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Erzhausen

hessische Gemeinde im Landkreis Darmstadt-Dieburg
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Erzhausen
Erzhausen
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Erzhausen hervorgehoben

Koordinaten: 49° 57′ N, 8° 38′ O

Basisdaten
Bundesland: Hessen
Regierungsbezirk: Darmstadt
Landkreis: Darmstadt-Dieburg
Höhe: 114 m ü. NHN
Fläche: 7,4 km2
Einwohner: 7996 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 1081 Einwohner je km2
Postleitzahl: 64390
Vorwahl: 06150
Kfz-Kennzeichen: DA, DI
Gemeindeschlüssel: 06 4 32 006
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Rodenseestraße 3
64390 Erzhausen
Website: erzhausen.eu
Bürgermeister: Claudia Lange (GfE)
Lage der Gemeinde Erzhausen im Landkreis Darmstadt-Dieburg
ErzhausenWeiterstadtGriesheimPfungstadtBickenbach (Bergstraße)Alsbach-HähnleinSeeheim-JugenheimModautalMühltalOber-RamstadtMesselEppertshausenMünster (Hessen)DieburgRoßdorf (bei Darmstadt)FischbachtalGroß-BieberauReinheimGroß-ZimmernOtzbergGroß-UmstadtSchaafheimBabenhausen (Hessen)DarmstadtBayernOdenwaldkreisKreis BergstraßeKreis Groß-GerauLandkreis OffenbachKarte
Über dieses Bild

Erzhausen (im lokalen Dialekt: Erzhause)[2] ist eine Gemeinde im südhessischen Landkreis Darmstadt-Dieburg zwischen Darmstadt und Frankfurt am Main. Die Gemeinde besteht aus nur einem Ort.

GeografieBearbeiten

LageBearbeiten

Die Wohnbebauung von Erzhausen erstreckt sich in Ost-West-Richtung über eine Länge von etwa 2,5 km lang und in Nord-Süd-Richtung über eine Länge von rund einem Kilometer. Große Flächen der einzigen Gemarkung (Gmk.-Nr. 61073) insbesondere im Westen werden landwirtschaftlich genutzt. Im Nordwesten schließt sich ein ausgedehntes Waldgebiet an, das über Gemarkungsgrenzen hinaus bis nach Rüsselsheim reicht. Weitere Waldflächen auf Erzhäuser Gebiet befinden sich östlich der Bahnlinie.

NachbargemeindenBearbeiten

Erzhausen grenzt im Norden an die Stadt Mörfelden-Walldorf (Kreis Groß-Gerau) und die Gemeinde Egelsbach (Kreis Offenbach), im Südosten an die kreisfreie Stadt Darmstadt, sowie im Südwesten an die Stadt Weiterstadt. Erzhausen ist etwa 3 km lang und rund 1 km breit und ist fast vollständig von Wald umgeben.

Mörfelden-Walldorf Egelsbach Egelsbach
Mörfelden-Walldorf   Darmstadt
Weiterstadt Darmstadt Darmstadt

KlimaBearbeiten

Darmstadt und Erzhausen liegen in der gemäßigten Klimazone. Die Durchschnittstemperatur beträgt 10,1 °C. Der wärmste Monat ist der Juli mit 19,3 °C im Durchschnitt. Der kälteste Monat ist der Januar mit durchschnittlich 0,9 °C.

Darmstadt, Erzhausen und das Rhein-Main-Gebiet liegen am nördlichen Ende der Oberrheinischen Tiefebene, die klimatisch zu den wärmsten Regionen in Deutschland zählt. Die Jahresmitteltemperatur liegt mit 10,1 °C (langjähriges Mittel für den Referenzzeitraum 1950–2010) über der anderer deutscher Metropolen (Berlin 9,0 °C, Hamburg 9,1 °C, München 7,7 °C).

Das Klima ist deshalb insgesamt recht mild. In der Zeit von November bis Januar gibt es tagsüber im Mittel nur ein bis zwei Sonnenstunden. Schnee liegt im Winter im Mittel an etwa fünfzehn Tagen. Die Schneehöhe liegt nur selten über zehn Zentimeter und der Schnee bleibt meist nicht lange liegen.

Der Sommer ist mit Höchstwerten um 25 °C (an durchschnittlich elf Tagen im Jahr auch über 30 °C) recht warm; dazu ist es leicht wechselhaft mit gelegentlichen Schauern oder Gewittern, allerdings ist dies mit täglich sieben bis acht Stunden auch die sonnenreichste Zeit.

Die Extremwerte liegen bei ca. −21 °C im Winter und ca. +39 °C im Sommer. Die höchste je in Darmstadt gemessene Temperatur betrug 39,5 °C, gemessen am 7. August 2015. Die niedrigste je in Darmstadt gemessene Temperatur betrug −26,9 °C, gemessen am 19. Januar 1940. Die durchschnittliche Jahrestemperatur stieg im Mittel der Jahre 1950 bis 2010 um ca. 0,5 auf 10,1 °C.

Die mittlere jährliche Niederschlagsmenge betrug ca. 600–700 mm. Der meiste Niederschlag fällt im Juli, der geringste im Februar im Mittel der Jahre 1950 bis 2010.

Die vorherrschende Windrichtung ist West.[3]

ErhebungenBearbeiten

Die Binnendüne Heegberg wurde im kalten Tundrenklima durch Sandaufwehungen am Ende der Weichseleiszeit gebildet. Der Heegberg erreicht eine Höhe von 125 Metern über Normalhöhennull.

GewässerBearbeiten

Naturschutzgebiet (NSG)Bearbeiten

Der Faulbruch (historisch auch: Das Faulbruch) ist ein Wald- und Wiesengelände (Fauna-Flora-Habitat) am Ostrand von Erzhausen.

GeschichteBearbeiten

Bis 1900Bearbeiten

 
„Dankmal“ zur 750-Jahr-Feier der Gemeinde Erzhausen im Jahr 2014

Hügelgräber in der Gemarkung Erzhausen von etwa 1500 v. Chr. weisen bereits auf erste Siedlungen zum damaligen Zeitpunkt hin.

Um etwa 900 n. Chr. ist der Ort in wechselnden Schreibweisen wie beispielsweise Erardishusen, Erhartzhausen, Ebrichshusen oder Erndeshusen erstmals erwähnt. In der ältesten Urkunde aus dem Lorscher Codex trägt die Gemeinde den Namen Erhartshausen.[4] Der Ortsname ist nicht wie oft irrtümlich angenommen von Erz abgeleitet, sondern von dem Vornamen Erhart (Häuser des Erhart).

Im Mittelalter gehörte Erzhausen den Ulnern von Dieburg. 1449 erhält Philipp der Jüngere von Katzenelnbogen die Hälfte von Erzhausen von seinem Vater. Diese fällt mit dem Erlöschen des Hauses Katzenelnbogen im Jahre 1479 an die Landgrafschaft Hessen. 1504 erwirbt der Landgraf von Hessen die andere Hälfte von Erzhausen. Die Bede von 30 Gulden steht aber weiter den Ulner von Dieburg zu. In diese Zeit fiel auch der Bau einer Kapelle (1565), später auch im Volksmund "Ulner Münster" genannt, aus der am gleichen Platz später die heutige evangelische Kirche entstand. Der Dreißigjährige Krieg und die Pest löschten fast alles Leben aus dem Dorf. 1669 zählte man lediglich 73 Einwohner. Im Jahre 1771 verkauften die Ulner von Dieburg alle ihre verbliebenen Rechte an den Landgrafen von Hessen-Darmstadt (Ludwig VI.). Zu dieser Zeit ging es wieder aufwärts, denn es wurden bereits wieder 559 Einwohner gezählt. Zur Jahrhundertwende betrug die Einwohnerzahl 1244.[4]

Die Statistisch-topographisch-historische Beschreibung des Großherzogthums Hessen berichtet 1829 über Erzhausen:

»Erzhausen (L. Bez. Langen) luth. Filialdorf; liegt 1 St. von Langen und hat 75 Häuser und 559 Einw., die bis auf 9 Kath., 8 Mennoniten und 6 Juden lutherisch sind. – Der Ort kommt in Lorscher Urkünden unter dem Namen Erhardeshusen vor. Conrad von Dornberg und seine Gemahlin Jutta besassen ihn als Allodium, welches sie aber an Anselm Ullner von Dieburg versetzten. Diese Jutta trat das Recht der Wiederlösung 1264 an ihre Verwandten, Philipp und Werner von Falkenstein ab, die aber keinen Gebrauch davon machten. Die Ullner, welche in ununterbrochenen Besitz dieses Ortes blieben, hatten ihn Churmainz zu Lehen aufgetragen. Von den Ullnern kam das Dorf 1445, durch Kauf zur Hälfte an die Grafen von Katzenellenbogen; die andere Hälfte aber in der bairischen Fehde an Hessen. Nach langen Streite verglich sich Hessen zuletzt mit den Ullnern, welche endlich 1662 allen ihren Rechten gegen Hessen für eine Summe Geldes entsagten. Dieser Kauf kam erst 1771, nach dem die Ullner im Mannsstamm erloschen, mit den hinterlassenen Töchtern, die auf dieses Dorf als ein Weiberlehen Ansprüche gemacht hatten, zu Stande. Die Kirche, ursprünglich eine Mutterkirche, wurde Anfangs des 17, Jahrhunderts dem Pfarrer zu Wixhausen zur Verwaltung übertragen.«[5]

Ab 1900Bearbeiten

In der Zeit nach 1900 ist ein stetiger Anstieg der Einwohnerzahl zu verzeichnen. Von 1900 bis 1950 und von 1950 bis 2014 hat sich die Einwohnerzahl jeweils mehr als verdoppelt.

Am 14. Oktober 2016, um 18 Uhr 08 MESZ bebte bei Erzhausen die Erde mit dem Magnitutenwert von 3,0 auf der Richterskala. Über Schäden wurde nichts bekannt.[6]

Historische NamensformenBearbeiten

In den historischen Dokumenten ist der Ort im Laufe der Jahrhunderte unter wechselnden Ortsnamen belegt:[4]

  • 10. Jahrhundert: Erhardeshusen
  • um 1200: Erhardeshusen
  • um 1250: Erharteshusen
  • 1264: Erardishusen
  • 1273: Erharthusen
  • 1273: in villa Erharthusen
  • 1282: Eradeshusen
  • 1282: Erndeshusen; Ebrathshusen
  • 1331: Erarshusen
  • 1331: Irtzhusen
  • 1413: Ebrichshusen; Erarthusen
  • 1413: Ehartzhusen
  • 1440: Eretzhusen
  • 1446: Erhartzhusen
  • 15. Jahrhundert: Erczhussen
  • 1451: Erhartshusen
  • 1452: Erhartshusen
  • 1453: Erhartshusen
  • 1454: Erhartßhussen
  • 1454: Erhartßhußen
  • 1497: Ertzhusen
  • 1506: Erhartzhausen
  • 1526: Ertzhusen
  • 1541: Erhartshaussen
  • 1549: Erhartshausen
  • 1576: Ertzhaussen
  • 1579: Ertzhausen
  • heute: Erzhausen

Territorialgeschichte und VerwaltungBearbeiten

Die folgende Liste zeigt im Überblick die Territorien, in denen Erzhausen lag, bzw. die Verwaltungseinheiten, denen es unterstand:[4][7][8]

BevölkerungBearbeiten

EinwohnerstrukturBearbeiten

Nach den Erhebungen des Zensus 2011 lebten am Stichtag dem 9. Mai 2011 in Erzhausen 7481 Einwohner. Darunter waren 738 (9,9 %) Ausländer von denen 303 aus dem EU-Ausland, 290 aus anderen Europäischen Ländern und 145 aus anderen Staaten kamen.[9] Die Einwohner lebten in 3202 Haushalten. Davon waren 840 Singlehaushalte, 985 Paare ohne Kinder und 1077 Paare mit Kindern, sowie 231 Alleinerziehende und 69 Wohngemeinschaften.[10]

EinwohnerentwicklungBearbeiten

Erzhausen: Einwohnerzahlen von 1669 bis 2015
Jahr  Einwohner
1669
  
73
1771
  
559
1829
  
559
1834
  
567
1840
  
596
1846
  
643
1852
  
692
1858
  
726
1864
  
787
1871
  
829
1875
  
898
1885
  
1.053
1895
  
1.151
1905
  
1.390
1910
  
1.556
1925
  
1.872
1939
  
2.342
1946
  
2.859
1950
  
3.086
1956
  
3.471
1961
  
4.098
1967
  
5.296
1970
  
5.663
1976
  
5.733
1981
  
6.208
1984
  
6.224
1992
  
6.437
2000
  
6.600
2005
  
7.195
2010
  
7.460
2011
  
7.481
2015
  
7.777
Datenquelle: Histo­risches Ge­mein­de­ver­zeich­nis für Hessen: Die Be­völ­ke­rung der Ge­mei­nden 1834 bis 1967. Wies­baden: Hes­sisches Statis­tisches Lan­des­amt, 1968.
Weitere Quellen: Siehe folgende Tabelle

Die Einwohnerzahlen mit ihren Quellen:[4][11]

Datum Einwohner
1618 ca. 250
1622 ca. 200
1629 29 Hausgesessene
1641 ca. 50
1648 praktisch ohne
1669 73
1771 559
1829 559
1834 567
Datum Einwohner
1900 1.244
1933 2.258
1970 5.663
1976 5.733[12]
1981 6.208
1984 6.224[13]
1992 6.437[14]
2000 6.600[15]
2005 7.195[16]
Datum Einwohner
2010 7.460[17]
2011 7.481[9]
2013 7.699
2014 7.716
2015 7.777[18]
2016 8.126[19]

Die erste urkundlich bekannte Zählung erfolgte 1629. In diesem Jahr wurden 29 Hausgesessene gezählt. Gezählt wurden aber, wie bis weit in das 19. Jahrhundert hinein, nur Männer mit Bürgerrecht. Sie hießen die „Hausgesessenen“, das entspricht in etwa der Anzahl der Haushaltungen. Die bei Hausgesessenen Einquartierten oder Bürger ohne volle Rechte sogenannte „Beisassen“ wurden nicht gezählt.

Die Einwohnerzahl stieg im Mittelalter und der frühen Neuzeit nur langsam. Durch die zahlreichen Hungersnöte, Kriege und Seuchen ging sie immer wieder zurück. Erst ab Mitte des 19. Jahrhunderts, stieg die Einwohnerzahl stark an.

ReligionszugehörigkeitBearbeiten

• 1829: 536 lutheranische (= 95,89 %), 8 mennonitische (= 1,43 %), 6 jüdische (= 1,07 %) und 9 katholische (= 1,61 %) Einwohner[5]
• 1961: 3053 evangelische (= 74,50 %), 776 katholische (= 18,94 %) Einwohner[4]
• 2011: 2836 evangelische (= 37,9 %), 1419 katholische (= 19,0 %) Einwohner[20]

ErwerbstätigkeitBearbeiten

Die Gemeinde im Vergleich mit Landkreis, Regierungsbezirk Darmstadt und Hessen:[15]

Jahr Gemeinde Landkreis Regierungsbezirk Hessen
Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte 2017 839 74.525 1.695.567 2.524.156
Veränderung zu 2000 +41,7 % +21,1 % +16,1 % +16,0 %
davon Vollzeit 2017 64,0 % 68,3 % 72,8 % 71,8 %
davon Teilzeit 2017 36,0 % 31,7 % 27,2 % 28,2 %
Ausschließlich geringfügig entlohnte Beschäftigte 2017 261 15.305 224.267 372.991
Veränderung zu 2000 +39,6 % +14,4 % +9,0 % +8,8 %
Branche Jahr Gemeinde Landkreis Regierungsbezirk Hessen
Produzierendes Gewerbe 2000 30,7 % 41,1 % 27,0 % 30,6 %
2017 *) 31,3 % 20,4 % 24,3 %
Handel, Gastgewerbe und Verkehr 2000 21,6 % 26,1 % 26,4 % 25,1 %
2017 25,5 % 26,8 % 24,7 % 23,8 %
Unternehmensdienstleistungen 2000 17,2 % 11,6 % 25,1 % 20,2 %
2017 18,2 % 17,1 % 31,6 % 26,1 %
Sonstige Dienstleistungen 2000 27,7 % 18,8 % 20,1 % 22,5 %
2017 29,8 % 23,6 % 23,0 % 25,4 %
Sonstiges (bzw. ohne Zuordnung) 2000 02,7 % 02,4 % 01,4 % 01,5 %
2017 26,5 % 01,1 % 00,3 % 00,4 %

*) anonymisiert

PolitikBearbeiten

GemeindevertretungBearbeiten

Die Kommunalwahl am 6. März 2016 lieferte folgendes Ergebnis,[21] in Vergleich gesetzt zu früheren Kommunalwahlen:[22][23]

Sitzverteilung in der Gemeindevertretung 2016
    
Insgesamt 25 Sitze
Parteien und Wählergemeinschaften %
2016
Sitze
2016
%
2011
Sitze
2011
%
2006
Sitze
2006
%
2001
Sitze
2001
GfE Gemeinsam für Erzhausen 38,3 9
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 31,4 8 39,2 10 47,8 12 67,3 21
CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 18,7 5 23,1 6 36,7 9 32,7 10
GRÜNE Bündnis 90/Die Grünen 11,6 3 23,9 6 15,5 4
FWE Freie Wähler Erzhausen 13,7 3
Gesamt 100 25 100 25 100 25 100 31
Wahlbeteiligung in % 50,7 49,8 50,5 55,8
 
"Europaschild" mit den Partnergemeinden von Erzhausen im Jahr 2017

BürgermeisterBearbeiten

Der ehemalige Bürgermeister Hans-Dieter Karl (SPD) beendete zum 31. Dezember 2012 seine Amtszeit. Zu seinem Nachfolger wurde bei der Bürgermeisterwahl vom 19. August 2012 mit 81,9 % der Stimmen der parteilose Rainer Seibold bestimmt. Nach nur einer Amtszeit verzichtete Seibold auf eine weitere Kandidatur. Bei der Bürgermeisterwahl am 19. August 2018 setzte sich Claudia Lange mit 56,8 % der Stimmen gegen Klaus Süllow (Grüne/18,2 %), Wolfgang Klein (unabhängig/13,8 %) und Michael Edelmann (CDU/11,2 %) bereits im ersten Wahlgang durch. Die Wahlbeteiligung lag bei 55,3 %.[24][25] Die Juristin Lange ist seit dem 1. Januar 2019 im Amt. Die parteilose Lange ist Mitglied der Wählervereinigung GfE.[26] Sie ist die erste Bürgermeisterin in der Geschichte Erzhausens.[27]

Bürgermeister seit 1919
Amtszeit Name Partei / Wählergemeinschaft
1919–1933 August Lorenz SPD
1945–1950 August Lorenz SPD
1950–1962 Heinrich Lotz SPD
1962–1994 Albert Leyer SPD
1995–2012 Hans-Dieter Karl SPD
2013–2018 Rainer Seibold parteilos[28]
2019– Claudia Lange GfE

GemeindepartnerschaftenBearbeiten

Erzhausen unterhält drei klassische Gemeindepartnerschaften:

Historische GemeindepartnerschaftBearbeiten

  • Deutschland  Crossen, früher selbständige Gemeinde am Nordrand von Zwickau, jetzt Stadtteil von Zwickau, Sachsen

Crossen wurde 1996 in die Stadt Zwickau eingemeindet, seitdem wird Crossen nicht mehr zu den Partnerstädten von Erzhausen gezählt.

WappenBearbeiten

Blasonierung: „In Blau eine goldene rotbefensterte und -bedachte Burg über einem in den Torbogen eingefügten hessischen Löwen.“[30]

Das Wappen wurde vom Heraldiker Heinz Ritt gestalted und am 7. Mai 1973 vom Hessische Innenministerium genehmigt.

Es verbindet die beiden Wappen der früheren Ortsherren Erzhausens, die goldene Burg der Ulner von Dieburg und den gestreiften Löwen der Landgrafen von Hessen.

Eine offizielle Flagge führt die Gemeinde nicht. Es gibt jedoch eine nichtamtliche Flagge, die auf rot-weißem Flaggentuch das Gemeindewappen zeigt.

AuszeichnungenBearbeiten

Im Juni 2014 wurde Erzhausen die Freiherr-vom-Stein-Plakette verliehen. Anlass hierfür war, dass 750-jährige Bestehen der Gemeinde Erzhausen.[31]

Kultur und SehenswürdigkeitenBearbeiten

 
Evangelische Kirche

Historische BauwerkeBearbeiten

Die evangelische Kirche steht unter Denkmalschutz. Die Schillerschule ist das einzige, noch erhaltene Gebäude in Erzhausen, das aus dem regionalen und früher ortsbildprägenden „rauem Stein“ errichtet wurde.

Freizeit und SportBearbeiten

Von überregionaler Bedeutung ist „Die Sauna“, eine 7000 m² große Saunalandschaft mit Schwimmbädern, Massage, Kosmetik und vielem mehr.

Daneben gibt es zahlreiche Vereine und Verbände.

Der größte Verein ist der SV Erzhausen, dessen Fußballabteilung in der Oberliga Hessen (4. Liga) relativ erfolgreich spielte. Der Verein belegte in der Saison 2003/2004 den dritten Tabellenplatz. Ab der Saison 2006/2007 spielte der SV Erzhausen wieder in der Landesliga Süd, musste jedoch wieder absteigen.

Jedes Jahr findet in Erzhausen eine Kerb statt, an der sich sowohl die neuen Kerbborschen als auch die Altkerbborschen beteiligen.

Regelmäßige VeranstaltungenBearbeiten

  • Ostermontag: Ostereier-Triathlon an der Heegberghalle
  • Mai: Reitturnier des Reit- und Fahrverein Erzhausen an der Heegberghalle
  • Fronleichnam: Feuerwehrfest der Freiwilligen Feuerwehr[32][33]
  • Juni: Fest zum Sommer (Fezso-Fest)[34]
  • August: Koberstädter Wald-Marathon
  • September: Heegbachlauf eine Sportveranstaltung[35]
  • September: Erzhäuser Kerb
  • September: Herbstbasar[36]
  • Oktober: Kelterfest[37]
  • November: Kunstmarkt[38]
  • 1. Advent: Hobbykünstlermarkt in der alten Schillerschule[39]
  • 4. Advent: Waldweihnacht in der Heegberghalle

Wirtschaft und InfrastrukturBearbeiten

VerkehrBearbeiten

Verkehrsanbindung
Bundesautobahnen    
Bundesstraße  
Kreisstraße K 167
S-Bahn  
Buslinien 5515 662 n71

Die Bahn in ErzhausenBearbeiten

 
Empfangsgebäude des Bahnhofs Erzhausen
 
Die Bahnsteige des Bahnhofs Erzhausen: Hier halten Züge der Linie S 3 der S-Bahn Rhein-Main

Da sich viele Arbeiter und Handwerker in Erzhausen eine Heimat suchten, jedoch in Darmstadt oder Frankfurt arbeiteten, wurde im Jahre 1888 eine Haltestelle an der Main-Neckar-Eisenbahn (Streckenkilometer 18,6) eingerichtet. 1903 wurde dann das heutige Empfangsgebäude errichtet. 1997 wurde die Bahnstrecke mit der Einführung des RMV ausgebaut. Seitdem verkehren vom Bahnhof Erzhausen die S-Bahnen der Linien S3 im halbstündigen Takt nach Darmstadt Hauptbahnhof bzw. in den Taunus nach Bad Soden über Langen und Frankfurt. Dies ist besonders für Pendler von Vorteil, die mittlerweile den Großteil der arbeitenden Bevölkerung ausmachen.

Die Fahrzeit nach Frankfurt beträgt ca. 25 Minuten. Die Fahrzeit nach Darmstadt beträgt ca. 10 Minuten.

Nach der Eröffnung der S-Bahn wurde das Empfangsgebäude nicht mehr genutzt, da die S-Bahnen an einem eigenen Bahnsteig ankommen und abfahren, der extra dafür barrierefrei errichtet wurde. Im Zuge dessen wurde auch der gesamte Vorplatz erneuert. Jetzt befindet sich auf dem Bahnhofsvorplatz ein Park+Ride-Parkplatz.

Seit Anfang 2001 hat die Gemeinde Erzhausen das Empfangsgebäude, das sie von der Deutschen Bahn erworben hat, renoviert. Heute beherbergt das Gebäude, der Erzhäuser Bücherbahnhof, die Gemeindebücherei.

S-Bahn Rhein-Main
Vorherige Station Linie Nächste Station
Egelsbach
← Bad Soden (Taunus)
  Wixhausen
Darmstadt Hbf →

BusverbindungenBearbeiten

Die Buslinie WE1 verbindet Erzhausen mit Weiterstadt und Darmstadt. Die Buslinie beginnt am Bahnhof Erzhausen und endet am Schloss in der Innenstadt von Darmstadt. Die Gesamtfahrzeit beträgt fahrplanmäßig ca. 47 Minuten.

Die Buslinie 662 (Darmstadt-Arheilgen nach Neu-Isenburg) tangiert Erzhausen im Osten. Die Bushaltestelle befindet sich ca. 1,5 km östlich vom Bahnhof Erzhausen an der Bundesstraße 3.

Die Nachtbuslinie n71 verbindet Erzhausen an der Haltestelle an der Bundesstraße 3 mit Frankfurt und Darmstadt.

StraßenanbindungBearbeiten

Für Kraftfahrzeuge ist Erzhausen von Osten zu erreichen über die Bundesstraße B 3 (Frankfurt – Darmstadt) und über die Kreisstraße 167, der zentralen Achse durch den Ort, von Süden über die Kreisstraße 167, von Norden über die Wolfsgartenallee und von Westen über den Bornweg. Zur Autobahn A 5 (Frankfurt – Darmstadt) gelangt man über die Ausfahrt Weiterstadt oder über die Ausfahrt Langen/Mörfelden. Das Ende der Autobahn A 661 befindet sich in der Nachbargemeinde Egelsbach.

FlugverkehrBearbeiten

Der internationale Flughafen Frankfurt am Main befindet sich ca. 12 km nordwestlich von Erzhausen.
Der Flugplatz Frankfurt-Egelsbach befindet sich teilweise auf der Gemarkung Erzhausen.

Rad- und WanderwegeBearbeiten

 
Informationstafel am Erzhäuser Rundweg
  • Um den Ort herum mit einer Querspange als Abkürzung oder Zugang führt der Erzhäuser Rundweg.[40] Der Rundweg hat bis auf einen Abschnitt im Westen der Gemarkung für Spaziergänger und für Radfahrer denselben Verlauf. Der Rundweg wurde am 9. Juni 2018 im Rahmen des Gemarkungsrundgangs eingeweiht.
  • Erzhausen wird in West-Ost- Richtung von der Südhessen-Radroute Nr. 12 und in Nord-Süd-Richtung von den Routen 15 und 17 durchquert.

MedienBearbeiten

Für Erzhausen finden aktuelle Berichterstattung und amtliche Bekanntmachungen hauptsächlich in der Wochenzeitung „Erzhäuser Anzeiger“ („Amtliches Bekanntmachungsorgan der Gemeinde Erzhausen“) statt. Daneben gibt es Berichte in den Tageszeitungen Darmstädter Echo und in den Regionalausgaben der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und der Frankfurter Rundschau.
Der Hessische Rundfunk und Radio FFH sind jeweils mit einem Regionalstudio in Darmstadt vertreten. Das nichtkommerzielle Lokalradio Radio Darmstadt (Radar) sendet aus Darmstadt. Diese Studios sind auch für Erzhausen zuständig.

Öffentliche EinrichtungenBearbeiten

Kirchen
Evangelische Kirche
Katholische Kirche "Maria Königin"
Bund Freikirchlicher Pfingstgemeinden KdöR
Schulen und weitere Bildungseinrichtungen
Lessingschule (Grundschule)
Gemeindebücherei (auch: Bücherbahnhof)
Grundschulnest e.V.
Dorfmuseum in der ehemaligen Schillerschule
Theologisches Seminar Beröa
Kindertagesstätten
Kita "Regenbogen" (Am Hainpfad) mit Bewegungskindergarten in der Sporthalle
Kita Kiefernweg
Kita Sandhügelstraße
Waldkindergarten „Heegbachwichtel“, Wolfsgartenallee/ Heegberghalle
Evangelischer Kindergarten, Bahnstraße
Spielplätze
Spielplatz Am Hainpfad
Spielplatz Lessingschule
Spielplatz Mainstraße
Spielplatz Rodenseestraße
Spielplatz Kiefernweg
Jugendeinrichtungen
Jugendzentrum (in der Schillerschule)
Skaterbahn Am Hainpfad
Altenpflege
Marie-Juchacz-Seniorenzentrum und Wohnen und Pflege Rodensee, Annastraße/Kiefernweg[43]
Friedhof
Friedhof Erzhausen, Am Friedhof (auch: Zum Friedhof und Friedhofstraße)
Kelterhaus
Erzhäuser Kelterhaus, Weiherstraße[44]
Grillhütte
Am Bauhof

Sonstige EinrichtungenBearbeiten

PersönlichkeitenBearbeiten

In Erzhausen geborenBearbeiten

  • August Lorenz (1883–1963), hessischer Landtagsabgeordneter und Bürgermeister von Erzhausen
  • Wolfgang Breidert (* 1937), Mathematiker und Philosoph
  • Roman Heiligenthal (* 1953), evangelischer Theologe, Präsident der Universität Koblenz-Landau

Mit Erzhausen verbundenBearbeiten

LiteraturBearbeiten

  • Otto Schumann: Familienbuch Erzhausen. Hessische familiengeschichtliche Vereinigung, 2004, ISBN 3-00-012535-3.
  • Wilhelm Andres: Die Hegbachaue, Herausgeber: Ortskundlicher Arbeitskreis Erzhausen, Erzhausen 1989
  • Wilhelm Jost: Die Namen der Gemarkung Erzhausen, Erzhausen 1995
  • Valentin Lotz, Johannes G. Görg: Heimatliches, Herausgeber: Ortskundlicher Arbeitskreis Erzhausen, Erzhausen 1999
  • Hans Schmidt: Erzhausen im Wandel der Zeiten, Erzhausen 1981
  • Hans Schmidt. Als die Amis kamen, Herausgeber: Ortskundlicher Arbeitskreis Erzhausen, Erzhausen 1996
  • Hans Schmidt: Erzhausen vor 50 Jahren, Erzhausen 2010
  • 750 Jahre Erzhausen – Gemeinde mitten im Grünen, Herausgeber: Gemeinde Erzhausen vertreten durch Rainer Seiboldt, Erzhausen 2014
  • Siegfried R. C. T. Enders et al.: Landkreis Darmstadt-Dieburg. (= Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Kulturdenkmäler in Hessen.) Vieweg, Braunschweig 1988, ISBN 3-528-06235-5, S. 166f.
  • Literatur von und über Erzhausen im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
  • Literatur über Erzhausen in der Hessischen Bibliographie

WeblinksBearbeiten

  Commons: Erzhausen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Hessisches Statistisches Landesamt: Bevölkerungsstand am 31.12.2018 (Landkreise und kreisfreie Städte sowie Gemeinden, Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Günter Körner. In: Darmstädter Echo, Mittwoch, 5. Juni 2019, S. 13.
  3. DWD – Deutscher Wetterdienst
  4. a b c d e f Erzhausen, Landkreis Darmstadt-Dieburg. Historisches Ortslexikon für Hessen (Stand: 23. Juli 2012). In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS). Hessisches Landesamt für geschichtliche Landeskunde (HLGL), abgerufen am 1. September 2012.
  5. a b Georg W. Wagner: Statistisch-topographisch-historische Beschreibung des Großherzogthums Hessen: Provinz Starkenburg, Band 1. Oktober 1829, S. 69 (Online bei Google Books)
  6. Darmstädter Echo, Samstag, 15. Oktober 2016, S. 13
  7. Michael Rademacher: Deutsche Verwaltungsgeschichte von der Reichseinigung 1871 bis zur Wiedervereinigung 1990. Land Hessen. (Online-Material zur Dissertation, Osnabrück 2006).
  8. Grossherzogliche Centralstelle für die Landesstatistik (Hrsg.): Beiträge zur Statistik des Grossherzogthums Hessen. Band 1. Darmstadt 1866, S. 43 ff. (online bei Google Books).
  9. a b Bevölkerung nach Staatsangehörigkeitsgruppen: Erzhausen. In: Zensus2011. Bayerisches Landesamt für Statistik, abgerufen im Juli 2015.
  10. Haushalte nach Familien: Erzhausen. In: Zensus2011. Bayerisches Landesamt für Statistik, abgerufen im Juli 2015.
  11. Hessisches Statistisches Landesamt
  12. Der Hessische Minister des Inneren: Kommunalwahlen 1977; Maßgebliche Einwohnerzahlen der Gemeinden vom 15. Dezember 1976. In: Staatsanzeiger für das Land Hessen. 1976 Nr. 52, S. 2283, Punkt 1668 (Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags [PDF; 10,3 MB]).
  13. Der Hessische Minister des Inneren: Kommunalwahlen 1985; Maßgebliche Einwohnerzahlen der Gemeinden vom 30. Oktober 1984. In: Staatsanzeiger für das Land Hessen. 1984 Nr. 46, S. 2175, Punkt 1104 (Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags [PDF; 5,5 MB]).
  14. Der Hessische Minister des Inneren: Kommunalwahlen 1993; Maßgebliche Einwohnerzahlen der Gemeinden vom 21. Oktober 1992. In: Staatsanzeiger für das Land Hessen. 1992 Nr. 44, S. 2766, Punkt 935 (Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags [PDF; 6,1 MB]).
  15. a b Gemeindedatenblatt: Erzhausen. (PDF; 222 kB) In: Hessisches Gemeindelexikon. HA Hessen Agentur GmbH, abgerufen am 20. März 2018.
  16. Die Bevölkerung der hessischen Gemeinden (30. Juni 2005). In: Hessisches Statistisches Landesamt. Archiviert vom Original;.
  17. Die Bevölkerung der hessischen Gemeinden (30. Juni 2010). In: Hessisches Statistisches Landesamt. Archiviert vom Original;.
  18. Die Bevölkerung der hessischen Gemeinden (30. Juni 2015). In: Hessisches Statistisches Landesamt. Archiviert vom Original;.
  19. Information des Bürgermeisters Rainer Seibold in seiner wöchentlichen Kolumne im Erzhäuser Anzeiger vom 22. Dezember 2016
  20. Religionszugehörigkeit: Erzhausen. In: Zensus2011. Bayerisches Landesamt für Statistik, abgerufen im Juli 2015.
  21. Ergebnis der Gemeindewahl am 6. März 2016. Hessisches Statistisches Landesamt, abgerufen im April 2016.
  22. Hessisches Statistisches Landesamt: Ergebnis der Gemeindewahl am 27. März 2011
  23. Hessisches Statistisches Landesamt: Ergebnis der Gemeindewahl am 26. März 2006
  24. Echo Zeitungen GmbH: ECHO-Podium zur Bürgermeisterwahl in Erzhausen. Abgerufen am 19. August 2018.
  25. Echo Zeitungen GmbH: Claudia Lange ist die neue Bürgermeisterin von Erzhausen. Abgerufen am 19. August 2018.
  26. Wolfgang Görg: Darmstädter Echo, Freitag, 28. Dezember 2018, S. 17.
  27. Darmstädter Echo, Dienstag, 21. August 2018, S. 19.
  28. 750 Jahre Erzhausen, Erzhausen, 2014, S. 15f.
  29. Wolfgang Görg: Darmstädter Echo, Donnerstag, 11. Mai 2017, S. 20
  30. Genehmigung eines Wappens der Gemeinde Erzhausen (Punkt 706) durch den Hessischen Minister des Innern vom 7. Mai 1973. In: Staatsanzeiger für das Land Hessen. 1973 Nr. 23, S. 1007 (Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags [PDF; 6,4 MB]).
  31. Darmstädter Echo, Juni 2014
  32. Claudia Stehle: Feuerwehrfest in Erzhausen. In: Darmstädter Echo. 17. Juni 2017, abgerufen am 26. April 2018.
  33. Marc Wickel: Fröhliches Fest, ernster Hintergrund. In: Darmstädter Echo. 27. Mai 2016, abgerufen am 26. April 2018.
  34. Darmstädter Echo, Freitag, 21. Juni 2019, S. 20.
  35. Darmstädter Echo, Dienstag, 16. September 2014, S. 18
  36. Darmstädter Echo, Montag, 12. September 2016, S. 20
  37. Darmstädter Echo, Donnerstag, 4. Oktober 2018, S. 22.
  38. Darmstädter Echo, Dienstag, 22. November 2016, S. 24
  39. Hobbykünstlermarkt Erzhausen. Abgerufen am 7. September 2019.
  40. Flyer zur Einweihung des Rundwegs (PDF)
  41. Broschüre Familienradroute im Landkreis Darmstadt-Dieburg, herausgegeben vom Landkreis Darmstadt-Dieburg, Abt. Wirtschaft, Standortentwicklung, Bürgerservice, 2009. Online (PDF-Datei, 4,9 MB), abgerufen am 30. Juni 2018
  42. Karte mit dem Streckenverlauf des Radschnellwegs im Bereich Erzhausen (PDF-Datei, 3,9 MB, auf den Internetseiten des Regionalverbands Frankfurt Rhein-Main); abgerufen am 18. Dezember 2018
  43. Claudia Stehle. In: Darmstädter Echo, Dienstag, 20. November 2018, S. 20.
  44. Darmstädter Echo, Samstag, 24. September 2016, S. 24