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Bad Harzburg

Stadt in Niedersachsen am Nordrand des Harzes
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Bad Harzburg
Bad Harzburg
Deutschlandkarte, Position der Stadt Bad Harzburg hervorgehoben

Koordinaten: 51° 53′ N, 10° 34′ O

Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis: Goslar
Höhe: 261 m ü. NHN
Fläche: 65,42 km2
Einwohner: 21.945 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 335 Einwohner je km2
Postleitzahl: 38667
Vorwahl: 05322
Kfz-Kennzeichen: GS, BRL, CLZ
Gemeindeschlüssel: 03 1 53 002
Stadtgliederung: 8 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Forstwiese 5
38667 Bad Harzburg
Website: www.stadt-bad-harzburg.de
Bürgermeister: Ralf Abrahms (Grüne)
Lage der Stadt Bad Harzburg im Landkreis Goslar
Clausthal-ZellerfeldBraunlageClausthal-ZellerfeldClausthal-ZellerfeldLutter am BarenbergeWallmodenLutter am BarenbergeHahausenSeesenLiebenburgLangelsheimGoslarGoslarBraunlageBraunlageBad HarzburgLangelsheimClausthal-ZellerfeldLandkreis GoslarNiedersachsenLandkreis WolfenbüttelSalzgitterLandkreis WolfenbüttelLandkreis HildesheimLandkreis NortheimLandkreis GöttingenThüringenSachsen-Anhaltgemeindefreies Gebiet HarzKarte
Über dieses Bild

Bad Harzburg [bat ˈhaɐ̯t͡s.buɐ̯k] ist mit 21.945 Einwohnern (Stand: 31. Dezember 2018) die zweitgrößte Stadt im Landkreis Goslar. Sie liegt am Nordrand des Harzes und ist ein anerkanntes Sole-Heilbad.[2] Überregional bekannt ist die Stadt für ihr breites touristisches Angebot und den traditionsreichen Kurbetrieb, ferner befand sich hier eine wichtige Wirtschaftsakademie.

Bad Harzburg – früher noch unter dem Namen Neustadt – erlangte im 19. Jahrhundert den Status eines Weltbades, das im Gegensatz zu anderen Heilbädern nicht durch einen starken Bäder-Antisemitismus betroffen war und durch seine touristische Bedeutung als eine der ersten Städte in Deutschland Anschluss an eine staatliche Eisenbahn fand. Eingang in die Geschichte der Weimarer Republik fand die Stadt durch das antidemokratische Bündnis Harzburger Front im Jahre 1931.

Das Stadtgebiet umfasst den größten Teil des ehemaligen braunschweigischen Amtes Harzburg, das mit dem Ortsteil Harlingerode zu einer der ältesten Industrieregionen Europas gehörte.

GeografieBearbeiten

LageBearbeiten

 
Luftbild vom Kleinen Burgberg, 2008

Die Stadt liegt im Bereich der nördlichen Ausläufer des Harzes auf einer Höhe zwischen 173 m ü. NHN (Feldmark bei Bettingerode) und 555 m ü. NHN über N.N. an der Landesgrenze von Niedersachsen und Sachsen-Anhalt. Sie erstreckt sich nach Süden in das Tal der Radau und grenzt an den Nationalpark Harz. Die Radau fließt in Süd-Nord-Richtung durch die Stadt. Die höchste Erhebung des Harzes, der Brocken, ist rund 13 km südlich gelegen.[3]

In West-Ost-Richtung quert die Nordharzrandverwerfung die Stadt, die durch ihre geologische und archäologische Vielfalt eine Besonderheit darstellt. Der Langenberg und der Butterberg ziehen sich länglich durch das Stadtgebiet und bilden eine natürliche geographische Barriere. Weiter angrenzend im Norden befindet sich das Harzburger Harzvorland, das intensiv landwirtschaftlich genutzt wird und den Übergang in die Norddeutsche Tiefebene darstellt.

Das Stadtgebiet umfasst eine Fläche von 6.541,66 Hektar.

Nachbargemeinden und -ortschaftenBearbeiten

 
Stadtgebiet

Zu den Nachbargemeinden zählen die seit 1992 zum Weltkulturerbe gehörende ehemalige Kaiserstadt Goslar und Braunlage sowie Nordharz, Ilsenburg und Osterwieck.

Hannover – 78 km
Hildesheim – 51 km
SZ-Lebenstedt – 34 km
SZ-Bad – 22 km
Braunschweig – 42 km
Wolfenbüttel – 32 km
GS-Vienenburg – 8 km
Magdeburg – 77 km
Wolfsburg – 63 km
Bielefeld – 139 km
Seesen – 26 km
Goslar – 9 km
GS-Oker – 5 km
  Quedlinburg – 42 km
Halberstadt – 34 km
Wernigerode – 16 km
Ilsenburg – 9 km
Clausthal-Zellerfeld – 17 km
Osterode am Harz – 27 km
Göttingen – 58 km
Kassel – 98 km
Torfhaus – 9 km
Braunlage – 18 km
Nordhausen – 47 km
Halle (Saale) – 108 km
Leipzig – 139 km

*Entfernungsangaben beziehen sich jeweils auf die Entfernung zum Ortskern per Luftlinie.

StadtteileBearbeiten

EckertalBettingerodeGöttingerodeWesterode (Bad Harzburg)Schlewecke (Bad Harzburg)HarlingerodeBündheim 

Die Innenstadt entwickelte sich historisch unter anderem aus Juliushall und Schulenrode. Bis ins 19. Jahrhundert zählte Schulenrode als ein eigener Ortsteil. Göttingerode existiert erst seit dem 1. Juli 1972 als ein eigener Ortsteil und war zuvor Teil der Gemeinde Harlingerode. Zu Bettingerode zählt weiterhin der Wohnplatz das Gut Radau und zu Schlewecke der Radauanger.

KlimaBearbeiten

 
Klimadiagramm für Bad Harzburg
Monatliche Durchschnittstemperaturen und -niederschläge für Bad Harzburg
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Temperatur (°C) 0,3 0,5 3,5 7,4 12,2 15,4 16,9 16,5 13,6 9,5 4,7 1,6 Ø 8,5
Niederschlag (mm) 64,3 51,1 70,3 66,3 77,7 87,5 71,4 77,8 50,9 50,9 66,9 76,1 Σ 811,2
Sonnenstunden (h/d) 1,0 1,7 3,3 4,6 6,1 6,2 6,2 6,0 4,5 2,9 1,3 0,7 Ø 3,7
T
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m
p
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a
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Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
N
i
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d
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s
c
h
l
a
g
64,3
51,1
70,3
66,3
77,7
87,5
71,4
77,8
50,9
50,9
66,9
76,1
  Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez

Bad Harzburg hat eine klimatische Übergangslage zum reinen Mittelgebirgsklima mit betontem Lokalklima. Vorherrschend Schonklima, waldreiche Umgebung. Aufgrund der Luv-Lage Bad Harzburgs am Harz gibt es hier relativ hohe Niederschlagsraten, während die Temperaturen knapp unter dem Durchschnitt Deutschlands liegen.

Umweltschutz und AltlastenBearbeiten

Trotz seiner Stellung als Kurort sind in Bad Harzburger Stadtgebiet Altlasten aufgrund jahrhundertelanger Bergbautätigkeit, insbesondere im Zusammenhang mit dem Bergwerk Rammelsberg in Goslar, und eine bis heute anhaltende Tätigkeit der industriellen Nachfolgeunternehmen vorhanden. Besonders die nordwestliche Feldmark ist sehr stark durch Schwermetalle belastet und befindet sich seit Mitte des 20. Jahrhunderts in anhaltender Beobachtung. Durch die Lage Bad Harzburgs im Luv des atlantischen Westwinds am Harz werden Partikel in Richtung Stadtgebiet abgetragen. Besonders in den 1960er-Jahren stellte das für die Ortsteile Göttingerode, Harlingerode und Schlewecke eine starke Belastung dar, die sich in der unmittelbaren Peripherie des Hüttenwerks Harz bei Oker befanden. Zudem fanden und finden durch Berg- (Grube Hansa im Weitungsbau) und Tagebau (Diabaswerk Huneberg, Gabbrosteinbruch Bad Harzburg, Kalksteinbruch Langenberg) nachhaltige Beeinträchtigungen der natürlichen Ordnung im Stadtgebiet statt. Seit den 1960er-Jahren wurden verschiedene Programme ausgeführt, die Umwelt des Stadtgebiets zu pflegen: Es wurde für die Stadt ein Umweltprogramm angelegt, das unter anderem die Aufforstung des Langenbergs inbegriff.

GeschichteBearbeiten

 
Überreste der Harzburg
 

Zugehörigkeit Bad Harzburgs

EtymologieBearbeiten

Frühere Namen der Harzburg waren:

  • um 1280: Hartesborg
  • 1311: Hartesborch
  • 1314: Hartesborch
  • 1338: Hartesburg
  • 1357: Hartsborg
  • 1388: Hartesborch
  • 1436: Hartzburg
  • 1455: Harteesborch

Harzburg bedeutet „des Harzes Burg“.[4] Nach der Burg wurde das „Braunschweigisch-Wolfenbüttelische Amt Harzburg“ bezeichnet, das sich zunächst auf dem Burgberge befand[5] und dessen Hauptort „Neustadt unter der Harzburg“ (bzw. Vorformen dieser Bezeichnung) genannt wurde.

FrühzeitBearbeiten

 
Gedenkstein für das Lukaszoll, das jahrhundertelang als Zollstation nach Vienenburg diente

In alten Veröffentlichungen wird berichtet, dass sich auf dem Gelände der späteren Harzburg bereits 300 vor Christi Geburt eine Burg mit Namen Saterburg oder Saturburg sowie ein Idol des Abgottes Krodo befunden habe. Beides soll Karl der Große im Jahr 780 zerstört haben und an dem Ort eine Kapelle errichten lassen haben.[6][7][8] Dies lässt sich historisch nicht nachweisen.[9] Gesichert ist jedoch die Gründung eines Stifts im Jahr 916. Zwischen 1066 und 1068 ließ Heinrich IV. die Harzburg erbauen.

Im 13. Jahrhundert versuchten die Grafen von Wernigerode, ihren Einfluss im Harzgau nach Westen auszuweiten: Bereits 1249 erwarben sie Bovingerode, das 1254 um einen Wirtschaftshof erweitert wurde und letztendlich den Beginn eines stärkeren Eingriffs in das Amt Harzburg darstellt. Am 1. Mai 1269 wurde der Harzburger Raum an die Grafschaft Wernigerode verpfändet.[10]

Das Spätmittelalter war im Bad Harzburger Raum geprägt von einer starken Wüstungswelle. Im 13. bis 15. Jahrhundert wurden unter anderem die Ortschaften Bovingerode, Döringerode, Göttingerode, Wanlefsrode und Wenderode auf dem Gebiet der heutigen Stadt aufgegeben. Die Einwohner und die den Orten zugehörigen Felder fielen an die Nachbarorte, wovon vor allem die Ortsteile Bettingerode und Harlingerode profitierten.

NeuzeitBearbeiten

Amt Harzburg
 
Ansicht auf das Amt Harzburg im 17. Jahrhundert
 
Amt Harzburg 1910

1569 wurde in der Regierungszeit von Herzog Julius eine Solequelle gefunden und für die Saline Juliushall erschlossen. Dieses Schlüsselereignis legte den Grundstein für den späteren Kurbetrieb.

Im Dreißigjährigen Krieg gelangten 1625 erste Truppen des katholischen Heerführers Wallenstein in das Amt Harzburg. Die Harzburg wurde nicht erobert, aber die umliegenden Dörfer wurden in der Folgezeit schwer verwüstet. Die Bevölkerung versuchte, sich in den angrenzenden Bergen in Sicherheit zu bringen. Nach dem Dreißigjährigen Krieg ordnete Herzog August der Jüngere von Braunschweig an, dass diejenigen, die sich im Amte Harzburg niederließen, auf drei Jahre von allen Belastungen frei sein sollten. Diese Maßnahme hatte besten Erfolg, so gab es 1699 im ganzen Amte keine unbewohnte Hofstelle mehr.

19. JahrhundertBearbeiten

1819 wurde Bad Harzburg an die Postroute Wolfenbüttel–Harzburg angeschlossen. Die Post-Expedition wurde später 1848 in eine Postverwaltung umgewandelt wurde und 1855 zum Bahn- und Postamt umfirmiert, das über weitere Bezeichnungsänderungen bis 1904 zum Postamt I. Klasse wurde. Neben dieser Postanstalt gab es seit 1843 eine Station für die Pferdepost mit Postillionen.

Ab 1831 war Neustadt als Kur- und Badeort bekannt. 1851 wurde die Saline geschlossen und es entstand der eigentliche Badebetrieb. Nach dem Vorbild der großen europäischen Bäder entstand eine Kolonie von zunächst auswärtigen wohlhabenden Bürgern, die es verstanden, die mondänen Anforderungen der damaligen Zeit am Fuße des Harzes zu vereinen: elegante Hotels, ein Spielcasino, eine Pferderennbahn und zahlreiche Kuranlagen.

Außergewöhnlich früh erhielt die Stadt einen Anschluss an das Eisenbahnnetz, als am 31. Oktober 1841 die Bahnstrecke Braunschweig–Bad Harzburg in Betrieb genommen wurde. Bis 1843 lief diese Strecke auf dem Abschnitt bis Vienenburg als Pferdebahn.

Die Industrialisierung erreichte Bad Harzburg, als zwischen 1859 und 1861 Wilhelm Castendyck bei Neustadt-Harzburg abbauwürdige Eisenerzvorkommen entdeckte. Zusammen mit dem Bremer Konsul Hermann Henrich Meier begründete er zwischen 1860 und 1861 die zwischen Schlewecke und Westerode gelegene Mathildenhütte sowie die Eisenerzgruben Friederike und Hansa. Damit begann die Harzburger Bergbaugeschichte, die bis zur Stilllegung des Kalksteinbruchs Langenberg 1985 anhielt.

Bis 1892 erwuchs aus Neustadt-Harzburg eine selbstbewusste Badegemeinde, die sich nunmehr nicht mehr beliebig Neustadt nannte, sondern den Namen des braunschweigischen Amtes Harzburg verwendete. Harzburg erlangte um 1900 den Titel eines „Weltbades“, da es im Gegensatz zu anderen Kur- und Badeorten eine von dem damals verbreiteten Bäder-Antisemitismus weitestgehend geschonte Badegemeinde war; Historiker schätzen den Anteil jüdischer Gäste zu dieser Zeit auf 10 Prozent.[11] Gegenüber anderen Badeorten wie beispielsweise Borkum, die sich als „judenrein“ bezeichneten, grenzte sich Bad Harzburg dadurch ab, dass es bewusst mit seiner Offenheit warb. Eine Synagoge wurde in den 1890er-Jahren für die jüdischen Touristen errichtet, Schächtungen wurden 1899 vom Harzburger Magistrat ausdrücklich erlaubt und das 1931 seitens der NSDAP initiierte Verbot zunächst bekämpft. Bad Harzburg verfügte über keine eigene jüdische Gemeinde. Zum 27. Mai 1892 erhielt Neustadt-Harzburg das Recht, sich Bad Harzburg nennen. Den Status einer Stadt erhielt Bad Harzburg am 1. April 1894.[12]

20. JahrhundertBearbeiten

Schon 1899 fiel der Vorschlag zum Bau einer Kanalisation. Am 21. Oktober 1909 wurde am Radauanger die zu jener Zeit modernste Kläranlage Deutschlands vollendet, die auf der Dresdner Hygieneausstellung mit einer Goldmedaille auszeichnet wurde.

In den 1920er-Jahren wandte sich das wirtschaftliche Bild der Stadt dem Massentourismus zu. Damit einher ging neben einer vielschichtigeren Herkunft der Badegäste auch eine zunehmend antisemitisch beeinflusste Mentalität innerhalb der Stadt. So begannen Hotels, bewusst auf eine nichtjüdische Kundschaft zu setzen, und 1928 verließ das einzige jüdische Mitglied des Schützenvereins auch aufgrund judenfeindlicher Bemerkungen den Verein. Zwischenzeitlich wurde Bad Harzburg aufgrund der immer noch relativ hohen Toleranz als „Judenbad“ diffamiert.

Das gesellschaftliche Klima in der Stadt verschärfte sich aufgrund der spürbaren Weltwirtschaftskrise in den frühen 1930ern: Im Jahre 1931 versammelten sich auf Initiative des DNVP-Vorsitzenden Alfred Hugenberg die wichtigsten rechtsextremen Parteien und Verbände der Weimarer Republik, DNVP, NSDAP, Stahlhelm und Reichslandbund, in Bad Harzburg und bündelten ihre Opposition gegen die Republik und gegen das Kabinett Brüning zur sogenannten Harzburger Front. Bis 1932 konnte diese Front etwa zwei Drittel der Wählerstimmen in der Stadt vereinigen.[13]

Der Kurbetrieb blieb in der Zeit des Dritten Reichs weitestgehend erhalten, so wurde weiterhin selbst in Skandinavien für die Kurstadt geworben. Den Berichten der Kurbetriebsgesellschaft nach erwirtschaftete die Stadt Gewinne, jedoch war dies auch in nicht durchgeführten Reparaturen begründet. Nach 1933 wurden die Aktivitäten im Amtsbezirk Harzburg intensiviert: Der Bergbau hielt verstärkt Einzug, so wurden in Harlingerode die Grube Hansa reaktiviert und 1935 die Zinkhütte Harlingerode erbaut. Um den verstärkten Bedarf an Wohnraum für die Bergarbeiter zu decken, wurde im selben Jahr die Siedlung Göttingerode an der Position der gleichnamigen Wüstung errichtet. Bad Harzburg blieb, wie auch die restliche Harzregion, von Kriegsschäden beinahe komplett verschont. 1936 wurde die heutige Landesstraße L 501 zwischen Bündheim und Oker errichtet.

Während des Zweiten Weltkriegs wurden in Bad Harzburg Zwangsarbeiter eingesetzt. Insbesondere im Bergbau und Hüttenwesen, aber auch beim Bau der Eckertalsperre und in der Landwirtschaft wurden vorwiegend französische und polnische Arbeitskräfte eingesetzt.[14]

Am Abend des 10. April 1945 trafen Einheiten des 329. Regiments der 9. US-Armee in Bad Harzburg ein, nachdem sie bereits zuvor Goslar einnahmen. Mit Hinweis auf die Vielzahl der Verwundeten in der Stadt übergab der Standortälteste Dr. Hanns Attwenger die Stadt am 10./11. April 1945.

Nachkriegszeit und kommunale NeugliederungBearbeiten

 
In der Nachkriegszeit errichtete römisch-katholische Liebfrauenkirche
 
Neubau der Bundesstraße 4 im Jahr 1971

In der Nachkriegszeit kristallisierten sich im Amte Harzburg erste Ansätze zu einer kommunalen Neugliederung heraus. Schlewecke fusionierte mit dem direkt angrenzenden Bündheim bereits am 1. Januar 1963. Strittig blieb zunächst der Status von Harlingerode: In Bad Harzburg befürwortete man eine Fusion mit dem benachbarten Oker, das kulturell durch die Industriegeschichte eng mit Harlingerode verwoben ist und als Montanstadt passender erschien als eine Eingliederung in die Kurstadt. Bettingerode und Westerode standen frei, welcher Stadt sie sich in diesem Fall anschließen würden. Zur Gemeindereform 1972 setzte sich jedoch letzten Endes die Fusion zu „einer“ Stadt durch, die am 1. Juli 1972 vollzogen wurde und neben der Kernstadt die Gemeinden Bettingerode, Bündheim, Harlingerode und Westerode umfasste.[15]

Am 18. Dezember 1971 wurde die vierspurige Bundesstraße 4 zwischen Gut Radau und der Bad Harzburger Innenstadt eröffnet, die Kosten beliefen sich auf über 30 Millionen DM.[16] 1972 wurde die Bundesautobahn 395 zwischen Bad Harzburg und Vienenburg fertiggestellt, zwischen 1982 und 1987 wurde die vierspurige Bundesstraße 6 zwischen dem Bad Harzburger Dreieck und Goslar errichtet.

1974 wurde Bad Harzburg aus dem Landkreis Wolfenbüttel ausgegliedert und dem Landkreis Goslar zugeordnet.

Unmittelbar nach dem Mauerfall am 12. November 1989 hatte die Stadt über 300.000 Besucher aus der DDR, da sie direkt an der Grenze zur DDR (heute Bundesland Sachsen-Anhalt) lag.

Am 26. Juli 2017 verursachte das Tief „Alfred“ schwere Hochwässer der Flüsse Radau, Bleiche und Stübchenbach. Der Schaden an öffentlichen Einrichtungen wird auf rund drei Millionen Euro geschätzt, dazu kommen Ausbauten und Neustrukturierungen der Kanalisation.[17]

Zum 1. Januar 2019 wurde die Bundesstraße 6 nördlich des Bad Harzburger Dreiecks bis zum AD Vienenburg zur Bundesautobahn 369 aufgestuft.

EinwohnerentwicklungBearbeiten

 
Einwohnerentwicklung von Bad Harzburg von 1821 bis 2018 nach nebenstehender Tabelle

Erreichte das Amt Harzburg in den 1950er-Jahren eine Einwohnerzahl von beinahe 30.000 Einwohnern durch den starken Zustrom von Heimatvertriebenen an der Grenze zur DDR, sank die Einwohnerzahl seitdem bis auf ein Tief von 21.735 Einwohnern zum 31. Dezember 2015. Sie ist seit Mitte der 2010er-Jahre wieder im Steigen begriffen, von 2015 (21.735) bis 2017 (22.017) um etwa 0,65 % pro Jahr. Die demografische Entwicklung Bad Harzburgs ist mit Stand 2017 die positivste im Landkreis Goslar. Zum 31. Dezember 2018 fiel die Bevölkerung wieder.

Jahr Einwohner
1821 4.358
1848 4.679
1871 6.132
1885 7.630
1905 11.568
1925 14.164
1933 14.744
1939 16.686
1946 27.417
1950 29.901
1956 26.487
1961 25.946
Jahr Einwohner
31. Dezember 1968 26.256
31. Dezember 1970 25.334
31. Dezember 1975 25.780
31. Dezember 1980 24.924
31. Dezember 1985 23.662
31. Dezember 1990 23.882
31. Dezember 1995 23.599
31. Dezember 2000 23.100
31. Dezember 2005 22.734
31. Dezember 2010 21.891
31. Dezember 2015 21.735
31. Dezember 2016 21.969
Jahr Einwohner
31. Dezember 2017 22.017
31. Dezember 2018 21.945

Einwohnerentwicklung seit 1821, ab 1968 Stand jeweils am 31. Dezember sofern nicht anders angegeben.[18][19]

ReligionBearbeiten

Ost- und


Bad Harzburg ist Sitz der evangelisch-lutherischen Propstei Bad Harzburg, die zur Braunschweigischen Landeskirche angehört. Zu ihr gehört in Bad Harzburg die Gemeinde der Lutherkirche (siehe Kultur und Sehenswürdigkeiten). Evangelisch sind in Bad Harzburg ebenfalls die zum Diakonissenmutterhaus Bad Harzburg (vormals „Kinderheil“) gehörende Bugenhagenkapelle sowie die Hauskapelle im Seniorenheim Wichernhaus.

Die Ansiedelung von heimatvertriebenen Katholiken nach dem Zweiten Weltkrieg machte neben dem Bedarf der Kurgäste den Bau einer katholischen Kirche erforderlich. 1960–1961 wurde die Liebfrauenkirche errichtet, sie gehört heute zum pastoralen Raum Nordharz im Dekanat Goslar-Salzgitter. Eine weitere katholische Kirche war im Ortsteil Harlingerode geplant, wurde allerdings nicht realisiert. Ferner befindet sich in Bad Harzburg eine zum Kirchenbezirk Wolfenbüttel gehörende Neuapostolische Kirche sowie ein Königreichssaal der Zeugen Jehovas. Das Krankenhaus Fritz-König-Stift verfügt über eine Hauskapelle, Gottesdienst findet auch in der Herzog-Julius-Klinik statt.

Weitere evangelisch-lutherische Kirchen gibt es in den Stadtteilen

In Bündheim befindet sich noch die katholische Kirche St. Gregor VII., weiterhin bildet Göttingerode mit Schlewecke einen Verband und verfügt über ein eigenes Gemeindehaus.

Bis Mitte der 1930er Jahre gab es in Bad Harzburg auch eine Synagoge für die kleine jüdische Gemeinde und die zahlreichen Kurgäste, und zwar im Garten des Hotels Parkhaus.[20]

PolitikBearbeiten

Politisch ist Bad Harzburg zwischen der konservativ geprägten Kurstadt mit traditionell hohen Ergebnissen für die CDU und den sozialdemokratischen Dörfern im ehemaligen Amtsbezirk mit starken Werten für die SPD geteilt. Mit Ralf Abrahms regiert seit 2002 zum ersten Mal in der niedersächsischen Geschichte ein Bürgermeister der Partei Bündnis 90/Die Grünen in einer Stadt.

StadtratBearbeiten

Kommunalwahl 2016
in Prozent
 %
40
30
20
10
0
31,87
31,76
12,46
11,21
6,3
3,21
3,17
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2011
 %p
 14
 12
 10
   8
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
-4,13
-2,64
+12,46
-2,99
-3,6
+0,21
+0,77
Sitzverteilung im Harzburger Stadtrat 2016
       
Insgesamt 34 Sitze

Der Rat der Stadt Bad Harzburg hat gemäß dem Niedersächsischen Kommunalverfassungsgesetz 35 Sitze. Einer davon wird vom hauptamtlichen und direkt gewählten Bürgermeister besetzt.

Bei den letzten Kommunalwahlen 2016[21], 2011[22] und 2006[23] ergaben sich folgende Ergebnisse:

Parteien und Wählergemeinschaften Prozent
2016
Sitze
2016
Prozent
2011
Sitze
2011
Prozent
2006
Sitze
2006
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 31,87 11 36,0 12 38,4 13
CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 31,76 11 34,4 12 35,0 12
AfD Alternative für Deutschland 12,46 4
Grüne Bündnis 90/Die Grünen 11,21 4 14,2 5 8,5 3
WTD Bad Harzburg Wählergruppe Transparente Demokratie Bad Harzburg 6,30 2 9,9 3 4,8 2
Linke Die Linke 3,21 1 3,0 1
FDP Freie Demokratische Partei 3,17 1 2,4 1
Offensive D Partei Rechtsstaatlicher Offensive 6,6 2
Gesamt 100,0 34 100,0 34 100,0 34
Wahlbeteiligung in Prozent 51,59 56,2 48,5

Die WTD Bad Harzburg löste sich am 18. Juni 2019 auf.[24]

BürgermeisterBearbeiten

Bürgermeister Ralf Abrahms wurde in einer Stichwahl am 22. September 2002 mit 53,8 % der Stimmen gewählt und am 11. September 2011 mit 63 % sowie am 26. Mai 2019 mit 60 %[37] bestätigt.

WappenBearbeiten

Das Wappen von Bad Harzburg zeigt auf blauem Grund eine steinerne Burg mit zwei Wehrtürmen, die das geöffnete Burgtor flankieren.

Über dem Torbogen steht ein „wilder Mann“ mit braunem Bart, Laubkranz und Laubschurz, der mit einer Hand eine Tanne umschließt. Im Durchgang des Tores befindet sich ein vertikal geteiltes Wappenschild.

Dieses ziert in der einen Hälfte zwei schreitende goldene Löwen auf rotem Grund und auf der anderen einen halben schwarzen Adler mit roten Krallen und Schnabel auf goldenem Grund.[38]

StädtepartnerschaftenBearbeiten

Die Stadt Bad Harzburg unterhält seit 1988 eine Städtefreundschaft mit Wilhelmshaven (Niedersachsen). Seit 1993 besteht in Zusammenarbeit mit der Deutsch-Französischen Gesellschaft eine Partnerschaft mit der Stadt Port-Louis (Bretagne). Weiter besteht seit 1995[39] eine Partnerschaft zur Stadt Szklarska Poręba (Schreiberhau) in Polen sowie mit der Stadt Ilsenburg (Sachsen-Anhalt).

Kultur und SehenswürdigkeitenBearbeiten

 
Krodo, das von dem Heilbad beworbene Maskottchen
  • Seit 1989 verleiht die Stadt den Bad Harzburger Jugendliteraturpreis an Autoren herausragender Werke der Jugendliteratur.
  • Der Deutsche Staatsbürgerpreis wird seit 1995 von der Stiftung „Staatsbürgerliche Stiftung Bad Harzburg e. V.“ an besonders verdiente Persönlichkeiten der Gesellschaft verliehen.
  • In Bad Harzburg gibt es zwei Museen, das Haus der Natur im Kurpark mit der interaktiven Dauerausstellung „Harzwald“ sowie das Museum in der Remise, welches sich neben dem Rathaus in einem denkmalgeschützten Gebäude, der ehemalige Wagenremise befindet.
  • Wichtige Bauwerke sind die Ruine der Harzburg mit der Burgbergseilbahn, der Canossasäule und dem Kreuz des deutschen Ostens, das Bündheimer Schloss sowie einige historische Fachwerkbauten wie die Wandelhalle, aber auch der Jungbrunnen in der Stadtmitte oder die Lutherkirche mit der Sauer-Orgel. Sehenswert ist auch der künstlich angelegte Radauwasserfall, der von der Radau gespeist wird.
  • Die Stadt verfügt über mehrere Parkanlagen, den Badepark, den Kurpark, den Schlosspark sowie den Stadtpark (ehemals Casinopark).
  • Das 1970 errichtete Silberbornbad befindet sich im Ortsteil Bündheim und wurde nach einem Nebenbach der Gläsecke benannt. Es ist im Sommer als Frei- und Hallenbad eröffnet.
  • Der am 8. Mai 2015 eröffnete Baumwipfelpfad Bad Harzburg ist mit rund 1000 m Länge in über 20 m Höhe dank einer 300 m langen, spiralförmigen Rampe im Einstiegsturm auch für Rollstuhlfahrer und Kinderwagen geeignet. Die Anlage liegt im Kurpark von Bad Harzburg und führt über das Kalte Tal und einen Teich hinweg.[40]
  • Für sportliche Aktivitäten stehen ein 18-Loch-Golfplatz und die Swingolfanlage, als Bademöglichkeiten die Bad Harzburger Sole-Therme (32 °C warme Sole) und das Hallenbad Silberbornbad zur Verfügung. Des Weiteren gibt es den Skyrope-Hochseilpark und Sportpark an der Rennbahn (Pferdesport, Fußball, Hockey, Beachvolleyball und -tennis, Fitness-Parcours, Joggingstrecken, Bogenschieß-Parcours, Inlineskating), eine Rodelbahn, Nordic-Walking- und Wanderstrecken sowie speziell im Winter die Freiluft-Eisbahn. Der rund 13 km lange Teufelsstieg führt als Wanderweg zum Brocken

Regelmäßige VeranstaltungenBearbeiten

  • Ende April: Mountainbike Marathon Bad Harzburg (seit 2009), Kinderwalpurgis
  • Mai: Kastanienblütenfest, Maisingen am Molkenhaus
  • Pfingsten: Bad Harzburger Bergmarathon
  • Juni: Harzer Trike-Treffen, Bad Harzburger Musiktage (seit 1970)[41]
  • Juli: Bad Harzburger Galopprennwoche (seit 1880)[42]
  • August: Salz- und Lichterfest,[43] Internationales Vielseitigkeitsreitturnier
  • September: Ökomarkt, Shetland-Pony-Festival, Dressur- und Springturnier
  • Letzter Sonntag im September: Kastanienfest[44]
  • Dezember: Winterzauber am Port-Louis-Platz (Ende November bis Dreikönig), Frei-Eisbahn, Wintertreff, Milchkannenturnier (seit 1981); Wipfelweihnacht am Baumwipfelpfad (3. Adventswochenende)

SportBearbeiten

  • Big Wrestling Action – BWA Harz e. V.
  • Billard-Snooker-Club Harlingerode e. V.
  • Bob- und Rennrodelclub
  • Bogensportverein BSV Toxophilus Bad Harzburg e. V.
  • Bridge Club Bad Harzburg e. V.
  • Casino Tanzclub Rot-Gold e. V.
  • Gesellschaft für Jagdreiterei – Reiterverein Westerode e. V.
  • Golf-Club Harz
  • Handballspielgemeinschaft HSG Bad Harzburg
  • Harzburger Rennverein e. V. von 1880
  • Harzburger Tanz-Sport-Club
  • Harzklub e. V.
  • Hockeyclub HC Bad Harzburg e. V.
  • Leichtathletik-Verein von 2007 e. V. - LAV 07 Bad Harzburg e. V.
  • MTK Männer-Turn-Klub Bad Harzburg 1886 e. V.
  • MTV Männer-Turnverein von 1890 Bettingerode e. V.
  • Nordharzer Radsportgemeinschaft Bad Harzburg e. V.
  • Radfahrverein Germania Harlingerode
  • SC 1918 Harlingerode e. V.
  • Schachklub Bad Harzburg von 1927 e. V.
  • Schützengesellschaft Bad Harzburg von 1662 e. V.
  • Schützengesellschaft Bündheim von 1900 e. V.
  • Schützengesellschaft Göttingerode v. 1952 e. V.
  • Schützengesellschaft Harlingerode
  • Schützengesellschaft SG Schlewecke v. 1954 e. V.
  • Sportpark an der Rennbahn
  • Sportverein SV Göttingerode von 1948 e. V.
  • Tauchclub Bad Harzburg
  • Tennisclub Rot Gelb Bad Harzburg e. V.
  • Tischtennisverein TTV Göttingerode
  • TSG Bad Harzburg
  • TSV Westerode
  • TTC Rot Weiß Harlingerode
  • Turniergemeinschaft St. Georg Bad Harzburg
  • Verein für Vielseitigkeitsreiten Bad Harzburg e. V.
  • WSV Wintersportverein Bad Harzburg e. V. von 1896

Wirtschaft und InfrastrukturBearbeiten

Kontrast zwischen Tourismus (Baumwipfelpfad Bad Harzburg)...
...und Industrie (ehemalige Zinkhütte Harlingerode)


WirtschaftBearbeiten

Die wirtschaftlichen Verhältnisse haben sich in den letzten hundert Jahren geändert: Die Bad Harzburger Kernstadt galt als Kurort schon immer als ein Platz, der von recht wohlhabenden Kurgästen bewohnt wurde. Bündheim und Schlewecke waren in erster Linie vergleichweise arme Arbeiterdörfer, deren Bewohner ihren Erwerb mit Handwerk, Holz- und Landwirtschaft verdienten, später aber auch im Bergbau tätig waren. Bettingerode und Westerode waren stärker landwirtschaftlich geprägt und behielten diesen Charakter bis heute. Auch Harlingerode war ursprünglich ein landwirtschaftlich geprägtes Dorf, wandelte sich durch die vergleichweise tiefgreifende Industrialisierung jedoch zu einer Arbeitergemeinde. Gewerbeeinnahmen und Transferleistungen durch die Lage im Zonenrandgebiet verschafften der Kleinstadt finanziellen Reichtum.

Die Bad Harzburger Wirtschaft basiert heute vorwiegend auf Tourismus und Gastronomie. Als Kurbad mit vielseitigen Einrichtungen aus dem 19. und 20. Jahrhundert verfügt es über eine traditionell angestammte Tourismuskultur, zudem ergänzen moderne Projekte wie der Baumwipfelpfad Bad Harzburg das touristische Leben der Stadt. Nach einer Phase der touristischen Rezession nach der Jahrtausendwende begann in Bad Harzburg ab den frühen 2010ern eine Umorientierung zu jungen Familien mit Kindern, welche insbesondere durch den Bau des Baumwipfelpfads Harz Erfolg zeigte, die Zahl der Übernachtungen ist von 456.000 im Jahr 2013 auf 545.000 im Jahr 2018 gestiegen.[45] Zwischen 2007 und 2017 wurden mehr als 100 Millionen Euro in die städtische Infrastruktur investiert.[46] Mit der Bad Harzburger Mineralbrunnen verfügt die Stadt über eine regional bekannte Marke der Erfrischungsgetränke-Herstellung, die auch Sponsor der Eintracht Braunschweig ist.

Der Ortsteil Harlingerode ist ausschlaggebend für die wirtschaftliche Entwicklung außerhalb des Tourismus. Als aktiver Bestandteil einer der ältesten Industrieregionen Europas, ursprünglich geprägt durch die Verhüttung von Blei und später Zink aus dem Rammelsberg, unterscheidet er sich strukturell vom restlichen Stadtgebiet. Auf dem Gelände der einstigen Zinkhütte Harlingerode dominieren heutzutage nun bedeutende Unternehmen der Recycling- und Metallaufarbeitungs und -weiterverarbeitungsbranche das Industriegebiet (Electrocycling, Norzinco). Mit den Gewerbegebieten Bad Harzburg-Nord und Halberstädter Straße nahe der Hauptverkehrsachsen nimmt die Stadt an der gewerblichen Entwicklung teil. Automobilzuliefererbetriebe und weiteres mittelständisches Gewerbe prägen die weitere Wirtschaftsstruktur der Stadt. Im Radautal befindet sich ein seit 1838 betriebener Gabbrosteinbruch der Norddeutschen Naturstein GmbH.

Im Stadtgebiet wurden zwei Windparks eröffnet: 1995 der Windpark Schlewecke westlich des Radauangers und 2001/2002 der Windpark Harlingerode im Kalten Feld.

VerkehrBearbeiten

IndividualverkehrBearbeiten

Maßgebend für die verkehrliche Anbindung Bad Harzburgs ist die Bundesautobahn 369, die nach Norden an den überregionalen Fernverkehr (Bundesautobahn 36; BraunschweigBernburg (Saale)/Halle (Saale)) anbindet. Im Stadtgebiet befindet sich auch die Anschlussstelle Harlingerode (K 46), sodass für die Ortsteile Harlingerode und Bettingerode eine Abfahrt bereitgestellt ist. Die BAB 369 endet im Bad Harzburger Dreieck bei Westerode und geht hier in die autobahnähnlich ausgebaute Bundesstraße 4 über, die als Verlängerung der BAB 369 als „Stadtautobahn“ fungiert. Die B 4 bindet Bad Harzburg nach Süden an das Harzgebirge an und führt weiter über Torfhaus und Braunlage ins thüringische Nordhausen. Vom Bad Harzburger Dreieck geht nach Westen die Bundesstraße 6 nach Goslar aus; diese war ursprünglich als Teil einer A 36 nach Westen konzipiert und wurde von daher zwischen 1982 und 1987 autobahnähnlich errichtet. Sie stellt im nordwestlichen Harzburger Stadtgebiet die Abfahrt Goslar-Oker an der L 518; diese Straße verbindet die beiden größten Goslarschen Stadtteile Oker und Vienenburg. Über die westlich von Goslar gelegene und teilweise im 2+1-System ausgelegte Bundesstraße 82 bindet die B 6 Bad Harzburg an die Bundesautobahn 7 (KasselHannover) an, weiterhin führt die Bundesstraße 6 an sich Richtung Hildesheim.

Die L 501 (Bundesstraße 6 bis 1987; Oker – Eckertal) quert über Göttingerode und Bündheim unter den Namen An der Rennbahn (Schlewecker Gemarkung), Dr.-Heinrich-Jasper-Straße (Bündheimer Gemarkung), Herzog-Julius-Straße/Ilsenburger Straße (Kernstadt) und Stapelburger Straße (Eckertal) durch das Bad Harzburger Stadtgebiet. An Kreisstraßen zu nennen sind die K 25 (Immenrode – Bundesstraße 6 – Harlingerode), K 30 (Schlewecke – Westerode – Bettingerode – Lochtum), K 42 (Westerode – Bad Harzburg), K 46 (Bettingerode – Bundesautobahn 369 – Harlingerode) und K 70 (Oker – Harlingerode – Schlewecke – Bündheim).

Die Stadt Bad Harzburg verfügt weiterhin über ein 220 Kilometer großes Netz an Gemeindestraßen.[47]

BahnverkehrBearbeiten

 
Empfangsgebäude des Bahnhofs

Im Jahr 2014 übernahm das Unternehmen Erixx die Regionallinien RB 42 (BraunschweigWolfenbüttelBörßumSchladenVienenburg–Bad Harzburg) und RE 10 (HannoverHildesheim–Salzgitter-Ringelheim–Goslar–Bad Harzburg), die Stadt verfügt somit über Direktanschlüsse nach Hannover und Braunschweig. Zudem existiert eine Anbindung zum Bahnhof Kreiensen (Kreiensen–Seesen–Goslar–Bad Harzburg, KBS 354).

Als einer der ersten Städte in Deutschland verfügte Bad Harzburg über eine Bahnanbindung (Bahnstrecke Braunschweig–Bad Harzburg). Bad Harzburg ist Endpunkt der Bahnstrecken Braunschweig–Bad Harzburg und Oker–Bad Harzburg. Alle Strecken treffen im 5-gleisigen Bahnhof Bad Harzburg zusammen. Dessen Lage hat allerdings dazu geführt, dass die Fortsetzung der Bahnlinien in Richtung Osten nicht, wie vor der Deutschen Teilung, über Bad Harzburg und Eckertal, sondern über Vienenburg in Richtung Wernigerode und Halberstadt verläuft.

Der Bahnhof war in den 2000er-Jahren als Endpunkt der geplanten RegioStadtBahn Braunschweig vorgesehen, wodurch sich die Anbindung an die Braunschweiger Innenstadt verbessert hätte und eine umstiegsfreie Verbindung von Bad Harzburg nach Uelzen entstanden wäre. Dies wurde durch eine engere Taktung der regulären Züge kompensiert.[48]

Im 20. Jahrhundert bestanden weiterhin die Bahnhöfe Harlingerode (stillgelegt 1983), Schlewecke (Harz) (stillgelegt 1974), Eckertal (stillgelegt 1958) und Oker Ost.

BusverkehrBearbeiten

Das Stadtgebiet wird vollständig von der Kraftverkehrsgesellschaft Braunschweig (KVG) abgedeckt, was ein Unikum für den Landkreis Goslar dargestellt ist und der historischen Zugehörigkeit zum Landkreis Wolfenbüttel geschuldet ist. Linien aus dem Stadtgebiet heraus werden (mit Ausnahme von Braunlage; KVG, und Wernigerode; Harzer Verkehrsbetriebe) durch den Verband HarzBus durchgeführt, der zum 1. April 2019 die Regionalbus Braunschweig ersetzte, die wiederum historisch die entfallenen Zuganbindungen der Deutschen Bahn übernahm.

Folgende Buslinien führen durch die Stadt:

Nummer Strecke Takt Anbieter Anmerkungen
270 Bad Harzburg – EckertalStapelburgIlsenburgWernigerode zweistündig[49] Harzer Verkehrsbetriebe (VTO) Sa/So/Fe Umsteigeverbindung 270874 in Stapelburg; Sa/So Gruppenanmeldung ab 5 Personen erforderlich
810 Bad Harzburg – BündheimGöttingerode*/Harlingerode* - OkerGoslar stündlich[50] HarzBus *parallel angefahren
820 Bad Harzburg – TorfhausBraunlageSt. Andreasberg stündlich, zu Schulzeiten gehäufter[51] KVG Braunschweig
821 Bad Harzburg – Bündheim – WesterodeBettingerodeLochtumVienenburg stündlich HarzBus
866 Bad Harzburg – Kästeklippen zweistündig[52] KVG Braunschweig Tagesmaut zzgl. dem Fahrpreis, saisonal von April bis November, Kleinbus, Ausfall bei schlechten Straßenverhältnissen möglich, Gruppenanmeldung ab 5 Personen erforderlich
871 Bad Harzburg – Bündheim – Schlewecke – Harlingerode – Göttingerode* stündlich, zu Schulzeiten mehrfach stündlich[53] KVG Braunschweig *unregelmäßig angefahren
873 Bad Harzburg (Ringverkehr) – Bündheim* - Schlewecke* stündlich, zu Schulzeiten regelmäßiger[54] KVG Braunschweig *unregelmäßig angefahren
874 Bad Harzburg – Eckertal (– Stapelburg) zweistündig[55] KVG Braunschweig Sa/So/Fe Umsteigeverbindung 874270 in Stapelburg; Kleinbus im Einsatz, Gruppenanmeldung ab 5 Personen erforderlich
875 Bad Harzburg – MolkenhausRabenklippeRadau-Wasserfall – Gabbrosteinbruch zweistündig[56] KVG Braunschweig Tagesmaut zzgl. dem Fahrpreis, saisonal von April bis November, Ausfall bei schlechten Straßenverhältnissen möglich, Gruppenanmeldung ab 20 Personen erforderlich

Spitzname: „Grüner Harzer“[57]

Bad Harzburg ist über mehrere Buslinien der KVG Braunschweig mit dem Umland (u. a. Braunlage) verbunden. Nach Wernigerode fährt eine Buslinie der HVB. Zudem gibt es zwei Stadtbuslinien, welche die Stadtteile Bad Harzburgs miteinander verbinden. Alle Buslinien treffen sich am Bahnhof/Bahnhofsplatz und befahren dann größtenteils die gemeinsame Stammstrecke bis zum Berliner Platz.

Der seit 1999 verkehrende CityBus, der auch durch die Fußgängerzone Bad Harzburgs und zu mehreren Kurkliniken fuhr, wurde im Jahr 2006 aufgrund zu hoher Kosten wieder eingestellt. Seit 1929 befördert die Burgbergseilbahn Gäste auf den 482,80 m hoch gelegenen Großen Burgberg mit der sogenannten Canossasäule und der Ruine der Harzburg.

Der Bad Harzburger Stadtrat stimmte 2019 der Einführung des HATIX zu, das Urlaubern die kostenlose Nutzung aller öffentlichen Verkehrsmittel im Tarifgebiet ermöglicht. Eine Einführung ist frühestens 2020 möglich.[58]

BildungBearbeiten

 
Dorfgemeinschaftshaus und Sitz des Kindergartens in Göttingerode

Bad Harzburg ist Heimat der Akademie für Führungskräfte der Wirtschaft und anderer privater Management-Institute. Als ausgewiesenes Mittelzentrum verfügt Bad Harzburg über eine reichhaltige Bandbreite an Bildungseinrichtungen, deren Einfluss auch in Richtung Goslar und Vienenburg ausstrahlt:

Kindergärten und Kindertagesstätten

Als eine der ersten Städte konnte Bad Harzburg eine flächendeckende Versorgung mit Kindergärten realisieren.

  • Kindergarten Bahnhofstraße 6b – Schlewecke
  • Kindergarten Göttingerode (Umbau zur Kindertagesstätte erfolgend)
  • Kindergarten Bündheim
  • Kindertagesstätte Burgstraße
  • Kindertagesstätte Harlingerode
  • Kindertagesstätte Schlewecke
  • Kindertagesstätte Westerode
Grundschulen

Die Stadt verfügt über insgesamt vier Schulbezirke mit drei Grundschulen zzgl. einer Außenstelle:

  • Grundschule Bündheim – Bündheim, Schlewecke
  • Grundschule Gerhart-Hauptmann-Schule – Innenstadt, Eckertal
    • Außenstelle Westerode – Westerode, Bettingerode
  • Grundschule Harlingerode – Harlingerode, Göttingerode
Weiterführende Schulen

Für den Zeitraum um 2020 sind aufgrund steigender Kinderzahlen im Harzburger Erweiterungen vorgesehen: Unter anderem wird der Göttingeröder Kindergarten im Zeitraum 2018/2019 um die erste Etage erweitert, ein neuer Kindergarten in Harlingerode um 2020/21 errichtet und ein Anbau des Werner-von-Siemens-Gymnasiums um sechs Klassenräume um 2020/21 vorgenommen.

PersönlichkeitenBearbeiten

EhrenbürgerBearbeiten

Söhne und Töchter der StadtBearbeiten

Persönlichkeiten, die mit dem Ort in Verbindung stehenBearbeiten

Blick auf die Bad Harzburger Landschaft; Standort: Großer Burgberg

LiteraturBearbeiten

  • Harald Meier, Kurt Neumann: Bad Harzburg. Chronik einer Stadt. Lax, Hildesheim 2000, ISBN 3-8269-8210-X.
  • Hans Hoffmann: Bad Harzburg und seine Geschichte. Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts. Verlag der Buchh. Hoffmann, Bad Harzburg 1994, ISBN 3-928826-04-2.
  • Hans Hoffmann: Bad Harzburg und seine Geschichte. Die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts. Verlag der Buchh. Hoffmann, Bad Harzburg 1995, ISBN 3-928826-10-7.
  • Hans Hoffmann: Bad Harzburg und seine Geschichte. Die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts. Verlag der Buchh. Hoffmann, Bad Harzburg 1997, ISBN 3-928826-14-X.
  • Theodor Müller: Schlagschatten der Grenze. Westermann, Braunschweig 1964, OCLC 767952769.
  • Paul Jonas Meier und Karl Steinacker: Die Bau- und Kunstdenkmäler des Kreises Wolfenbüttel. Amtsgerichtsbezirk Bad Harzburg. Julius Zwissler, Wolfenbüttel, 1906, OCLC 40935100, S. 388–426.
  • Markus Weber: Das ist Deutschland… und es gehört uns allen: Juden zwischen Akzeptanz und Verfolgung im Kurort Bad Harzburg. Appelhans, Braunschweig 2016, ISBN 978-3-944939-19-3.
  • Richard Wieries: Die Namen der Berge, Klippen, Täler, Quellen, Wasserläufe, Teiche, Ortschaften, Flurteile, Forstorte und Wege im Amtsgerichtsbezirk Harzburg nebst einem Versuche, sie zu deuten. In: Landesverein für Heimatschutz im Herzogtum Braunschweig (Hrsg.): Die Flurnamen des Herzogtums Braunschweig. Band 1. E. Appelhans & Comp. G.m.b.H, Braunschweig 1910 (tu-braunschweig.de [PDF; 9,2 MB]).

WeblinksBearbeiten

  Commons: Bad Harzburg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  Wikivoyage: Bad Harzburg – Reiseführer

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Landesamt für Statistik Niedersachsen, LSN-Online Regionaldatenbank, Tabelle 12411: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes, Stand 31. Dezember 2018 (Hilfe dazu).
  2. Niedersächsischer Landtag, 16. Wahlperiode, Drucksache 16/3359: Kleine Anfrage Welchen Stellenwert haben Prädikate wie „staatlich anerkannter Luftkurort“ speziell für den Heidetourismus und die Tourismuswirtschaft in Niedersachsen? (PDF; 102 kB). Abgerufen am 23. März 2011.
  3. Daten und Fakten – Kurzinformationen über Bad Harzburg. (Memento des Originals vom 21. Februar 2013 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.bad-harzburg.de auf: bad-harzburg.de, abgerufen am 25. Februar 2013.
  4. Jürgen Udolph (Recherche): Der „Ortsnamenforscher“. In: Internetseite NDR 1 Niedersachsen. Archiviert vom Original am 28. Dezember 2014; abgerufen am 3. August 2019.
  5. Johann Heinrich Zedler: Grosses vollständiges Universal-Lexicon Aller Wissenschafften und Künste. Halle und Leipzig 1735, S. 659.
  6. Matthäus Merian (Herausgeber und Illustrator) und Martin Zeiller (Textautor): Topographia Braunschweig Lüneburg. Merian, Frankfurt am Main 1654, S. 104–106.
  7. Andreas Jacob Krieg: Harztburgischer Mahl-Stein / Welchen um Denckmahlder Güte Gottes / in Zerstörung des daselbst verehrten Ab=Gotts Crodons, Einführung der wahren Christl. Lehre, und Schenckung einer Geseegneten Saltz=Qvelle, Durch einen Historischen Entwurff der Hartzburgischen Merckwürdigkeiten / Auch Vier Saltz= u. Danck=Predigten aufgerichtet. Goslar 1709, S. 3f.
  8. Johann Heinrich Zedler: Grosses vollständiges Universal-Lexicon Aller Wissenschafften und Künste. Halle und Leipzig 1735, Sp. 659–661.
  9. Siehe hierzu Christian Heinrich Delius' Untersuchungen über die Geschichte der Harzburg und den vermeinten Götzen Krodo, Halberstadt 1826.
  10. Jan Habermann: Die Herrschaftsausweitung der Grafen von Wernigerode am Nordharz (1249 – 1369). TU Chemnitz 2006, S. 11 f. (qucosa.de [PDF; 1000 kB; abgerufen am 6. Oktober 2018]).
  11. Sebastian Weitkamp: Judenverfolgung Bad Harzburg: Gemäßigter als anderswo? Frankfurter Allgemeine Zeitung, 31. Juli 2017, abgerufen am 26. Februar 2018.
  12. Harald Meier, Kurt Neumann: Bad Harzburg. Chronik einer Stadt. S. 356.
  13. Markus Weber: Das ist Deutschland... und es gehört und allen. Juden zwischen Akzeptanz und Verfolgung im Kurort Bad Harzburg. Braunschweig 2016.
  14. Goslarsche Zeitung: Vortrag über Zwangsarbeit in Bad Harzburg. 16. Februar 2019, abgerufen am 18. Februar 2019.
  15. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 272.
  16. Wilhelm Baumgarten: Mitgestaltet: Das größere Bad Harzburg. 1993, S. 94.
  17. NDR: Hochwasser: Hoher Millionen-Schaden für Goslar auf ndr.de, Stand 20. November 2017.
  18. Landesamt für Statistik Niedersachsen. Abgerufen am 13. Februar 2017.
  19. Einwohner der Gemeinden und Ortsteile. Abgerufen am 12. August 2018.
  20. Harald Meier, Kurt Neumann: Bad Harzburg. Chronik einer Stadt. Verlag Lax, Hildesheim 2000, S. 286 f.
  21. Webseite der Kommunalen Datenverarbeitung Oldenburg, abgerufen am 30. September 2016
  22. stadt-bad-harzburg.de
  23. stadt-bad-harzburg.de
  24. Goslarsche Zeitung: Die WTD löst sich auf. 18. Juni 2019, abgerufen am 18. Juni 2019.
  25. Eckart von Stutterheim, Kurt von Stutterheim: Die Herren und Freiherren von Stutterheim/Alt-Stutterheim. Verlag Degener & Co., Neustadt an der Aisch 1965, S. 181–182, Bildtafel nach S. 180.
  26. Die Organisation der Gesellschaft zur Förderung der Wasserwirtschaft im Harze. (Memento des Originals vom 4. Januar 2015 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/digisrv-1.biblio.etc.tu-bs.de Albert Limbach GmbH, Braunschweig 1908, S. 10. (PDF).
  27. Harald Meier, Kurt Neumann: Bad Harzburg. Chronik einer Stadt. Verlag Lax, Hildesheim 2000, S. 17, S. 173, S. 243 ff.
  28. Stimmen von Zeitzeugen. In: spurensuche-harzregion.de.
  29. Hermann Nordmann wurde von der US-amerikanischen Militärverwaltung eingesetzt; Theodor Müller: Schlagschatten der Grenze. Westermann, Braunschweig 1964, S. 33.
  30. Harald Meier, Kurt Neumann: Bad Harzburg. Chronik einer Stadt. Verlag Lax, Hildesheim 2000, S. 316.
  31. Theodor Müller: Schlagschatten der Grenze. Westermann, Braunschweig 1964, S. 34.
  32. Harald Meier, Kurt Neumann: Bad Harzburg. Chronik einer Stadt. Verlag Lax, Hildesheim 2000, S. 640.
  33. a b Harald Meier, Kurt Neumann: Bad Harzburg. Chronik einer Stadt. Verlag Lax, Hildesheim 2000, S. 649.
  34. Harald Meier, Kurt Neumann: Bad Harzburg. Chronik einer Stadt. Verlag Lax, Hildesheim 2000, S. 653.
  35. Harald Meier, Kurt Neumann: Bad Harzburg. Chronik einer Stadt. Verlag Lax, Hildesheim 2000, S. 658.
  36. Harald Meier, Kurt Neumann: Bad Harzburg. Chronik einer Stadt. Verlag Lax, Hildesheim 2000, S. 664, 672, 689, 697.
  37. Goslarsche Zeitung: Liveticker. 26. Mai 2019.
  38. Arnold Rabbow: Neues Braunschweigisches Wappenbuch. Braunschweiger Zeitungsverlag, 2003, ISBN 3-926701-59-5, S. 36.
  39. Heimatstube Schreiberhau. – Information zu Partnerstadt. In: bkge.de.
  40. Baumwipfelpfad Bad Harzburg.
  41. Website – Harzburger Musiktage.
  42. Website – Harzburger Rennverein e.V. von 1880
  43. harzlife.de – Salz- und Lichterfest Bad Harzburg.
  44. Übersicht über aktuelle Events in Bad Harzburg (Memento des Originals vom 8. Januar 2015 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.bad-harzburg.de.
  45. Peiner Allgemeine Zeitung: Tourismus: Der Baumwipfelpfad bringt Bad Harzburg nach oben. 19. Juli 2019, abgerufen am 19. Juli 2019.
  46. Beige zu bunt – Bad Harzburg boomt. Juni 2019, abgerufen am 21. Juli 2019.
  47. Goslarsche Zeitung: Unfreiwillige Verkehrsberuhigung. 7. Mai 2019, abgerufen am 8. Mai 2019.
  48. Erixx gewinnt Ausschreibung in Niedersachsen. In: bahnnews.info, abgerufen am 25. Februar 2013.
  49. HVB-270 von www.hvb-harz.de, abgerufen am 9. April 2018
  50. Kursbuch (VU/MB2/FPL_KBP)/4.0.3.84 – 810_beide_FPL.pdf (Memento des Originals vom 7. Juli 2017 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.bahn.de von bahn.de (PDF), abgerufen am 1. Juni 2017
  51. 820 – 820.pdf von www.kvg-braunschweig.de, abgerufen am 1. Juni 2017
  52. Kursbuch (VU/MB2/FPL_KBP)/4.0.3.84 – 866.pdf von www.kvg-braunschweig.de, abgerufen am 1. Juni 2017
  53. 871_Dez16 – 871.pdf von www.kvg-braunschweig.de, abgerufen am 1. Juni 2017
  54. 873 – 873.pdf von www.kvg-braunschweig.de, abgerufen am 1. Juni 2017
  55. KVG-874 von www.kvg-braunschweig.de, abgerufen am 9. April 2018
  56. 875.pdf von www.kvg-braunschweig.de, abgerufen am 1. Juni 2017
  57. Nationalpark Harz – Wanderung zum Luchsgehege. (PDF; 2,7 MB – automatischer Download) Abgerufen am 23. Januar 2018.
  58. Goslarsche Zeitung: Kurstadt will bei Hatix mitmachen. 28. Februar 2019, abgerufen am 4. März 2019.
  59. Harznews.de: Geschichtspunkte Bad Harzburg und Ehrenbürger Dietrich Klagges – Stadtrundgang mit anschließender Diskussionsrunde am 12. April 2014. 8. April 2014, abgerufen am 6. April 2019.
  60. Karl Körner: Martin Luserke, Würdigung zum 80. Geburtstag, in: Mitteilungsheft der Vereinigung ehemaliger Schüler und der Lehrer der Meldorfer Gelehrtenschule, Doppelheft 19/20 (December 1960), S. 5–7.