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Zum Welterbe in Frankreich gehören (Stand 2019) 45 UNESCO-Welterbestätten, darunter 39 Stätten des Weltkulturerbes, 5 Stätten des Weltnaturerbes und eine gemischte Kultur- und Naturerbestätte. Frankreich ist der Welterbekonvention 1975 beigetreten, die ersten vier Welterbestätten wurden 1979 in die Welterbeliste aufgenommen. Die bislang letzte Welterbestätte wurde 2019 eingetragen.[1]

WelterbestättenBearbeiten

Die folgende Tabelle listet die UNESCO-Welterbestätten in Frankreich in chronologischer Reihenfolge nach dem Jahr ihrer Aufnahme in die Welterbeliste (K – Kulturerbe, N – Naturerbe, K/N – gemischt, (R) – auf der Roten Liste des gefährdeten Welterbes).

f1  Karte mit allen Koordinaten Welterbestätten: OSM

Bild Name Datum K/N Region Beschreibung
  Abtei und Bucht Mont-Saint-Michel 1979 K Normandie Mont-Saint-Michel ist eine Gemeinde auf der Insel Mont-Saint-Michel mit der Abtei Mont-Saint-Michel.[2]
  Kathedrale Notre-Dame de Chartres 1979 K Centre-Val de Loire Die hochgotische Kathedrale wurde von 1194 bis 1260 erbaut.[3]
  Schloss und Park von Versailles (inkl. Grand Trianon, Petit Trianon und Hameau) 1979 K Île-de-France Das Schloss von Versailles befindet sich in Versailles, einem Vorort von Paris. Das Schloss wurde ab dem Jahr 1661 erbaut und mehrmals umgebaut.[4]
  Abteikirche und Stadthügel von Vézelay 1979 K Bourgogne-Franche-Comté Vézelay ist ein Ort im Département Yonne in der Region Bourgogne-Franche-Comté.[5] Die dortige Basilika ist seit dem Mittelalter ein Pilgerort zu Ehren der heiligen Maria Magdalena.
  Vézère-Tal: Fundorte und Höhlenmalereien 1979 K Nouvelle-Aquitaine In den 40 Kilometern des Unterlaufs der Vézère oberhalb der Mündung in die Dordogne befinden sich vorgeschichtliche Fundstätten, unter anderem die Höhlen und Abris von Lascaux, Cro-Magnon, La Madeleine, Le Moustier.[6]
  Schloss und Park von Fontainebleau 1981 K Île-de-France Das Schloss liegt etwa 60 Kilometer südlich von Paris. Der Baubeginn des Renaissancebaus war 1528.[7]
  Kathedrale von Amiens 1981 K Hauts-de-France Die Kathedrale von Amiens besitzt das höchste Mittelschiffgewölbe aller französischen Kathedralen sowie berühmte Bauplastiken und eine beeindruckende Westfassade.[8]
   Theater und Römischer Bogen von Orange 1981 K Provence-Alpes-Côte d’Azur Das Theater wurde im 1. Jahrhundert n. Chr. erbaut.[9] Der Ehrenbogen aus spätaugusteisch-frühtiberischer Zeit bildete den nördlichen Stadteingang des antiken Aurasio.
  Römische und romanische Denkmale von Arles 1981 K Provence-Alpes-Côte d’Azur Zu den Bauwerken gehören das Amphitheater, das antike Theater, das Forum, die Alyscamps, die ehemalige Kathedrale St-Trophime und deren Kreuzgang.[10]
  Zisterzienserkloster von Fontenay 1981 K Bourgogne-Franche-Comté Das Kloster wurde im Jahre 1118 gegründet. Es befindet sich im Burgund, im Département Côte-d’Or.[11]
  Von der Großen Saline in Salins-les-Bains bis zur Königlichen Saline in Arc-et-Senans, die Herstellung von Siedesalz 1982 K Bourgogne-Franche-Comté Die Saline in Arc-et-Senans war eine Manufaktur zur Salzgewinnung, die 1779 fertiggestellt wurde.[12]
    Die Plätze Stanislas, de la Carrière, d’Alliance in Nancy 1983 K Grand Est Die drei Plätze in Nancy stellen in ihrer Gestaltung eine einzigartige künstlerische Leistung da. Sie sind ein typisches Beispiel für eine moderne Hauptstadt und veranschaulichen eine wichtige Etappe in der Geschichte.[13]
  Abteikirche von Saint-Savin 1983 K Nouvelle-Aquitaine Die Kirche von Saint-Savin sur Gartempe, gilt als Kleinod der romanischen Kunst und beherbergt eine bemerkenswerte Sammlung an Wandmalereien der Romanik.[14]
  Kap Girolata, Kap Porto, Calanche und der Naturpark Scandola auf Korsika 1983 N Korsika [15]
  Römisches Aquädukt Pont du Gard 1985 K Occitanie Der Pont du Gard ist ein römischer Aquädukt im Süden Frankreichs und von beeindruckender Höhe. Außerdem verfügt er über einen der am besten erhaltenen Wasserkanäle aus der Römerzeit in Frankreich.[16]
   Straßburg: von der Grande-Île zur Neustadt, eine europäische Stadtszenerie 1988 (erweitert 2017) K Grand Est Die Grande Île („Große Insel“) wird durch den Fluss Ill gebildet, der sich hier verzweigt. Auf der von beiden Illarmen umflossenen Insel liegt die historische Altstadt von Straßburg.[17] 2017 wurde das Welterbe um die Neustadt erweitert.
  Seineufer von Paris 1991 K Île-de-France Am Ufer der Seine findet sich eine Reihe von gotischen Meisterwerken und der Gesamtkomplex übte mit seiner Gestaltung einen Einfluss auf die Stadtentwicklung in anderen europäischen Hauptstädten aus.[18]
    Kathedrale Notre-Dame, die Basilika Saint-Remi und der ehemalige Bischofspalast Palais du Tau in Reims 1991 K Grand Est Die Kathedrale Notre Dame, die Abtei Saint-Remi und der Palais von Tau sind untrennbar mit Geschichte der französischen Monarchie verbunden und führten zu einer perfekten Balance zwischen Kirche und Staat, die die französische Monarchie zu einem politischen Modell in ganz Europa machten.[19]
  Kathedrale von Bourges 1992 K Centre-Val de Loire Die Kathedrale von Bourges stellt in der Baugeschichte, mit ihrem Übergang zur Hochgotik und einer Reihe von Neuerungen im gotischen Kontext, eine Einmaligkeit da.[20]
  Altstadt von Avignon mit Papstpalast und Brücke (Pont Saint-Bénézet) 1995 K Provence-Alpes-Côte d’Azur Avignon war von 1309 bis 1423 Papstsitz und ihre Altstadt, mit ihren mittelalterlichen Häusern, ist von einer intakten und imposanten Befestigungsmauer umgeben.[21]
  Canal du Midi 1996 K regionsübergreifend Der 240 km lange und 1681 fertiggestellte Canal du Midi („Kanal des Südens“) verbindet Toulouse mit Sète am Mittelmeer.[22]
  Altstadt und Stadtmauer von Carcassonne 1997 K Occitanie Die befestigte Siedlung geht auf vorrömischen Zeit zurück und ist in seiner jetzigen Form ein herausragendes Beispiel für eine mittelalterliche befestigte Stadt.[23]
  Mont Perdu in den Pyrenäen 1997 K/N grenzübergreifend Zusammen mit Spanien  Spanien.
Dieses Welterbe würdigt die geologische Einzigartigkeit, die Schönheit und Vielfalt der Natur sowie die in Europa selten gewordene traditionelle Lebensform der Almwirtschaft.[24]
   Jakobsweg in Frankreich: Via Turonensis, Via Lemovicensis, Via Podiensis und Via Tolosana 1998 K regionsübergreifend Santiago de Compostela war das Ziel von zahllosen Pilgern aus ganz Europa. Um ihr Ziel in Spanien zu erreichen, mussten die Pilger Frankreich durchqueren. Dieses Welterbe schützt eine Reihe der wichtigsten historischen Denkmäler auf diesen Weg.[25]
  Historische Stätten von Lyon 1998 K Auvergne-Rhône-Alpes Die lange Geschichte von Lyon, die von den Römern im 1. Jahrhundert v. Chr. gegründet wurde, wird veranschaulicht durch das Stadtgefüge und den vielen historischen Gebäuden aus allen Epochen.[26]
  Weinanbaugebiet von Saint-Émilion 1999 K Nouvelle-Aquitaine Der Weinbau in der Region Aquitanien geht auf die Zeit der Römer zurück.[27]
  23 Belfriede in Frankreich (in Hauts-de-France) 1999 K Hauts-de-France Zusammen mit Belgien  Belgien.
Belfriede sind hohe, schlanke Glockentürme. Sie wurden zur Zeit der Gotik erstellt und sind hier ein Zeichen für die Gewinnung der bürgerlichen Freiheiten.[28]
  Tal der Loire zwischen Sully-sur-Loire und Chalonnes 2000 K regionsübergreifend [29]

2017 wurde im Rahmen einer kleinen Grenzänderung das Schloss Chenonceau und die Verbindungsstraße zwischen ihm und dem bereits im Welterbe enthaltenen Schloss Amboise in das Schutzgebiet aufgenommen.[30]

   Mittelalterliche Handelsstadt Provins 2001 K Île-de-France [31]
  Stadtzentrum von Le Havre 2005 K Normandie [32]
  Hafen von Bordeaux („Porte de La Lune“) 2007 K Nouvelle-Aquitaine [33]
   Neukaledonisches Barriereriff 2008 N Neukaledonien Das Neukaledonische Barriereriff ist das zweitgrößte Doppelbarriereriff der Welt und hat die weltweit vielfältigsten Riffstrukturen.[34]
  Festungsanlagen von Vauban 2008 K regionsübergrefend Diese Welterbestätten fassen eine Reihe von zwölf besonders beispielhaften und gut erhaltenen Festungsbauwerke des französischen Baumeister Sébastien Le Prestre de Vauban zusammen.[35]
  Bischofsviertel der Stadt Albi 2010 K Occitanie [36]
  Gipfel, Talkessel und Hänge der Insel La Réunion 2010 N Réunion Bei dem Welterbe Pitons, cirques et remparts de l’île de La Réunion handelt es sich um ein Gebiet auf der französischen Insel La Réunion im Indischen Ozean, das in einem Nationalpark liegt und einen hohen Anteil von endemischen Tier- und Pflanzenarten schützt.[37]
  Mediterrane Hirtenlandschaft der Causse und der Cevennen 2011 K regionsübergreifend Während es sich bei der Causse um die großflächigen Kalk-Hochebenen im französischen Zentralmassiv handelt, ist der Cevennen der südöstlichste Teil desselben mit engen, steilen Schluchten. In dieser Landschaft wird die Wanderschäferei noch wie vor Ur-Zeiten ausgeübt. Sie beruht dabei auf den typischen Sozialstrukturen sowie den lokalen Schaf-Rassen und spiegelt sich besonders in der Art der Höfe und Gebäude sowie der Felder, der Wasserwirtschaft und der Wege des Viehtriebs wider.[38]
  Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen 2011 K grenzübergreifend Grenzübergreifend mit Deutschland  Deutschland, Osterreich  Österreich, Slowenien  Slowenien, Italien  Italien und der Schweiz  Schweiz
Bei den 111 Fundstellen prähistorischer Pfahlbauten in den sechs Alpenländern handelt es sich um Fundamentreste von Hütten aus frühester Vorzeit die nicht auf trockenem Boden, sondern an seichten Uferstellen auf Pfahlwerk errichtet worden waren.[39]
  Bergbaubecken von Nord-Pas-de-Calais 2012 K grenzübergreifend Das Nordfranzösische Kohlerevier erstreckt sich entlang der französisch-belgischen Grenze und ist in vieler Hinsicht vom dortigen Steinkohlenbergbau geprägt.[40]
  Chauvet-Höhle 2014 K Auvergne-Rhône-Alpes Die über 400 Wandbilder mit Symbol- und Tierdarstellungen in dieser Höhle in der Ardèche sind geschätzte 35.000 bis 32.000 Jahre alt.[41]
  Weinberge, Häuser und Weinkeller der Champagne 2015 K regionsübergreifend Das Weinbaugebiet Champagne ist das für den Anbau der Grundweine des Champagners zugelassene Gebiet.[42]
  Markungen und Weinanbaugebiete im Burgund 2015 K Bourgogne-Franche-Comté In der französischen Weinregion Burgund befinden sich einige der berühmtesten Weinberge der Welt. Viele Weinbergslagen sind in kleinste Parzellen zersplittert.[43]
  Das architektonische Werk von Le Corbusier, ein außergewöhnlicher Beitrag zur Bewegung der Moderne 2016 K grenzübergreifend Grenzübergreifendes Welterbe von 17 Bauten des Architekten Le Corbusier in der Schweiz  Schweiz, Argentinien  Argentinien, Belgien  Belgien, Deutschland  Deutschland, Indien  Indien und Japan  Japan. In Frankreich  Frankreich gehören folgende zehn Bauten zum Welterbe: Unité d’Habitation in Marseille, die Kapelle Notre-Dame-du-Haut, Maisons La Roche et Jeanneret, Cité Frugès, Villa Savoye und das Gärtnerhaus, Immeuble locatif à la Porte Molitor, La Manufacture à Saint-Dié, Maison de la Culture de Firminy, Le Cabanon und das Kloster Sainte-Marie de la Tourette.[44]
  Taputapuātea 2017 K Französisch-Polynesien
  Chaîne des Puys 2018 N Auvergne Vulkanlandschaft rund um Clermont Ferrand.[45]
  Französische Südgebiete und -meere 2019 N Französische Süd- und Antarktisgebiete größtes Naturschutzgebiet in Frankreich, umfasst die Inselgruppen Kerguelen, Crozetinseln und Sankt Paul und Amsterdam mit diese umgebenden Meeresgebieten

TentativlisteBearbeiten

In der Tentativliste sind die Stätten eingetragen, die für eine Nominierung zur Aufnahme in die Welterbeliste vorgesehen sind.

Aktuelle WelterbekandidatenBearbeiten

Mit Stand 2019 sind 37 Stätten in der Tentativliste von Frankreich eingetragen, die letzte Eintragung erfolgte 2019.[46] Die folgende Tabelle listet die Stätten in chronologischer Reihenfolge nach dem Jahr ihrer Aufnahme in die Tentativliste.

f1  Karte mit allen Koordinaten aktueller Welterbekandidaten: OSM

Bild Bezeichnung Jahr Typ Ref. Beschreibung
Le Menec
(Lage)
1996 K 224 Auf einer Länge von 1165 m stehen bei Le Menec 1169 Menhire in zwölf Steinreihen.
Kathedrale von Saint-Denis
(Lage)
1996 K 230 Ehemalige Abteikirche in der Stadt Saint-Denis nördlich von Paris, 1966 zur Kathedrale des Bistums Saint-Denis erhoben.
Rouen 1996 K 231 Fachwerkensemble, Kathedrale, Kirche Saint-Ouen und die Kirche Saint Maclou
Schloss Vaux-le-Vicomte
(Lage)
1996 K 233
Befestigte Städte des nordwesteuropäischen Tieflandes 1996 K 234
Wald von Fontainebleau
(Lage)
1996 N 239
Montagne Sainte-Victoire und Cézanne-Stätten 1996 K/N 242 umfasst das durch Bilder von Paul Cézanne bekannt gewordene Gebirge Montagne Sainte-Victoire im Süden der Provence sowie Wohn- und Wirkungsstätten des Malers in Aix-en-Provence.
Tropfsteinhöhlenensemble in Südfrankreich 2000 N 1429 umfasst 19 Höhlen und Höhlengruppen
Nationalpark Vanoise 2000 K/N 1430
Bergmassiv des Mont Blanc 2000 K/N 1431
Camargue 2002 N 1432 umfasst die Réserve naturelle nationale de Camargue und angrenzende Naturschutzgebiete
Straße von Bonifacio 2002 N 1649
Nationalpark Écrins 2002 K/N 1651
Nationalpark Port-Cros 2002 N 1652
Salzgärten von Guérande 2002 K/N 1653 Anlagen zur Gewinnung von Meersalz bei der Stadt Guérande
 
Cap Cerbère
(weitere Bilder)
Mittelmeerküste der Pyrenäen 2002 K/N 1655 Kulturlandschaft an dem an das Mittelmeer angrenzenden Ostende der Pyrenäen.

Spanien hat 2004 einen entsprechenden Vorschlag für den auf seinem Staatsgebiet liegenden Bereich eingereicht (Ref. 1986).

Reede von Marseille 2002 K 1657 enthält die maritime Fassade der Stadt Marseille, einige dahinter liegende Quartiere, die Frioul-Inseln und die Insel Planier
Antike Städte der Narbonensis und ihr Territorium 2002 K 1658 umfasst die antiken Städte Nîmes, Arles und Glanum der römischen Provinz Gallia Narbonensis sowie Aquädukte und die Via Domitia
Eisenbahn der Cerdagne 2002 K 1661
Office national d'études et de recherches aérospatiales, Meudon 2002 K 1662
Hangar Y 2002 K 1663 Der Hangar Y in Meudon bei Paris stammt aus dem Jahr 1877 und ist die älteste Luftschiffhalle der Welt und eine der wenigen, die in Europa heute noch existieren.
Historische Schokoladenfabrik Menier in Noisiel
(Lage)
2002 K 1664
Leuchtturm von Cordouan 2002 K 1665
Historisches Zentrum von Sarlat 2002 K 1667
 
Portal des Arsenals
Arsenal von Rochefort und Befestigungsanlagen der Charente-Mündung 2002 K 1668 umfasst das Arsenal von Rochefort und weitere Befestigungsanlagen der Stadt Rochefort und der vor der Mündung der Charente in den Atlantik gelegenen Inseln.
Marquesas-Inseln 2010 K/N 5564
Nîmes – von der Antike bis zur Gegenwart 2011 K 5723
Vulkan- und Waldgebiete von Martinique 2014 N 5881 umfasst 6 Schutzgebieteauf der Karibik-Insel Martinique
Königs- und Kaiserstadt Metz – Symbole der Macht, stilististische Gegensätze und urbane Identität 2014 K 5882
 
Batterie Longues-sur-Mer
Strände der Landung der Alliierten, Normandie, 1944 2014 K 5883 umfasst die Landestellen Utah Beach, Pointe du Hoc, Omaha Beach, Batterie Longues-sur-Mer, künstlicher Hafen Winston Churchill, Gold Beach, Juno Beach, Sword Beach der Landung der Alliierten in der Normandie im Juni 1944 sowie Überreste am Meeresboden
Grab- und Gedenkstätten des Ersten Weltkrieges (Westfront) 2014 K 5884 Der transnationale Vorschlag gemeinsam mit Belgien (Ref. 5886) enthält in Frankreich 80 einzelne Stätten.
Bedeutende Kurorte Europas 2014 K 5931 Der transnationale Vorschlag gemeinsam mit Belgien (Ref. 5932), Deutschland (Ref. 5934), Italien (Ref. 5928), Österreich (Ref. 5930), Tschechien (Ref. 5929) und dem Vereinigten Königreich (Ref. 5935) enthält in Frankreich Vichy.
Mittelmeer-Alpen 2017 N 6178 Der transnationale Vorschlag gemeinsam mit Italien (Ref. 6181) und Monaco (Ref. 6180) beinhaltet in Frankreich die Zonen: Argentera- Mercantour, Daluis, Marguareis-Toraggio, Peïra-Cava, Cap Ferrat - Canyon de la Roya, La Grande Corniche und Peille
Nizza, die aus dem Tourismus entstandene neue Stadt oder die Erfindung der Riviera 2017 K 6179
 
Burg Peyrepertuse
Altstadt von Carcassonne und ihre Wächterburgen in den Bergen 2017 K 6245 geplante Erweiterung der bestehenden Welterbestätte der Altstadt von Carcassonne (Ref. 345) um die sieben Katharerburgen: Quéribus, Aguilar, Montségur, Peyrepertuse, Puilaurens, Termes und Lastours
Charolais-Brionnais, Kulturlandschaft der Rinderzucht 2018 K 6314 Seit dem 17. Jahrhundert wird im Charolais-Brionnais Viehzucht betrieben. Die Landschaft im Süden der Region Burgund ist namensgebend für eine Rinderrasse und eine Käsesorte.
Buchenurwälder und Alte Buchenwälder der Karpaten und anderer Regionen Europas (Erweiterung) 2019 N 6393 Erweiterung der Welterbestätte Buchenurwälder und Alte Buchenwälder der Karpaten und anderer Regionen Europas um acht Schutzgebiete in Frankreich: zwei Cluster am Mont Aigoual, drei Cluster am Chapitre-Petit Buëch, sieben Cluster im Wald von Fontainebleau, ein Cluster an Massane und Moixoses, eins am Py-Pas de Rotja, eins am Massif de la Sainte-Baume, eins bei Saint-Pé-de-Bigorre und schließlich Sylve d'Argenson.

Ehemalige WelterbekandidatenBearbeiten

Diese Stätten standen früher auf der Tentativliste, wurden jedoch wieder zurückgezogen oder von der UNESCO abgelehnt. Stätten, die in anderen Einträgen auf der Tentativliste enthalten oder Bestandteile von Welterbestätten sind, werden hier nicht berücksichtigt.[47]

f1  Karte mit allen Koordinaten ehemaliger Welterbekandidaten: OSM

Bild Bezeichnung Jahr Typ Ref. Beschreibung
Benediktinerabtei Tournus
(Lage)
1981–1994 K
Kathedrale von Beauvais
(Lage)
1981–1994 K
Château Gaillard
(Lage)
1981–1994 K
Krypta von Jouarre 1981–1994 K Krypta aus der Merowingerzeit (ca. 660) in Jouarre, älteste erhaltene Krypta Europas
Laon 1981–1994 K
Jakobinerkonvent in Toulouse 1981–1994 K
Place des Vosges in Paris 1981–1994 K
Ruinen der Abtei Jumièges 1981–1994 K
Saint-Germain d’Auxerre 1981–1994 K
Troyes 1981–1994 K
Aigues-Mortes
(Lage)
1984–1984 K
Abtei Saint Nicolas de Tolentino de Brou 1985–1985 K Wurde von der Unesco abgelehnt, da es bessere Beispiele der Spätgotik gebe.
Das urbanistische und architektonische Werk von Le Corbusier 2006–2016 K 1666 Außer den 2016 in die Welterbestätte (Ref. 1321) aufgenommenen Bauten waren aus Frankreich ursprünglich auch folgende Bauten vorgeschlagen, wurden aber bei weiteren Überarbeitungen des Vorschlags zurückgezogen: Villa Cook, Cité de refuge der Heilsarmee, Schweizer Pavillon in der Cité Internationale Universitaire de Paris, Usine Claude et Duval Factory und die Maisons Jaoul

WeblinksBearbeiten

  Commons: Welterbestätten in Frankreich – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Frankreich auf der Website des Welterbezentrums der UNESCO (englisch).

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Frankreich. In: whc.unesco.org. UNESCO World Heritage Centre, abgerufen am 1. August 2018 (englisch).
  2. Eintrag auf der Website des Welterbezentrums der UNESCO (englisch und französisch).
  3. Eintrag auf der Website des Welterbezentrums der UNESCO (englisch und französisch).
  4. Eintrag auf der Website des Welterbezentrums der UNESCO (englisch und französisch).
  5. Eintrag auf der Website des Welterbezentrums der UNESCO (englisch und französisch).
  6. Eintrag auf der Website des Welterbezentrums der UNESCO (englisch und französisch).
  7. Eintrag auf der Website des Welterbezentrums der UNESCO (englisch und französisch).
  8. Eintrag auf der Website des Welterbezentrums der UNESCO (englisch und französisch).
  9. Eintrag auf der Website des Welterbezentrums der UNESCO (englisch und französisch).
  10. Eintrag auf der Website des Welterbezentrums der UNESCO (englisch und französisch).
  11. Eintrag auf der Website des Welterbezentrums der UNESCO (englisch und französisch).
  12. Eintrag auf der Website des Welterbezentrums der UNESCO (englisch und französisch).
  13. Eintrag auf der Website des Welterbezentrums der UNESCO (englisch und französisch).
  14. Eintrag auf der Website des Welterbezentrums der UNESCO (englisch und französisch).
  15. Eintrag auf der Website des Welterbezentrums der UNESCO (englisch und französisch).
  16. Eintrag auf der Website des Welterbezentrums der UNESCO (englisch und französisch).
  17. Eintrag auf der Website des Welterbezentrums der UNESCO (englisch und französisch).
  18. Eintrag auf der Website des Welterbezentrums der UNESCO (englisch und französisch).
  19. Eintrag auf der Website des Welterbezentrums der UNESCO (englisch und französisch).
  20. Eintrag auf der Website des Welterbezentrums der UNESCO (englisch und französisch).
  21. Eintrag auf der Website des Welterbezentrums der UNESCO (englisch und französisch).
  22. Eintrag auf der Website des Welterbezentrums der UNESCO (englisch und französisch).
  23. Eintrag auf der Website des Welterbezentrums der UNESCO (englisch und französisch).
  24. Eintrag auf der Website des Welterbezentrums der UNESCO (englisch und französisch).
  25. Eintrag auf der Website des Welterbezentrums der UNESCO (englisch und französisch).
  26. Eintrag auf der Website des Welterbezentrums der UNESCO (englisch und französisch).
  27. Eintrag auf der Website des Welterbezentrums der UNESCO (englisch und französisch).
  28. Eintrag auf der Website des Welterbezentrums der UNESCO (englisch und französisch).
  29. Eintrag auf der Website des Welterbezentrums der UNESCO (englisch und französisch).
  30. Decision : CONF 203 VIII.C.1. In: whc.unesco.org. UNESCO World Heritage Centre, abgerufen am 3. Februar 2018 (englisch).
  31. Eintrag auf der Website des Welterbezentrums der UNESCO (englisch und französisch).
  32. Eintrag auf der Website des Welterbezentrums der UNESCO (englisch und französisch).
  33. Eintrag auf der Website des Welterbezentrums der UNESCO (englisch und französisch).
  34. Eintrag auf der Website des Welterbezentrums der UNESCO (englisch und französisch).
  35. Eintrag auf der Website des Welterbezentrums der UNESCO (englisch und französisch).
  36. Eintrag auf der Website des Welterbezentrums der UNESCO (englisch und französisch).
  37. Eintrag auf der Website des Welterbezentrums der UNESCO (englisch und französisch).
  38. Eintrag auf der Website des Welterbezentrums der UNESCO (englisch und französisch).
  39. Eintrag auf der Website des Welterbezentrums der UNESCO (englisch und französisch).
  40. Eintrag auf der Website des Welterbezentrums der UNESCO (englisch und französisch).
  41. Eintrag auf der Website des Welterbezentrums der UNESCO (englisch und französisch).
  42. Eintrag auf der Website des Welterbezentrums der UNESCO (englisch und französisch).
  43. Eintrag auf der Website des Welterbezentrums der UNESCO (englisch und französisch).
  44. Eintrag auf der Website des Welterbezentrums der UNESCO (englisch und französisch).
  45. Eintrag auf der Website des Welterbezentrums der UNESCO (englisch und französisch).
  46. Tentativliste von Frankreich. In: whc.unesco.org. UNESCO World Heritage Centre, abgerufen am 26. März 2018 (englisch).
  47. Former Tentative Sites of France. In: World Heritage Site. Abgerufen am 26. März 2018 (englisch).