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Bickenbach (Bergstraße)

hessische Gemeinde im Landkreis Darmstadt-Dieburg
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Bickenbach
Bickenbach (Bergstraße)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Bickenbach hervorgehoben

Koordinaten: 49° 45′ N, 8° 37′ O

Basisdaten
Bundesland: Hessen
Regierungsbezirk: Darmstadt
Landkreis: Darmstadt-Dieburg
Höhe: 105 m ü. NHN
Fläche: 9,26 km2
Einwohner: 6014 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 649 Einwohner je km2
Postleitzahl: 64404
Vorwahl: 06257
Kfz-Kennzeichen: DA, DI
Gemeindeschlüssel: 06 4 32 003
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Darmstädter Straße 7
64404 Bickenbach
Website: www.bickenbach-bergstrasse.de
Bürgermeister: Markus Hennemann (SPD)
Lage der Gemeinde Bickenbach im Landkreis Darmstadt-Dieburg
ErzhausenWeiterstadtGriesheimPfungstadtBickenbach (Bergstraße)Alsbach-HähnleinSeeheim-JugenheimModautalMühltalOber-RamstadtMesselEppertshausenMünster (Hessen)DieburgRoßdorf (bei Darmstadt)FischbachtalGroß-BieberauReinheimGroß-ZimmernOtzbergGroß-UmstadtSchaafheimBabenhausen (Hessen)DarmstadtBayernOdenwaldkreisKreis BergstraßeKreis Groß-GerauLandkreis OffenbachKarte
Über dieses Bild
Bickenbach von Westen aus gesehen, dahinter Seeheim-Jugenheim
Großer Bau des ehemaligen Jagdschlosses Bickenbach, heutiges Rathaus

Bickenbach (im lokalen Dialekt: Beckebach)[2] ist eine Gemeinde im südhessischen Landkreis Darmstadt-Dieburg.

GeografieBearbeiten

Bickenbach liegt an der nördlichen hessischen Bergstraße, in der Mitte zwischen den Ballungsräumen Rhein-Main und Rhein-Neckar.

NachbargemeindenBearbeiten

Bickenbach grenzt im Norden an die Stadt Pfungstadt, im Osten an die Gemeinde Seeheim-Jugenheim, im Süden an die Gemeinde Alsbach-Hähnlein sowie im Westen an die Stadt Gernsheim (Kreis Groß-Gerau).

GemeindegliederungBearbeiten

Bickenbach besteht aus einem Ortsteil.

GeschichteBearbeiten

Der Ort war bereits in der römischen Zeit besiedelt. Im sumpfigen Gewann „Schiffslache“ entdeckten Archäologen ein Kleinkastell aus dem 1. Jahrhundert sowie die Sumpfbrücke Bickenbach. In der Nachbarschaft dieser Bodendenkmale befindet sich die Villa rustica „Steinmauer“.

Bickenbach wurde im Jahre 874 erstmals in einer Schenkungsurkunde des Lorscher Codex erwähnt, als König Ludwig der Deutsche den Ort dem Kloster Lorsch schenkte.[3][4] Bis gegen Ende des 15. Jahrhunderts war der Ort eng mit dem Kloster Lorsch und dessen Lehnsherren verbunden. Es folgte eine Zeit häufig wechselnder Herrschaften. 1571 besaßen die Grafen von Erbach das Dorf, während der Landgraf von Hessen die hohe Obrigkeit ausübte. 1714 verkauften die Grafen von Erbach den Ort Bickenbach an den Landgrafen von Hessen-Darmstadt Landgraf Ernst Ludwig.[5] Dieser ließ ab 1720 das Jagdschloss Bickenbach, eines der größten Jagdschlösser der Landgrafschaft Hessen-Darmstadt südwestlich des alten Ortskerns errichten. Etwa 2 km südwestlich des Ortes finden sich die Reste des sogenannten Weilerhügels, einer Motte. Sie ist der Stammsitz der Herren von Bickenbach und wurde 1130 erstmals erwähnt.

Die Statistisch-topographisch-historische Beschreibung des Großherzogthums Hessen berichtet 1829 über Bickenbach:

»Bickenbach (L. Bez. Bensheim) luth. Pfarrdorf; liegt an der von Darmstadt durch die Bergstraße ziehenden Chaussee, in einer ebenen Gegend, 2 St. von Bensheim, hat 118 Häuser und 773 Einw., die außer 18 Kath., 1 Reform und 48 Juden alle lutherisch sind; unter diesen sind 41 Bauern, 30 Handwerker und 18 Taglöhner. Hier ist eine Posthalterei, ein Nebenzollamt und eine vormalige Kavalleriekaserne, die aber nun verkauft ist. – Bickenbach kommt schon im 9. Jahrhundert vor; König Ludwig der Teutsche schenkte, 874, sein Eigenthum darin an das Kloster Lorsch. Der Ort gehörte den Herrn von Bickenbach, und war ein Zugehör des Schlosses Bickenbach (Alsbacher Schloß). Mit dem Zugehör kam das Dorf an die Grafen von Erbach. Die adelige Familie von Venningen war zu der Hälfte des Dorfs, der halben Vogtei und 16 des großen Zehntens gekommen. Erasmus von Venningen verkaufte aber im 16. Jahrhundert diese Rechte an Georg Schenk von Erbach. Im 30jährigen Krieg, 1622, fielen die Baiern in das Dorf ein, schossen mehrere Bauern todt, plünderten und verjagten die Einwohner, und legten die schöne Kirche mit 20 andern Gebäuden in Asche. Von Erbach kam 1714 das Ganze durch Kauf an Hessen. Die Kirche war die älteste Mutterkirche im ganzen vormaligen Amt Seeheim. Eine Urkunde von 1487 giebt folgende Filiale an; Seeheim, Alsbach, Hayn, Auen, Hartenau, Morstatt, Loart und Staffel Das Patronat übergeben Conrad von Bickenbach, und die Herrn von Falkenstein, Hanau und Weinsberg als Münzenbergische Erben, 1267, dem Nonnenkloster Padenhausen im Dreieicher Hain. Zu Bickenbach haben die Herrn von Bickenbach ihr Erbbegräbniß gehabt.«[6]

In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, von 1897 bis 1955, verkehrte eine Dampflok-betriebene Nebenbahn zwischen Bickenbach, Alsbach, Jugenheim und Seeheim. Die Planungen für die Verbindung hatten bereits 1869 begonnen, aber es gab viele Widerstände gegen den Bau. So fürchtete man Lärm, Störung der Feldarbeit und die Abwanderung von Feriengäste. Zur damaligen Zeit war die Bergstraße ein beliebtes Erholungsgebiet für Gäste aus ganz Europa, vor allem aus den Fürstenhäusern. Die Nebenbahn verband die nördliche Bergstraße mit der wichtigen Main-Neckar-Eisenbahn am Bahnhof Bickenbach. Neben den Feriengästen benutzte auch die einheimische Bevölkerung die „Ziggelsche“ genannte Nebenbahn. Da einige Züge bis nach Darmstadt fuhren und von Reisenden zum Besuch des Darmstädter Staatstheaters genutzt wurden, erhielten diese den Spitznamen „Theaterzug“.[7]

Historische OrtsnamenBearbeiten

In den historischen Dokumenten ist der Ort im Laufe der Jahrhunderte unter wechselnden Ortsnamen belegt (in Klammern das Jahr der Erwähnung):[5]

  • Bicchumbach (874)
  • Picchenbah (10. Jahrhundert)
  • Bikinbach (1012)
  • Bichenbach (1130)
  • Bickenbach (1267)
  • Bickinbach (1310)
  • Bickembag (1330/31)
  • Bickenbach (1380)
  • Bickenbach uf dem Sande (1380–1388)
  • Byckinbach off dem Sande (1396)
  • Byckinbach off dem Sande (1489)
  • Beckhenbach (1538)
  • Beckenbach (1579)
  • Bickhenbach; Bickhenpach ahn der Bergstraßen (1583)

Territorialgeschichte und VerwaltungBearbeiten

Die folgende Liste zeigt im Überblick die Territorien, in denen Bickenbach lag, bzw. die Verwaltungseinheiten, denen es unterstand:[5][8][9]

BevölkerungBearbeiten

EinwohnerstrukturBearbeiten

Nach den Erhebungen des Zensus 2011 lebten am Stichtag dem 9. Mai 2011 in Bickenbach 5397 Einwohner. Darunter waren 428 (8,0 %) Ausländer von denen 271 aus dem EU-Ausland, 95 aus anderen Europäischen Ländern und 62 aus anderen Staaten kamen.[10] Die Einwohner lebten in 2442 Haushalten. Davon waren 763 Singlehaushalte, 686 Paare ohne Kinder und 764 Paare mit Kindern, sowie 185 Alleinerziehende und 44 Wohngemeinschaften.[11]

EinwohnerentwicklungBearbeiten

 Quelle: Historisches Ortslexikon[5]

• 1629: 77 Hausgesessene (mit Hartenau)
Bickenbach: Einwohnerzahlen von 1829 bis 2015
Jahr  Einwohner
1829
  
773
1834
  
812
1840
  
863
1846
  
955
1852
  
651
1858
  
942
1864
  
919
1871
  
953
1875
  
1.006
1885
  
1.119
1895
  
1.208
1905
  
1.362
1910
  
1.533
1925
  
1.801
1939
  
1.968
1946
  
2.603
1950
  
2.749
1956
  
2.736
1961
  
3.024
1967
  
3.555
1970
  
3.865
1972
  
4.008
1976
  
4.394
1984
  
4.490
1992
  
4.675
2000
  
5.300
2005
  
5.373
2010
  
5.492
2011
  
5.397
2015
  
5.687
Datenquelle: Histo­risches Ge­mein­de­ver­zeich­nis für Hessen: Die Be­völ­ke­rung der Ge­mei­nden 1834 bis 1967. Wies­baden: Hes­sisches Statis­tisches Lan­des­amt, 1968.
Weitere Quellen: [5]; 1972:[12]; 1976:[13]; 1984:[14]; 1992:[15]; 2000:[16]; 2005:[17]; 2010:[18]; Zensus 2011[10]; 2015:[19]

ReligionszugehörigkeitBearbeiten

• 1829: 706 lutheranische (= 91,33 %), ein reformierter (= 0,13 %), 48 jüdische (= 6,21 %) und 18 katholische (= 2,38 %) Einwohner[6]
• 1961: 2418 evangelische (= 79,96 %), 469 römisch-katholische (= 15,51 %) Einwohner[5]
• 2011: 2233 evangelische (= 41,4 %), 1061 katholische (= 19,7 %) Einwohner[20]

ErwerbstätigkeitBearbeiten

Die Gemeinde im Vergleich mit Landkreis, Regierungsbezirk Darmstadt und Hessen:[16]

Jahr Gemeinde Landkreis Regierungsbezirk Hessen
Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte 2017 1.631 74.525 1.695.567 2.524.156
Veränderung zu 2000 +130,4 % +21,1 % +16,1 % +16,0 %
davon Vollzeit 2017 68,9 % 68,3 % 72,8 % 71,8 %
davon Teilzeit 2017 31,1 % 31,7 % 27,2 % 28,2 %
Ausschließlich geringfügig entlohnte Beschäftigte 2017 248 15.305 224.267 372.991
Veränderung zu 2000 +5,1 % +14,4 % +9,0 % +8,8 %
Branche Jahr Gemeinde Landkreis Regierungsbezirk Hessen
Produzierendes Gewerbe 2000 30,1 % 41,1 % 27,0 % 30,6 %
2017 *) 31,3 % 20,4 % 24,3 %
Handel, Gastgewerbe und Verkehr 2000 38,8 % 26,1 % 26,4 % 25,1 %
2017 41,8 % 26,8 % 24,7 % 23,8 %
Unternehmensdienstleistungen 2000 13,6 % 11,6 % 25,1 % 20,2 %
2017 15,0 % 17,1 % 31,6 % 26,1 %
Sonstige Dienstleistungen 2000 *) % 18,8 % 20,1 % 22,5 %
2017 20,4 % 23,6 % 23,0 % 25,4 %
Sonstiges (bzw. ohne Zuordnung) 2000 17,5 % 02,4 % 01,4 % 01,5 %
2017 22,9 % 01,1 % 00,3 % 00,4 %

*) anonymisiert

PolitikBearbeiten

BürgermeisterBearbeiten

Seit 1. Januar 2018 ist Markus Hennemann (SPD) Bürgermeister. Er wurde in der Stichwahl am 22. Oktober 2017 mit 51,8 % der abgegebenen, gültigen Stimmen gewählt.

Frühere Bürgermeister (seit 1945):

  • 15. April 1945 – 21. März 1946: Karl Dieter (KPD)
  • 22. März 1946 – 24. Juni 1948: Georg Hill (SPD)
  • 25. Juni 1948 – 30. September 1968: Georg Blum (SPD)
  • 1. Oktober 1968 – 31. Dezember 1993: Karl Schemel (SPD)
  • 1. Januar 1994 – 31. Dezember 2017: Günter Martini (CDU)
  • 1. Januar 2018 – : Markus Hennemann (SPD)

GemeindevertretungBearbeiten

Die Kommunalwahl am 6. März 2016 lieferte folgendes Ergebnis,[21] in Vergleich gesetzt zu früheren Kommunalwahlen:[22][23]

Sitzverteilung in der Gemeindevertretung 2016
    
Insgesamt 25 Sitze
Parteien und Wählergemeinschaften %
2016
Sitze
2016
%
2011
Sitze
2011
%
2006
Sitze
2006
%
2001
Sitze
2001
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 36,2 9 38,2 10 35,3 9 44,0 11
CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 37,1 9 36,5 9 43,8 11 46,3 12
KOMM,A Die Kommunale Alternative in Bickenbach 15,3 4 17,8 4 10,2 2 1,7 0
FDP Freie Demokratische Partei 11,4 3 7,5 2 10,8 3 8,0 2
Gesamt 100 25 100 25 100 25 100 25
Wahlbeteiligung in % 51,3 54,8 52,8 57,3

GemeindevorstandBearbeiten

Im Gemeindevorstand sind seit der Kommunalwahl 2016 neben dem Bürgermeister zwei Beigeordnete der CDU, drei der SPD, zwei Beigeordnete von KOMM,A und ein Beigeordneter der FDP vertreten.[24]

Wappen und FlaggeBearbeiten

WappenBearbeiten

Blasonierung:Roter, von einer Doppelreihe silberner Rauten schrägrechts geteilter Schild; links oben ein mit dem Gemarkungszeichen (breitendiges Kreuz über unten geöffnetem Ring. Rot in Silber) belegter Kleinschild.[25]

Das Wappen wurde vom Heraldiker Heinz Ritt gestaltet und der Gemeinde Bickenbach im damaligen Landkreis Darmstadt am 4. August 1971 verliehen.

Es kombiniert das Wappen der früheren Ortsherren, den Herren von Bickenbach und das historische Gemarkungszeichen von Bickenbach.

FlaggeBearbeiten

Zusammen mit dem Wappen wurde Bickenbach eine Flagge mit der Beschreibung „In rot zwei gelbe Streifen, belegt mit dem Gemeindewappen.“ verliehen.

Nur ein Jahr später, am 31. Juli 1972 wurde die Flagge geändert und wird nun wie folgt beschrieben: „In einem Gelben, beiderseits von rot beseiteten verbreiterten Mittelstreifen aufgelegt das Gemeindewappen.“ [26]

StädtepartnerschaftenBearbeiten

Bickenbach unterhält partnerschaftliche Beziehungen zu Tricarico (Italien) und Saint-Philbert-de-Grand-Lieu (Frankreich).

SehenswürdigkeitenBearbeiten

BauwerkeBearbeiten

 
Evangelische Kirche

Evangelische Pfarrkirche (Stephanskirche) mit spätgotischem Westturm, Kirchenschiff mit klassizistischem Saalbau, das ehemalige Jagdschloss der Landgrafen von Hessen von 1720/21.

Im Kolbschen Haus, dem ältesten erhaltenen Haus der Gemeinde, ist das Heimatmuseum Bickenbach untergebracht.

Regelmäßige VeranstaltungenBearbeiten

Wirtschaft und InfrastrukturBearbeiten

VerkehrBearbeiten

Bickenbach liegt verkehrsgünstig an der Main-Neckar-Bahn. Die RB/RE-Züge verbinden Bickenbach mit Darmstadt und Frankfurt sowie Mannheim und Heidelberg.

Die Buslinie K50 fährt von Bickenbach aus nach Alsbach-Hähnlein sowie nach Seeheim-Jugenheim und Mühltal. Eine Anbindung nach Bensheim und Heppenheim besteht außer durch die Main-Neckar-Bahn auch durch die Buslinie 669. Spätverbindungen von Darmstadt werden durch die Linie 8N hergestellt.

Bis 1961 zweigte im Bickenbacher Bahnhof die Bahnstrecke Bickenbach–Seeheim von der Main-Neckar-Bahn ab.

Ansässige UnternehmenBearbeiten

In Bickenbach hatte das Naturlebensmittel-Unternehmen Alnatura bis zu seinem Umzug nach Darmstadt Anfang 2019 seinen Sitz. Die daraus hervorgegangenen Unternehmen(szweige) Alnavit und Alnatura-Naturtextil firmierten ebenfalls dort.

Im Jahr 1989 gründete Walter Gutjahr ein Unternehmen für die Herstellung der von ihm patentierten Verfahren zur sicheren Entwässerung, Entlüftung und Entkopplung von Belägen auf Balkonen, Terrassen, Fassaden und Außentreppen mit Drainage- und Entkopplungsmatten.

PersönlichkeitenBearbeiten

Söhne und Töchter des OrtesBearbeiten

  • Johann Christian Breithaupt (1736–1799), deutscher Mechaniker und Erfinder des ersten Distanzmessers. Hofmechaniker des Landgrafen Friedrich II. von Hessen-Kassel. Gründer des Präzisionsinstrumente-Herstellers F. W. Breithaupt & Sohn GmbH & Co. KG Kassel.
  • Ludwig Franz Amelung (1798–1849), Psychiater, Medizinalrat und Hospitalarzt am Großherzoglichen Hessischen Landeshospital Hofheim (jetzt Philipps-Hospital Goddelau)[29]
  • Ludwig Keil (1896–1952), hessischer Landtagsabgeordneter (KPD)

Persönlichkeiten, die mit Bickenbach in Verbindung stehenBearbeiten

  • Klaus-Jürgen Hoffie (* 1936), Unternehmer und Politiker (Hessischer Staatsminister für Wirtschaft und Technik, Mitglied des Bundestages), lebte und wirkte einige Jahre in Bickenbach (Ratsmitglied)
  • Hermann Benjes (1937–2007), Landschaftsgärtner, Naturfotograf und Schriftsteller; lebte die längste Zeit seines Lebens in Bickenbach
  • Karl Schneider (* 1934) Jurist und Politiker (SPD), 1973 bis 1991 MdL Hessen, 1980 bis 1987 Staatsminister in Hessen, 1991 bis 1994 Landesminister in Rheinland-Pfalz. Lebt seit 1976 in Bickenbach.

LiteraturBearbeiten

WeblinksBearbeiten

  Commons: Bickenbach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Hessisches Statistisches Landesamt: Bevölkerungsstand am 31.12.2018 (Landkreise und kreisfreie Städte sowie Gemeinden, Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Claudia Stehle: Darmstädter Echo, Freitag, 11. Januar 2019, S. 19.
  3. Handbuch der historischen Stätten Deutschlands, Hessen, 3. überarbeitete Aufl., S. 47
  4. Minst, Karl Josef [Übers.]: Lorscher Codex (Band 2), Urkunde 38, 4. Mai 874 – Reg. 3492. In: Heidelberger historische Bestände – digital. Universitätsbibliothek Heidelberg, S. 98, abgerufen am 1. Februar 2016.
  5. a b c d e f Bickenbach, Landkreis Darmstadt-Dieburg. Historisches Ortslexikon für Hessen. (Stand: 24. Mai 2018). In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS).
  6. a b Georg Wilhelm Justin Wagner: Statistisch-topographisch-historische Beschreibung des Großherzogthums Hessen: Provinz Starkenburg. Band 1. Carl Wilhelm Leske, Darmstadt Oktober 1829, OCLC 312528080, S. 18 (Online bei google books).
  7. Schlagzeilen aus Bensheim zum 175-jährigen Bestehen des „Bergsträßer Anzeigers“ 2007. (pdf 8,61 MB) Zum Theater mit dem „Ziggelsche“. S. 48, archiviert vom Original am 5. Oktober 2016; abgerufen am 28. Dezember 2014.
  8. Michael Rademacher: Deutsche Verwaltungsgeschichte von der Reichseinigung 1871 bis zur Wiedervereinigung 1990. Land Hessen. (Online-Material zur Dissertation, Osnabrück 2006).
  9. Grossherzogliche Centralstelle für die Landesstatistik (Hrsg.): Beiträge zur Statistik des Großherzogtums Hessen. Band 1. Großherzoglicher Staatsverlag, Darmstadt 1862, DNB 013163434, OCLC 894925483, S. 43 ff. (Online bei google books).
  10. a b Bevölkerung nach Staatsangehörigkeitsgruppen: Bickenbach. In: Zensus2011. Bayerisches Landesamt für Statistik, abgerufen im Mai 2015.
  11. Haushalte nach Familien: Bickenbach. In: Zensus2011. Bayerisches Landesamt für Statistik, abgerufen im Mai 2015.
  12. Der Hessische Minister des Inneren: Kommunalwahlen 1972; Maßgebliche Einwohnerzahlen der Gemeinden vom 4. August 1972. In: Staatsanzeiger für das Land Hessen. 1972 Nr. 33, S. 1424, Punkt 1025 (Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags [PDF; 5,9 MB]).
  13. Der Hessische Minister des Inneren: Kommunalwahlen 1977; Maßgebliche Einwohnerzahlen der Gemeinden vom 15. Dezember 1976. In: Staatsanzeiger für das Land Hessen. 1976 Nr. 52, S. 2283, Punkt 1668 (Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags [PDF; 10,3 MB]).
  14. Der Hessische Minister des Inneren: Kommunalwahlen 1985; Maßgebliche Einwohnerzahlen der Gemeinden vom 30. Oktober 1984. In: Staatsanzeiger für das Land Hessen. 1984 Nr. 46, S. 2175, Punkt 1104 (Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags [PDF; 5,5 MB]).
  15. Der Hessische Minister des Inneren: Kommunalwahlen 1993; Maßgebliche Einwohnerzahlen der Gemeinden vom 21. Oktober 1992. In: Staatsanzeiger für das Land Hessen. 1992 Nr. 44, S. 2766, Punkt 935 (Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags [PDF; 6,1 MB]).
  16. a b Gemeindedatenblatt: Bickenbach. (PDF; 222 kB) In: Hessisches Gemeindelexikon. HA Hessen Agentur GmbH;
  17. Die Bevölkerung der hessischen Gemeinden (30. Juni 2005). In: Hessisches Statistisches Landesamt. Archiviert vom Original;.
  18. Die Bevölkerung der hessischen Gemeinden (30. Juni 2010). In: Hessisches Statistisches Landesamt. Archiviert vom Original;.
  19. Die Bevölkerung der hessischen Gemeinden (30. Juni 2015). In: Hessisches Statistisches Landesamt. Archiviert vom Original;.
  20. Religionszugehörigkeit: Bickenbach. In: Zensus2011. Bayerisches Landesamt für Statistik, abgerufen im Mai 2015.
  21. Ergebnis der Gemeindewahl am 6. März 2016. Hessisches Statistisches Landesamt, abgerufen im April 2016.
  22. Hessisches Statistisches Landesamt: Ergebnis der Gemeindewahl am 27. März 2011
  23. Hessisches Statistisches Landesamt: Ergebnis der Gemeindewahl am 26. März 2006
  24. Gemeindevorstand im Bürgerinformationssystem der Gemeinde, abgerufen im Dezember 2016.
  25. Der Hessische Minister des Inneren: Genehmigung eines Wappens und einer Flagge der Gemeinde Bickenbach, Landkreis Darmstadt (Punkt 1189) vom 4. August 1971. In: Staatsanzeiger für das Land Hessen. 1971 Nr. 34, S. 1388 (Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags [PDF; 2,9 MB]).
  26. Genehmigung zur Änderung der Flagge der Gemeinde Bickenbach, Landkreises Darmstadt vom 31. Juli 1972. In: Staatsanzeiger für das Land Hessen. 1972 Nr. 34, S. 1459, Punkt 1056 (Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags [PDF; 6,2 MB]).
  27. Darmstädter Echo, Montag, 5. Oktober 2015, S. 20
  28. Darmstädter Echo, Donnerstag, 26. November 2015, S. 20
  29. Ludwig Franz Amelung 1798–1849. In:link.springer.com. Abgerufen am 5. April 2018.