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Muhammed Kiprit

türkisch-deutscher Fußballspieler.

Muhammed Enes Kiprit (* 9. Juli 1999 in Berlin) ist ein türkisch-deutscher Fußballspieler.

Muhammed Kiprit
Personalia
Name Muhammed Enes Kiprit
Geburtstag 9. Juli 1999
Geburtsort BerlinDeutschland
Größe 182 cm
Position Stürmer
Junioren
Jahre Station
0000–2014 Füchse Berlin Reinickendorf
2014–2015 Tennis Borussia Berlin
2015–2018 Hertha BSC
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
2017–2018 Hertha BSC II 17 (6)
2018– Hertha BSC 0 (0)
2019 → FC Wacker Innsbruck (Leihe) 5 (0)
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)2
2016–2017 Türkei U19 2 (0)
2018 Deutschland U19 1 (0)
2018– Türkei U21 2 (1)
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.
Stand: 23. April 2019

2 Stand: 20. November 2018

Inhaltsverzeichnis

KarriereBearbeiten

VereinBearbeiten

Kiprit begann seine Karriere bei Füchse Berlin Reinickendorf. Zur Saison 2014/15 wechselte er in die Jugend von Tennis Borussia Berlin. Im April 2015 spielte er gegen Werder Bremen erstmals für die B-Jugend von TeBe in der B-Junioren-Bundesliga.

Zur Saison 2015/16 wechselte er in die B-Jugend von Hertha BSC. Im August 2015 erzielte er bei einem 1:0-Sieg gegen Werder seinen ersten Treffer in der B-Jugend-Bundesliga. Insgesamt erzielte Kiprit in jener Saison in 25 Spielen 19 Tore für die U17 der Berliner. Zur Saison 2016/17 rückte er in den Kader der A-Junioren auf. Sein erstes Spiel in der A-Junioren-Bundesliga absolvierte er im August 2016, als er am ersten Spieltag jener Saison gegen Energie Cottbus in der Startelf stand und in der 75. Minute durch Ahmad Selman ersetzt wurde. Sein erstes Tor erzielte er im selben Monat - wie schon bei seinem ersten Tor für die B-Jugend - bei einem 5:0-Sieg gegen Werder. In seiner ersten Saison bei den A-Junioren der Hertha absolvierte er 25 Spiele und erzielte dabei 19 Tore.

Im August 2017 debütierte er für die Zweitmannschaft der Hertha in der Regionalliga, als er am zweiten Spieltag der Saison 2017/18 gegen den FSV Union Fürstenwalde in der 51. Minute für Lukas Kraeft eingewechselt wurde. Dies blieb sein einziger Saisoneinsatz für die Zweitmannschaft. Mit den A-Junioren wurde er in jener Saison deutscher Meister, zudem wurde Kiprit mit 23 Treffern in 26 Spielen Torschützenkönig.

Im Juni 2018 erhielt er einen Profivertrag bei der Hertha und rückte zur Saison 2018/19 in den Profikader auf.[1] Zunächst kam er allerdings für die Regionalligamannschaft der Berliner zum Einsatz. Sein erstes Tor in der vierthöchsten Spielklasse erzielte er im August 2018 bei einem 3:0-Sieg gegen den FC Oberlausitz Neugersdorf. Mit der U19-Mannschaft der Hertha nahm er in jener Saison auch an der UEFA Youth League teil; Kiprit kam in beiden Zweitrundenspielen gegen den FK Qəbələ zum Einsatz und erzielte in beiden Spielen jeweils ein Tor; die Berliner besiegten die Aserbaidschaner mit einem Gesamtscore von 4:2.

Nachdem er in der Hinrunde zu keinem einzigen Einsatz für die Profis gekommen war, wurde der Stürmer im Februar 2019 an den österreichischen Bundesligisten FC Wacker Innsbruck verliehen.[2] Sein Debüt in der Bundesliga gab er im selben Monat, als er am 19. Spieltag der Saison 2018/19 gegen den FC Admira Wacker Mödling in der Startelf stand und in der 73. Minute durch Daniele Gabriele ersetzt wurde. Mit Wacker musste er 2019 aus der Bundesliga absteigen.

NationalmannschaftBearbeiten

Der gebürtige Deutsche Kiprit debütierte im September 2016 gegen Italien für die türkische U19-Auswahl. Nach insgesamt zwei Einsätzen für diese kam er im April 2018 gegen Dänemark zu seinem einzigen Einsatz für die deutsche U19-Mannschaft.

Nach einem Einsatz für sein Geburtsland kam er wieder für die Türkei zum Einsatz und debütierte im November 2018 gegen Schottland für die U21-Mannschaft. In jenem Spiel, das die Türken 2:0 gewannen, erzielte er auch seinen ersten Treffer für eine türkische Auswahl.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Hertha bindet Muhammed Kiprit herthabsc.de, am 26. Juni 2018, abgerufen am 23. Februar 2019
  2. Kadernews: Hertha BSC-Stürmer kommt nach Tirol fc-wacker-innsbruck.at, am 6. Februar 2019, abgerufen am 6. Februar 2019