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Otzberg

hessische Gemeinde im Landkreis Darmstadt-Dieburg
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Otzberg
Otzberg
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Otzberg hervorgehoben

Koordinaten: 49° 49′ N, 8° 54′ O

Basisdaten
Bundesland: Hessen
Regierungsbezirk: Darmstadt
Landkreis: Darmstadt-Dieburg
Höhe: 205 m ü. NHN
Fläche: 41,95 km2
Einwohner: 6424 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 153 Einwohner je km2
Postleitzahlen: 64853, 64395
Vorwahlen: 06162, 06163
Kfz-Kennzeichen: DA, DI
Gemeindeschlüssel: 06 4 32 017
Gemeindegliederung: 6 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Otzbergstraße 13
64853 Otzberg
Website: www.otzberg.de
Bürgermeister: Matthias Weber (Parteilos)
Lage der Gemeinde Otzberg im Landkreis Darmstadt-Dieburg
ErzhausenWeiterstadtGriesheimPfungstadtBickenbach (Bergstraße)Alsbach-HähnleinSeeheim-JugenheimModautalMühltalOber-RamstadtMesselEppertshausenMünster (Hessen)DieburgRoßdorf (bei Darmstadt)FischbachtalGroß-BieberauReinheimGroß-ZimmernOtzbergGroß-UmstadtSchaafheimBabenhausen (Hessen)DarmstadtBayernOdenwaldkreisKreis BergstraßeKreis Groß-GerauLandkreis OffenbachKarte
Über dieses Bild

Otzberg ist eine Gemeinde im südhessischen Landkreis Darmstadt-Dieburg im Odenwald. Die Gemeinde Otzberg entstand am 31. Dezember 1971 durch Zusammenschluss von sechs ehemals selbständigen Gemeinden im Rahmen der Gebietsreform in Hessen. Alle Ortsteile liegen am Otzberg, dem Namensgeber der Gemeinde, der von der Veste Otzberg gekrönt ist.

GeographieBearbeiten

 
Gemeindekarte Otzberg

LageBearbeiten

Die Gemeinde Otzberg liegt im nördlichen Odenwald in Süd-Hessen, hin zum flach verlaufenden Dieburger Becken. Der Otzberg, ein erloschener Vulkan überragt mit 367 m ü. NN die Umgebung um 130 bis 200 Meter und wird bekrönt von der Veste Otzberg. Er stellt eine weithin sichtbare Landmarke im nördlichen Odenwald dar. Bei guten Sichtverhältnissen reicht der Blick von hier aus bis nach Frankfurt am Main und in den Taunus.

GeologieBearbeiten

Der Otzberg ist ein Restvulkan im Umfeld des Böllsteiner Gneises. Er liegt – und das ist der Grund für seine Entstehung – auf einer alten Störungszone (Otzbergspalte), die sich nach Süden fortsetzt und den östlichen →Böllsteiner von dem ca. 50 Mio. Jahre jüngeren westlichen Bergsträßer Odenwald (u. a. die westlich angrenzende →Flasergranitoidzone) trennt.

Der Böllsteiner Gneis und der Basalt-Otzberg entstanden durch große Bewegungen der Erdkruste in zwei verschiedenen Erdzeitaltern:[2]

  • Im Erdaltertum (Paläozoikum) wanderte durch die Kontinentaldrift ein Südkontinent auf einen Nordkontinent zu.[3] Dadurch kollidierten dazwischenliegende Zwerg-Kontinente und in der Devon und Karbon-Zeit (vor etwa 380-320 Mio. Jahren) wurde das variszische Gebirge, zu dem der Odenwald zählt, aufgeschoben.[4] In der Vorgeschichte bildete sich bereits der Böllsteiner Gneis. Er ist aus granitischen Gesteinen hervorgegangen, die vor etwa 410 Mio. Jahren als Gesteinsschmelzen von unten in ältere sedimentäre Gesteine eingedrungen sind. Diese wurden gemeinsam – infolge der Zusammenschiebungen – in tiefere Bereiche der Erdkruste versenkt und dort bei hohem Temperatur-Druck zu Schiefern und Gneisen umgewandelt. An der Otzbergspalte verschweißten sich diese Gesteine – im weiteren Verlauf der Plattenkollision – mit denen des Bergsträßer Odenwaldes.
  • Viele Millionen Jahre später, das Gebirge war bereits weitgehend bis zu seinem Rumpf abgetragen und mächtige →Buntsandstein-, Muschelkalk-, Keuper und Jura[5] – Ablagerungen hatten das Landschaftsbild verändert, kam es in Mitteleuropa wieder zu starken Bewegungen in der Erdkruste: In Verbindung mit einer Rift-Zone vom Mittelmeer bis an die Nordsee brach – im Tertiär vor ca. 45 Mio. Jahren – der Oberrheingraben ein – und parallel dazu der Erbacher-Michelstädter Graben. Zu dem Senkungsgebiet im Rhein-Main-Raum gehört auch die Reinheimer- Bucht. In der Folge zerlegten viele Kreuz- und Querklüfte das Gebiet des heutigen Odenwaldes in Gebirgsblöcke und Gräben, so dass Magmamassen an die Oberfläche vordringen konnten. So entstanden im mittleren und nördlichen Odenwald vor ca. 35-20 Mio. Jahren Vulkane wie der Otzberg. Einige Spalten füllten sich mit erzführenden Quarz- und Schwerspatlösungen.
  • Die vulkanischen Decken sind inzwischen – ebenso wie die Buntsandstein-, Muschelkalk-, Keuper- und Jura – Ablagerungen – durch die Erosion abgetragen worden. Übrig geblieben sind die Basaltsäulen am Burgberg – als Reste der Kraterfüllung. Der kristalline Gebirgsrumpf wurde wieder freigelegt, Flüsse schnitten Täler ein und so bildete sich das heutige Landschaftsbild.

Zeugen der geologischen Vergangenheit sind Relikte der Steinbrüche und Bergwerke:[6]

  • Basaltsteinbruch zur Pflastersteingewinnung am Otzberg (sh. Basaltsäulen)
  • Feldspatabbau zur Porzellanherstellung: bei Hering (1880)
  • Schwerspatabbau (Baryt) östl. von Hering (1870)
  • Eisenerzbergbau ist seit 1472 urkundlich belegt: Abbau im Schwerspatgang bei Zipfen und Wiebelsbach (ab 1850) und in Quarz-Eisenglanzgängen südl. Hering.

Ausdehnung des GemeindegebietsBearbeiten

Die Gemeinde Otzberg ist 41,95 km² groß und somit eine der größten Flächengemeinden im Landkreis Darmstadt-Dieburg. Das Gemeindegebiet hat an den weitesten Stellen eine Ausdehnung von etwa 8 bzw. 9,2 Kilometer.

NachbargemeindenBearbeiten

Im Norden und Osten grenzt Otzberg an die Stadt Groß-Umstadt, im Süden an die Gemeinden Höchst und Brensbach (beide Odenwaldkreis) und im Westen an die Stadt Reinheim und die Gemeinde Groß-Zimmern.

GemeindegliederungBearbeiten

Die Gemeinde besteht aus den Ortsteilen Habitzheim, Hering, Lengfeld (Sitz der Gemeindeverwaltung) mit Zipfen, Nieder-Klingen, Ober-Klingen und Ober-Nauses mit Schloß-Nauses.

Von den insgesamt 41,98 km² entfallen 4 % auf bebaute Flächen, 5,6 % auf Verkehrsflächen, 64,5 % auf Wiesen und Äcker, 24,7 % auf Waldflächen, 0,6 % auf Wasserflächen und 0,7 % auf sonstige Flächen.[7]

Panorama von der Veste Otzberg mit den Ortsteilen Hering, Zipfen und Lengfeld

GeschichteBearbeiten

 
Das Wahrzeichen und Namensgeber der Gemeinde Otzberg die Veste Otzberg

Die Besiedlung um Lengfeld reicht bis in die Jungsteinzeit (5500 bis 2500 v. Chr.) zurück. Dies beweisen unter anderem Funde, die im Jahr 2008 im Lengfelder Baugebiet Pfarrers Dreispitz (49° 50′ 16″ N, 8° 54′ 5″ O) gemacht wurden. Dort wurden jahrtausendalte Abfallgruben entdeckt, in denen sich unter anderem auch verzierte Tonscherben, deren Muster für die Rössener Kultur typisch sind, befanden.[8] Um 500 v. Chr. gehörten die Bewohner rund um Lengfeld zu den Kelten.

Auch die Römer hatten Siedlungen um den Otzberg. Man nimmt an, dass sie zusammen mit Resten verschiedener germanischer Stämme lebten. Die beherrschten die Gegend bis 260.

Der Otzberg gehörte zur villa autmundistat mit Zubehör (autmundistat=Umstadt, heute Groß-Umstadt), einem karolingischen Königshof, den Pippin 766 „mit Zubehör“ der Reichsabtei Fulda schenkte.

Vermutlich übte bereits Pfalzgraf Konrad die Vogtei über den fuldischen Besitz am Nordrand des Odenwalds aus. Sicher ist, dass 1214 die fuldische Obervogtei über Umstadt und Höchst an die Pfalzgrafen übergegangen ist.

In einer Urkunde aus dem Jahr 1231 bestätigt der Mainzer Erzbischof Siegfried III. als Treuhänder der Abtei Fulda dem Pfalzgrafen Otto II. eine Vereinbarung zur Mitbenutzung der Burg Otzberg.[9] Dies ist die erste urkundliche Erwähnung einer Burg auf dieser Bergkuppe. Endgültig gingen die Gebiete um den Otzberg 1390 an den Pfalzgraf Ruprecht II.

Im Zuge des Landshuter Erbfolgekriegs ging 1504 das Oberamt Otzberg an Landgraf Wilhelm II. von Hessen, der es militärisch einnahm. Er zog mit 20.000 Mann Fußvolk und 2.000 Reitern nach Südhessen und machte Hippenheim und Wächterstbach (beide sind heute Wüstungen) dem Erdboden gleich, auch die anderen Orte um den Otzberg sind hiervon nicht verschont geblieben. Schon 1507 kam das Oberamt wieder in den Besitz der Pfalz zurück.

Im Verlauf des Dreißigjährigen Krieges schenkte 1626 Kaiser Ferdinand II. das Oberamt dem Landgrafen Ludwig V. Bis zum Ende des Krieges blieb Lengfeld hessisch. Der Westfälische Friede von 1648 sprach dem neuen Pfalzgrafen Karl I. Ludwig die alten Gebiete wieder zu.

1690 heißt es in der Schilderung der Rheinischen Pfalz von Johann Christoph Wagner Der Pfaltz am Rhein. Staat= Land= Stædt= Und Geschicht= Spiegel:

Utzberg oder Otzberg
Ist ein Chur=Pfältzisch Ampt und Schloß disseit Rheins/ unfern Franck=furt gelegen/ nahe bey Umstatt/ in dem Odenwald. Wozu auch die Stadt Um=stadt gehöret. Im 30.Jährigen Teutschen Kriege hat der Landgraf zu Hessen Darmstadt die beede Aempter Utzberg und Umstatt an sich gebracht; nunmehro aber gehöret die Helffte an Chur=Pfaltz/ die andere Helffte an Hessen=Darmstadt.

Nach dem verheerenden Krieg betrieb die Kurpfalz auf ihrem Gebiet eine durch religiöse Toleranz geprägte Wiederansiedlungspolitik. Doch die in der unruhigen Folgezeit ausbrechenden Kriege wie der Pfälzische Erbfolgekrieg (1688–1697) und der Spanische Erbfolgekrieg (1701–1714) machte viele der Bemühungen wieder zunichte und Zehntausende Pfälzer emigrierten u. a. nach Nordamerika und Preußen.

Auch in religiöser Hinsicht war die Zeit nach dem Dreißigjährigen Krieg von großer Unruhe geprägt. 1685 starb die reformierte Linie Pfalz-Simmern aus und die katholischen Vettern der Linie Pfalz-Neuburg traten mit Kurfürst Philipp Wilhelm die Regierung in der Kurpfalz an. Dieser ordnete die Gleichstellung des katholischen Glaubens, in der mehrheitlich evangelischen bevölkerten Pfalz, an. Schon während des Pfälzischen Erbfolgekriegs hatte Frankreich versucht, in den eroberten Gebieten die Gegenreformation voranzutreiben, und etliche katholische Pfarreien gegründet. Der Krieg endete 1697 mit dem Frieden von Rijswijk, der die Stellung des zu diesem Zeitpunkt regierenden katholischen Kurfürsten Johann Wilhelm stärkte. Dies führte am 26. Oktober 1698 zum Erlass des Simultaneum. Danach waren die Katholiken berechtigt alle reformierten Einrichtungen wie Kirchen, Schulen und Friedhöfe mitzunutzen, während dies umgekehrt nicht erlaubt wurde. Weiterhin wurde die bis dahin selbständige reformierte Kirchenverwaltung dem Landesherren unterstellt. Erst auf Betreiben Preußens kam es 1705 zur sogenannten Pfälzischen Kirchenteilung in der das Simultaneum rückgängig gemacht wurde und die Kirchen im Land wurden mitsamt Pfarrhäusern und Schulen zwischen den Reformierten und den Katholiken im Verhältnis fünf zu zwei aufgeteilt. Sonderregelungen gab es für die drei Hauptstädte Heidelberg, Mannheim und Frankenthal sowie die Oberamtsstädte Alzey, Kaiserslautern, Oppenheim, Bacharach und Weinheim. In den Städten mit zwei Kirchen sollte die eine den Protestanten und die andere den Katholiken zufallen; in den anderen, wo nur eine Kirche bestand, der Chor vom Langhaus durch eine Mauer geschieden, und jener den Katholiken, dieses den Protestanten eingeräumt werden. Den Lutheranern wurden nur jene Kirchen zugestanden, die sie im Jahr 1624 besaßen oder danach gebaut hatten.

Das Oberamt Otzberg blieb kurpfälzisch bis 1803, als der Landgraf von Hessen-Darmstadt durch den Reichsdeputationshauptschluss[10] die rechtsrheinischen Gebiete erhielt.

Ortsname und VerwaltungszugehörigkeitBearbeiten

In den historischen Dokumenten ist der die namensgebende Burg Otzberg im Laufe der Jahrhunderte unter wechselnden Namen belegt (in Klammern das Jahr der Erwähnung):[11]

Otzberg (1231) Oetsperg (1322) Oytsberg (1390)
Otsberg (1246, 1250, 1350, 1343, 1390) Odisberg (1338, 1443) Otisberg; Otzsperg (1399)
Othesberg (1251) Odsberg (1381) Otzberg; Oezberg; Otßberg, Otsberg, Otzsperg (1427)
Ottersberg (1257) Otzpperg (1383) Ottsburg (1608, 1632)

Die Burg und Ort wurden wie folge verwaltet:[11]

Erstnennung der OrtsteileBearbeiten

Erstmals wurden die Orte rund um den Otzberg im 13. Jahrhundert genannt, beginnend mit der Veste Otzberg, die 1231 als Othesberg genannt wurde. Mit der Erwähnung der Burgmannen der Veste Otzberg 1244 wurde auch Lengfeld genannt. 1261 wurde Klingen als Clingin genannt, welches der beiden Klingen gemeint war, ist nicht bekannt. Erst 1357 wurde zwischen Nieder-Klingen (Nydern Clingen) und 1383 Ober-Klingen (Obern Clingen) unterschieden. Von Habitzheim ist erstmals im Jahr 1262 als Habuthisheim in einer Urkunde die Rede. 1322 wurde erstmals Hering als suburbium castri Oetsperg (Unterstadt der Veste Otzberg) genannt. Schon im 11. Jahrhundert war Nauses unter dem Namen Nyuusaze bekannt. 1357 wurde Ober-Nauses als Obern-Nauweseste und 1471 Schloß-Nauses als daz Sloßlin Nuwses genannt. Der jüngste Ort der Gemeinde Otzberg ist Zipfen, im Jahr 1784 als der Zipf erwähnt.[12]

Geschichte der OrtsteileBearbeiten

Zusammenschluss mit der GebietsreformBearbeiten

1970 beschloss das Land Hessen eine seit 1969 diskutierte Neugliederung der Kreise und Gemeinden im Rahmen der Gebietsreform in Hessen. Die Parlamentarier wussten, dass sie die vorhandenen Widerstände der betroffenen Bevölkerung nur durch gute Argumentation sowie interessante Zusagen brechen konnten. So war eine der Zusagen, dass Gemeinden, die sich bis Ende 1971 zusammengeschlossen hatten, erhöhte Schlüsselzuweisungen bis 1980 zu erwarten hatten.

Außer den sechs Gemeinden, die heute die Ortsteile der Gemeinde Otzberg bilden, saßen zunächst auch die Vertreter von Wiebelsbach am Verhandlungstisch. Im Laufe der Diskussionen wandte sich Wiebelsbach nach einem Bürgervotum der Stadt Groß-Umstadt zu.

Bereits im Mai 1971 war man sich im Ausschuss für die Gemeindezusammenlegung – Ortsgruppe Lengfeld vom Grundsatz her über einen Grenzänderungsvertrag einig. So konnte der Zusammenschluss der ehemals selbständigen Gemeinden Habitzheim, Hering, Lengfeld (mit Zipfen), Nieder-Klingen, Ober-Klingen, Ober-Nauses (mit Schloß-Nauses) am 31. Dezember 1971 erfolgen.[13] Für alle ehemals eigenständigen Gemeinden wurden Ortsbezirke mit Ortsbeirat und Ortsvorsteher nach der Hessischen Gemeindeordnung gebildet.[14] Sitz der Gemeindeverwaltung wurde Lengfeld.

Die Gemeinde Otzberg wächst weiter, so wurden seit dem Zusammenschluss viele weitere Wohngebiete und nach langem Ringen, ein Gewerbegebiet erschlossen, um Otzberg finanziell besser abzusichern.

BevölkerungBearbeiten

EinwohnerstrukturBearbeiten

Am 30. Juni 2006 hatte die Gemeinde insgesamt 6936 Einwohner in etwa 2885 Haushalten. Die Einwohner verteilen sich wie folgt: Lengfeld mit Zipfen: 2304 Einwohner, Habitzheim: 1529 Einwohner, Hering: 1025 Einwohner, Ober-Klingen: 994 Einwohner, Nieder-Klingen: 834 Einwohner, Ober-Nauses mit Schloß-Nauses: 250 Einwohner. Alle Angaben beziehen sich auf Einwohnerzahlen mit Nebenwohnungen.[15]

Nach den Erhebungen des Zensus 2011 lebten am Stichtag dem 9. Mai 2011 in Otzberg 6309 Einwohner. Darunter waren 283 (4,5 %) Ausländer von denen 169 aus dem EU-Ausland, 63 aus anderen Europäischen Ländern und 51 aus anderen Staaten kamen.[16] Die Einwohner lebten in 2614 Haushalten. Davon waren 690 Singlehaushalte, 730 Paare ohne Kinder und 916 Paare mit Kindern, sowie 225 Alleinerziehende und 53 Wohngemeinschaften.[17] 3173 Einwohner gehörten der evangelischen (50,3 %) und 1493 Einwohner der katholischen (23,7 %) Konfession an.[18]

EinwohnerentwicklungBearbeiten

Otzberg: Einwohnerzahlen von 1970 bis 2015
Jahr  Einwohner
1970
  
5.472
1976
  
5.574
1984
  
5.671
1992
  
6.902
2000
  
6.300
2005
  
6.500
2010
  
6.354
2011
  
6.309
2015
  
6.357
Quellen: siehe folgende Liste
  • Im Jahr 1970 zählten die in der Gemeinde Otzberg zusammengeschlossenen Gemeinden 5472 Einwohner.[19]
  • Bei den Kommunalwahlen 1977 wurden, mit dem Stand Juni 1976, 5574 Einwohner zugrundegelegt.[20]
  • Bei den Kommunalwahlen 1985 wurden, mit dem Stand 30. Juni 1984, 5671 Einwohner zugrundegelegt.[21]
  • Bei den Kommunalwahlen 1993 wurden, mit dem Stand 31. März 1992, 6902 Einwohner zugrundegelegt.[22]
  • Das Hessische Gemeindelexikon nennt für das Jahr 2000: 6300 Einwohner.[23]
  • Laut Hessischen StatistischenLandesamt wohnen am 30. Juni 2005 6500 Einwohner im Fischbachtal.[24]
  • Das Hessisches Statistisches Landesamt meldete für den 30. Juni 2010: 8354 Einwohner.[25]
  • Beim Zensus 2011 wurden 6309 Einwohner gezählt.[16]
  • Für den 30. Juni 2015 gibt das Hessische Statistisches Landesamt 6357 Einwohner an.[26]

ErwerbstätigkeitBearbeiten

Die Gemeinde im Vergleich mit Landkreis, Regierungsbezirk Darmstadt und Hessen:[23]

Jahr Gemeinde Landkreis Regierungsbezirk Hessen
Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte 2017 862 74.525 1.695.567 2.524.156
Veränderung zu 2000 +54,8 % +21,1 % +16,1 % +16,0 %
davon Vollzeit 2017 63,8 % 68,3 % 72,8 % 71,8 %
davon Teilzeit 2017 36,2 % 31,7 % 27,2 % 28,2 %
Ausschließlich geringfügig entlohnte Beschäftigte 2017 283 15.305 224.267 372.991
Veränderung zu 2000 +31,0 % +14,4 % +9,0 % +8,8 %
Branche Jahr Gemeinde Landkreis Regierungsbezirk Hessen
Produzierendes Gewerbe 2000 37,0 % 41,1 % 27,0 % 30,6 %
2017 29,2 % 31,3 % 20,4 % 24,3 %
Handel, Gastgewerbe und Verkehr 2000 14,4 % 26,1 % 26,4 % 25,1 %
2017 15,2 % 26,8 % 24,7 % 23,8 %
Unternehmensdienstleistungen 2000 07,9 % 11,6 % 25,1 % 20,2 %
2017 08,2 % 17,1 % 31,6 % 26,1 %
Sonstige Dienstleistungen 2000 33,9 % 18,8 % 20,1 % 22,5 %
2017 42,7 % 23,6 % 23,0 % 25,4 %
Sonstiges (bzw. ohne Zuordnung) 2000 06,8 % 02,4 % 01,4 % 01,5 %
2017 04,6 % 01,1 % 00,3 % 00,4 %

ReligionBearbeiten

In Otzberg gibt es acht christliche Gotteshäuser, davon sind drei katholischer und fünf evangelischer Glaubensrichtung.

Evangelische KircheBearbeiten

Die Kirchengemeinden in Habitzheim und Lengfeld sind pfarramtlich miteinander verbunden. So gut wie in jedem Ortsteil verfügt die Evangelische Kirche über eine Kirche. Circa 1786 Einwohner sind evangelischer Konfession.

Hering bildet mit Hassenroth (Gemeinde Höchst) eine Kirchengemeinde. In Hering steht ebenfalls eine evangelische Kirche, erbaut 1900. Etwa 420 Christen in Hering sind evangelisch.

Ober-Klingen und Nieder-Klingen bilden jeweils eine Kirchengemeinde und sind pfarramtlich verbunden. Während die Kirche in Ober-Klingen etliche Jahrhunderte alt ist, wurde die Kirche in Nieder-Klingen 1907 eingeweiht. Ober-Klingen hat etwa 1000 Einwohner, davon sind etwa 700 Gemeindeglieder der evangelischen Kirchengemeinde. Nieder-Klingen hat etwa 750 Einwohner, davon sind etwa 600 evangelisch.

Die evangelischen Kirchengemeinden sind im Kirchspiel Otzberg zusammengefasst.

Katholische KircheBearbeiten

2006 wurde die Pfarrgruppe Otzberg aus den Pfarreien Hering und Habitzheim gegründet.

Zur Pfarrei St. Cyriakus Habitzheim gehören die Ortsteile Habitzheim, Nieder-Klingen, Ober-Klingen und der Groß-Umstädter Stadtteil Semd. In Habitzheim steht eine katholische Kirche.

Hering, Lengfeld, Ober-Nauses, Schloß-Nauses, sowie der Groß-Umstädter Stadtteil Wiebelsbach sind in der Pfarrei Maria Geburt verbunden. Sitz des Pfarramtes ist Hering.

In Hering und Lengfeld steht jeweils ein katholisches Gotteshaus.

PolitikBearbeiten

GemeindevertretungBearbeiten

Die Kommunalwahl am 6. März 2016 lieferte folgendes Ergebnis,[27] in Vergleich gesetzt zu früheren Kommunalwahlen:

Sitzverteilung in der Gemeindevertretung 2016
    
Insgesamt 25 Sitze
Wahl-
jahr
Wahl-
beteili-
gung
Es entfielen auf die Wahlvorschläge von
CDU SPD Grüne FDP WGO[28] GALOB[29] Insgesamt
% % Sitze % Sitze % Sitze % Sitze % Sitze % Sitze % Sitze
2016 53,2 39,7 10 31,3 8 13,6 3 15,4 4 100 25
2011[30] 56,2 42,7 13 32,9 10 12,0 4 12,4 4 100 31
2006 54,5 48,5 15 32,4 10 11,2 4 7,9 2 100 31
2001[31] 60,6 51,7 16 35,4 11 6,2 2 6,7 2 100 31
1997 73,9 48,3 15 31,9 10 13,4 4 6,5 2 100 31

Von 1972 bis 1989 hatte die CDU die absolute Mehrheit der 31 Sitze in der Gemeindevertretung und stellte stets den Bürgermeister.

1989 verlor die CDU die absolute Mehrheit und ging mit der Grünen Alternativen Liste Otzberger Bürger (GALOB) eine der ersten schwarz-grünen Koalitionen ein.

1997 zog die Wählergemeinschaft Otzberg (WGO), die durch eine Abspaltung aus der SPD hervorging, in die Otzberger Gemeindevertretung ein, was an den Mehrheitsverhältnissen aber nichts änderte. Bei den Wahlen 2001 büßte die WGO die Hälfte ihrer Mandate wieder ein.

Seitdem hatte die CDU wieder die absolute Mehrheit in der Gemeindevertretung bis 2006. Bis 2011 bildeten CDU und Grüne wieder eine schwarz-grüne Koalition am Otzberg. In der Legislaturperiode 2011–2016 kooperiert die CDU mit der WGO.

BürgermeisterBearbeiten

Amtierender BürgermeisterBearbeiten

Matthias Weber (Parteilos)

Ehemalige BürgermeisterBearbeiten

  • 1972–1973 Johannes Saul, kommissarisch eingesetzt
  • 1973–1989 Karl-Heinz Leonhardt (CDU)
  • 1989–2000 Reinhard Müller (CDU), (2000 im Amt verstorben)
  • 2000–2001 Vera Baier (GALOB), (übernahm als Erste Beigeordnete kommissarisch das Amt des verstorbenen Bürgermeisters Müller)
  • 2001–2013 Karl Ohlemüller (CDU),

Wappen und FlaggeBearbeiten

WappenBearbeiten

Blasonierung: „In Blau und Rot geteiltem Schild (Teilungslinie erniedrigt) oben eine silberne Burg mit nach oben schräg zulaufender äußerer und darüber gerader innerer Ringmauer mit rundem Mittelturm, unten und auf der äußeren Ringmauer aufgelegt ein gespaltener Schild, der vorne blau und silber gerautet und hinten in Gold ein schwarzes „O“ enthält“[32]

Das Wappen der Gemeinde Otzberg am 13. Juni 1979 durch das Hessischen Innenministerium genehmigt, gestaltet wurde es durch den Bad Nauheimer Heraldiker Heinz Ritt.

In seiner Gestaltung folgt es dem Wappen des Altkreises Dieburg. Die Burg stellt die Veste Otzberg, mit ihrem runden Bergfried, dem höchsten Punkt und Wahrzeichen der Gemeinde dar. Der kleine aufgelegte Schild entspricht dem Wappen des Oberamtes Otzberg, die blau-silbernen Rauten symbolisieren dabei die historische Zugehörigkeit zur Kurpfalz.[33]

FlaggeBearbeiten

Gemeinsam mit dem Wappen wurde auch eine Gemeindeflagge genehmigt, die wie folgt beschrieben wird:

„Auf weißer Mittelbahn, belegt von zwei blauen Seitenstreifen in der oberen Hälfte aufgelegt das Gemeindewappen.“

Die Flagge bezieht sich in der Dreiteilung des Flaggentuches auf die ehemalige Gemeindeflagge von Lengfeld, die Farbgebung folgt der des Wappens.

PartnerschaftenBearbeiten

Kultur und SehenswürdigkeitenBearbeiten

MuseenBearbeiten

 
Die Veste Otzberg in Hering
 
Teil des ehemaligen Wasserschlosses Nauses
  • Das Museum für Odenwälder Volkskultur befindet sich seit 2009 im Alten Rathaus Lengfeld (geöffnet jeden ersten Sonntag im Monat)[34]
  • Das Automuseum „Galeria Auto d´Epoca“ befindet sich im historischen Feuerwehrhaus in Lengfeld.[35]
  • Das Museum Sammlung zur Volkskunde in Hessen – Museum Otzberg auf der Veste Otzberg möchte das Leben der einfachen Leute wieder ins Bewusstsein zu rücken.
  • Die Alte Schmiede befindet sich in Lengfeld. Zur Besichtigung sind Terminabsprachen nötig (Museum Sammlung zur Volkskunde in Hessen)

BauwerkeBearbeiten

Veste OtzbergBearbeiten

Die Veste Otzberg wurde auf dem Gipfel des gleichnamigen Berges in 368 m ü. NN errichtet. Erstmals wird das castrum Othesberg 1231 in einer Urkunde erwähnt. Die Veste dürfte Ende des 12. Jahrhunderts/Anfang des 13. Jahrhunderts gebaut worden sein.

Die Gestalt der Festung wird geprägt durch die im 16. Jahrhundert errichteten doppelten Ringmauern, die eine ovale Form beschreiben, und den Bergfried, der romanischen Ursprungs ist. Der Charakter ist der einer Festung aus der Zeit nach Einführung der Artillerie, typische Burgeigenschaften wie Türme fehlen völlig.

Wasserburg Schloß-NausesBearbeiten

Die Wasserburg Schloß-Nauses befindet sich in einem Tal südöstlich des Otzbergs. Ursprünglich wurde das Schloss Nauses als Wasserburg angelegt, aber von den Wehranlagen und Gräben ist nichts mehr zu sehen. Nur das Haupthaus (Herrenhaus) und der Torturm sind erhalten. Die vorhandenen Nebengebäude wurden im 19. und 20. Jahrhundert errichtet.

Altes Rathaus in LengfeldBearbeiten

Das Alte Rathaus, welches sich mitten auf der Straße befindet, wurde 1717 erbaut und unter Bürgermeister Johan Bastian Bauer eingeweiht. Das Rathaus ist seit 1905 denkmalgeschützt; es ist zweigeschossig, mit einem großen Speicher unter dem Krüppelwalmdach. Das Untergeschoss ist massiv aus Bruchsteinen mit Sandstein-Eckquaderung ausgeführt. Das Obergeschoss wurde in Fachwerkbauweise errichtet. Im Untergeschoss besteht eine Durchfahrt in nordsüdlicher Richtung. Bis 1973 wurde der Verkehr noch durch das Rathaus gelenkt und danach erst eine Umgehung des Rathauses gebaut. Ab 1974 befand sich das Museum zur Volkskunde Hessen in den Räumen des Rathauses, von 1984 bis etwa 1999 war dort das Spielzeugmuseum, eine Abteilung des Museums Otzberg, eingerichtet. Ab 2009 ist dort das Museum für Odenwälder Volkskultur beheimatet, das ebenfalls von Gerd J. Grein geleitet wird.[34]

BundenmühleBearbeiten

In der gegen Ende des 18. Jahrhunderts erbauten „Bundenmühle“, etwa einen halben Kilometer außerhalb gelegen (Karte), wurde zwischen 1983 und 1993 die Fernsehserie Diese Drombuschs für das ZDF gedreht. Das Wohnhaus der Mühle ist inzwischen sehr baufällig.

Sonstige sehenswerte Bauwerke oder AnlagenBearbeiten

  • Altes Rathaus in Nieder-Klingen
  • Ehemalige Wasserburg Habitzheim, heute Hofgut
  • Befestigte Friedhofsanlage Habitzheim
  • Die Katholische Kirche und das Burgmannenhaus in Hering
  • Ev. Kirche in Lengfeld

Parks und NaherholungsgebieteBearbeiten

Ein Anziehungspunkt für Familien und Kinder ist der Waldspielplatz Hering, welcher im Volksmund aufgrund der dort aufgestellten hölzernen Spielgeräte und Schutzhütten, welche Tipis ähneln, auch Indianerspielplatz genannt wird. Es gibt dort auch Grillplätze.

Der unten erwähnte Kuhgraben ist, ebenso wie der seit 1975 durch den Gesangsverein Nieder-Klingen erschlossene Hollergraben im Ortsteil Nieder-Klingen, ein beliebter Veranstaltungsort für öffentliche Grillfeste der örtlichen Vereine.

Der Jugendzeltplatz Junkerwald mit einem kleinen Bach bietet Kindern und Jugendlichen eine naturverbundene Freizeitgestaltung.

In Hering gibt es einen Minigolfplatz. Er liegt am Fuße des Otzbergs.

NaturdenkmälerBearbeiten

 
Erstarrter Nephelin-Säulenbasalt am Otzberg

Auch zahlreiche Hohle wie der Kuhgraben in Lengfeld und Nieder-Klingen sowie die Hohle Kargenhölle, Kuhtränke, Mordkaute, Griesbusch, Gaulsgräben, Halde und Felswiese am Kalkofen in Ober-Klingen sind als Naturdenkmale ausgewiesen.

Regelmäßige VeranstaltungenBearbeiten

  • Ostermarkt und Weihnachtsmarkt in Hering und auf der Veste Otzberg.
  • Jeweils im September die Otzberger Sommerkonzerte, eine Kammermusikreihe mit jungen Interpreten auf der Veste Otzberg.
  • Alle drei Jahre Otzbergwoche in allen Ortsteilen

Wirtschaft und InfrastrukturBearbeiten

 
Bahnhof Otzberg-Lengfeld
 
Die Otzbergschule in Lengfeld
 
Die „Otzberg“ Lokomotive der Hessischen Ludwigsbahn

In Otzberg gab es 2004 628 Beschäftigte, von denen die meisten im Produzierendem Gewerbe sowie Handel, Gastgewerbe, Verkehr und bei öffentlichen und privaten Dienstleister tätig waren. Nur 5,7 % der Beschäftigten waren in der Landwirtschaft tätig. 229 Unternehmen gab es 2004 in Otzberg.[36]

In Otzberg existiert, im Ortsteil Lengfeld, ein Gewerbegebiet von 150.000 m² Größe.

Ansässige UnternehmenBearbeiten

Der in Fachkreisen bekannteste Betrieb dürfte die Firma „Eurokart“ von Adolf Neubert sein, der sich mit dem Vertrieb von Karts und Zubehör widmet. Für die Firma fuhren Motorsportgrößen wie Michael Schumacher, Stefan Bellof, Bernd Schneider sowie Timo Glock und konnten somit ihre erste berufliche Erfahrungen im Motorsport sammeln.[37]

Des Weiteren ist Otzberg heute hauptsächlich geprägt von Kleinbetrieben und mittelständischen sowie Landwirtschaftsbetrieben.

VerkehrBearbeiten

MedienBearbeiten

Für die Gemeinde wird die Zeitung „Otzberg-Bote“ herausgegeben, eine wöchentliche Zeitung (Erscheinungstag jeweils Donnerstag), die über die Gemeinde und ihre Ortsteile berichtet. Ebenfalls werden darin Vereinsneuigkeiten und aktuelle Nachrichten veröffentlicht. Weiterhin fungiert sie als Amtsblatt der Gemeinde Otzberg.

Auch der Regionalteil des Darmstädter Echo berichtet unregelmäßig über Otzberg.

BildungBearbeiten

  • Hasselbachschule in Habitzheim (Grundschule)
  • Otzbergschule in Lengfeld (Grund-, Förder-, Haupt- und Realschule)

SonstigesBearbeiten

Eine Lokomotive der Hessischen Ludwigsbahn von etwa 1870 hatte den Namen Otzberg erhalten.

PersönlichkeitenBearbeiten

LiteraturBearbeiten

  • Horst Bathon, Georg Wittenberger: Die Naturdenkmale des Kreises Darmstadt-Dieburg. (= Schriftenreihe Landkreis Darmstadt-Dieburg. Band 3). 1986. ISSN 0179-0722
  • Horst Rauch: Otzberg. Im Spiegel alter Ansichtskarten. 1992, ISBN 3-89264-723-2.
  • Horst Rauch: Ober-Klingen. Geliebtes Ober-Klingen. 1988.
  • Horst Rauch: Ober-Klingen. Ein Archiv erzählt. Band 1–10.
  • Horst Rauch: Ober-Klingen, das Protokollbuch der Gemeinde. Band 1–2.
  • Christine Vonderheid-Ebner: War es ein neuer Anfang? Der politische Neubeginn der Gemeinde Lengfeld 1945–1949. 1987, ISBN 3-88758-020-6.
  • Kornelia Rossmann: Otzberg. 1980, (Kommunalwissenschaftliche Veröffentlichungen für den Bereich Darmstadt-Dieburg, Reihe A: Gemeinde-Soziogramme)
  • Axel W. Gleue: Otzberg Burg-Festung-Kaserne. 2003.
  • Karl Georg Bundschuh, Annemarie Franz, Walter Gronwald, Jorden Jörns: Das Alte Lengfeld. Heft 1–10. 1998–2005.
  • Linkkatalog zum Thema Otzberg bei curlie.org (ehemals DMOZ)
  • Literatur von und über Otzberg im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek

WeblinksBearbeiten

  Commons: Otzberg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Hessisches Statistisches Landesamt: Bevölkerungsstand am 31.12.2018 (Landkreise und kreisfreie Städte sowie Gemeinden, Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Eckardt Stein u. a:: Geologie des kristallinen Odenwalds – seine magmatische und metamorphe Entwicklung. In: Jahresberichte und Mitteilungen, Oberrheinischer Geologischer Verein. N.F. 83, 2001, S. 89–111.
  3. Wolfgang Franke: The mid-European segment of the Variscides: tectono-stratigraphic units, terrane boundaries and plate tectonic evolution. In: Geol. Soc. London Spec. Publ. 179, 2000, S. 35–61.
  4. R. Altherr u. a.: Plutonism in the Variscan Odenwald (Germany): from subduction to collision. In: Int. J. Earth Sci. 88, 1999, S. 422–443.
  5. G. Frenzel: Die Nephelingesteinsparagenese des Katzenbuckels im Odenwald. In: Aufschluß. Sonderband 27, Heidelberg 1975, S. 213–228.
  6. Erwin Nickel: Odenwald – Vorderer Odenwald zwischen Darmstadt und Heidelberg. (= Sammlung geologischer Führer. 65). 2. Auflage. Borntraeger, Berlin 1985, ISBN 3-443-15045-4.
  7. Flächenerhebung der Gemeinde Otzberg 2005.
  8. @1@2Vorlage:Toter Link/www.echo-online.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven) Bericht des Darmstädter Echos vom 13. März 2008.
  9. Castrum Othesberg
  10. Reichsdeputationshauptschluss vom 25. Februar 1803 – § 7
  11. a b Burg Otzberg, Landkreis Darmstadt-Dieburg. Historisches Ortslexikon für Hessen (Stand: 16. Juli 2014). In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS). Hessisches Landesamt für geschichtliche Landeskunde (HLGL), abgerufen am 3. November 2014.
  12. Siedlungsnamen zwischen Rhein, Main, Neckar und Itter
  13. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 355.
  14. Hauptsatzung. (PDF; 334 kB) §; 6. In: Webauftritt. Gemeinde Otzberg, abgerufen im Juli 2019.
  15. Statistik der Gemeinde Otzberg
  16. a b Bevölkerung nach Staatsangehörigkeitsgruppen: Otzberg. In: Zensus2011. Bayerisches Landesamt für Statistik, abgerufen im Juli 2015.
  17. Haushalte nach Familien: Fischbachtal. In: Otzberg. Bayerisches Landesamt für Statistik, abgerufen im Juli 2015.
  18. Religionszugehörigkeit: Otzberg. In: Zensus2011. Bayerisches Landesamt für Statistik, abgerufen im Juli 2015.
  19. Otzberg, Landkreis Darmstadt-Dieburg. Historisches Ortslexikon für Hessen. (Stand: 1. Juni 2018). In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS).
  20. Der Hessische Minister des Inneren: Kommunalwahlen 1977; Maßgebliche Einwohnerzahlen der Gemeinden vom 15. Dezember 1976. In: Staatsanzeiger für das Land Hessen. 1976 Nr. 52, S. 2283, Punkt 5671 (Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags [PDF; 10,3 MB]).
  21. Der Hessische Minister des Inneren: Kommunalwahlen 1985; Maßgebliche Einwohnerzahlen der Gemeinden vom 30. Oktober 1984. In: Staatsanzeiger für das Land Hessen. 1984 Nr. 46, S. 2175, Punkt 1104 (Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags [PDF; 5,5 MB]).
  22. Der Hessische Minister des Inneren: Kommunalwahlen 1993; Maßgebliche Einwohnerzahlen der Gemeinden vom 21. Oktober 1992. In: Staatsanzeiger für das Land Hessen. 1992 Nr. 44, S. 2766, Punkt 935 (Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags [PDF; 6,1 MB]).
  23. a b Gemeindedatenblatt: Fischbachtal. (PDF; 222 kB) In: Hessisches Gemeindelexikon. HA Hessen Agentur GmbH;
  24. Die Bevölkerung der hessischen Gemeinden (30. Juni 2005). In: Hessisches Statistisches Landesamt. Archiviert vom Original;.
  25. Die Bevölkerung der hessischen Gemeinden (30. Juni 2010). In: Hessisches Statistisches Landesamt. Archiviert vom Original;.
  26. Die Bevölkerung der hessischen Gemeinden (30. Juni 2015). In: Hessisches Statistisches Landesamt. Archiviert vom Original;.
  27. Ergebnis der Gemeindewahl am 6. März 2016. Hessisches Statistisches Landesamt, abgerufen im April 2016.
  28. Wählergemeinschaft Otzberg
  29. Grüne Alternative Liste Otzberger Bürger
  30. Hessisches Statistisches Landesamt: Wahlergebnisse 2011 und 2006
  31. Hessisches Statistisches Landesamt: Wahlergebnisse 2001 und 1997
  32. Der Hessische Minister des Inneren: Genehmigung eines Wappens und einer Flagge der Gemeinde Otzberg, Landkreis Darmstadt-Dieburg, vom 13. Juni 1979. In: Staatsanzeiger für das Land Hessen. 1979 Nr. 27, S. 1384, Punkt 722 (Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags [PDF; 8,8 MB]).
  33. Otzberg.de
  34. a b Bericht der FAZ.net vom 10. August 2009
  35. Bericht der DA-imnetz.de
  36. @1@2Vorlage:Toter Link/www.darmstadt.ihk24.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven) Gemeindesteckbrief der IHK Darmstadt
  37. Jahrestafel von der Firma Eurokart (Memento vom 28. September 2007 im Internet Archive)
  38. Programmheft „Saisonfinale Schaafheim 1986“ und VHS-Cassette der Fa. „Video-Maker“ von diesem Rennen