Département Seine-et-Marne

französisches Département

Das Département Seine-et-Marne [sɛneˈmaʀn] ist das französische Département mit der Ordnungsnummer 77. Es liegt in der Region Île-de-France östlich von Paris und ist nach den Flüssen Seine und Marne benannt.

Seine-et-Marne
Wappen des Departements Seine-et-Marne
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Über dieses Bild
Region Île-de-France
Präfektur Melun
Unterpräfektur(en) Fontainebleau
Meaux
Provins
Torcy
Einwohner 1.412.516 (1. Jan. 2018)
Bevölkerungsdichte 238 Einw. pro km²
Fläche 5.924,05 km²
Arrondissements 5
Gemeindeverbände 23
Kantone 23
Gemeinden 507
Präsident des
Départementrats
Jean-Jacques Barbaux[1]
ISO-3166-2-Code FR-77
Lage des Seine-et-Marne
Lage des Départements Seine-et-Marne in der
Region Île-de-France

GeographieBearbeiten

Das Département grenzt im Westen an die Départements Essonne, Val-de-Marne, Seine-Saint-Denis und Val-d’Oise, im Norden an das Département Oise, im Nordosten an das Département Aisne, im Osten an die Départements Marne und Aube, im Südosten an das Département Yonne und im Süden an das Département Loiret.

Ein kleiner Teil im Westen des Départements ist mittlerweile mit dem Ballungsraum Paris zusammengewachsen, namentlich Städte wie Chelles oder Villeparisis. Der östliche Teil des Départements ist noch überwiegend ländlich strukturiert.

Die wichtigsten Flüsse sind die namensgebenden Marne und Seine, die das Département im Norden bzw. im Süden in westlicher Richtung durchqueren, sowie die Yonne, die von Südosten kommend in Montereau-Fault-Yonne in die Seine mündet.

Im Südwesten des Départements liegt mit dem Wald von Fontainebleau und dem Regionalen Naturpark Gâtinais français ein großes zusammenhängendes Naturschutzgebiet.

GeschichteBearbeiten

Das Département wurde am 4. März 1790 gebildet. Der Großteil des Gebiets gehört zu den historischen Regionen Brie und Gâtinais, die zur vorrevolutionären Provinz Île-de-France gehörten, der Nordosten gehörte zur Provinz Champagne.

WappenBearbeiten

Beschreibung: in Blau besäte goldene Lilien und zwei silberne Wellenbalken.

StädteBearbeiten

Die bevölkerungsreichsten Gemeinden des Départements Seine-et-Marne sind:

Stadt Einwohner
(2018)
Arrondissement
Meaux 55.416 Meaux
Chelles 55.148 Torcy
Melun 39.947 Melun
Pontault-Combault 37.867 Torcy
Savigny-le-Temple 29.792 Melun
Bussy-Saint-Georges 26.806 Torcy
Villeparisis 26.471 Torcy
Champs-sur-Marne 25.610 Torcy
Roissy-en-Brie 22.836 Torcy
Torcy 22.361 Torcy

VerwaltungsgliederungBearbeiten

Das Département Seine-et-Marne gliedert sich in 5 Arrondissements, 23 Kantone und 510 Gemeinden:

 
Gemeinden und Arrondissemente im Département Seine-et-Marne
Arrondissement Kantone Gemeinden Einwohner
1. Januar 2018
Fläche
km²
Dichte
Einw./km²
Code
INSEE
Fontainebleau 4 85 155.763 1.228,00 127 774
Meaux 7 142 335.284 1.355,65 247 771
Melun 7 59 280.798 618,59 454 772
Provins 7 176 183.824 2.365,36 78 773
Torcy 8 45 456.847 356,45 1.282 775
Département Seine-et-Marne 23 507 1.412.516 5.924,05 238 77

Siehe auch:

GedenkstättenBearbeiten

Die deutsche Kriegsgräberstätte von Solers liegt 50 km südöstlich von Paris und am Rande des Ortes Solers. Hier sind 2.228 deutsche Soldaten aus dem Zweiten Weltkrieg begraben.[2]

PresseBearbeiten

LiteraturBearbeiten

  • Christian Lion: La Mutuelle de Seine-et-Marne contre l’incendie de 1819 à 1969. Mutualité, assurance et cycles de l’incendie. Peter Lang, Brüssel etc. 2008.

WeblinksBearbeiten

Commons: Département Seine-et-Marne – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. cg77.fr abgerufen am 2. Mai 2015
  2. Internetseite des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge (Arbeit und Beschreibung des Friedhofes Solers).

Koordinaten: 48° 32′ N, 2° 40′ O