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Deutscher Kulturrat

Spitzenverband der deutschen Kultur-Verbände
Logo Deutscher Kulturrat

Der Deutsche Kulturrat e. V. ist der Spitzenverband der deutschen Kultur­verbände und hat seinen Sitz in Berlin.

Er versteht sich als Ansprechpartner der Politik und Verwaltung des Bundes, der Länder und der Europäischen Union in allen die einzelnen Sparten des Deutschen Kulturrates e. V. übergreifenden kulturpolitischen Angelegenheiten. Zweck ist es, bundesweit spartenübergreifende Fragen in die kulturpolitische Diskussion auf allen Ebenen einzubringen.

GeschichteBearbeiten

Die Vereinigung wurde 1981 als politisch unabhängige Arbeitsgemeinschaft kultur- und medienpolitischer Organisationen und Institutionen von bundesweiter Bedeutung gegründet. 1995 wurde die Arbeitsgemeinschaft in die feste und handlungsfähigere Struktur eines gemeinnützigen Vereins überführt.

Im Jahr 1981 wurde formuliert, der Deutsche Kulturrat solle ein „Dachverband der Dachverbände“ werden. Zwei Jahrzehnte später wurde er der anerkannte Spitzenverband der Bundeskulturverbände.

Seit 1992 verleiht der Deutsche Kulturrat den Kulturgroschen. Der Preis würdigt in der Regel Personen, die sich durch herausragende spartenübergreifende längerfristige kulturpolitische Leistungen hervorgetan haben.

Im März 2002 erschien die erste Ausgabe der Zeitung des Deutsches Kulturrates, Politik & Kultur, zur Information der Öffentlichkeit. Mittlerweile ist Politik & Kultur fest als kulturpolitisches Medium etabliert.

Im Juli 2012 veröffentlichte der Verband die erste Ausgabe einer Roten Liste Kultur, um auf diese Weise auf bedrohte oder bereits geschlossene Kultureinrichtungen wie etwa Theater, Museen, Initiativen, Vereine, Programme oder Filmhäuser öffentlich aufmerksam zu machen. In Analogie etwa zu den Roten Listen gefährdeter Arten oder die Rote Liste des gefährdeten Welterbes der UNESCO soll so stets aktuell auf den schleichenden Abbau aufmerksam gemacht werden. Sie wurde bis April 2018 in der hauseigenen Zeitschrift Politik & Kultur, die von Olaf Zimmermann und Theo Geißler herausgegeben wird, publiziert.[1]

Im Jahr 2016 gründeten, auf Initiative des Deutschen Kulturrates, das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat, das Bundesministerium für Arbeit und Soziales, Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, Die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration und der Deutsche Kulturrat die Initiative kulturelle Integration. Ihr schlossen sich Vertreterinnen und Vertreter aus der Zivilgesellschaft, der Sozialpartner, der Kirchen und Religionsgemeinschaften, der Medien, der Länder und der Kommunen an, um gemeinsam zu diskutieren, welchen Beitrag Kultur zu Integration leisten kann.

2017 hat der Deutsche Kulturrat das Projektbüro „Frauen in Kultur & Medien“ ins Leben gerufen. Seine Initiierung geht auf die gleichnamige, von Der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien geförderte Studie des Deutschen Kulturrates zurück, die auf knapp 500 Seiten darlegt, dass von einer Geschlechtergerechtigkeit im Kultur- und Medienbereich noch nicht gesprochen werden kann. Das Projektbüro zielt darauf ab, den Diskurs zur Geschlechtergerechtigkeit zu unterstützen und mit der Umsetzung konkreter Maßnahmen zu unterlegen.

Das Projektbüro „Nachhaltigkeit & Kultur“ wurde im September 2018 mit Unterstützung des Rates für Nachhaltige Entwicklung in Kooperation mit dem Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) ins Leben gerufen. Ziel der auf zwei Jahre angelegten Kampagne ist es, eine Brücke zwischen dem Nachhaltigkeitsdiskurs des Natur- und Umweltbereiches und kulturpolitischen Debatten zu schlagen.

StrukturBearbeiten

Der Verein wird getragen durch acht nach fachlichen Gesichtspunkten gegliederte Sektionen, welche sich wiederum aus insgesamt 258 Bundesverbänden zusammensetzen, die hier nur auszugsweise genannt sind.[2]

Deutscher Musikrat
Allgemeiner Cäcilien-Verband für Deutschland, Arbeitsgemeinschaft der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten der Bundesrepublik Deutschland (ARD), Arbeitskreis Musik in der Jugend (AMJ), Bildungswerk Rhythmik (BWR), Bund Deutscher Zupfmusiker (BDZ), Bundesfachgruppe Musikpädagogik (BFG), Bundesinnungsverband für das Musikinstrumenten-Handwerk (BIV), Bundesmusikverband Chor & Orchester e.V., Bundesverband der Deutschen Musikinstrumentenhersteller (BDMH), Bundesverband Klavier (BVK), Bundesverband Kulturarbeit in der evangelischen Jugend, Bundesverband Musikindustrie, Bundesverband Deutscher Gesangspädagogen (BDG), Bundesverband Deutscher Liebhaberorchester (BDLO), Bundesverband der freien Musikschulen (bdfm), Bundesvereinigung Deutscher Chorverbände (BDC), Bundesvereinigung Deutscher Musikverbände (BDMV), Bundesverband Musikunterricht e.V., Chorverband in der Evangelischen Kirche in Deutschland (CEK), Composers Club, Deutsche Chorjugend, Deutsche Gesellschaft für Elektroakustische Musik (DEGEM), Deutsche Gesellschaft für Musikgeragogik e.V., Deutsche Gesellschaft für Musikphysiologie und Musikermedizin (DGfMM), Deutsche Musiktherapeutische Gesellschaft (DMtG), Deutsche Jazz Föderation, Deutsche Orchestervereinigung, Deutsche Orchesterstiftung, Deutsche Popstiftung, Deutsche Rockmusik Stiftung, Deutscher Akkordeonlehrer-Verband (DALV), Deutscher Chorverband, Deutscher Chorverband Pueri Cantores, Deutscher Harmonika-Verband, Deutscher Komponistenverband (DKV), Deutscher Musikverleger-Verband (DMV), Deutscher Rock & Pop Musikerverband (DRMV), Deutscher Textdichter-Verband, Deutscher Tonkünstlerverband (DTKV), Deutscher Zithermusik-Bund (DZB), European Guitar Teachers Association (EGTA-D) – Sektion Bundesrepublik Deutschland, European Piano Teachers Association (EPTA), European String Teachers Association (ESTA) Union der Bundesrepublik Deutschland, Evangelischer Posaunendienst in Deutschland (EPiD), Fachgruppe Freie Forschungsinstitute in der Gesellschaft für Musikforschung, Fachverband Deutscher Berufschorleiter (FDB), GEDOK – Verband der Gemeinschaften der Künstlerinnen und Kunstförderer, Genossenschaft Deutscher Bühnen-Angehöriger (GDBA), Gesamtverband Deutscher Musikfachgeschäfte (GDM), Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte (GEMA), Gesellschaft für Musikforschung (GfM), Gesellschaft für Neue Musik – Deutsche Sektion der IGNM, Gesellschaft zur Verwertung von Leistungsschutzrechten mbH (GVL), GMD und Chefdirigentenkonferenz e.V., Goethe-Institut, Harald-Genzmer-Stiftung, Institut für Auslandsbeziehungen (ifa), Institut für Neue Musik und Musikerziehung, Internationale Vereinigung der Musikbibliotheken, Musikarchive und Musikdokumentationszentren (IVMB), Gruppe Bundesrepublik Deutschland, Internationaler Arbeitskreis (IAK) Archiv Frau und Musik, Internationaler Arbeitskreis für Musik (IAM), Internationaler Musikwettbewerb der ARD, Jeunesses Musicales Deutschland (JMD) (der deutsche Sektion der Jeunesses Musicales International), Konferenz der Leiterinnen und Leiter der kirchlichen und der staatlichen Ausbildungsstätten für Kirchenmusik und der Landeskirchenmusikdirektoren in der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Konferenz der Leiterinnen und Leiter katholischer kirchenmusikalischer Ausbildungsstätten Deutschlands, Netzwerk Junge Ohren, Percussion Creativ, Profolk – Verband für Lied, Folk und Weltmusik in Deutschland, Pro Musica Viva – Maria Strecker-Daelen-Stiftung (PMV), Rektorenkonferenz der Musikhochschulen in der Bundesrepublik Deutschland, Mitgliedergruppe Musikhochschulen in der HRK, Society of Music Merchants SOMM, Strecker-Stiftung, Union Deutscher Jazzmusiker (UDJ), Verband der Bundes- und Landesmusikakademien (BLM), Verband der Deutschen Konzertdirektionen (VDKD), Verband Deutscher KonzertChöre (VDKC), Verband deutscher Musikschulen (VdM), Verband Deutscher Schulmusiker (VDS), Verband evangelischer Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusiker in Deutschland (VEM), Verband Unabhängiger Musikunternehmen (VUT), ver.di – Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft, Vereinigung Deutscher Musik-Bearbeiter, Vereinigung Deutscher Opernchöre und Bühnentänzer, VG Musikedition – Verwertungsgesellschaft Rechtsfähiger Verein kraft Verleihung, World Association for Symphonic Band and Ensembles (WASBE) Sektion Deutschland, Zentrum Militärmusik der Bundeswehr, Landesmusikrat Baden-Württemberg, Bayerischer Musikrat, Landesmusikrat Berlin, Landesmusikrat Brandenburg, Landesmusikrat Bremen, Landesmusikrat der Freien und Hansestadt Hamburg, Landesmusikrat Hessen, Landesmusikrat Mecklenburg-Vorpommern, Landesmusikrat Niedersachsen, Landesmusikrat Nordrhein-Westfalen, Landesmusikrat Rheinland-Pfalz, Landesmusikrat Saar, Landesmusikrat Sachsen-Anhalt, Landesmusikrat Sachsen, Landesmusikrat Schleswig-Holstein, Landesmusikrat Thüringen
Rat für darstellende Kunst und Tanz
Allgemeiner Deutscher Tanzlehrerverband (ADTV), Arbeitsgemeinschaft Rosalia Chladek in Deutschland, Arbeitskreis Kirche und Theater in der EKD, ASSITEJ – Internationale Vereinigung des Theaters für Kinder und Jugendliche Deutschland, Berufsverband der TanztherapeutInnen Deutschlands (BTD), Bund der Szenografen, Bundesarbeitsgemeinschaft Spiel und Theater, Bund der Theatergemeinden, Bund Deutscher Amateurtheater (BDAT), Bundesdeutsche Ballett- und Tanztheaterdirektoren-Konferenz (BBTK), Bundesverband Tanz in Schulen, Bundesverband Theater in Schulen (BV.TS), Bundesverband Freie Darstellende Künste, Bundesverband Theaterpädagogik, Dachverband Tanz Deutschland, Deutscher Berufsverband für Tanzpädagogik, Deutscher Bühnenverein – Bundesverband der Theater und Orchester, Deutscher Bundesverband Tanz (DBT), Deutscher Tanzrat / Deutscher Ballettrat, Genossenschaft Deutscher Bühnen-Angehöriger (GDBA), Gesellschaft für Tanzforschung (GTF), INTHEGA Interessengemeinschaft der Städte mit Theaterspielen, ITI Zentrum Deutschland, Interessenverband Deutscher Schauspieler (IDS), Swinging World, UNIMA Deutschland, Verband Deutscher Puppentheater, ver.di – Fachgruppe Darstellende Kunst, Vereinigung deutscher Opernchöre und Bühnentänzer (VdO), Zirkus macht stark
Deutsche Literaturkonferenz
  Folgende Teile dieses Abschnitts scheinen seit April 2018 nicht mehr aktuell zu sein: Laut https://www.literaturkonferenz.de/mitglieder/ ist de Liste nicht aktuell. Solange der Kulturrat aber seine eigene Homepage https://www.kulturrat.de/ueber-uns/deutsche-literaturkonferenz/ nicht aktualisiert kann man nicht wissen was jetzt richtig ist.
Bitte hilf mit, die fehlenden Informationen zu recherchieren und einzufügen.

AG Literaturräte der Bundesrepublik Deutschland, Arbeitsgemeinschaft Literarischer Gesellschaften und Gedenkstätten (ALG), Bibliothek und Information Deutschland (BID), Borromäusverein, GEDOK – Verband der Gemeinschaften der Künstlerinnen und Kunstförderer, Börsenverein des Deutschen Buchhandels, BücherFrauen, Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung, Deutscher Literaturfonds, Deutscher Übersetzerfonds, Evangelisches Literaturportal, Freier Deutscher Autorenverband, Literarisches Colloquium Berlin, Medibus – Mediengemeinschaft für blinde und sehbehinderte Menschen, PAN Phantastik-Autoren-Netzwerk e.V., P.E.N.-Zentrum Deutschland, Stiftung Lesen, Selfpublisher-Verband e.V., Verband Bildungsmedien, Verband Deutscher Bühnen- und Medienverlage (VDB), Verband der Freien Lektorinnen und Lektoren (VFLL), Verband deutschsprachiger Übersetzer literarischer und wissenschaftlicher Werke (VdÜ), Verband deutscher Schriftsteller (VS) in ver.di, VG Wort
Deutscher Kunstrat
AICA – Internationaler Kunstkritikerverband, Arbeitsgemeinschaft Deutscher Kunstvereine (ADKV), Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler (BBK), Bundesverband der Fördervereine Deutscher Museen für Bildende Kunst, Bundesverband Deutscher Galerien und Kunsthändler (BVDG), Bundesverband Deutscher Kunstversteigerer (BDK), Bundesverband Deutscher Stiftungen, Bundesverband Kunsthandwerk, Cartoonlobby e.V., Kunsthändlerverband Deutschland e.V., Deutscher Künstlerbund, Deutscher Museumsbund, GEDOK – Verband der Gemeinschaften der Künstlerinnen und Kunstförderer, Internationale Gesellschaft der Bildenden Künste (IGBK), Internationales Künstler Gremium, Internationaler Museumsrat ICOM Deutschland, Stiftung Kunstfonds, Verband der Restauratoren (VDR), Verband Deutscher Antiquare, Verband Deutscher Kunsthistoriker, Verband Unabhängiger Kunstsachverständiger (VUKS), ver.di – Fachgruppe Bildende Kunst, VG Bild-Kunst
Rat für Baukultur und Denkmalkultur
Bund Deutscher Architekten (BDA), Bund Deutscher Innenarchitekten (BDIA), Bund Deutscher Landschaftsarchitekten (BDLA), Bundesarchitektenkammer (BAK), Bundesingenieurkammer (BIngK), Bundesstiftung Baukultur, Deutsche Akademie für Städtebau und Landesplanung, Deutsche Gesellschaft für Gartenkunst und Landschaftskultur (DGGL), Deutsche Stiftung Denkmalschutz, Deutscher Verband für Archäologie, Europa Nostra Deutschland, ICOMOS – Deutsches Nationalkomitee, Schlösser und Gärten in Deutschland, Verband der Restauratoren, Verband deutscher Architekten- und Ingenieurvereine e.V., Vereinigung der Landesdenkmalpfleger, Vereinigung freischaffender Architekten (VfA), Vereinigung für Stadt-, Regional – und Landesplanung (SRL), Zentralverband des Deutschen Handwerks
Deutscher Designtag
Allianz deutscher Designer (AGD), BDG Berufsverband der Deutschen Kommunikationsdesigner, Deutscher Werkbund e.V., Forum für Entwerfen, Forum Typografie, hace-Stiftung, Illustratoren Organisation (IO), Internationales Designzentrum Berlin, Typographische Gesellschaft München (tgm), Universal Design Forum e.V., Verband Deutscher Industrie Designer (VDID), VDMD Netzwerk deutscher Mode- und Textildesigner
Deutscher Medienrat – Film, Rundfunk und audiovisuelle Medien
AG Dokumentarfilm (AGDok), AG Kino – Gilde deutscher Filmkunsttheater, AG Kurzfilm – Bundesverband Deutscher Kurzfilm, Allianz Deutscher Produzenten – Film und Fernsehen (Produzentenallianz), Arbeitsgemeinschaft der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten der Bundesrepublik Deutschland (ARD), Bundesverband Schauspiel (BFFS), Bundesverband Kommunale Filmarbeit, Bundesverband Regie (BVR), Die Filmschaffenden – Vereinigung der Berufsverbände Film und Fernsehen, CC Composers Club, Deutsche Orchestervereinigung (DOV), Deutsche Welle, Deutschlandradio, game – Verband der deutschen Games-Branche e.V., Gesellschaft für Medienwissenschaft (GfM), Spitzenorganisation der Filmwirtschaft (SPIO), Vaunet – Verband privater Medien, ver.di – Fachgruppe Rundfunk, Film, Audiovisuelle Medien, Verband Deutscher Sprecher e.V., Verband der HörspielRegie (VdHR), Verband Deutscher Drehbuchautoren, VG Media, Zweites Deutsches Fernsehen (ZDF)
Rat für Soziokultur und kulturelle Bildung
Akademie Remscheid, BAG Zirkuspädagogik, BDK Fachverband für Kunstpädagogik, Bundesakademie für kulturelle Bildung Wolfenbüttel, Bundesarbeitsgemeinschaft der Kulturkooperativen und Freien Gruppen, Bundesverband der Jugendkunstschulen und kulturpädagogischen Einrichtungen BJKE, Bundesverband Deutscher Kinder- und Jugendmuseen, Bundesverband Museumspädagogik, Bundesverband Studentische Kulturarbeit, Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung, Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren, Deutsche UNESCO Kommission, Deutscher Gewerkschaftsbund, Deutscher Volkshochschul-Verband e. V., Fachverband Kulturmanagement, Fachverband für Kunst- und Kulturgeragogik, Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur GMK, Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, Institut für Bildung und Kultur, Kulturpolitische Gesellschaft, Spiele-Autoren-Zunft e.V., Spieleverlage e.V., Stiftung Zuhören, Verband für sozial-kulturelle Arbeit

Jede dieser acht selbstständigen Sektionen ist im Sprecherrat und in der Mitgliederversammlung des Deutschen Kulturrates e. V., dem jährlich tagenden Plenum, vertreten. Aus dem Kreis des Sprecherrates wird für eine Amtszeit von 3 Jahren der dreiköpfige Vorstand des Sprecherrates, bestehend aus einem/r Präsident/in und zwei Vizepräsidenten/innen, gewählt. Von 2001 bis 2013 war Max Fuchs der Vorsitzende des Sprecherrates. Vom 12. März 2013 bis 20. März 2019 war Christian Höppner ehrenamtlicher Präsident.[3] Am 20. März 2019 hat der Sprecherrat des Deutschen Kulturrates Susanne Keuchel in der Nachfolge von Christian Höppner als Präsidentin gewählt. Zu Vizepräsidenten wurden Ulrike Liedtke (Deutscher Musikrat) und Boris Kochan (Deutscher Designtag) gewählt.[4]

Der Geschäftsführer (seit März 1997: Olaf Zimmermann[5]) koordiniert die Arbeit des Vereins und setzt die Beschlüsse des Vorstandes, der Mitgliederversammlung und des Sprecherrates um. Er unterhält Kontakte zur Politik und Verwaltung und entwickelt Vorhaben und Projekte. Die Experten in den Fachausschüssen des Deutschen Kulturrates erarbeiten Empfehlungen und Stellungnahmen, die kultur- und medienpolitische Problemfelder benennen und Handlungsperspektiven aufzeigen.

Der Deutsche Kulturrat ist Mitglied im Netzwerk Europäische Bewegung.

PublikationenBearbeiten

Mit seinen Publikationen stellt der Deutsche Kulturrat Inhalte und Schwerpunkte der eigenen Arbeit vor. Die erschienenen Publikationen des Deutschen Kulturrates liefern essentielle Grundlagen, weiterführende Informationen und kreative Anregungen für die Theorie und Praxis der Kulturpolitik.

Politik & Kultur

Zur Information der Öffentlichkeit erscheint bis 2018 sechsmal im Jahr und seit 2019 zehnmal im Jahr die Zeitung Politik & Kultur in einer Printausgabe und in einer Onlineausgabe[6]. Die Zeitung des Deutschen Kulturrates wird herausgegeben von Olaf Zimmermann und Theo Geißler. Sie berichtet über kulturpolitische Fragestellungen und widmet zusätzlich in jeder Ausgabe einem aktuellen Thema einen Schwerpunkt. Politik & Kultur liegen in unregelmäßigen Abständen Dossiers und Beilagen bei, die sich umfassend mit einem Thema auseinandersetzen.

Bücher & Studien

  • Olaf Zimmermann (Hrsg.): Wachgeküsst: 20 Jahre neue Kulturpolitik des Bundes 1998–2018, Berlin, ISBN 978-3-947308-10-1.
  • Olaf Zimmermann und Theo Geißler (Hrsg.): Die dritte Säule: Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik (Aus Politik & Kultur 16), Berlin, 2018, ISBN 978-3-947308-08-8.
  • Olaf Zimmermann und Theo Geißler (Hrsg.): Wertedebatte: Von Leitkultur bis kulturelle Integration (Aus Politik & Kultur 15), Berlin, 2018, ISBN 978-3-947308-06-4.
  • Gabriele Schulz, Carolin Ries, Olaf Zimmermann, Theresa Brüheim, Barbara Haack, Ruth Sandforth, Friederike Wapler: Frauen in Kultur und Medien. Ein Überblick über aktuelle Tendenzen, Entwicklungen und Lösungsvorschläge, Deutscher Kulturrat, Berlin 2016, ISBN 978-3-934868-41-0.
  • Olaf Zimmermann und Theo Geißler (Hrsg.): Altes Zeug: Beiträge zur Diskussion zum nachhaltigen Kulturgutschutz (Aus Politik & Kultur 14), Berlin, 2016, ISBN 978-3-934868-38-0.
  • Olaf Zimmermann und Theo Geißler (Hrsg.): TTIP, CETA & Co. Die Auswirkungen der Freihandelsabkommen auf Kultur und Medien (Aus Politik & Kultur 13), Berlin 2015, ISBN 978-3-934868-34-2, 2. erweiterte Auflage, Berlin 2016 (PDF).
  • Olaf Zimmermann und Theo Geißler (Hrsg.): Kulturpolitik auf den Punkt gebracht – Kommentare und Begriffe von Olaf Zimmermann (Aus Politik & Kultur 12), Berlin 2014, ISBN 978-3-934868-32-8 (PDF).
  • Olaf Zimmermann und Theo Geißler (Hrsg.): Islam – Kultur – Politik (Aus Politik & Kultur 11), Berlin, 2013, ISBN 978-3-934868-31-1.
  • Olaf Zimmermann und Theo Geißler (Hrsg.): Disputationen. Reflexionen zum Reformationsjubiläum 2017 (Aus Politik & Kultur 10), Berlin 2013, ISBN 978-3-934868-29-8; erweiterte und aktualisierte 2. Auflage, 2015.
  • Gabriele Schulz, Olaf Zimmermann und Rainer Hufnagel: Arbeitsmarkt Kultur – Zur wirtschaftlichen und sozialen Lage in Kulturberufen, Berlin, 2013, ISBN 978-3-934868-30-4.
  • Olaf Zimmermann und Theo Geißler (Hrsg.): Arbeitsmarkt Kultur: Vom Nischenmarkt zur Boombranche (Aus Politik & Kultur 9), Berlin, 2012, ISBN 978-3-934868-28-1
  • Olaf Zimmermann und Theo Geißler (Hrsg.): Kulturelle Vielfalt leben: Chancen und Herausforderungen interkultureller Bildung (Aus Politik & Kultur 8), Berlin, 2012, ISBN 978-3-934868-27-4.
  • Olaf Zimmermann und Theo Geißler (Hrsg.): Digitalisierung: Kunst und Kultur 2.0 (Aus Politik & Kultur 7), Berlin, 2010, ISBN 978-3-934868-25-0.
  • Olaf Zimmermann und Theo Geißler (Hrsg.): Künstlerleben – Zwischen Hype und Havarie (Aus Politik & Kultur 6), Berlin, 2010, ISBN 978-3-934868-24-3.
  • Olaf Zimmermann und Theo Geißler (Hrsg.): Kulturlandschaft Deutschland: Die Provinz lebt (Aus Politik & Kultur 5), Berlin, 2010, ISBN 978-3-934868-23-6.
  • Deutscher Kulturrat (Hrsg.): Kulturelle Bildung: Aufgaben im Wandel, Berlin, 2010, ISBN 978-3-934868-18-2.
  • Deutscher Kulturrat (Hrsg.): Der WDR als Kulturakteur: Anspruch – Erwartung – Wirklichkeit, Berlin, 2010, ISBN 978-3-934868-22-9.
  • Olaf Zimmermann, Gabriele Schulz und Stefanie Ernst (Hrsg.): Zukunft Kulturwirtschaft – Zwischen Künstlertum und Kreativwirtschaft, Berlin, 2009, ISBN 978-3-89861-939-4.
  • Olaf Zimmermann und Theo Geißler (Hrsg.): Max Fuchs: Kulturpolitik und Zivilgesellschaft. Analysen und Positionen (Aus Politik & Kultur 4), Berlin, 2008, ISBN 978-3-934868-21-2.
  • Olaf Zimmermann und Theo Geißler (Hrsg.): Kulturpolitik der Parteien: Visionen, Programmatik, Geschichte, Differenzen (Aus Politik & Kultur 3), Berlin, 2008, ISBN 978-3-934868-17-5.
  • Olaf Zimmermann und Theo Geißler (Hrsg.): Die Kirchen, die unbekannte kulturpolitische Macht (Aus Politik & Kultur 2), Berlin, 2008, ISBN 978-3-934868-14-4.
  • Olaf Zimmermann und Theo Geißler (Hrsg.): Streitfall Computerspiele: Computerspiele zwischen kultureller Bildung, Kunstfreiheit und Jugendschutz (Aus Politik & Kultur 1), Berlin, 2008, ISBN 978-3-934868-15-1
  • Deutscher Kulturrat (Hrsg.): Kulturelle Bildung in der Bildungsreformdiskussion: Konzeption Kulturelle Bildung III, Berlin, 2008, ISBN 3-934868-11-8
  • Olaf Zimmermann und Gabriele Schulz (Hrsg.): Künstlersozialversicherungsgesetz – Hintergründe und aktuelle Anforderung, Berlin, 2007, ISBN 978-3-00-020400-5.

Auszeichnung KulturgroschenBearbeiten

Der Verband zeichnet seit 1992 jährlich Persönlichkeiten oder Institute aus, die sich um die Kultur in Deutschland verdient gemacht haben. Der „Kulturgroschen“ ist die höchste Auszeichnung, die der Deutsche Kulturrat für kulturpolitisches und kulturelles Engagement verleiht.

PUK-JournalistenpreisBearbeiten

Die undotierte Auszeichnung wurde von 2004 bis 2012 jährlich von der Zeitung Politik und Kultur des Deutschen Kulturrates an Journalisten vergeben, die sich „für die allgemeinverständliche Vermittlung kulturpolitischer Themen“ verdient gemacht haben.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Deutscher Kulturrat stellt gefährdete Kultureinrichtungen in Deutschland vor, Info vom 3. Juli 2012 (Memento vom 6. Oktober 2014 im Internet Archive) auf kulturrat.de
  2. Deutscher Kulturrat – Mitglieder (Memento vom 8. November 2011 im Internet Archive) auf kulturrat.de, abgerufen am 21. August 2015.
  3. Deutscher Kulturrat Pressemitteilung vom 13. März 2013 Christian Höppner neuer Präsident des Deutschen Kulturrates. Sprecherrat wählt Präsidium des Deutschen Kulturrates für die nächsten drei Jahre (Memento vom 26. Februar 2015 im Internet Archive) auf kulturrat.de, abgerufen am 13. März 2013
  4. Deutscher Kulturrat Pressemitteilung vom 20. März 2019: Deutscher Kulturrat: Neuer Vorstand gewählt, abgerufen am 20. März 2019
  5. Geschäftsführer (Memento des Originals vom 11. April 2008 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.kulturrat.de auf kulturrat.de
  6. Politik und Kultur – Zeitung des Deutschen Kulturrates. Abgerufen am 20. September 2015.
  7. Was ist der Kulturgroschen? (Memento des Originals vom 10. Mai 2015 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.kulturrat.de auf kulturrat.de
  8. Homepage Deutscher Kulturrat (Memento des Originals vom 10. Mai 2015 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.kulturrat.de, 24. September 2012.
  9. Homepage Deutscher Kulturrat Pressemitteilungen vom 22. Oktober 2013: Herzlichen Dank, Bernd Neumann. Deutscher Kulturrat dankt Bernd Neumann für acht erfolgreiche Jahre und verleiht ihm im Dezember den Kulturgroschen (Memento des Originals vom 29. Oktober 2013 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.kulturrat.de, abgerufen am 24. Oktober 2013
  10. Deutscher Kulturrat Pressemitteilungen vom 8. September 2015: Kulturgroschen 2016: Deutscher Kulturrat ehrt Wolfgang Thierse (Memento des Originals vom 15. September 2015 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/kulturrat.de, abgerufen am 9. September 2015
  11. Deutscher Kulturrat Pressemitteilung vom 27. März 2017: Petra Roth, Oberbürgermeisterin a.D. erhält Kulturgroschen 2017 des Deutschen Kulturrates, abgerufen am 27. März 2017
  12. Norbert Lammert erhält Kulturgroschen, deutschlandfunkkultur.de, 25. Oktober 2017, abgerufen am 25. Oktober 2017
  13. puk-Journalistenpreis 2012: Picasso in Palästina, Kulturpolitik in Sachsen-Anhalt und Halbmond über Köln (Memento des Originals vom 22. November 2015 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.kulturrat.de auf kulturrat.de
  14. puk-Journalistenpreis 2011: Entweder Broder, Gesichter des Islam, Kakadu, Radio Corax, … (Memento des Originals vom 8. November 2011 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.kulturrat.de auf kulturrat.de
  15. puk-Journalistenpreis 2010: Aufdeckung des NDR-Drehbuchskandal u. a. (Memento des Originals vom 4. März 2016 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.kulturrat.de auf kulturrat.de
  16. puk-Journalistenpreis 2010: Aufdeckung des NDR-Drehbuchskandal u. a. (Memento des Originals vom 8. November 2011 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.kulturrat.de auf kulturrat.de
  17. Morgen: Fuhr, Koldehoff und die Redaktion Zündfunk erhalten puk-Journalistenpreis (Memento des Originals vom 8. November 2011 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.kulturrat.de auf kulturrat.de
  18. puk-Journalistenpreis 2007: Ehrung für Kulturpolitikjournalisten (Memento des Originals vom 29. September 2011 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.kulturrat.de
  19. Laudatio für die PUK-Preisträger 2006 (Memento des Originals vom 8. November 2011 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.kulturrat.de
  20. Preisträger des puk-Journalistenpreises 2005 (Memento des Originals vom 7. August 2007 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.kulturrat.de