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Zillisheim ist eine französische Gemeinde mit 2589 Einwohnern (Stand 1. Januar 2016) im Département Haut-Rhin in der Region Grand Est (bis 2015 Elsass).

Zillisheim
Wappen von Zillisheim
Zillisheim (Frankreich)
Zillisheim
Region Grand Est
Département Haut-Rhin
Arrondissement Mulhouse
Kanton Brunstatt
Gemeindeverband Mulhouse Alsace Agglomération
Koordinaten 47° 42′ N, 7° 18′ OKoordinaten: 47° 42′ N, 7° 18′ O
Höhe 247–404 m
Fläche 8,22 km2
Einwohner 2.589 (1. Januar 2016)
Bevölkerungsdichte 315 Einw./km2
Postleitzahl 68720
INSEE-Code

Mairie Zillisheim

GeografieBearbeiten

Die Gemeinde Zillisheim liegt auf der rechten Seite der Ill, wenige Kilometer südlich von Mülhausen. Zillisheim hat einen Bahnhof an der Bahnstrecke Paris–Mulhouse, an diesem halten Züge des TER Alsace und TER Franche-Comté. Nachbargemeinden von Zillisheim sind Didenheim im Norden, Brunstatt im Nordosten, Flaxlanden im Osten, Steinbrunn-le-Haut im Südosten, Luemschwiller im Süden, Illfurth im Südwesten, Frœningen im Westen sowie Hochstatt im Nordwesten.

GeschichteBearbeiten

Zillisheim gehört zu den ältesten Dörfern des Elsass. Es wird erstmals 792 erwähnt als Zullineshaim. Später werden als Namen auch Zilleneshaim oder Züllisheim genannt, 1448 dann Zulissen.

Im 17. Jahrhundert gelangte der Ort an einen Zweig der Herren von Pfirt, die dort ein Schloss mit 365 Fenstern errichteten.[1] Zudem wurden dort mehrere Mitglieder dieser Familien begraben.[2]

Von 1871 bis zum Ende des Ersten Weltkrieges gehörte Zillisheim als Teil des Reichslandes Elsaß-Lothringen zum Deutschen Reich und war dem Kreis Mülhausen im Bezirk Oberelsaß zugeordnet.[3]

BevölkerungsentwicklungBearbeiten

Jahr 1910 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006
Einwohner 1.654[3] 1.435 1.758 1.951 1.936 1.919 2.356 2.544

LiteraturBearbeiten

  • Le Patrimoine des Communes du Haut-Rhin. Flohic Editions, Band 2, Paris 1998, ISBN 2-84234-036-1, S. 875–877.

WeblinksBearbeiten

  Commons: Zillisheim – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Christian von Stramberg, Anton Joseph Weidenbach: Denkwürdiger und nützlicher rheinischer Antiquarius... Abt. 2, Band 10, Rudolph Friedrich Christian Hergt, Koblenz 1861, S. 336 Volltext in der Google-Buchsuche
  2. Theobald Walter: Die Grabschriften des Bezirkes Oberelsaß von den ältesten Zeiten bis 1820. Verlag der J. Boltzeschen Buchhandlung, Gebweiler 1904, S. 140 f., archive.org
  3. a b Gemeindeverzeichnis Deutschland 1900 – Kreis Mülhausen