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Stetten (Haut-Rhin)

französische Gemeinde

GeografieBearbeiten

Die Gemeinde Stetten im Sundgau liegt etwa in der Mitte zwischen den Städten Basel, Mülhausen und Altkirch.

Nachbargemeinden von Stetten sind Uffheim im Norden, Kappelen im Osten und Südosten, Helfrantzkirch im Südwesten, Magstatt-le-Haut im Westen sowie Magstatt-le-Bas im Nordwesten.

GeschichteBearbeiten

Archäologische Funde, die sich heute im Historischen Museum in Mülhausen befinden, zeugen von einer Siedlung am Ruetchyberg. Auf 5300 vor Christus datiert, gehören sie zu den ältesten Zeugnissen einer bäuerlichen Kultur in Mitteleuropa.

Unter dem Namen Eistatis gibt es im Jahr 736 eine erste bekannte Erwähnung dieser Ortschaft. Die Abtei Murbach, das Kloster Einsiedeln und später die Basler Verwaltung hatten Besitzungen im Bann von Stetten. Stetten befand sich wie die umliegenden Dörfer lange in der Lehensherrschaft von Landser. Nach der Herrschaft der Habsburger kam Stetten nach 1648 in den Machtbereich der französischen Könige.

BevölkerungsentwicklungBearbeiten

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2016
Einwohner 233 176 191 200 214 248 299 340

WappenBearbeiten

Schlüssel und Schwert sind die Insignien von Petrus und Paulus, den Schutzheiligen der Stettener Kirche. Rot und Gold sind die Habsburger Farben. Die zwei Raben auf goldenem Grund gehen auf das Wappen der Abtei Einsiedeln zurück.

SehenswürdigkeitenBearbeiten

Die im Mittelalter erbaute Kirche St. Peter und Paul besteht aus einem überdeckten Schiff, das 1700 neu aufgebaut wurde, und aus einem Chorturm mit Satteldach. Das Rathausgebäude (Mairie), das früher auch die Schule beherbergte, entstand 1889.

LiteraturBearbeiten

  • Le Patrimoine des Communes du Haut-Rhin. Flohic Editions, Band 2, Paris 1998, ISBN 2-84234-036-1, S. 1160–1162.

WeblinksBearbeiten

  Commons: Stetten (Haut-Rhin) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien