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Juli Zeh

Juristin und Science-Fiction-Autorin
Juli Zeh auf der Frankfurter Buchmesse 2018

Juli Zeh (bürgerlich Julia Barbara Finck geb. Zeh; Pseudonym Manfred Gortz[1]; * 30. Juni 1974 in Bonn) ist eine deutsche Juristin und Schriftstellerin, die mit zahlreichen Literaturpreisen ausgezeichnet wurde und auch durch ihr gesellschaftlich-politisches Engagement bekannt ist.

Neben ihrer literarischen Arbeit betätigt sich Juli Zeh auch journalistisch. Sie schreibt u. a. Essays für Die Zeit und die FAZ. Von Mai bis Oktober 2014 verfasste sie (im regelmäßigen Drei-Wochen-Wechsel mit Jakob Augstein und Jan Fleischhauer) die Kolumne Die Klassensprecherin im Spiegel.[2][3]

Inhaltsverzeichnis

LebenBearbeiten

Zeh ist die Tochter des ehemaligen Direktors beim Deutschen Bundestag, Wolfgang Zeh.[4] Sie besuchte das Pädagogium Otto-Kühne-Schule in Bonn und legte dort das Abitur ab. Anschließend studierte sie Rechtswissenschaften mit Studienschwerpunkt Völkerrecht in Passau, Krakau, New York und Leipzig. 1998 legte sie in Sachsen das erste Staatsexamen als Jahrgangsbeste[5] ab. Nach einem Praktikum bei der UNO in New York folgte ein juristischer Aufbaustudiengang „Recht der Europäischen Integration“, den sie als Magistra der Rechte (LL.M.Eur.) abschloss. Ein Studium am Deutschen Literaturinstitut Leipzig hatte Zeh 1996, noch vor Abschluss des Jurastudiums, begonnen und im Jahr 2000 mit dem Diplom abgeschlossen.

2010 wurde Zeh an der Universität des Saarlandes in Saarbrücken zum Dr. iur. promoviert. Ihre Dissertation behandelt die Rechtsetzungstätigkeit von UN-Übergangsverwaltungen.[6] Sie wurde dafür mit einem Deutschen Studienpreis der Hamburger Körber-Stiftung ausgezeichnet.[7] Sie ist Mitglied im PEN-Zentrum Deutschland und in der Freien Akademie der Künste in Hamburg.[8] Seit 2007 lebt Zeh in Barnewitz, einem Dorf im Havelland in Brandenburg,[9] zuvor hat sie über viele Jahre in Leipzig gelebt. Sie ist mit dem Fotografen und Autor David Finck verheiratet[10][11] und Mutter zweier Kinder.[12]

Am 12. Dezember 2018 wurde Juli Zeh vom Brandenburgischen Landtag auf Vorschlag der SPD-Fraktion zur ehrenamtlichen Richterin am Verfassungsgericht des Landes Brandenburg gewählt[13] und am 30. Januar 2019 im Brandenburger Landtag vereidigt.[14]

Künstlerisches WerkBearbeiten

 
Juli Zeh (2011)

Juli Zehs Debütroman Adler und Engel – in 35 Sprachen übersetzt – spielt im Milieu international tätiger Juristen und der Drogenmafia. Der Biographie der Autorin entsprechend hat der Roman einen juristischen Gehalt: Er thematisiert das Völkerrecht und damit eine „sehr spezielle Rechtsform, die eigentlich den Charakter oder den Namen Recht nur zur Hälfte verdient,“ weil es in „jeder Sekunde immer noch im Entstehen begriffen“ sei, sich „ständig mit [seinem] eigenen Untergang konfrontiert“ sehe und „mit [seiner] eigenen Wirkungslosigkeit.“[15]

Der Schauplatz von Spieltrieb ist ein Gymnasium in Zehs Heimatstadt Bonn. Die Protagonisten sind Schüler und Lehrer der Schule, an deren Verhalten und Einstellungen exemplarisch die rechtsphilosophische Frage nach der objektiven Existenz von Recht und Unrecht thematisiert wird. Mit einem Auszug aus dem Roman nahm Juli Zeh 2004 am Ingeborg-Bachmann-Preis teil. Ihr Text stieß auf geteiltes Echo bei der Jury. Der Roman erreichte allerdings ein breites Publikum und erhielt überwiegend positive Rezensionen in den deutschen Feuilletons. Bernhard Studlar erarbeitete aus diesem Roman ein gleichnamiges Bühnenstück, das am 16. März 2006 im Deutschen Schauspielhaus Hamburg uraufgeführt wurde und seit Anfang 2007 auch am Jungen Theater Bremen läuft. Der Roman wurde 2013 von Gregor Schnitzler unter dem Originaltitel Spieltrieb mit Michelle Barthel in der Hauptrolle verfilmt.

Das Reisetagebuch Die Stille ist ein Geräusch ist Produkt einer Reise nach Bosnien und Herzegowina im Sommer 2001. Es geht um die tiefe Verstörung der Menschen angesichts der Nichtbeachtung des Landes durch die Völkergemeinschaft, das Nicht-Gesehen-Werden durch Europa. Ein Hund läuft durch die Republik ist eine gemeinsam mit David Finck und Oskar Ters herausgegebene Anthologie mit Erzählungen junger Bosnier in deutscher Sprache über die Situation in ihrem Land. Das Kleine Konversationslexikon für Haushunde mit Photographien von David Finck erschien 2005. Darin erklärt Othello, der Haushund einer Schriftstellerin, die Welt, wie sie wirklich ist – aus dem Blickwinkel eines Hundes. Alles auf dem Rasen, erschienen im März 2006, ist ein Sammelband von 30 Essays.

Der im Jahr 2007 veröffentlichte Roman Schilf verbindet eine Kriminalhandlung um zwei elitäre Physiker mit Reflexionen zum Phänomen der Zeit. Er wurde bereits im Erscheinungsjahr von Bettina Bruinier und Katja Friedrich dramatisiert und am 13. Dezember 2007 am Münchner Volkstheater uraufgeführt. Für ihre Inszenierung wurde Bruinier mit dem „Stern des Jahres der Münchner Abendzeitung“ ausgezeichnet. Die österreichische Erstaufführung erfolgte 2012 am Wiener KosmosTheater.

Das Theaterstück Corpus Delicti[16] spielt im Jahr 2057. Grundlage des gesamten Staatswesens ist die Methode. geworden, das heißt, der Staat zwingt seine Bürger zu gesundheitlicher Prävention und behandelt selbst das Rauchen einer Zigarette als Delikt. Das Drama wurde bei der Ruhrtriennale 2007 uraufgeführt. Der gleichnamige Roman Corpus Delicti: ein Prozess erschien 2009. Corpus Delicti – Eine Schallnovelle entwickelte sie zusammen mit der Band Slut 2009 als eine Mixtur aus Hörspiel und Musik. Die Live-Umsetzung enthielt zusätzlich noch Elemente aus Videokunst und Theater.

Ebenfalls 2009 veröffentlichte Zeh zusammen mit Ilija Trojanow das Buch Angriff auf die Freiheit: Sicherheitswahn, Überwachungsstaat und der Abbau bürgerlicher Rechte. Im Rahmen der Buchvorstellung kritisierten die beiden Autoren, dass der Staat unter dem Deckmantel der Terrorabwehr immer weiter in die Privatsphäre seiner Bürger vordringe.[17]

Im Jahr 2010 wurde sie im Dokumentarfilm Amok – Anatomie des Unfassbaren zu den Ursachen von Amokläufen befragt.

Der 2012 publizierte Roman Nullzeit schildert aus zwei unterschiedlichen Perspektiven eine Dreiecksbeziehung, die sich während eines Tauchurlaubs auf Lanzarote entwickelt. Der Roman ist nach Aussagen der Autorin sowohl „Psychothriller“ als auch „Beziehungskiste“. In ihm spiegelt sich auch Juli Zehs Begeisterung für das Sporttauchen, das sie 2010 gelernt hat.[18]

Der im Jahr 2016 veröffentlichte Gesellschaftsroman Unterleuten beschreibt das soziale Gefüge eines Brandenburger Dorfes zwanzig Jahre nach der Wiedervereinigung. Der Roman ist in sechs Teile eingeteilt, die wiederum in acht bis dreizehn Kapitel unterteilt sind, welche die Namen der Figur tragen, aus deren Perspektive erzählt wird. Den Lesern wird durch diesen Perspektivwechsel gezeigt, dass alle Figuren Annahmen über ihr Gegenüber machen, die sich später als falsch erweisen. Jörg Magenau sah in den Perspektivwechseln „den eigentlichen Reiz des Romans“. Der Text setze „ganz auf Handlung und psychologische Figurenzeichnung“, sei „sprachlich aber eher einfach und konventionell gestrickt“, was einem Dorfroman allerdings nicht unangemessen sei.[19] Juli Zeh kommentierte ihr Selbstverständnis als Autorin von Unterleuten in der Neuen Zürcher Zeitung mit den Worten: „Ich verstehe mich als Unterhaltungsschriftstellerin, das wollte ich schon immer sein.“[20] Dabei ließ sie Passagen aus dem 2015 von ihr unter dem Pseudonym Manfred Gortz veröffentlichten „Ratgeber“ einfließen.

Im Jahr 2018 erschien der Roman Neujahr. Er erzählt von der alltäglichen Überforderung eines Familienvaters und von einem frühkindlichen Trauma, das im späteren Leben des Protagonisten zu Panikattacken führt. Die beiden Erzählstränge sind durch ein Déjà-vu miteinander verbunden, der Roman zerfällt an dieser Stelle in zwei nahezu unabhängige Erzählungen.[21][22]

MotiveBearbeiten

Zehs Schreiben dreht sich um den Antagonismus von Chaos und Ordnung; sie fragt, ob und wie sich Sinn und Moral neu aufbauen lassen, wenn tradierte Werte bedeutungslos geworden sind. Wiederkehrende Motive sind die Fragen des Verlorengehens, des Zusammenhalts und der tragenden Normen und die Lebenswelt in einer Gesellschaft der Individualisierung und Globalisierung, in der keine gemeinsame Verantwortung für die Zukunft einer Weltgemeinschaft mehr erkennbar wird. In der Sendung Philosophisches Quartett zum Thema „Sind Gesellschaften lernfähig?“ äußerte Juli Zeh im Mai 2011 ihren „Lieblingssatz“:

„Demokratie ist kein Verfahren, um wirklich ein gutes Ziel zu erreichen. […] Demokratie ist nicht die Methode zum Ermitteln des besten Ergebnisses, sondern nur eine Methode, um Macht zu zerstreuen.“

Literarisches Schreiben sei, so Zeh, im Zeitpunkt des Entstehens der Texte ausschließlich Kommunikation mit sich selbst.[15] Literaturtheoretisch sieht sich die Autorin im Einklang mit der „Mode“, nicht als Anhängerin „intentionale[n] Schreiben[s] mit Hinblick auf eine bestimmte Botschaft“, sondern gibt auf die „berühmte Frage“, die man im Deutschunterricht immer noch stelle – „Was will uns der Autor damit sagen?“ – die Antwort „Gar nichts!“[15] Zugleich geht die Autorin indes davon aus, dass man Geschichten nicht schreibe, weil „irgend etwas gut funktioniert“, sondern immer nur über das, was „nicht klappt.“[15] Für sie sei „prägend“, dass sie den „Unterschied zwischen Fiktion und Wirklichkeit marginal“ finde. Zeh habe immer viel gelesen und sich als Kind „selbst als Romanfigur betrachtet“.[23]

Politische StellungnahmenBearbeiten

Ihren literarischen Ruf setzt Juli Zeh mittlerweile auch politisch ein. Im Bundestagswahlkampf 2005 gehörte sie zu den Autoren, die den Aufruf von Günter Grass zur Unterstützung der rot-grünen Koalition unterschrieben haben. 2009 war sie Mitglied der 13. Bundesversammlung für die SPD. Außerdem leiht sie als „Tierschutzbotschafterin“ der Stiftung Vier Pfoten ihre Stimme.

Im Januar 2008 reichte Zeh beim Bundesverfassungsgericht eine erfolglose Verfassungsbeschwerde gegen den biometrischen Reisepass ein,[24][25] da nach ihrer Ansicht die obligatorische Erfassung von Fingerabdrücken ein „sinnlose[r] Grundrechtseingriff“ sei.[26] Das Bundesverfassungsgericht hat die Beschwerde nicht zur Entscheidung angenommen, weil die Begründung der Verfassungsbeschwerde sich nicht ausreichend mit den maßgeblichen Bestimmungen des Passgesetzes auseinandersetze und somit die formellen Anforderungen an die Darstellung des gerügten Grundrechtsverstoßes nicht erfüllt seien.[27]

Als Konsequenz aus der NSA-Affäre mahnte sie im Juli 2013 in einem Offenen Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel eine „angemessene Reaktion“ an und forderte, „den Menschen im Land die volle Wahrheit über die Spähangriffe zu sagen“.[28] Am 18. September 2013 übergab sie zusammen mit etwa 20 Schriftstellerkollegen den Brief, der von über 67.000 Menschen mitgezeichnet wurde, im Bundespresseamt.[29] Sie gehört zu den Initiatoren der Charta der Digitalen Grundrechte der Europäischen Union, die Ende November 2016 veröffentlicht wurde, und ist Gründungsmitglied der Bürgerbewegung p≡p coop, die einen automatisierten Datenschutz im Internet per Verschlüsselung anstrebt.[30][31]

Im Zuge der Nominierung von Martin Schulz zum Kanzlerkandidaten trat sie 2017 in die SPD ein.[32] Sie unterstützt die Initiative SPD++, die eine Modernisierung der innerparteilichen Strukturen vorantreiben will.[33]

Werke (Auswahl)Bearbeiten

 
Autograph

Romane

Kurzgeschichten

Essays und Vorlesungen

  • Die Stille ist ein Geräusch. Eine Fahrt durch Bosnien. Schöffling, Frankfurt am Main 2002; Goldmann, München 2003, ISBN 3-442-73104-6.
  • mit Mario Früh, Wolfgang Grätz, Lee D. Böhm: Allgemeine Erklärung der Menschenrechte. Verkündet von den Vereinten Nationen am 10. Dezember 1948. Edition Büchergilde, Frankfurt am Main 2005, ISBN 3-936428-53-0.
  • Alles auf dem Rasen. Kein Roman. Essays, Schöffling, Frankfurt am Main 2006, ISBN 3-89561-059-3.
  • mit Ilija Trojanow: Angriff auf die Freiheit. Sicherheitswahn, Überwachungsstaat und der Abbau bürgerlicher Rechte. Hanser, München 2009, ISBN 978-3-446-23418-5.
  • Das Mögliche und die Möglichkeiten. Rede an die Abiturienten des Jahrgangs 2010. Gollenstein, Merzig 2010, ISBN 978-3-938823-72-9.
  • mit Georg M. Oswald u. a. (Hrsg.): Aufgedrängte Bereicherung. Tübinger Poetik-Dozentur 2010. Swiridoff, Künzelsau 2011, ISBN 978-3-89929-219-0.
  • Die Diktatur der Demokraten. Warum ohne Recht kein Staat zu machen ist. Edition Körber Stiftung, 2012, ISBN 978-3-89684-095-0.
  • Treideln. Frankfurter Poetikvorlesungen. Schöffling, Frankfurt am Main 2013, ISBN 978-3-89561-437-8.
  • mit Herfried Münkler und Hamed Abdel-Samad: Was steht zur Wahl? Über die Zukunft der Politik. Herder, Freiburg 2013, ISBN 978-3-451-30913-7.
  • Nachts sind das Tiere. Essays. Schöffling, Frankfurt am Main 2014, ISBN 978-3-89561-440-8.
  • Das Turbo-Ich – Der Mensch im Kommunikationszeitalter. Tübinger Mediendozentur 2018[34][35]

Theaterstücke

Sachbücher

Kinderbücher

Hörspiele

Rechtswissenschaftliche Monographien

  • Recht auf Beitritt? Ansprüche von Kandidatenstaaten gegen die Europäische Union. Nomos, Baden-Baden 2002, ISBN 3-7890-8266-X.
  • Das Übergangsrecht. Zur Rechtsetzungstätigkeit von Übergangsverwaltungen am Beispiel von UNMIK im Kosovo und dem OHR in Bosnien-Herzegowina (= Saarbrücker Studien zum internationalen Recht. Band 48). Nomos, Baden-Baden 2011, ISBN 978-3-8329-6185-5 (zugleich Dissertation, Universität Saarbrücken 2010).

als Herausgeberin

  • Ein Hund läuft durch die Republik. Schöffling, Frankfurt am Main 2004, ISBN 3-89561-057-7.

AuszeichnungenBearbeiten

LiteraturBearbeiten

  • Teresa Grenzmann: Unterwegs zu wilden Tieren. Die Regisseurin Bettina Bruinier und wie sie Juli Zehs Roman Schilf auf die Kleine Bühne des Münchner Volkstheaters brachte. In: Kilian Engels, C. Bernd Sucher (Hrsg.): Politische und mögliche Welten. Regisseure von morgen. Henschel, Berlin 2008, ISBN 978-3-89487-613-5, S. 34–43.
  • Günter Helmes: „Kein Autor würde ein dickes Buch schreiben, wenn er im Vornherein wüsste, auf welche Weise er später gelesen werden wird.“ Über Erzählanstrengungen, Frauenphantasien und Missbräuche dieser und jener Art in Juli Zehs Klügelei Spieltrieb. In: Gescheit, gescheiter, gescheitert? Das zeitgenössische Bild von Schule und Lehrern in Literatur und Medien (= SchriftBilder. 8). Hrsg. von Günter Helmes und Günter Rinke. Igel-Verlag L & W, Hamburg 2016, ISBN 978-3-86815-713-0, S. 43–79 (Wörter in Sperrsatz im Original kursiv).
  • Christine Mogendorf: Von „Materie, die sich selbst anglotzt“. Postmoderne Reflexionen in den Romanen Juli Zehs. Aisthesis, Bielefeld 2017, ISBN 978-3-8498-1208-9.

WeblinksBearbeiten

  Commons: Juli Zeh – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  Wikiquote: Juli Zeh – Zitate

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Landtag Brandenburg – 6. Wahlperiode: Drucksache 6/10075. (PDF; 41 kB) Antrag mit Wahlvorschlag der SPD-Fraktion. Wahl von Richterinnen und Richtern des Verfassungsgerichtes des Landes Brandenburg. In: parlamentsdokumentation.brandenburg.de. 5. Dezember 2018, abgerufen am 12. Dezember 2018.
    Literatur von und über Manfred Gortz im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
  2. Juli Zeh: Wählen ist Selbstverteidigung. In: Der Spiegel. Nr. 21, 2014, S. 17 (online).
  3. Da waren es nur noch zwei: Spiegel beendet Zusammenarbeit mit Kolumnistin Juli Zeh. In: Meedia.de. 21. Oktober 2014.
  4. Juli Zeh im Munzinger-Archiv, abgerufen am 20. Dezember 2018 (Artikelanfang frei abrufbar).
  5. Jacqueline Thör: Kurzbiographie Juli Zeh. In: uni-due.de. abgerufen am 30. Januar 2019.
  6. Juli Zeh promoviert erfolgreich bei Prof. Stein. (Nicht mehr online verfügbar.) In: europainstitut.de. Europa Institut, 2010, archiviert vom Original am 29. Oktober 2013; abgerufen am 30. Januar 2019.
  7. (dpa): Schriftstellerin Juli Zeh erhält Deutschen Studienpreis. (Nicht mehr online verfügbar.) In: moz.de. Märkische Oderzeitung, 6. November 2011, archiviert vom Original am 29. Oktober 2013; abgerufen am 30. Januar 2019.
  8. Mitglieder der Freien Akademie der Kuenste in Hamburg. In: akademie-der-kuenste.de. Abgerufen am 14. Juni 2016.
  9. Charlotte Haunhorst und Verena Mayer im Interview mit Juli Zeh: „Die Stadt ist wie ein großes Tier.“ Die Schriftstellerin Juli Zeh lebt auf dem Land, aber genießt das Gefühl, in der Großstadt zu sein. In ihrem Berliner Lieblingscafé spricht sie darüber, was Städte mit Menschen machen. In: Süddeutsche Zeitung PLANW. Ausgabe 02, 2016, S. 10.
  10. Morten Freidel: Frankfurter Poetik-Vorlesung. Dauergast in der Ewigkeit. In: FAZ, 12. Juni 2013, abgerufen am 14. Dezember 2018.
  11. Ulrike Hark, Bettina Weber: Gespräche 2011. «Es gibt nichts Teureres als ein langes Leben». Die Schriftstellerin Juli Zeh kritisiert die zunehmende Bevormundung der Bürger durch den Staat mit Geboten und Verboten und den fehlenden Willen zum Widerstand. Die Gesellschaft werde pathologisiert. In: tagesanzeiger.ch, 28. Dezember 2011, abgerufen am 14. Dezember 2018.
  12. Ein Besuch bei Juli Zeh. Clash der Dorfkulturen. In: Der Tagesspiegel. 29. Mai 2016, abgerufen am 14. November 2017.
  13. Landesverfassungsgericht Brandenburg: Juli Zeh wird Verfassungsrichterin. In: Spiegel Online. 12. Dezember 2018 (spiegel.de [abgerufen am 12. Dezember 2018]).
  14. Brandenburger Landtag. Schriftstellerin Juli Zeh als Verfassungsrichterin vereidigt. In: rbb24.de, 30. Januar 2019, abgerufen am 30. Januar 2019.
  15. a b c d Über Recht und Literatur. Ein Gespräch mit Juli Zeh und Martin Mosebach, geführt von Britta Lange und Hermann Weber, abgedruckt in: Hermann Weber (Hrsg.): Literatur, Recht und Musik. Tagung im Nordkolleg Rendsburg vom 16. bis 18. September 2005. Berliner Wissenschafts-Verlag, Berlin 2007, ISBN 978-3-8305-1339-1, S. 183–204, hier: S. 189.
  16. Christopher Schmidt: Die Erfindung der Realität. Über Juli Zehs Theaterstück Corpus delicti. In: Sprache im technischen Zeitalter. 46, 2008, Heft 187, S. 263–269.
  17. Neues Buch: „Angriff auf die Freiheit“. In: heise.de, 12. August 2009.
  18. Michael Grüttner: Interview mit Juli Zeh. In: DiveInside, 1. August 2012, abgerufen am 6. Dezember 2018.
  19. Jörg Magenau: Die Landidylle, in der Gewalt alltäglich ist. In: Süddeutsche Zeitung. 21. März 2016.
  20. Sieglinde Geisel: Im Dorf sind die Leute toleranter. In: Neue Zürcher Zeitung. 6. September 2016, ISSN 0376-6829 (nzz.ch [abgerufen am 28. November 2018]).
  21. Urlaub im Scheibenhaus. femundo.de, 30. November 2018, abgerufen am 15. Januar 2019.
  22. Julia Schröder: Trauma und Panik auf Lanzarote. Deutschlandfunk, 9. November 2018, abgerufen am 15. Januar 2019.
  23. Juli Zeh: Der Unterschied zwischen Realität und Fiktion ist marginal. Werkstattgespräch mit Birte Lipinski u. a. Teilband von Franzobel, Arno Geiger, Katja Lange-Müller, Antje Rávic Strubel, Juli Zeh (= Sabine Doering, Monika Eden [Hrsg.]: Im Atelier. Beiträge zur Poetik der Gegenwartsliteratur. [20]07/08). Fruehwerk/Splittgerber, Oldenburg 2008, ISBN 978-3-941295-05-6, S. 26.
  24. Vollständiger Text der Verfassungsbeschwerde. In: zeit.de, 29. Januar 2008 (PDF; 443 kB).
  25. Jochen Bittner: Finger weg, Otto! In: Die Zeit. Nr. 6/2008, S. 10; Bericht zur Verfassungsbeschwerde.
  26. Juli Zeh: Interview – Biometrischer Fingerabdruck auf Reisepass. In: Neue Juristische Wochenschrift. Heft 35/2008, S. XIV.
  27. Bundesverfassungsgericht, Beschluss vom 30. Dezember 2012, Aktenzeichen 1 BvR 502/09.
  28. Deutschland ist ein Überwachungsstaat. In: FAZ. 25. Juli 2013.
  29. Aufmarsch der Autoren. In: Die Zeit. 18. September 2013.
  30. Wir wollen das Netz neu errichten. Dlf-Beitrag zur Internet-Kampagne von Sibylle Berg, 6. Mai 2018, abgerufen am 7. Mai 2018.
  31. Dr. Juli Zeh auf der Homepage der Initiative. In: pep.coop. p≡p project, abgerufen am 2. November 2018.
  32. Juli Zeh und Martin Schulz. „Ich hätte gerne öfter erlebt, Martin, dass du dich mal ereiferst“. Interview: Iris Radisch und Alexander Cammann. In: Die Zeit. 20. September 2017, abgerufen am 14. November 2017.
  33. Homepage der Initiative. In: spdplusplus.de, abgerufen am 2. November 2018.
  34. CampusTV Tübingen auf youtube, online, (Video, 90 Min.; der Vortrag beginnt bei Min. 14:30).
  35. Sandra Müller: Tübinger Mediendozentur | Juli Zeh über Narzissmus. Nehmt Trump Twitter weg! In: SWR2. Beitrag zum Vortrag, 12. Juli 2018, abgerufen am 14. Juli 2018.
  36. Unterleuten (1–6/6) mit Making-of. In: Kulturradio. 3. Oktober 2018, abgerufen am 12. Dezember 2018.
  37. Poetik-Dozentur 2010. Juli Zeh und Georg M. Oswald. In: uni-tuebingen.de, abgerufen am 2. November 2018.
  38. Juli Zeh erhält Hoffmann-von-Fallersleben-Literaturpreis. In: focus.online, Focus Online, 8. März 2014, abgerufen am 25. September 2014.
  39. Morgen: Kulturgroschen an Juli Zeh, Laudatorin Manuela Schwesig. Pressemitteilungen. (Nicht mehr online verfügbar.) In: kulturrat.de. Deutscher Kulturrat, 22. Juni 2015, archiviert vom Original am 4. März 2016; abgerufen am 30. Januar 2019.
  40. Bruno-Kreisky-Preis für das Politische Buch 2017 geht an Arundhati Roy. OTS-Meldung. 9. Januar 2018, abgerufen am 17. Januar 2018.
  41. Interview im Zug: Schriftstellerin Juli Zeh bekommt das Bundesverdienstkreuz. In: Berliner Zeitung. 22. Mai 2018 (zugleich Abrufdatum).