte der Gouverneur von Utah im Jahr 2002 den 18. April zum Joe McQueen day.[216]

  • Jonathan Browning (1805–1879), Waffenschmied
  • Nolan Bushnell, der Gründer von Atari, war eine Zeitlang in Ogden tätig
  • Henry Van Brunt (1832–1902), ein Architekt, der den Bahnhof für die Union Pacific Railroad in Ogden erbaute
  • Simon Bamberger (1846–1926), Politiker, betrieb ein Hotel in Ogden, erster Nicht-Mormone, der in Utah Gouverneur wurde
  • Edwin R. Ridgely (1844–1927), Politiker, lebte von 1889 bis 1893 in Ogden
  • William Wadsworth Hodkinson (1881–1971), eröffnete 1907 in Ogden seinen ersten Filmverleih
  • Douglas R. Stringfellow (1922–1966), Politiker vertrat 1953–1955 den ersten Wahlbezirk des Bundesstaates Utah im US-Repräsentantenhaus
  • Anna Belle Weakley (1922–2008), führte als Frau den Porters and Waiters Club und wurde als „Queen of 25th Street“ bezeichnet[217]

Persönlichkeiten, die in Ogden gestorben sindBearbeiten

Der Kongressabgeordnete Stephen Baker (1819–1875) verstarb am 9. Juni 1875 auf dem Weg nach Kalifornien im Zug bei Ogden, während einer Reise, die er aus gesundheitlichen Gründen machte. Sein Leichnam wurde dann auf den Rural Cemetery in Poughkeepsie beigesetzt. Auf einer seiner Vortragsreisen erlitt der dänische Schriftsteller und Journalist Herman Bang (1857–1912) im Zug von New York City nach San Francisco einen Schlaganfall und starb in der Klinik von Ogden; sein Körper wurde überführt und auf dem Vestre Kirkegård in Kopenhagen begraben.[218] Der Chemieingenieur Fred C. Koch starb 1967 auf der Jagd am Bear River nahe Ogden an einem Herzinfarkt. Zu diesem Zeitpunkt galt er als der reichste Mann in Kansas.[219] Die 1850 in Chicago geborene Opernsängerin Emma Abbott zog sich während einer Operntournee im Dezember 1890 in einem ungeheizten Umkleideraum in Ogden eine Erkältung zu, die zu einer Lungenentzündung führte, an der sie Anfang 1891 in Salt Lake City unerwartet im Alter von nur 40 Jahren starb. Auch der 1890 in Provo geborene republikanische Politiker Henry Aldous Dixon, der von 1955 bis 1961 den ersten Wahlbezirk des Bundesstaates Utah im US-Repräsentantenhaus vertrat, starb 1967 in Ogden.

SonstigesBearbeiten

Die USS Ogden (PF-39) war eine Fregatte der Tacoma-Klasse, sie war von 1943 bis 1945 im Dienst und wurde 1977 abgewrackt. Die USS Ogden (LPD-5), ein amphibisches Transportdock der Austin-Klasse, war das zweite Schiff der United States Navy, welches nach Ogden, Utah, benannt wurde. Es war von 1965 bis 2007 in Dienst und wurde am 10. Juli 2014 während eines Manövers als Ziel versenkt.[220]

Rezeption der Stadt im FilmBearbeiten

 
Vom Berg Ben Lomond inspirierter Majestic Mountain im Paramount Pictures Logo, 1914

Nach einigen Quellen wurde das Paramount Pictures Logo, bekannt als „Majestic Mountain“, nach dem Vorbild des Berges Ben Lomond bei Ogden gestaltet. Der gebürtige Ogdener William W. Hodkinson, der Gründer von Paramount, soll das Bild erstmals 1914 während eines Treffens auf eine Serviette skizziert haben.[221] In dem 1939 gedrehten Westernepos Union Pacific (deutsch: „Die Frau gehört mir“) wird die Geschichte des Wettlaufs der Eisenbahngesellschaften mit dem Ziel Ogden dargestellt. Die Thematik greifen auch die fünf Staffeln der von 2011 bis 2016 gedrehten Fernsehserie Hell on Wheels auf. Die Geschichte der Hifi-Morde bildete die Grundlage des 1991 gedrehten CBS-Television-Movies Aftermath: A Test of Love mit Richard Chamberlain und Michael Learned.[222]

Die Stadt Ogden selbst wurde nach der IMDB in bisher 141 Filmen und Serien-Episoden als Kulisse benutzt.[223] Folgende Serien wurden und werden in Ogden gedreht. Von 1994 bis 2003 waren es 212 Episoden von Ein Hauch von Himmel.[224] In der Zeit von 2002 bis 2006 wurden 89 Episoden von Everwood gedreht[225] und zwischen 2012 und 2016 85 Episoden von Proper Manors.[226] Aktuell laufen Dreharbeiten zu zwei Serien, seit 2018 dreht Kevin Costner hier die Episoden zu Yellowstone[227], ebenfalls seit 2018 dauern die Dreharbeiten zur Serie Brothers in Arms an.[228] Eine von Issac Goeckeritz produzierte Dokumentation der Geschichte Ogdens mit dem Titel „Ogden: Junction City of the West“ (Dauer:1:19:45), nach einem Drehbuch von James Findlay, wurde am 25. April 2007 in Peery's Egyptian Theater uraufgeführt.[229] Weiterhin wurden folgende Filme in Ogden gedreht:

Rezeption der Stadt in BüchernBearbeiten

  • Gary Kinder: Victim: The Other Side of Murder. Delacorte Press 1982. ISBN 0385291051. (Roman über die Hifi-Morde 1974)
  • L. Kay Gillespie: The Unforgiven: Utah's Executed Men. Signature Books 1997. ISBN 1-56085-098-1 (Roman über die Hifi-Morde 1974)
  • Jennifer Jones: Ghosts of Ogden, Brigham City and Logan. Arcadia Publishing Inc., 2017. ISBN 9781439662922

PanoramenBearbeiten

Panoramablick über Ogden nach Norden in Richtung Mount Ben Lomond, 2019

Vorlage:Panorama/Wartung/Para4

Panoramablick über Ogden nach Osten vom Antelope Island, 2019

Vorlage:Panorama/Wartung/Para4

Vorlage:Panorama/Wartung/Para4

Quellen, Literatur und KartenBearbeiten

QuellenausgabenBearbeiten

Das Archiv der Weber State University verfügt über eine Reihe historischer Quellen, wie Interviews mit Zeitzeugen des Kriegsgefangenenlagers in Ogden im Zweiten Weltkrieg[242] oder historische Abbildungen und Dokumente. Die Library of Congress hält etwa 1014 schwarz-weiße und farbige Abbildungen bereit.[243] Auch im Online-Archiv der New York Times finden sich zahlreiche Artikel zu Ogden, Utah.[244] Die folgenden Werke enthalten vor allem historische Fotografien.

  • Sarah Langsdon, John Sillito: Ogden (Images of America: Utah). Arcadia Publishing 2008, ISBN 978-0738558790
  • Sarah Langsdon, Melissa Johnson: Lost Ogden (Images of America: Utah). Arcadia Publishing 2015, ISBN 978-1-4671-3339-5.
  • Shalea Larsen, Sue Wilkerson: Ogden's Trolley District (Images of America: Utah). Arcadia Publishing 2012. ISBN 9780738595054.
  • D. Boyd Crawford: History of Ogden, Utah in old post cards. Maury Grimm Publ.: Ogden, UT 1996. ISBN 978-0-9652685-0-9.
  • Russell L. Porter: South Ogden (Images of America: Utah). Charleston, S.C.: Arcadia Publication 2012. ISBN 978-0-7385-8530-7.

LiteraturBearbeiten

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  • Andrea L. Fletcher: Movie memories: a personal perspective of Ogden cinema, 1923–1982. New Mexico 2014. ISBN 9781499789089.
  • John Henry Frederick Feth: Lake Bonneville. Geology and hydrology of the Weber Delta district, including Ogden, Utah. Washington: US Gov. Print. Off. 1966. doi:10.3133/pp518
  • Milton R. Hunter: Beneath Ben Lomond's peak: a history of Weber County 1824–1900. Salt Lake City: Deseret News Press 1944.
  • J. Lucy Jordan, Stanley D. Smith, Paul C. Inkenbrandt, Mike Lowe, Christian L. Hardwick, Janae Wallace, Stefan M. Kirby, Jon K. King, Ethan E. Payne: Characterization of the Groundwater System in Ogden Valley, Weber County, Utah, with Emphasis on Groundwater–Surface-Water Interaction and the Groundwater Budget (UTAH geological Survey, Special Study 165). Salt Lake City 2019 (pdf)
  • J. David Larson: Ogden Canyon: Nature's Glory in the Rockies. Woodward & Tiernan Printing Co, Union Pacific Railroad Co.: [1913] (Online Version).
  • Murray M. Moler: Champion of the people: the story of the Ogden Standard-Examiner (o. O.) 1982.
  • Jedd K. Parkinson, Geessien Boekweg Kap, Jacob Kap: From Groningen to Ogden: the story of Jacob and Geessien Boekweg Kap. 2016. ISBN 9781522719298.
  • Richard C. Roberts, Richard W. Sadler, Murray M. Moler: Ogden: Junction City. Northridge, Calif.: Windsor Publications, 1985.
  • Richard C. Roberts, Richard W. Sadler: A history of Weber County. Salt Lake City: Utah State Historical Society, 1997. ISBN 0-913738-14-X.
  • Shannon Leigh Rusch: Ogden's famous beer: a history of the Becker Brewery and its founder, Gus Becker. (o. O.) 2012.
  • Don Strack: Ogden rails: a history of railroads in Ogden, Utah from 1869 to today. Produced in association with Golden Spike Chapter, Railway & Locomotive Historical Society 1997.

KartenBearbeiten

  Commons: Sanborn Fire Insurance Map from Ogden, Weber County, Utah – enthält über 180 Karten Ogdens einer Feuerversicherung aus dem Jahr 1884, gezeichnet von D. A. Sanburn
  • Trails for foot, bike, horse in Weber County, hrsg. von Weber Pathways. Ogden 2018. (Weber Pathways publiziert Karten der Wandertrails)[245]
  • Ogden, Layton, Bountiful, Davis co., Weber co. city street map (Maßstab ca. 1:32.000), Burnaby BC, G. M. Johnson 2006. ISBN 1-897152-46-9.
  • Max D. Crittenden, Martin L. Sorensen: Geologic map of the North Ogden quadrangle and part of the Ogden and Plain City quadrangles, Box Elder and Weber counties, Utah (Maßstab: 1:24.000). Reston, Va.: United States Geological Survey Corporation 1985.
  • Der Kartenanbieter Ogden City Maps hält 20 Karten bereit.

WeblinksBearbeiten

  Commons: Ogden – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikisource: Ogden – Quellen und Volltexte
  Wikivoyage: Ogden (Utah) – Reiseführer

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Ogden, UT Demographics (englisch), eingesehen am 18. Oktober 2019.
  2. Webseite top-100-best-places-to-live, 2019 (englisch), eingesehen am 12. Oktober 2019.
  3. Eintrag auf der Forbes-Liste (englisch), eingesehen am 17. Oktober 2019.
  4. Wendy Knight: Outdoors Is the Way Up in Ogden, Utah, in: New York Times vom 22. Juni 2007 (englisch), eingesehen am 18. Oktober 2019.
  5. Adventure Town: Ogden, Utah, in: National Geographic vom 9. August 2011 (englisch), eingesehen am 18. Oktober 2019.
  6. QuickFacts Ogden city, Utah, U.S. Census Bureau, abgerufen am 6. September 2019 (englisch)
  7. Karte auf statisticalatlas.com (englisch), eingesehen am 25. September 2019.
  8. Lehi F. Hintze: Geologic History of Utah. Provo, Utah; Dep. of Geology, Brigham Young Univ. 1973, S. 56–72.
  9. R. M. Leggette, G. H. Taylor: Geology and Ground-Water Ressources of Ogden Valley, Utah, (Water-Supply Paper 796d), Washington: Government Printing Office 1937, S. 99f.
  10. NOAA Online Weather Data, vom 7. Oktober 2006
  11. NOAA Online Weather Data vom 21. Juli 2002, eingesehen am 18. Oktober 2019.
  12. US Department of Agriculture (englisch), eingesehen am 18. Oktober 2019.
  13. Webseite des Wildlife Rehabilitation Center Northern Utah (englisch), eingesehen am 18. Oktober 2019.
  14. Über 12'000 Jahre alte Feuergrube mit Artefakten in Utah entdeckt, in: Neue Zürcher Zeitung vom 7. August 2016, eingesehen am 30. Oktober 2019.
  15. Ted J. Warner: The Domínguez-Escalante Journal. Salt Lake City: University of Utah Press 1995, S. 57 und 73. ISBN 978-0-87480-448-5.
  16. Ogden City Police Department. Est. 1855. A rich history (pdf, englisch), eingesehen am 26. September 2019.
  17. History of the Union Station
  18. Digitalisat des Camp of the U.S. Geological Survey at Ogden, Utah, in: The J. Paul Getty Museum (englisch), eingesehen am 17. September 2019.
  19. Patent US220271.
  20. Walter Schulz: Weltmarke: vor 125 Jahren konstruierte John Moses Browning in Ogden, Utah, seine erste Waffe. In: Deutsches Waffen-Journal. Europas großes Fachmagazin für Waffensammler, Jäger und Sportschützen Bd. 39 (2003), Heft 9, S. 92–97. ISSN 0012-138X.
  21. Faith Heaton Jolley, Presidential visits to Utah since 1872, 3. April 2015.
  22. Die meisten Präsidentenbesuche in Utah sind zu finden in: Mike Winder, Ronald L. Fox: When the White House Comes to Zion. Covenant Communications Inc., 2011. ISBN 978-1608612321.
  23. Faith Heaton Jolley, Presidential visits to Utah since 1872 vom 3. April 2015 (englisch), eingesehen am 12. September 2019.
  24. Sarah Langsdon, Melissa Johnson: Lost Ogden. Arcadia Publishing 2015, ISBN 978-1-4671-3339-5, S. 37.
  25. Ron Pierce: Orpheum Theatre, in: Cinema-Treasures (englisch), eingesehen am 29. Oktober 2019.
  26. Jamie Carter Park: When a Mormon Settlement Gets Busy: Advertisements and Storefronts for Early Ogden Utah Businesses 1888 to 1940. Kindle Ausgabe 2016.
  27. A look back on presidential visits to Utah, vom 6. April 2015.
  28. Belle London auf der Webseite der 25th Street vom 9. Juni 2015.
  29. Geschichte auf der Webseite des London Belle Supper Clubs in Salt Lake City vom 15. März 2019.
  30. Foto auf Utah Departments of Heritage and Art, Classified Photos, Nr. 17253.
  31. $750,000 Fire in Ogden, Utah, in: New York Times vom 16. November 1911 (englisch), eingesehen am 5. November 2019.
  32. Ron Pierce: Lyceum Theatre. 269 25th Street, Ogden, UT 84401, in: cinematreasures.org (englisch), eingesehen am 29. Oktober 2019.
  33. Ron Pierce: Colonial Theatre. 2469 Washington Boulevard, Ogden, UT 84401, in: cinematreasures.org (englisch), eingesehen am 29. Oktober 2019.
  34. Ron Pierce: Paramount Theatre. 2429 Kiesel Avenue, Ogden, UT 84401, in: cinematreasures.org (englisch), eingesehen am 14. September 2019.
  35. How Ogden, Utah Has The Lowest Level Of Income Inequality, in: National Public Radio (npr) vom 8. Mai 2016 (englisch), eingesehen am 16. September 2019.
  36. Photo gallery: Presidential visits to the Beehive State, in: Deseret News vom 23. September 2013 (englisch), eingesehen am 12. September 2019.
  37. 5 U.S. presidents that have visited Utah County, Daily Herald vom 18. Februar 2019.
  38. Richard Markosian, A History of Beer in Utah, vom 14. März 2011.
  39. Faith Heaton Jolley, Presidential visits to Utah since 1872, 3. April 2015.
  40. Jesse Weber: The fascinating Story behind Ogden, vom 5. September 2019 (englisch), eingesehen am 14. September 2019.
  41. Defense Depot Ogden auf globalsecurity.org (englisch), eingesehen am 13. September 2019. Im Jahr 2014 gelang es dem Filmemacher Scott Porter für die 57-minütige Dokumentationssendung „Splinters of a Nation: The Story of German POWs in Utah“ noch 75 Zeitzeugen zu interviewen.
  42. Mark Saal: Kaysville man finishes documentary on German POWs in Utah, in: Standard-Examiner vom 27. Oktober 2016 (englisch), eingesehen am 13. September 2019.
  43. Webseite zum Film (englisch), eingesehen am 13. September 2019,
  44. Mark Saal: Kaysville man doing documentary on Utah POWs, in: Standard-Examiner vom 3. Mai 2014 (englisch), eingesehen am 13. September 2019.
  45. Barbara Schmitter Heisler: From German Prisoner of War to American Citizen: A Social History with 35 Interviews. Jefferson 2013, S. 87, 145 f., 173 f. ISBN 978-0-7864-7311-3.
  46. Shelly Horne: Remembering the deadly passenger train wreck of 1951, in: Uinta County herald vom 9. März 2018 (englisch), eingesehen am 30. September 2019.
  47. About Ogden auf ogdencity.com (englisch), eingesehen am 16. September 2019.
  48. The Great White Palace: African American Segregation in Utah (englisch), eingesehen am 26. September 2019.
  49. Kim Bowsher: A History of Violence: Ogden’s 25th Street, in: Utah Stories vom 29. August 2014 (englisch), eingesehen am 15. Oktober 2019.
  50. Richard Roberts, Ogden, in: Utah History Encyclopedia, University of Utah Press in 1994.
  51. Tiffany: I Think We're Alone Now (Official Video) auf YouTube, 22. August 2011, abgerufen am 29. Oktober 2019 (englisch).
  52. Sarah Langsdon, Melissa Johnson: Lost Ogden. Arcadia Publishing 2015, ISBN 978-1-4671-3339-5, S. 32.
  53. Wind schmecken, in: Der Spiegel vom 17. Mai 1982, eingesehen am 18. Oktober 2019.
  54. Photo gallery: Presidential visits to the Beehive State, in: Deseret News vom 23. September 2013.
  55. Gesetz erklärt Schusswaffe zum Wahrzeichen, in: Spiegel-Online vom 19. März 2011, eingesehen am 18. Oktober 2019.
  56. Herb Scribner, Here's a list of times U.S. presidents have visited Utah, vom 1. Dezember 2017
  57. Photo gallery: Presidential visits to the Beehive State, in: Deseret News vom 23. September 2013.
  58. Frauke Stefens: Trumps Negativrekord, in: Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 12. Januar 2019, eingesehen am 18. Oktober 2019.
  59. Heather May, Annie Gowen, Joel Achenbach: U.S. towns with federal workers brace for impact as the shutdown continues, in: Washington Post vom 7. Januar 2019 (englisch), eingesehen am 18. Oktober 2019.
  60. Mitch Shaw, Attendance numbers: Northern Utah Spike 150 celebrations drew crowds from all over the globe, in: Standard-Examiner vom 16. Mai 2019.
  61. Riley Moffatt, Population History of Western U.S. Cities & Towns, 1850–1990. Lanham: Scarecrow, 1996, S. 308. ISBN 978-0810830332.
  62. Aufstellung auf bestplaces.net (englisch), eingesehen am 25. Oktober 2019.
  63. Religious composition of adults in Utah auf der Webseite des Pew Research Centers.
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  65. Verzeichnis der Katholischen Gemeinden in den USA.
  66. Webseite der St. Joseph’s Catholic Church
  67. Webseite der St. James Gemeinde
  68. Geschichte der Gemeinde auf der Webseite der Holy Family Catholic Church
  69. Webseite der Diözese, eingesehen am 13. September 2019.
  70. Liste auf der Webseite areaconnect.com (englisch), eingesehen am 25. Oktober 2019.
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  72. Congregation Brith Sholem
  73. Naomi Zeveloff, A Burning Memory of Utah, vom 24. August 2014.
  74. Rochelle Kaplan, Utah's Jewish History
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  81. Twin town relationships Hof - Ogden auf hof.de (englisch), eingesehen am 18. Oktober 2019.
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  96. Merkurtransit auf der Webseite der NASA (englisch), eingesehen am 26. September 2019.
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  100. Webseite des Utah Cowboy and Western Heritage Museum (englisch), eingesehen am 17. September 2019.
  101. Webseite des John M. Browning Firearms Museum (englisch), eingesehen am 15. September 2019.
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  103. Webseite des Ogden Amphitheaters
  104. Webseite des Cineponte6 (englisch), eingesehen am 19. September 2019.
  105. Webseite des Megaplex (englisch), eingesehen am 19. September 2019.
  106. Webseite des Cinemark (englisch), eingesehen am 19. September 2019.
  107. Webseite des Cinema 502 (englisch), eingesehen am 19. September 2019.
  108. Webseite des Hotels (englisch), eingesehen am 30. September 2019.
  109. Suchmaske Datenbank im National Register Information System. National Park Service, abgerufen am 15. Oktober 2019.
    Weekly List im National Register Information System. National Park Service, abgerufen am 15. Oktober 2019.
  110. National Register Digital Assets, Nr. 87002157, eingesehen am 9. September 2019.
  111. National Register Digital Assets, Nr. 87002158, eingesehen am 9. September 2019.
  112. National Register Digital Assets, Nr. 87002159, eingesehen am 9. September 2019.
  113. National Register Digital Assets, Nr. 77001327, eingesehen am 9. September 2019.
  114. National Register Digital Assets, Nr. 90000637, eingesehen am 9. September 2019.
  115. National Register Digital Assets, Nr. 12000591, eingesehen am 9. September 2019.
  116. National Register Digital Assets, Nr. 71000865, eingesehen am 9. September 2019.
  117. National Register Digital Assets, Nr. 85003200, eingesehen am 9. September 2019.
  118. Webseite der Stadt zum Municipal Garden (englisch), eingesehen am 25. September 2019.
  119. Übersicht auf Weber Pathways (25. August 2019).
  120. Mark Saal: Ogden Botanical Gardens celebrates 25th anniversary with open house, in: Standard-Examiner vom 31. Juli 2019 (englisch), eingesehen am 17. September 2019.
  121. Webseite der Ogden Botanical Gardens (englisch), eingesehen am 17. September 2019.
  122. Webseite des Ogden Nature Center (englisch), eingesehen am 19. September 2019.
  123. PDF der Bird Checklist (englisch), eingesehen am 19. September 2019.
  124. Webseite des George S. Eccles Dinosaur Park (englisch), eingesehen am 25. September 2019.
  125. Webeintrag auf visitutah.com (englisch), eingesehen am 30. September 2019.
  126. Trail to Pioneer Days (englisch), eingesehen am 14. September 2019.
  127. Friedhof der Webseite der Stadt
  128. Grundriss des städtischen Friedhofs Ogden
  129. Washington Heights Memorial Park auf Lindquist Mortuaries and Cemeteries (englisch), eingesehen am 28. September 2019.
  130. Webseite des America’s Fallen Firefighter Memorial Park (englisch), eingesehen am 15. September 2019.
  131. Skiing in Ogden (englisch), eingesehen am 15. September 2019.
  132. Webseite des Snowbasin (englisch), eingesehen am 15. September 2019.
  133. Webseite von Powdermountian
  134. Webseite von Wulf Mountain (englisch), eingesehen am 29. September 2019.
  135. Informationen zu Nordic Valley (englisch), eingesehen am 15. September 2019.
  136. Webseite der Ogden Raptors (englisch), eingesehen am 12. September 2019.
  137. Mitglieder der Big Sky Conference (englisch), eingesehen am 26. September 2019.
  138. Webseite der Wildcats
  139. Webseite des Dee Events Center (englisch), eingesehen am 17. September 2019.
  140. History des Dee Events Center (englisch), eingesehen am 17. September 2019.
  141. Liste auf der Webseite Ogden-ut.com (englisch), eingesehen am 20. September 2019.
  142. Webseite der öffentlichen Schwimmbäder (englisch), eingesehen am 20. Dezember 2019.
  143. Liste auf der Webseite golflink.com (englisch), eingesehen am 20. September 2019.
  144. Liste auf der Webseite utah.com (englisch), eingesehen am 20. September 2019.
  145. Grafische Übersicht der Trails auf mtbproject.com (englisch), eingesehen am 20. September 2019.
  146. Videokanal Outside Ogden auf youtube.com (englisch), eingesehen am 16. Oktober 2019.
  147. Ogden auf mountainproject.com (englisch), eingesehen am 16. Oktober 2019.
  148. Veranstaltungsübersicht (englisch), eingesehen am 17. Oktober 2019.
  149. Webseite des Ogden Film Festival (englisch), eingesehen am 21. Oktober 2019.
  150. Für die jeweils aktuellen Termine siehe: Webseite des Farmersmarket Ogden (englisch), eingesehen am 14. September 2019.
  151. Resultate seit 2001 (englisch), eingesehen am 12. Oktober 2019.
  152. Webseite der Organisatoren des Ogden-Marathon (englisch), eingesehen am 12. Oktober 2019.
  153. Webseite von Ogden Twilight (englisch), eingesehen am 17. September 2019.
  154. Webeintrag auf ogdenpride.org (englisch), eingesehen am 30. September 2019.
  155. Webseite zum Witchstock (englisch), eingesehen am 13. Oktober 2019.
  156. Ogden to Welcome a Record 750,000 Visitors, Pressemeldung auf visitogden.com
  157. Historic 25th Street Ogden, Utah
  158. Webübersicht der Stadt (englisch), eingesehen am 17. Oktober 2019.
  159. Eintrag zur Becker Brewing and Malting Company auf der Webseite snaccooperative.org (englisch), eingesehen am 30. September 2019.
  160. Carmen Lopez: Monday Memories: Remembering Ogden's Becker Brewing & Malting Co., in: Standard-Examiner vom 19. Januar 2015 (englisch), eingesehen am 30. September 2019.
  161. Liste der Mikrobrauerein auf der Seite visitogden.com (englisch) eingesehen am 4. September 2019.
  162. Webseite von Ogden's Own Distillery (englisch), eingesehen am 26. September 2019.
  163. Webseiter der Roosters Brauerei (englisch), eingesehen am 26. September 2019.
  164. Webseite der Talisman Brauerei (englisch), eingesehen am 26. September 2019.
  165. Webseite der UTOG Brauerei (englisch), eingesehen am 26. September 2019.
  166. Webseite der New World Distillery (englisch), eingesehen am 26. September 2019.
  167. Ogden 2018 CAFR, auf www.ogdencity.com, abgerufen am 23. August 2019
  168. Webseite von Major Ogden Employers, eingesehen am 8. September 2019.
  169. Webseite von Spectra Sonics (englisch), eingesehen am 13. September 2019.
  170. Zahlen nach bestplaces.net (englisch), eingesehen am 29. September 2019.
  171. Webseite von Forbes (englisch), eingesehen am 29. September 2019.
  172. Webseite des Standard-Examiner (englisch), eingesehen am 13. September 2019.
  173. Standard Examiner Through the Years, in: Standard-Examiner vom 3. Juli 2014 (englisch), eingesehen am 13. September 2019.
  174. Owner of Provo Daily Herald buys Ogden Standard-Examiner, in: The Seattle Times vom 23. April 2018 (englisch), eingesehen am 14. September 2019.
  175. Webseite der Bibliothek (4. September 2019).
  176. Webseite der Stewart Library (englisch), eingesehen am 26. September 2019.
  177. Webseite des FamilySearch Center (englisch), eingesehen am 25. September 2019.
  178. Mark Shenefelt: New family history center opens in Ogden, featuring interactive genealogy experiences, in: Standard-Examiner vom 2. Mai 2019 (englisch), eingesehen am 26. September 2019.
  179. Ogden's historic post office, courthouse undergo restoration, in: Standard-Examiner vom 7. Januar 2015 (englisch), eingesehen am 14. September 2019.
  180. James V. Hansen Federal Building, Ogden, UT (englisch), eingesehen am 14. September 2019.
  181. Webseite der U.S. General Services Administration (englisch), eingesehen am 30. September 2019.
  182. Richard Demont Sprague auf der Missionary Database (englisch), eingesehen am 28. September 2019.
  183. Ogden City Police Department. Est. 1855. A rich history, S. 2–7, 13 (pdf, englisch), eingesehen am 26. September 2019.
  184. Webseite des Ogden City Police Department (englisch), eingesehen am 26. September 2019.
  185. Achtjähriger macht Spritztour mit kleiner Schwester, in: Spiegel-Online vom 15. März 2012, eingesehen am 18. Oktober 2019.
  186. Ogden City Police Department. Est. 1855. A rich history, S. 13 (pdf, englisch), eingesehen am 28. September 2019.
  187. History of the WCSO, ungeblockter Zugang über archive.org (englisch), eingesehen am 17. Oktober 2019.
  188. Webseite der Professional Fire Fighters of Ogden Local 552 (englisch), eingesehen am 26. September 2019.
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