Landesparlament

Sammelbegriff für die Parlamente der Länder der Bundesrepublik Deutschland
Gesamtanzahl der Abgeordneten in den deutschen Landesparlamenten
CDU
  
488 (15)
SPD
  
465 (16)
Grüne
  
264 (14)
AfD
  
257 (16)
Linke
  
146 (10)
FDP
  
112 (11)
CSU
  
85 0(1)
FW
  
028 0(2)
BVB/FW
  
005 0(1)
SSW
  
003 0(1)
Sonst.*
  
015 0(8)
Insgesamt 1.868 Mandate, in Klammern Anzahl der Landesparlamente.
Stand: 25. Februar 2020
* parteilos 14, BIW 1
Gesamtstimmenanteile der Parteien bei den jeweils letzten Landtagswahlen
Stand: 12. November 2019
 %
30
20
10
0
24,0
22,1
13,7
12,3
7,7
6,6
6,2
2,7
4,7

Landesparlament ist der Sammelbegriff für die Parlamente der Länder der Bundesrepublik Deutschland. Im Grundgesetz (Art. 28, Art. 54 Abs. 3 GG) werden die Landesparlamente allgemein als Volksvertretungen der Länder bezeichnet.

In den Flächenländern heißt das Landesparlament Landtag. Die Zusammensetzung der Landtage wird in Landtagswahlen festgelegt, die Wahlperiode liegt bei fünf Jahren (im Stadtstaat Bremen bei nur vier Jahren). In den Stadtstaaten existieren statt Landtag andere Bezeichnungen: Abgeordnetenhaus in Berlin und Bürgerschaft in Bremen und Hamburg. Der gewählte Abgeordnete eines Landesparlamentes wird als Mitglied des Landtages (MdL) bzw. Mitglied des Abgeordnetenhauses (MdA), der Bremischen Bürgerschaft (MdBB) oder der Hamburgischen Bürgerschaft (MdHB) bezeichnet.

Hierarchie und AufgabenBearbeiten

Konstitutionell ist die Bundesrepublik Deutschland ein Bund der deutschen Länder, an den sie freiwillig Kompetenzen abgetreten haben. Die Landesparlamente sind daher Ausdruck des deutschen Föderalismus und bewahren die Tradition der regionalen Gesetzgebungskompetenz. Allerdings darf ein Landesparlament nicht in die Gesetzgebung des Bundes eingreifen.[1]

Hauptaufgaben des Landesparlaments sind die Kontrolle der Landesregierung, der Erlass von Landesgesetzen und die Gestaltung und Freigabe des Landeshaushaltes.

Landesparlamente in DeutschlandBearbeiten

Bundesland Volksvertretung Letzte
Wahl
Legislatur-
periode
Nächste Wahl
(voraussichtlich)
bad Land Baden-Württemberg Landtag von Baden-Württemberg 13. März 2016 16. Frühjahr 2021
bay Freistaat Bayern Bayerischer Landtag 14. Oktober 2018 18. Herbst 2023
ber Land Berlin Abgeordnetenhaus von Berlin 18. September 2016 17. 3. Quartal 2021
bra Land Brandenburg Landtag Brandenburg 1. September 2019 06. 3. Quartal 2024
bre Freie Hansestadt Bremen Bremische Bürgerschaft 26. Mai 2019 20. 2. Quartal 2023
ham Freie und Hansestadt Hamburg Hamburgische Bürgerschaft 23. Februar 2020 21. Frühjahr 2025
hes Land Hessen Hessischer Landtag 28. Oktober 2018 20. Herbst 2023
mev Land Mecklenburg-Vorpommern Landtag Mecklenburg-Vorpommern 4. September 2016 06. 3. Quartal 2021
nie Land Niedersachsen Niedersächsischer Landtag 15. Oktober 2017 17. Herbst 2022
nor Land Nordrhein-Westfalen Landtag Nordrhein-Westfalen 14. Mai 2017 17. 2. Quartal 2022
rhe Land Rheinland-Pfalz Landtag Rheinland-Pfalz 13. März 2016 17. 14. März 2021
saa Saarland Landtag des Saarlandes 26. März 2017 16. 1. Quartal 2022
sac Freistaat Sachsen Sächsischer Landtag 1. September 2019 06. 3. Quartal 2024
san Land Sachsen-Anhalt Landtag von Sachsen-Anhalt 13. März 2016 07. 6. Juni 2021
sch Land Schleswig-Holstein Schleswig-Holsteinischer Landtag 7. Mai 2017 19. 2. Quartal 2022
thu Freistaat Thüringen Thüringer Landtag 27. Oktober 2019 07. April 2021

Die Dauer einer Legislaturperiode beträgt in Bremen vier Jahre, in allen anderen Landesparlamenten fünf Jahre.

WahlenBearbeiten

WahlmodusBearbeiten

Der Wahlmodus hängt im Einzelnen vom jeweiligen Land ab. Alle Landeswahlgesetze sehen jedoch (im Wesentlichen) ein Verhältniswahlsystem vor.

Das Land Bremen ist in zwei Wahlbereiche (Stadtgemeinden Bremen und Bremerhaven) aufgeteilt, auf die die Fünf-Prozent-Hürde getrennt Anwendung findet und zwischen denen kein Verhältnisausgleich stattfindet. In Bayern bildet jeder Regierungsbezirk einen Wahlkreis, der seinerseits in Stimmkreise unterteilt ist; die Ergebnisse der Wahlkreise werden dabei nicht miteinander verrechnet, auch wenn die Fünf-Prozent-Hürde landesweit berechnet wird.

Jedes Land ist in Wahlkreise (nicht identisch mit den Landkreisen) eingeteilt, und diese Wahlkreise wiederum in Stimmbezirke, die über jeweils ein Wahllokal verfügen.

Außer in Bremen, Hamburg und dem Saarland wird in jedem Wahlkreis ein Abgeordneter direkt in den Landtag gewählt. Daneben gibt es noch die Landesliste einer jeden Partei, von welcher Abgeordnete in den Landtag gelangen, wenn eine Partei mehr im prozentualen Gesamtergebnis beteiligt ist als durch ihre gewonnenen Direktmandate bereits reflektiert ist (siehe auch: Überhang- und Ausgleichsmandat). In Berlin kann jede Partei entscheiden, ob sie mit einer Landesliste oder mit Bezirkslisten antritt.

Bei den Landtagswahlen in Baden-Württemberg entscheidet sich der Wähler mit einer Stimme sowohl für einen Kandidaten als auch dessen Landesliste, wobei die Liste nach den Stimmergebnissen der Kandidaten in ihren Wahlkreisen gebildet wird. Im Saarland gibt es eine reine Listenwahl. In den anderen Bundesländern gibt es wie bei der Bundestagswahl zwei separate Stimmen für Direktmandat und Landesliste, wobei in Bayern Erst- und Zweitstimmen für die Berechnung der Sitzverteilung zusammengezählt werden.

Ein Volksentscheid vom 14. Juni 2004 in Hamburg führte in der Hansestadt zur Ablösung der reinen Listenwahl durch ein neues Wahlsystem. Es wurde erstmals bei der Bürgerschaftswahl am 24. Februar 2008 verwendet, gibt den Wählern mehr Einfluss auf die personelle Zusammensetzung der Bürgerschaft und beinhaltet eingeschränkt offene Listen in Mehrmandatswahlkreisen.

Das Wahlrecht in Bremen sieht für die beiden Wahlbereiche Bremen und Bremerhaven jeweils die Möglichkeit vor, fünf Stimmen auf die Listen für den Wahlbereich oder konkrete Kandidierende zu verteilen.

Wahlmodi in den deutschen Ländern[2]
Land Wahl­periode in Jahren Wahl­alter
aktiv/
passiv
Wahlsystem Listenform Stim­men­zahl Mandate
(davon in Wahl­kreisen)
Sperr­klausel Grund­mandats­klausel Aus­gleichs­mandate Sitz­zuteilungs­verfahren
bad
 Baden-Württemberg
5 18/18 Personalisierte Verhältniswahl unterlegene Wahl­kreis­kandidaten 01 120 (70) landesweit nein getrennt nach Regierungs­bezirken Sainte-Laguë
bay
 Bayern
5 18/18 Personalisierte Verhältniswahl offen 02 180 (90) landesweit nein getrennt nach Regierungs­bezirken Hare/Niemeyer
ber
 Berlin
5 18/18 Personalisierte Verhältniswahl geschlossen 02 130 (78) landesweit inkl. ungültige ein Mandat ja Hare/Niemeyer
bra
 Brandenburg
5 16/18 Personalisierte Verhältniswahl geschlossen 02 088 (44) landesweit; nicht für Sorben ein Mandat ja Hare/Niemeyer
bre
 Freie Hansestadt Bremen
4 16/18 Verhältniswahl m. offenen Listen offen 05 083 (0) getrennt in Bremen und Bremerhaven Sainte-Laguë
ham
 Hamburg
5 16/18 Verhältniswahl m. offenen Listen offen 10 121 (71) landesweit nein ja Sainte-Laguë
hes
 Hessen
5 18/18 Personalisierte Verhältniswahl geschlossen 02 110 (55) landesweit nein ja Hare/Niemeyer
mev
 Mecklenburg-Vorpommern
5 18/18 Personalisierte Verhältniswahl geschlossen 02 071 (36) landesweit nein ja Hare/Niemeyer
nie
 Niedersachsen
5 18/18 Personalisierte Verhältniswahl geschlossen 02 135 (87) landesweit nein ja d’Hondt
nor
 Nordrhein-Westfalen
5 18/18 Personalisierte Verhältniswahl geschlossen 02 181 (128) landesweit nein ja Sainte-Laguë
rhe
 Rheinland-Pfalz
5 18/18 Personalisierte Verhältniswahl geschlossen 02 101 (51) landesweit nein ja Sainte-Laguë
saa
 Saarland
5 18/18 Verhältniswahl geschlossen 01 051 (0) landesweit d’Hondt
sac
 Sachsen
5 18/18 Personalisierte Verhältniswahl geschlossen 02 120 (60) landesweit zwei Mandate ja d’Hondt
san
 Sachsen-Anhalt
5 18/18 Personalisierte Verhältniswahl geschlossen 02 091 (45) landesweit nein ja Hare/Niemeyer
sch
 Schleswig-Holstein
5 16/18 Personalisierte Verhältniswahl geschlossen 02 069 (35) landesweit; nicht für SSW ein Mandat ja Sainte-Laguë
thu
 Thüringen
5 18/18 Personalisierte Verhältniswahl geschlossen 02 088 (44) landesweit nein ja Hare/Niemeyer


WahlergebnisseBearbeiten

 
Stärkste und zweitstärkste Parteien in den Landesparlamenten. Die Farbe des Landes entspricht jeweils der Farbe der stärksten Partei der letzten Wahl, die Farbe des Punktes der zweitstärksten (Stand 1. Januar 2020).
  • CDU
  • CSU
  • SPD
  • Grüne
  • Linke
  • AfD
  • Letzte LandtagswahlergebnisseBearbeiten

    Gelistet sind alle Ergebnisse, die 1 Prozent überschreiten sowie alle Ergebnisse von Parteien, die im Bundesdurchschnitt mindestens 0,5 Prozent oder in mindestens vier Ländern 1 Prozent erreichten. Wahlergebnisse, die zum Parlamentseinzug führten, sind fettgedruckt.

    Bundesland letzte
    Wahl
    CDU/
    CSUa
    SPD Grüne AfD FDP Linke Freie
    Wähler
    /
    BVB/FWb
    Piraten PARTEI Tier-
    schutz-
    partei
    weitere Parteiend sonst.
    bad
     Baden-Württemberg
    2016 27,0 12,7 30,3 15,1 08,3 02,9 00,1 0,4 0,3 0,3 ALFA 1,0 1,9
    bay
     Bayern
    2018 a37,2a 09,7 17,6 10,2 05,1 03,2 11,6 0,4 0,4 0,3 BP 1,7; ÖDP 1,6 1,3
    ber
     Berlin
    2016 17,6 21,6 15,2 14,2 06,7 15,6 1,7 2,0 1,9 Graue 1,1 2,4
    bra
     Brandenburg
    2019 15,6 26,2 10,8 23,5 04,1 10,7 0b5,0b 0,7 2,6 0,8
    bre
     Freie Hansestadt Bremen
    2019 26,7 24,9 17,4 06,1 05,9 11,3 01,0 1,0 1,7 BIW 2,4 1,6
    ham
     Hamburg
    2020* 11,2 39,2 24,2 05,3 05,0 09,1 00,6 0,5 1,4 0,7 Volt 1,3 1,6
    hes
     Hessen
    2018 27,0 19,8 19,8 13,1 07,5 06,3 03,0 0,4 0,6 1,0 1,5
    mev
     Mecklenburg-Vorpommern
    2016 19,0 30,6 04,8 20,8 03,0 13,2 00,6 0,5 0,6 1,2 NPD 3,0 3,3
    nie
     Niedersachsen
    2017 33,6 36,9 08,7 06,2 07,5 04,6 00,3 0,2 0,6 0,7 1,0
    nor
     Nordrhein-Westfalen
    2017 2017 33,0 31,2 06,4 07,4 12,6 04,9 00,4 1,0 0,6 3,1
    rhe
     Rheinland-Pfalz
    2016 2016 31,8 36,2 05,3 12,6 06,2 02,8 02,3 0,8 2,0
    saa
     Saarland
    2017 2017 40,7 29,6 04,0 06,2 03,3 12,8 00,4 0,7 2,3
    sac
     Sachsen
    2019-09 2019 32,1 07,7 08,6 27,5 04,5 10,4 03,4 0,3 1,6 1,5 2,4
    san
     Sachsen-Anhalt
    2016 2016 29,8 10,6 05,2 24,3 04,9 16,3 02,2 0,5 1,5 NPD 1,9; Tiersch.all. 1,0 2,3
    sch
     Schleswig-Holstein
    2017 2017 32,0 27,3 12,9 05,9 11,5 03,8 00,6 1,2 0,6 SSW 3,3 1,5
    thu
     Thüringen
    2019-10 2019 21,7 08,2 05,2 23,4 05,0 31,0 1,1 Tierschutz hier 1,1 3,2
    Gesamtc e30,2e 22,1 13,7 12,3 07,7 06,6 0f2,8f 0,6 0,6 0,5 2,9
    * Vorläufiges amtliches Endergebnis
    a CSU nur in Bayern
    b BVB/FW nur in Brandenburg
    c Stand: 12. März 2020. Anteil in Prozent an erhaltenen Wählerstimmen von allen gültig abgegebenen Stimmen der letzten 16 Wahlen zu Landtagen, Bürgerschaften oder Abgeordnetenhäusern; bei Zwei-Stimmen-System wurde die Landes- bzw. Zweitstimme der Wählers gezählt; in Bayern werden beide Stimmen für die proportionale Sitzverteilung zusammengezählt, die Summe wurde durch zwei geteilt; in Bremen und Hamburg hat jeder Wähler fünf Stimmen für die Landesliste, hier wurde die Zahl der gültigen Wahlzettel proportional nach der Anzahl der Stimmen aufgeteilt.[3]
    d Andere Parteien mit mindestens 1 % bei der Wahl.
    e CDU 24,0 %, CSU 6,2 %
    f Freie Wähler 2,7 %, BVB/FW 0,2 %

    WahltermineBearbeiten

    Die Wahltermine werden vom Landtag oder vom Landesinnenministerium festgelegt. Dafür gibt es bei regulären Neuwahlen ein vorgegebenes Zeitfenster. Für vorgezogene Neuwahlen wird ein Beschluss des Landtages, des Landtagspräsidenten oder des Ministerpräsidenten auf Auflösung des Landtages bzw. vorzeitige Beendigung der Wahlperiode benötigt. Gewählt wird regelmäßig an einem Sonntag; häufig sehen die Wahlgesetze auch allgemeine Feiertage als Möglichkeit vor.

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    Kritik an WahlterminenBearbeiten

    Vereinzelt wird Kritik an der Anzahl der Wahltermine in Deutschland und der Dauer der Wahlperioden laut, da der Bundesrat in einem hohen Maß auch an der Gestaltung der Bundespolitik beteiligt ist. Häufige Wahlen führen in den Augen der Kritiker zu einem Dauerwahlkampf, der die Politik lahmlege. Als Lösung wurde häufig gefordert, die Wahlperioden zu verlängern. Inzwischen gibt es in allen Bundesländern mit Ausnahme Bremens eine fünfjährige Wahlperiode, lediglich dort wird alle vier Jahre gewählt. Ein anderer Vorschlag ist die Gleichtaktung der Wahltermine aller deutschen Länder mit außerplanmäßigen Wahlterminen nur bei Koalitionsbrüchen. Dies würde zu verkürzten Wahlperioden in den betroffenen Ländern führen, die nur bis zum nächsten Takt reichen würden. Dazu müsste der verfassungsmäßige Status der Länder geändert werden. Man spricht hier von der horizontal simultanen Variante der Wahlterminierung innerhalb eines Mehrebenensystems, während derzeit auf beiden Ebenen konsekutiv gewählt wird.

    Derzeit wird in folgenden Ländern zumindest annähernd gleichzeitig gewählt:

    • Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt (März der durch fünf mit Rest eins teilbaren Jahre: 2006, 2011, …)
    • Berlin und Mecklenburg-Vorpommern (September der durch fünf mit Rest eins teilbaren Jahre: 2006, 2011, …)
    • Bayern und Hessen (September der durch fünf mit Rest drei teilbaren Jahre: 2008, 2013, …)
    • Brandenburg, Sachsen und Thüringen (August bzw. September der durch fünf mit Rest vier teilbaren Jahre: 2009, 2014, …)
    • Nordrhein-Westfalen, Saarland und Schleswig-Holstein (Frühjahr der durch fünf mit Rest zwei teilbaren Jahre: 2012, 2017, …)

    Statistiken deutscher LandesparlamenteBearbeiten

    Aktuelle SitzverteilungenBearbeiten

    Folgende Übersicht listet die Anzahl der Abgeordneten pro Fraktion bzw. Gruppe und die fraktionslosen Abgeordneten nach Partei auf.

    Landtag von letzte Wahl Sitze gesamt
    (abs. Mehrheit)
    Regierungs­fraktionen CDU SPD Grüne AfD Linke FDP CSU Andere Fraktionen/
    Gruppen
    Fraktions­lose nächste
    Wahl*
    Sitze %
    bad
     Baden-Württemberg[4]
    2016 143 0(72) 090 62,2 43 19 47 18 12 4 (parteilos 3, AfD 1) 2021
    bay
     Bayern[5]
    2018 205 (103) 112 54,6 22 38 20 11 85 FW 27 2 (parteilos) 2023
    ber
     Berlin[6]
    2016 160 0(81) 092 57,5 31 38 27 22 27 12 3 (AfD) 2021
    bra
     Brandenburg[7]
    2019 088 0(45) 050 56,8 15 25 10 23 10 BVB/FW 5 2024
    bre
     Freie Hansestadt Bremen[8]
    2019 084 0(43) 049 58,3 24 23 16 10 05 M.R.F. 3G 3 (AfD 2, BIW 1) 2023
    ham
     Hamburg[9]
    2020 123 0(62) 087 70,7 15 54 33 7 13 1 (FDP) 2025
    hes
     Hessen[10]
    2018 137 0(69) 069 50,3 40 29 29 18 09 11 1 (AfD) 2023
    mev
     Mecklenburg-Vorpommern[11]
    2016 071 0(36) 044 59,2 18 26 14 11 2 (parteilos) 2021
    nie
     Niedersachsen[12]
    2017 137 0(69) 104 76,6 50 54 12 09 11 1 (parteilos) 2022
    nor
     Nordrhein-Westfalen[13]
    2017 199 (100) 100 50,3 72 69 14 12 28 4 (AfD 1, parteilos 3) 2022
    rhe
     Rheinland-Pfalz[14]
    2016 101 0(51) 051 50,5 35 39 06 12 06 3 (AfD 2, FDP 1) 2021
    saa
     Saarland[15]
    2017 051 0(26) 041 80,4 24 17 03 6 1 (Linke) 2022
    sac
     Sachsen[16]
    2019 119 0(60) 067 56,3 45 10 12 38 14 2024
    san
     Sachsen-Anhalt[17]
    2016 087 0(44) 046 52,9 30 11 05 21 16 4 (AfD 1, FW 1, parteilos 2) 2021
    sch
     Schleswig-Holstein[18]
    2017 073 0(37) 044 60,3 25 21 10 04 09 SSW 3** 1 (parteilos) 2022
    thu
     Thüringen[19]
    2019 090 0(46) 042 46,7 21 08 05 22 29 05 2024
    Gesamt 000000000001868.00000000001.868 488 465 264 243 145 110 85 38 30
    Anteil in % 100,0 26,1 24,9 14,1 13,1 7,8 5,9 4,6 2,0 1,6
    in wie vielen Landtagen vertreten 15 16 14 16 10 11 1 4 13
    davon in der Regierung 10 11 11 3 3 1 1
    davon als Partei des Ministerpräsidenten 6 7 1 1 1
    Die Sitzanzahlen der Parteien mit den jeweils meisten Sitzen sind fett geschrieben. Parteien, die an der Landesregierung beteiligt sind, sind durch grauen Hintergrund hervorgehoben. Die Partei, die den Ministerpräsidenten stellt, ist dunkelgrau hervorgehoben. Die Sitzanzahlen geschäftsführender Regierungsparteien sind kursiv geschrieben.
    * Angegeben ist das Jahr der planmäßig nächsten Wahl. Die jeweilige Wahl könnte auch früher stattfinden, etwa aufgrund vorgezogener Neuwahlen.
    ** Die Abgeordneten des SSW haben als Vertreter der Dänischen Minderheit in Deutschland unabhängig von ihrer Anzahl die Rechte einer Fraktion und sind von der Sperrklausel ausgenommen.

    FrauenanteilBearbeiten

    Die folgende Liste zeigt die Anteile der weiblichen Landtagsabgeordneten in den einzelnen Landesparlamenten (vergleiche Entwicklung ab 2015):

    Land Stand Anteil siehe auch:
    Abschnitt im Hauptartikel des Parlaments
    Baden-Württemberg  Baden-Württemberg August 2019 26,6 %[20]
    Bayern  Bayern November 2018 26,8 %[21] Frauenanteil im Bayerischen Landtag
    Berlin  Berlin März 2017 32,5 %[22]
    Brandenburg  Brandenburg ab Oktober 2019 31,8 %
    Bremen  Bremen August 2019 36,9 %[23]
    Hamburg  Hamburg März 2017 (Mai 2010) 38,8 %[24] (33,9 %)
    Hessen  Hessen Januar 2019 33,6 %[25]
    Mecklenburg-Vorpommern  Mecklenburg-Vorpommern Juni 2019 25,4 %[26]
    Niedersachsen  Niedersachsen April 2018 (Mai 2012) 27,7 % (29,2 %)[27]
    Nordrhein-Westfalen  Nordrhein-Westfalen ab Juni 2017 27,1 %[28] Frauenanteil im Landtag Nordrhein-Westfalen
    Rheinland-Pfalz  Rheinland-Pfalz ab April 2016 35,6 %[29]
    Saarland  Saarland ab April 2017 37,3 %
    Sachsen  Sachsen ab Oktober 2019 26,9 %
    Sachsen-Anhalt  Sachsen-Anhalt April 2018 21,8 %[30]
    Schleswig-Holstein  Schleswig-Holstein ab Juni 2017 30,1 %[31]
    Thüringen  Thüringen ab November 2019 31,1 %[32]

    Siehe auchBearbeiten

    LiteraturBearbeiten

    WeblinksBearbeiten

      Wikinews: Deutsche Landtagswahl – in den Nachrichten

    EinzelnachweiseBearbeiten

    1. Demokratie als „Leitgedanke“ des deutschen Föderalismus. Bundeszentrale für politische Bildung. Abgerufen am 7. Oktober 2016.
    2. Wilko Zicht: Das Wahlrecht bei Landtagswahlen. In: Wahlen, Wahlrecht und Wahlsysteme. 27. Oktober 2019, abgerufen am 4. März 2020.
    3. siehe: Deutscher Bundestag – Summe der Wählerstimmen der Länder (Wählerstimmenkonto) in Festsetzung der staatlichen Mittel für das Jahr 2016 (PDF; 132 kB); siehe auch Quelle: Komplette Liste der Wählerstimmen bei Landtagswahlen in Deutschland
    4. landtag-bw.de
    5. bayern.landtag.de
    6. parlament-berlin.de
    7. landtag.brandenburg.de
    8. bremische-buergerschaft.de
    9. hamburgische-buergerschaft.de
    10. hessischer-landtag.de
    11. landtag-mv.de
    12. landtag-niedersachsen.de
    13. landtag.nrw.de
    14. landtag.rlp.de
    15. landtag-saar.de
    16. landtag.sachsen.de
    17. landtag.sachsen-anhalt.de
    18. landtag.ltsh.de
    19. thueringer-landtag.de
    20. Landtag von Baden-Württemberg: |wayback=20180425120357 |text=Landtag von Baden-Württemberg, 16. Wahlperiode: Altersstruktur und Geschlecht der Abgeordneten (Stand 1. August 2019)
    21. Volkshandbuch 18. Wahlperiode
    22. [1]
    23. Bremische Bürgerschaft: Statistiken zur 20. WP
    24. [2]. Abgerufen am 25. August 2017.
    25. Frauenstatistik Stand 14. Januar 2019. Abgerufen am 9. September 2019.
    26. Handbuch: Der Landtag Mecklenburg-Vorpommern, 7. Wahlperiode 2016–2021 (PDF; 4,4 MB), 5. Auflage Juni 2019, S. 132.
    27. http://kuerschners.com/verlag/aktuelles/thema/news/frauenanteil-in-parlamenten.html Abgerufen am 26. April 2018.
    28. [3]
    29. [4]
    30. Landtagsdrucksache 7/2749
    31. http://www.bento.de/politik/wahl-in-schleswig-holstein-enttaeuschende-frauenquote-im-maenner-landtag-1355089/
    32. Der Spiegel Ein Viertel der Frauen ist raus. Abgerufen am 17. Januar 2020.