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Paderno d’Adda ist eine Gemeinde in der Provinz Lecco in der italienischen Region Lombardei mit 3855 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2017).

Paderno d’Adda
Kein Wappen vorhanden.
Paderno d’Adda (Italien)
Paderno d’Adda
Staat Italien
Region Lombardei
Provinz Lecco (LC)
Koordinaten 45° 41′ N, 9° 27′ OKoordinaten: 45° 41′ 0″ N, 9° 27′ 0″ O
Höhe 266 m s.l.m.
Fläche 3 km²
Einwohner 3.855 (31. Dez. 2017)[1]
Bevölkerungsdichte 1.285 Einw./km²
Postleitzahl 23877
Vorwahl 039
ISTAT-Nummer 097062
Volksbezeichnung Padernesi
Schutzpatron Mariä Aufnahme in den Himmel (15. August)
Website Paderno d’Adda
Gemeinde Paderno d’Adda in der Provinz Lecco
Pfarrkirche Mariä Aufnahme in den Himmel

Inhaltsverzeichnis

GeographieBearbeiten

Paderno d’Adda liegt am westlichen Rand der Schlucht des Adda, über den die kombinierte Straßen- und Eisenbahnbrücke Ponte San Michele zur Nachbargemeinde Calusco d’Adda in der Provinz Bergamo führt. Die anderen Nachbargemeinden sind Cornate d’Adda (MB), Medolago (BG), Robbiate und Verderio.

 
Die Straßen- und Bahnbrücke, erbaut 1887–1889

In seinem Schluchtabschnitt zwischen dem Lago di Olginate und Trezzo d'Adda ist der Fluss ein großes Verkehrshindernis. Bei Paderno d'Adda steht eine von nur drei Brücken (neben denen von Olginate und Brivio), die ein bemerkenswertes Monument der Bautechnik des 19. Jahrhunderts darstellt, eine der bedeutendsten damaligen Ingenieurleistungen in Oberitalien. Der Ponte di Paderno, auch Ponte San Michele, ist 266 m lang und überspannt in 85 m Höhe das Tal. Die Brücke ist zweigeschossig und dient der Eisenbahnlinie Seregno-Bergamo, darüber liegt die Fahrbahn für leichten Autoverkehr, der alternierend über die ampelgeregelte Einbahn geführt wird. Erbaut wurde sie 1887–1889 vom Schweizer Jules Röthlisberger (1851–1911).[2]

Kultur und SehenswürdigkeitenBearbeiten

LiteraturBearbeiten

WeblinksBearbeiten

  Commons: Paderno d'Adda – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Statistiche demografiche ISTAT. Monatliche Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2017.
  2. Jules Röthlisberger. Structurae.net, 22. Juli 2014, abgerufen am 30. Juni 2018.